Smartwatch „vivoactive HR“
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Smartwatch „vivoactive HR“

Smartwatch „vivoactive HR“: Sport & Freizeit

Ein echtes Multifunktionsgerät! Die brandneue Smartwatch „vivoactive HR“ vom Experten Garmin überzeugt mit zahlreichen Apps und Funktionen für das Laufen, Radfahren sowie Schwimmen und besitzt einen integrierten Herzfrequenzmesser. Der hochauflösende Touchscreen lässt sich auch bei starker Sonneneinstrahlung ohne Probleme lesen. Ein weiteres Highlight ist das Garmin Move IQ System, das deine sportliche Aktivität automatisch erkennt. Du wartest auf eine wichtige E-Mail/SMS oder willst auf einen wichtigen Termin hingewiesen werden? Ein Kinderspiel für die „vivoactive“! Mit der praktischen Smartphone-Kopplung bist du immer up to date.

  • Sport-GPS-Smartwatch mit hochauflösendem, auch bei Sonneneinstrahlung gut lesbarem Farb-Touchscreen
  • Integrierter GPS-Sensor und Sportapps für GPS-gestütztes Laufen, Radfahren, Schwimmen und mehr
  • Garmin Move IQ automatische Aktivitätserkennung für Gehen, Laufen, Radfahren, Schwimmen und Training auf dem Crosstrainer
  • Individuelle Gestaltung mit kostenlosen Displaydesigns, Widgets und Apps aus unserem ConnectIQ-Store
  • Überträgt Smart Notifications wie E-Mails, SMS, Nachrichten, Termine oder Benachrichtigungen von sozialen Medien und anderen mobilen Apps auf die vívoactiveHR (kompatibel mit Android und iOS)
  • Akku-Laufzeit von bis zu 8Tagen im Uhr-/Fitness-Tracker-Modus oder von bis zu 13Stunden bei Verwendung von GPS
  • ActivityTracker (Anzeige von Schritten, Kalorienverbrauch, Distanz und personalisierten Tageszielen)
  • Datenanalyse via Garmin Connect

Abmessungen, Gewicht und Leistung

  • Abmessungen – Uhr: 30x 57x 12 mm. Standard ist für einen Handgelenkumfang von 137 bis 195mm und XL für einen Handgelenkumfang von 162 bis 225mm geeignet
  • Anzeigegröße, B x H – 28,6mmx 20,7mm
  • Anzeigeauflösung, B x H – 205x 148Pixel
  • Touchscreen – Ja
  • Farbdisplay – Ja
  • Gewicht – Standard-Armbänder: 47,6g; XL-Armbänder: 48,2g
  • Batterie –

6 Antworten

  1. Geschenk sagt:

    Ich bin mit dieser neuen Smartwatch sehr zufrieden. Gekauft habe ich sie, weil ich eine neue Uhr brauchte und ich auch meine alte Garmin Forerunner ersetzen wollte. Mir war vor allem die Pulsmessung am Handgelenk wichtig, weil dann das lästige Gurt-Anlegen nicht mehr erforderlich ist. Neben der reinen Uhr-Funktion brauche ich die neue Garmin vor allem zum Laufen. Und da funktioniert sie wirklich gut. Alle Werte sind gut abzulesen und scheinen mir, soweit ich das beurteilen kann, sehr genau zu sein. Die Herzfrequenz stimmt, die Distanzen werden richtig angegeben und auch der Höhenmesser funktioniert sehr gut. Man braucht so ein Teil als Hobbyläufer zwar nicht wirklich. Aber wenn es am Handgelenk ist, dann kann man sehr hilfreiche Daten ablesen. Vor allem muss man kein Smartphone mit Lauf-Apps wie zum Beispiel Runtastic mehr mitschleppen, da die Garmin Vivoactive HR dieses vollständig kompensiert (was die Fitnesswertmessungen angeht). GPS ist an Board, so dass auch die Strecke aufgezeichnet wird. Die Möglichkeit andere Sportarten wie Radfahren, Schwimmen, Golfen und andere zu tracken ist eine willkommene Bereicherung für mich, auch wenn es mir primär ums Laufen ging. Die Messungen beim Radfahren stimmen so gut wie exakt mit meinem Radlcomputer überein. Als Golfuhr hingegen ist die Garmin nur bedingt zu gebrauchen. Sie kann nur das Zählspiel und nicht das in Deutschland gebräuchliche Stableford-Spiel zählen. Das reicht zwar, um die Schläge auf der Runde mitzuzählen. Aber den tatsächlichen Nettowert kann man während der Runde so nicht sehen. Auch sind die sonstigen Angaben eher rudimentär. Die Entfernung bis zum Grün wird korrekt angegeben. Das ist auch echt hilfreich. Auf der Runde hat man mit einem schnellen Blick auf die Uhr stets diese Distanz im Blick. Aber alles andere bringt mir nichts. Die Entfernungen zu den Layups bringen mir nichts, da ich damit nichts anfangen kann. Auch die Darstellung des Grüns ist zwar nett, aber ich sehe darin keinen großen nuttzen. Da bin ich doch froh, dass ich noch einen Garmin Approach S6 dabei habe. Wirklich cool ist die Fitnessarmband-Funktion. Die Uhr misst permanent die Anzahl der Schritte, die Aktivitätsminuten, die zurückgelegten Distanzen, den Puls und den Schlaf-Rhythmus. Das braucht man zwar nicht zwingend, ist aber irgendwie doch nett. Man kann so recht gut verfolgen, wie viel man sich pro Tag bewegt hat und es motiviert einfach regelmäsig ein paar Schritte zu gehen. Die Kritikpunkte, die man in anderen Rezensionen liest, treffen zu. Die Smartwatch von Gamin ist kein besonders elegantes Teil, aber auch nicht wirklich hässlich. Sie schaut am handgelenk ziemlich gewöhnlich aus. Auch die Beleuchtung lässt zu wünschen übrig. Allerdings stört die Uhr so auch nicht in der Dunkelheit durch grelles Licht. Das Licht ist gedimmt und man trägt keine „Leuchtfackel“ am Arm. AM besten kann man noch alles im Sonnenlicht ablesen. Unter dem Strich bin ich hoch zufrieden und habe den Kauf bislang nicht bereut. Die Uhr hat alles, was ich brauche und dazu noch einige nette Gimmicks. Ich kann sie weiter empfehen und würde sie auch jederzeit wieder kaufen, zumal der Akku sehr gut hält und ich trotz fast täglicher Nutzung der Sportapps die Uhr nur alle 3 Tage laden muss. Da schlägt sie die alte Forerunner um Längen und wohl auch die Apple-Watch. Die Anzeige der Nachrichten aus der Mitteilungszentrale des iPhones rundet alles noch ab, Wer ein gehobenes Fitnessarmband sucht, das Smartwatch-Funktionen hat, der kommt an der Garmin fast nicht vorbei.

  2. Geschenk sagt:

    Hier nun einmal mein Review zur Garmin vivoactive HR ‚Smartwatch‘ nach einigen Tagen Nutzung. Idee: Nach einiger Zeit mit diversen Fitnesstracker wie Polar Loop, Fitbit Charge HR und Garmin vivosmart HR, wollte ich mir einen Fitnesstracker beschaffen der ein schönes, ablesbares Display bietet, primär für den Sport verwendet werden soll, der 24/7 HR Überwachung bietet und zudem noch wasserdicht ist und eine lange Akkulaufzeit bietet. Zusätzlich ist mir eine platformübergreifende Untersützung der App oder Web Anwendung wichtig, da ich als Haupt-Telefon ein iPhone 6S verwende und für den Sport gern ein günstigeres Android Smartphone nutze. Nach langer Informationssuche im Internet und aktuellen Angeboten bei diversen Onlineshops und Fachhändler, fiel meine Wahl auf das recht neue vivoactive HR Armband von Garmin, welches alle oben genannten Punkte auf dem Papier beherrschen soll. Geklickt, bestellt und dank Amazon ruck zu bei mir zuhause. Lieferumfang: Garmin hält den Lieferumfang beim Vivoactive HR überschaubar, und gibt dem Kunden zum Armband noch ein Ladekabel für den USB Port, sowie eine kleine Bedienungsanleitung mit dazu. Auf dem Display befindet sich eine Schutzfolie, welche jedoch zum Betrieb entfernt werden muss. Ersteindruck/Übersicht: Das Armband erinnert mich in Sachen Haptik und Material sehr an das Fitbit Charge HR und die Fitbit Surge, welche auch ein leicht gummiertes Armband besitzen. Dieses Gummiarmband selbst ist nicht sehr dick und besitzt an der Unterseite einen konventionellen Dorn-Schließmechanismus. Das Raster im Armband lässt viele Abstufungen zu und ist leicht anzulegen. Die Oberseite ist dagegen ein echter Brummer: Ein großes, gut ablesbares Farbdisplay bringt die Haupteinheit auf Maße von knapp 60×30 mm, und auf 12mm Stärke ohne den Pulssensor. An der Display Unterseite sitzen die 2 einzigen Taster am gesamten Gerät. Besonders an einem recht schmalen Arm, wie in meinem Falle, wirkt das Gerät daher schon sehr ‚auftragend‘. Die Uhr ist laut Garmin bis zu einer Wassertiefe von 50m dicht, was einem Prüfdruck von 5 ATM=5bar entspricht. Duschen oder Schwimmen sind also kein Problem laut Garmin (Duschen selbst bestätigt). Display: Garmin nutzt hier das eigene, sogenannte ‚Chroma‘ Display, welches auch schon bei anderen Produkten aus dem Hause Verwendung findet. Dieses ist, wie das Marketing verspricht, in der Sonne super ablesbar und bietet starke Kontraste. Etliche Uhroberflächen lassen sich über einen Garmin Store aufspielen, sodass jeder die Uhr auf den eigenen Geschmack hin anpassen kann. Egal ob analog, digital oder ein vollgepackter Datenbildschirm mit sämtlichen Fitnessdaten, hier dürfte jeder auf seien Kosten kommen. Bedienung: Die Bedienung per Touch läuft flüssig von der Hand, wenn auch hier und da mal der Bildschirm trotz korrekter Bedienung nicht gewechselt wird. Wie bereits beschrieben, befinden Sich 2 Tasten am Gerät. Die Linke, lässt den Nutzer von jedem Bildschirm aus auf dem Standard Bildschirm zurückkehren, quasi ein ‚Homebutton‘. Der Rechte hat je nach Menüpunkt unterschiedliche Aufgaben wie Workout Starten / Stoppen oder die Geräteeinstellungen aufrufen. Oberfläche: Die Oberfläche auf der Uhr selbst wirkt (meiner Meinung nach) durchdacht und strukturiert. Workouts lassen sich leicht aufrufen, personalisieren, ein paar Übersichtsseiten wie Tagesziele, Wetter, Intensitätsminuten und die Nachrichten-Zentrale gibt es hier auch bereits fertig integriert. Der große AHA Effekt kommt jedoch erst über das verknüpfte Garmin Connect Konto zustande, über das die Daten in die Connect App und in die Connect Web Oberfläche geladen werden. Solch eine Fülle welche Garmin hier bietet, habe ich bei anderen Herstellern deutlich vermisst. Visuelle Anzeigen zur Auswertung von Puls-, Schlaf-, Schrittdaten, verbrauchten Kalorien, Intensitätsminuten, Gewichtsverlauf und Nahrungsaufnahme sind alle vorhanden und liefern dem Nutzer einen schönen Überblick. Eine nicht so ganz durchdachte Eigenheit: Sämtliche Daten lassen sich über die App einstellen, jedoch befinden sich die Einstellungen für die Temperaturangaben der Wetterübersicht nur tief in den Einstellungen der Uhr. Warum diese Einstellung nur dort zu finden ist, ist mir unverständlich… Nun zum eigentlichen Sinn eines 24/7 Fitnesstrackers: das Tracken von Daten. Funktion Puls: Der optische Pulssensor ähnelt dem der anderer Hersteller in Farbe und Form, besitzt 3 grüne LEDs und einen optischen ‚Leser‘ der anhand von Licht den Blutfluss überwacht, und bei Änderung darauf den Puls detektiert. Dieses Verfahren ist auch wie bei anderen Herstellern und anderen, optischen Sensoren anfällig für Fehler: Sitz, Creme, Körperbehaarung und andere Oberflächensituationen spielen hier eine große Rolle. Im Gegensatz zur elektrischen Messung von Sensoren eines Brustgurts, hat man bei der optischen Methode also mit möglichen Einbußen an Genauigkeit und Geschwindigkeit zu rechnen. Während eines Workouts an einem Nachmittag habe ich dazu einmal mein Android Smartphone in Verbindung mit einem Polar H7 Brustgurt meinen Puls aufzeichnen lassen. Dasselbe habe ich über die Vivoactive HR per Workout aufgezeichnet, beide Bilder sind hier in dieser Rezession zu sehen. Das helle Bild mit der Roten Linie zeigt die Daten der Garmin Uhr, die bunte Oberfläche zeigt die Daten des H7 Brustgurts per Bluetooth auf dem Android Smartphone. Wie schon mit dem bloßen Auge zu erkennen ist, sieht man grundlegende Gemeinsamkeiten beider Kurven, aber auch einige deutliche Ausreißer. Am Anfang des Trainings stand ein leichtes Warmup, bei dem ich zeitweise den Puls etwas nach oben gebracht habe. Bereits in diesem ersten Teil zeigt die Uhr fehlende, Pulsspitzen im Vergleich zum H7. Anschließend kamen 4 Blöcke mit Intervalleinheiten, welche man im Brustgurt-Diagramm sehr schön sehen kann. Die Uhr hält hier nicht ganz so gut mit: Die Einbrüche der Pulsmessung sind ausgeprägter als die des H7 Sensors, grundlegend ist jedoch der Anstieg des Pulses zu erkennen. Im Anschluss (ab 50%) kam eine kleine Kraft-/Ausdauereinheit, welche auch noch einmal den Puls gepusht hat. Leider sind die Daten des Armbands, trotz eines festen Sitzes am Arm, hier völlig daneben: Sämtliche Charakteristika des Pulsverlaufs fehlen hier, erst wieder zur Laufeinheit auf dem Laufband konnte das Armband zum Brustgurt wieder aufholen und zeigt hier wieder Gemeinsamkeiten. Am Ende kam zum Abschluss noch eine kleine Stretch Einheit dazu. Durch diese Unterschiede gibt mir Garmin an, dass ich 514 Kalorien ‚verbrannt‘ habe, die App über den Brustgurt sagt jedoch 686 Kalorien. Hier besteht also ein doch deutlicher Unterschied zwischen beiden Messsystemen. Außerhalb des Workouts misst die Uhr den Puls nicht dauerhaft, sondern in zeitlichen Intervallen. Dies schont den Akku und vermeidet so überflüssige Messungen falls das Armband mal nicht getragen wird. Weiteres: Zusätzlich zum Puls zählt das Armband noch die Schritte und die Stockwerke des Nutzers über den Tag mit. Ersteres klappt in meinem Fall gut, die Schritte stimmen im Großen und Ganzen mit den realen Werten überein. Die Uhr bietet auch an, die eigene Schrittlänge beim Gehen und beim Laufen zu kalibrieren, so können hier genauere Werte erzielt werden. Außerdem sollte die Wahl des Arms beachtet werden: Wird der dominante Arm gewählt, also beim Linkshänder der linke Arm, zählt die Uhr irrtümlicher Weise auch ab und zu Schritte die keine sind, z.b. schnelle Bewegungen beim Zähneputzen oder anderen ‚ähnlichen‘ Bewegungen. Die gegangenen Stockwerke lassen sich in meinem Fall nicht so gut nachvollziehen, wobei man bedenken muss, dass die Uhr nicht wissen kann, wie hoch genau diese Treppe ist die der Nutzer gerade läuft und auch nicht, ob jede Treppe gleich lang ist. Ob das sehr relevant ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Aus den Aktivitätsdaten wie Schritte und Workout errechnet die Uhr die verbrauchten Kalorien über den Tag hinweg aus, und gibt diese dem Nutzer wieder schön als Übersicht wieder. Schlafdaten werden über Nacht gesammelt. Dazu zählen Dauer, Bewegung und auch der Pulsverlauf. Hierbei erkennt die Uhr von selbst ganz gut wann der Nutzer ins Bett geht und wann wieder aufsteht. Zusätzlich gibt es Werte für fehlenden Schlaf (Wachphase mit Bewegungen), einen leichten und tiefen Schlaf. Gewichtdaten, welche der Nutzer eingibt (oder auch über andere Apps oder Schnittstellen wie MyFitnessPal holen kann), stellt die Connect Oberfläche dem Nutzen einen Verlauf seines Gewichts über die letzten Tage oder Wochen als Diagramm dar. Sportarten werden von der Uhr viele Unterstützt, es sind vorgefertigte dabei wie Schwimmen, Krafttraining, Radfahren, Golf, Indoorcycling, Ski, Langlauf, Gehen, Rudern und viele mehr. Je nach Auswahl unterschieden sich dann die genauen Funktionen des Trainings, also ob GPS an oder aus ist zum Beispiel. Außerdem gibt die Uhr noch die Möglichkeit selbst Sportarten hinzuzufügen, bei denen man selbst entscheiden was genau man aktiviert oder deaktiviert haben will. Meine persönliche Einschätzung der Vor- /Nachteile: ++ Connect App- / Weboberfläche sehr übersichtlich, viele Daten ++ 50m Wasserdicht + 24/7 Aktivitätsüberwachung (Pulsmessung in Stichproben) + Großes, gut ablesbares Display + Lange Akkulaufzeit im Gegensatz zu anderen Geräten + Schrittzähler + GPS + Mitteilungen vom Smartphone empfangen (Nachrichtenzentrale) o Qualität der optischen Pulsmessung Durschnitt o Uhr relativ ‚Dick‘ o Touchscreen manchmal etwas ’stockend‘ – Hoher Preis Mein Fazit: Schöne Fitness- ‚Uhr‘, das absolute Traumgerät jedoch nicht. Die Uhr bietet für den Preis sehr viele Funktionen die dem Nutzer den Überblick über seine Aktivität bieten. Egal welche Sportart ausgeführt wird, mit der Garmin vivoactive HR hat man hier einen tollen Begleiter. Diese Fülle an Funktionen, in Verbindung mit einer langen Akkulaufzeit, GPS und die ordentliche Wasserdichtigkeit setzen das Gerät an die Spitze der Fitnesstracker. Trotz der schönen Seiten hat die Uhr jedoch auch die üblichen Nachteile anderer Geräte mitgeerbt: Ungenauigkeit bei der optischen Pulsmessung und dem Schrittzähler. Hier kann Garmin, wie die Konkurrenz, das Rad nicht neu erfinden und ist auf die aktuelle Technik angewiesen. Das Non-Plus-Ultra in Sachen Pulsmessung ist und bleibt eine Messung per Brustgurt. Wer diese Schattenseiten vernachlässigen kann, ist mit der Uhr gut bedient. Wem jedoch auch ein kleineres Display reicht, wem GPS nicht wichtig ist, und auch eine geringere Akkulaufzeit ausreicht, kann getrost zur vivosmart HR greifen, die weniger als halb so teuer ist wie diese. Ich würde mir das Gerät zum jetzigen Preis nicht noch einmal kaufen, aber behalte es nun da es seinen Zweck trotzdem ganz gut erfüllt. Eventuell werde ich im Laufe der Zeit diesen ‚Testbericht‘ noch erweitern, falls mir noch einige Ding auf- oder einfallen werden. Solltet ihr Fragen haben, beantworte ich diese gerne. NACHTRAG 16. Mai: Nach der ersten vollen Woche mit dem vivosmart HR bin ich nun auf einige Dinge aufmerksam geworden, welche ich hier näher beschreiben möchte. – Aktivität Start/Stop Normalerweise wird eine Aktivität über die Auswahl der Sportart und dem Start Button gestartet. Dies habe ich die Woche über mehrfach getestet (siehe zwei Aktivitäten von 30min und 60min). Diese Einheiten kann man in den neuen Bildern der Connect App sehen. Bei einer neuen Aktivität, welche ich an einem anderen Tag gestartet habe, und welche eine Stunde andauerte, habe ich diese am Ende ebenfalls normal abgeschlossen. Auf der Uhr sollte so eine Meldung mit der Zusammenfassung erscheinen, in Verbindung mit einer Auswahl ob man dieses Workout speichern möchte oder nicht. Diese Meldung kam bei diesem einen Workout jedoch nicht und die Trainingsdaten waren verloren, lediglich die „normalen“ Daten wie Schritte und Herzfrequenz sind in der Connect Übersicht noch vorhanden. Ich schließe hier absolut aus, dass ich die Messung versehentlich beendet oder verworfen habe. Die Kalorienberechnung des Tages stimmt dank der noch vorhandenen Daten trotzdem recht genau. Jedoch ist solch ein Verhalten nicht schön und es sollte ein Mechanismus geben, der ein versehentliches Löschen verhindert, oder zumindest diese Werte einmal absichert welche man im Nachhinein wieder löschen kann wenn der Nutzer es wünscht. – Uhrzeiten Etwas Anderes betrifft die Uhrzeiten welche in der Connect App an einigen Stellen angezeigt werden. Die zwei, hier im Nachtrag genannten Workouts, fanden von 18.00 – 18.30 Uhr statt, die andere von 18.40 bis 19.40 Uhr Beides ist auch im zeitlichen Verlauf des Diagramms zu entnehmen. Jedoch gibt mir die Connect App in der Aktivitätsübersicht Startzeiten von 16 Uhr und 16.40 Uhr an, diese sind somit ganze 2 Stunden nach vorn verschoben. Daraus resultiert also, dass die eigentlichen Daten richtig abgespeichert werden (Diagramm), jedoch die App hier falsche Daten interpretiert. Und meine Vermutung war goldrichtig: Auf der Garmin Connect Website selbst wurden genau diese Daten ebenfalls unter der falschen Uhrzeit angezeigt, jedoch im AM/PM System. Hier hatten diese Startzeiten von 4:00 PM und 4:40 PM. Daraufhin habe ich kurz einmal die (nur per Website erreichbare) Zeiteinheit und Zeitzone angepasst und somit wurden auch hier 16 Uhr und 16.40 Uhr anzeigt, richtiges System aber für die nun „alten“ Daten trotzdem noch falsch. Eine kurze Stichprobe mit einer neuen Aktivität bestätigte hier nun die nun richtige Workout-Zeit in der App und auf der Connect Website. Resümee: Zeitzone bitte einmal per Garmin Connect Weboberfläche unter Einstellungen => Zeitzone abändern, da dies im Gegensatz zu anderen Einstellungen wie Datumsformat, Zeitformat usw. in der App nicht zu finden ist. Somit ist dies mit den fehlenden Daten (siehe Oben in meinem Review) der zweite Schwachpunkt der App, die auch dort wünschenswert zum einstellen wären. – Nicht getragene Zeiten Kleine Erwähnung sind noch die nicht getragene Zeiten der Uhr, in der quasi der letzte Puls weitergehend interpretiert wird. Dies ist deutlich im oberen Bild der Connect App im Herzfrequenzverlauf zu sehen (ebene Linie). NACHTRAG 17. Mai: – Akkulaufzeit Nach 7 Tagen Nutzung mit insgesamt 5 Aufzeichnungen von je 60-100min hatte die vivoactive HR in meinem Fall noch eine Akku Restladung von 20% übrig als ich sie zum Aufladen angesteckt habe. Dazu sollte jedoch erwähnt sein, dass ich alle Workouts (sei es Laufband, Krafttraining, Kickboxen, freies Training und Indoor Cycling) im Fitness Studio ausübe, somit das GPS nicht benötige. Eventuell kommt daher der (meiner Meinung nach) extrem sparsame Betrieb zu Stande. Was die Laufzeit betrifft bin ich im Vergleich zu den anderen Geräten sehr zufrieden. Dies liegt aber auch (mit Sicherheit) an einem größeren Akku, der aus den größeren Abmessungen des Gerätes resultiert. Die Lade-Dauer würde ich von 20% zu 100% auf ca. 70min schätzen, genauere Zahlen werde ich hierzu beim nächsten Ladezyklus nachreichen. – Hautverträglichkeit Material Da ich beim Fitbit Charge HR damals nach ca. 2-3 Wochen stark rote und juckende Hautstellen bekommen habe, konnte und wollte ich es aus diesem und anderen technischen Gründen nicht weiter nutzen. Im Vergleich dazu zeigt die vivoactive HR hier nun nach guten eineinhalb Wochen keine Anzeichen, dass sie meiner Haut schaden würde. Ich trage Sie Tag und Nacht, im Fitness, beim Arbeiten, beim Duschen, und und und… Hoffentlich bleibt dies so, dies werden die nächsten Tage und Wochen zeigen.

  3. Geschenk sagt:

    Ich vergleiche hier den Polar M600 und den Garmin vivoactive HR, weil es die für mich und meinen Verwendungszweck ansprechendsten Geräte sind, ich bin auf der Suche nach einem Fitnesstracker der auch das eine oder andere mehr kann. +++ Verpackung +++ Ist mir persönlich jetzt nicht so wichtig wie das präsentiert wird, aber es hat bei allen Geräten gut ausgesehen, man hat schon das Gefühl etwas Hochwertiges gekauft zu haben. +++ Start +++ Alle Geräte haben sich sofort mit dem Telefon koppeln lassen und waren gleich einsatzbereit. Sie kamen auch fast voll aufgeladen an, man muss also nicht erst herumfummeln und laden, sondern kann gleich loslegen – für Ungeduldige wie mich sehr wichtig  Beim M600 hat es eine Weile gedauert bis ich verstanden habe, dass man hier vorher Android Wear auch noch installieren muss bevor man in der Polar App loslegen kann, aber das ging dann relativ schnell. +++ Optik +++ Ist meiner Meinung nach Ansichtssache, dem einen gefällt das, dem anderen das. Für mich persönlich hat Polar in Sachen Optik die Nase vorne weil die Geräte abgerundet sind und doch sehr edel aussehen. Garmin wirkt hier ein recht klobig im Vergleich, sehr abgehackt und zurückgeblieben. Garmin hat ein normales Uhrband und am Ende der Schlaufe ist noch ein kleiner Dorn zum Einstecken damit sich nichts löst, gefällt mir gut. Der M600 ist für mein Handgelenk viel zu groß (ich verfüge über den üppigen Handgelenksumfang von 15 cm) und da sieht die Uhr doch etwas seltsam aus. Ich habe mich dann entschieden sie weiter hinten zu tragen, das geht dann, leider rutscht sie dann doch irgendwann wieder nach vorne. Der Verschluss ist hier ebenfalls wie ein normales Uhrband, aber mir viel zu lang und steht hinten dann ab. Das Gerät schmiegt sich auch nicht ans Handgelenk an weil es viel zu groß ist für meine Hand. Angenehm auf der Haut sind beide Geräte, da gibt’s nichts zu Meckern, Schwitzen ist normal würde ich sagen wenn man das Band enger tragen muss. Was aber schon ist, das Uhrband vom Polar zieht den Dreck magisch an, jeder Staubfussel schlägt sich hier nieder und nach einem Tag sieht das Band richtig grau aus und muss gewaschen werden – das ist beim Garmin ganz klar nicht der Fall. Beim Garmin gibt es im Shop zig Uhrendesigns die man sich herunterladen kann, unter anderem auch ein solches mit einer blauen Fortschrittsanzeige des Polar und noch viele viele mehr, wo gleich die ganzen Daten des Tages angezeigt werden etc. Auch beim M600 sind ein paar Uhrenoberflächen vorinstalliert die sehr ansprechend ausschauen und schnell gewechselt werden können. Was die Bänder angeht sollen ja für den Polar in Zukunft noch Wechselbänder kommen was dann ja schnell gehen wird, nachdem man das Gerät herausklippsen kann. Garmin hat auch Wechselbänder, die müssen allerdings umgeschraubt werden, kostet also sicher ein paar Minuten Zeit – ich gehe aber nicht davon aus dass man das täglich macht. +++ Display +++ Polar hat ganz klar die schönere Farbanzeige, diskussionslos. Garmin ist da ein wesentlich schwächer, das Display ist immer aktiv aber unbeleuchtet und das Licht schaltet sich standardmässig nur auf Knopfdruck ein (Gesten kann man einstellen). Beim M600 ist das Display auch immer aktiv, jedoch dunkelt es sich bei Inaktivität ein bisschen ab und wenn man das Handgelenk herdreht wird es wieder aktiv und heller. Nachts kann man das Display ausschalten damit es nicht stört. Im Sonnenlicht ist interessanterweise das Display von Garmin besser lesbar als das von Polar. +++ Bedienung +++ Beide Geräte lassen sich anfangs recht intuitiv bedienen, bei speziellen Dingen muss man dann halt die Anleitung zu Rate ziehen, ist aber kein Problem. Ich lese mir ohnehin immer die Anleitung im Schnellverfahren durch weil da oft Dinge genannt werden, die ich noch gar nicht entdeckt habe und wohl auch nie entdecken würde durch reines herum probieren. Der Garmin ist im Display immer aktiv – zwar dann unbeleuchtet, aber aktiv – und es kann sofort losgewischt werden zu „Mein Tag – Schritte – Intensitätsminuten – Letzte Aktivität – Wetter – Benachrichtigungen – Kalorien – Herzfrequenz“ und diese Widgets können noch beliebig im Shop erweitert werden, die Reihenfolge kann umgegliedert werden etc. Beim M600 findet man alle möglichen Apps da er ja eine Smartwatch ist, die Anzeige von Polar selber ist hier auf Mein Tag und das Training zusammen geschrumpft, die Herzfrequenz kann man sich nur mehr über Google Fit messen lassen, was ich schon sehr schade finde. Sicher, man kann jetzt mit seiner Sportuhr sprechen und alles über Sprachsteuerung machen, aber vom Fitnessfaktor her kommts da jetzt schon ein bisschen zu kurz. Durch Antippen kommt man dann ins Untermenü, wobei bei mein Tag Schritte, Distanz, Kalorien und die Trainingseinheiten angezeigt werden, dort kann man sich dann auch gleich die Ergebnisse des Trainings anzeigen lassen. +++ Ziele / Aktivitäten +++ Während man beim Polar zwischen 3 Niveaus wählen kann und das dann gleich bleibt, berechnet Garmin das erste Ziel anhand der eingegebenen Benutzerdaten und passt das Ziel dann täglich an, kann auch manuell gemacht werden. So motiviert er jeden Tag, das nächste Tagesziel zu erreichen und immer mehr zu leisten. Man kann sich übrigens bei beiden Geräten auch mit anderen vergleichen, wenn man sich in der App dazu anmeldet sieht man die Werte von anderen Benutzern. Für mich ist es nichts, ich vergleiche mich lieber mit mir selber und versuche meine eigenen Leistungen zu steigern. Sehr seltsam finde ich allerdings die Tatsache, dass ich bei Garmin zu Mittag 9011 Schritte und 7,0 km zurückgelegt habe, während der M600 auf 12282 Schritte und 8,37 km kommt – und das wo beide Geräte über GPS verfügen? Finde ich unerklärlich, aber die Schritte werden wohl nur über den Beschleunigungssensor gemessen. Wohl gemerkt habe ich zum Testen beide Geräte an der linken Hand getragen (zur gleichen Zeit), die Differenz ist also nicht gerechtfertigt. Garmin berechnet beim Schrittziel übrigens nur Schritte, während Polar ein Aktivitätsziel hat und dort jede Aktivität eingerechnet wird. Mein Schrittziel habe ich in dem Fall bei Garmin noch nicht erreicht, habe aber morgens schon Intervalltraining gemacht und damit schon um 9 Uhr mein Tagesziel beim Polar gesprengt (habe dort Niveau 1 eingestellt und das dann gleich mal auf Niveau 2 korrigiert). Das muss sicher jeder entscheiden wie er das lieber hat, ich finde die Anzeige von Garmin nicht so schlecht, weil er – egal was man sonst noch tut – schon motiviert das Schrittziel auch noch zu erreichen. Die Höchstdifferenz war übrigens Garmin 11551 Schritte – 9,55 km und M600 20360 Schritte – 13,0 km, nur welcher Wert ist jetzt der Richtige? Und das ist ja auch nicht gerade wenig sondern 50% (!!! man stelle sich das vor) Differenz! Nachdem ich mich eingehend damit beschäftigt habe und das rückgerechnet habe habe ich bemerkt, dass Polar eine Schrittlänge von ca. 60 cm heranzieht beim Gehen während Garmin eine Schrittlänge von ca. 80 cm heranzieht – ich bin zwar 1,74 m groß aber eine Schrittlänge von 80 cm erreiche ich beim Spazierengehen nicht, deshalb habe ich in den Benutzereinstellungen die Schrittlänge auf benutzerdefiniert umgestellt und korrigiert. +++ Training +++ Man kann bei beiden Geräten aus verschiedenen Sportprofilen auswählen, dafür werben die Teile ja, dass sie Multisportfähig sind. Es sind auch alle wasserdicht, also zum Schwimmen geeignet. Die Herzfrequenz im Wasser misst keines der Geräte, das geht bei beiden nur mit einem gekoppelten Pulsgurt. Ist für mich jetzt auch nicht unbedingt notwendig weil ich kein Triathlet bin und dann hätte ich sowieso eine Sportuhr und keinen Aktivity Tracker, aber nett wärs natürlich schon gewesen wenn man schon damit Schwimmen gehen kann dass dann alles klappt. Das Training wird bei beiden Trackern leicht gestartet, hier kann man beim Garmin ganz genau definieren was man alles in der Ansicht haben möchte und sich das individuell zusammen stellen – auch während des Trainings – während man bei den Polaren vorher in den Sportprofilen definieren muss welche Ansicht man haben möchte, während des Trainings kann man hier nichts mehr ändern. Sehr schade finde ich auch, dass man hier keine Höhe anzeigen lassen kann, was beim Garmin sehr wohl geht und fürs Wandern recht praktisch ist – dabei hat der M600 aber einen Höhenmesser, wofür ist nur die Frage, Polar hat mir dazu mitgeteilt dass es aktuell nicht möglich ist die Höhe anzuzeigen. Hinterher online sieht man auch nur eine Legende, nicht die genauen Auf- und Abstiegsdaten. Falls man einen Narren an dem Herzfrequenzbild von Polar mit den Balken in Farbe gefressen hat das ist kein Problem, da gibt es eine Erweiterung von Garmin zum Herunterladen die so ähnlich aussieht. Nach dem Training kann man sich auf beiden Geräten eine Zusammenfassung anzeigen lassen, was hier nett ist bei den Polaren ist der Benefit, wo ein vordefiniertes Feedback zum Training steht, ich glaube aber dass einen das irgendwann nicht mehr ausreichend motiviert – weil es ja immer die selben Texte sind – und in dem Moment wo man sich mit Herzfrequenzzonen beschäftigt weiß man auch selber ganz genau, welche Auswirkung das Training in welcher Zone hat, ausserdem steht das auch bei jedem Gerät in der Anleitung. Das wird übrigens von einer durchschnittlichen maximalen Herzfrequenz berechnet, ein Wert der über Alter, Größe und Gewicht gezogen wird. Wer es ganz genau wissen will sollte beim Arzt einen Laktattest durchführen lassen, dann kann man die maximale Herzfrequenz und somit auch die Zonen individuell einstellen. Bei Garmin gibt es hier auch einen Vibrationsalarm wenn der Puls zu hoch wird, so dass man sich sehr schön einstellen kann dass man zB beim Gehen in der Fettverbrennungszone bleibt – notwendig ist es aber nicht, weil man ohnehin öfter auf die Uhr schaut und mit der Zeit ins Gefühl bekommt, wann man aus der Fettverbrennung raus geht und ins Herz-Kreislauf-Training rein kommt. +++ Pulsmessung +++ Sehr enttäuscht hat mich die Tatsache, dass Polar lediglich die Herzfrequenz während eines Trainings misst und nicht den ganzen Tag über wie der Garmin. Ich finde so eine Tagesleiste schon recht interessant, zumal der Garmin auch unter der Herzfrequenzkurve eine Bewegungskurve hinlegt. Somit sehe ich auf den ersten Blick, war mein Puls hier hoch weil ich mich bewegt habe oder hab ich mich über etwas aufgeregt. Fitness sollte ja ein Gesamtzustand sein und da kann man dann noch besser an vorhandenen „Baustellen“ arbeiten. Auch kann man beim Garmin den durchschnittlichen Ruhepuls ermitteln, was ja nicht ganz unwesentlich ist. Das kann man bei Polar nur indem man immer ca. um die selbe Uhrzeit über Fit seinen Puls ermittelt und dann sieht wie er sich verändert – Garmin macht das halt alles automatisch. Polar hat es sich hier wieder einfach gemacht, es gibt natürlich in der App Polar Beat den Fitnesstest, den kann man aber leider wieder nur durchführen wenn man einen Pulsgurt koppelt. Das ist für den Preis eigentlich ganz schön frech. Garmin zeigt die Pulswerte während des Trainings wirklich im Sekundentakt an, während beim M600 der Puls nur alle 10 Sekunden angezeigt wird. Interessanterweise stimmten der Höchstpuls und der durchschnittliche Puls dann aber im Laufe der Aktivität dennoch bei beiden Geräten zusammen, das scheint also nicht wesentlich zu sein – oder es wechselt einfach nur die Anzeige alle 10 Sekunden und der Puls wird sehr wohl dauerhaft gemessen beim Polar. +++ GPS +++ Zeitmäßig wechseln sich Garmin und M600 ab, mal findet der das GPS schneller mal der andere, ich habe auch den Garmin auf Glonass umgestellt um das vergleichen zu können. Bei Trainingsstrecken stimmt das ziemlich überein bei den Geräten, beim Rasenmähen im Garten schauts da schon anders aus, da hätte ich bei Polar gleich mal über die Straße und auch beim Nachbarn mit gemäht – aber das ist ja auch nicht wesentlich  Hauptsache beim Training passts. Wenn man in einem Gebäude drin war und raus kommt ist meist Garmin schneller gewesen. +++ Smart Notifications +++ Klappt mit beiden Geräten wunderbar, bei Polar noch eine Spur detaillierter weil ich nach der ersten Benachrichtigung einer App festlegen kann, ob diese blockiert wird oder nicht. Emails klappen hier auch, bei Garmin nur Gmail und sonst alle anderen Apps genauso. Beim M600 kann man hier sofort per Sprachsteuerung antworten – wenn mans denn merkt. Die Vibration ist sehr sehr schwach und leise, da kann dann schon sein dass man irgendwas nicht bemerkt – gilt auch für die normalen Alarme bzw. Wecker – da gibt der Garmin schon bisschen mehr Gas. Übersehen kann man es dennoch nicht, weil es beim M600 unten am Rand als sogenannte Karte angezeigt wird bis man es wegwischt. +++ Laden +++ Finde ich jetzt bei beiden Geräten nicht optimal, Garmin verwendet ein eigenes Ladegerät über USB das nur für das Gerät verwendet werden kann und recht fest auf den Tracker aufgeklippst werden muss. Der M600 verfügt über einen Magnetstecker der sich selbst andockt und problemlos lädt, allerdings sehr locker sitzt und wenn man nicht aufpasst dann lädt er schon wieder nicht mehr. Was mich da irritiert hat war der Hinweis, dass der Akku nach ca. 300 Ladevorgängen deutlich nachlässt. Das wären bei einer Ladung alle 2 Tage nach ca. 600 Tagen – also nicht mal 2 Jahren! Und dann? Lädt man permanent oder kauft ein neues Gerät? Alle Geräte sind recht zackig aufgeladen, da gab es nichts, wobei ich das Gefühl hatte dass der Garmin trotzdem schneller lädt als der Polar und der Akku hält auch wesentlich länger, 4 Tage sind da gar kein Problem. +++ Synchronisation +++ Garmin synchronisiert automatisch sobald man die App startet über Bluetooth, geht auch recht schnell. Wenn das Telefon in der Nähe ist werden Aktivitäten nach Abschluss auch automatisch übertragen und man bekommt eine Nachricht dass sie zur Ansicht bereit ist. Der M600 synchronisiert sich entweder über Bluetooth oder über WLAN was in der Theorie ganz toll klingt, denn so braucht man das Telefon nicht immer mit zu schleppen in einen anderen Raum. Bei Telefonaten wieder komisch, ich seh auf der Uhr dass mich jemand anruft, hab aber keinen Schimmer wo das Handy ist, also muss man erst wieder auf die Suche gehen, denn auch mit Ohrstöpsel klappts nicht über die Bluetooth Reichweite hinaus. Leider ist es irgendwann so, dass WLAN abgeschaltet wird wegen dem Akku und irgendwie hatte ich immer Probleme bei der Synchronisation, wieder Handy aus, M600 aus, dann ging wieder alles normal. Bei mir war es im übrigen auch so, dass erst bei starten der App synchronisiert wurde, also nichts anders als beim Garmin. +++ App +++ Polar bietet die Apps Polar Flow und Polar Beat, beides sehr minimalistisch gehalten. Eine Tagesübersicht in 24 Stunden Aufteilung wo man sieht wie lange man gelegen, gesessen, gestanden bzw. Hausarbeit gemacht hat, mittel oder hoch aktiv war, das selbe auch für die Woche und den Monat. Gesamt Schritte, Distanz, Aktivitätszeit, Kalorien, wie oft man inaktiv war (wenn man zu lange inaktiv ist senden beide Geräte einen Alarm aus), Schlafanzeige mit Nachtschlaf, erholsamer und unruhiger Schlaf, bei der Monatsanzeige gibt es noch eine Gewichtsstatistik (dort kann man das Gewicht aber nicht eingeben, das muss man online machen). Dann gibt es eine Übersicht über alle Trainings mit Kalender, dort kann man sich die Trainingszusammenfassung anzeigen lassen. Ausser den Einstellungen wars das schon und man kann dort nichts ändert, das geht alles nur online. Da verwöhnt Garmin mit einer Flut von Informationen dass es das Herz erfreut. Die Tagesübersicht zeigt schnell alles an was man für heute wissen muss, unter anderem auch die Aktiv-Kalorien was ich hilfreich finde, je höher die Aktivkalorien desto eher kann man sich eine Leckerei ohne Nachwirkung gönnen. Man könnte hier auch die aufgenommenen Tageskalorien in der Partnerapp MyFitnessPal aufzeichnen aber da gestehe ich, das ist mir zu mühselig. Installiert habe ich sie dennoch weil sie einen Scanner enthält, dann und wann ganz interessant was ein Lebensmittel für den individuellen Bedarf heißt. Von der Schnellansicht geht es dann weiter in die Untermenüs, in allen Bereichen sind umfangreiche Statistiken vorhanden und auch in der Seitenleiste findet man jede Menge Statistiken. Jede Aktivität kann umbenannt und betitelt werden wie man das möchte, finde ich sehr praktisch weil ich dann genau weiß wann ich was gemacht habe und wie das jeweilige Training dann war. Falls die Schlafzeit nicht richtig erkannt wurde (was bei mir fast täglich passiert weil ich vorher noch im Bett lese) kann man sie hier mühelos ändern, während sie beim Polar dann einfach so angenommen ist. Jede Aktivität kann bei Garmin umbenannt werden was ich toll finde, so sehe ich auf den ersten Blick wann ich welche Aktivität gemacht habe – also nicht nur genau was, sondern wie es heißt weil ich mir das dazu schreibe. Oder bei Wanderungen oder Spaziergängen kann man auch den Text ändern damit man sich leichter tut. Das alles bietet Polar leider nicht an, man hat da zwar eine grafische Darstellung von den Tagen aber bei weitem nicht so detailliert wie beim Garmin. Bei Garmin ist auch getrennt ob man einfach nur tagsüber gegangen ist (also Aktivität) oder ob man ein Training Gehen gestartet hat, eine Statistik über Herzfrequenz, Gewicht etc. – alles was das Herz begehrt. Was ich mir hier noch wünschen würde ist dass man seinen Körperfettwert getrennt eingeben kann, aber das geht leider nur, wenn man eine Waage von Garmin dazu koppelt. +++ Online +++ Online spiegelt sich die Ausführung der Apps total wieder, Polar sehr minimalistisch, Garmin sehr ausführlich. In beiden Varianten kann man noch mehr für sich herausholen als aus der App, Polar bietet wieder den Benefit an das Training zu analysieren. Garmin hat das nicht, punktet dafür durch ausführlichere Statistiken. +++ Preis +++ Um die Funktionen bei beiden Geräten voll nutzen zu können (also auch zum Schwimmen bzw. bei Polar für den Fitnesstest) muss man wohl oder übel auch in den Brustgurt investieren. Das heißt bei Garmin derzeit 249,00 + 78,00 für den Brustgurt = 327,00 Euro gesamt. Der Polar mit derzeit 349,00 + 54,00 für den Brustgurt = 403,00 Euro gesamt. Während man beim Garmin auf den Brustgurt verzichten könnte wenn man ihn nicht für die Pulsmessung beim Schwimmen braucht, ist der Brustgurt bei Polar fast unverzichtbar wenn man den Fitness Test machen möchte. Ohne die Gurte sind es 100 Euro Differenz, mit den Gurten 76,00 Euro. Ich persönlich würde den Puls beim Schwimmen nicht brauchen, sehr wohl aber den Fitnesstest – also bräuchte ich den Polar mit Gurt und den Garmin ohne und da macht die Differenz dann schon wieder 154 Euro aus. +++ Fazit +++ Im Grunde genommen kommt es sehr darauf an worauf man Wert legt. Möchte man eher eine Fitnessuhr mit detaillierten Auswertungen und dem Maximum an Möglichkeiten für dieses Geld, nimmt man in Kauf dass es halt nicht so schön ausschaut und auch nicht sprechen kann mit seiner Uhr dann sollte man eher zum Garmin greifen. Legt man Wert auf die Optik und geht eher in Richtung Smartwatch, wobei die Fitnessfunktionen eher im Hintergrund stehen dann sollte man wohl eher zur Polar greifen. Wobei ich sage dass es für jemanden der beide Geräte nur als Fitnesstracker nutzt und nur eine grobe Übersicht über seine Aktivität braucht bzw. etwas das motiviert, für den wird es ziemlich egal sein dass Polar bei den Auswertungen und Möglichkeiten schwächelt. Je aktiver der Mensch wird, desto mehr wird er Wert legen auf Infos und Auswertungen. Ich zB bin mittelmäßig aktiv, gehe fast jeden Tag ca. eine Stunde spazieren, mache 3x die Woche Bodyweight und 4x die Woche Mobilitätstraining. Am Wochenende mal ein bisschen wandern und wenn das Wetter schlecht ist ein Spaziergang am Laufband. Aber sogar ich möchte gerne wissen wie sich mein Status verändert und das so genau wie möglich, weil doch nur das motiviert – mich zumindest  Sicher lege ich auch Wert auf die Optik, aber dass die Polar mir viel zu groß ist und klobig aussieht ist da schon ein großer Nachteil, da hilft das tolle Display auch nix mehr. Ich für meinen Teil habe mich für den Garmin vivoactive HR entschieden und hoffe, dass Garmin vielleicht ein Gerät auf den Markt bringt das die gleiche Leistung mit mehr Optik hat!

  4. Geschenk sagt:

    Bevor ich die Uhr kaufte, las ich etliche Rezensionen zu ähnlichen Produkten. Der Markt ist ja mehr als überschwemmt mit derartigen Geräten. Da ich bereits einen alten Forerunner 305 von Garmin besaß und mit diesem sehr zufrieden war, griff ich zur vivoactive HR. Insgesamt ist es ein gutes Gerät, ich würde es allerdings noch als Bananenprodukt bezeichnen, welches beim Kunden reift. Was alles funktionieren soll, kann man der Anleitung oder diversen Tests entnehmen, ich schildere nur, was bei mir nicht gut funktioniert. Benutzt wird das Gerät mit einem iPhone 5S, neuster Firm- und Software, sowie dem Garmin Online-Konto. 1) Uralt-Firmware bei Auslieferung. Vor 3 Wochen bestellt und eine Uhr mit Uralt-Firmware bekommen. Die hatte wohl noch massive Verbindungsprobleme zum Smartphone, so dass die Ersteinrichtung recht holprig verlief. Nachdem gekoppelt war, verlor die Uhr ständig die Verbindung zur App. Nach einiger Zeit (geschätzt 2-3 Stunden) meldete die Uhr dann, dass sie eine neue Firmware bekommt (geht automatisch über die App). Gewartet… neu gestartet und… Verbindung ganz weg. Zwar zeigte Uhr und ab an, dass eine Kopplung besteht, es war aber keinerlei Synchronisation mehr möglich. Komischerweise hatte die Uhr auch nicht die neuste Firmware geladen, sondern irgendeine der Versionen zwischen Auslieferung und aktuellster. Also Kopplung manuell getrennt, erneut eingerichtet und alles neu konfiguriert. Erst etliche Stunden später zeigte die Uhr dann erneut an, dass sie eine Firmware herunterlädt. Dies war dann die aktuelle und es musste nicht neu gekoppelt werden. Seither ist zumindest die Verbindung Uhr < --> App stabil. 2) Abgleich der Einstellungen hängt. Wenn ich z.B. das Uhrzeitformat und die Maßeinheit in der App umstelle, dann die Uhr synchronisiere, ist zunächst alles ok. Es passiert aber immer wieder, dass bei späteren Synchronisationen die Einstellungen wieder nicht stimmen. Meistens liegt das daran, dass das Online-Konto die Einstellungen nicht übernimmt und sich dann irgendwann „durchsetzt“, so dass die Einstellungen denen im Konto entsprechen. Hier hakt die Software wohl noch, da der Abgleich Uhr < --> App < --> Konto zumindest bei mir noch nicht zuverlässig klappt. 3) Totale Abstürze der Uhr. Innerhalb der nun 3 Wochen hat sich die Uhr bereits zweimal komplett aufgehängt. Beim ersten Mal geschah dies, als ich ohne Bluetooth-Verbindung zum iPhone auf das Wetter-Widget kam. Es fror alles ein, die Uhr reagiert auf nichts mehr und musste vollständig zurückgesetzt werden (einschl. Kopplung mit iPhone und kompletter Neueinrichtung – sehr ärgerlich). Beim zweiten Mal fror „nur“ die Bedienoberfläche der Uhr ein, als ich eine Nachricht vom Handy auf der Uhr anzeigen ließ. Im Hintergrund lief der Schrittzähler weiter, jedoch half auch hier nur ein Reset. Wenigstens war die Kopplung noch da, so dass nicht alle Einstellungen weg waren. Die Software-Probleme ärgern mich doch sehr. Ich bin von Garmin andere Qualität gewohnt und hätte lieber ein Produkt mit weniger Features, welches stabil läuft. Anscheinend gibt es aber bei der vivoactive HR Konstellationen, bei welcher die Software nicht funktioniert. Hoffentlich behebt Garmin diese Mängel noch, bevor die nächste Serie auf den Markt kommt und man sich nur noch um deren Entwicklung kümmert. Wäre ich nicht überzeugt, dass auch andere Hersteller mit ähnlichen Problemen kämpfen, würde ich die Uhr zurückschicken. Leider befürchte ich, sieht es woanders nicht besser aus.

  5. Geschenk sagt:

    … habe den vivoactive HR nun eine Woche in Gebrauch und in dieser Zeit diverse Features mit meinen bisherigen Geräten verglichen (zur Zeit trage ich noch ein Jawborne Up 3-Armband). Zunächst zur Haptik: Sicher ist der Vergleich nicht fair, da der Up kein Display besitzt – trotzdem ist der Tragekomfort deutlich unauffälliger und damit besser. Insgesamt trägt der vivoactive etwas mehr auf – ist aber, dank des prima Armbandes unauffällig und – im Gegensatz zum UP – sicher am Arm befestigt. Beim Up passiert es – vor allem am rechten Arm – ab und zu, dass der Verschluss sich löst. Nun zu den Messwerten: Der Up kommt ohne GPS-Modul, so dass ich ihn via Strava-App gekoppelt habe. Touren im Gelände zeigt Strava (über das Smartphone getrackt) meist ca 10% mehr Kilomter an, als der vivoactive. In der letzten Woche habe ich alle gelaufenen Strecken mit der Outdooractive-Routenplanung nachgestellt. Ergebnis: Alle Entfernungen und Höhenprofile stimmten fast zu 100% mit den Messungen des vivoactive HR überein (maximale Abweichung bei einer Laufstrecke von 7 km waren 100m) – klarer Sieg für den vivoactive!! Gezählte Schritte während des Tages, ohne explizites Training: Ich bin Rechts-Händer und habe beide Bänder sowohl rechts als auch links getragen. Wie nicht anders zu erwarten, zählen beide am rechten Arm mehr ‚Schritte‘ als am linken. In Summe verhalten sich beide in etwa gleich – hier ergibt sich also ein Unentschieden. Beide Tracker liefern realistische Werte!! Thema Schlaftracking: Hier ist es natürlich schwierig in irgendeiner Weise Tief-, REM- und Leicht-Schlafphasen objektiv zu kontrollieren. Mit dem UP habe ich ca 1 Jahr Erfahrung und muss sagen: Er liefert sehr gute Werte. Nächtliches Aufwachen wird exakt protokolliert. Der Smartalarm am Morgen klappt sehr gut und weckt mich in der Regel wirklich während einer Leichtschlaf-Phase. Die Schlaf-Analyse des vivoactive wirkt im Vergleich dazu eher zufallsgesteuert. Beim Aufladen des Gerätes wird z. B. Tiefschlaf protoklliert – ein No Go!! In dieser Disziplin liefert der Up einen souveränen Sieg ab!!! Thema Herzsensor: Hier misst der Up lediglich den Ruhepuls, ohne dass ich darauf Einfluss nehmen kann. Wie gut die gelieferten Werte sind kann ich – auf Grund der zeitlichen Abfolge – kaum überprüfen, trotzdem vertraue ich dem Armband in dieser Disziplin, nicht zuletzt wegen des guten Schlaftrackings. Der Sensor des vivoactive liefert in den meisten Situationen sehr exakte Werte, die jedoch nur in den Aktions-Apps und in der Tages-App zeitnah angezeigt werden. In den Watchfaces (Uhr–Anzeige-Schematas) kann man diesen Wert getrost vergessen, da er meilenweit hinterher hinkt! Grundsätzlich sollte man am Anfang eines Trainings die Werte mit Vorsicht genießen, denn in den ersten 2 bis 3 Minuten liegen sie in der Regel deutlich zu hoch. Danach kommen sie dem reaken Wert entgegen und stimmen recht gut, solange keine plötzlichen Belastungsänderngen aufgezeichnet werden müssen. Ich bein kein Leistungssportler und eher im Ausdauerbereich unterwegs, so dass mir das genügt. Klarer Sieg für den vivoactive!!! Therma Akku: Beide Geräte laufen bei meinem Nutzungsprofil ca 5 Tage – Unentschieden! Thema Apps: Vorweg muss ich sagen, das mein Use-Case die Überwachung des allgemeinen Gesundheitszustandes ist. Das steigern sportlicher Höchstleistungen ist nicht mein Ding, wohl aber die Motivationsteigerung sich aktiv zu bewegen und objektive Messwerte (Gewicht, Blutdruck, Puls, etc) im Blick zu behalten!! Die Garmin-App ist ausführlich und listet alle Werte bis ins letzte Detail. Entgegen anderer Meinungen finde ich sie – nach ein bisschen Eingewöhungen – sehr übersichtlich! Die Jawborne-App liefert recht wenig sportliche Informationen und legt wenig Wert auf Höchstleistungen, zur Überwachung des allgemeinen Gesundheitszustandes ist sie einfach geil, da kann kein anderer Anbieter das Wasser reichen!! Sie motiviert sich gesund zu ernähren und alles zu tun um fit zu bleiben! Konnektivität: Die Verbindung des Up zum Smartphone läuft seit Monaten problemlos, das Koppeln des vivoactive lief am Anfang ebenfalls easy. Allerdings hat der TRacker bereits 2-3-mal die Verbindung zum Telefon verloren und musste neu gekoppelt werden. In den letzten Tagen war das kein Problem mehr. Ich werde es trotzdem weiter beobachten… Fazit: Ich habe mich bis vor einem Jahr kaum um Fitness und Gesundheit gekümmert (und das im zarten Alter von 55), da ich es bisher nicht nötig hatte! Nun hat der letzte Checkup beim Hausarzt aber diverse Defizite ans Licht gebracht. Ich werde beide Tracker behalten, nachts ist der UP3 einfach top!! Tagsüber ist der vivoactive – nicht zuletzt durch das GPS-Modul – deutlich überlegen. Auch ist unterwegs die Motivation höher weiter zu laufen, da die Live-Daten des vivoactive eher anspornen, als die des Up, der eher am Ende des Tages seine Trümpfe ausspielt! Empfehlen kann ich den vivoactive jedem, der umfangreich und detailiert zu jemdem Zeitpunkt des Tages über sein aktuelles Bewegungsprofil informiert sein will, dabei aber die Pulskurven und die Schlaftrackings nur als Richtwert mit einer gewissen Fehlertoleranz akzeptiert. Wer mehr will kann, den vivoactive natürlich auch mit einem Brustgurt koppeln, der dann exakte Werte liefert!

  6. Geschenk sagt:

    Ich habe die Uhr beim Elektromarkt um die Ecke gekauft, war ein paar Euro günstiger. Zu mir: Ich bin technikaffiner, ambitionierter Hobbyläufer mit 60-80km / Woche, im Winter auf dem Laufband und im Sommer im Freien. Rennrad und Schwimmen sind im Sommer auch häufige Aktivitäten. Vor der Apple Watch hatte ich über viele Jahre den Forerunner 305 bis ihm die Puste ausging. Nach einem Jahr war ich von der Apple Watch ziemlich genervt (Akku bei kombinierten, längeren Trainings häufig leer, kein GPS störte auf Dauer dann doch, wenig Fitness- & Laufdaten, kein integriertes Schlaftracking, keine Social-Features für Sport/Activity App). Mehrere Bekannte haben bereits den Garmin Vivosmart HR Fitnesstracker und ich habe bei Schlaftracking und Schritt-Challenges immer neidisch auf deren Geräte geschaut. Nach kurzer Überlegung habe ich mich dann für die Vivoactive HR entschieden und wurde nicht enttäuscht: Positiv: +Notifications: Nichts ist praktischer, als Benachrichtigungen vom Handy (in meinem Fall iPhone) direkt auf der Uhr zu sehen und dann selbst zu entscheiden: wichtig oder unwichtig +Sport Sport Sport: +die Webseite Garmin Connect ist ein übersichtliches und datenreiches Sammelbecken, auf dem man das eine oder andere Stündchen verbringen kann. + es gibt viele verschiedene Sportarten + die Sport-Datenfelder sind sehr gut konfigurierbar und selbst Drittanbieter können in den Connect IQ Store Datenfelder hochladen, die man nutzen kann (umfangreiche Auswahl) + mit GPS habe ich endlich jeden Lauf/Radtour übersichtlich auf Karte und kann mir Charts über die Herzfrequenz, Kadenz, Geschwindigkeit usw anschauen. + es gibt diverse Watch-Faces zum Rumspielen und Konfigurieren. Momentan nutze ich das Watch-Face Line aus dem Connect IQ Store – viele Daten + Übersichtlich + endlich hält der Akku einige Tage am Stück durch + durch (optionale) Gruppen und Verbindungen zu Freunden bleibe ich über deren Aktivitäten und Schrittzahl gut informiert – das Motiviert und macht Spaß + wasserfest: Schwimmen, Duschen und Radfahren durch einen plötzlichen Regenschauer sind kein Problem + die Vibrationen finde ich deutlich angenehmer als das komische Klopfen der Apple Watch. Das Summen beim Vibrieren wird hier von vielen Leuten negativ bewertet, das stört mich absolut nicht +Der Wecker funktioniert super: man wird zuverlässig wach, ohne den Partner durch einen lauten Weckton gleich mit aufzuwecken. Selbst Power-Naps sind möglich, indem man sich schnell einen Timer einstellt. Auch die Wiederholfrequenz des Weckers kann man Einstellen: Wochenende, Wochtags, und Einzelalarm. Neutral: ~Das Display ist zwar gut ablesbar, aber Farben usw. sind nicht wirklich mit OLED oder so zu vergleichen. ~Ein Menüpunkt der Uhr heisst Navigation – den habe ich irgendwie noch nicht richtig verstanden. Jedenfalls ist es nicht möglich, eigene Strecken mit der Vivoactive HR abzulaufen). Selbst erstellte Strecken (via Garmin Connect Webseite) können nicht in die Uhr geladen werden. ~Es gibt meiner Meinung nach auch recht viel Mist im Connect IQ Shop, so stürzen einige Watch Faces bei mir z.B. ab (dann erscheint das eingebaute Watch Face von garmin) oder verbrauchen merklich mehr Energie. ~Golf nimmt in der Garmin Connect App viel Platz weg. Es stört nicht wirklich, aber ich glaube die wenigsten Golfer nutzen diese Uhr 😉 Negativ: – es ist leider keine Open Water Swimming Aktivität vorhanden. Ich denke mit GPS und den eingebauten Sensoren wäre das durchaus möglich gewesen (andere Uhren können das mittlerweile auch). Ich nehme als Alternative dann Pool Swimming und hoffe wenigstens die Kalorien stimmen dann in etwa 🙂 -Datenkrake: Bei diesem Thema schneidet Garmin in Tests eher nicht so gut ab. Bis Anfang 2016 wurden einige Fitnessdaten von Garmins Trackern wohl unverschlüsselt gesendet. Ein In letzter Zeit scheint es in dieser Hinsicht aber Verbesserungen und ein Umdenken seitens Garmin zu geben. Trotzdem muss man sich über die Details und die Fülle an persönlichen Daten bewusst sein, wenn man solch eine Uhr verwendet. Ein generelles Opt-Out und rein lokale Nutzung der Daten der Uhr ist nicht vorgesehen. -Speicher und verfügbare Slots: Ich musste schon öfter Watch Faces und Datenfelder deinstallieren, bevor ich andere ausprobieren konnte. Wenn man sein persönliches Setup gefunden hat ist das ok, aber beim Ausprobieren stört das doch etwas. -Updates von Watch Faces und Datenfeldern: Man findet die Option „Update“ immer erst, wenn man in der App umständlich auf das veraltete Datenfeld gelangt ist. Es gibt anscheinend kein Auto-Update dafür, noch eine Benachrichtigung bei erschienenen Updates -Neuerdings Aktualisiert sich die Uhr von alleine: Plötzlich vibrierts am Handgelenk und es steht „Updating“ drauf. Erst nach 2-3 Minuten ist die Uhr wieder einsatzbereit. Ich würde schon gerne selbst entscheiden, wann ein Update gemacht wird. Fazit: Ich bin trotz einiger negativer Punkte begeistert und trage diese Uhr 24 Stunden am Tag, Challenges motivieren mich und ich habe immer die genaue Übersicht über die gelaufenen Kilometer und meinen Fitnessstand und kann mein Training sehr gut planen und nachvollziehen. Ich laufe weder mehr Kilometer als vorher, noch bin ich fitter oder ausgeruhter (Schlaftracking) – aber es macht mit der Uhr einfach verdammt viel mehr Spaß 🙂

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