Samsung Gear S2 Classic schwarz
mehr Bilder >>
zum Shop

Samsung Gear S2 Classic schwarz

Samsung Gear S2 Classic schwarz: Elektronik

Stil:
Classic  |  Farbe:
Schwarz

Die Gear S2 Sport macht ihrem Namen alle Ehre. Das sportliche Design wird durch ein übersichtliches Edelstahlgehäuse und ein hochwertiges Kunststoffarmband abgerundet. Zudem besitzt die Gear S2 Sport alle Funktionen einer modernen SmartWatch. Dabei trackt sie Ihre Sport- und Freizeitaktivitäten zuverlässig und überzeugt durch ihre Staub- und Wasserdichtigkeit.


Produktbeschreibung des Herstellers

Größe (HxBxT) 39,9 x 43,6 x 11,4 mm
Gewicht 42 g
Datenübertragung WLAN 802.11 b/g/n, Bluetooth 4.1, BT-Profile: A2DP, AVRCP, HFP, NFC
Akku Li-Ion, 250 mAh
Technologie Circular Super AMOLED
Auflösung 360 x 360 Pixel, 302 ppi
Speicherkapazität 4 GB interner Speicher (davon 1,9 GB frei verfügbarer Speicher), 512 MB Arbeitsspeicher
Betriebssystem Tizen
Sensoren Pulssensor, Beschleunigungsssensor, Lagesensor, Umgebungslichtsensor, Barometer
IP68-Zertifizierung Staubdicht und Schutz vor Wasser bei längerem Untertauchen, bis max. 30 Minuten, bis max. 1,5 m Tiefe

15 Antworten

  1. Geschenk sagt:

    Ich habe mir die Gear S2 Classic direkt bei Samsung bestellt, hier ist sie ja leider noch nicht verfügbar. Ich bin eine Frau und habe sehr schmale Handgelenke, so dass die bisherigen Smartwatches immer viel zu überdimensioniert wirkten. Die Gear S2 Classic ist sehr hochwertig verarbeitet und sieht einfach nur klasse aus. Ich nutze sie seit mittlerweile einer Woche und möchte gerne meine bisherigen Erfahrungen mit der Uhr wiedergeben. Positiv: – eine sehr ansprechende Optik – sehr scharfes und auch bei Sonnenlicht hervorragend ablesbares Amoled Display – einfache und intuitive Navigation durch die drehbare Lünette – kabelloses Laden auf einer sehr hochwertig wirkenden Ladestation – schnelles Aufladen in maximal einer Stunde – für eine Smartwatch eine sehr gute Akkulaufzeit. Ich erreiche 3 Tage Akkulaufzeit bei moderatem Gebrauch der Uhr (Anzeige von Whats App Benachrichtigungen, regelmäßige Kontrolle der Uhrzeit, regelmäßiges Abfragen der Schritte, mehrmals tägliches Ansehen von Mails) und folgenden Einstellungen: Bluetooth tagsüber an und über Nacht aus, Helligkeit auf 2, manuelle Einschaltung des Displays, Pulsmessung mäßig – Vibration der Uhr bei Benachrichtigungen sehr gut spürbar – Möglichkeit der Einstellung der Häufigkeit des Pulsmessens (nie, mäßig, häufig) – permanente Pulserfassung beim Start eines Trainings – einfaches Austauschen des Armbandes möglich (ich habe die Smartwatch wie auf dem Bild zu sehen ist durch ein schwarzes Milanaise Band nochmals optisch aufgewertet) – viele Ziffernblätter zur individuellen Gestaltung des Displays vorhanden Neutral: – kein Lautsprecher vorhanden um Telefonate über die Uhr führen zu können. Da ich diese Funktion nicht nutze habe ich dieses neutral bewertet. – noch sehr teuer, aber dass weiß man ja beim Kauf 😉 Negativ: – leider gibt es für die Smartwatch im Vergleich zu Android Wear noch nicht wirklich viele sinnvolle Apps. Ich hoffe, dass sich dieses schnellstmöglichst ändert. – kein Sleeptracking integriert. Ich hoffe dieses wird noch durch ein Update nachgereicht. – es können bislang keine Termine an der Gear S2 eingegeben werden. Ich hoffe, dass hier noch ein Update erfolgt. Fazit: Ich spreche eine Kaufempfehlung für die Smartwatch aus. Bei der Gear S2 Classic handelt es sich um eine hochwertig verarbeitete Smartwatch mit einer sehr edlen Optik. Die drehbare Lünette ist eine tolle neue Möglichkeit der Bedienung, die Uhr läuft mit Tizen sehr flüssig ohne Ruckler und der Akku hat für eine Smartwatch eine sehr gute Laufzeit. Einen Stern Abzug gibt es für das (noch) fehlende Sleeptracking, die (noch) fehlende Möglichkeit Termine direkt an der Uhr einzugeben und die (noch) sehr App Auswahl bedingt durch Tizen.

  2. Geschenk sagt:

    Hallo erst einmal an alle. Ich habe mir die Samsung Galaxy Gear S2 Sport direkt nach erscheinen am 8. Oktober geholt. Sie dient mir als „erweitertes“ Display meines Galaxy S6 Edge. Der Verpackungsumfang umfasst die Uhr, eine kleine Anleitung sowie ein ersatzarmband und die Ladeschale. Erste Ernüchterung machte sich bei mir breit als ich die Uhr geladen habe. Das Display steht im ausgeschalteten Zustand auf dem Kopf, sprich das Ladesymbol ist verkehrt herum. Wenn die Uhr an ist und in der Ladeschale dann ist alles richtig herum. Die Uhr andersherum auf die Schale legen bringt nichts, da sie dann nicht lädt. Des weiteren ein Nachteil über den ich mich allerdings im Vorfeld erkundigt hatte und zwar ohne ein Smartphone mit Android, kann die Uhr nicht in Betrieb genommen werden. Da ich ja das Galaxy habe, war das allerdings kein Problem, aber wer die Uhr als Standalone betreiben möchte, braucht zumindest bei der Ersteinrichtung ein Smartphone mit Android. Danach kann die Uhr auch ohne Smartphone mittels Wlan genutzt werden. Nach kurzem Laden nahm ich dann die Uhr in Betrieb. Im Prinzip denkbar einfach. Wie bei einem Smartphone wird man durch die Einrichtung geführt. Ein Samsung Konto für Apps hatte ich bereits, weshalb ich das nicht extra einrichten musste. Nach ca 5 Minuten war die Uhr fertig eingerichtet. Danach kam das individualisieren. Es sind verschiedene Uhrendesigns hinterlegt. Manche sind fest, andere wiederum lassen sich anpassen. Zeiger, Hintergrund, Info’s etc. Im Store lassen sich allerdings auch Designs laden. Die Auswahl ist allerdings aktuell noch gering und in meinen Augen viel zu teuer ( 1,69€ für ein Design ). Das wird sich sicherlich noch ändern. Die Uhr ist mittels Bluetooth mit dem Smartphone verbunden. Bei Nachrichten ( zB. Whatsapp ) „klopft“ die Uhr am Arm und man weiss, dass eine Nachricht gekommen ist. Genauso funktioniert die Weckfunktion. Insgesamt ist die Bedienung sehr intuitiv. Ein wisch nach rechts und man sieht alle Benachrichtigungen, die noch ungelesen sind. Ein wisch von Oben nach unten und man kann die Uhr „lautlos“ stellen oder die Helligkeit anpassen und den Akkustand sehen. Das Display der Uhr geht immer dann an, wenn der Arm gedreht wird und man die typische Bewegung macht als wenn man auf die Uhr schaut. Das spart Akku und macht in meinen Augen auch Sinn. Es lässt sich allerdings einstellen, dass das Display permanent an ist. Die Smartwatch hat einen Schwerpunkt auf Gesundheit und Fitness. So kann man den Puls messen lassen und die Uhr zählt die Schritte und Aktivität. Diese kann mittels S health einer App die auf meinem Galaxy installiert ist, ausgelesen werden. Sicherlich interessant aber für mich jetzt nicht so das Feature was ich unbedingt bräuchte. Alles in allem gibt es noch nicht soviele Apps und zb Nachrichten ( CNN, FAZ ) lese ich lieber am Rechner oder zur Not auf dem Handy, dafür ist das Uhrendisplay zu klein. Aber Benachrichtigungen, Wetter, Kalender lassen sich super nutzen und gut und übersichtlich ablesen. Wie gesagt ich nutze die Uhr im Zusammenspiel mit meinem Handy. Tagsüber allerdings als Standalone was wunderbar funktioniert. Abends sobald sie im Bluetooth Empfangsbereich kommt, kommen alle Nachrichten auf die Uhr. Recht praktisch. Man kann die Nachrichten an der Uhr lesen und beantworten. Dies geht zum einen mit vorgefertigten Antworten und Smileys zum Anderen kann man auch selber schreiben. Das ist allerdings nicht ganz so einfach da das Display für meine Finger etwas klein ist. Wetter, Standort und Uhrzeit werden entweder über Wlan aktualisiert oder über die Verbindung mit dem Smartphone. Das bedeutet das sie als Standalone unterwegs keinen Zugriff darauf hat außer man hat ein Wlan in der nähe. So zum Schluss noch ein paar Eindrücke. Die Uhr macht einen höherwertigen Eindruck, lässt sich in meinen Augen aber mit keiner „richtigen“ Armbanduhr vergleichen. Im Design ist sie sehr schick und eine der optisch anspruchsvollsten Smartwatches. Ist sicherlich auch eine Geschmackssache. Der Akku hält bei meinem Nutzverhalten jetzt seit 3 Tagen und liegt noch bei 26 Prozent. Die Uhr verfügt auch noch über ein Energiesparmodus wobei dieser optisch nicht sehr hübsch wirkt aber noch einmal kräftig Akku sparen soll. Da ich allerdings die Uhr nachts eh nicht trage hätte ich auch kein Problem sie jeden Abend auf die Ladeschale zu legen. Aber das muss jeder für sich wissen. Ich denke ein Wochenende ohne Laden schafft die Uhr locker und das sollte reichen. Also ich bin mit der Uhr im Allgemeinen sehr zufrieden und denke dass das Nutzverhalten sich mit ansteigen der Apps auch noch erhöhen wird. Praktisch ist sie in jedem Falle und bietet alle Funktionen einer Uhr und eines Smartphones halt nur auf einem kleineren Display. Mit der Zeit werden sicherlich noch Apps und Spiele dafür verfügbar werden wobei ich eins bereits drauf habe. Aber naja man sollte nicht vergessen es ist halt eine Uhr. So das war es von meiner Seite aus.

  3. Geschenk sagt:

    =========== 19.11.2016 – UPDATE: =========== Ich habe von Android zu iOS gewechselt und möchte hier den aktuellen Stand, was die Kompatibilität betrifft, beschreiben: In der derzeit inoffiziellen Gear Manager-iOS-App (einfach googeln, dann findet man sehr schnell eine Download-Möglichkeit), welche sich derzeit noch in Entwicklung befindet, aber schon geleakt worden ist, gehen folgende Dinge nicht: – Apps, die nicht kostenfrei sind, kann man nicht im Samsung-App-Store downloaden – Musik auf die Gear übertragen (per Bluetooth) und von dort direkt an BT-Kopfhörer senden (Die Steuerung der Musik, wenn man z.B. BT-Kofphörer oder normale In-Ear-Kofhörer mit dem Smartphone nutzt, geht aber sehr wohl mit der Musik-App auf der Gear S2 in Kombination mit Bluetooth.) – Antworten auf z.B. SMS – einige andere Kleinigkeiten S Health, Bilder an die Gear senden (per BT) und sonst fast alle Kern-Funktionen gehen aber derzeit schon problemlos und zuverlässig. Auch sind beinahe sämtliche kostenfreien Ziffernblätter und Apps verwendbar. Ich gehe davon aus, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis die iOS-App offiziell im Apple-App Store erhältlich sein wird, da nur mehr sehr wenige Funktionen fehlen. Ich kann mich nur wiederholen vom letzten Update: Weiter so Samsung! Als letzte Empfehlung noch folgende Info: Die neue Gear S3 ist deutlich größer als die S2 – diesen Aspekt sollte man unbedingt berücksichtigen, wenn man sich jetzt überlegt eine Gear S2 oder S3 anzuschaffen. Technisch sind beide Varianten auf einem ähnlichen Niveau, wobei die S3 letztendlich doch deutlich mehr Features (mehr Sensoren, längere Akkulaufzeit, …) hat. =========== =========== 15.08.2016 – UPDATE: =========== Mittlerweile besitze ich die Gear S2 Classic schon bald 2 Monate und mir sind folgende Dinge zur Qualität des Gehäuses aufgefallen: => Die Rückseite der Smartwatch (dort wo sich der Puls-Sensor befindet) ist mit einer Glasplatte geschützt – ebenso wie die Vorderseite (das „Ziffernblatt“ – also der Bildschirm). Leider muss ich auf dieser vereinzelt einige Kratzer – nicht wirklich tief, aber durchaus sichtbar – feststellen. Im Gegensatz dazu ist die Vorderseite vollständig frei von Kratzern. Ich muss daher darauf schließen, dass hier entweder ein anderes Glas auf der Rückseite verwendet wurde oder sollte es das gleiche Material sein, dass dieses eben für die Rückseite nicht kratzfest genug ist. => Die sonstigen Angaben des Herstellers kann ich ansonsten unterstreichen. Das Gerät ist nach IP68 (staub- und wasserdicht) zertifiziert und das trifft auch zu. Ich verwendete sie mittlerweile oft auch draußen und sie tauchte auch schon einmal unter & wurde staubig – alles kein Problem! Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit der Robustheit des Gehäuses (das Edelstahl-Gehäuse selbst ist bis heute vollkommen frei von Kratzern). Das Glas auf der Rückseite – vermute ich – ist wahrscheinlich von feinen Sandkörnern etwas beschädigt worden (die Schäden sind zwar sichtbar, aber nicht groß/störend und fallen auch nicht auf). Seit ich die Rezension schrieb kann ich auch noch hinzufügen, dass ich bereits einige Software-Updates erhielt und hier habe ich wirklich den Eindruck bekommen, dass Samsung voll auf das Tizen-Betriebssystem für seine Smartwatches setzt. Es werden regelmäßig neue, sinnvolle Verbesserungen hinzugefügt und so wird das System innovativ & aktuell gehalten. Auch was die Apps betrifft, finde ich positiv, dass ich persönlich zumindest bis jetzt keine bestimmten Anwendungen vermisse – für mich genügt das vorhandene App-Angebot im Samsung-App-Store. Eine nette, regelmäßige Geste seitens Samsung sind die im Samsung-App-Store immer wieder angebotenen „Gratis-Aktionen“ – Samsung bietet hier oft ansonsten kostenpflichtige, richtig gut aussehende Watchfaces kostenlos zum Download an. Weiter so Samsung! =========== Nach längerer Nutzung möchte ich hier meine Erfahrungen teilen. Beginnen möchte ich mit meinen Anforderungen an eine Smartwatch: => Kurz und knapp sollte sie wie eine Uhr aussehen, ein sehr gutes Design haben und einige Funktionen, wo ich nachträglich wirklich behaupten kann, dass es für mich einen Mehrwert bringt, eine Smartwatch einer herkömmlichen Uhr vorzuziehen. Erfüllt die Gear S2 Classic das? => Bis auf die Akku-Laufzeit – ja! Am einfachsten ist es hier, die Anwendungsbereiche aufzuzählen, wofür ich die Smartwatch nutze und ob ich damit zufrieden bin. =========== EINDRÜCKE: =========== Ich verwende die Smartwatch als… …Zeit-Anzeige (ohne der Always-On-Funktion, weil ich finde, dass die Smartwatch hier wirklich sehr schnell das Watchface einschaltet, wenn man darauf blickt – klappt zu ca. 90% zuverlässig.), …Fitness-Gadget zu Hause & im Fitness-Studio (Puls-Messen, Timer, Fitness-Begleitung während des Tages – wenn man zu lange sitzt, dann erinnert einen die Uhr per Vibration daran, dass man sich bewegen soll – das fand ich am Anfang „blöd“, doch mittlerweile echt klasse – besonders im Büro, usw. – man geht dann mal eine kleine Runde irgendwo oder macht eine kurze Fitness-Übung), …Musik-Player in Kombination mit Bluetooth-Kopfhörern (man hat auf der Smartwatch ca. 1,9 GB Speicher zur Verfügung, um sie als bessere „Sende-Station“ für Bluetooth-Geräte zu verwenden oder sie kann auch nur als Steuerung der Playlist vom Smartphone genutzt werden), …Bilder-Anzeige (ich habe z.B. meinen Fitness-Plan als Bild darauf), …Nachrichten-Zentrale für eingehende E-Mails, WhatsApp-, SMS-, Facebook Messenger-Nachrichten und sonstige Informationen (kann man genau einstellen, was man möchte und was nicht), …und einfach im Alltag ab und zu die Stopp-Uhr-Funktion oder sonstige Dinge, wo ich dann spontan eine App suche und installiere. Der Samsung-App-Store für die Gear ist zwar nicht so groß wie der z.B. Google Play-Store, aber ich finde vollkommen ausreichend. Wir reden hier von einer „Uhr“, man verwendet generell eine Smartwatch gänzlich anders als ein Smartphone – das kann man erst nachempfinden, wenn man einmal eine Smartwatch länger getragen hat. Bei den zuvor angeführten Funktionen hält der Akku für mich: => bei Watchface on/off automatisch, WLAN off, Bluetooth dauerhaft an, Helligkeit auf Stufe 2 mit Sensor, der es heller macht bei z.B. direktem Sonnenlicht – ca. 2-3 Tage, je nachdem, wie lange ich im Fitness-Studio oder sonst irgendwo die Musikplayer-Funktion nutze (ich spiele die Musik direkt von der Smartwatch ab, weil dabei die Bluetooth-Kopfhörer einen super Empfang haben) => bei Watchface Allways-On (hierbei ist immer eine Uhrzeit angezeigt, aber das Watchface selbst wird „vereinfacht“ dargestellt) – ca. 1 – 1,5 Tag(-e) => ACHTUNG: Wer denkt, eine aktuelle Smartwatch – egal welcher Hersteller – kann durchgehend ein „vollständiges“ Watchface einen ganzen Tag lang anzeigen (also immer, auch wenn man nicht darauf sieht), der wird etwas enttäuscht sein! War bei mir anfangs so, es gibt für die Gear S2 zwar eine App namens „I am Alive“ (muss separat im Samsung-App-Store heruntergeladen und installiert werden), welche es ermöglicht, durchgehend ein „komplettes“ Watchface anzeigen zu lassen, doch dann kommt man nicht mehr über einen ganzen Tag (nur mehr ca. 1/2 Tag) Nutzung. Zur Bedienung allgemein: => Ohne die drehbare Lünette, mit welcher man durch die Menüs steuert, könnte ich mir keine Smartwatch vorstellen. Ich hatte zuvor eine Android-Smartwatch nur mit Touchscreen und das ist von der Bedienung her viel, viel, VIEL besser bei der Gear S2. Auch Tizen ist besser durchdacht als Android auf dem Smartwatch-Betriebssystem-Sektor. Ich denke, dass Tizen als Betriebssystem viel zu wenig Anerkennung erhält. Ich war am Anfang sehr skeptisch, aber es funktioniert einfach alles dermaßen flüssig und zuverlässig, dass man sich manchmal denkt, es wäre schön, dass es auch auf Smartphones öfter zum Einsatz kommen würde. =========== INFO: Man könnte hier jetzt noch lange weiter irgendwelche Features erwähnen, aber das erspare ich mir, weil das würde die Rezension „sprengen“. Es sei aber gesagt, dass ich hier einige Apps, die ich auch noch nutze, nicht erwähnt habe. =========== =========== ZUBEHÖR: =========== Das Thema ist mir noch ein Anliegen, weil ich habe mir außer dem Lederarmband noch hier bei Amazon um je ca. 25 € folgende zwei Bänder gekauft, welche super zur Gear S2 Classic passen und diese kann ich auch uneingeschränkt für diese weiterempfehlen: Kunststoffband, schwarz (für Fitness-Aktivitäten toll): Samsung Gear S2 Classic Armband Uhrband Uhrenarm Band Wrist Strap , in Schwarz OKCS® Edelstahlband, schwarz: MoKo Gear S2 Classic Watch Armband – Edelstahl Uhr Band Strap Uhrenarmband Erstatzband mit Metallschließe und Schnalle für Samsung Galaxy Gear S2 Classic SM-R7320 / Moto 360 2 42mm Smart Watch, Schwarz => Aber auch das Lederband, welches standardmäßig auf der Gear S2 Classic ist, hat eine sehr gute Qualität, nur ist es eben nicht für alle Anwendungsfälle geeignet. =========== FAZIT: =========== Aufgrund der Akkulaufzeit gibt es von mir nur 4 Sterne. Hierbei hätte Samsung die Uhr etwas größer bauen und somit einen Akku mit mehr Kapazität wählen können (ich finde aber entgegen mancher Rezensenten, dass die Uhr eine super Größe hat, trotz „Männer“-Handgelenk sieht es bei mir jedenfalls stimmig aus). Das Wiederaufladen per Wireless-Charging ist dafür sehr positiv hervorzuheben, denn was den Akku betrifft, ist das eine super Lademöglichkeit im Vergleich zu anderen Lösungen für den Ladevorgang (auch die Ladezeit von ca. 2 Stunden ist angenehm schnell). => Letztendlich habe ich es tatsächlich geschafft, obwohl ich es nicht für möglich gehalten hätte, dass ich die Gear S2 mittlerweile wirklich so regelmäßig wie eine herkömmliche Uhr trage und sie mir letztendlich wirklich einen Mehrwert bringt. =========== TIPP FÜR JEMANDEN, DER ZUM ERSTEN MAL EINE SMARTWATCH KAUFEN MÖCHTE ODER MIT ANDROID WEAR UNZUFRIEDEN IST: =========== Definitiv rate ich jedem eine Smartwatch einfach einmal auszuprobieren, aber um ehrlich zu sein, man sollte besser gleich zu einer Gear S2 greifen, weil wer Android Wear einmal auf einer Smartwatch erlebt hat, ist oft nicht wirklich begeistert. Besonders ein Touchscreen alleine macht bei einer Smartwatch einfach keinen Sinn, auch nicht, wenn man noch einige Knöpfe hinzufügt (die hat die Gear S2 ja auch – Home-& Zurück-Taste) – auch die Bedienoberfläche von Android Wear ist zurzeit einfach nicht darauf ausgerichtet mit einer drehbaren Lünette bedient zu werden. => Samsung hat hier wirklich erstklassig erkannt & erfunden, wie man derartige Geräte sehr gut bedienbar machen kann!

  4. Geschenk sagt:

    Seit dem Kauf bei Markteinführung im Oktober 2015 bin ich von der Gear S2 Sport (immer noch) begeistert. Unboxing: In der Schachtel finden sich neben der Uhr die Ladeschale, ein Kurzanleitung sowie ein 2tes Armband in der Länge S. Uhr: Die Größe ist vergleichbar zu einem Swatch Chrono, das Gewicht ebenfalls. Das Gehäuse ist lt. Samsung aus Edelstahl, die Unterseite mit dem optischen Pulssensor fühlt sich aber eher nach Glas o.ä. an, ist also ggf. auch für Allergiker geeignet. Das Armband ist aus Elastomer und fühlt sich entsprechend leicht Gummiartig an. Im Gesamteindruck ist die Uhr sehr bequem, nichts drückt, irritiert o.ä. Beim Sport sammelt sich zwangsläufig Schweiss, dieser läßt sich abwischen oder spülen. Bedienung: läuft mit der drehbaren Lünette, Home und Return Button in Verbindung mit dem Touchscreen 1a. Versehentliche Aktivierung und Bedienung durch lange Ärmel hatte ich keine. Das Display ist bei allen Helligkeiten, einschließlich Sonne, sehr gut ablesbar. Einrichten: Die Kopplung per Bluetooth mit einem S5mini lief komplett problemlos. Gear Manager App installiert, Gear gesucht, gefunden und gekoppelt. Auch im SHealth wurde sie sofort erkannt. Nutzung und Akkulaufzeit: Im Büro, liegt mein Smartphone meist in der Tasche. Eingehende Mails bekomme ich direkt auf die Gear, ebenso Threema Nachrichten, Anrufe etc. In der Gear Manager App läßt sich einstellen, welche Apps Benachrichtigungen an die Gear schicken sollen. Kurzantworten sind z.T. vorkonfiguriert und lassen problemlos erweitern, so das man auch im Meeting einfache Antworten direkt von der Gear schicken kann. Sind Uhr und Handy nahe beieinander wird das Display des Smartphones automatisch entsperrt. Aktiviert habe ich die „Display on“ Funktion, so das ich immer eine Anzeige der Uhrzeit habe. Bei Bewegegung des Handgelenks aktiviert sich die Gear und die vollständige Anzeige erscheint. Laut Samsung schlägt sich die „Display on“ Funktion massiv auf die Akkulaufzeit nieder. Ich komme bequem über den Tag und lege sie Abends mit ca. 40% in die Ladestation. In dieser liegt die Uhr um 90 Grad gedreht und das Display ist deaktiviert. Stupst man die Uhr an wird sie aktiviert und zeigt das normale Display so ausgerichtet, das es ablesbar ist. Auf dem Nachtschrank ist die Led (rot/grün) für den Ladezustand allerdings unangenehm. Auf einer längeren Anreise in den Urlaub habe ich die Gear in den Energiesparmodus gesetzt. Zum einen bleibt das Display dann dunkel (der Sitznachbar auf einem Nachtflug wird es danken…), zum anderen verlängert sich die Laufzeit immens, da nur noch rund 1% Akkukapazität pro Stunde verbraucht wird. Praktisch fand dich die Weltzeitfunktion: Man bekommt die zweite Zeitzone entweder als app oder als quasi zweite Uhrzeit in einem der kleinen Displays im Watchface. Sport, Fitness, Aktivität: Im Vergleich zur Gear Fit hat Samsung gut verbessert. Die Uhr bietet verschiedene Aktivitäten (Laufen, Radfahren, Crosstrainer…), welche unter SHealth als Workout gestartet werden können. Während des Workouts läuft die Pulsmessung dauerhaft und vom ersten Eindruck plausibel. Das Display wird per Handgelenkgeste aktiviert und zeigt dann Uhrzeit, Workoutdauer und aktuellen Puls. Das Ganze gut lesbar. Ein 80min Workout frisst dann ca. 20% des Akkus. Der Pulsverlauf wird abschließend als Kurve dargestellt, sowohl auf der Gear als auch in der SHealth app. Mir ist beim Sport die Gurtfreie Pulsmessung aus Komfortgründen wichtig. Die tägliche Aktivität wir mitgeloggt und grafisch dargestellt. Nach rund 50min inaktivität=am Schreibtisch sitzen bekommt man eine Erinnerung, das es mal wieder Zeit wäre. Schnelles Spazierengehen wird automatisch als Aktivität erkannt und „gelobt“ :). In Summe finde ich den Funktionsumfang immens. Die Uhr funktioniert direkt ab Release sehr gut. Verbessert werden könnte für mich das Angebot beim Fitness mit Workouts. NACHTRAG Januar 2016: Auch nach 3 Monaten finde ich die Gear klasse. Samsung hat einige Funktionen per Firmwareupdate nachgeliefert. Das Angebot an zusätzlichen / alternativen Apps, welche die Gear umfassend unterstützen ist gewachsen, aber überschaubar. Für mich nur ein kleiner Wehmutstropfen, da mir die Funktionalität der nativen Apps völlig ausreicht. Musik per Bluetooth: Auf einem Crosstrainer und an Geräten nutze ich die Gear mit einem TaoTronic Bluetooth Headset. Meine „Sport-Playlist“ ließ sich problemlos vom S5 Mini auf die Uhr übertragen. Zum Koppeln muss man auf der Gear in den MP3 Player gehen, „Musik von der Gear“ auswählen, dann kommt die Frage nach „Koppeln mit BT Headset“. Die Übertragung war einwandfrei, Bedienung über Uhr oder Headset (laut/leise, vor/zurück) ebenfalls. Endlich kein Kabelgewirr mehr. Super. WLAN: Die auf dem Smartphone konfigurierten WlANs lassen sich direkt auf die Gear übertragen. Die nativen Apps (accu weather, Mail) holen sie Daten zuverlässig über WLan. Ich nutze das bisher nur im heimischen Wlan. Auf die Akkulaufzeit hat es sich nicht spürbar negativ ausgewirkt. Empfehlung: Wer heute ein Wearable sucht wird keine Eierlegende Wollmilchsau finden. Es wird immer ein Kompromiss sein, in dem sich Größe, Display, Funktionen, Sensoren, Akkulaufzeit, Appauswahl, Preis usw. widerspiegeln. Ich empfehle sich zu überlegen, welche Funktionen zwingend sind und anhand von Tests und Bewertungen auszuwählen. Die Gear S2 ist für mich eine sehr gute und optisch ansprechende Smartwatch mit guten Fitnessfunktionen. Wer weniger Smart aber mehr Sport (GPS, exaktere Pulsmessung) haben möchte, ist vermutlich mit einer originären Pulsuhr mit Brustgurt besser bedient. FEBRUAR 2016: Auch bei mir hat sich die Klebeverbindung am Armband gelöst, siehe letztes Bild. Ein Austausch des Armbands erfolgte über Samsung. Ärgerlich dabei: der Support versuchte vehement mich zu drängen „ich müsse ein neues Armband kaufen“. Abschließend „durfte“ ich die Uhr auf eigene Kosten zum Repaircenter einschicken. Der eigentliche Austausch ging dann sehr schnell. Premiumsupport sieht aber anders aus.

  5. Geschenk sagt:

    Das Jahr 2014, das Jahr der ersten „benutzbaren“ Smartwatches, welche den Namen Smartwatch verdienten. Moto 360, LG G Watch und Co. sie alle versuchten in der ersten Generation unter Android Wear ein erstes Gefühl dafür zu entwickeln, was uns Smartwatches in Zukunft für einen Nutzen bringen sollten. Haben sie es geschafft? Meiner Meinung nach nein, denn zu viele Schwachstellen, wie die Akkulaufzeit, ein nur in Ansätzen sinnvolles Bedienkonzept mit zu viel Einschränkungen wie auch teilweise mangelhafte bzw veraltete Smartphonehardware in einer neuen Uhr, ließen mich davon abkommen, eine dieser Uhren zu erwerben. Ein Jahr später: Android Wear ist durch zahlreiche Funktionen gewachsen, stellt sich für mich wieder die Frage, ob es nun an der Zeit wäre, endlich zuzuschlagen. Die Auswahl ist durch den Einstieg neuer Hersteller deutlich gewachsen. Da sich mir als überzeugter Android Nutzer die Frage nach einer Apple Watch nicht stellte, blieb mir der Blick auf Android Wear, sowie dem Newcomer Tizen. Das Samsung eigene Betriebsystem, welches letztes Jahr nur eine Nebenrolle spielte, soll dieses Jahr eine echte Konkurrenz zu Googles Pandon darstellen. So begab es sich, dass ich mir am Releasetag mein Exemplar der Gear S2 im örtlichen Elektronikmarkt leistete. Meine Überlegung dabei, dass sich die Gear S2 besonders gut mit meinem Galaxy S6 vertragen würde, muss dabei erwähnt werden. Sicher ist gerade diese Vorstellung auch ein Punkt dafür, warum ich von meinem Plan abgekommen bin, mir eine Moto 360 2015 zu kaufen. Dieser Umstand und das in meinen Augen sehr innovative Bedienkonzept per Lünette, haben mich letztendlich davon überzeugt, Samsung mit ihrer neuen Uhr eine Chance zu geben. Wie fällt also mein erstes Fazit nach knapp einer Woche aus? Breche ich in Jubelstürme mit extatischen Lobpreisungen der Uhr aus? – Mit Sicherheit nicht. Finde ich daher die Uhr absolute Geldverschwendung? – Eindeutig Nein. Da ich hier einmal nicht auf den Lieferumfang eingehen möchte, welcher sich wie gewohnt darstellt, sondern viel mehr auf meine Erfahrungen, fange ich direkt einmal beim ersten Pairing an. Dieses stellte sich relativ einfach dar, da sich die dafür nötige App durch ein Update von Samsungs Seite aus direkt auf mein S6 installierte. Alle Nicht-Samsung Smartphones können die App allerdings auch ganz einfach über den Playstore beziehen. Der gesamte Pairingprozess dauerte etwa 10 Minuten, welche ein erstes kleines Update der Uhrensoftware, sowie ein kleines anschauliches Tutorial auf der Uhr selbst beinhaltete. Seitdem sind ein paar Tage vergangen und ich habe die Uhr täglich am Arm behalten. Dies war auch akkutechnisch ohne Probleme möglich, da ich jeden Abend nach circa 16-18 Stunden Nutzung immer noch zwischen 40 und 50 % Akkukapazität hatte. Wer allerdings erwartet längere Spielmarathons auf der Uhr veranstalten zu können, muss ich leider enttäuschen. Wer ganz normal seine Benachrichtigungen, auch im größeren Umfang, bekommt, eventuell auf der Uhr darauf anwortet, was über die Spracherkennung zu 95 % funktioniert, oder sogar die eingebaute Tastatur nutzt, wird locker über einen, wenn nicht sogar zwei Tage Nutzung kommen. Und sollte es doch einmal knapp mit dem Akku werden, kann die Uhr auf der mitgelieferten Ladestation in unter einer Stunde vollständig aufgeladen werden. Auch wenn sich der Appumfang von Tizen zum Start der Gear S2 noch als sehr überschaubar darstellt, ist dieser Umstand insofern kein Problem, dass trotzdem alle gewünschten Benachrichtigungen auf die Uhr kommen. Hierzu bietet es sich an, die Einstellungen auf dem Smartphone in der Gear App vorzunehmen, da dies auf der Uhr selbst sehr friemelig, wenn auch möglich, ist. So gelangen also sämtliche Benachrichtigungen, wie Whatsapp, SMS, Anrufe, Spielbenachrichtigungen und Emails auf das Uhrendisplay. Je nach Art der Benachrichtigung kann diese zur Kenntnis genommen oder auch direkt beantwortet werden. Hierbei nutze ich selbst allerdings fast ausschließlich die vorgefertigten, aber auch anpassbaren Antwortvorschläge, die Smileyliste, welche sich, wie fast alles in der Uhr über die Lünette im Kreis steuern lässt, oder aber auch in stillen Umgebungen die Diktierfunktion. Diese ist relativ genau und hat bisweilen nur selten zu „interessanten“ Texten geführt. Eine direkte, ernsthafte Antwort mit größerem Umfang über die Uhr selbst, ist meiner Meinung nach jedoch zu anstrengend und zeitintensiv. Da bevorzuge ich doch lieber die bloße Kenntnisname der Benachrichtigung über die Uhr und die Antwort direkt auf dem Smartphone. Eine Hilfe und Erleichterung ist hierbei, dass die Uhr mir als Nutzer die Möglichkeit gibt, die mich benachrichtigende App direkt im Hintergrund auf meinem Telefon zu öffnen, sodass beim Entsperren des Handys alles sofort bereit ist. Die Fitnessfeatures unter Android 5.0 und meinem Galaxy S6 in Form von S-Health, ergeben durch die Uhr nun endlich Sinn und ich nutze sie auch viel lieber, da beispielsweise der Herzschlag und die Schritte im Hintergrund gemessen werden und man nicht extra daran denken muss. Das war nämlich bisher das Problem, weswegen diese augenscheinlich nützliche Funktion in meinem Handy regelrecht versauert ist. Jetzt ist es für mich ganz normal, meine Schrittzahl jeden Abend geliefert zu bekommen und auch bei zu vielem Herumsitzen von der Uhr freundlich darauf hingewiesen zu werden, dass ich mich doch mehr bewegen solle. Dies mag nun nach totaler Überwachung klingen, was es ja auch ist, jedoch finde ich es persönlich gut, immer mal wieder an die eigene Faulheit erinnert zu werden. Wer das nicht will oder braucht, kann es natürlich auch deaktivieren. Gerade in meinem Job finde ich es sehr hilfreich, da ich durch meine größtenteils sitzende Tätigkeit eindeutig zu wenig Bewegung habe. Zum Abschluss noch ein FAQ: Ist das Display nicht zu klein? Auflösung? – Absolut nicht, für mich die optimale Größe im Verhältnis zur Dicke. Zwar nicht so scharf wie das S6, jedoch für mich sehr gut, da man ja nicht so dicht an der Uhr hängt, wie am Handy. Trägt die Uhr auf? – Nein, sie ist angenehm dünn. Materialwahl? – Sehr gut durch das Metallgehäuse, welches einen sehr kratzresistenten Eindruck macht. Das Silikonarmband ist mit Sicherheit Geschmacksache, mir gefällt allerdings das Material und das Gefühl am Arm. Wer das nicht mag, soll gerne den Aufpreis zur Classic zahlen. Macht die Lünette Sinn? – Absolut. Sie vereinfacht das Wischen durch die einzelnen Seiten enorm und ist, mögen mich die Applefreunde nicht steinigen, in meinen Augen sinnvoller als das Rädchen an der Applewatch. Ich würde mir eine Lünette auch an jeder Android Wear Uhr wünschen. Das würde das Betriebssystem mit Sicherheit aufwerten. Ruckler? Funktionsprobleme? – Aussetzer gibt es so gut wie gar keine, besonders gut funktioniert die automatische Anschaltung des Displays, wenn man den Arm hebt oder dreht. Die Uhr kommt leider teilweise mit zu vielen Nachrichten hintereinander von der selben Person, beispielsweise bei Whatsapp, noch nicht wirklich gut klar. In diesem Fall springt die Uhr nämlich nicht zur neusten Nachricht, sondern bleibt bei der ersten hängen. Große Whatsapp-Chatverläufe machen der Uhr ebenfalls zu schaffen, da sie teilweise bei neuen Nachrichten, warum auch immer, den Verlauf hochspringt und sichtlich Probleme damit hat. Updates hierzu können sicher Abhilfe schaffen. Fehlt was? – Klar wäre ein Lautsprecher zum direkten Telefonieren toll gewesen, aber wer nutzt das ersthaft? Eine Version mit SIM-Karte soll ja auch noch erscheinen, welche diese Funktion unterstützen soll. Ich brauche das allerdings nicht, da ich lieber mein Telefon dazu nutzen will. GPS wäre nett gewesen. Das Fehlen ist aber halb so tragisch, da diesen Platz das Smartphone einnimmt und so Navigation genauso möglich ist. Fällt man auf? – Ja, mit Sicherheit. Jedoch auch nur, wenn man wirklich mit der Uhr interagiert. Ansonsten sieht die Uhr aus, wie eine Sportdigitaluhr, was ich sehr gut finde. Sie ist nicht klotzig, sodass man nicht sofort sieht, was der gegenüber da am Handgelenk hat. Appauswahl? – Bisher gibt es noch nicht viel, aber das kann ja noch kommen. Zufrieden bin ich aktuell mit den Möglichkeiten, wie z. B. Maps, S-Health, Find My Phone, Taschenlampe (ja, das ist wirklich sinnvoll über das Display),… Was sich mir noch nicht erschließt, ist die Funktion, Bilder auf die Uhr zum Anschauen zu übertragen. Es geht, aber ich brauche das nicht wirklich. Musik kann auch übertragen werden, sodass man über ein Bluetooth Headset seine Musik OHNE Smartphone über die Uhr hören kann. Da ich Nutzer eines Musikstreamingdienstes bin, bringt mir diese Funktion aktuell nichts. Da darf gerne eine passende App programmiert werden. Was allerdings funktioniert, auch mit dem Musikstreamingdienst, ist die Steuerung der Musik über die Uhr: Sehr praktisch. Vorschläge? – Klar, mehr Apps. Bessere Anpassbarkeit der Uhrendesigns, wobei es aktuell schon sehr viel hauseigene und dritte Designs gibt. Richtige Kompatibilität mit dem iPhone (meinen Kumpel wirds freuen). Apps als eigene Verlinkung auf dem Homescreen und nicht nur im Appdrawer. Bessere Einstellungsmöglichkeiten der Vibrationsintensität (darf gerne noch hochgeschraubt werden). Anzeigen von Bildern in Benachrichtigungen. Samsung hat mit der Gear S2 geliefert….. so richtig. Wenn sie am Ball bleiben, wächst mit Tizen als OS und der Gear-Reihe ein ernsthafter Konkurrent zu Android Wear. Wenn sich die oben genannten Punkte noch ändern und neue, überraschende aber auch sinnvolle Funktionen dazukommen, bin ich sogar der Meinung, dass die Gear S2 die beste Smartwatch neben der Apple Watch werden kann. Die Uhr mit dem innovativsten Bedienkonzept ist sie auch jetzt schon.

  6. Geschenk sagt:

    Habe die Gear S2 Classic heute geliefert bekommen. Über Amazon prime von der Bestellung bis zu dem Zeitpunkt als ich das Paket erhielt sind nicht mal 24 Stunden vergangen. Die Uhr wurde Sicher verpackt so das Lieferschäden eigentlich kaum möglich sind. Kommen wir nun zum Unboxing: Im Lieferumfang sind die Smartwatch, das passende Induktionsladegerät, ein 2. kürzeres Ersatz armband und die Bedienungsanleitung (Deutsch) enthalten. Der Smartwatchakku war beim 1. anschalten auf ca 30% vorgeladen und die Sprach Einstellung bereits auf Deutsch. Die Verbindung und Synchronisation mit meinem Galaxy S6 edge lief einwandfrei. Die Watch hat viele Funktionen viele Tolle Watchfaces und sieht einfach Klasse aus. Das Anzeigen von Benachrichtigungen und das beantworten funktionieren Super. Nach einer Halben Stunde am Ladegerät hat die Uhr ca 40% mehr akku . Das Leder der Uhr ist anfangs noch etwas Steif dies ist bei Echtleder aber völlig normal und wird weicher und angenehmer mit der Zeit. Nun warum ich der Uhr 5 Sterne gebe. Ich kann mit der Watch die Musik wiedergabe meiner amazon Musik APP steuern selbst die Musikcover werden angezeigt. Die Bedienung über die Lünette ist Einfach und macht Spaß. Bisher sind mir keinerlei Makel aufgefallen und ich bin absolut begeistert 🙂

  7. Geschenk sagt:

    Besser als die Apple Watch. Hier bekommt man z.B. bei Whatsapp nicht nur mitgeteilt, das ein Bild gesendet wurde, sondern es wird auch auf der Uhr angezeigt. Wesentlich mehr und schönere Watchfaces als bei der Watch.

  8. Geschenk sagt:

    Ich habe die Gear S2 direkt am 08.10. gekauft und habe Sie nun bereits 3 Wochen testen können. Das Aussehen der Uhr spricht mich persönlich an, da ich sie auch gerne als Fitnesstracker nutze und ich generell kein Fan von Lederbändchen bin. Einen billigen Eindruck wie in manchen Rezensionen benannt macht sie dennoch nicht. Ich trage sie täglich, ob casaul oder mit Hemd die Uhr fällt nicht so sehr auf, wie es vielleicht eine G-Shock von Casio würde wenn man einen Anzug trägt… aber das ist geschmacksache. Die Steuerung ist durch das „Circular Bezel“ (die Lünette) sehr angenehm und man hat keine schmierigen Fingerabdrücke auf dem Display, meines Erachtens könnten sich viele Entwickler bzgl. dessen eine Scheibe abschneiden. Die Uhr ist für mein Handgelenk nicht zu klein, aber ein paar Milimeter hätten bestimmt nicht geschadet. Jedoch mag ich dezentere Uhren lieber als welche die man zum Schlagring oder Wurfgeschoss umwandeln kann wenn nötig…. Die Verbindung mit meinem S5 hat auch auf Anhieb funktioniert, nachdem man der Gear Manager runtergeladen hat und Bluetooth eingeschaltet hat. Besonders gern habe ich die S Health Kooperation, der Puls wird in regelmäßign Abständen im Laufe des Tages gemessen, die Schritte gezählt und die tägliche Aktivität protokolliert. Aber auch Fitness wird nach dem einstellen von Laufen, Radfahren,Heimtrainer etc. was für einen Sport man eben macht zuverlässig aufgenommen. Dabei wird der Puls beständig gemessen durch das ganze Workout durch und ist am Ende des Workouts an der Uhr und dem Smartphone einsehbar. Deswegen würde ich sagen, das die Uhr schon eine nette Ergänzung und Motivation ist, aber man für die Hochleistungssportler eher einen richtigen Pulsmesser/tracker empfehlen würde. Besonders für Bürotätige oder Vielsitzende ist die Funktion des „Zeit sich zu bewegen“ Alarms (das man seinen faulen Hintern erheben soll) recht nützlich, da man das dann doch wenn auch nur für ein paar Meter tut…. Meines Erachtens nach wichtig für manche potenzielle Käufer ist die Information, dass die Gear S2 über KEINEN Lautsprecher verfügt, ich wiederhole die Gear S2 kann nicht wie der Vorgänger als Stand-Alone Mini-Phone zum Telefonieren genutzt werden, mir persönlich ist das nicht so wichtig, da ich mich persönlich nie in James Bond ähnlicher Position (Ärmel am Mund) an ner Bushaltestelle oder im Zug gesehen hätte, wo ich die Telefonfunktion der Gear S2 sinnvoll nutzen würde, daher hat das Fehlen des Lautsprechers meine Kaufentscheidung nicht beeinflussen können. Manche mögen meinen bei Autofahren sei dies doch total praktisch, denen kann ich nur sagen, dafür gibt es eine Handyhalterung, die Bluetoothverbindung mit dem Radio im Auto oder man lässt in unserer smartphonesüchtigen Gesellschaft, das Telefon während des Fahrens einfach mal liegen und ruft bei Ankunft oder nem Tankstop zurück. Der Anruf wird jedoch zur Gear S2 weitergeleitet, jedoch muss man wenn man dran geht, das Telefon aus der Tasche packen und wiederrum über das Telefon sprechen, aber zum ablehnen oder abschicken einer gespeicherten Nachricht wie „Ich fahre gerade, ich rufe Sie später zurück“ reicht die Gear S2 vollkommen, zumal diese Nachrichten auch individuell anpassbar sind. Der negative Punkt, welcher mich veranlasst hat, einen Stern abzuziehen ist der Mangel an nützlichen Apps im Vergleich zur Android Wear und der Apple Watch. Der Gear App Store ist salopp einfach mager ausgestattet, ich habe keine Ahnung ob sich das bis zur Gear S3?! ändern wird, aber es wäre vom Vorteil neben den tausenden von Uhrendesigns auch mal nützliche Apps, wie Pakettracker oder ÖPNV o.Ä. zu entwickeln, da die Appausstatung verglichen zur Apple Watch eher mangelhaft ist…ja noch nicht mal ausreichend, da ich Apps wie den Timer, Stoppuhr, n-tv etc. nicht als innovativ beschreiben kann, aber da muss man eben auf die Zukunft setzen, dass sich vielleicht doch ein paar Entwickler hinsetzen und zum Beispiel die DB App für die Gear S2 entwickeln, das fänden viele dann doch recht praktisch. Bis hierhin verbleibe ich mit einem guten Eindruck und kann zum Kauf der Gear S2 raten, wenn die fehlende Telefonfunktion und die magere Appaustattung keine Ausschlusskriterien darstellen. EDIT 06/16: Nach knapp 8 Monaten ist das Band auch auseinander gefallen und ich musste das S-Größen Bändchen nutzen. Des Weiteren waren die Apps nach ca. 8 Monaten immer noch nicht weiterentwickelt worden,was absolut inakzeptabel ist. Die Uhr hat schlichtweg keine besseren Funktionen bis auf die Anrufweiterleitung und SMS Anzeigen und für den Preis kriegt man das definitiv günstiger hin. Werde mir vornehmen sie demnächst zu verkaufen und mir einen richtigen Fitnesstracker zu zulegen. Daher nach geraumer Zeit nur noch 2 Sterne wert.

  9. Geschenk sagt:

    Die Uhr an sich gefällt mir persönlich besser als die eckige Apple Watch. Die Auswahl an sinnvollen Apps lässt noch leider zu wünschen übrig, die Bedienung per Lünette ist aber wesentlich einfacher zu handhaben als beim Konkurrent Apple. Ein großes Manko sehe ich allerdings in dem Armband. Gekauft habe ich die Uhr am Erscheinungstag beim Samsung Shop direkt, geliefert wurde Mitte Oktober, Anfang Dezember riss – wie schon mehrfach hier beschrieben – das Armband an der Klebestelle direkt an der Klickverbindung. Mehrere Telefonate mit dem Support brachten mir bei, dass Samsung keine Kulanz kennt und man die Uhr in Gänze einschicken muss – statt nur das Armband, oder einem simplen Austausch nach vorliegendem Bildbeweis und das nach nicht mal 8 Wochen… Also habe ich die Uhr eingeschickt – auf eigene Kosten auch das zwar irgendwo in den AGBs versteckt – aber doch nicht allgemein bekannt – und siehe da – nach 18 Tagen habe ich die Uhr zurückerhalten, und das defekte Armband war getauscht. Offensichtlich aber nur die gebrochene Seite – denn heute hat sich die andere verabschiedet – 8 Wochen nachdem die Uhr aus der Reparatur kam. Erneuter Anruf – diesmal bei der Beschwerdestelle – wieder sieht man sich ausser Stande mir hier kulant und schnell ein neues Band zuzuschicken, ich kann wieder nur auf eigene Kosten zur Partnerreparaturfirma einschicken. Fazit: Da ich nicht schon wieder auf dieses teure Spielzeug so lange verzichten will, und ich nach drei Einsendungen à 5 Euro Porto auch neue Bänder kaufen kann – kapituliere ich vor der Servicewüste hier und kaufe mir Ersatzbänder auf eigene Kosten. Letztes Samsungprodukt für mich….

  10. Geschenk sagt:

    Ich bin leider ein Technik Freak (sagt meine Frau). Ich bin komplett mit Apple ausgestattet und habe daher das neue IPhone 6s Plus sowie die Apple Watch. Die ganzen Bewertungen hier haben mich sehr neugierig auf die Gear s2 gemacht so das ich sie mir gekauft habe zum testen und weil sie einen sehr interessanten Eindruck macht. Zur Bewertung : ich habe die S2 in der Sport Version in der Farbe schwarz gekauft. Schon das unboxing war interessant und die Watch ein echt sehr gut verarbeitetes Gerät. ich habe die S2 gestartet nach ca 20 Sek hat mein IPhone 6s Plus die S2 über Bluetooth gefunden und ohne Probleme gekoppelt ( ohne die noch kommende Gear App). Nach der ersten Überraschung das,das koppeln klappte konnte ich die S2 ohne Probleme in mein W Lan Einloggen. Einige Watchfaces sind vor installiert habe mir ein schickes ausgesucht und konnte diese sogar bearbeiten ( Datum, Akku , sportliche Daten etc wurden wunderbar und ohne Probleme auf dem Watchface angezeigt. Klar das es noch nicht ganz soviele Einstellungsmöglichkeiten gibt aber ich war bis dahin schon positiv überrascht. Nun habe ich getestet ob und was an Benachrichtigungen angezeigt wird , ohne Probleme : whatsapp , Sms, e Mails, Facebook Messenger man konnte die Nachrichten sogar komplett lesen. Anrufe gingen ein mit Namen so wie ich sie auf meinem IPhone in der Kontaktliste gespeichert habe , ich konnte den Anruf für das i Phone annehmen. Puls messen ohne Probleme , Schrittzähler und die vollbrachte Leistung wird ebenfalls angezeigt, selbst die Ergebnisse der Pokalspiele die ich auf der Kicker App als eine Art Push Benachrichtigung bei Toren aktiviert habe kommen ohne Probleme an. Die Bluetooth Verbindung hält ohne Probleme. Ebenso funktioniert der Wecker, Stoppuhr und Timer. Unter den Einstellungen könnte man sogar die Schriftart ändern. Mein Fazit ist ich bin positiv überrascht und werde die S2 als 2 Watch behalten und hoffe auf die versprochene App für IOS wenn ein paar Kleinigkeiten dann noch dazu kämen wäre es perfekt. Es ist eine echt tolle Watch. Den 5 Stern gibt auf jeden Fall wenn Samsung tatsächlich die App für iOS raushaut.

  11. Geschenk sagt:

    Nach einer eher enttäuschenden Erfahrung mit einer Huawei Watch (s. dortige Rezension) habe ich mir die Samsung Gear S2 Classic zugelegt. HARDWARE: Die Uhr ist aufgrund des klassischen Looks die für mich derzeit schönste Smartwatch auf dem Markt. Die Uhr ist sehr gut verarbeitet. Dank der Standardstegbreite passt auch jedes 20mm Armband – was viele Optionen von Leder, Metall oder Keramik eröffnet. Auch die Größe passt – die Uhr trägt auch bei meinen eher schlanken Unterarmen nicht zu sehr auf – im Gegensatz zu den deutlich wuchtigeren Vertretern wie LG Urbane oder Huawei Watch. Die Bedienung mittels drehbarer Lünette ist genial und sehr intuitiv. AKKU: Der Akku reicht bei mäßiger Benutzung (incl. „always on“ Funktion und gelegentlichem Fitness-Tracking) für ca. 30-35 Stunden Laufzeit. Völlig ausreichend, da die Uhr jeden Abend auf die gut designte Ladestation darf. SOFTWARE: Die Installation der Gear-App war nur über Umwege möglich, da laut Google Play Store mein OnePlus Two „nicht kompatibel“ ist. Dank kurzer Google Recherche und XDA-Forum war die Gear-App und das nötige Gear Plugin aber schnell installiert und funktioniert tadellos. Allerdings ist der Zugriff im Samsung-Appstore auf einige wenige kostenlose Apps beschränkt, die kostenpflichtigen Apps kann man wohl nur mit einem Samsung-Phone erwerben. Schade. Aber für meine Zwecke reichen die zur Verfügung stehenden Apps vollkommen aus. Ich hoffe, dass sich Software-technisch in den nächsten Wochen noch einiges tut… Solange gibt’s 1 Stern Abzug.

  12. Geschenk sagt:

    Das Fazit vor meinem ausführlicheren Bericht: Vor der Anschaffung der Smartwatch habe ich wirklich sehr lange auf ein Modell gewartet welches meinen Vorstellungen entspricht und die Entscheidung 379,- € für sie auszugeben viel auch nicht an einem Tag. Nichtsdestotrotz bereue ich es keineswegs, denn die Samsung Gear S2 Classic ist meines Erachtens aktuell die Nummer 1 unter den Wearables. Eine leistungsstarke, benutzerfreundliche Technik, vergleichsweise großer Funktionsumfang und alltags- sowie businesstaugliches Design sprechen alle klar für die Uhr. Im Alltag erweist sie sich als sehr praktischer und treuer Begleiter. Die Entscheidung für die Classic Version beeinflussten im wesentlichen die Armband-Kompatibilität mit herkömmlichen Uhrenarmbändern, sowie das mir besser gefallende Design. Sobald auch mehr Anwendungen für die Uhr bereitstehen, ist die Samsung Gear S2 das Vorbild der Wearables und für mich die beste Geräteeinführung des Jahres 2015. Verpackung und Inhalt Geliefert wird die Uhr in einer schwarzen runden Schachtel, zusammen mit einer Docking-Ladestation, einem weiteren Lederarmband in Größe S und einer Bedienanleitung. Bei der Lieferung ist ein Uhrenarmband in der Größe L angebracht. Design Schwarz, elegant und unfällig. Das Gehäuse misst 39,9 x 43,6 x 11,4 mm (B x H x T). Auf der rechten Seite befinden sich zwei Knöpfe im gleichfarbigen Edelstahl wie der Rest der Uhr. Dazwischen ist ein Mikrofon zu finden. Um das runde 1,2 Zoll große Display ist bei dem Classic Modell die besondere Zier-Lünette. Auf der Unterseite ist eine runde Fläche mit dem Pulssensor in der Mitte angebracht. Das schwarze Lederarmband ist bei der Classic als klassisches Uhrenarmband mit 18mm Breite angeracht. Das S2 Sport Modell dagegen ist nur mit den Hersteller-eigenen Armbänder wegen einer speziellen Anbindung kompatibel, welches ein mitunter ein wichtiger Grund für meine Entscheidung für das Classic Modell war. Der Verschluss ist der traditionelle Uhrenverschluss, ebenfalls im glänzenden Schwarz. Auf den ersten Blick betrachtet, wirkt die Uhr eher klassisch, unauffällig und wird nicht sofort als Smartwatch erkannt. Das runde Design gefällt mir persönlich weitaus besser als die meisten rechteckigen Smartwatches. Ein Vorteil gegenüber anderen runden Modellen ist, dass Samsung es lobenswerter Weise geschafft hat, das gesamte runde Display auch tatsächlich als Display zu nutzen und nicht noch einen schwarzen Balken am unteren Bildschirmrand als Sensor platzieren zu müssen. Das Sport Modell wird durch ein eher futuristisches Design eher als Smartwatch erkannt. Die schwarze abgerundete Docking-Station wird per MikroUSB Kabel mit dem mitgelieferten Netzteil verbunden. Über einen Magneten gehalten, muss die Uhr nur an die Ladestation gehalten werden ohne weitere Kabel an der Uhr anschließen zu müssen. Software Die Gear S2 läuft mit dem herstellereigenen Betriebssystem Tizen, welches speziell für die hauptsächliche Bedienung über die drehbare Lünette entwickelt wurde. Bereits zu Beginn sind viele Standard Apps vorprogrammiert. Bevor die Uhr jedoch im vollen Umfang genutzt werden kann, müssen auf dem Smartphone einige Apps installiert werden. Nach einigen automatischen Updates sind die Geräte schnell über Bluetooth gekoppelt und es kann losgehen. Desweiteren verfügt die Uhr über Wlan und NFC Konnektivität. Hardware Das Herz der Uhr bildet der 1 Gigahertz schnelle Zweikern-Prozessor. Der Arbeitsspeicher beträgt 512 MB. Der interne Speicher ist mit 4 GB angegeben, wobei 1,9 GB zur freien Verfügung stehen. Dieser kann mit weiteren Apps, Musik und Bildern belegt werden. Alle Anwendungen, die Menüführung und sonstige Funktionen laufen zuverlässig und außerordentlich fließend. Bedienung Hauptsächlich steht die Bedienung über die bereits erwähnte drehbare Lünette im Vordergrund. Durch diese kann innerhalb der Apps, aber auch durch das Menü navigiert werden. Ein großer Vorteil dabei ist, dass das nicht allzu große Display demnach nicht ständig von den Finger verdeckt wird. Durch die obere Taste gelangt man einen Schritt zurück, während über die untere Taste das ‚Hauptbild‘, also die Uhr an sich, aktiviert wird. Längeres Drücken der Hometaste (untere) öffnet die Schnelleinstellungen zum Ausschalten und Aktivieren des Energiesparmodus. Doppeltes Betätigen der Hometaste kann mit einer individuellen Funktion, wie beispielsweise das Öffnen einer bestimmten App, belegt werden. Durch Neigen der Uhr zu sich, wird das Display aktiviert und beim abwenden ausgeblendet. Dies funktioniert auch in 99% der Fälle ziemlich zuverlässig. Eine weitere Möglichkeit zum Versetzen in den Standbymodus ist das Bedecken des Displays mit der Handfläche. Menüführung Ausgehend vom ‚Homebildschirm‘ der Uhranzeige, gelangt man durch drehen nach rechts zu einigen Schnellanwendungen bzw. Widgets, die individuell angepasst werden können. Links von der Uhranzeige werden die Benachrichtigungen angezeigt, sofern welche vorhanden sind. Im eigentlichen Menü sind alle Apps auf verschiedenen Seiten kreisförmig angeordnet. Auch deren Position kann selbstverständlich individualisiert werden. Insgesamt ist das Navigieren sehr intuitiv und benutzerfreundlich gestaltet. Personalisierung Nicht nur die gesamten Apps und Widgets, sondern auch hauptsächlich die Uhranzeige kann vielseitig personalisiert werden. Verschiedene Ziffernblätter, Designs, wie auch kleinere Anpassungen wie verschiedene Zeiger oder kleine Widgets innerhalb der Designs können angepasst werden. Neben den bereits vorinstallierten Themen, können unzählige weitere aus der Samsung Gear App auf dem Smartphone heruntergeladen werden. Über das Smartphone können ebenfalls viele Layoutanpassungen vorgenommen oder Inhalte übertragen werden. Benachrichtigungen, Smartphone-Interaktion In den Einstellungen der Gear App kann sehr genau festgelegt werden, welche Benachrichtigungen des Smartphones auf der Gear S2 angezeigt werden sollen. Durch Vibrationsalarme wird man über neue Benachrichtigungen zeitgleich informiert. Das Display leuchtet dabei nur auf, wenn man die Uhr wieder Richtung seiner Blickrichtung neigt. Jede Benachrichtigung kann durch eine Taste auf der Uhr auch auf dem Smartphone angezeigt werden, sodass sich die jeweilige App öffnet. Einige Nachrichten können direkt von der Uhr aus beantwortet werden. Hierbei bieten sich (ebenfalls individuell einstellbare) Schnellantworten, einige Emoticons und eine kleine intelligente Tastatur in Form einer Tastenhandytastatur. Zusätzlich bieten einige Anwendungen die Eingabe per SVoice, also der Spracheingabe, welche erstaunlich gut funktioniert. Auch Fremdsprachen hat die SVoice App problemlos erkannt! Display Auf dem Display mit 360 x 360 Pixel (302 ppi) lassen sich auch gesamte Emails recht angenehm lesen. Die Auflösung ist für die Größe des Displays mehr als ausreichend. Die Helligkeit kann in den allgemeinen- sowie den Schnelleinstellungen durch den Wisch vom oberen Bildschirmrand runter in 10 verschiedenen Helligkeitsstufen angepasst werden. Eine automatische Helligkeitseinstellung gibt es leider nicht. Fitness Auch ein wichtiges Thema für mich bei der Auswahl der Uhr, waren die Funktionen hinsichtlich des Fitnesstrackings. Die Gear S2 verfügt über einen Pulsmesser als Lichtsensor und zeichnet die über den Tag getätigten Schritte über die Beschleunigungs- und Lagesensoren auf. Die Pulsmessung ist verglichen mit einem Gurtmesser selbstverständlich nicht absolut korrekt, bietet jedoch einen ziemlich guten Anhaltspunkt. Die Pulsmessung kann über eine App gestartet werden, welche anschließend eine kleine Anzeige der Normalwerte und einem Vergleich zeigt. Während dem Training misst der Pulssensor durchgehend. Der Schrittzähler funktioniert erstaunlich präzise. Die Schritte werden hierbei meistens nicht sofort aufgezeichnet, sondern nach kurzer Zeit ’nachgetragen‘, sofern man sich nicht länger bewegt. Austricksen durch Schütteln der Uhr wie es bei den meisten Trackern als Schritte gezählt wird, ist hier nicht möglich. In der Aktivitätenübersicht kann man anschließend nachverfolgen, wann über den Tag man mehr oder weniger aktiv war und wieviele Schritte man die letzten Tage gelaufen ist. Ein Zielwert kann ebenfalls eingestellt werden, wobei eine Prozentanzeige zur Zielerreichung angezeigt werden kann Persönlich finde ich die Schritteaufzeichnung, auch wenn sie natürlich nicht unabdingbar ist, ziemlich motivierend und man geht tatsächlich nochmal eine Runde raus um sein Gewissen am Sonntag ein wenig zu befriedigen. Ein Vibrationsalarm ab einer bestimmten inaktiven Zeit kann ebenfalls eingestellt werden, welcher sich im Büro garantiert ziemlich häufig melden wird‘ Über die SHealth App, aber auch über die Uhr selbst können verschiedene Workouts gestartet werden. Hierbei sind nicht nur das klassische Laufen, sondern auch beispielsweise Crosstrainer oder Fahrradfahren möglich. Wenn man längere Zeit läuft, erkennt die Gear S2 die Aktivität auch selbstständig und startet das Workout im Modus ‚gehen‘. Im Fitnessstudio finde ich die Uhr wegen der Pulsmessung und der Stoppuhr sehr praktisch, jedoch eignen sich andere Bänder als das standardmäßige Lederarmband hierfür besser. Akku Die Samsung Gear S2 hat einen 250 mAh Akku, welcher eine Laufzeit von 2-3 Tagen verspricht. Bei regelmäßiger Nutzung, im normalen Modus (Nicht Energiesparmodus) und über Bluetooth gekoppelt hält die Uhr bei mir gute 2 Tage durch. Da ich nachts jedoch sowieso keine Uhr trage, ist es auch kein Problem die Smartwatch auf die Ladestation zu legen. Im Vergleich zu anderen (vergleichbaren) Smartwatches weist die Gear S2 eine der besten Akkulaufzeiten auf. Apps Viele der vorinstallierten Apps erweisen sich als wirklich praktische Alltagsbegleiter. Über den Musikplayer können entweder Titel von dem Uhrspeicher selbst, oder auch die Musiksteuerung des Smartphones bedient werden. Auch ohne Smartphone lassen sich Bluetooth-Kopfhörer schnell über die Einstellungen mit der Gear S2 koppeln. Die Kalderanwendung gefällt mir persönlich sehr gut, zu der sich ebenfalls ein Widget einstellen lässt, indem eine Übersicht der laufenden Termine angezeigt werden kann. Andere Standardanwendungen wären Wetter, Galerie, Timer, Stoppuhr, Wecker, Kontakteschnellwahl (über das Telefon), Taschenrechner und sogar ein Diktiergerät, welches ebenfalls wie SVoice mit der Spracheingabe interagiert. Obwohl auf der Uhr bereits viele Apps vorprogrammiert sind und auch die Auswahl im Store groß scheint, handelt es sich bei den meisten Downloads bisher überwiegend um Uhrdesigns. Einige nützliche Apps kommen nach und nach neu hinzu, aber insgesamt ist die Auswahl derzeit etwas beschränkt. In einigen Foren liest man, dass die Entwickler bereits intensiv an neuen Anwendungen arbeiten, also heißt es hier wohl noch etwas Geduld haben. Einige nennenswerte ‚Nicht-Samsung-Apps‘ sind beispielsweise Ebay, verschiedene Nachrichtenkanäle, Lifesum, Yelp oder auch bereits schon eine Youtube ähnliche Anwendung.

  13. Geschenk sagt:

    Ich hab schon die Gear 1 und Gear 2 neo gehabt und bin noch immer sehr zufrieden mit der Uhr. Sie haben neue Apps als Grundeinstellung hinzugefügt (zB Navi) und das Menü ist mit der neuen dreh Variante am Rand auch viel einfacher geworden. Was mir sehr gut gefällt man kann jedes Uhrenband vom Juwelier draufgeben und hat damit viel mehr Auswahl. Dafür kann ich Samsung nur ein Lob aussprechen weil die meisten großen Unternehmen es nicht mehr so machen damit man jedes Produkt dazu verwenden kann.

  14. Geschenk sagt:

    Vor ab was soll ich groß Schreiben, die meisten haben sich ja hier schon ausgelassen;) Habe meine Gear S2 letzte Woche bekommen. Ich bin absolut Positiv überrascht, wie Flüssig das Tizen Betriebssystem auf der Uhr läuft, da hat Samsung echt mal was Tolles Entwickelt wo Android oder Apple sich mal eine Scheibe abschneiden sollten. Das Design ist absolut Schick geworden, auch mit dem Lederarmband. Die Bedienung mit der Lünette ist der absolute Schrei, absolut gekonnt gelöst und sehr Bedienerfreundlich. Ich selber kann an der Uhr nix aussetzen außer das mit den noch Schmal aufgestellten Apps. Ok man kann nicht damit telefonieren, aber mal ehrlich wer braucht das? Habe es bei meiner Gear 2 Neo auch nicht genutzt weil es viel zu leise war. Wenn ich dann die Leute prahlen höre ja aber mit meiner Gear S oder Apple kann ich telefonieren… Mal ehrlich so Wichtig ist keiner und wenn Ihr im Auto sitzt und das nutzt, versteht man eh kaum was, sowohl bei Samsung wie auch bei Apple, habe beides durch… Und die Menschen die hier schlecht Bewerten, da frage ich mich… Wie verrückt wird die Welt, was erwarten die Leute alle von einem Smartphone oder eine Smartwatch??? Alle Funktionen, funktionieren einwandfrei, egal ob Karten, S-Voice, Nike, S-Health… usw. Für mich die beste Smartwatch die momentan auf dem Markt ist!!! Ich hoffe Samsung wird die Bedienung mit der Lünette nie aufgeben, für mich die beste Bedienung die es je gab. Für mein Empfinden eine klare Kaufempfehlung, OK der Preis ist… naja, aber was solls man lebt nur einmal Ach so eins noch, da ich kein Fan von Lederarmbändern bin habe ich mir über einen Händler bei Amazon ein Edelstahlarmband bestellt, welches wirklich gut zu der Gear passt. ( Siehe Bilder )

  15. Geschenk sagt:

    Habe die Uhr jetzt seit ca. 1 Woche. Sie lässt sich angenehm tragen und bietet einiges an sinnvollem aber auch überflüssiges. Was mir gar nicht gefällt ist die Tatsache, dass man die vorgegebenen Sportprogramme nicht von der Gear löschen kann (Ich brauche kein Sportprogramm Stepper). Schwerwiegender jedoch ist, das man anscheinend kein neues Programm installieren kann. Selbst bei der Samsung Hotline konnte man mir bis heute noch keine Antwort darauf geben. Ich wart seit Tagen auf einen versprochenen Rückruf. Was nützen mir die Sportprogramme von SHealth auf dem Smartphone, wenn ich diese nicht auf meine Gear übertragen kann. A propos Sportprogramme in SHealth: Da sind so „tolle“ Programme wie Yoga, Segeln, Armdrücken etc.etc. drauf aber elementare Programme wie Walking oder Nordic Walking fehlen. Hier muss Samsung noch erheblich nachbessern. ich hoffe, dass diese Probleme mit zukünftigen Updates gelöst werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.