Sony HDR-CX405 Full HD Camcorder mit Intelligent
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Sony HDR-CX405 Full HD Camcorder mit Intelligent

Sony HDR-CX405 Full HD Camcorder mit Intelligent: Kamera

Sony HDR-CX405B


Produktbeschreibung des Herstellers

CX240 CX405 PJ410 PJ620 PJ810 AXP33
Bildsensor 1/5.8 Typ (3.1mm) Exmor R CMOS Sensor 1/5.8 Typ (3.1mm) Exmor R CMOS Sensor 1/5.8 Typ (3.1mm) Exmor R CMOS Sensor 1/5.8 Typ (3.1mm) Exmor R CMOS Sensor 1/3.95 Typ (4.6mm) Exmor R CMOS Sensor 1/2.33 Typ (7.76mm) Exmor R CMOS Sensor
Objektiv ZEISS Vario-Tessar ZEISS Vario-Sonnar T* ZEISS Vario-Sonnar T* Sony G Objektiv Sony G Objektiv ZEISS Vario-Sonnar T*
Bildstabilisator Elektronischer SteadyShot Optischer SteadyShot Bildstabilisator mit „intelligent Aktiv Mode“ Optischer SteadyShot Bildstabilisator mit „intelligent Aktiv Mode“ Balanced Optical SteadyShot Balanced Optical SteadyShot Balanced Optical SteadyShot
Zoom / Weitwinkel KB 27x opt. Zoom / 29,8mm 30x opt. Zoom / 26,8mm 30x opt. Zoom / 26,8mm 30x opt. Zoom / 26,8mm 12x opt. Zoom / 26,8mm 10x opt. Zoom / 26,8mm
Video HD:1920×1080/50p(PS), 50i(FX,FH), 1440×1080/50i(HQ,LP) MP4: 1280×720 25p AVCHD (HD):1920×1080/50p(PS), 50i(FX,FH), 1440×1080/50i(HQ,LP) XAVC S HD : 1920×1080/50p, 25p MP4: 1280×720 25p AVCHD (HD):1920×1080/50p(PS), 50i(FX,FH), 1440×1080/50i(HQ,LP) XAVC S HD : 1920×1080/50p, 25p MP4: 1280×720 25p AVCHD (HD):1920×1080/50p(PS), 25p(FX,FH),50i(FX,FH), 1440×1080/50i(HQ,LP) XAVC S HD : 1920×1080/50p, 25p MP4: 1280×720 25p HD:1920×1080/50p(PS), 25p(FX,FH), 50i(FX,FH), 1440×1080/50i (HQ,LP) MP4: 1280×720 25p XAVC S 4K : 3840×2160/25p, 24p XAVC S HD : 1920×1080/50p, 25p, 24p MP4: 1280×720 25p
Display 6.7cm (2.7 „Typ) Clear Photo LC Display (230K) l(16:9) 6.7cm (2.7 „Typ) Clear Photo LC Display (230K) l(16:9) 6.7cm (2.7 „Typ) Clear Photo LC Display (230K) (16:9) 7.5cm(3.0″ Typ) Touch LC Display (460K) (16:9) 7.5cm(3.0 Typ) Xtra Fine Touch LC Display(921K) (16:9) 7.5cm(3.0 Typ) Xtra Fine Touch LC Display(921K) (16:9)
Sucher nein nein nein nein Ja (0.5cm (0.2 Typ)/ 201,600 Punkte äquivalent) Ja (0.6cm (0.24 Typ)/1.555.200 Punkte äquivalent)
NFC / Wi-Fi + Multi Kamera Steuerung & Live Stream Funktion nein nein Ja Ja Nur WiFi / NFC Ja
Projektor (mit HDMI Input) Nein Nein Bis zu 13 Lumen Bis zu 25 Lumen Bis zu 50 Lumen Bis zu 50 Lumen
Zubehörschuh nein nein nein nein ja ja

6 Antworten

  1. Geschenk sagt:

    Grund für die Neuanschaffung ist ein Ersatz für meine immer noch sehr gute HDC-TM60 von Panasonic, das ist die SD66 mit 16 GB Festspeicher. Dennoch, sie beherrscht kein 50p, eine DSC-RX100 M3 im Hause lässt ohnehin auf SONY-Software zurückgreifen und WLAN zur Datenübertragung habe ich inzwischen schätzen gelernt. Und da ich seit Jahrzehnten ausschließlich Panasonic eingesetzt habe, ist dies auch mal etwas ganz Neues für mich: Quasi SONY-Premiere, wobei der Auslöser auch meine RX100 ist, die allerdings durch ihren recht geringen Zoom-Bereich und der langsamen Zoom-Funktion nicht in allen Situationen für Videos geeignet ist. Da nützt auch die exzellente Bildqualität nichts, die der große 1′-‚Sensor anbietet. Ein Camcorder hat somit schon seine Vorzüge. Wer wie ich auch überlegt, welche der neuen aktuellen Einsteiger-Camcorder von SONY der Richtige ist, wird sich über meine Rezensionen zu den Modellen HDR-CX405 und HDR-PJ410 vielleicht freuen. Die technischen Daten – auch des etwas teureren HDR-PJ620 lesen sich in vielen Punkten gleich. Der größere, den ich nicht in die engere Wahl zog, hat vermutlich ein anderes Objektiv und einen besseren Bildstabilisator. Nur ob sich das bei dem identischen und recht kleinen Bildsensor wirklich bemerkbar macht, will ich gar nicht wissen. Denn wer um 549 Euro (UVP) für eine Kamera veranschlagt, kann ruhig noch ein paar Euro draufpacken und sich gleich was Richtiges gönnen. Auch ob auf der Optik ZEISS Vario Tessa oder SONY G-Objektiv steht, ist mir in dieser Preisklasse eigentlich egal, Marken sind Schall und Rauch und das Objektiv wird ohnehin nicht von Carl Zeiss gefertigt. Für das G-Objektiv der PJ620 spricht die freie Aufhängung und der BOSS Bildstabilisator. Ansonsten lesen sich die Werte gleich und da ich nicht im Gelände filmen möchte, wäre dieser Vorteil für mich nicht entscheidend. Ein optischer Bildstabilisator hingegen schon, den haben beide günstigen Modelle, die ältere HDR-CX240 hingegen nicht. Gelegenheitsfilmer allerdings werden mit allen günstigen Modellen glücklich werden, die den gleichen 1/5,8‘-Sensor nutzen, wie eben auch die PJ620. Die HDR-PJ810 hingegen nutzt einen anderen, deutlich größeren und das wäre sicher eine Qualitätssteigerung. Es gibt übrigens auch die Modelle HDR-CX440 und HDR-PJ440, die allerdings nicht für den europäischen Markt taugen. Hier verbaut SONY im CX-Modell auch ein WLAN-Modul und beide verfügen über zusätzlichen 8 GB Festspeicher. Dies nur für den Fall, der wie ich über die Anleitung stolpert, die eben auch für diese Modellvarianten geschrieben wurde. Klar ist, dass Camcorder anderen Ansprüchen als Fotokameras gerecht werden. HD-Bilder liegen bei etwa 2 Megapixel, somit wären große Sensoren zumindest im Einstiegsbereich ein Punkt, an dem man sparen kann. Besonders bei einfachen Familienmittschnitten wird wohl kaum einer die professionellen Features nutzen, ist eben genau wie bei Digitalkameras. Dennoch, gute Optik und Sensor sind auch bei Camcordern das A und O, das möchte ich gar nicht klein reden und Schärfentiefe geht eben nur mit größerem Dynamikbereich und anständigen Optiken. Aber wenn ich überlege, dass ein Einstiegsmodell vor rund 20 Jahren noch 1.500 Euro gekostet hat (inflationsbereinigt), ist schon erstaunlich, wie viel Qualität man für vergleichsweise wenig Geld bekommt. Das gilt auch für die Funktionsvielfalt, eine integrierte Schnittlösung wäre damals undenkbar gewesen. Für einen S-VHS-Recorder (Panasonic NV-HS1000) zahlte ich noch rund 2.000 Euro. Nebenbei gibt es übrigens einen klaren Unterschied zu Camcordern mit Bandlaufwerken: Szenen sind Szenen. Sie lassen sich im Schnittsystem zwar auch zerteilen, aber ein einfacher Rücklauf und Überspielen ist mit diesen SD-Camcordern nicht möglich. Im Optimalfall erfolgt dann die Nachbearbeitung direkt am PC. Ist die Karte voll, muss man sich dann überlegen, welche Szenen man löscht oder nimmt eine andere Speicherkarte. Die Unterschiede der beiden Camcorder sind relativ überschaubar und so kann man gut skalieren, ob man die Zusatz-Features benötigt oder direkt in Zubehör investiert. Da wäre zunächst der 13lm-Projektor, der hier von vielen hoch gelobt wird. Sicher, ein nettes Feature, aber mal ehrlich: die Maximalhelligkeit ist schon wirklich nicht toll, das können ja die größeren Modelle auch besser. So sehe ich diesen eher als Appetizer. Anders sieht das mit dem Wi-Fi aus, das hat sich bei meiner RX100 M3 schon als bequem herausgestellt. Mit PlayMemories Home lassen sich quasi durch einfaches Verbinden mit dem Computer die Daten ohne Kabel übertragen, genug Restkapazität des Akkus vorausgesetzt. Aber, nimmt man wirklich 50mbps-Videos auf, dauert das auch seine Zeit, da ist ein Kartenleser mitunter schneller. Wer Live-Videos über Ustream verteilen will oder die verteilte Kamerasteuerung braucht, legt die 100 Euro Differenz sicher gut an. Im eher nüchtern gehaltenen Karton befinden sich oben auf die zig sprachigen Handbücher, die aber auch nicht so wirklich viel über die Funktion preisgeben. Unten ist die Kamera verpackt in einer Tüte, daneben die zwei Kabel: USB-Verlängerung, HDMI-Kabel auf Micro-HDMI und das erfreulich kompakte SteckerNetzteil. Die Kamera selbst ist nicht wie üblich mit Stickern vollgeklebt. SONY hat ein raues Kunststoffgehäuse gewählt, das im ersten Moment das Gerät robust erscheinen lässt. Allerdings ist dies auch empfindlicher bei Griffgeräuschen. Sanftes Streichen über den Monitordeckel im Vergleich zur Panasonic HDC-TM60 mit teils glatten Flächen ist deutlich hörbarer und das auch auf den Videos. So manchmal habe ich den Eindruck, dass man aus Prinzip Dinge verschlechtert, um die größeren Modelle mehr in den Vordergrund zu rücken. Beim Gewicht mag ich das nicht so sehen, denn das Objektiv wird aus Kunststoff sein und ein Platinchen wiegt ja auch nichts. Somit ist die Kamera doch sehr leicht und man meint fast, sie sei hohl. Vom Format wirkt sie eher gnubbelig, weil sie fast genauso hoch wie breit ist. Man könnte sie als jackentaschentauglich bezeichnen, aber da habe ich durchaus flachere Camcorder in Händen gehalten. In der Handschlaufe ist ein kurzes USB-Kabel mit sehr flachem Stecker eingearbeitet, das hinten direkt in der Kamera fest verdrahtet ist. Gott sei Dank mit genügend Zugentlastung, da sollte eigentlich nichts passieren. Dennoch könnte man geneigt sein, sie am Stück Kabel hochzuheben, das sollte man tunlichst unterlassen. Der Objektivschutz ist mechanisch, hier verzichtet man zu Gunsten der Qualität auf Elektronik. Die Kamera erkennt und meldet, wenn das Objektiv verschlossen ist. Unterhalb dessen befinden sich die Mikrofonöffnungen, diese sitzen schön weit außen am Gehäuse, was für eine gute Stereoabbildung förderlich ist. Links klappt man das Display an einer Nut aus, dahinter ist am Gehäuse eine Serviceklappe angebracht. Hier ist der Micro-SD-Karten-Schacht und Micro-HDMI-Ausgang untergebracht. Das Display spiegelt, das ist im Sonnenlicht nicht förderlich, dafür aber für den guten Kontrast und Blickwinkelstabilität. Neben dem Display ist ein etwas kleiner Joystick mit Druckfunktion und eine Taste zum Umschalten auf Wiedergabe untergebracht. Rechts seitlich am Camcorder ist eine Micro-USB-Buchse hinter einer Klappe verborgen, diese ist zum Laden und Anschluss einer Fernbedienung vorgesehen. Unten befindet sich der Akkudeckel und hinten die Akku-Attrappe. Und da kommen wir auch schon zu einer Kuriosität, die ich nicht verstehen kann. Eigentlich hätte man den Camcorder etwas kürzer bauen können. Denn das Teil hinten sieht aus, wie ein Akku. Aber: Der kleine Akku wird unten im Gehäuse eingeschoben und das nicht direkt hinten. Es wäre also möglich, den Camcorder hinten einfach abzusägen. Sorry, aber von einem japanischen Großhersteller sieht das inakzeptabel wie gewollt und nicht gekonnt aus. Dann hätte man auch den gesamten Leerraum nutzen und einen größeren Akku anbieten können. So etwas habe ich jedenfalls noch bei keinem Camcorder gesehen. Klopft man dagegen, klingt es auch hohl, wie übrigens an allen Stellen des Gehäuses. Nach dem ersten Einschalten und Durchlaufen der Initialisierung präsentiert das helle Display einen schwarzen Bildschirm. Richtig, Objektivabdeckung bitte öffnen und nicht vergessen, nach dem Filmen auch wieder zu schließen. Dann erstrahlt das helle Videobild auf dem Bildschirm nebst sinnvoller Zusatzinformationen, wie Akkulaufzeit und Restaufnahmezeit. Diese werden nach kurzem Moment ausgeblendet, lassen sich aber auch dauerhaft anzeigen. Vorne drücken aktiviert Video, oben drücken aktiviert Foto. Interpolierte 9,2 Megapixel ohne Blitz oder Hilfslicht für den Fokus sind dabei möglich. Offenbar scheinen die Foto-Fähigkeiten einer Videokamera weniger durchdacht, als die Videofunktionen einer Fotokamera. Dennoch ist es ja gut, dass man notfalls ein schnelles Foto machen kann. Seit dieser Generation sogar während der Aufnahme, allerdings nicht in voller Auflösung. Nervig und äußerst billig wirkt das Gebimmel der Kamera, genau wie bei den günstigen Cybershot-Modellen. Dass man in der heutigen übermedialisierten Zeit noch Sounddesigner dafür abstellt, werde ich nie verstehen. Meine Panasonic piepst dafür nur dann, wenn es was zu piepsen gibt. Diese hier macht auf alles akustisch aufmerksam, Wechsel von Einträgen, Menüaktivierungen und all sowas. Das lässt sich aber notfalls auch nach dem Motto ganz oder gar nicht abschalten. Beim Filmen verhält sie sich wenigstens ruhig, aber einen Signalton nach Beendigung der Aufnahme hat man sich gespart. Die Menüstruktur ist in sechs Hauptmenüpunkte unterteilt, nicht in einem durchgängigen Menü wie bei der RX100. Man wählt zunächst aus, was man einstellen möchte: Kamera und Mikrofon, Bildqualität, Installation und so weiter. Im Menü ist dann links eine Funktionsübersicht und rechts die Liste mit ein Einträgen. Erreicht man das Ende einer Gruppe, wird direkt zur nächsten gewechselt. Warum man sich hier nicht an hauseigenen Strukturen orientiert, mit denen man übrigens ja bei anderen Geräten noch wirbt (waagerechte Symbolleiste mit untergeordneter Liste), mag seine Gründe haben, logisch ist aber anders. Das gilt auch für die vergleichsweise extrem kleinen Beschriftungen, die mir als Sehbehinderter mit Lupe richtig zu schaffen machen. Nach dem Motto: ‚Guckt doch mal, so niedrig auflösend ist der Monitor nicht, man kann auch klein noch alles erkennen‘, versucht man alles möglichst zu schrumpfen. Das gilt auch für die Piktogramme mit der noch kleineren Beschriftung. Nicht alles wird in Klartext erklärt und ‚ total bescheuert ‚ Trotz massig Platz auf dem Display sogar noch abgekürzt. Das sieh. i. Etw. so aus und man darf teils raten, was uns der übersetzungswillige Japaner wohl mitteilen will. Dennoch, mit einer kurzen Lernphase kann man die Logik schon erkennen, auch wenn sie vollkommen anders ist, als bei meiner RX100. Manche Begriffe, wie Referenz beim Mikrofonpegel, kennt man schon. Aber das User-Interface ist gänzlich anders. Seltsam ist auch die Sache, dass man egal ob im Aufnahme- oder Wiedergabemodus alle Menüs angezeigt bekommt, lediglich nicht zutreffende Funktionen ausgegraut sind. Da muss man erst mal drauf kommen bzw. die gegraute Funktion drücken, die einem dann über den jeweils anderen Betriebszustand informiert. Warum man nicht einfach die Menüs bis auf das globale INitialisierungs-Menü entsprechend aufgeteilt hat, weiß ich nicht. Positives gibt es allerdings auch, denn es lassen sich drei Funktionen auf dem Hauptbildschirm bestimmten Features zuweisen. Diese erreicht man dann durch einfaches Runterdrücken des Joysticks, sehr praktisch. Ich war übrigens recht erstaunt über die Eingriffsmöglichkeiten. Vieles lässt sich auf manuell umstellen, Weißabgleich, Blende, Fokus, alles da. Auch wenn das für den ambitionierten Filmer sicher hilfreich ist, ohne Objektivring wird manches zur Tortur. Das kann man aber auch nicht erwarten, auch wenn bei meiner TM60 durch den Touch Screen vieles direkter erreichbar ist. So lasse ich aus Sicherheit ohnehin alles auf Automatik stehen. Das Filmen selbst verläuft wie mit jeder Kamera. Der Zoom-Hebel (hatten die früher nicht Wippen?) und die Tasten für Video und Foto sind ergonomisch gut platziert. Beim Zoomen gibt es mindestens drei Geschwindigkeitsstufen. Wie oben erwähnt sollte man aber behutsam zupacken, denn jedes kleine Geräusch ist auf dem Video zu hören. Das disqualifiziert die Kamera ein Bisschen für die angesprochene Zielgruppe, denn wer wenig Geld in einen Camcorder investiert, wird auch auf Zubehör verzichten. Nichts desto trotz möchte ich das nicht als überbewertet verstehen, es ist mit Kenntnis dieser Grenzen auszuhalten und zu verhindern. Auch ist meine HDC-TM60 ebenso empfindlich, das konnte ich in direkten Vergleichsvideos ermitteln. Übrigens ist die Tonqualität der SONY hörbar besser: Mehr höhen, differenzierter auch im Stereobild und generell im Frequenzgang eher ausgewogen. Was übrigens nicht stimmt und einige Tester hier beschrieben haben ist die angeblich unhörbaren Geräusche von Zoom und AF. Jawohl, an einem Studio-Kopfhörer und entsprechendem D/A-Wandler sind diese Geräusche unüberhörbar. Bei meiner Panasonic allerdings fängt der Fokus bei hohem Zoom an zu klackern, das ist bei der SONY Weniger der Fall, dafür hört man das Zoom-Geräusch deutlicher, den Bildstabilisator allerdings wiederum fast gar nicht. Den Vergleich habe ich in absolut ruhiger Umgebung gemacht, bei einem leisen Grundpegel, beispielsweise Naturgeräusche fällt das bei beiden Kameras nicht mehr ins Gewicht. Auch wenn man sie direkt ans Ohr hält, fallen diese Geräusche auf. Um dies zu vermeiden müsste man schon externe Mikrofone einsetzen oder, wie bei den alten Camcordern der 80er Jahre das Mikrofon richtig entkoppelt anbringen. Naturgemäß kann ich die Bildqualität nicht in Details beurteilen. Was ich im direkten Vergleich mit beiden Kameras sehen konnte ist, dass beide im Weißabgleich ähnlich schnell sind, bei der Helligkeit die SONY vielleicht etwas im Nachteil ist (sicher Einstellungssache) und beim maximalen Fokus die SONY bei Ausrichten auf ein Display in dunklem Raum die Nase vorn hat. Dies liegt sicher auch am Fortschritt, die TM60 ist ja Baujahr 2011. Bei weiteren Tests allerdings empfand ich das Bild der SONY als etwas klarer, die Farben neutraler. Unsere orangene Straßenfunzel vor dem Haus sieht bei der TM60 Panasonic-eher Orange aus, die SONY hingegen lässt das fahle Licht besser durch. Vergleichstests bei Tageslicht macht beim aktuellen Wetter keinen wirklichen Sinn, aber auch hier dürfte das, was man zu SONY-Farben liest, zutreffen. Die TM60 ist absolut nicht schlecht und wie auch bei den Digitalkameras ist das auch ein Großteil Geschmackssache. Bei Sonnenlicht war Panasonic bei fast allen Kameras gelbstichig (CMOS) oder blaustichig (CCD). Dieses Gefühl vermittelt mir die SONY nicht. Alles in Allem hat mich persönlich dieses Modell nicht ganz überzeugt, weshalb ich zur PJ410 gegriffen habe. Das etwas hohl wirkende Gehäuse hätte man auch bei diesem Modell vermeiden können, auch ist Wi-Fi ein nicht zu unterschätzender Gewinn und der Projektor gar nicht so unbrauchbar, wie ich anfangs vermutete. Da sind die 100 Euro Mehrkosten für etwas mehr Zusatz ein vergleichsweise geringer Aufpreis. Aber für ein schnelles Video für YouTube oder einfach als Ergänzung oder Erstellen von Videos aus verschiedenen Perspektiven ist sie in jedem Fall ihr Geld wert. Auch wer eine günstige Kamera sucht und mit obigen Abstrichen leben kann, macht beim Kauf sicherlich nicht viel falsch. Was mich aber stört und weshalb ich die Bewertung entsprechend abgerundet habe ist, dass es Abstriche sind, die man nicht mal bei mehr Investitionskosten hätte vermeiden können. Und mich beschleicht der Verdacht, dass das Absicht ist. Genau wie SONY Bei ihren Mittelklasse-Fernsehern extra dünnen Sound einbaut, man will schließlich die optionalen Soundbars verkaufen. Das mag dem treuen SONY-Fan egal sein, ich achte aber darauf, wie ein Hersteller versucht, mich als Kunden zu bewerben. Und ein X für ein U lasse ich mir jedenfalls nicht verkaufen, nur damit ich Namensgleichheit im Gerätepark habe. Fazit: Günstig, auch recht gut. Perfekt allerdings nicht und das aus unverständlichen Gründen. Ohne Wi-Fi, ohne Projektor, aber ansonsten gleich der größeren Schwester.

  2. Geschenk sagt:

    Habe die Kamera als Zweitgerät angeschafft und bin sehr zufrieden!!! Gute Schärfe ,die kaum einen Wunsch offenläßt, natürliche Farben (die man per Menü noch verstärken kann) Windgeräusche nur in Extremsituationen und ein Steady Shot der einfach unglaublich ist ( in der Fahrrad Rikscha durch Rom, es hat gerüttelt und geschüttelt, habe die Kamera ohne große Erwartungen herausgehalten, aber es sind tolle Aufnahmen geworden, einfach klasse) dabei gibt es auch kein Schärferauschen, Kantenartefakte oder Nachzieheffekte. Superpraktische Kamera, handlich, diskret, einfach aufklappen und filmen ohne Probleme, so wie es wollte. Das Menü ist etwas umständlich,wenn man für die Aufnahme oder ähnliches etwas verändern will, aber man gewöhnt sich schnell daran und dann ist es sehr logisch. Einfach top, was eine Kamera dieser Preisklasse leistet!!!

  3. Geschenk sagt:

    Der erste Eindruck: Ein echtes Leichtgewicht. Es beschleicht das Gefühl, nur ein Spielzeug in der Hand zu halten. Und in der Tat – spielend leicht ist das Gerät zu bedienen, für die Grundfunktionen (Einsetzen des Akkus und des Speichers, erste Filmaufnahmen und Fotos) bedarf es keiner Bedienungsanleitung. Die allerdings ist ohnehin recht karg ausgefallen, dafür in vielen Sprachen. Der Akku war in ungefähr 3 Stunden aufgeladen. Etwas seltsam: Die Speicherkarte sitzt hinter dem Display, das Gerät schaltet sich beim Wechsel also zwangsläufig ein. Ohne eine SD-Card oder Memory-Card geht es nicht: Der Sony HDR-CX405 verfügt über keinen internen Speicher. Dieser Camcorder ist wie für die Hand gemacht, lässt sich also auch wunderbar länger halten, ohne unangenehm zu werden, vom Schwitzen auf Kunststoff vielleicht abgesehen. Allzu viele Tasten gibt es nicht, nur einen für das Öffnen des Objektivs (keine Automatik!), eine Aufnahmetaste, den Zoom und die Taste für Fotos. Damit kommt man auch ohne viel Übung schnell zurecht, die einfache Bedienung über das relativ kleine Display tut das ihre (kein Touchscreen, Bedienung via Mini-Joystick neben dem Display). Die ersten Aufnahmen erfreuen mit schnellem Scharfstellen und flottem Zoom, allerdings führten schnellere Schwenks zu leichter Klötzchenbildung an den Konturen – mag an der Speicherkarte (Sony 32 GB)gelegen haben. Die Kamera nimmt Karten bis zu 64 GB an, Laufzeit dann gut 2 Stunden. Ansonsten sind die Filme von beeindruckender Qualität und Schärfe, insbesondere sind überhaupt keine Geräusche vom Autofokus und vom Zoom hörbar. Das gilt auch für Aufnahmen im Dämmerlicht, die relativ rauscharm geraten. Ein Extra-Lob gilt der Anti-Wackel-Automatik, da ist die Technik mittlerweile weit fortgeschritten. Einzelne Fotos lassen sich sogar während des Videofilmens schießen! Ein externes Mikrofon lässt sich nicht anschließen, aber die gebotene Qualität des eingebauten Mikros ist, abhängig von der Entfernung, durchaus gut. Für Sound gibt es leider keinen Zoom im Gerät. Die Software (Sony PlayMemories und WiFi) habe ich nicht getestet, da sie unter Win XP nicht lauffähig ist und mindestens Vista verlangt. Insgesamt ein schönes Gerät für Hobbyfilmer, die hochwertige Ergebnisse sehen wollen, ohne professionelle Ansprüche zu haben. Nachträge: WiFi ist mit diesem Gerät nicht möglich. Die kostenlose Software Sony PlayMemories verlangt zwar Windows Vista als Mindestvoraussetzung, ließ sich bei mir aber dennoch nicht installieren und brach mit Fehlermeldung ab. Immerhin aber wird das Gerät von Vista erkannt und Filme/Fotos können problemlos überspielt werden.

  4. Geschenk sagt:

    Vieles wurde von anderen Rezensenten schon geschrieben, was ich hier an dieser Stelle daher nicht noch einmal wiederholen möchte nach dem Motto: Es wurde zwar schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem. Bei guten Lichtverhältnissen macht das Gerät im AVCHD-Modus (also 1.080i oder p) wirklich gute und scharfe Bilder – gemessen an der Preisklasse natürlich. Mit z. B. einer aktuellen und auch rund doppelt so teuren Panasonic HC-V777 kann dieser Camcorder nicht ansatzweise mithalten, was z. B. die „Tiefe“ der Filme angeht und insbesondere im Low-Light-Bereich. Da sind die Bilder/Videos sehr stark verrauscht und unscharf – nichts für Nachtaufnahmen, auch nicht in besser beleuchteten Straßen, Innenstädten usw., wenn man auch unter solchen Bedingungen scharfe und klare Bilder haben möchte. Den XAVC-S-Modus konnte ich bisher nicht testen, da das Gerät mir sagte, dass die von mir verwendeten microSD-Karten angeblich mit diesem Modus nicht kompatibel seien. Dabei entsprechen die von mir getesteten Karten von SanDisk, Samsung und Transcend mit 32 und 64 GB locker den dafür erforderlichen Ansprüchen, also mindestens Class 10 oder höher. Auch ein Formatieren der Speicherkarten im Camcorder und ein Reset des Gerätes brachten keine Besserung. Nach einem Telefonat mit der (sehr freundlichen und hilfsbereiten) Supporthotline von Sony stellte sich dann heraus, dass für XAVC S grundsätzlich nur und ausschließlich microSDXC-Karten Class 10 oder höher funktionieren, also mit 64 GB. Nachdem ich dann meine SanDisk Extreme SDXC UHS I-Karte zuerst nochmal am PC auf FAT32 formatiert (Danke an die Hotline für diesen Tipp/Hinweis) und anschließend auch nochmal eine Formatierung im Camcorder durchgeführt hatte, läuft die Karte jetzt. Daher also an dieser Stelle ein Tipp: Verweigert das Gerät trotz entsprechend eingesetzter Karte den XAVC-Modus – so man ihn denn überhaupt braucht/nutzen möchte, weil extrem speicherintensiv -, dann die Speicherkarte zuerst nochmal mit dem PC formatieren. AVCHD, also 1.080i und p, funktioniert praktisch auch mit jeder anderen aktuellen „Wald- und Wiesenkarte“ ab Class 4, besser aber Class 10. Diese Speicherkarten sind inzwischen ja eh nur noch „Pfennigartikel“. Einige andere Rezensenten haben u. a. eine schlechte Bewertung abgegeben, weil die Filme von der Kamera nur mit Hilfe der Sony-Software „PlayMemories Home“ auf den PC übertragen werden können. Das ist (bei mir, Windows 10) definitiv nicht der Fall. Keine Ahnung, was bei diesen Rezensenten falsch eingestellt ist oder nicht funktioniert. Wenn der Camcorder per USB am Rechner angeschlossen ist, dann wird er als – allerdings schreibgeschütztes – logisches Laufwerk erkannt, so dass man die Filme ganz einfach per Copy & Paste übertragen kann, wenn man den versteckten Unterordner der 3./4. Ebene gefunden hat. Bei Aufnahmen im AVCHD-Modus befinden sich dieser unter „Private -> AVCHD -> BDMV -> Stream“. Die Sony-PC-Software („PlayMemories Home“), die auch auf dem Camcorder als Installationsdatei fest mitgeliefert wird sowie auch sehr groß und umfangreich ist und sich leider auch sehr tief in das Betriebssystem „eingräbt“, ist dafür keineswegs erforderlich. Das Löschen der Filme allerdings funktioniert nur im Camcorder selbst oder wenn man die Speicherkarte entnimmt und die Dateien am PC löscht. Ebenfalls mit „eingebaut“ ist einiges an Bildeffekten sowie eine Schnittsoftware. Aber mal ehrlich: Wer braucht das schon? Wer seine Videos damit versehen will, der nutzt i. d. R. eh ein separates Schittprogramm auf dem PC/Mac wie Magix, Pinnacle, Nero, Movie Maker usw., wo sich solche Effekte viel besser und insbesondere wesentlich einfacher und detaillierter verwirklichen lassen. Dieses „Bling-Bling-Zeug“ hätte Sony besser weglassen und dafür z. B. eine Zeitrafferfunktion o. ä. spendieren sollen. Was mir so rein gar nicht gefällt, das ist die Konstruktion der Handschlaufe, die mittels eines Klettverschlusses eingestellt wird. Bei meinen „Klodeckelhänden“ bleibt da ein großer Bereich des Klettbandes frei, der sich dann gerne und sofort mit dem Innenfutter meiner Camcordertasche verhakt. Es wird definitiv nur eine Frage der Zeit sein, bis das Futter an den entsprechenden Stellen ausfransen wird. Aber das ist angesichts des Preises ein Jammern auf hohem Niveau. Positiv: – Für den Preis ordentliche Bildqualität, wenn natürlich auch nicht professionell – Sehr leicht (ist halt alles nur Plastik) – Gute, akzeptable Akkulaufzeit – Einfache Bedienung und Menüführung mittes „Joystick“ – Guter Bildstabilisator – Recht viele manuelle Einstellungsmöglichkeiten Netral: – Nur mittelmäßige Tonqualität – Keine Zeitrafferaufnahmen möglich – Das komplette Gerät besteht fast nur aus Plastik und „knarzt“ leider auch ein wenig – Nur geringe Zoomgeräusche Negativ: – Eine doch leider sehr schlechte Low-Light-Performance – Unzureichende mitgelieferte Dokumentation – Keine Aufnahmemöglichkeit in 720p (zumindest habe ich nichts gefunden) Mein Fazit: In der Einsteigerpreisklasse bis ca. 200, 250 EUR gehört die CX405 neben der Panasonic HC-V180 wohl mit zu den besten Geräten, die man derzeit bekommen kann. Das größere „Schwestermodell“, die PJ410, ist zusätzlich noch mit einem kleinen Beamer und WiFi ausgestattet, ansonsten aber mit der CX405 technisch identisch. Wer einen Camcorder mit guter Bildqualität bei in erster Linie hauptsächlich ordentlichen Lichtverhältnissen sucht und auf „Schnickschnack“ verzichten kann, der ist hier gut bedient. Alle anderen sollten besser eine Preisklasse höher einsteigen, z. B. Panasonic W580 oder V777.

  5. Geschenk sagt:

    Habe lange gezögert mir den Camcorder zu kaufen, habe aber keinen vergleichbaren in der Preisklasse gefunden. Zur Auswahl standen Samsung und Panasonic. Ich habe auch die meisten Rezensionen auch die bissigen sorgfältig gelesen, kann mich diesen aber nicht anschließen. Erwartet habe ich einen leicht zu bedienenden Camcorder, der auch akzeptable Schnappschüsse machen kann. Mehr nicht. Und genau das kann er, auch wenn die Fotos nicht mit denen von normalen Digitalkameras vergleichbar sind. Hervorragend die automatischen Einstellungen, Zoom und Bildstabilisator. Kompakt und in eine Jackentasche transportierbar. Das leichte Gewicht hat aber auch seine Nachteile, wenn man keine ruhige Hand mehr hat. Ich helfe mir dann mit einem Schulterstativ – gut das der Anschluss dafür da ist – und das Problem gibt es nicht mehr. In der Tat sollten Schwenks nicht zu schnell ausgeführt werden, dann werden die Videos recht unruhig und auch in Maßen etwas pixelig. Aufnahmen bei Dunkelheit sind recht verrauscht aber bei genügend Restlicht schön hell, wenn die Lichtverstärkung angestellt ist. Mikrofon ist besser als erwartet Stereoeffekt hörbar. Hört man sich Aufnahmen später mit einem guten Kpopfhörer an, sind sie sogar überraschend gut und natürlich. Auf die Mikrofon-Zoomeinstellung sollte man verzichten. Die manuellen Einstellungsmöglichkleiten sind absolut ausreichend z.B. Autofokus abstellen, Blende manuell usw. Nun zu den Schattenseiten des Geräts: – schlechte und oberflächliche Bedienungsanleitung ( der hier in einer Rezension aufgeführten Link zu einer Printversion existiert nicht mehr), besonders was die Einstellungen der Bildqualität angeht. – Objektivschutz muss manuell betätigt werden, kann man vergessen – Bein starkem Gegenlicht ist der Monitor schwer zu erkennen – Viele Nebengeräusche später hörbar, die durch Betätigung des Zooms (der ist selbst aber nicht zu hören) oder einfach durch Rutschen der Hände auf dem quietschenden Plastik herrühren. Man muss dazu schon eine neue Handtechnik entwickeln um das Problem zu umgehen und eine bestimmte Fingerhaltung auf dem Zoomhebel beibehalten und keinesfalls den Hebel zurückschnallen lassen. – Fotos teilweise zu stark komprimiert mit den typischen Farbschleiern. – Stellt man allerdings den Modus auf „Foto“ um, tritt dieser Effekt in den Hintergrund. Man sollte also nicht direkt im Filmmodus ein Foto machen, bereut man später. – Bearbeitung von Filmen im Gerät nur sehr beschränkt möglich. Die herunterladbare Software Play MemoriesHome ist besser als nichts, benutze aber ein anderes Programm. – Die Batterieanzeige ist unzuverlässig, und zeigt viel zu spät an, das bald Schluss ist. Daher mindestens eine Ersatzbatterie unumgänglich. – Sehr sehr schade ist, dass kein Touchscreen vorhanden ist, die Bedienung mit dem Knopf ist unkomfortabel und nicht zuverlässig, weil man sich zu oft verspringt und die Reaktion nicht einschätzbar ist. – die Menüführung ist umständlich und zeitaufwendig und manchmal unverständlich Bereut habe ich aber trotzdem den Kauf nicht und weiß, dass bei anderen Kameras wiederum Features fehlen oder nicht so gut sind. Ein Bekannter von mit einem 300 € Samsung Camcorder ist von der Videoqualität begeistert. –

  6. Geschenk sagt:

    Ich suchte nach einem recht kompakten Budget-Camcorder, der dennoch gute Stabilisierung als auch brauchbare low light Fähigkeiten bietet. Ich habe mir den Sony HDR-CX405 und den etwas teureren Panasonic HC-V380 (als HC-V180 ohne WLAN günstiger als der Sony) als Warehousedeals bestellt. Beide Geräte sind kompakt und leicht. Beim Panasonic wird der Akku hinten am Gerät montiert, beim Sony ähnlich eines Fotokamera eingelegt. Der Panasonic-Akku VBT190 reicht leider nur für ca 1h FullHD Video in bester Qualität. Der Sony hat hier die doppelte Laufzeit, und es gibt preiswertere Ersatzakkus. Beim Sony ist das USB Kabel integriert, die Lösung finde ich allerdings nicht gut, da ein defektes/gealtertes, sprödes Kabel gleichzeitig einen Totalverlust des Camcorders bedeutet. Der Sony bietet mit 26,8mm ein wenig mehr Weitwinkel gegenüber dem Panasonic mit nur 28mm. Dafür punktet der Panasonic mit 50x optischem Zoom ggü. 30x. Für mich ein echter Mehrwert, sofern die Bildstabilisierung das denn ausreichend beruhigen kann. Und beim Panasonic kann der Hybrid O.I.S. das deutlich besser, als der Stabi im Sony. Ich habe mit beiden Camcordern gefilmt und der Sony wirkte am langen ende immer etwas ruckelnder und wackeliger, als der Panasonic. Beim Panasonic verliert man zudem keinerlei Bildmaterial an den Rändern (elektronische Stabilisierung durch Randbeschnitt), außer man schaltet zusätzlich die „starke“ Horizontale Begradigung ein. Die Bildqualität Tagsüber ist bei beiden Camcordern – in Anbetracht des winzigen 1/5,8″ Sensors – erstaunlich gut, wobei ich finde, dass der Sony CX405 das Bild etwas zu intensiv nachschärft und zu Kontrastreich darstellt. Beide Camcorder bieten die Möglichkeit manuell in die Belichtung und Weißabgleich einzugreifen als auch manuell zu fokussieren. Falsch liegt man also weder mit dem Sony, noch dem Panasonic wenn es um alltägliche Filmaufnahmen geht. Beim Thema low light, Neudeutsch „wenig Licht“, schneidet der Panasonic in sofern besser ab, als dass er zwar farbärmer und weicher wird als der Sony, dieser zeigt kräftigere Farben und ein scheinbar! schärferes Bild, beim direkten Vergleich aber sichtbar weniger rauscht als der CX405. Die scheinbare Schärfe des Sonys bringt zudem keinerlei echte bessere Schärfe, sondern nur mehr buntes rauschen. Der Panasonic besticht durch ein größeres Touch-Display bei der Bedienung, die Menüs des Sonys gefallen aber besser. Bei Ton sind beide Camcorder klanglich gut. Den Sony konnte ich nicht mehr so intensiv testen (sehr lautes Live-Konzert ;-)) wie den Panasonic, welcher neben der Automatik über eine manuelle Tonsteuerung mit und ohne Limiter verfügt. Beim Sony gibt es lediglich die Option für den „niedrigen“ Pegel, welche für Konzerte gedacht ist. Alles in allem fällt auf, dass der Panasonic Camcorder mehr Möglichkeiten zur Anpassung bietet, als der Sony. Dafür kostet der Panasonic Camcorder auch mehr, es sei denn, man verzichtet dort auf WLAN und greift zum nun günstigeren HC-V180 – und das würde ich persönlich im direkten Vergleich empfehlen. Denn die nächste bittere Pille ist Sonys XAVC-S Format (bis zu 50Mbit/Sek.), welches mit einer normalen Class 10 SDHC Karte – also einer Karte die 10MB/s schreiben kann – nicht arbeitet! Eine SanDisk Ultra Class 10 32GB wurde als nicht kompatibel abgelehnt. Eine Toshiba U3 hingegen funktionierte dann. Diese verspricht ja auch 30MB/s Schreibgeschwindigkeit. Der Camcorder ist also wählerisch und man sollte direkt auf eine U3 Karte setzen. Der Panasonic arbeitet auch mit der Einstellung „MP4 50Mbit/s“ problemlos mit der Class 10 SanDisk Karte. Fazit: Der Sony CX-405 bietet deutlich mehr Akku-Laufzeit, was beim Panasonic teuer erkauft werden muss! Dafür ist er sehr wählerisch bei den Speicherkarten, will man die höchste Bitrate nutzen. Zudem bekommt man bei Panasonic die bessere Bildstabilisierung, mehr Telezoom, Touchdisplay, manuelle Tonsteuerung und eine schönere Bildwiedergabe bei wenig Licht. Wer auf WLAN verzichtet, was der Sony CX405 ebenfalls nicht mitbringt, greift zum günstigen Panasonic HC-V180.

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