Super Mario Maker – Artbook Edition – [Wii U]: Nintendo Wii U
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Super Mario Maker – Artbook Edition – [Wii U]: Nintendo Wii U

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Alterfreigabe: Freigegeben ohne Altersbeschränkung Genre: Aktion Plattform: Nintendo Wii U Version: Standard


Produktbeschreibung des Herstellers

2 Antworten

  1. Geschenk sagt:

    Wir kennen das doch: Jeder von uns wollte doch schon immer mal sein eigenes Mario-Level gestalten – einige Leute haben es sogar schon mit diversen ROMs getan. Jetzt öffnet Nintendo seine Pforten ein bisschen mehr und lässt uns mit Super Mario Maker nicht nur das wohl umfangreichste und kreativste Mario spielen, sondern eben auch mit einem starken Editor selbst kreativ werden. Das Spiel ist eigentlich schnell erklärt. Mario halt! Ein Start – ein Ziel – mehr braucht es nicht. Story? Muss man nicht drüber reden. Der Clou an Super Mario Maker liegt aber im Editor, bzw. in der Einbindung der Community. Gleich zu Beginn kann man also sagen: Nur wer auch online geht wird den enormen Umfang des Titels erfahren – alle anderen Nutzer müssen sich mit kreativen, aber begrenzten Leveln begnügen. Sind aber auch dazu „genötigt“ die ersten Minuten im Editor zu verbringen um seine Basics zu erlernen, ehe sie wirklich richtig Level spielen dürfen. Diese kann man dann entweder einzeln über das Onlineportal anwählen, oder man wählt die 10-Mario-Herausforderung, ein Modus der offline funktioniert und bei dem jeweils mit 10 Marios (Leben) ein Kurs von 8 Leveln gemeistert werden muss. Online steht der gleiche Modus als 100-Mario-Herausforderung zur verfügung und hier muss man mit 100 Leben (100 Marios) 16 Level, in der einfachen Version ebenfalls auch nur 8 Level, aus einem Online-Pool abschließen. Und diese Leben braucht man bei einigen Leveln sadistischer Schöpfer durchaus! Was ist nun aber dieser Editor? Nun, das nicht enden wollende Mario entpuppt sich als grandiose Hommage an Mario Paint, die durch den spielerischen Aspekt und die Handhabung via Gamepad im Editor zu einem wahnwitzig lustigen Tool für kreative Gehässigkeiten, oder einfach nur tolle Welten wird. In diesem Editor kann man aus einem vorgegebenen Pool an Mario-Gegenständen, Welten, Gegnern und anderen Dingen das wählen, was man eben gerade will, und platzieren wo man will. So können nicht nur bestehende Welten neu arrangiert, sondern auch komplett eigene Welten geschaffen werden. Durch das Schütteln der jeweiligen Figur/des jeweiligen Objekts mit dem Stylus können diese ihre Art ändern und wieder neue Möglichkeiten zulassen. Oder wieso nicht einfach mal Regeln umstellen? Anstatt dass Kugelwillis aus einer Kanone fliegen, können Münzen oder andere Dinge kommen. Die Entscheidung liegt ganz an den kreativen Köpfen. Nach und nach schaltet man auch mehr Dinge für diesen Baukasten frei – es sind also nicht zu Beginn alle Sachen verfügbar. Das ist schade, aber es erhöht freilich auch den Wiederspielwert, wenn man nicht immer gleich alles zur Verfügung hat. Es dauert allerdings nicht sehr lange. So habe ich zum Beispiel nach zwei Stunden schon drei Lieferungen erhalten. Je nachdem wie lange man sich also beim basteln aufhält, desto eher bekommt man Nachschub. Passend dazu erhält jede Fuhre auch ein Vorschaulevel in dem alle neuen Elemente vorgestellt werden. Wenn man zum Beispiel den Grafikstil, den man übrigens auch ändern kann, vom „Super Mario Bros U“-Look zum „Super Mario Bros“-Look vom NES wechselt, dann kann Mario einfach keinen Wandsprung mehr. Genau bei solchen Finessen muss man mitdenken wenn man ein Level gestaltet. Und das ist auch wichtig, denn ehe man sein Werk online an den kompletten Wust an verfügbaren Level stellen kann, muss man das Level auch erst selbst einmal beendet haben. Und da sind wir auch schon bei einer Begrenzung, die wohl mit das größte Minus ist, denn man kann nur Level, aber keine kompletten Oberwelten und auch kein komplettes Spiel generieren. In Leveln kann man auch keinerlei Rücksetzpunkte festlegen – stirbt ein Spieler muss er nochmal den kompletten Kurs absolvieren. Dessen muss man sich definitiv bewusst sein. Auch wenn man einige Regeln durch gegebene Elemente verändern kann, so kann man nicht einfach mal einen schwebenden Mario, einen kompletten Bossfight programmieren oder andere Dinge dieser Art machen. Kleinere Effekte wie Feuerwerk oder Lasershows kann man im späteren Verlauf auch freischalten und sogar das eine oder andere Amiibo, wenn man es selbst nicht hat. Deren Einsatz begrenzt sich aber nur auf die Verwandlung von Mario in die jeweilige Figur – und das auch nur im klassischen Super Mario Bros-Look. Wirklich benötigen tut man die Figuren also einmal mehr nicht, bietet aber einen netten Bonus für Freunde gewisser Charaktere. Schade am Editor ist, dass man nicht auch eigene Musik, wie damals bei Mario Paint, generieren kann. Man hat aber die Option kleinere Soundeffekte über das Mikrophon im Gamepad aufzunehmen und in das Spiel zu integrieren – diese funktionieren aber nur auf der lokalen Konsole, werden online nicht übertragen. Qualitativ kommt es da dan auch freilich zu Schwankungen. Auch schade ist die Tatsache, dass man keine eigenen Sprites oder Figuren erstellen kann. Dafür kann man aber lustige Kombinationen aus den vorgegebenen Elementen machen.Wie wäre es mit einem Whomp mit Flügeln? Oder einem Goomba mit Helm? Kein Problem! Wer übrigens auch immer brav die Augen offen hält, der wird vielleicht auch das versteckte „Spiel im Spiel“ finden. Die berühmte Fliegenklatsche – das wirklich genial überdrehte und fast schon Wario Ware-artige Minispiel mit Fliegen und Mücken kehrt in Mario Maker zurück! Überhaupt bietet der Titel aber, wie schon erwähnt, zahlreiche Dinge, die an Marios Malkasten erinnern. Animationen, der Speicherrobotor, die versteckte Gags im Intro… ICH LIEBE ES! Gesteuert wird der Super Mario Maker übrigens mit dem Gamepad, wobei sich fast alles, was man auf dem kleinen Bildschirm sieht so auch auf dem großen Bildschirm abspielt. Größter unterschied: Auf dem TV sieht man eine Hand mit Stylus – die wahlweise auch in andere Hautfarben oder sogar Katzentatzen geändert werden kann – auf dem Gamepad hingegen nicht. Etwas unschön mutet an, dass man die Menüs im Spiel-Modus eigentlich nur mit dem Gamepad wirklich gut und schnell steuern kann, aber die einzelnen Level kann man zum Beispiel auch mit ProController daddeln. Musikalisch bekommt man übrigens gewohnte Mario-Kost geliefert. Themen die man kennt eben. Auch die Soundfetzen aus Mario Paint dürften Kennern bekannt vorkommen. Richtig witzig ist der Übergang der Musik, wenn man den Editor öffnet. Die Hintergrundmusik der aktuellen Welt ist zu erkennen, aber zur Effekte irgendwie verzerrt. Setzt man ein Objekt in die Szenerie, dann gibt es einen zusätzlichen Musikeffekt, dem man sogar eine Stimme entnehmen kann die den Namen des jeweiligen Objekts sagt. Während dem Basteln im Editor taucht man also ab in eine psychedelische Welt der Mario-Sounds. Kann durchaus nerven, aber ein lustiges Gimmick ist es allemal. Ein nettes Gimmick ist übrigens auch das kleine Artbook, welches jeder Version des Spiels beiliegt. Es handelt sich dabei um ein querformatiges Hardcover im Format einer DVD- bzw. Spielebox. In diesem Büchlein sind auf lustige Art Dinge erklärt, die man im Editor so umsetzen kann – quasi eine Premium-Anleitung. Die Bilder sind richtig witzig und erklären ganz ohne Worte und unkompliziert Möglichkeiten. Großes Plus, auch wenn man es wohl kaum mehrmals durchblättern wird. Neben dem Artbook befindet sich das Spiel in einer regulären Packung in der Box. Wobei ganz so regulär ist es dann auch nicht. Das sonnengelbe Design wurde hier auch für das Plastik der Hülle und für den Header des Wii- U-Logos verwendet. Wahrlich also ein Eyecatcher im Regal! „Super Mario Maker“ nennt sich zwar Maker und setzt einen großen Fokus auf den Editor, aber Kreativ-Muffel können auch so durchaus zum Titel greifen – wenn sie eben online gehen und auf den Inhalt der Community zurückgreifen. Auch wenn noch nicht auf Dauer absehbar ist wie die Community sich über die Zeit entwickelt und wie sehr Nintendo selbst Futter in Form von neuen Welten und Gegenständen nachreicht, so kann man jetzt aber schon mit Fug und Recht von einer gigantischen Spaßkanone sprechen. Abzüge bei den einzelnen Leveln sollte man sich aber immer im Hinterkopf behalten, denn auch das steht schon fest: Nicht jeder Level wird ein gut gestalteter und überdachter Level sein. Da gibt es zum Beispiel Level in denen es nur eine Chance gibt gewisse, als Puzzle getarnte, Passagen zu meistern. Sowas ist unrund, weil man die Passage nach einem verpatzten Versuch nicht mehr lösen kann und einen Neustar machen muss. Auch gibt es zu viele Level bei denen alles automatisch abläuft und auch solche, bei denen es nur darum geht so ziemlich jeden „billigen Tod“ abzufeiern, den man generieren kann. Das dient der Schadenfreude der Erbauer, wenn ein Freund oder Familienmitglied bei ihnen im Zimmer einen Tobsuchtsanfall bekommt, aber das hat aus meiner Sicht einfach nichts online verloren, wo man eben diverse Level im Pseudo-Abenteuer-Modus zugespielt bekommt. Man kann diese Welten zwar zu jeder Zeit überspringen und durch eine neue Welt austauschen lassen, aber die Ansammlung an qualitativ fraglichen Leveln ist leider sehr groß und zeigt nunmal auch, dass nicht jeder zum Spieldesigner taugt, weil man eben doch etwas mehr als nur „gestalten“ muss. Ich ziehe nachträglich also einen Stern ab, weil es zum Spielen absolut durchwachsen ist. Der Editor hingegen ist, abgesehen von fehlenden Inhalten wie Eiswelten und solcher Dinge, aber über jeden Zweifel erhaben und es ist eine Freude, wenn man für sein Level positives Feedback bekommt und so Möglichkeiten aufgezeigt bekommt, wie man seine Stages noch verbessern kann. UPDATE: Nach dem letzten Uptade des Spiels kann man übrigens Rücksetzpunkte einfügen, was einige Level dringend benötigen. Wenn jetzt noch mehr Themen komnen, wann wird derMario Maker deutlich optimiert. Sehr schön!

  2. Geschenk sagt:

    Da hat sich Nintendo mal was cooles einfallen lassen. Spiel Modus nach eigenem Geschmack selber bauen oder die von anderen spielen. Toll, super Sache, da kann die Phantasie walten. Ganz klare Kaufempfehlung.

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