The Beatles in Mono Vinyl Box [Vinyl LP] – the Beatles
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The Beatles in Mono Vinyl Box [Vinyl LP] – the Beatles

musik: the Beatles – The Beatles in Mono Vinyl Box [Vinyl LP] jetzt kaufen. Bewertung 4.5, Angebotsbilder 1-8 für Die „Beatles in Mono Vinyl Box“ von Verkäufer. Pop, Box Sets (Audio Only), Pop Inc

The Beatles in Mono: So haben die ersten Hörer die Beatles in den 60er Jahren erlebt, zu einer Zeit, als Mono das vorherrschende Audioformat war. Bis 1968 wurde jedes Album sowohl in Mono als auch in Stereo veröffentlicht, aber die Band hatte stets die Monoaufnahmen bevorzugt.
Jetzt erscheinen ihre neun UK-Alben, das Album Magical Mystery Tour sowie die Mono Masters Collection, welche Tracks beinhaltet, die nie auf Studioalben zu hören waren, erstmals auf 180g-Vinyl LP’s mit originalgetreuem Artwork. Jede der Vinyle, die jeweils direkt von den Analog-Masterbändern remastert wurden, wird einzeln erhältlich sein. Mastering Engineers waren die Grammy-Preisträger Sean Magee und Steve Berkowitz.
Während das The Beatles in Mono CD-Boxset, das 2009 veröffentlicht wurde, digital remastert wurde, haben Magee und Berkowitz bei diesem Mono Vinyl Projekt auf jegliche digitale Technik verzichtet. Stattdessen orientierten sie sich an den gleichen Vorgehensweisen, mit denen in den 1960ern remastert wurde sowie an den detaillierten Notizen der Cutting Engineers von damals.
Die Mono-Vinyle erscheinen einzeln und in einer limitierten 14-LP-Box-Edition (9 x 1 LP, 1 x 3 LP, 1 x 2LP) inklusive eines 108seitigen Hardcover-Books. Zusätzlich liegen dem Boxset eine detaillierte Darstellung des Mastering-Prozesses, erklärt vom berühmten Radioproduzenten Kevin Howlett, seltene Studiobilder der Beatles, Archiv-Dokumente sowie Artikel und Werbeanzeigen aus den 1960er Jahren bei.

6 Antworten

  1. Geschenk sagt:

    „Sehr gut gemacht“ war meine erste Beurteilung. Gestern habe ich aber leider festgestellt, dass die MonoMasters einige Pressfehler hat (siehe „Licht und Schatten“). Ich habe daraufhin die anderen LPs noch einmal genau unter die Lupe genommen. Die sind allerdings alle Top und ohne jegliche Beanstandung. Aber es zeigt mal wieder, dass man heutzutage beim LP-Kauf sehr aufpassen muss. Von meinen anfangs 5 Sternen, muss nun einer weichen und ich hoffe dass man mir die Mono-Masters problemlos ersetzt. Ansonsten bleibe ich bei meiner positiven Bewertung. Die Box wurde mit Sorgfalt hergestellt (mit Ausnahme der MonoMasters). Das Erste was ich geprüft hatte, war, ob die Platten evtl. auch den Wellenschlag haben, wie sie teilweise in der Stereo-Box 2012 zu Tage traten und die Laune verdarben. Hier ist alles bestens. Klanglich finde ich die neuen Mono-LPs sehr gut. Ob das nun an dem rein analogen Herstellungsverfahren liegt, möchte ich hier nicht beschwören, denn die 2012 digital remasterte Stereo-Box klingt ebenfalls sehr gut. Ziel dieser Box war es, alle Mono-LPs, so wie sie damals in Großbritanien erschienen, als originalgetreue Reproduktion auferstehen zu lassen. Dazu gehören die damals üblichen Flipback-Cover (sieht gewöhnungsbedürftig aus, war aber damals so), der Labeldruck, die Texte auf der Rückseite (inkl. der damaligen Angabe „Made and printed in Great Britain … by Garrod & Lofthouse Ltd.“, bzw. „Ernest J. Day & Co.“ auf „Please Please Me“), Top-Loader beim White Album, alle damaligen Beilagen. Bis in’s kleinste Detail wird hier die Erstauflage reproduziert. Man entdeckt sogar auf den LPs in der Auslaufzone die Initialen der jeweiligen Toningenieure (N.S. = Normen Smith auf den ersten 6 Alben, G.E. = Geoff Emerick auf Revolver bis White Album). Ich habe leider keine Erstausgabe, aber ich vermute das die dort auch so vorzufinden sind. Lediglich die Innenhüllen sind nicht dem Original nachempfunden (wie in der CD-Mono-Box). Das White Album ist auch wieder mit Seriennummer versehen (meine hat die 90195559). Bei der Stereo-Box hatte man darauf leider verzichtet. Jeder LP liegt ein Zertifikat bei, mit Angabe des rein analogen Weges zur Herstellung der Schallplatten und den aktuellen Copyright- und Herstellungsangaben. Wenn man dem Begleitbuch glauben darf, konnte man hier einige Unzulänglichkeiten beseitigen, auf die man in den 60ern mit den damals üblichen (größtenteils primitiven) Plattenspielern Rücksicht nehmen musste (betrifft die Wiedergabe im Bassbereich). Leider habe ich keine Original 60er LP um das zu vergleichen, aber dazu unten mehr. Das Begleitbuch ist ein weiterer Pluspunkt für diese Box. Keine Kopie des 2012er Begleitbuches (wenn auch nicht so umfangreich), sondern eine gelungene Ergänzung. Ein weiterer nicht zu unterschätzender Aspekt macht diese Box zu etwas Besonderem. Diese Box ist mit großer Wahrscheinlichkeit die letzte Pressung, die man auf rein analogem Weg von den originalen Masterbändern gezogen hat. Die Bänder sind nun teilweise über 50 Jahre alt. Im Fall von „Please Please Me“ musste man schon auf einen Ersatz des alten Masterbandes zurückgreifen. Alle anderen Masterbänder waren dagegen wohl noch in einem sehr guten Zustand (wer weiß wie lange noch?). Als Sound-Vergleich habe ich, wie schon erwähnt, leider keine Original-LP aus den 60ern, sondern nur die LPs aus meiner „Blue-Box 1C198-53 163-176″(ist aber doch keine original 1978er, wie ich jetzt erfahren habe, da die DMM-LPs später gepresst sein müssen. Siehe Kommentare). Dort sind „Please Please Me“, „With The Beatles“ und „A Hard Days Night“ als Mono-LPs enthalten („For Sale“ war in meiner Box schon als Stereo-LP). 11 der 13 LPs dieser Box wurden im DMM-Verfahren (DirectMetalMastering, digital remastert) hergestellt. Was damals als großer Fortschritt bewertet wurde, gefällt mir klanglich aber nicht so gut wie diese neuen Mono-LPs. Die DMM-Platten klingen irgendwie zu spitz, bzw. scharf. Bei den neuen Mono-LPs hat der Klang mehr Volumen, klingt ausgewogen und rund. Es macht viel mehr Spaß diese LPs zu hören. Ich hätte auch nie gedacht, dass Mono so differenziert klingen kann. Das ist mir vor allem beim White-Album und Sgt. Pepper aufgefallen, aber auch Rubber Soul klingt sehr gut. Was natürlich bei diesem Verfahren auch wieder zu Tage tritt, ist das vermehrte Grundrauschen in den Übergängen/Liedpausen. Das ist unvermeidlich, da hier ein Band läuft und keine digitale Tonquelle. Wenn schon original, dann auch richtig. Das kann man jetzt gut oder schlecht finden. Der ursprünglichen Sound der Songs auf dem Masterband kommt dabei unverfälscht auf die Platte. Das war schließlich auch das Ziel dieser Ausgabe. Den größten technische Aufwand betrieb man daher ausschließlich um die optimalen Einstellungen auf dem analogen Signalweg zu finden und das kommt sicher den Songs zu Gute. Ich finde diese Box sehr gelungen und vergebe für den unverfälschten und vor allem guten Sound, sowie die originale Gestaltung der Covers die volle Punktzahl. Das Begleitbuch mit viel Einblick in die Entstehung jeder einzelnen LP, sowie Rückblicke auf die damalige Presse, verdient hierbei eigentlich wieder einen extra Punkt. Aber wo Licht ist, ist natürlich auch Schatten. a) Der Preis ist mit fast 400,- € (teurer als die Stereo-Box) zu hoch. In der Mono-Box fehlen nunmal die „Yellow Submarine“, „Abbey Road“ und „Let It Be“, die bekanntlich nie in Mono erschienen. b) Die Originalität der Cover mit Flipback-Klebekonstruktion sind aller Ehren wert. In der Praxis erweisen sie sich allerdings etwas schwierig. Die LPs klemmen leicht in den Hüllen (180g Scheiben sind nunmal auch etwas dicker). Hier muss man schon aufpassen, das man die Innenhüllen nicht gleich verknickt, wenn man die LPs zurück in das Cover schiebt. Die Rundung der Scheiben drücken sich dadurch auch in die Coverpappe. Fällt in meinem Fall vor allem beim White-Album auf. c) Die Pressfehler bei der MonoMasters haben mich sehr geärgert. Alle 3 LPs zeigen Mängel in Form von zwei Einschlüssen bei LP 2, sowie teilw. kleine Vertiefungen bei den anderen beiden LPs. Die Vertiefungen hört man zwar nicht, aber das ist nicht normal. Anfangs war mir das noch nicht aufgefallen, da mein Hauptinteresse bei den 13 Alben liegt. Die Nadel springt seltsamerweise auch nicht bei den Einschlüssen, aber diese hört man natürlich entsprechend stark. So etwas darf einfach nicht passieren! Weil die Box ansonsten perfekt ist, ziehe ich nur einen Stern ab. Kurz zum Thema „Mono versus Stereo“: Natürlich höre ich mir die ersten LPs lieber in Mono als in Stereo an. Aber, der oft zitierte Auspruch von George Harrison, dass die Beatles Mono bevorzugten, trifft meiner Meinung nach nur auf eben diese Anfangsphase der Beatles zu, als Stereo noch in den Kinderschuhen steckte. Das „PingPong-Stereo“ der ersten Platten ist extrem und auf Kopfhörer schon fast unerträglich. Genau diese Phase der Stereo-Technik meinte wohl auch George Harrison. Die Mono-LPs der Beatles klingen dagegen allesamt sehr gut (Dank George Martin und seinen damaligen Tontechnikern, z.B. Norman Smith, Goeff Emmerick, Ken Townsend, etc.), daher werde ich die LPs von „Please“ bis „Revolver“ immer in der Mono-Version vorziehen. Später als die Stereotechnik und die Mehrspur-Aufnahmemöglichkeiten immer besser und Umfangreicher wurden, ist niemand mehr auf Mono zurückgegangen. Und natürlich auch nicht die Beatles. Was mich aber immer gewundert hat, ist, dass die Beatles, die bekanntermaßen immer sehr experimentierfreudig gewesen sind, das Potential von Stereo zu Sgt.Pepper-Zeiten nicht schon erkannt hatten und nur den langwierigen Mono-Mix begleiteten, aber den Stereo-Mix von Pepper einfach den Technikern überließen (vielleicht hatten sie nach der damals extrem langen Produktionszeit auch einfach die Nase voll von der Studioarbeit, ganz zu Schweigen vom Termindruck der Veröffentlichung). George Martin war sich den Stereo-Möglichkeiten voll bewusst, wie man im Buch „Es begann in der Abbey Road“ im Kapitel „Studio“ nachlesen kann. Stereo und die zugehörige Mehrspurtechnik wurde bei Sgt.Pepper zu einer Spielwiese für die Techniker und des Produzenten. Man hört das vor allem bei „A Day In The Life“. Die Stimme von John Lennon beginnt anfangs im rechten Stereo-Panorama, wandert dann langsam in die Mitte und endet im linken Panorama, als würde er den Platz räumen für den Mittelteil mit dem anschwellenden Orchester-Chaos. Anschließend folgt der McCartney-Teil, dessen Stimme im rechten Panorama auftaucht und übergibt darauf wiederum an Lennon, dessen Stimme nun quasi abhebt und fliegt wie losgelöst von rechts nach links und wieder zurück. Die letzte Strophe singt Lennon dann schließlich aus dem linken Stereo-Panorama. Alles in Allem finde ich das einen sehr interessanten Mix, den sich George Martin und seine Techniker ausgedacht haben und der ebenso zukunftsweisend für die Rock- und Popmusik war, wie viele anderen Studiotricks bei den Beatles. Beim Sgt. Pepper und dem White Album höre ich mir die Mono- und die Stereoversion gleichermaßen gern an. Allein schon wegen der Unterschiedlichkeit einiger Aufnahmen, aber auch weil der Sound bei beiden LP-Versionen sehr gut ist, wobei die Mono-LPs wirklich druckvoller sind. Man muss einfach beide haben! Für wen ist diese neue Box nun zu empfehlen? Sammler werden hier sofort zuschlagen, auch wenn der Preis abschreckend ist. Aber man muss heutzutage sehr aufpassen wenn man LPs kauft. Die Qualitätskontrolle muss man nämlich selbst übernehmen. Nach dem Auspacken als erstes jede LP genau nach Pressfehlern überprüfen, dann auf dem Plattenteller nach Höhenschlag (Welle) untersuchen. Wenn hier etwas nicht i.O. sein sollte, sofort umtauschen! Man bekommt wirklich das Gefühl, das einem die Musikindustrie heutzutage bewusst teilw. miserable Qualität unterjubeln will. Bei den Rolling Stones LP-Boxen habe ich noch von schlimmeren Qualitätsmängel gelesen. Aber zurück zu dieser Box: Für Leute die gerne alle Beatles Platten in der Sammlung haben wollen, aber vor der Entscheidung stehen: Mono oder Stereo-Box? Hier würde ich mich für die Mono-Box entscheiden und die fehlenden Stereo-LPs „Yellow Submarine“, „Abbey Road“, „Let It Be“, sowie die Stereo Past Masters dazu kaufen. Das grandiose Begleitbuch aus der Stereo Box ist aber leider nicht einzeln erhältlich. Ich selbst muss mich wohl zu den Sammlern und großen Beatles-Fans zählen, da ich beide Boxen gekauft habe (ebenso wie die 2009er Mono & Stereo CD-Boxen) und sehr zufrieden damit bin. p.s. Wenn ich mir meine Rezensionen so ansehe, könnte man meinen, dass ich ausschließlich nur Beatles höre (was bei weitem nicht der Fall ist) und dann auch noch immer nur gute Noten verteile. Der Grund ist, dass ich bislang ausschließlich Produkte rezensiert habe, die ich wirklich gut finde und empfehlen kann. Als Beispiel die ebenfalls in diesem Jahr erschienene USA-Box. Die habe und werde ich nicht kaufen, da hier nicht die originalen US-Mixe verwendet wurden (die unterscheiden sich vor allem durch mehr Hall von den originalen aus England), sondern einfach nur die 2009er Remaster kopiert. Also auch die englischen Original-Mixe, nur anders verteilt. Man kauft praktisch nur ein paar andere Covers, da die meisten die 2009er Box schon haben. Das stinkt geradezu nach Geldmacherei. Hier würde ich nicht mehr als einen Punkt vergeben, da man sich keinerlei Mühe um Originalität des „US-Sounds“ gemacht hat. … aber ich hab‘ sie ja nicht gekauft!

  2. Geschenk sagt:

    Über den Inhalt haben vorherige Rezensenten bereits ausführlich geschrieben, deshalb von mir nur ein Ausdruck meiner Freude über den Erwerb dieser Box. Erst mal machen Optik und Haptik mit der schönen Box und den Nachbildungen der Original-Cover richtig Freude, und das ist nur der Vorgeschmack auf das Wichtigste – die Musik: Die Aufnahmen haben einen eingefleischten Stereo-Hörer eines Besseren belehrt. Obwohl ich musikalisch erst in den 70ern sozialisiert wurde, hört sich der Sound für mich einfach nach „real Sixties“ an, und selbst die sog. Schnulzen haben einen richtigen Punch. Ebenfalls schön zu wissen, dass dieser Klassesound ohne digitale Tricksereien zustande gekommen ist, das gibt einem das Gefühl, selbst bei einer Pressung aus 2014 etwas Originales zu besitzen. Eine absolute Empfehlung auch für Stones Fans – auf die Gefahr hin, dass diese dann das Lager wechseln 😉 Eine LP hatte einen Pressfehler, aber Amazon hat sofort eine Gutschrift ausgestellt, und ich konnte mir davon gleich die auch einzeln erhältliche Mono Masters nachordern – super! Kleiner Wehrmutstropfen: Für dickere Plattenspieler-Dorne sind die Bohrungen der Platten teilweise zu klein. Habe zum Glück mehrere Dreher zur Auswahl.

  3. Geschenk sagt:

    Zuerst einmal wäre es sehr schön, wenn AMAZON die noch mehr als 20 Rezensionen zu den digitally remastered CDs von dieser Seite nehmen würde; das ist ein völlig anderer Artikel. Auch hier wird es garantiert wiederum einen Kampf geben zwischen Mono-Puristen und Raumklang-Spasshörern, zwischen Gralshütern des Beatles-Vermächtnisses und eher Gleichgültigen usw. Der selige George Harrison hat es mal so formuliert: „When they invented stereo, I remember thinking „Why? What do you want two speakers for?“, because it ruined the sound from our point of view. You know, we had everything coming out of one speaker; now it had to come out of two speakers. It sounded like very naked.“ (Beatles Anthology DVD). Also – die Musikschöpfer und -interpreten wollten es zur Entstehungszeit in Mono. Das dokumentierten sie auch dadurch, dass sie die Abmischungen in Mono persönlich begleiteten, die in Stereo aber den Tontechnikern überliessen. De gustibus non est disputandum – über Geschmäcker lässt sich nicht streiten. Deshalb sollte man sich bei diesem set auf die möglichst objektive darstellung des Inhalts beschränken und es Jedem selbst überlassen, ob ihn das anspricht und rund $ 400.- wert ist. Das für mich Wichtigste an diesem set ist, dass nach diversen „digitally remastered“ Ausgaben auf vinyls und CDs jetzt eine der Entstehungszeit angepasste / angemessene Überarbeitung stattgefunden hat. Hier wird also im 60er Jahre FORD Mustang der Vergaser auf dem V 8 nicht durch eine elektronische Einspritzung ersetzt, sondern der Vergaser wird optimiert. Die neue vinyl mono box konnte ich bereits etliche Tage (und Nächte) hören und vergleichen. Ein guter Freund, der aus beruflichen Gründen Zugriff auf ein Vorabexemplar hatte, konnte meinem Angebot nicht widerstehen, das neue set nicht nur im direkten Vergleich mit remasterten vinyls und CDs, sondern auch mit neuwertigen originalen Mono-Pressungen zu vergleichen. Hierbei haben wir sowohl über 40 Jahre altes (DUAL 1219, REVOX B 795, McIntosh C 8 / MC 30 sowie SONY TA-1130 an BOSE 901-1 und BRAUN L 710) als auch aktuelles (T+A Vor- und Endstufen, vinyl & CD player an T+A Solitaire und B&M Line 30) Equipment benutzt und meine Begeisterung setzte sofort ein und hielt an. Hierzu ist natürlich nicht unerheblich, dass ich mit Mono aufgewachsen bin und mich für das „Ping-Pong-Stereo“ der Anfänge auch nicht begeistern konnte. Die jetzt vorliegenden 180-Gramm-Pressungen (herrlich massiv) sind technisch das, was heute analog zu machen ist; direkt von den Originalbändern unter Zuhilfenahme von Aufzeichnungen der damaligen Tontechniker. Der Klang ist deutlich härter und energischer als die „weichen“ Varianten, an die man sich über viele Jahre von CDs, MP 3 usw. gewöhnt hat. Es hört sich jedoch nicht nur „wie früher, aber besser“ an, sondern die Plattenfirma hat sich ebenfalls grosse Mühe gegeben mit einem möglichst originalen Anschein : Label im alten Look, gefalzte Plattenhüllen usw. You make a grown man cry! Klingt es auf alter oder neuer Anlage besser (subjektiv) : Für mich ist „alt“ ganz eindeutiger Sieger. Musik aus dieser Zeit, die für Mono geschaffen wurde, harmoniert am besten mit Röhrenverstärkern, alten (nicht Metall-) Kalotten und alten Tonabnehmern. Moderne Anlagen sind da kälter und gnadenloser in der Wiedergabe. Mein persönliches Fazit : Mit erheblichem Aufwand gefertigte, hochwertige Neufassung von unsterblicher Musik zu einem noch akzeptablen Preis. Nichts für durchschnittliche Musikkonsumenten, aber ein Muss für den Beatles-Fan mit stark puristischer (oder nostalgischer ?) Orientierung. This record should be played loud (Rolling Stones, vinyl „Let it bleed“)

  4. Geschenk sagt:

    Gestern gekommen, die Platten ganz gehört , bin sehr zufrieden. Natürlich klingen die Mono Mixe anders als die Stereo Mixe. Besonders bei den ersten 4 LPs. Und wer behauptet, das die ersten 2 (in Teilen auch Hard und Sale) LPs in Stereo besser klingen als die Mono Mixe, der hat schlicht und ergreifend keine Ahnung. Nur weil Stereo draufsteht, heißt es ja nicht, das die Aufnahmen auch besser klingen. Denn besonders Please und With glänzen mit Steinzeit Stereo, auf einem Kanal die Musik auf dem anderen der Gesang. Da sind die Monomixe doch schon ein ganz anderes Kaliber und vor allen Dingen hörbar. Auch bei späteren LPs, z.B. White, kann man deutliche Unterschiede zu den Stereo Mixen hören, ohne mit dem Hörrohr vor den Boxen sitzen zu müssen. Mono heißt in diesem Fall auch nicht, das aus beiden Boxen dasselbe herauskommt. Der rechte und linke Kanal sind leicht unterschiedlich gemischt, aber deutlich herauszuhören. Die Box ist natürlich genauso aufgemacht wie die Stereo Box, eigentlich besser, da ich finde das die Cover hochwertiger sind. Die Mono Cover haben nämlich auch die Flipbacks (Falzkanten), die die Originale hatten. Die Backcover sind unlaminiert und die Frontcover sehr glänzend. Natürlich sind alle Beilagen dabei und bis zur Pepper, sind alle auf Y&B Parlophone Labeln. (Please auf dem alten Gold Parlophone Label) Sale, Pepper, Magical, White im Klappcover. Beim White ist die Öffnung für die Platten tatsächlich oben und auch die schwarzen Innenhüllen sind dabei, nebst Poster und Fotos. Bei der Pepper der Bastelbogen und die rote Innenhülle. Die Magical hat auch das tolle 24 Seiten Booklet im LP Format, fest mit dem Cover verbunden. Schön wären bei den anderen LPs die Emitex Innenhüllen gewesen, bei den Mono CDs wurde das noch gemacht. Der Sound der Platten ist warm (analog). Hier wurden auch die Original Analogen Mixe benutzt bzw. verbessert, und nicht die Digitalen Mono Mixe der 2009 Box. Da hat wirklich mal jemand mitgedacht, denn digitale Mixe auf einen analogen Tonträger zu pressen, wäre nicht gerade der Weisheit letzter Schluß. Die Mono Masters besteht aus 3 LPs, habe ich aber noch nicht gehört, da für mich relativ uninteressant. Diese Rezension soll keine Lanze fürs Mono brechen, aber manchmal klingt es halt besser als Stereo. Alles in allem ein sehr gutes Produkt, nur zu teuer. 299 wäre ein maximaler Preis gewesen.

  5. Geschenk sagt:

    Grundsätzlich ein sehr schönes Box-Set. Hochwertige Optik der Cover und Platten und ein hochwertig wirkendes Buch. Die Schallplatten sind bis auf Copyright Angaben und der zusätzlichen neuen Best-Nr nahezu identisch zu den Originalscheiben.Der Klang ist einfach umwerfend für jemanden der die Monosachen mag. Eine gute Anlage ist natürlich hifreich und rundet das Klangerlebnis ab. Ich höre sie auf einem Ps X 65 von Sony über einen Röhrenverstärker von dynavox und Lautsprechern aus Eigenbau. Die Cover würde ich fast für gleichwertig zu den 60er Originalen sehen. Punktabzug gibt es für die Innersleeves In der CD Ausgabe von 2009 sind sie den Originalen nachempfunden -hätte man hier auch machen können… Ich weiss nicht ob es einen Punktabzug am Produkt rechtfertigt aber ich ärger mich im Moment über den Preis. Vom Erscheinungstag im September bis jetzt (28.11.14) hat sich meiner Meinung nach etwas zu viel am Preis getan. Immerhin ist die Box jetzt 80!!! Euro günstiger geworden. Hätte man das ahnen können? Aus diesem Grund weiss ich nicht ob ich nochmal etwas vorbestellen werde…

  6. Geschenk sagt:

    Der Umstand, dass, mit Ausnahme der Please Please Me, die Aufnahmen von den Original-Master-Bändern auf das Vinyl gebracht wurden ist allein schon ein toller Umstand. Bei Please Please Me hat sich das Magnetband mittlerweile als zu beschädigt erweisen und man musste auf die Kopie des Masterbandes zurückgreifen. Es ist eben nichts von Ewigkeit und das gilt auch für die anderen Bänder. Vielleicht war dieses schon ein letztes Mal… Nun zur Box: Tolle Aufmachung! Die Cover, die Beilagen, die Gestaltung und das Label des Vinyls spiegeln das Original wieder! Cover wie ursprünglich und ohne Strichcode! Es scheint, als hätte jemand eine Zeitreise in die Vergangenheit unternommen und in London die damalige(n) Neuauflage(n) gekauft! Dazu ein tolles Buch. Der Klang… Tja, was soll ich sagen..? Der Klang in Mono wird bis zur Revolver tatsächlich härter, weil druckvoller. Sgt. Pepper ist bärenstark. Der Bass drückt einen an die Wand. Und der Song Revolution ist einfach nur überwältigend. Wow! Mr. Lennon hatte Recht, als er sagte: Sgt.Pepper und Revolution sind in der Stereoversion klanglich benachteiligt worden… Schön, dass hier das „Original“ an den Mann gebracht wird. Absolute Empfehlung!

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