Sennheiser Momentum 2.0 Around Ear Wireless Headset
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Sennheiser Momentum 2.0 Around Ear Wireless Headset

Sennheiser Momentum 2.0 Around Ear Wireless Headset: Elektronik

Farbe:
Schwarz  |  Stil:
Around Ear Wireless

Äußerst leistungsstark dank aktiver Geräuschunterdrückung. Ohrumschließender Kopfhörer mit Bluetooth Wireless-Technologie und NoiseGard Hybrid aktiver Geräuschunterdrückung

Beschreibung: HiFi-Stereo Kopfhörer
Frequenzgang: 16Hz – 22kHz
Merkmale: geschlossen, dynamisch, binaural, kabellos
Impedanz (Ohm): 28
Schalldruckpegel bei 1kHz: 111dB
Übertragungstechnologie:<


Produktbeschreibung des Herstellers

Momentum 2.0 Wireless Kopfhörer Momentum 2.0 On-Ear Wireless Kopfhörer Momentum 2.0 Kopfhörer Momentum 2.0 On-Ear-Kopfhörer
Momentum 2.0 Wireless Kopfhörer Momentum 2.0 On-Ear Wireless Kopfhörer Momentum 2.0 Kopfhörer Momentum 2.0 On-Ear-Kopfhörer
Ohrankopplung Ohrumschließend Ohraufliegend Ohrumschließend Ohraufliegend
Wandlerprinzip Dynamisch, geschlossen Dynamisch, geschlossen Dynamisch, geschlossen Dynamisch, geschlossen
Lautstärkeregelung Regelung an Ohrmuschel bei Bluetooth-Verbindung Regelung an Ohrmuschel bei Bluetooth-Verbindung Smart Inline-Fernbedienung Smart Inline-Fernbedienung
Mikrofontyp Omnidirectional, beidseitig (Beamforming-Array mit 2 Mikrofonen) Omnidirectional, beidseitig (Beamforming-Array mit 2 Mikrofonen) Inline, omnidirectional Inline, omnidirectional
Kabel/Stecker 1,4 m (abnehmbar) / 3,5-mm-Winkelstecker 1,4 m (abnehmbar) / 3,5-mm-Winkelstecker 1,4 m (abnehmbar) / 3,5-mm-Winkelstecker 1,4 m (abnehmbar) / 3,5-mm-Winkelstecker
Gewicht 260 g 210 g 220 g 172 g
Lieferumfang Kopfhörer Momentum Wireless / 1,4-m-Audiokabel / flacher 3,5-mm-Winkelstecker / USB-Ladekabel / Adapter für Kopfhöreranschlüsse / Transporttasche / Anleitungen Kopfhörer Momentum On-Ear Wireless / 1,4-m-Audiokabel / flacher 3,5-mm-Winkelstecker / USB-Ladekabel / Adapter für Kopfhöreranschlüsse / Transporttasche / Anleitungen Kopfhörer Momentum / RCA M2-Kabel: 1,4-m-Kabel mit integrierter Fernbedienung und Mikrofon / Gerader 3,5-mm-Klinkenstecker / Transporttasche / Anleitungen Kopfhörer Momentum On-Ear / RCA M2-Kabel: 1,4-m-Kabel mit integrierter Fernbedienung und Mikrofon / Gerader 3,5-mm-Klinkenstecker / Transporttasche / Anleitungen

9 Antworten

  1. Geschenk sagt:

    Pro: – klingt sehr gut: Stimmen klar, Bässe betont, viel Volumen. Hört euch „Up & Up“ von Coldplay an. Für Songs wie diesen ist der Momentum gebaut. – hochwertige Materialien (Metall und Leder) – Wenn ihr kabellose ohrumschließende Kopfhörer mit „aktiver Geräuschunterdrückung“, gutem Klang und ohne Plastikoptik wollt, ist der Momentum derzeit konkurrenzlos. Contra: – schwache „Geräuschunterdrückung“: Sennheiser verspricht „ultimative Abschirmung“ (siehe Karton). Das sollte man besser nicht wörtlich nehmen. Dieser Kopfhörer dämmt leicht, man merkt kaum einen Unterschied zu ohrenschließenden Kopfhörern ohne „aktive Geräuschunterdrückung“. Bei leiser Musik werdet ihr unangenehm überrascht, wie viel durchdringt: Passanten, die sich vor eurem geschlossenen Fenster unterhalten, Autos, die rund einhundert Meter entfernt langsam vorbeifahren, Schienenlärm im Zug, Turbinengeräusche im Flugzeug, alles noch da. Außerdem „wummst“ es unter dem Hörer bei jedem Auftreten. Sennheiser PCX 550 und Bose QuietComfort 35 versprechen ähnlich vollmundig Abschirmung, kommen ihr näher, halten ihre Versprechen aber ebenfalls nicht. Was „aktive Geräuschunterdrückung“ kann und was nicht, beschreibt das Magazin c’t in den Ausgaben 11 / 2015, Seite 122, und 6 / 2015, Seite 108. Hab ich leider zu spät gelesen. „Aktive Geräuschunterdrückung“ ist stark genug, um euch im Straßenverkehr das Gesundheit oder Leben zu kosten und zu schwach für ungestörten Musikgenuss in Flieger oder Zug. – unflexibele „Geräuschunterdrückung“: Ihr könnt sie im Bluetooth-Betrieb nicht abschalten, wie beim PCX 550 Wireless (und im Kabelbetrieb nicht anschalten). Ihr könnt sie nicht in Stufen regulieren (wie beim PXC 550). Es gibt kein „Talk through“ wie beim PXC 550. Dort genügt ein Doppeltipp mit dem Finger und die „Geräuschunterdrückung“ schaltet sich ab (ein weiter aktiviert sie wieder). Praktisch, wenn der Schaffner im Zug eure Fahrkarten sehen will oder euch sonst jemand unvermittelt anspricht oder ihr nach langem Warten in einer Schlange selbst jemanden ansprechen wollt. Wenn ihr telefoniert, hört ihr eure eigene Stimme beim PXC und beim Bose QuietComfort 35 trotz aktivierter „Geräuschunterdrückung“ in realistischer Lautstärke, habt also ein Gespür dafür, ob ihr unangemessen laut (für Umstehende) oder zu leise (für euren Gesprächspartner) redet. Beim Momentum schirmt die „Geräuschunterdrückung“ eure Stimme von euch selbst ab. – kein AAC für besten Klang auf dem iPhone: AAC ist der Standard (und Sonderweg) des iPhones für hochwertigen Klang über Bluetooth. Der Momentum unterstützt im Unterschied zu Konkurrenzmodellen von Beoplay, Bose und Bowers & Wilkins nur aptx, wie auch die meisten Android-Smartphones und Macs. Leider ist es selbst auf dem Mac nicht einfach, in den Genuss von aptx zu kommen. Ist der Mac nicht zuerst mit den Kopfhörern verbunden, sondern das iPhone, das immer schneller ist, schaltet der Mac aptx ab. Ihr könnt es aktivieren, aber das ist mit mehreren Klicks verbunden (siehe: http://www.heise.de/ct/hotline/Mac-kennt-kein-aptX-2600014.html). Schuld ist Apple (sagen sie auch selbst), aber Apple will das Problem mit einem Update beheben. Aptx wird euch Apple aber nicht spendieren, dafür müsst ihr euch schon ein Android-Smartphone für 100 Euro kaufen. Oder andere Kopfhörer. – Schwächen bei Bluetooth: Wenn Momentum mit Mac und iPhone verbunden ist, ich die Wohnung verlasse und den Mac zurücklasse, meldet Momentum „lost connection“, bis ich ihn aus- (und wieder anschalte). Laut Sennheiser ist das „normales Verhalten“. Vergleichbare Kopfhörer (Bose QuietComfort 35 etc.) stoppen entsprechende Hinweise nach einer bestimmten Zeit jedoch von selbst. Wenn Momentum mit Mac und iPhone verbunden ist, ist die Telefon-Gesprächsqualität miserabel. Beim Bose QuietComfort ist sie in derselben Situation gut. – kein automatisches Abschalten: Wenn ihr den Kopfhörer absetzt und vergesst, ihn auszuschalten, ist der Akku leer, wenn ihr wieder Musik hören wollt. Vergleichbare Kopfhörer wie der Sennheiser PXC 550 Wireless lassen sich durch Drehen der Hörer ausschalten, was einprägsamer ist. Noch besser ist der Bose QuietComfort 35. Bei diesem könnt ihr in der App bestimmen, dass sich der Kopfhörer nach einiger Zeit des Nicht-Gebrauchs automatisch abschaltet. – Schwächen in der Verarbeitung: Jeder Momentum ist ein Unikat, jeder Momentum hat andere Macken. Typisch sind: Rückstände von Industriekleber auf den Lederpartien der Ohrpolster, hässliche Rillen um die Klinkenbuchse herum (siehe Foto). Laut Sennheiser sind das „unerhebliche Mängel“, die keinen Garantiefall darstellen. Lasst euch also den Kopfhörer im Geschäft auspacken und begutachtet die kritischen Stellen, wenn ihr Wert legt auf ein einwandfreies Exemplar (falls es das gibt). Ärgerlich ist außerdem, dass das Verschieben der Ohrhörer auf den Metallschienen nach wenigen Malen Kratzer hinterlässt. Sennheiser hat es geschafft, einen Kopfhörer zu konstruieren, der sich selbst verkratzt. – unbequemer Sitz: Dieser Kopfhörer sitzt vergleichsweise locker, verrutscht dafür leicht. Stellt ihr ihn fester ein, drücken die nur mit Leder überzogenen Metallbügel auf die Schädeldecke, selbst wenn ihr eine „Matte“ auf dem Kopf tragt. Druck erzeugen auch die Ohrhörer, wenn ihr Brillenträger seid, selbst, wenn ihr eine dünne, randlose Brille tragt. Merkwürdig außerdem: Verschiedene Exemplare des Momentum Wireless sitzen unterschiedlich fest. Auch hier gilt: Keiner ist wie der andere. Eine so wirksame Qualitätskontrolle wie Apple oder seit der Übernahme auch Beats leistet sich Sennheiser offensichtlich nicht. – Stilbruch beim Material: Neben Metallbügeln und Lederpolstern wirken die Plastik-Verkleidungen der Ohrhörer billig. Ivory fluoresziert unter Lichteinstrahlung (wer 90s-Diskoeffekt mag, könnte daran Gefallen finden), ähnelt ansonsten farblich einer Eierschale. Fazit: – Angesichts der beträchtlichen Mängel des Momentum würde ich auf einen entsprechenden Kopfhörer von Beoplay oder Bowers & Wilkins warten. Warum solltet ihr 400 Euro in unfertige, verfrüht auf den Markt geworfene Technik investieren, wenn ihr voraussichtlich nur wenige Wochen auf bessere Kopfhörer warten müsst? Wenn ihr nicht warten wollt und auf „aktive Geräuschunterdrückung verzichten könnt: Bowers & Wilkins P 7. Wenn ihr „aktive Geräuschunterdrückung“ trotz ihrer Defizite wollt: Sennheiser PXC 550 Wireless hat eine vielseitigere und wirksamere Geräuschunterdrückung, aber vergleichbare Verarbeitungsmängel. Wenn ihr ihn absetzt, soll die Musikwiedergabe stoppen, was aber nur in rund einem von drei Fällen funktioniert (siehe: https://www.amazon.de/review/R2509BNSTM539O/ref=cm_cr_dp_title?ie=UTF8&ASIN=B01E3XLNA0&channel=detail-glance&nodeID=562066&store=ce-de). Bose QuietComfort 35 hat die beste Geräuschunterdrückung, klingt aber nicht gut genug für seinen Preis. Dasselbe habe ich über Beats und Parot Zik gelesen, die ich deswegen beide nicht probiert habe.

  2. Geschenk sagt:

    Super Kopfhörer zum wie ich finde fairen Preis! Wegen der Noise-Unterdrückung ist bei absoluter Ruhe ein Rauschen zu hören. Zuerst dachte ich das würde mich früher oder später stören, allerdings bemerkt man es im „Echtbetrieb“ nicht mehr. Fazit: Super Klang, top Verarbeitung, spitzen Funktionen, einfach der beste Kopfhörer den ich je hatte!

  3. Geschenk sagt:

    bei dem Kopfhörer auf jedweden Schnick-Schnack verzichtet wurde. Ein Kopfbügel aus Federstahl. Offene Zuleitungen zu den Hörteilen. Schrauben – und keine billigen Nieten. Kein Plastik. Und die Polster sind aus Leder. Also nicht aus „hochertigem Kunstleder“ (was nichts anderes ist als Plastik…) sondern ECHTES Leder. Das riecht ma nicht nur sofort, man spürt es auch. Geliefert wird der Momentum 2.0 wireless in einem schön gestalteten, kompakten Karton. Als Erstes findet man die matt schwarze Tasche mit dem Sennheiser Logo darauf. Wenn man den Reissverschluss geöffnet hat, findet man den KH, aber immer noch in einem weichen Stoffbeutel verpackt. Und damit nichts kratzt oder zerdrückt, sind in den Ohrteilen passend zugeschnittene Schaumstoff Stücke. Die man übrigens prima mitnehmen und wieder einsetzen kann, wenn man den KH transportiert! Die Polsterung des Kopfbandes ist hier ziemlich spartanisch. Ehrlich gesagt habe ich mich erst mal gewundert, das ein KH für fast 400.- Euro ein so wenig gepolstertes Kopfband hat. Aber dadurch, dass das Kopfband zweigeteilt ist, verteilt sich das ohnehin sehr niedrige Gewicht so gut, dass man ihn nach ein paar Minuten einfach nicht mehr spürt. Die Verstellung der Hörteile erfolgt hier stufenlos. Man kann sich die Hörteile also auf den Millimeter genau dahin schieben, wo man sie gerne haben möchte. Feiner einstellen geht nicht. Die Bedienelemente… Das sind erfreulich wenig. Nämlich genau zwei. Ein/Aus und ein Mulitifunktionsbutton. Es gab schon derbe Kritik an dem Multifunktionsbutton, die ich aber nicht nachvollziehen kann. Na gut – sagen wir mal, jemand kauft sich diesen KH, der in seinem Leben noch kein Bluetooth Gerät in der Hand hatte. Dem würde ich dringend raten, die (einfach zu verstehende) Gebrauchsanweisung zu lesen. Jeder Andere, der sich schon mit Wireless KH bzw. Bluetooth Systemen beschäftigt hat, dürfte die Steuerung innerhalb von zwei Minuten verstanden haben. Eher schneller. Das mit dem Klang habe ich mir für den Schluss aufgehoben. Großartig. Großartig und beeindruckend. Der Sennheiser Momentum wireless bietet ein weites und angenehmes Klangerlebnis, das seinesgleichen sucht. Bässe, Mitten, Höhen… Alles in einer geradezu unheimlich hohen Auflösung und Klarheit. Bislang war der Bose QC35 mein absoluter Favorit. Jetzt müssen sich die beiden das erste Treppchen teilen. Der Bose ist ein wenig wärmer abgestimmt. Wie ein Kaminfeuer. Der Sennheiser ist klar wie ein Bergbach. Wenn man das Geld ausgeben möchte und sich nicht an ein Kabel „binden“ will, ist der Sennheiser Momentum 2.0 wireless eine Empfehlung. Und dazu auch eine sehr, sehr positive Überraschung!

  4. Geschenk sagt:

    Diesem Kopfhörer sieht man sofort an, dass er sehr hochwertig verarbeitet ist, was man bei diesem Preis auch erwarten kann. Leider hat er beim Betrieb über Bluetooth das Manko, dass ein leises Grundrauschen immer vorhanden ist. Bei Betrieb über Kabel ist der Klang sehr gut. Schön wäre es, wenn man die Geräuschunterdrückung (die übrigens sehr gut funktioniert) auch im Bluetooth-Betrieb abschalten könnte. Der Tragekomfort ist bei dem ohrumschließenden Modell gut bis sehr gut.

  5. Geschenk sagt:

    Ich habe mich in letzter Zeit nach Noise Cancelling Headphones umgesehen, da ich momentan beruflich mehr reisen muss. Um entspannt anzukommen sind diese Kopfhörer wohl die beste Wahl. Ich hatte auch schon die Möglichkeit die Bose QC 25 bei einem Freund auszuprobieren und war sofort angetan von dem ANC und entschied mich nun selber ein Paar zu kaufen. Leider haben die Bose QC 25 kein Bluetooth und da ich ein iPhone 7 besitze, wollte ich lieber Bluetooth Kopfhörer kaufen, anstatt immer den Adapter anzustecken. Meine engere Wahl fiel am Ende auf 4 Kopfhörer: Bose QC 35, Sennheiser PXC 550, Sony MDR-1000x und Sennheiser Momentum 2.0 Wireless. Alle diese Kopfhörer sind Wireless ANC Kopfhörer, die 350€-400€ kosten. Also bestellt und ausprobiert. Ich gehe hier nun mehr auf den Sennheiser Momentum 2.0 Wireless ein und vergleiche dieses Paar mit den restlichen 3 Kopfhörern. Ich werde bei den anderen Produkten ebenfalls noch Rezensionen schreiben in der jeweiligen Perspektive der Kopfhörer. Dann jeweils im Vergleich mit den anderen drei. Bluetooth, Verbindung und Verpackung: 4/5 Alle 4 Kopfhörer haben neben Bluetooth auch einen Klinkenanschluss und mitgelierte Kabel. Auch haben alle 4 einen Flugzeugstecker, sollte man sie im Flugzeug zum Filme schauen benutzen wollen. Dabei ist dieser bei Bose am besten in das Case integriert, aber wichtig ist, dass alle mit dem Adapter geliefert werden. Die Kabel scheinen bei Sony am hochwertigsten zu sein, aber so ein 3,5mm Kable kostet auch nicht die Welt, sollte es einmal verloren oder kaputtgehen. Die Bluetooth Verbindung ist bei dem Sennheiser Momentum 2.0 am schlechtesten, auch wenn schlecht hier relativ ist. Ich hatte nie Verbindungsabbrüche, außer dass dieses Paar bei über 10m Entfernung im Wohnzimmer abgebrochen sind, was bei den anderen 3 nicht passiert ist. Im Alltag, im Büro oder in der Bahn ist die Verbindung aber wie gesagt nie abgebrochen. Sony und Bose setzten jeweils auf ein Hardcase, sennheiser auf ein weiches Leder Case mit einem extra Beutel. Dabei sehen die Sennheiser Cases für mich am besten aus, während die Cases von Sony und Bose wohl am sichersten sind, auch wenn sie durch die feste Bauweise mehr Platz verbrauchen. Akku: 4/5 Alle 4 Kopfhörer setzen auf einen integrierten Akku, der per mitgeliefertem Mikro-USB Kabel aufgeladen wird. Dabei hält sich der Sennheiser PXC 550 mit 30 Stunden am längsten und dieser hier mit über 20 Stunden am kürzesten von der Steckdose fern. Aber alle halten für mich gut eine Arbeitswoche ohne Aufladen durch, auch wenn es bei dem Sennheiser Momentum 2.0 eng wird. Design: 5/5 Persönlich finde ich es absolut gelegen. Braunes Leder mit Metallbügeln und weißen Ohrmuscheln (die übrigens unter Schwarzlicht leuchten). Der Multifuntionsknopf ist ähnlich wie bei Bose, nur, dass der Kopf hier nach oben und unten geschoben wird, anstatt 3 einzelne Knöpfe zu haben. Ich kann das Problem vieler Leute hier nicht nachvollziehen, die sich über die Bedienung aufregen. Für mich funktioniert das super. Besonders die Ivory-Version wird wohl nicht jedem gefallen, aber ich mag sie. Verglichen mit den restlichen drei sind diese Kopfhörer wohl die auffälligsten, selbst wenn man die schwarze Version wählt. Alle anderen drei Paare sind hauptsächlich schwarz. Die Sennheiser PXC 550 haben noch einen Metallring außen auf den Ohrmuscheln, die Sony schwarzes Kunstleder und die Bose einfach nur schwarzes Plastik. Verarbeitungsqualität: 5/5 Ich habe mehrfach gelesen, dass die Sennheiser Momentum 2.0 oftmals Rückstände von Industriekleber oder Kratzer um den Klinkenanschluss haben, was ich aber nicht bestätigen kann. Mein Paar war sauber verarbeitet. Die Kopfhörer scheinen auch sehr robust zu sein, da der gesamte Bügel und die Scharniere zum Zusammenfalten aus Metall sind. Somit dürfte hier wohl so schnell nichts brechen. Die Sony MDR-1000x und die Sennheiser PXC 550 haben ebenfalls sichtbar Metall in den Bügeln, nur Bose scheint hier auf Plastik zu setzen, was sich aber bei den letzten Generationen bewährt hat. Zumindest konnte ich nirgends im Netz viele Meldungen zu gebrochenen Bügeln oder ähnlichem finden. Die Ohrpolster lassen sich auch einfach austauschen, sodass man die einfach für ca. 15€ ersetzen kann, sollten sie mal ausgetragen oder kaputt sein. Hier kann sich Sony mal eine Scheibe abschneiden. Noise Cancelling: 2/5 Eines der wichtigsten Argumente, warum ich mir diese Kopfhörer ausgesucht habe, war das versprochene Noise Cancelling von Sennheiser, was „die Welt um einen herum ausblenden soll“. Leider versagt der Sennheiser Momentum im Vergleich zu den anderen 3 ziemlich. Ich möchte nicht sagen, dass es nicht funktioniert, aber es ist deutlich schwächer als der Rest. In der Bahn und in der Stadt kann man durchaus noch Gespräche von anderen Menschen wahrnehmen und auch die Geräusche der Bahn werden nur teilweise ausgeblendet. Da machen Sony, Bose und Sennheiser selbst mit dem PXC 550 einen deutlich besseren Job. Klang: 5/5 Der Klang ist wirklich hervorragend und trifft genau meinen Geschmack. Man muss sagen, dass diese weit davon weg sind neutral zu klingen, aber für meinen Musikgeschmack von Rock, Metall, ein wenig Punk sind diese einfach perfekt. Ich habe meistens mit meinem Handy per Spotify ohne EQ gehört. Der Bass ist deutlich hervorgehoben, aber nicht zu stark, dass er die Mitten übertönt. Stimmen sind super verständlich und Höhen klingen sauber ohne zischen und ohne nach langer Zeit in den Ohren weh zu tun. Da ich kaum Klassik höre, möchte ich hier nichts dazu schrieben, aber ich denke in den anderen Rezensionen wird man dazu fündig werden. Komfort 1/5 Hier ist wirklich der größte Nachteil dieser Kopfhörer. Gäbe es Kopfhörer mit diesem Klang und dem Komfort der Bose würde ich sofort auch 500€ ausgeben, aber leider sind diese Kopfhörer für mich extrem unbequem. Ich weiß nicht genau woran es liegt, aber ich denke, dass die Polster für meine Ohren einfach zu klein und flach sind, obwohl ich eher mittelgroße Ohren habe. Meine Ohren stoßen innen an die Innenseite der Kopfhörer und die Naht der Lederpolster liegt genau auf dem Rand der Ohren, was es nach ca. 20 Minuten fast unaushaltbar macht die Kopfhörer zu tragen. Ich habe aus Spaß die Polster meine Beyerdynamik DT 990 abgemacht und auf die Sennheiser gemacht, was weder gut hält, noch gut aussieht, aber sofort bequem ist. Fazit: 3/5 Also wenn jemand Polster für diese Kopfhörer findet, die größer und bequemer sind und hierauf passen, darf getrost zuschlagen. Denn der Klang ist einfach super, sodass ich dem eher schlechten NC sogar vergeben könnte. In Verbindung mit der Unbequemlichkeit aber, kann ich die Sennheiser Momentum 2.0 Wireless leider wirklich nicht empfehlen. Ich habe diese hier zurückgeschickt und mich am Ende für die Sony MDR-1000x entschieden, da sie für mich einfach ein stimmigeres Gesamtpaket abgeben als diese hier.

  6. Geschenk sagt:

    Ich war auf der Suche nach einem bluetoothfähigen Over-Ear Kopfhörer, da mich die Kabel meiner In-Ear Kopfhörer auf dem Weg zur Uni einfach nerven. Es sollte schon ein Kopfhörer der gehobenen Klasse sein und preislich hatte ich mir eine Grenze bei 400 Euro gesetzt. Musiktechnisch höre ich vor allem Rock, Metal, Elektro aber auch Klassik (Piano- oder Orchesterkonzerte). Meine Geräte: – Macbook Pro (aptX fähig) – iPhone 6 Plus (kein aptX) – IPad Air 2 (kein aptX) Kopfhörer die ich schon habe: – Beyerdynamik DT770 mit 16Ohm – Beyerdynamik MMX 101iE mit individuell angepassten Ohrpassstücken der Firma Kind Hörgeräte Das erste Problem auf das ich bei einer ausführlichen Recherche im Vorfeld gestoßen bin ist, dass mein IPhone und IPad kein AptX-Codec bei der Blutoothübertragung unterstützen. Das muss man leider so hinnehmen und wird sich auch in Zukunft bei Apple nicht ändern. Sie haben halt ihren eigenen Standard mit AAC-Codec, sollen in der Qualität circa gleich sein. Am Ende meiner Recherche kamen für mich nur 4 Kopfhörer in die engere Auswahl: – Bose Quietcomfort 35 – Beats Studio Wireless – Sennheiser Momentum 2 Wireless (Over-Ear) – B&W P7 Wireless Im Apple-Store habe ich mir dann mal den Bose Quietcomfort 35 und die Beats Studio Wireless an meinem IPhone angehört. Beim Bose hat mich das Rauschen des Noise-Cancelling und die relativ leise Maximallautstärke gestört, sonst klanglich vollkommen okay. Die Beats können vielleicht viel Bass aber definiert ist hier nicht viel. Das ist mir vor allem bei Klassikstücken aufgefallen. Auch ist die Verarbeitung für rund 370 Euro nicht ansprechend, sie sind halt reine Plastikbomber. Damit fielen diese beiden Modelle schon mal raus. Dann habe ich mir den B&W P7 Wireless, der teuerste unter den Kandidaten (399 Euro), gekauft und ausprobiert. Was soll ich sagen, super Verarbeitung und der Klang ist atemberaubend. Er schlägt in punkto Klang selbst meinen kabelgebundenen Beyerdynamik DT770. Beide haben schöne Höhen und Mitten und man kann die einzelnen Instrumente auch raushören und hat nicht nur eine undefinierbare Masse vor sich. Der B&W ist aber nochmal präziser und hat dazu noch deutlich mehr bei tiefen Tönen im Angebot. Ein Unterschied zwischen kabelgebunden und Wireless ist nicht mehr wahrnehmbar. Ich finde den P7 Wireless auch deutlich druckvoller als den P7 kabelgebunden. Das wird wohl vor allem an der Kopfhörerbuchse liegen. Zur Verarbeitung des P7 sage ich jetzt nicht mehr viel, sie ist einfach so wie man sich das wünscht und auch bei 400 Euro Kopfhörern erwarten kann. Der B&W P7 Wireless hat aber leider kein Noise-Cancelling. Mich stört es nicht unbedingt, da ich der Meinung bin, dass man im Straßenverkehr auch noch seine Umgebung wahrnehmen sollte. Da ich den Sennheiser Momentum Wireless aber schon seit 1,5 Jahren beobachte und mir alle Tests und Meinungen durchgelesen habe, musste ich diesen auch noch ausprobieren. Versuchsstand: – B&W P7 Wireless – Sennheiser Momentum Wireless – Macbook Pro mit Apple Lossless codierten Musikdateien – IPhone und IPad haben die Musik als AAC mit 256 kbit drauf. 1. Verarbeitung: Beim Sennheiser können laut Meinung anderer Tester Kleberrückstände und leichte Markel auftreten. Ich hatte das bei meinem Exemplar nicht. Er ist zwar hochwertig verarbeitet, jedoch gefallen mir die Ohrmuscheln nicht. Erstens sind die als Over-Ear betitelten Ohrmuscheln für meine eigentlich durchschnittlich großen Ohren zu klein und zweitens sieht das Leder der Ohrmuscheln sehr weich und nicht wertig aus. Die B&W P7 sehen elegant und hochwertig verarbeitet aus. Kein billiges Plastik und das Leder ist der Hammer. Die Ohrmuscheln sind auch größer und gehen für mich als Over-Ear durch. Vom Tragekomfort sind beide gut. Der Sennheiser sitzt etwas lockerer auf dem Kopf (ohne dabei zu verrutschen), nur ist das Polster der Ohrmuscheln meiner Meinung nach zu weich und wird sich mit der Zeit durchdrücken. Der P7 sitzt dagegen sehr fest auf dem Kopf und hat einen hohen Anpressdruck um die Ohrmuscheln. Das kann für den ein oder anderen störend sein, für mich ist es noch okay. Besser wäre hier ein bisschen weniger Druck. Das muss aber auch jeder für sich entscheiden und ausprobieren. 2. Verbindung zu den Geräten: Geht bei beiden Kopfhörern leicht und ohne Probleme. Man muss beim Mac nur noch auf aptX-Codec umstellen. 3. Klang: Den B&W P7 habe ich ja schon weiter oben beschrieben, super Klang und druckvoll, wenn es sein muss ohne dabei aufdringlich zu sein. Konzerten hat man das Gefühl als wenn man direkt vor der Bühne steht. Der Sennheiser Momentum hat mich im Vergleich zum B&W enttäuscht. Im Vergleich zu Bose (beste Noise-Cancelling) und Beats ist er zwar dennoch der beste Kopfhörer der drei, aber um längen schlechter als der P7 Wireless. Am Macbook Pro, IPad oder IPhone muss man beim Sennheiser die Lautstärke deutlich höher einstellen, als beim P7 um die gleiche Lautstärke zu erreichen. Bei den Höhen und Mitten hat der Sennheiser sicher seine Stärken, aber bei den Tiefen ist irgendwie Schluss. Er kann zwar auch die Tiefen wiedergeben, ist dabei aber sehr human und zurückhaltend. Und hier lege ich auch gewissen Wert drauf. In den Tests wurde immer geschrieben, dass er bei den Tiefen gut dabei ist und Druck hat, wenn er muss. In meinem Test war das leider nicht so. Wenn ich ein Orchester klanglich vor mir habe und der Kontrabass einsetzt, dann will ich das auch hören und nicht so, dass ich erraten muss, dass es ein Kontrabass ist. Hier kommt einfach zu wenig für meinen Geschmack. Wenn ich den Sennheiser mit dem Bühnenbild des B&W vergleiche, dann steht man gefühlt 100 Meter entfernt von der Bühne. Ich glaube das es mit dem Noice-Cancelling des Sennheisers zusammenhängt, aber ich kann nicht genau sagen woran es liegt. Am IPad und IPhone sind die Unterschiede noch größer, da der B&W AAC-Codec unterstützt und der Sennheiser leider nicht. Hier ist der Sennheiser deutlich schlechter als meine In-Ear Kopfhörer und die haben damals nur 240 Euro gekostet. Und spätestens hier war meine Entscheidung klar. Der Sennheiser Momentum Wireless ist seine circa 370 Euro nicht wert. Er kam zu früh auf den Markt und ist für das was er leistet zu teuer. Der B&W P7 Wireless ist sein Geld wert, aber auch relativ teuer. Man bekommt aber auch etwas für sein Geld. Ab man jedoch 400 Euro für einen bluetoothfähigen Kopfhörer ausgeben muss/will, muss jeder für sich entscheiden. Ich bereue den Kauf des P7 nicht und erlebe jeden Tag altbekannte Musikstücke neu.

  7. Geschenk sagt:

    Ich habe den Sennheiser Momentum 2.0 Around Ear in ivory (M2AEBT) nun ca. 95 Stunden benutzt, davon mehr als die Hälfte im Flugzeug und fast immer an meinem iPad Air 2. Vorher hatte ich den Bose QuietComfort QC 25 und davor den Momentum erster Generation, auf welche sich der Vergleich bezieht. Ich würde mich als hobby-audiophil bezeichnen – habe Zuhause eine hervorragende Röhren-Stereoanlage. Meist höre ich Classic Rock (Pink Floyd, Dire Straits, Eric Clapton, …) oder Reggae (Bob Marley, Gentleman, Alborosie, …), manchmal auch Moderneres (The XX, London Grammar, Mumford & Sons, Coldplay, Keane, …). — Klang — Kurz: Genial. Ich bin, sitze ich nicht auf der Heimischen Couch sondern z.B. im Flugzeug, Freund ausgewogenen Klangs insbesondere ohne völlig überzogene Bässe (wie bei den meiner Meinung nach unterirdisch schlechten Beats by Dr. Dre) oder derer zu wenig. Insbesondere ist mir das wichtig, was Nerds wohlals „Soundstage“ bezeichnen: Tiefe, ein breites Spektrum und Transparenz. Hier sind die Sennheiser Momentum Wireless ihren kabelgebundenen Vorgängern hörbar und den ebenfalls kabelgebundenen Bose QC25 um Welten überlegen. Gegenüber den Bose war ich wirklich baff, wie groß der Unterschied war – ich empfehle jedem, der den Bose auf Grund seines etwas stärkeren Noise Cancelling (NC) und des geringeren Preises in Erwägung zieht, den direkten Vergleich. Der Bose ist gut, aber in meinen Ohren wirklich um Welten schlechter als der Sennheiser. Das im letzteren Fall übrigens ohne Kabel – mit steigert sich der Momentum am iPhone nochmals hörbar. Ich nutze ihn allerdings zu 90% kabellos. Das Noise Cancelling ist bei den Bose am stärksten. Allerdings empfand ich es manchmal durch Druck auf den Ohren gar als unangenehm stark (z.B. im ICE). Die Sennheiser passen mir hier von ihrer Abstimmung her besser, da sie alle anstrengenden Geräusche (Turbinen) zuverlässig ausblenden, dabei aber nicht übertreiben. Ansagen der Flugbegleiter beispielsweise werden nur leicht gedämpft. — Komfort und Verarbeitung — Der alte Momentum hat mich beim Komfort nie ganz glücklich gemacht. Die Muscheln waren für meine großen Ohren etwas zu klein, was auf Dauer zu Schmerzen führte. Glücklicherweise ist das mit der 2. Generation behoben. Diese sitzen einfach perfekt. Das liegt insbesondere wohl an dem Memory-Schaum, den keiner der anderen beiden Kophörer in dieser Qualität hat. Wirklich toll! Die Verarbeitung ist bei Sennheiser wie angesichts des Preises zu erwarten schlicht grandios. Meinen Momentum I hatte ich fast 2 Jahre im Dauereinsatz auf Reisen (deutlich über 1000 Stunden), ohne dass man es ihnen auch bei genauem Hinsehen ansieht. Die neuen machen qualitativ eine ebenso erhabenen Eindruck, was man bei dem Preis aber auch erwarten kann. Die Bose sehen in Meinen Augen langweilig aus und bestehen komplett aus sich billig anfühlenden Materialien. Das fand ich immer schade, wenn ich sie benutzt habe. Da ich sie nach einigen Wochen des Momentum Wireless wegen zurückgeschickt habe, habe ich zur Verarbeitung über dieses Gefühl hinaus allerdings keine objektiven Erfahrungen. — Sonstiges — Ich mag den integrierten Akku der Sennheiser, den man mit beigelegtem Kabel an jeder USB-Buchse laden kann. Sie halten interessanterweise eher noch länger durch, als von Sennheiser versprochen. Rekord bei mir waren 24h. Bei den Bose hatte ich nach der ersten leeren Batterie immer mehrere Batterien als Ersatz dabei, da der Klang der QC25 ohne Strom sogar von den Standard-Ramsch-iPhone-Kopfhörern übertroffen wurde und ich Angst hatte, das nochmal ertragen zu müssen. Beim Momentum Wireless übeigens funktioniert das deutlich besser. Einzig weiß ich nicht, wie lange der integrierte Akku der Sennheiser durchhält und was dann passiert. Warten wir es ab… Die Momentum der ersten Generation haben im Handgepäck durch ihre Größe extrem genervt. Das ist durch die Klappbarkeit der neuen und insbesondere die zwei beiliegenden Hüllen (groß, „halbfest“, aus Samt; sowie ein Mikrofasersäckchen) perfekt. Die Bose sind noch minimal kleiner. — Fazit — Der Momentum Wireless ist momenten der wohl beste Kopfhörer für unterwegs. Für mich jeden Cent wert. Das gilt sicherlich nicht für jeden – wer im direkten Vergleich des Momentum Wireless zB zum Bose QC25 keinen großen Unterschied feststellt, aber auf extremes Noise Cancelling Wert legt, kann sich den Aufpreis sparen. Allen anderen kann ich nur eine Empfehlung aussprechen: Sennheiser Momentum 2.0 Wireless!

  8. Geschenk sagt:

    Im Gegensatz zur OnEar Version, wo mir nach ca. 15 Minuten die Ohren weh getan haben, ist die OverEar absolut bequem und kann stundenlang getragen werden. Das Gewicht ist gefühlt sehr gering . Die Bedienung ist einfach und intuitiv. Das Pairing ist schnell und einfach erledigt. Der Klang ist top. Vorausgesetzt man hat ein passendes Abspielgerät. Es sollte auf jeden Fall Bluetooth AptX unterstützen. Nur so erhält man einen unkomprimierten Klang in CD Qualität. Dadurch disqualifizieren sich z.B. die ganzen Apple Produkte wie das iPhone. Ich benutze ein Micorsoft Lumina 950 und bin absolut zufrieden. Man kann den Kopfhörer nicht unbedingt neutral nennen. Die Bässe sind schon druckvoll und gehen weit in den Keller. Trotzdem sind diese niemals zu dominant oder dröhnen. Getestet habe ich mit Rock / Metal. Z.B. die neue Slipknot klingt sehr gut auf diesem Kopfhörer und das ganz ohne Anpassungen durch einen EQ. Die Bühne erscheint sehr groß. Im Gegensatz zur OnEar Version ist sie etwas „Laidback“. Der OnEar ist mehr „Inyourface“. Deswegen hat mir der OnEar eigentlich besser gefallen. Aber was nützt es wenn er so unbequem ist? Der Unterschied fällt aber nur im direkten Vergleich auf. Beim OverEar sind die „Boxen“ gefühlt weiter auseinander. Den Klang über Kabel habe ich noch nicht getestet; Ist mir aber auch egal. Wenn man erst mal in den Komfort von Kabellos gekommen ist, will man kein Kabel mehr. Die Geräuschunterdrückung funktioniert sehr gut. Ich kann Ruhe neben meiner Freundin mit niedriger Lautstärke Musik hören ohne den lauten TV im Raum zu hören. Und auch sie hört nichts von der Musik. Insgesamt bin ich sehr zufrieden. Eigentlich wollte ich wesentlich weniger Geld ausgeben und mir BT OnEar von Teufel kaufen. Der liegt bei ca. 80 € und wäre auch für das Fitness Studio geeignet. Leider drückt er aber extrem auf meine Ohren. Dann habe ich die OnEar vom Momentum getestet: Noch besserer Klang als beim Teufel, aber leider das gleiche Problem mit meinen Ohren. OnEar geht bei mir einfach nicht. Das haben aber auch viele andere geschrieben. Muss man also letztlich selber austesteten.

  9. Geschenk sagt:

    Ich habe seit Jahren den Sennheiser MM550 und habe diesen viel und gerne genutzt. Nun musste ein würdiger Nachfolger her. Ich habe mir nach Abwahl einiger andere kabelloser Modelle mit Noise- Cancelling die folgenden drei Modelle angeschaut: 1. Bose Quiet Comfort 35 (in der Folge QC35 genannt) 2. Sennheiser Momentum 2 Over Ear Ivory (in der Folge Momentum genannt) 3. Sennheiser PXC 550 Wireless (in der Folge PXC genannt) Ich bin häufig auf Reisen und nutze meine Kopfhörer viel auf Flughäfen, im Flugzeug, in der Bahn fürs Musik hören (alles Mögliche von Klassik bis Rock/Pop) und fürs Telefonieren. Darüber hinaus nutze ich ihn auch viel für Telefonkonferenzen/Telefonate im Büro oder unterwegs. Meine Anforderungen sind daher: Prio 1: • Gute Außengeräuschunterdrückung fürs Musik hören, fürs Telefonieren und manchmal einfach nur zur Lärmminderung. • Gute Eignung fürs Telefonieren, hier insbesondere für mich wichtig: Gute Nebengeräuschunterdrückung in Bezug auf das Mikrofon beim Telefonieren und gute Verständlichkeit meiner Stimme beim Telefonieren. • Sehr guter Tragekomfort • Angenehmes Hören auch bei längerer Nutzung • Guter bis sehr guter, ausgewogener Klang (jedoch nicht unbedingt High-End-Anspruch) Prio 2: • Attraktives Design. Zwar Prio 2 aber deshalb dennoch nicht unwichtig, denn ich mag einfach schöne Dinge. • Kleine Transportmaße. Nur insofern wichtig, als dass der Kopfhörer einigermaßen vernünftig in meine Laptoptasche passen muss. Bedienung ist mir nur insofern wichtig, als dass ich damit – nach etwas Eingewöhnung – gut und einigermaßen intuitiv klarkommen möchte. Ich brauche keine Gimmicks wie Touch Pads oder Voice Control. Hier das Ergebnis meines Vergleichs in Tabellenform (siehe Anhang) Für mich ist es nach diesem Vergleich mit einem guten Gefühl der Momentum geworden. Er passt am besten von den Dreien zu meinen Anforderungen. Er leistet mir nun schon eine Woche gute Dienste und ich genieße insbesondere das Hören von Musik wieder neu. Durch die schönen, tiefen und klaren Bässe höre ich manche Dinge, die ich vorher mit dem MM550 gar nicht so recht wahrgenommen habe. Wunderbar. Ist das der perfekte Kopfhörer für mich? Nein, natürlich nicht, aber er nähert sich an und ich mag das Teil wirklich gerne. Wenn ich mir ihn perfekter wünschen könnte wäre Folgendes auf meiner Liste: 1. Etwas pointiertere Höhen. 2. Etwas stärkere Außengeräuschunterdrückung. 3. Noch etwas bessere Nebengeräuschunterdrückung in Bezug auf das Mikrofon beim Telefonieren. 4. Etwas kleineres Packmaß und ein wenig leichter. 5. Unterstützung des AAC-Formats für die Verwendung mit Apple Devices. Generell für alle drei Kopfhörer würde ich mir eine App wünschen mit der ich Equalizerfunktionen nutzen kann, egal über welchen Weg ich die Musik höre (ob heruntergeladen auf das mobile Device oder gestreamt, ob von Apple Music, Amazon Music, Spotify via DLNA oder sonst woher). Damit könnte ich z.B. auch ein wenig die Hören anheben wenn mir danach ist. Die Sennheiser App Captunes (kann man kostenlos herunterladen und passt zu den beiden Sennheiser Kopfhörern) versucht sich schon mit guten Equalizerfunktionen, aber unterstützt die diversen o.a. Quellen leider nur sehr eingeschränkt. Ich hoffe, das hilft Euch bei Eurer eigenen Entscheidungsfindung ein wenig weiter.

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