The Complete Album Collection, Vol. 1 – Bob Dylan
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The Complete Album Collection, Vol. 1 – Bob Dylan

musik: Bob Dylan – The Complete Album Collection, Vol. 1 jetzt kaufen. Bewertung 3.9, DYLAN BOB, COMPLETE ALBUM. Pop, Rock, Classic Rock & Pop, 47 CD

Das Box-Set Bob Dylan Complete Album Collection Vol. One umfasst die komplette offizielle Diskografie des amerikanischen Songwriters und Livekünstlers. Im Laufe des vergangenen halben Jahrhunderts revolutionierte sein einflussreiches Werk die Folk-, Pop- und Rockmusik grundlegend.

Angefangen bei den Tracks, die 1962 für das selbstbetitelte Debütalbum bei Columbia Records aufgenommen wurden, enthält das Box-Set 35 Studioveröffentlichungen (inkl. der ersten in Nordamerika veröffentlichten Ausgabe des Albums Dylan aus dem Jahre 1973 auf CD), 6 Live-Alben, die Doppel-CD Side Tracks * und ein gebundenes Buch mit neuen, ausführlichen und auf alle Alben bezogenen Liner Notes von Clinton Heylin sowie eine Einleitung aus der Feder von Bill Flanagan. Jedes der Alben bietet modernsten Sound und insgesamt vierzehn Alben wurden speziell für dieses Box-Set remastert.

*Die Side Tracks -CDs bieten zum ersten Mal eine Fülle von Non-Album-Singles, Tracks von Biograph und anderen Compilations, Songs aus Filmen und mehr.

4 Antworten

  1. Geschenk sagt:

    Maybe one of the best ever produced. I wait impatiently for the next volume (who knows how long it will last?)

  2. Geschenk sagt:

    ich habe mich immer geglaubt mit den „Best of Dylan“ CD’s die wichtigsten Sachen zu haben, die komplette Album Collection bietet aber einen ganz anderen Einblick in das Schaffen von BobDylan. Eine auf Hits reduzierte Sammlung ist auf die Dauer ermüdend, hier kann man sich den verschiedenen Etappen und Musikstilen hingeben. Das Preis-Leistungsverhältnis ist überragend, auch die Ausstattung kann sich sehen lassen. Die reproduzierten Original-Cover sind natürlich schlecht lesbar, dafür gibt es aber das schöne Booklet, dass die notwendigen Informationen in lesbarer Form liefert. Der Überblick des Schaffens von Dylan ist dadurch gut möglich. Mag sein, dass der langjährige Sammler einige Titel vermisst; von mir gibt es eine eindeutige Empfehlung.

  3. Geschenk sagt:

    Der Inhalt dieser schlichten und sehr wertig daherkommenden Box sind sämtliche Studioalben Dylans, die er zwischen 1962 und 1992 herausgebracht hat, ergänzt durch einige der Live-Alben, also nicht, wie im Begleitbuch angegeben, alle Songs, die jemals auf offiziellen Dylan-Alben erschienen sind. Um diesen Anspruch zu erfüllen, hätte man vor allem vier oder fünf Live-Alben hinzufügen müssen nebst so mancher Studioaufnahme, die zum Beispiel auf der Zusammenstellung „Masterpieces“ enthalten war. Dies aber nur als Anmerkung für Komplettisten – es fehlen ja auch die gesamten Bootleg-Series. Im Großen und Ganzen ist die Idee stimmig, erstmal die (meisten) offiziellen Dylan-Alben in eine Box zu packen. Schmerzlich vermisse ich eigentlich auch nur die 30th Anniversary Concert Celebration, die sicherlich deshalb nicht mitgenommen wurde, weil auf ihr so viele unterschiedliche Künstler mitwirken, was die Kosten der Box wohl in die Höhe getrieben hätte. Die Namen der Alben und die Tracklisten sind die der amerikanischen Ausgaben. Das europäische „Subterranean Homesick Blues“ heißt also hier in der Box „Bringing I All Back Home“, wie es sich gehört, und auf der Unplugged-CD fehlt „Love Minus Zero“. Dafür hat man auf der Shot Of Love – CD einen Track mehr als auf der Hülle verzeichnet sind, nämlich den treibenden Gospel-Blues: „The Groom’s Still Waiting At The Altar“. Das wie immer sehr ästhetische Begleitbuch bringt für Kenner nichts Neues, für Entdecker viele nützliche Informationen und Einführungstexte nebst natürlich sämtlichen Tracklisten, passenden Fotos und allen Liner Notes, inclusive der von Dylan einigen seiner LPs beigegebenen Gedichtzyklen, Märchen und assoziativer Texte. Diese Texte sind, unabhängig davon, was man von der Musik hält, großartig und überaus lesenswert. Dies gilt übrigens auch für das heute fast vergessene Buch „Tarantula“. Ich hoffe, spätestens zum 80. Geburtstag Dylans erscheint dann auch mal eine Gesamtausgabe seiner literarischen Werke. Was das Lesen in diesem Buch etwas erschwert, ist, man ahnt es schon, daß alle Texte nur auf Englisch vorliegen. Ich weiß nicht, warum man Liebhabern von populärer Musik immer automatisch englische Texte zumutet, auch wenn die Produkte in Ländern verkauft werden, die nicht englischsprachig sind. Jede Bedienungsanleitung zu fast jedem Gerät ist auf 50 Sprachen verfaßt, und die Begleittexte zu CDs mit klassischer Musik sind immer mehrsprachig! Bei einer großangelegten Werkausgabe wie der hier vorgestellten hätte ich es mehr als angemessen empfunden, die Einführungstexte auch in meiner eigenen Sprache lesen zu können. Inhaltlich kann man zu einem 41-CD-Set natürlich überhaupt nichts Ausreichendes sagen, da muß der Kunde schon die Rezensionen zu den einzelnen CDs lesen. Was ich sagen kann, ist, daß gerade Bob Dylan ein unglaublich abwechslungsreiches Lebenswerk hingelegt hat, mit ständig wechselnden Stilen und auch unentwegt wechselnder Stimme, so abwechslungsreich, daß man von der Gesamtschau entweder wie von einem Sturmwind mitgerissen wird, weil es immer wieder etwas völlig Neues zu entdecken gibt, oder aus demselben Grund eben sehr lange braucht, um alles zu hören. Meisterwerke stehen hier gleichberechtigt neben solchen, die eher nicht so bekannt sind – in einigen Ländern waren viele der hier versammelten Werke seit Jahren nicht mehr käuflich zu erwerben. Allerdings fällt in der Rückschau, wenn sie räumlich so kompakt daherkommt, auf, daß viel Wut, Aufregung und Enttäuschung, die beim Erscheinen vieler von Dylans Alben zu verzeichnen waren, überflüssig waren. Die meisten hier versammelten Werke sind von hoher künstlerischer und technischer Qualität. Dies gilt auch und vor allem für die Alben aus der verschrienen „Gospelphase“, also Slow Train Coming, Saved und Shot Of Love, aber auch für den weitgehend unbeachteten Beginn des Spätwerkes, nämlich Under The Red Sky, Good As I Been To You und World Gone Wrong. Und auch für die Alben aus der Self-Portrait-Phase! Die Klangqualität der hier versammelten CDs ist, obwohl die Werbung mit ihrer Rede vom Remastern usw. etwas Anderes glauben machen will, sehr inhomogen. Dies hat damit zu tun, daß einige CDs gar nicht remastert wurden (weil sie noch zu aktuell sind – oder keine Rechte vorlagen), andere nur sehr schluderig und anscheinend von miesen Quellen remastert wurden und wieder andere nicht bloß Remastert, sondern remixt sind. Ich weiß nicht, ob es einem Hörer, der dieser Musik zum ersten Mal begegnet, nicht eigentlich egal ist, ob sie nun remastert oder remixt oder gar nicht bearbeitet daherkommt. Sicher nimmt er gern ein Remaster, weil er denkt, daß das besser ist, aber er würde gar nicht merken, wenn es keines wäre. So ging es mir in den frühen 90ern, als ich mir die meisten der hier versammelten Alben auf CD holte. Einige von ihnen hatte ich vorher begeistert auf Bibliotheks-Schallplatten gehört und war dann, als ich endlich die CD besaß, verwundert, daß mich die Musik dann doch nicht so vom Hocker riß. Heute weiß ich eben, daß es an den CDs selber lag, für die damals einfach die LP-Masters verwendet wurden, wodurch sie oftmals dünn, verhallt und kühl klangen. Das war meiner Theorie nach auch der Grund, warum es überhaupt so viele Leute gibt, die der LP die Treue gehalten und behauptet haben, sie klinge viel besser und wärmer als die CD. Prinzipiell und rein physikalisch sind diese Meinungen nämlich nur schwer begründbar. Aber die CDs aus jener Zeit klangen tatsächlich beschissen, und jeder konnte froh sein, wenn er noch eine LP bekam. Allerdings ist es komischerweise auch heute noch manchmal so, daß Vinyl-Ausgaben von Dylans Alben besser klingen als die jeweilige CD. Dies gilt vor allem für die LPs, die direkt von Bob Dylans Plattenfirma kommen, nicht von irgendwelchen Drittanbietern. Doch zurück zur Box. Ich sagte, die Klangqualität der einzelnen CDs sei sehr unterschiedlich. Am besten im Vergleich zu ihren CD-Originalausgaben klingen die Remixes. Das sind: Another Side Of Bob Dylan, Bringing It All Back Home, Blonde On Blonde, Blood On The Tracks und Slow Train. Große Freude beim Wiederhören hat man auch bei den Basement Tapes, die anscheinend auch ein Remix sind, denn das strikte Mono der Originalausgabe ist näher am Stereo der Originalbänder. Allerdings sagt ein Freund von mir, der die Basement Tapes bisher nicht kannte, daß diese Platte besonders scheiße klingt. Damit hat er sogar recht, aber das liegt dann an der Aufnahmesituation. Ich kann nur sagen, sie klingt viel besser als das, was ich vor 20 Jahren unter demselben Titel zu hören bekam. Umwerfend gut klingen auch die Alben der letzten 15 Jahre, da gibts gar nichts zu meckern. Aber richtig die Ohren angelegt habe ich bei „Self Portrait“, und bei „Dylan“, beide von 1970, Umso ärgerlicher, daß die dritte Platte aus jenem Jahr, New Morning, so muffelig klingt wie eh und je. Auch die anderen Remasters klingen jetzt nicht umwerfend besser, vor allem mit Ausnahme von „Dylan“ nicht die, die angeblich extra für diese Box remastered wurden. Richtiggehend enttäuscht bin ich von Good As I Been To You, von der es eine wahnsinnig gut klingende LP-Ausgabe gibt, das genauso klingt wie vor 20 Jahren, von World Gone Wrong und vor allem von „Real Live“. Diese großartige CD ist wegen ihrer seltsamen Equalizierung immer noch unhörbar. Man braucht die Platte. Ich glaube sogar, auf Spotify einen besseren Mix dieses Albums gehört zu haben. Aber kann ja eigentlich nicht sein. Naja. Zu erwähnen wäre noch, daß das Album „Street Legal“, das von Natur aus besonders mies klang, 1999 in remixter Version erschien, die so gut klang, als hätte jemand nicht nur einen Vorhang zur Seite gezogen, sondern bergeweise Wäsche beiseite geräumt. Traurigerweise ist dieses Remaster in der vorliegenden Box nicht zu hören. Aus irgendwelchen nostalgischen Gründen hat man den Originalmix remastert. Klingt besser als die muffelige LP und auch die Original-CD, aber hat nichts mit richtig gutem Klang zu tun. Auf einer Art Zusatz-CD, also eigentlich einem Doppelalbum, sind sogenannte „Side Tracks“ versammelt. Auf diese Platte hatten sich ja Dylan-Sammler besonders gefreut, aber sie bot einfach nicht nur nichts Neues, sondern noch nicht mal alles hinlänglich Bekannte. Die meisten Tracks auf dieser Zugabe stammen von der 1985er Box „Biograph“. Das war seinerzeit eine großangelegte Werkschau, die mit Outtakes, Alternativversionen und Liveaufnahmen so vollgepackt war, daß sowohl Sammler als auch Neuentdecker ihre helle Freude an dem Werk hatten, das sich auch gut durchhören ließ, obwohl es sich über fünf Schallplatten erstreckte. Die Aufnahmen aus dieser Box, die nicht auf irgendeinem anderen Album vorkommen, sind nun hier versammmelt. Dazu ein paar Aufnahmen, die man nur auf „More Best Of Bob Dylan“ findet und von denen er selbst nicht mal besonders begeistert war, und noch ein paar Songs von neueren Compilations. Im Zusammenhang der vorliegenden Sammlung für Neuentdecker sicherlich interessant, weckt diese Zusammenstellung bei mir ein wehmütiges Gefühl. Lieber als diese lieblose Aneinanderreihung wäre mir ein vollständiges Remaster von „Biograph“ gewesen; noch lieber eine Sammlung von Songs, die Dylan in den letzten 30 Jahren zu Sountracks und Tribute-Alben beigetragen hat. Darunter finden sich so manche Perlen, von denen heute viele Leute nicht mal mehr wissen. Will man Dylan kennen, sollte man auch mal die Möglichkeit haben, sein „You Belong To Me“ zu hören oder Hank Williams „I Can’t Get You Off Of My Mind“. Noch ein Wort zur äußeren Aufmachung: Die sehr stabile Box, die sich äußerst angenehm anfaßt, hat einen sehr stabilen Deckel, den man abnehmen kann. Die einzelnen CDs haben kein einheitliches Design, sondern sind so bedruckt wie die Original-CDs oder eben ihre Remasters. Das heißt, die meisten sind rot und haben diese gelbe Columbia-Schrift – ich finde das ja sehr ästhetisch. Nur die beiden akustischen CDs aus den 90ern haben ein neues Design erhalten – niemand weiß, warum. Nun stecken diese CDs in Hüllen, die den Original-LP-Hüllen nachempfunden sind, sofern es welche gab, muß man ja schon sagen. Sie kommen auch widerstandslos aus diesen Hüllen heraus. Einige sind allerdings in solchen Doppel-Hüllen, die sich idiotischerweise nach ihrer Innenseite öffnen. Um die CDs aus diesen Hüllen zu befreien, muß man entweder mit den Fingern auf die Tonträgeroberfläche tatschen oder die Hülle zerreißen. Mir sind bisher alle Doppel-Hüllen auf diese Weise kaputtgegangen. Das ist schade. Ich nehme jetzt die remixten und remasterten CDs aus dieser Box und lege sie in die Hüllen, die ich von den alten CDs habe. Das hatte ich sowieso vor, und so billig kriege ich nie und nimmer alle Remixes und Remasters wie in dieser Box. Insgesamt kann ich natürlich nicht anders, als diese überaus preisgünstige Box allen zu empfehlen, die Dylan mal entdecken wollen. So billig kriegt man diese Aufnahmen nicht mal auf dem Flohmarkt, und viele davon erst recht nicht in so guter Klangqualität.

  4. Geschenk sagt:

    Natürlich mag ich Bob Dylan, wegen seiner Texte und wegen seiner autodidaktisch-unorthodoxen Musikschöpfungen. Sonst hätte ich das Album nicht gekauft. Meine fünf Sterne beziehen sich daher definitiv nicht auf den Inhalt, sondern nur auf das Produkt. Soweit ich das beurteilen kann, sind da sämtliche von ihm offiziell erschienen Alben bis Tempest (somit 1962 – 2012) dabei. Italienische Raubpressungen (vor Jahrzehnten war Italien das Wunderland der Urheberrechtsumgehung) z.B. natürlich nicht. Ich hab‘ noch eine diesbezügliche LP – „a rare batch of little white wonder – in meiner Sammlung, mit Titeln, die in dieser Sammlung z.T. nicht vorhanden sind. Was da noch an legal „dunkelgrauen“ remasterten Tapes umgeht, ist vermutlich auch Gegenstand für eine eigene Kultgemeinde. Plus z.B. die (m.E. traumhaft gute) Dialektübersetzung von Wolfgang Ambros, oder die kursierenden Bootleg-Series, oder… Gefallen hat mir, dass die CD-Hüllen sehr genau den LP-Plattencovern nachempfunden sind. Viele davon liegen bei mir im Keller, und der „Wiedererkennungswert“ hat was 🙂 Bob Dylan ist keine Marke mit gleichbleibender Geschmacksrichtung 🙂 Vielmehr kann man da ganz deutlich eine extreme, sagen wir mal „Zig-Zag-Entwicklung“, hören. Ich persönlich habe etwa bei „Before the Flood“ das Interesse verloren, und erst recht bei spirituellen „Anwandlungen“. Kauft man dieses Sammelalbum und hört sich’s an, sieht’s wieder ganz anders aus! PS: Beim Rippen ist mir aufgefallen, dass „Hard Rain“ nicht im Internet gefunden wurde, und dass anscheinend der Vollständigkeit halber von anderen Rechteinhabern CDs zugekauft wurden. Um „The Complete Album“ wird sich’s daher wohl handeln, und es macht mir Spaß, eine CD „aufzulegen“, und nicht nur in einer mp3-playlist herumzuklicken 🙂

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