Weber 14501004 Grill, Master Touch 57cm – Holzkohle, 69x57x98 cm, schwarz
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Weber 14501004 Grill, Master Touch 57cm – Holzkohle, 69x57x98 cm, schwarz

Weber 14501004 Grill, Master Touch 57cm. …

Produktbeschreibung

Weber Master Touch 57cm black – Holzkohle

Set enthält:

Grill

2 Antworten

  1. Geschenk sagt:

    Wer meine anderen Rezensionen kennt, weiß, dass ich leidenschaftlicher Griller bin und neben einem 57er Weber Kugelgrill auch noch diverse andere Grills dieser Marke, anderer Marken und einen Barbecue-Smoker mein Eigen nenne. Ich habe also Vergleichsmöglichkeiten. Ich hatte auch schon einige der sooft in den Vergleich geführten ALDI-, Baumarkt- und sonstigen Billigkugelgrills in Besitz und in Verwendung. Eins gleich vorweg: nein, es ist kein Ersatz für einen Weber Kugelgrill, weder vom Material noch von der Funktionalität her. Zumindest dann nicht, wenn man mehr machen möchte als den Deckel zum Schutz gegen Regen zu verwenden. Ich hatte nun die Chance, das neue Modell 2015 ausgiebig zu testen und zu begrillen. Hier meine Eindrücke, auch im Vergleich zum Vorgänger. Montage: Grundsätzlich liegt allen Webergrills eine ausführlich bebilderte, gut geschriebene Aufbauanleitung bei. Trotz allem ist hier eine Stunde Arbeit einzuplanen. Auspacken, Teile sortieren, montieren, nachjustieren. Für alle, die schon mal nach Anleitung etwas zusammengebaut haben, keine wirkliche Herausforderung. Es gab bei meinem Grill keine scharfen Kanten, keine Grate oder sonstigen Mängel, die den Zusammenbau erschwert hätten. Die Endkontrolle scheint bei Weber zu funktionieren. Optik und Haptik: Ist der Grill einmal zusammengebaut, steht ein beeindruckendes Stück Grillausstattung vor einem. Die oft bemängelten Beine des Grills sind die erste Änderung des neuen Modells. Weber hat sich Gedanken gemacht und die Beine in den Hülsen besser fixiert, sehr gut. Jetzt neigen diese auch nicht mehr zu rausfallen, wenn man den Grill hochhebt. Außerdem sind die Räder jetzt größer und gummiert, das macht das Fahren des Grills deutlich komfortabler. Der Rest des Grills ist webertypisch ebenfalls sehr stabil und toll verarbeitet. Perfekte Emaillierung, guter Sitz des Deckels auf dem Kessel, leichtgängige Lüftung, gute Arbeitshöhe. Insgesamt macht der Grill einen sehr wertigen Eindruck. Bedienung: Bevor man, vor allem als Anfänger, den 57er Weber in Betrieb nimmt, sollte man sich darüber im Klaren sein, was die Idee hinter dem Kugelgrill ist. Man soll vor allem die Möglichkeit haben indirekt zu grillen, d. h. das Gargut liegt nicht über der Glut, sondern daneben bzw. auf dem Rost auf der einen Seite und die Kohle unten im Kessel auf der anderen Seite. Im Bekanntenkreis haben sich ziemlich viele Leute mittlerweile einen 57er Weber gekauft und einige haben den typischen Fehler begangen: Kohle anzünden (Anzündkamin) und die ganze Fläche des Kohlerostes mit Glut bedeckt. Jetzt Fleisch drauf und Deckel zu. Natürlich alles verbrannt. Man sollte, auch wenn man direkt Grillen will, also Steaks, Bratwurst, etc. immer nur eine Seite mit Kohle bestücken. So kann man mit den Steaks und den Würstchen auch mal der Hitze ausweichen. Also jetzt anfeuern: Anzündkamin mit Grillbrikkets starten, nach ca. 35 min (wenn durchgeglüht) die Kohle in den Grill umfüllen, nur auf eine Hälfte des Kohlerostes. Grillrost drauf. Nach ca. 5 Minuten erst den Deckel schließen (Lüftungsöffnung über Glut), die Kohle muss noch mal „Luft holen“. Lüftung am Deckel voll auf, geregelt wird unten. Erstmal auf halb offen stellen. Hierfür hat Weber eine weitere Verbesserung zum Vorgänger realisiert und die halboffenen Stellung der Lüftung am Aschetopfring markiert mit einer Stanzung. Man muss nun nicht mehr, wie vorher, mit Edding eine Markierung anbringen, super!. Jetzt sollte man erstmal anhand des Deckelthermos beobachten, was im Grill passiert. Erstmal werden hier Temperaturen von 300 Grad und mehr herrschen. Nach ein paar Minuten gehts dann Richtung 250 Grad und pendelt sich dann zwischen 200 und 250 Grad ein. Macht man die untere Lüftung jetzt ein wenig mehr zu, fällt die Temperatur nach einer gewissen Trägheitszeit weiter und lässt sich relativ genau einregeln. Darum kann ein Kugelgrill auch einen Backofen ersetzen. Deckelthermometer: Das Deckelthermometer ist Geschmacksache. Die Dinger zeigen nie wirklich die Temperatur an, die auf Grillrosthöhe herrscht. Meiner Erfahrung nach gehen Deckelthermos ca. 20 – 30 Grad vor. Das ist aber auch nicht so wichtig, denn für mich ist das eine reine Orientierungshilfe. Man sieht auf einen Blick, was im Grill vor sich geht. Wenn man wirklich die Temperatur kontrollieren möchte kommt man um ein zusätzliches elektronisches Thermometer wie den Gourmet Check von Outdoorchef oder das Maverick nicht drum rum. Zum einfachen Grillen, auch indirekt mit ganzer Schweinelende, Hähnchenschenkeln oder ähnlichem reicht das Deckelthermo völlig. Und hier kommt jetzt auch meine Lieblings-Verbesserung zum Tragen: endlich hat Weber ein Einsehen gehabt und das Thermometer gegenüber der Deckellüftung eingebaut bzw. die Lüftung gegenüber des Thermometers in den Deckel gesetzt. So ist sichergestellt, dass beim indirekten Grillen mit a) Kohlen auf einer Seite und der Lüftung darüber das Thermo nun über der indirekten Zone ist, wo das Grillgut liegt. b) Kohlen auf beiden Seiten und der Lüftung in der Mitte nun auch das Thermo in der Mitte ist und nicht auf einer Seite über den Kohlen. Wieder beide Daumen hoch für diese Verbesserung! Deckelhalter: Bei dieser Edition ist der Deckelhalter „Tuck-Away“ von Haus aus dabei. Dieser wurde ebenfalls verbessert. Die Thermoplaststifte, über die der Deckel in den Halter gleitet, halten nun angeblich mehr Hitze aus. Seit Weber den Pizzaaufsatz verkauft sind nämlich einigen Kunden diese Stifte vom Kessel getropft, also geschmolzen, aufgrund der hohen Hitze beim Pizzabacken. Ob man den Deckelhalter braucht oder nicht kann man selbst entscheiden, es gibt auch Modelle ohne. Bei diesen kann man dann nachträglich noch den Halter zum Einhängen nachrüsten, entweder das Modell von Weber oder das von Outdoorchef. Die sind nahezu baugleich und werden am Kessel des Grill eingehängt. Grillrost: Der Rost ist bei diesem Modell aus Edelstahl. Das ist auf alle Fälle die bessere Wahl gegenüber dem einfachen Chromrost. Ob man ein Grillrost mit seitlicher Klappfunktion zum Nachfüllen von Kohle braucht oder nicht ist auch Geschmacksache. Ich für meinen Teil hebe den Rost in der Regel komplett ab (Rostheber!) und fülle neue Glut ein, allein schon um den unvermeidlichen Ascheregen beim Umfüllen der Glut auf das Grillgut zu verhindern. Also die Klappen kann man haben, muss man aber nicht. So ähnlich verhält es sich aus meiner Sicht mit dem GBS-Rost. Dieser Rost hat in der Mitte einen runden herausnehmbaren Teil, der durch verschiedene Einsätze wie Gussrost, Topf, Pizzastein, etc. ersetzt werden kann. Ob man’s braucht? Hmmm… sagen wir mal, ich hab’s bisher nie vermisst. Aber ok, haben ist besser als brauchen. Und beim GBS-Zubehör gibt’s schon coole Sachen (Dutch Oven z. B.). Kohlerost: Der Kohlerost ist stabil genug ausgeführt, ist aber in der Regel das erste Verschleißteil. Nach ca. 5 Jahren intensiver Grillerei ist ein neuer fällig. Ottonormalgriller wird nie einen neuen brauchen. Aschetopf und Flügellüftung: Der Clou an dem 57er Weber ist der Aschetopf und die Flügellüftung. Klar tuts auch der Grill nur mit Ascheteller, aber da fliegt einem die Asche ständig vom Winde verweht um die Beine, auf den Balkon, auf die Gartenstühle, etc. Das passiert mit Aschetopf nicht. Und ist man mit dem Grillen fertig, alle Lüftungen zu, der Grill ist nach ca. 30 min kalt. Jetzt einfach die Lüfterflügel ein paar Mal von zu nach voll auf bewegen und die Dinger transportieren sämtliche Asche in den Aschtopf. Die übrig gebliebenen Brikkets kann man dann rausnehmen und fürs nächste Grillen aufheben. Der Aschetopf wird mit einem einfachen Bajonettverschluss ein- und ausgehängt. Das Entleeren gestaltet sich absolut simpel. Der Aschetopf ist im Vergleich zum Vorgängermodell übrigens gewachsen, und zwar gewaltig. Ein Tipp am Rande: sollte mal ein Ausbau der Lüfterflügel anstehen, einfach am kurzen Ende des Regelstabes selbigen mit einem flachen Schlitzschraubendreher ganz leicht vom Kessel weg biegen und dann den Lüfterhebel drehen. Nur so geht der Hebel und damit auch die Flügel raus. Easy, aber man muss es wissen, steht nicht in der Aufbauanleitung. Reinigung: Die Reinigung gestaltet sich beim Kugelgrill völlig simpel. Nach dem Grillen den Schmodder über der Glut vom Rost brennen, den Rost bürsten, Deckel schließen, Lüftungen zu, ausgehen lassen (kalt nach ca. 30 min). Jetzt die Asche mit Hilfe der Lüftungsflügel rausschieben, ggfls. mit einem Handbesen kurz die feine Asche in den Aschetopf kehren, Restkohlen raus, Aschetopf leeren, Grillrost wieder rein, Aschtopf wieder dran, Deckel zu, fertig. Vor dem nächsten Grillen in der Zeit bevor der Deckel geschlossen wird über der brüllend heißen Glut Grillrost freibrennen, sauberbürsten, fertig. Gespült werden muss der Grillrost eigentlich nicht, Pyrolyse schafft das. Notwendiges Zubehör: Der Grill allein funktioniert, es gibt aber essentielles Zubehör, das man gleich mitkaufen sollte, als da wäre: – Anzündkamin und Anzündwürfel (bitte nicht mit Brandbeschleunigern hantieren) – Abdeckhaube (das gute Stück muss nicht im Regen stehen) – einzuhängenden Deckelhalter (Outdoorchef, Weber) – gute Grillzange – ebenso gute Kohlezange – Rostheber – gute Grillbürste – gegebenenfalls den Besteckhalter von Weber zum Einhängen (ist praktisch, aber nicht zu 100% ausgereift) – ein Paar Schweißerhandschuhe mit langem Schaft – ein Handbesen Fazit: Für mich ist der 57er Weber mit Aschetopf (welches Modell man auch immer nimmt ist eigentlich eine reine Geschmacks- und Geldfrage) ein perfekter Allrounder, was das Grillen mit Holzkohle angeht. Sauber verarbeitet, gute Materialien, einfache und sichere Bedienung. Allein der meiner Meinung nach zu hohe Preis (wie bei allen Weberprodukten) würde einen Stern Abzug rechtfertigen. Aufgrund der umgesetzten Verbesserungen belasse ich es diesmal aber bei 5 Sternen und gebe sehr gerne eine Kaufempfehlung. Alternativen gibt es von Rösle, aber aufgrund des Sondermaßes des Röslegrills passt nicht das handelsübliche 57 er Zubehör (Drehspießaufsatz, Gussroste, etc.). Auch Mitbewerber Napoleon hat einen 57er Kugelgrill im Angebot (evtl. selber vergleichen, ich mag lieber den Weber). Aber bitte Finger weg von den Billigheimern. Auch wenn man es sich wünscht, die sind nicht mal annähernd ein Ersatz für einen 57er Weber Kugelgrill.

  2. Geschenk sagt:

    Als erstes muss ich sagen, ich habe nie richtig gegrillt. Hier mal ein 2€ Steak und ein paar Würste und dann am nächsten Wochenende zu einem Kumpel dort dasselbe nochmal und irgendwann war man satt und das Jahr war um. Da unser „Hausgrill“ aber nun langsam in die Jahre gekommen war und sich in seine Einzelteile zerlegte, musste ein neuer her. Ich wollte mir eigentlich wieder so ein 50€ Baumarkt-Ding kaufen wobei ich doch in den letzten Jahren sehr oft gelernt habe „wer billig kauft, kauft 2x“. (Ich sage nur, leistet euch mal einen Marken-Akkuschrauber) Ich habe also viel gelesen und bin immer wieder auf diesen Grill hier gestoßen Und dachte irgendwann, „was solls…“ und hab ihn bestellt. Ich muss euch sagen: das ist Grillen!!! Und was ich vorher gemacht habe – keine Ahnung was? Nichts mehr mit 1€ Steaks und 2x im Jahr Grillen. Das Ding is der Hammer und du fängst an draußen zu Kochen und dir 60€ Fleisch zu leisten. Hab z.b gestern 4h Gulasch auf dem Teil gemacht. Das ist einfach Qualität und wenn man schon allein das Rost anhebt – weiß man für was man bezahlt. Es macht einfach Spaß und ich bereue nicht 1€ den ich hier investiert habe denn seien wir ehrlich, es wird viel Zubehör dazu kommen;). Habt ihn zwar nicht über Amazon gekauft sondern direkt bei Weber aber das ändert ja nichts am Grill. Kauft euch das Ding und ihr werdet mir recht geben. Ich kann bis jetzt wirklich nichts negatives sagen und es hört sich schon gut an wenn man sagt: “ komm wir machen den Weber an“…

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