Sony Alpha 6000 Systemkamera 3″ inkl. SEL-P1650
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Sony Alpha 6000 Systemkamera 3″ inkl. SEL-P1650

Sony Alpha 6000 Systemkamera 3″ inkl. SEL-P1650: Kamera

Farbe:
Graphit Grau  |  Stil:
Inkl. SEL-P1650 (16-50 mm) Objektiv

Produktbeschreibung

Sony Alpha 6000 Systemkamera. Die A6000 verbindet die Vorzüge einer handlichen Kompaktkamera mit denen einer leistungsstarken Spiegelreflexkamera. Brillante Bilder dank APS-C Sensor, E-Mount Wechseloptiken und ultraschnellem Hybrid AF. Mit OLED-Sucher*, 3.0″ Display und WiFi / NFC.

Set enthält:

ILCE-6000 Body; SEL-P1650, Akkusatz (NP-FW50); Gehäusekappe; Micro-USB-Kabel; Netzkabel; Netzteil (AC-UB10); Okularkappe; Schultergurt


Produktbeschreibung des Herstellers

ILCE-5000 ILCE-5100 ILCE-6000 ILCE-6300 ILCE-6500
Objektivkompatibilität Sony E-Mount-Objektive, APS-C Sony E-Mount-Objektive, APS-C Sony E-Mount-Objektive, APS-C Sony E-Mount-Objektive, APS-C Sony E-Mount-Objektive, APS-C
Anzahl der Pixel (effektiv) 20,1 Megapixel 24,3 Megapixel 24,3 Megapixel 24,2 Megapixel 24,2 Megapixel
Bilder Pro Sekunde 3,5 Bilder / Sek. 6 Bilder / Sek. Mit kont. AF 11 Bilder / Sek. Mit kont. AF 11 Bilder / Sek. Mit kont. AF 11 Bilder / Sek. mit kont. AF (über 300 Aufnahmen in Reihe möglich)
Aufnahmeformat AVCHD / MP4 AVCHD / MP4 / XAVC S AVCHD / MP4 / XAVC S XAVC S (Full HD und 4K) /AVCHD /MP4 XAVC S (Full HD und 4K) /AVCHD /MP4
Fokustyp Autofokus mit Kontrasterkennung Schneller Hybrid-Autofokus (AF-Phasendetektion/AF-Kontrastdetektion) Schneller Hybrid-Autofokus (AF-Phasendetektion/AF-Kontrastdetektion) Schneller Hybrid-Autofokus (AF-Phasendetektion/AF-Kontrastdetektion) Schneller Hybrid-Autofokus (Phasen-AF + Kontrast-AF)
Messfeld 25 Zonen (AF-Kontrastdetektion) 179 Punkte (AF-Phasendetektion)/25 Punkte (AF-Kontrastdetektion) 179 Punkte (AF-Phasendetektion) / 25 Punkte (AF-Kontrastdetektion) 425 Punkte (AF-Phasendetektion)/169 Punkte (AF-Kontrastdetektion) 425 Punkte (Phasen-AF)/169 Punkte (Kontrast-AF)
ISO-Empfindlichkeit ISO 100-16000 ISO 100-25600 ISO 100-25600 Fotos: ISO 100-25600 (erweiterbar auf 51200) Filme: ISO 100-25600 Fotos: ISO 100-25600 (erweiterbar auf 51200) Filme: ISO 100-25600 (äquivalent)
Verstellbarer Winkel Display Nach oben um ca. 180 Grad Nach oben um ca. 180 Grad Ca. 90 Grad nach oben, ca. 45 Grad nach unten, OLED Sucher Nach oben: ca. 90 Grad; nach unten: ca. 45 Grad, XGA OLED Sucher Nach oben: ca. 90 Grad; nach unten: ca. 45 Grad, XGA OLED Sucher / Touchscreen & Touchpad
Abmessungen (BxHxT) Gewicht 109,6 x 62,8 x 35,7 mm 210 g (nur Kamera) / 269 g (inklusive Akku und Speichermedium) 109,6 x 62,8 x 35,7 mm 224 g (nur Gehäuse)/283 g (inklusive Akku und Speichermedium) 120 x 66,9 x 45,1 mm 285 g (nur Kamera) / 344 g (inklusive Akku und Speichermedium) Ca. 120 x 66,9 x 48,8 mm Ca. 361 g (nur Gehäuse)/ca. 404 g (mit Akku und Speichermedium) ca. 120,0 mm x 66,9 mm x 53,3 mm, ca. 410 g (nur Kamera), ca. 453 g (mit Akku und Speichermedium)
Bildstabilisierung Nicht unterstützt (Bildstabilisierung über Objektiv) Nicht unterstützt (Bildstabilisierung über Objektiv) Nicht unterstützt (Bildstabilisierung über Objektiv) Nicht unterstützt (Bildstabilisierung über Objektiv) Bildsensor-Shift-Mechanismus mit 5-Achsen-Kompensation

2 Antworten

  1. Geschenk sagt:

    Seit 2011 fotografiere ich mit Sony DSLMs, angefangen mit einer NEX-5N, die ca. ein Jahr später durch eine NEX-6 ersetzt wurde. Das war, trotz desselben Sensors und gleich bleibender Bildqualität, eine klare Verbesserung (auch wenn die NEX-5N schon sehr gut war), denn den hervorragenden elektronischen Sucher sowie den deutlich schnelleren Hybrid-AF möchte ich seitdem nicht mehr missen. An der NEX-6 gibt es wirklich kaum etwas auszusetzen. Die NEX-6 kaufte ich mit dem 16-50er Kit-Objektiv. Dieses landete allerdings nach den ersten 100 Aufnahmen schnell dauerhaft im Schrank. Sein Vorteil: Es ist wirklich kompakt. Aber das war’s auch schon. Die Bildqualität ist nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut; sehr weich zum Rand hin, und insbesondere die Verzeichnungen am kurzen Ende sind horrend und lassen sich selbst mit dem passenden DxO-Profil nicht vollständig beseitigen. Ich habe es zwar immer noch, da ich dachte, es doch noch mal zu gebrauchen, wenn es wirklich auf Kompaktheit ankommt, aber in der Praxis wird daraus einfach nichts (bzw. nutze ich dann lieber eine andere Kamera wie meine RX100). Eine Fehlinvestition. Mein Rat, egal ob NEX-6 oder Alpha 6000: Kauft euch lieber nur den Body und dann eine vernünftige Optik dazu, auch wenn’s deutlich teurer wird. Ausnahme: Ihr bekommt das Kit sehr günstig und könnt das 16-50 anschließend halbwegs gut verkaufen. Lange Zeit war das Sony 18-200 (ohne „LE“) die Standard-Optik meiner Wahl. Für ein Superzoom ist das wirklich nicht schlecht; sehr scharf im Zentrum, akzeptabel am Rand, schöne Farben und geringe (zumindest beherrschbare) Verzeichnungen. Allmählich wurde es mir jedoch zu groß und schwer, so dass ich es vor einiger Zeit durch das sehr, sehr gute Sony/Zeiss 16-70 (s.a. meine Rezension zu diesem Objektiv) ersetzte. Aus meiner Sicht das ideale Standard-Objektiv für jede NEX und auch die Alpha 6000; scharf bis in die Ecken, mit durchgehend Blende 4 relativ lichtstark, brillante Farben, verzeichnungsarm, mit OSS und von den Proportionen her optimal passend zu einem NEX- oder Alpha 6000-Body. Achtung: Das Zeiss 16-70 gibt es auch im Bundle mit der Alpha 6000; klingt nach Schnäppchen, aber dieses Kit ist derzeit teurer als die Einzelteile. Die bekannte und eigentlich sehr geschätzte Website „Photozone“ hat dieses Objektiv übrigens gnadenlos verrissen. Es ist mir echt ein Rätsel, wie es dazu kommen konnte, denn die Erfahrungen aus meiner Praxis sprechen einfach eine völlig andere Sprache. Ich würde daher jedem Interessenten empfehlen, sich nicht allein auf Tests und Laborergebnisse zu verlassen, sondern diese Optik unbedingt selbst auszuprobieren. Da ich gern mit leistungsstarken Festbrennweiten (u.a. Sony 50/1,8, Sony/Zeiss 24/1,8, Sigma 19/2,8 und Sony 30/3,5 Macro) arbeite und auch gern mal ein UWW-Zoom (Sony 10-18) verwende, daher häufig Objektive wechsle, kam in letzter Zeit der Wunsch nach einem zweiten Body auf, um sich unterwegs einen Großteil der Objektivwechsel zu ersparen. Gerade in der DSLM-Welt kostet ein zweiter Body ja nicht die Welt und benötigt relativ wenig zusätzlichen Platz in der Fototasche. Dafür gewinnt man eine ganze Menge: Weniger verpasste Fotogelegenheiten, weniger „Bruchgefahr“ (ein Objektivwechsel z.B. im Stadtgetümmel ist ja doch immer ein gewisses Risiko), weniger Verschmutzungsgefahr für den Sensor, und einen „Backup“ hat man auch gleich immer dabei. So stellte sich mir die Frage: Noch mal eine NEX-6 anschaffen (identische Bedienung der Bodys hat Vorteile), oder doch besser zur neueren Alpha 6000 greifen (das Neue reizt natürlich schon)? Es wurde dann die Alpha 6000, zumal der Preisunterschied zu einem NEX-6-Body keine 100 Euro beträgt. Nach einigen hundert Fotos ziehe ich eine Bilanz und vergleiche an einigen Stellen mit der NEX-6: (++) Bildqualität. Die Bildqualität der Alpha 6000 ist wirklich große Klasse und mindestens auf einer Höhe mit der NEX-6. Lediglich meine Canon EOS 6D mit passenden Optiken (z.B. dem 70-200/4 L IS USM) übertrifft sie nochmals, aber dieser Vergleich ist schon von der Pixeldichte her unfair (20 MP Vollformat-Sensor gegen 24 MP APS-C-Sensor bedeutet eine beinahe doppelt so große Pixeldichte, respektive nahezu halbe Pixelgröße, bei der Alpha 6000!). Voraussetzung ist aber, dass hochwertige Optiken wie das Sony/Zeiss 16-70 oder gute Festbrennweiten zum Einsatz kommen. Das 16-50er Kit-Zoom ist schon an der NEX-6 nicht das Gelbe vom Ei und passt erst recht nicht wirklich zur noch höher auflösenden Alpha 6000. Die hohe Pixeldichte der Alpha 6000 stellt nun mal extreme Ansprüche an das Auflösungsvermögen eines Objektivs, die die billige Kit-Optik nicht erfüllen kann. Eigentlich unverständlich, warum Sony ein solches Bundle überhaupt anbietet. (Dass es auch anders geht, beweist die Canon EOS-M, wo man zum Dumpingpreis von zeitweise unter 300 Euro zur Kamera ein zwar nicht so kompaktes, aber optisch und mechanisch exzellentes 18-55er Kit-Zoom erhält.) An die JPEG-Engine der Alpha 6000 muss man sich etwas gewöhnen. Meine ersten Fotos mit Standard-Einstellungen waren zunächst, sagen wir mal so, etwas ernüchternd, auch weil ich schon in höheren ISO-Bereichen (1600-3200) unterwegs war. Die Einstellung „Hohe ISO-RM: Normal“ ist mir jedenfalls zu aggressiv; zwar wird das Rauschen sehr effektiv gemindert, aber das geht auf Kosten der Detailtreue (so waren z.B. die Waben eines Autokühlers bei ISO 2500 kurz davor, in einem einzigen „Brei“ zu ersaufen, und das trotz Einsatz des ultrascharfen Zeiss 24/1,8). Erst eine Einstellung auf „niedrig“ brachte akzeptable Ergebnisse. Auch die Standard-Parameter für Sättigung und Schärfe sind für meinen Geschmack zu neutral (und ich bin wahrlich kein Anhänger von Einstellungen wie „Vivid“ o.ä.). Für halbwegs „knackige“ Bilder darf hier ohne Scheu recht deutlich ins Plus gegangen werden, und so nähert man sich langsam dem persönlichen Ideal an. Ohnehin bin ich ein Verfechter des RAW-Formats und entwickle meine Bilder grundsätzlich in DxO Optics Pro. Die JPEG-Einstellungen spielen dann keine große Rolle mehr, sondern sind nur noch für die kamera-interne Vorschau (oder wenn man mal direkt ein Foto „out of camera“ verschicken oder hochladen will) von Interesse. Und hinsichtlich der RAW-Entwicklung muss ich sagen, dass die Ergebnisse absolut überzeugend sind. Allerdings: Die Detailtreue bei hohen ISO bleibt bei RAW-Bearbeitung (insbesondere mit der hervorragenden PRIME-Rauschminderung von DxO) zwar noch sehr hoch, trotzdem habe ich (trotz nahezu identischer Labor-Messwerte von NEX-6 und Alpha 6000) den Eindruck, dass die NEX-6 hohe ISOs ein Quäntchen besser im Griff hat. Bei schummrigem Licht werde ich daher wohl häufiger wieder zur NEX-6 greifen. Übrigens: Die 24 MP der Alpha 6000 klingen natürlich, verglichen mit den 16 MP der NEX-6, erst mal richtig gut. Und tatsächlich haben die Fotos eine enorme Detailfülle. In der Praxis ist der Unterschied zur NEX-6 aber gar nicht soooo riesig, vor allen Dinge für Leute, die ihre Fotos meist eh nur am Bildschirm oder auf relativ kleinen Druckformaten (bis etwa A2) betrachten. Einen echten Vorteil bringt das Mehr an Pixeln eigentlich nur Leuten, die häufig Crops und/oder großformatige Ausdrucke machen. (+) Bedienung Der elektronische Sucher der Alpha 6000 löst zwar geringer auf als bei der NEX-6 (1,44 vs. rund 2 Mio. Pixel), aber subjektiv stelle ich keinen Unterschied fest. Beide Sucher sind schlicht hervorragend und stehen optischen Suchern in nichts nach. Die Displays beider Kameras sind identisch hinsichtlich Größe, Auflösung und Beweglichkeit. Die Menüstruktur der Alpha 6000 ist deutlich übersichtlicher und damit klar besser als bei der NEX-6. Die Alpha 6000 besitzt drei frei programmierbare Hardware-Knopfe („C1“ neben dem Auslöser, „C2“ und „Fn“ auf der Rückseite). Die NEX-6 hat einen frei belegbaren „Fn“-Knopf“ neben dem Auslöser sowie zwei Knöpfe neben dem Display, von denen der obere aber fest mit „Menu“ belegt ist und nur der untere konfigurierbar ist. Zudem sind bei der Alpha 6000 drei Richtungen des Steuerkreuzes sowie die zentrale Taste des Steuerkreuzes nach eigenem Wunsch belegbar (bei der NEX-6 geht das nicht). Punkt für die Alpha 6000. Darüber hinaus sind die fest belegten Tasten sinnvoll, aber, bis auf den Knopf neben dem Auslöser, anders als bei der NEX-6 angeordnet. Sei’s drum, insgesamt die wesentlichen Tastenfunktionen halbwegs identisch, so dass ich mich damit arrangieren kann. Schön ist auch die Möglichkeit, die Kamera via WLAN/App fernzusteuern (habe ich mit der Alpha noch nicht probiert, kenne ich aber von der NEX-6) oder Bilder zum Verschicken/Hochladen aufs Handy zu holen. Für gelegentliche Nutzung ist das Gebotene ausreichend. Vielnutzer wird vielleicht die etwas träge Handhabung stören. Es gibt immerhin drei Speicherplätze für Konfigurationen, wobei eine Konfiguration eigentlich alle Aufnahme-relevanten Parameter der Kamera-Einstellungen umfasst. So kann man z.B. eine Standard-Einstellung mit Aperture Priority (Modus A), Auto-ISO, AWB usw. für Außenaufnahmen bei relativ gutem Licht, und eine zweite mit Modus M, 1/30 Sek., Blende 4.0, 800 ISO, WB Glühlampe usw. für Innenaufnahmen bei Kunstlicht anlegen und schnell zwischen ihnen wechseln. Man kann die aktuellen Einstellungen der Kamera jederzeit durch Aufruf des Menüpunkts „Speicher“ auf einem (oder mehreren) der Speicherplätze ablegen. Für den schnellen Abruf einer Konfiguration muss man das Modus-Wahlrad in die Stellung „MR“ bringen und bekommt dann direkt die Auswahlmöglichkeit. Solange man auf „MR“ bleibt, bleiben die Einstellungen erhalten (können aber natürlich geändert werden). Wenn man das Modus-Wahlrad verstellt (z.B. auf „A“), hat man wieder die Einstellungen, die man in dieser Wahlrad-Stellung vorher hatte. Das ist echt eine tolle Sache und wird von der NEX-6 nicht geboten. Klarer Vorteil Alpha 6000. Umständlich ist bei der Alpha 6000 leider die Auswahl des gewünschten Fokuspunkts, das geht bei der NEX-6 deutlich schneller (vorausgesetzt, man hat die Funktion „Objektverfolgung“ auf die untere Taste neben dem Display gelegt: Taste drücken, kurz Motiv in die Mitte nehmen, Taste drücken, endgültigen Bildausschnitt wählen, fertig). Bei der Alpha 6000 muss ich erst in den selektiven Fokusmodus wechseln (was via Custom Button freilich ebenfalls recht schnell gehen kann) und dann den Fokuspunkt per Steuerkreuz verschieben. Dauert einfach etwas länger. Schön wäre es außerdem, wenn die Fokuspunkte in der Größe anpassbar wären (oder von vornherein kleiner wären). Bei den relativ großen Punkten neigt die Kamera, speziell bei vielen Motiv-Details mit tiefer Staffelung, zu gelegentlichem Fehlfokus. *** Update 21.01.2015: Wie in einem Kommentar erwähnt (danke für den Hinweis!), ist es bei der Alpha 6000 möglich, die Funktion „AF-Verriegelung“ (identisch mit „Objektverfolgung“ bei der NEX-6) auf den zentralen Taster des Steuerkreuzes zu legen. Damit ist es dann genau wie bei der NEX-6 möglich, den Fokus relativ schnell auf ein bestimmtes Motivdetail einzustellen. Noch schöner und intuitiver wäre natürlich die Fokuspunktwahl per Touchscreen, wie es z.B. bei der NEX-5N oder der Canon EOS M funktioniert, aber bekanntlich haben weder NEX-6 noch Alpha 6000 einen Touchscreen. Vielleicht gibt’s den mal wieder bei einem der Nachfolger … *** Außerdem muss ich anmerken, dass mir meine Alpha 6000 (mit Firmware 1.00) schon drei Mal im Betrieb „abgestürzt“ ist. Das Display zeigt dann unmittelbar nach Aufnahme eines Fotos sowas wie „Kamerafehler, bitte aus- und einschalten“. Aus- und Einschalten hilft aber nicht, nur kurzes Herausnehmen des Akkus. Sowas kenne ich von der NEX-6 nicht. Fotos sind mir dabei zum Glück noch nicht verloren gegangen, und ich gehe mal davon aus, dass künftige Firmware-Updates mehr Stabilität bringen und dieses kleine Problem lösen werden. *** Update 21.01.2015: Seit ich kurz vor Weihnachten auf die Firmware 1.10 upgegradet habe, sind (bei mehreren hundert Aufnahmen seitdem) keine Abstürze mehr aufgetreten. Das Problem scheint wie erhofft mit der neuen Firmware beseitigt zu sein. *** (+) Geschwindigkeit Die AF-Geschwindigkeit mit Phasen-AF-tauglichen Objektiven (das sind heutzutage fast alle für Sony E-Mount erhältliche) ist sehr hoch, kommt aber noch immer nicht ganz an eine ordentliche DSLR mit schnellem Objektiv heran (meine 6D ist mit USM-Objektiven jedenfalls deutlich schneller). Trotzdem reicht das Gebotene für den Alltag, auch für „Action“ wie spielende Kinder oder Haustiere, im Regelfall locker aus. Die Reaktion auf Bedienereingaben sowie die Speicher- und Serienbildgeschwindigkeit sind auf dem Niveau von Einsteiger- bis semiprofessionellen DSLRs und damit als sehr gut zu werten. NEX-6 und Alpha 6000 spielen hier in derselben Liga. Subjektiv stelle ich keinen Unterschied fest. (+) Haptik und Verarbeitung Auch wenn das „Panzer“-Image einer Canon G1X oder G15 nicht ganz erreicht wird: Die Alpha 6000 fühlt sich gut an und macht einen hochwertigen, soliden Eindruck. Gleiches Niveau wie bei der NEX-6. Wirklich gut: Keine labberige Gummi-Abdeckung der USB- und HDMI-Anschlüsse, sondern eine solide Kunststoffklappe mit guter Passung. So macht man das. (+/-) Ausstattung In diesem Bereich bleiben eigentlich nur wenige Wünsche offen. Sony hat es sich inzwischen immerhin abgewöhnt, das AE-Bracketing künstlich einzuschränken (bei der NEX-6 musste man, wenn man mehr als 3 Aufnahmen mit 0,7 EV Abstand machen wollte, noch eine zusätzliche App kaufen; bei der Alpha 6000 geht da von vornherein deutlich mehr). Die App-Fähigkeit der Alpha 6000 ist, wie schon bei der NEX-6, ein probates Mittel, um die Kamera um spezielle Funktionen zu erweitern. Aber Obacht, nicht jede App ist für jede Kamera verfügbar. Für die NEX-6 habe ich bspw. eine App, die bei schwachem Licht mehrere Bilder unmittelbar hintereinander schießt und diese zu einer rauschoptimierten Aufnahme verrechnet, was hervorragend funktioniert. Diese App ist für die Alpha 6000 nicht verfügbar. Vielleicht ist dies aber auch schon eine Standard-Funktionalität der Alpha 6000, die ich noch nicht entdeckt habe (ich arbeite fast auschließlich in den PASM-Modi). *** Update 21.01.2015: Wie in einem Kommentar erwähnt (danke für den Hinweis!), benötigt die Alpha 6000 für dieses Feature keine separate App mehr, sondern hat es bereits „eingebaut“. Es kann über die ISO-Einstellung eingeschaltet werden („Multiframe-RM“ oberhalb von „ISO-Auto“). Geringfügiger Wermutstropfen: Ggf. muss zuvor manuell von „RAW & JPEG“ auf „JPEG“ umgestellt werden und vor allem nach der Verwendung des Features daran gedacht werden, wieder auf „RAW & JPEG“ zurückzuschalten (das ist einfach überflüssig; die Kamera könnte die Einstellung „RAW & JPEG“ problemlos „overriden“, so dass keine Gefahr bestünde, das Zurückstellen auf „RAW & JPEG“ zu vergessen). *** Bemängelt wird häufig das fehlende separate Ladegerät. Klar, die Leute haben schon Recht; bei so einer Kamera erwartet man das im Lieferumfang. Aber ein Wahnsinns-Aufreger ist es nicht. Von Drittanbietern gibt es günstige (und i.d.R. gute) Bundles aus Ersatzakkus und kompakten Ladegeräten, die sowohl am Netz, an Bord eines Autos und an USB betrieben werden können. So ein Bundle hatte ich schon für die NEX-6 gekauft, und zum Glück ist der Akkutyp der Alpha 6000 ja derselbe. Für mich daher so oder so kein Problem und kein Killer-Kriterium. Als großen Nachteil und absolut unverständlich empfinde ich allerdings den Wegfall der (bei der NEX-6 noch vorhandenen) elektronischen 3D-Wasserwaage. Bei der NEX-6 habe ich sie als wertvolles Hilfsmittel schätzen gelernt, da eine in der Waage gehaltene Kamera schiefe Horizonte und stürzende Vertikalen schon bei der Aufnahme minimiert. Ersatzweise kann man bei der Alpha 6000 zwar ein Gitternetz einblenden, aber ein vollwertiger Ersatz ist das definitiv nicht (bei sehr dunklen/Nacht-Motiven und Motiven ohne horizontale und vertikale Linien ist mit dem Gitternetz herzlich wenig anzufangen). Fazit: Wer mit seiner NEX-6 glücklich ist, findet, wenn überhaupt, nur wenige Gründe, diese (vielleicht mit großem Verlust) zu verkaufen und auf die Alpha 6000 umzusteigen. Die NEX-6 ist halt immer noch eine hervorragende Kamera und auf der Höhe der Zeit. Wer aber neu einsteigt oder wie ich einen zweiten Body anschaffen möchte, macht nichts falsch, wenn er/sie gleich zur etwas moderneren Alpha 6000 greift. Allerdings sollte er/sie, je nach fotografischer Erfahrung, eine mehr oder minder große Lernkurve einplanen (auch wenn es sich bei der Alpha 6000 keineswegs um eine übermäßig kompliziert zu bedienende Kamera handelt), bevor er/sie wichtige, unwiederbringliche Ereignisse damit fotografiert. Klar, das gilt zwar im Prinzip für jede Kamera, aber gerade bei der Alpha 6000 können die „JPEG out of the box“-Ergebnisse nicht auf Anhieb überzeugen, wie oben beschrieben. *** Update am 27.01.2014: Ich muss eine Erfahrung ergänzen, die ich jetzt erst machen musste: Etwa drei Wochen, nachdem ich die Kamera mit frisch geladenem Akku zur Seite gelegt hatte und seither nicht benutzt habe, war der Akku gerade noch so voll, dass die Kamera zwar startete, aber sofort das orangene Akku-Symbol zeigte und nach einigen Minuten auch ausging. Es scheint also einen erheblichen Akku-„Drain“ trotz „Nichtstun“ zu geben. In neueren Rezensionen ist zu lesen, dass andere User bereits dieselben Erfahrungen gemacht haben, es handelt sich also nicht um einen Einzelfall oder ein defektes Akku- oder Kamera-Exemplar. Das kenne ich so extrem von keiner anderen Kamera. Weder die NEX-6 noch die RX100 Mk I aus gleichem Hause zeigen dieses Verhalten. Deren Akkus sind nach einigen Monaten Lagerung zwar auch mal leer (wohl eine Kombination aus Akku-Selbstentladung und geringem Strom, den die Kamera ständig „zieht“), aber es dauert eben Monate und nicht wenige Wochen, und meist kommt es soweit gar nicht, da Kameras ja doch mehr oder minder regelmäßig benutzt werden. Ich erwähne das hier einfach mal, denn es ist auf jeden Fall wissenswert, und für manche Leute scheint das sogar ein KO-Kriterium zu sein. Für mich wäre das freilich kein Grund, die Kamera zurückzuschicken. Ich habe 4 Akkus für zwei Kameras (NEX-6, Alpha 6000), und einmal im Monat der Alpha 6000 oder beiden einen frischen Akku zu spendieren, bzw. vor einem größeren Shooting daran zu denken, den eingelegten Akku zu prüfen, ist zwar etwas lästig, aber zumutbar. Die Kamera ohne eingelegten Akku zu lagern dürfte keine sinnvolle Alternative sein, da dann sehr wahrscheinlich die individuellen Einstellungen verloren gehen (hab’s nicht ausprobiert). Es ist auch durchaus möglich, dass dieses Problem noch durch ein Firmware-Update gelöst oder zumindest gelindert wird. *** Danke, dass Sie bis hierhin durchgehalten haben. Ich hoffe, meine Rezension ist Ihnen bei Ihrer Entscheidung hilfreich. Wenn ja, freue ich mich über einen Klick auf den Ja-Button.

  2. Geschenk sagt:

    2 Jahre war ich mit einer Canon 60D in Südamerika und Asien unterwegs, habe damit auf Events fotografiert und im Fotolabor gearbeitet. Lange war ich damit zufrieden, doch dann wurde mir alles zu groß, schwer und umständlich. Ich wollte etwas handliches, mit genau den Objektiven, die ich brauche und alles in einem Format, das ich immer mitnehmen kann. Nun, nach etwa 3 Monaten mit der a6000 kann ich nur sagen: ich habe gefunden, wonach ich gesucht habe und möchte nicht mehr zurück! Zuerst einmal das, was mich fasziniert: + Ich war anfangs sehr skeptisch, aber die Bildqualität (35mm1.8 und das WW Pancake + UWW 2.8) ist der Hammer und der canon 60D mit 50mm1.4 oder auch dem 24-105L weit überlegen! Damit hatte ich nicht gerechnet. Die Objektive haben eine klasse Leistung, das 35mm ist genau das, was ich für Reise, Straßen und Portraitfotografie brauche. Die Schärfe, Verarbeitung und Qualität ist überragend an der a6000. Bei Offenblende minimal schwächer, aber da kann ich drüber hinwegsehen. Auch das WW erledigt einen super Job, viel besser als mein altes Sigma 10-20 an der 60D. Also: Bildqualität steht der 60D in nichts nach, ist sogar eine deutliche Verbesserung! + Der Autofokus. Kommt man von einer DSLR, ist man viel manuelle Arbeit und Kontrolle gewohnt. Davon muss man sich ein wenig lösen, um das Potential dieser Kamera zu erfahren. Manuelle Fokuspunkt Auswahl ist bei der a6000 super umständlich. Man braucht sie aber auch nicht mehr. Der Autofokus dieser Kamera bietet nämlcih eine geniale Innovation: Eye Auto Focus! Heißt: Die Kamera erkennt automatisch ein Gesicht, erkennt die Augen und fokussiert automatisch auf sie! Genial! Damit nicht genug, es belichtet auch automatisch auf das Gesicht bzw die Augen. Das ist unglaublich praktisch, erleichtert es einem ungemein und vor allem funktioniert es tadellos, solange das Gesicht einigermaßen klar zu erkennen ist. Früher musste man den Fokuspunkt richtig einstellen, dann damit aufs Auge zielen UND noch richtig auf das Gesicht belichten, vor allem bei Gegenlicht oder schwierigen Verhältnissen oft einfach nervig. Das erledigt jetzt die a6000 von alleine, zuverlässig und schnell. Ich konnte es teilweise nach Wochen immernoch nicht fassen, wie schnell und einfach das jetzt geht. Ich fotografiere selten Sport oder ähnliches, hatte aber auch bei schnellen Motiven noch nie Probleme. Hier ein Beispiel 500px.com/photo/82349721/oona-by-christian-berger?from=user_library . Schwarz weiß JPG fast ooc, nur leicht nachgeschärft. Tolle Qualität! + Größe und Verarbeitung. Was soll man sagen. So viel Qualität in so wenig Gewicht und Größe gepackt ist einfach herrlich. Die Verarbeitung ist astrein, mir ist bislang kein Mangel aufgefallen. Auch der Rosa-stich, von dem hier teilweise berichtet wird, tritt bei mir nicht auf. Die Kamera liegt gut in der Hand- wobei man hier doch auch einen kleinen Nachteil der kleineren Größe hat- man muss seine Hand nach 1, 2 Stunden fotografieren doch merklich verbiegen, um die Kamera gut im Griff zu haben. Aber gut, das ist halt so, wenn man nicht mehr den großen Griff einer DSLR hat. + Die Auswahl der Objektive mag zwar nicht riesig sein, für mich ist aber genau das dabei, was ich brauche. Darüber habe ich mich vorher informiert und war auch einer der Gründe, warum ich mich für die Kamera entschieden habe. + Die Kamera ist quasi vollständig individualisierbar, man kann alle Tasten belegen, wie man es braucht und alle Einstellungen sind schnell zu erreichen. Bedienung ist wirklich gut gelöst. + Die Videofunktion benutze ich zwar nicht oft, die Qualität ist aber absolut überragend. Habe damit Shows auf der Bühne gefilmt mit wenig Licht und relativ hoher ISO und die Videos sind ebenbürtig der einer 5dM2, mit der ein Kollege gefilmt hat. Wahnsinn, wie viel Power in so einer kleinen Kamera steckt. Allerdings gibt es auch ein paar kleine Nachteile: – Beim filmen wird die Kamera gerne mal wirklich heiß. Gut, es war im Sommer in Spanien, aber ich musste teilweise immer wieder ausschalten, habe den Akku rausgenommen und gepustet, weil mir angezeigt wurde, ich solle mal eine Pause machen und warten, bis das System sich wieder abgekühlt hat. Nun ja, vielleicht funktioniert das bei normalen 20° reibungsloser. – Die Akkus. Drei Dinge: Erstens werden sie schnell heiß, zweitens gehen sie recht schnell leer und drittens ist es umständlich, sie zu laden. Ein Ladegerät wird nicht mitgeliefert und so kann man seinen zweitakku nicht laden, wenn man währenddessen noch fotografieren will. Umständlich und mMn nicht nachzuvollziehen, warum kein Ladegerät inkl ist. War ja bei der Nex 7 noch dabei. Habe mir dann ein 3rd party Lader und Akkus gekauft, der Lader hat leider schnell den Geist aufgegeben, warum auch immer, die Akkus sind aber völlig OK. Auch nervig ist, dass wenn man die Akkus rausnimmt oder wechselt, die Kamera beim Einschalten immer recht lange braucht beim ersten Mal. So etwa 10 Sekunden. Das wärs dann aber auch schon mit dem Negativen. Fazit: Super Kamera. Super Qualität. Einzig die Sache mit den Akkus nervt ein wenig, fällt im Alltag aber nicht so sehr ins Gewicht. Ich denke, den Mirrorless kameras gehört ganz klar die Zukunft. Die elektronischen Viewfinder sind tatsächlich auch schon so sehr ausgereift, dass ich den optischen Sucher nicht einmal vermisse. Die Bildqualität steht einer Canon 60D zB in Nichts nach, ist sogar noch besser. Preis, Größe und Verarbeitung sind einfach total fair und angemessen. Ich habe meine Canon Ausrüstung verkauft und sie nicht ein einziges Mal vermisst. Die a6000 macht Spaß auf ganzer Linie. Kollegen waren vor allem vom Eye AF begeistert. Allein das wäre für mich ein Grund, mir diese Kamera zu holen. Für mich ist sie gerade deshalb auch der Nex 7 nochmal klar überlegen. Kann ich die Kamera also empfehlen? Ja. Aber das ist meine Meinung und am besten geht man vorher mal in einen Laden und nimmt sie in die Hand. Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden- ich jedenfalls habe meine „perfekte“ Kamera gefunden! Hier ein Link zu ein paar Beispielbildern auf meiner Seite 500px.com/photo/82349721/oona-by-christian-berger?from=user_library Alle Fotos, die mit „Camera ILCE-6000“ gemacht wurden, stammen von der a6000. Ich hoffe, ich konnte einigen Suchenden weiterhelfen!

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