Saeco HD8917/01 Incanto Kaffeevollautomat, AquaClean, integrierte Milchkaraffe, silber
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Saeco HD8917/01 Incanto Kaffeevollautomat, AquaClean, integrierte Milchkaraffe, silber

Küchen- und Haushaltsartikel online – Saeco HD8917/01 Incanto Kaffeevollautomat, AquaClean, integrierte. Philips Saeco HD8917/01 Incanto Kaffeevollautomat Edelstahlfront.

Für Kaffeegenuss wie im Sterne-Hotel steht der Saeco Incanto Kaffeevollautomat HD8917/01 von Philips. Auf höchstem Niveau bereitet er die Gaumenspezialitäten zu und sorgt für das maximale Aroma. Der Automat macht mit seinem Keramik-Mahlwerk und der hochwertigen Technologie jede Tasse Kaffee, Cappuccino, Latte Macciato oder Espresso zu einem echten Erlebnis. Zudem punktet er mit dem stilvollen Design der silberfarbenen Metallfront.


Produktbeschreibung des Herstellers

Incanto HD8914/01 Incanto HD8917/01 GranBaristo HD8975/01 Gran Baristo Avanti HD8977/01
Einstellbares Scheibenmahlwerk aus Keramik Fünf-stufig Fünf-stufig Fünf-stufig Fünf-stufig
Milchsystem automatischer Milchaufschäumer integrierte Milchkaraffe integrierte Milchkaraffe integrierte Milchkaraffe
AquaClean
Steuerung per App via Bluetooth
Benutzerprofile 1 1 6 6
Menge, Stärke und Temperatur einstellbar
Höhenverstellbarer Kaffeeauslauf (in cm) 11,2 – 15,2 cm 11,2 – 15,2 cm 7,5 – 16,5 cm 7,5 – 16,5 cm
Kapazität Wassertank / Bohnenbehälter / Kafffeesatzbehälter (in Portionen) 1,8l/250g/15 1,8l/250g/15 1,7l/270g/20 1,7l/270g/20
Gehäusematerial / Farbe Edelstahl/silber Edelstahl/schwarz Edelstahl/anthrazit Edelstahl/anthrazit
Benutzeroberfläche TFT-Farbdisplay TFT-Farbdisplay LCD Touch-Display LCD Touch-Display

10 Antworten

  1. Geschenk sagt:

    Wir sind sehr begeistert von dießem KVA! Der Kaffee schmeckt sehr sehr gut und die Option auf Latte Macchiato oder Cappucino wird bei uns täglich genutzt. Das war der beste Kauf überhaupt und die Maschine ist daher vorbehaltlos zu empfehlen!

  2. Geschenk sagt:

    Die technischen Daten sowie Vorzüge der Saeco Incanto sind aus der Produktbeschreibung schnell in Erfahrung zu bringen – doch wie sieht aus mit dem täglichen Umgang mit einem Kaffeevollautomaten? Wie sind die Erfahrungen? Was ist eventuell zu beachten? Optisch ist Saeco Incanto ein Highlight! Uns gefällt sie sehr gut. Die Edelstahlfront macht einen sehr schicken und eleganten Eindruck. Die Bedientasten sind oben an der Front angebracht – jeweils 3 links und rechts vom Display. Die Menüführung gibt es zwar nur auf Englisch, was uns aber nicht sonderlich stört, weil alles ziemlich selbsterklärend ist. Für die erste Inbetriebnahme sollte man sich an die beiliegende Bedienungsanleitung halten. Es werden mehrere Spülvorgänge sowie eine Entlüftung durchgeführt, erst dann ist die Maschine einsatzbereit. Die Bedienungsanleitung ist gut verständlich, wenn auch etwas unstrukturiert. Beim Aufstellort der Saeco Incanto sollte beachtet werden, dass das Kabel sehr kurz ist! Mit nur 70cm Länge, muss die nächste Steckdose in unmittelbarer Nähe liegen. Außerdem sind der Wassertank (1,5 Liter Fassungsvermögen) sowie das Kaffeebohnenfach oben an der Maschine angebracht. Der Wassertank wird auch nach oben aus der Maschine herausgehoben – sollte also der Vollautomat auf der Arbeitsfläche unter Hängeschränken stehen, kann es hier schon zu Schwierigkeiten kommen. Das Kaffeebohnenfach ist leicht zu befüllen und durch eine Anzeige im Display wird auch immer zuverlässig signalisiert, wenn Kaffeebohnen aufgefüllt werden müssen. Ebenfalls wird auch angezeigt, wenn der Kaffeesatzbehälter voll ist oder der Wassertank leer. Eine von außen sichtbare Wasserstandsanzeige gibt es leider nicht. Diese vermissen wir auch etwas, weil die Maschine nicht vorher warnt, wenn nicht genügend Wasser im Tank ist. Geht das Wasser während der Zubereitung eines Kaffees aus – dann gibt es eben nur einen „kleinen“ Kaffee. Hier würde ich mir eine vorherige Warnung wünschen, dass der Wasserstand für die gewünschte Kaffeespezialität nicht ausreicht… Die Saeco Incanto hat einen höhenverstellbaren Kaffeeauslauf. Das ist sehr sinnvoll, wenn mann eben für Espresso kleine Tassen verwendet, größere für den Espresso Lungo und für den Latte Macchiatto höhere Gläser. Für Espresso-Tassen ist der Kaffeeauslauf aber leider auf seiner niedrigsten Einstellung immernoch viel zu hoch. Die Folge sind Kaffeespritzer an der Maschine und in der unmittelbaren Umgebung, und außerdem leidet auch etwas die Crema. Was den Geschmack angeht, gibt es allerdings nichts auszusetzen! Verschiedene Einstellungsmöglichkeiten (Mahlwerk, Kaffeetemperatur, Stärke des Kaffees und die Füllmenge) ermöglichen für jeden Geschmack den perfekten Kaffee. Letztendlich sind auch die verwendeten Kaffeebohnen entscheidend für den guten Geschmack des Kaffees. Geschmacklich hat uns die Saeco Incanto vollkommen überzeugt! DAS ist ECHTER Kaffeegenuss, wie wir ihn in unserer Küche noch nie hinbekommen haben! Auch mein geliebter Latte Macchiatto wird einfach perfekt. Der Milchschaum luftig und doch fest genug, dass Zucker oben drauf liegen bleibt… Ein Traum! Sehr praktisch ist der abnehmbare Milchbehälter, der nach Gebrauch einfach in den Kühlschrank gestellt werden kann. Was man aber nach der Zubereitung eines Milchgetränks nicht vergessen sollte, ist die Reinigungstaste zu betätigen. Diese spült den Auslauf der Milch mit heißem Wasser durch. Neben den Kaffeespezialitäten Latte Macchiatto und Cappuccino ist übrigens auch die Zubereitung von heißer Milch möglich – für Kakaotrinker sicherlich sehr interessant. Durch Einsetzen des beiliegenden Wasserauslaufs kann auch heißes Wasser – z.B. für Tee – schnell ausgegeben werden. Die Auswahl der verschiedenen Heißgetränke (Espresso, Espresso Lungo, Cappuccino, Latte Macchiatto, heiße Milch oder Heißwasser), die Optik und letztendlich der Geschmack – wir sind total überzeugt! So ein Kaffeevollautomat in der Küche ist eine feine Sache – wir lieben ihn! Bei aller Liebe haben wir dennoch noch ein paar weitere Kritikpunkte… So zum Beispiel die Reinigung des Milchbehälters. So ein externer Milchbehälter ist auf jeden Fall eine tolle Sache – er kann in den Kühlschrank gestellt werden und muss zumindest nicht täglich gereinigt werden. Alle zwei Tage sollte er aber komplett ausgewaschen werden und dafür muss man ihn in seine Einzelteile zerlegen. 7 Teile sind es an der Zahl, und ich finde es ehrlich gesagt schon etwas umständlich das Teil jedesmal komplett auseinander- und wieder zusammen zu bauen. Der zweite große Kritikpunkt ist der Auffangbehälter. Die untere Seite der Front der Saeco Incanto ist eine Art Schublade, in der sich der Kaffeesatzbehälter befindet und wo sich Wasser sammelt. Die Auffangschale muss täglich geleert werden. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo immer dieses viele Wasser herkommt, aber der Auffangbehälter ist täglich voll mit Wasser und Kaffeesatzresten. Das relativ große, flache Teil ist sehr unhandlich und man muss auf dem Weg zum Spülbecken gehörig aufpassen nicht zu kleckern! Ansonsten gilt es zur Reinigung noch zu sagen, dass das Brühsystem einmal wöchentlich ausgespült und gereinigt werden muss. Dazu wird seitlich eine Tür geöffnet, die Brüheinheit entnommen und unter fließendem Wasser ausgespült. Unterhalb der Brüheinheit befindet sich noch eine kleine Auffangschale und der gesamte Innenraum wird mit einem kleinen Pinsel gereinigt. Außerdem müssen wöchentlich mehrere Spüldurchgänge des Milchbehälters erfolgen. Hinzu kommt noch eine monatliche Schmierung und Entfettung des Brühsystems (Achtung: Folgekosten für das dazu benötigte Fett und Kaffeefettlöser-Tabletten). Ein Kaffeevollautomat erfordert eben mehr Pflegeaufwand als eine übliche Kaffeemaschine – dessen muss man sich im Vorfeld auf alle Fälle bewusst sein. Wir stören uns auch nicht an der Reinigung selbst, sondern an der Tatsache, dass einige Dinge hätten durchaus praktischer gelöst sein können – wie z.B. der unhandliche Auffangbehälter oder die zu vielen Einzelteile des Michbehälters…. Alles in Allem ist ein Kaffeevollautomat eine gute Anschaffung für alle, die den perfekten Kaffeegenuss lieben! Wir mögen den Geschmack von frisch gemahlenem und gebrühten Kaffee. Auch ein Latte Macchiatto mit echtem Milchschaum ist absolut nicht mit dem aus einer Kapselmaschine vergleichbar! Zudem ist ein Kaffeevollautomat auf Dauer sicherlich auch am kostengünstigsten – gerechnet pro Tasse Kaffee sind die Kosten hier deutlich niedriger als bei einer Pad-Maschine oder gar einer Kapselmaschine. Allen, die unsere Kritikpunkte nicht als störend empfinden, können wir die Saeco Incanto nur empfehlen.

  3. Geschenk sagt:

    Auch ich bin einer der 60 Tester, der die Saeco Incanto kostenfrei testen durfte. Hier mein Testbericht: Erster Eindruck Nach dem Auspacken gefällt die wertige Anmutung mit vielen teils verchromten, teils matten Metallverkleidungen und das kompakte Design, das für einen echten Vollautomaten vergleichsweise wenig Stellfläche benötigt. Der Aufbau war zwar etwas aufwändig, durch die verständlich gehaltene in vielen Sprachen beigelegte gedruckte Anleitung aber recht schnell erledigt. Weniger Anklang fand bei mir das irgendwie wie ein nachträglich angeflanschter Fremdkörper wirkende Milchgefäß, das zudem Linkshändern im Weg ist und die Nutzung bauchiger Tassen sowie die laut Bedienungsanleitung eigentlich mögliche gleichzeitige Ausgabe von zwei Getränken verhindert, da für zwei Tassen gar kein Platz ist. Getränke Das Wichtigste zuerst: Der Kaffee schmeckt schon mit der werksseitigen Voreinstellung sehr aromatisch und hat eine schöne Crema. Auch die Milchgetränke überzeugen, wenn auch der Milchschaum im direkten Vergleich mit unserer Siemens EQ.6, die wir im Büro haben und die im gleichen Preissegment der Incanto liegt, etwas weniger fest wirkt. Zur Wahl stehen Espresso, Espresso Lungo (Kaffee), Cappucino und Latte Macchiato. Eine Option für Milchkaffee, also Kaffee mit heisser statt aufgeschäumter Milch, fehlt leider. Usabilty Die angezeigten Symbole im Display sind recht grob gepixelt und manche davon nicht intuitiv verständlich, so dass man anfangs die Anleitung zu Hilfe nehmen muss. Ungeschickt auch, dass das Display direkt im Dampfbereich liegt, was es bei jedem Getränkebezug beschlagen lässt und dessen Langlebigkeit vermutlich nicht zuträglich ist. Die Getränke werden sehr einfach über passend italienisch beschriftete Tasten direkt gewählt, dabei kann die Stärke über eine extra Taste in fünf Stufen einfach variiert werden. Sehr gut gefällt mir, dass man die Mengen und bei den Milchgetränken auch das Mischungsverhältnis recht einfach durch langes Drücken der jeweiligen Taste programmieren kann. Letzteres bietet unsere EQ.6 nicht, so dass dort zwischen Latte und Cappucino fast kein Unterschied festzustellen ist. Bei der Incanto ist das in der Voreinstellung ähnlich, durch die Programmierung lässt sich aber einstellen, dass beim Cappuciono deutlich mehr Kaffeeanteil enthalten ist, so wie ich mir das wünsche. Das Menu bietet einige sinnvolle Einstellmöglichkeiten wie die gewünschte Zieltemperatur, ist aber etwas umständlich über die doppelt belegten Getränkewahltasten zu bedienen. Wer Heisswasser beziehen will, muss erst den Milchbehälter entfernen und einen anderen Auslauf anstecken, was diese Funktion in der Praxis fast nutzlos macht. Der Bezug von Milchschaum geht zwar ohne Umbau, erfordert aber meiner Meinung nach auch zu viele Tastendrücke. Merkwürdig ist auch, dass die „Milchsystem Reinigen“-Taste für gerade einmal 10 Sekunden nach dem Bezug eines Milchgetränks aktiv ist – das ist fast wie in einem Computerspiel. Ich habe keine andere Möglichkeit in der Anleitung gefunden, diese Funktion zu aktivieren. Wasser- und Bohnenbehälter sind einfach zu erreichen bzw. zu entnehmen und für den Privatgebrauch von der Größe sicher okay. Im Vergleich mit der EQ.6 fällt noch die fehlende Tassenbeleuchtung auf – sicher kein Muss, aber doch etwas, was ich in dieser Preisklasse erwartet hätte. Das Werbeversprechen „5000 Tassen ohne Entkalken“ relativiert sich bei genauerem Lesen: Die der Berechnung zugrunde liegenden Tassen fassen 0,1l und in diesem Zeitraum sind zwingend acht der nicht gerade billigen Filter einzusetzen. Das Feature verzögert voraussichtlich zwar den nötigen Entkalkungsvorgang, Wartung in Form von Reinigung und Fetten bleibt neben dem kostspieligen Filterwechseln aber trotzdem notwendig. Beim Lesen der umfangreichen Reinigungs- und Wartungsvorschriften in der Anleitung platzt so die Hoffnung ganz schnell, durch das beworbene Feature ein Gerät zu haben, mit dem man lange Zeit Kaffee ohne Wartungsaufwand bekommt. Insbesondere die Milchkaraffe mit Milchschäumer, die laut Anleitung nicht einmal in den Geschirrspüler darf, bereitet durch das zum Reinigen täglich notwendige Auseinander- und Zusammenbauen wenig Freude. Fazit Der Saeco Incanto ist ein recht hochwertig wirkender kompakter Vollautomat, mit dem sich sehr guter Espresso, aromatischer Kaffee und gute Milchgetränke einfach zubereiten lassen, der aber deutliche Schwächen bei Bedienung und Komfort hat. Die beworbenen langen Entkalkungsintervalle werden leider durch die vorgeschriebenen aufwändigen Reinigungs-, Wartungs- und Filterwechselroutinen relativiert.

  4. Geschenk sagt:

    Der schlanke Kaffeevollautomat konnte optisch direkt bei mir punkten. Seine moderne Edelstahloptik, das Display und die gute Verarbeitung wirken edel. Dem Gerät liegt eine ausführliche Beschreibung bei, der man Schritt für Schritt folgen kann. Die erste Inbetriebnahme ist schon ein wenig zeitaufwändig, aber zum Glück kein Hexenwerk. Was mir direkt positiv aufgefallen ist, die Maschine verfügt auf der Rückseite über einen „richtigen“ Ein-/Ausschalter und lässt sich vorne mit der Standby-Taste dann noch einmal separat einschalten bzw. in Standby setzen. Der Wassertank ist mit seinem 1,8 l Tank nicht gerade groß. Mittlerweile sehe ich es aber sogar als Vorteil. Da ich öfters den Wassertank neu befüllen muss, ist das Wasser stets frisch. Beim Aufstellen des Gerätes sollte schon ein wenig Platz nach oben eingeplant werden, damit Wassertank und Bohnenfach gut erreicht werden können. Mit dem beiliegenden Teststreifen wird die Wasserhärte ermittelt und die Maschine dann dementsprechend eingestellt. Der Aqua Clean Filter sorgt dafür, dass die Maschine erst nach 5.000 Tassen oder nach 2 Jahren entkalkt werden muss. Allerdings sollte der Filter alle 3 Monate ausgewechselt werden. Er liegt preislich bei etwa 15 € pro Stück, was nicht gerade ein Schnäppchen ist. Die Bohnen lassen sich bequem in den dafür vorgesehenen Behälter füllen. In der Mitte befindet sich die Option für Pulver, das ist ganz prima, wenn Besuch kommt und jemand evtl. koffeeinfreien Kaffee möchte. Der Mahlgrad lässt sich während des Mahlvorgangs mit dem beigefügten Multifunktionswerkzeug in fünf verschiedene Stufen verstellen. Wir haben ihn erst einmal so gelassen wie er ist – auf Stufe 3. Das Mahlwerk finde ich nicht zu laut, ganz im Gegenteil, wenn ich es höre, bekomme ich noch mehr Appetit auf einen leckeren Kaffee. Die Maschine verfügt über das sogenannte Saeco Adapting System. Die Eigenschaften von Kaffeebohnen variieren je nach Herkunft, Mischung und Röstung. Dieses System stellt sich nach einigen Tassen automatisch ein und erschließt so geschmacklich optimal die jeweiligen Bohnen. Die Abtropfschale passt optisch zwar ausgezeichnet zur Maschine, ist jedoch hochempfindlich. Wir waren sehr vorsichtig und trotzdem zeichnen sich schon einige Kratzspuren darauf ab. Vielleicht wäre hier ein anderes Material doch von Vorteil, auch wenn die Optik ein wenig darunter leiden würde. Die Bedientasten sind gut angelegt und einfach zu betätigen. Über diese Tasten lassen sich alle Einstellungen vornehmen, wie z. B. die Kaffeestärke einzustellen, Getränkeauswahl usw. Erscheint alles anfangs noch recht komplex, hat man die Funktionen ganz schnell im Griff. Ein wenig schade finde ich, dass das Display alles in Englisch anzeigt. Ich hätte mir schon gewünscht, dass eine Umstellung auf Deutsch möglich wäre. Es ist allerdings trotzdem nicht schwer, da die Begriffe selbst jemand mit mangelnden Englischkenntnissen gut zuordnen könnte und von daher nur ein kleiner Kritikpunkt. Der Auslauf ist höhenverstellbar. Er dürfte ruhig noch ein Stückchen weiter ausziehbar sein. Bei kleineren Tassen spritzt es manchmal ein wenig. Dank der Memofunktion kann man den Kaffee so „kreieren“, wie er einem am besten schmeckt. Wir haben zwar eine Weile gebraucht, um die für uns richtige Wassermenge herauszufinden, aber jetzt ist der Kaffee so, wie wir ihn mögen. Die Saeco Incanto kann zwei Tassen gleichzeitig zubereiten, hierzu wird einfach zweimal die entsprechende Taste gedrückt. Die Maschine zeigt dann an, dass zwei Tassen zubereitet werden. Ist der Wassertank leer, wird dies im Display signalisiert. Warnungen werden immer in rot angezeigt. Beim Brühvorgang beschlägt die Front der Maschine inklusive Display recht stark. Das stört mich zwar nicht weiter, ich hoffe nur nicht, dass irgendwann Feuchtigkeit ins Display eindringt. Die Kaffeespezialitäten sind ein Träumchen. Die Milch ist fluffig, aber dennoch so fest, dass Zucker erst einmal oben auf dem Schaum liegen bleibt, echt ein Genuss. Mir schmecken beide Varianten ausgesprochen gut – Latte Macchiato sowie Cappuccino. Die Milchkanne lässt sich leicht herausnehmen und kann ruhig bis zum nächsten Tag in den Kühlschrank gestellt werden. Das mache ich aber eher seltener, ich spüle sie lieber abends kurz durch. Bei der gründlichen Reinigung sollte sie ganz auseinander genommen werden, damit auch alles richtig sauber wird. Puren Milchschaum kann man ebenfalls ganz einfach zubereiten, übrigens ein Highlight bei den Kids. Heißes Wasser für Tees & Co. kann man mit dem passenden Aufsatz – Heißwasserauslauftrichter – „zapfen“. Die Reinigung des Gerätes gestaltet sich nicht schwer. Das gepresste Kaffeemehl, das sich nach dem Brühvorgang im Kaffeesatzbehälter befindet, wird nach der Entnahme des Behälters einfach ausgekippt. Das restliche Kaffeemehl lässt sich einfach abklopfen und anschließend mit klarem Wasser leicht ausspülen. Die Abtropfschale lässt sich ebenso leicht reinigen. Einmal wöchentlich sollte man die Brühgruppe herausnehmen und gründlich sauber machen. Das Innere der Maschine wird am besten mit einem weichen feuchten Tuch gereinigt. Kaffeereste lassen sich mit dem Pinsel gut entfernen. Außerdem gibt es noch Milchkreislauf-Reiniger, Entfettungstabletten zur Reinigung der Brühstation und Entkalker. Mit diesem Thema muss ich mich noch in Ruhe beschäftigen. Fakt ist, dass so ein Kaffeevollautomat schon recht pflegeintensiv ist, das sollte man bei der Anschaffung bedenken. Meine Familie und mich hat das Gerät trotz der Kritikpunkte überzeugt.

  5. Geschenk sagt:

    Im Lieferumfang befindet sich, neben dem Gerät selbst (mit Auffangschale und Tresterbehälter), das Netzkabel (zu kurz), ein Wasserfilter, ein Reinigungspinsel, Schmierfett, ein Pulverlöffel (mit Werkzeug) und der externe Behälter für die Milch. Auch ein Teststäbchen zum Bestimmen der Wasserhärte gehört dazu. Hinzu kommt dann noch der übliche Papierkram, wie die (sehr ausführliche) Bedienungsanleitung in mehreren Sprachen und die Garantiebedingungen. Sehr gut gefällt mir die doch recht kompakte Bauform (BxHxT 22x33x42cm; + ca. 20cm in der Höhe, um den Wassertank vernünftig herausnehmen und Bohnen nachfüllen zu können), wodurch nicht all zu viel Platz auf der Arbeitsplatte benötigt wird. Man muss aber auch noch zusätzlichen etwas Raum an den Rändern zur Belüftung einplanen (Vorgabe ca. 15cm – rechter Hand ist die Brühgruppe und hier tritt immer etwas Dampf bei der Benutzung aus). Nach Erstreinigung, -befüllung und Entlüftung (die wird beim ersten Einschalten automatisch vorgenommen), kann umgehend der erste Kaffee / Espresso gezogen werden. Vorab sollte man aber noch den mitgelieferten Wasserfilter einbauen und in der Maschine anmelden (das erspart einem, auf lange Sicht, das regelmäßige entkalken). Da die Maschine, trotz großem und gut lesbarem Display und der Bedienung über „nur“ 6 Tasten, einfach aussieht, sollte man aber doch vorab die Bedienungsanleitung lesen (auch wenn das den Technik-Junkies evtl. gegen den Strich geht 😉 ), da die Tücke im Details steckt. Im Grundgedanken sind eine Taste für die Kaffeestärke, eine für das Menü und vier für die Getränkeauswahl bestimmt. Somit sind die Standardheißgetränke Espresso, Espresso groß, Cappuccino und Latte Macchiato mit einem Tastendruck zu beziehen. Die restlichen Möglichkeiten, wie heiße Milch, heißes Wasser, etc., müssen über das Menü ausgewählt werden. Hier liegt für mich ein kleines Manko. Ich fände es schöner, wenn man z.B. zwei Tasten frei belegen könnte (z.B. heiße Milch anstelle eines Latte). Beim Bezug eines Getränkes hat man die Wahl, dass die vorher eingestellte Wassermenge gezogen wird und die Maschine automatisch stoppt oder man jederzeit per Hand den Bezug stoppen kann (sehr von Vorteil, wenn man unterschiedliche Tassengrößen einsetzt). Die gewünschte Stärke des Kaffees/Espressos kann jederzeit individuell eingestellt werden (was ich aber unglücklich gelöst finde; mehr weiter unten). Anstelle der eingefüllten Bohnen, welche frisch gemahlen werden (die Malstärke kann in 5 Stufen eingestellt werden), kann man auch jederzeit extern Kaffeepulver zuführen. Leider ist hier aber die Öffnung etwas unglücklich gebaut. Mir gelang es eigentlich nie, das Pulver einzufüllen, ohne das etwas daneben geht (trotz dem speziellen Löffel zum Befüllen). Negativ ist für mich der Kaffeeauslauf. Dieser kann zwar in der Höhe verstellt werden, aber selbst in tiefster Stellung, bleiben 11cm übrig. Bei Kaffeetassen noch ganz ok, aber Espressotassen stehen dafür viel zu tief. Hier gibt es ordentlich Spritzer, welche sich 360° verteilen. man sollte also nichts in der Nähe liegen haben, was nicht abwaschbar ist. Um Getränke mit Milchschaum zu machen, muss der Milchbehälter am Gerät angeschlossen werden. Die Lösung an sich ist platzsparend gemacht: Heißwasserdüse abnehmen, Milchbehälter dafür einstecken, den Rest macht die Maschine. Wenn man „ständig“ zwischen Milch und Heißwasser wechseln muss, ist dies evtl. etwas lästig, aber 1. wie oft kommt das vor und 2. muss man für Heißwasser an der Maschine nichts säubern, da die Milchverarbeitung komplett im Milchbehälter geschieht. Leider ist der Auslauf für die Milch ebenso unglücklich gelöst, wie der normale Kaffeeauslauf am Gerät: er ist zu hoch angebracht. Vom Auslauf bis zu Bodenplatte, sind es knapp über 15cm. Für ein hohes Latte-Glas in Ordnung, aber bei einer Cappuccino-Tasse gibt es wieder ein größeres Spritzproblem. Das wird noch verstärkt, sobald man den Milchaufschäumer kurz hintereinander mehrmals nutzt. Ab der zweiten Nutzung steht noch etwas Wasser im Zulauf, welches sich dann erst mal mit Druck den Weg nach außen bahnt. Gut 20cm um die Maschine herum, konnte man das Ergebnis abwischen. Der erzeugte Milchschaum ist sehr gut. Auch mit 1,5%-tiger Milch, ist er sehr feinporig und stabil. Wie schon erwähnt, kann die Stärke des Kaffee/Espresso individuell eingestellt werden (von 1-5 Bohnen). Leider muss dies aber immer vor dem Bezug getan werden, es ist keine feste Zuordnung zu den Tasten möglich. Die Maschine merkt sich immer die letzte Einstellung. Wurde ein schwacher Kaffee gezogen und man passt nicht bei nächsten Espresso auf, bekommt man nicht mehr als gefärbtes Wasser 😉 Zur Reinigung und Pflege. Ein großer Vorteil ist, dass alle Teile, welche mit Wasser und Pulver in Kontakt kommen, leicht gereinigt werden können. Die Auffangschale mit dem Tresterbehälter, geht fast über die komplette Grundfläche des Gerätes und hat ein großes Fassungsvermögen. Die Schale selbst ist mit zwei Knöpfen arretiert und sitzt dadurch fest im Gerät. Das Tassenblech wird per Magnete in Position gehalten. Vorne besitzt sie einen kleinen Plastiknippel, der die Füllhöhe anzeigt. Wenn dieser eine Leerung anzeigt, muss man aber schon gut balancieren können, um die Schale ohne Sauerei zur Spüle zu bekommen (durch die Größe, schwappt es leicht). Hier hat die Erfahrung gezeigt, die Leerung vorher schon durchzuführen. Ein voller Trestbehälter wird gesondert über das Display angezeigt. Die Brühgruppe kann vollständig aus dem Gerät heraus genommen und unter fließendem Wasser gereinigt werden. Der Nachteil ist, dass sie danach komplett trocknen muss, bevor sie wieder ins Gerät eingesetzt werden darf. Gut 2 Stunden muss man dann schon mal ohne Kaffee auskommen. Auch muss sie regelmäßig eingefettet werden (1x im Monat; eine kleine Tube liegt bei). Ebenfalls einmal im Monat soll die Brühgruppe dann auch (klingt jetzt paradox) entfettet werden. Hier ist dann aber das Öl vom Kaffee gemeint. Zur Reinigung ist hierfür ein spezieller Reiniger nötig, der sich aber leider nicht im Lieferung befindet. Auch der Milchbehälter muss regelmäßig und gründlich gereinigt werden (ebenfalls monatlich mit einem speziellen, nicht beiliegenden Reiniger), was aber, dank der vollständigen Zerlegbarkeit, kein Problem darstellt. Positives und negatives im Überblick: + Kompakte Bauform + Recht leises Malwerk + Gutes Möglichkeit der Reinigung (zerlegbar) + Die komplette Milchverarbeitung, findet extern im dazugehörigen Behälter statt. o Befüllung für Kaffeepulver unglücklich gelöst (Scharnier des runden Deckels in 2/3 Höhe, daher auch nur 2/3 der Öffnung zugänglich) o Bei Zwei-Tassen-Bezug zweimal malen und brühen – keinerlei Zeitersparnis o Herausnehmen der Heißwasserdüse oder lösen des Milchaufschäumers für dicke Finger etwas mühselig, da die rechte Entriegelung sehr nahe am Kaffeeauslauf sitzt – Netzkabel zu kurz (72cm ohne Stecker) – Kein händisches spülen der Düsen möglich (z.B. um nach ein paar Tagen nicht Benutzung, das alte Wasser aus dem System zu bekommen) – Kaffeestärke nicht fest den Tasten zuordenbar – Der Kaffeeauslauf für Espressotassen, kann nicht tief genug eingestellt werden – Ab der zweiten Nutzung des Milchaufschäumers gibt’s große Spritzerei – Es liegt keine Probe für den Maschinen- und Milchbehälterreiniger bei, um wenigstens einmal die Reinigung vornehmen zu können. Müsste bei dem Preis drin sein. Trotz der kleinen Mängel, finde ich den Vollautomaten als recht gut gelungen. Die Bilder wurden nach frischer Reinigung der Maschine und des Zubehörs gemacht (daher auch ein leerer Milchbehälter). Der Kaffeeauslauf ist jeweils in tiefster Position. Cappuccino und Latte Macchiato direkt nach Bezug (Milch 1,5% Fett).

  6. Geschenk sagt:

    Ich in den letzten 20 Jahren mehrere Jura Vollautomaten. 2 Dinge nervten mich immer. 1. Das man nur mit viel Fingergeschick, Geduld und Anleitungen aus dem Internet an das Innere kam um es einmal richtig zu reinigen und zu fetten. Man glaubt gar nicht was für schimmlige Rückstände man dort in dem Inneren der Maschine findet. 2. Das System um Milchschaum zu erzeugen. Es wurde zwar immer besser, aber die Reinigung war für mal eben eine Cappuccino echt umständlich und zu aufwendig. Bin trotzdem bei Jura geblieben, weil der Kaffee einfach besser schmeckte. Nun habe ich doch zur Saeco Incanto gewechselt und ich bereue nichts. Kaffee schmeckt besser als früher, das Gerät lässt sich schnell reinigen bzw. nachfetten und der Milchschaum ist – nicht gekühlte 1,5 % H-Milch – super. Eine Latte Macchiato in einem Glas hat exakt die 3 Schichten, die auch ein Barista zaubern kann. Das finde ich bei einem Vollautomaten schon enorm. Überdies kann man den extra Milchbehälter schön im Kühlschrank lagern und muss ihn daher nicht nach jedem Gebrauch mühsam reinigen. 1 x pro Woche wandert er in die Spülmaschine und fertig. Ein wirklich gutes Gerät. Ich bin jetzt Saeco Fan.

  7. Geschenk sagt:

    Wir haben den Vollautomaten nun etwas länger als eine Woche! Bis jetzt sind wir super zufrieden. Leckerer Kaffee und leichte Bedienung. Mir ist nur aufgefallen, dass das Abtropfgitter wo man du die Tasse hinstellt jetzt schon sehr verkratzt ist. Ich werde es weiter beobachten und ggf das Gitter reklamieren.

  8. Geschenk sagt:

    Der Saeco Incanto Kaffeevollautomat kann nicht nur durch das Design und die kompakte Form überzeugen, er produziert auch leckeren Kaffee – vom Espresso bis zum Latte Macchiato – und besonders guten Milchschaum. Im täglichen Gebrauch hat sich der Vollautomat bisher sehr gut bewährt, es gibt wenig auszusetzen, lediglich einige kleine Schwächen haben sich gezeigt. Z.B. ist die automatische Reinigung der Milchkaraffe nur innerhalb einer 10-Sekundenfrist nach Zubereitung des Getränkes möglich. Design und Verarbeitung: Die Verarbeitung von Edelstahl findet man in der Preisklasse nicht so häufig, in der Regel wird nur Kunststoff verbaut. Bei Saeco sind dagegen die Front und die obere Abdeckung aus Edelstahl, dazu werden schwarzer, z.T. glänzender Kunststoff und eine hochglänzende Umlaufkante an der Vorderseite kombiniert. Sieht absolut schick und wertig aus, ich bin total begeistert. Noch dazu ist es kein großer Kasten, der Vollautomat hat eine kompakte Form (Höhe 33 cm, Breite 22 cm, Tiefe knapp 43 cm) und passt damit auch perfekt in kleinere Küchen. Selbst eine Verwendung unter Hochschränken ist möglich. Die Verarbeitung ist sehr gut. Die Abtropfschale mit dem Kaffeesatzbehälter lässt sich als untere Einheit auf Knopfdruck (rechts und links) gut herausziehen und rastet auch nach dem Einsetzen wieder ein. Ein roter Schwimmer in der Abtropfschale zeigt die Höhe des Wasserstandes an. Eine elektronische Anzeige gibt es dafür leider nicht. Teurere Geräte haben vielfach sogar eine elektronische Sperre, die den weiteren Betrieb des Gerätes blockiert, wenn die Abtropfschale voll ist. Die Saeco hat auch eine elektronische Sperre, jedoch nur für den Kaffeesatzbehälter: Im Display wird angezeigt (in rot), wenn er voll ist. Dann geht nichts mehr, bevor er nicht geleert ist. Aus hygienischen Gründen empfehle ich sowieso tägliches Entleeren des Behälters und der Abtropfschale, damit sich kein Schimmel bilden kann. Allerdings ist der Kaffee-Trester sehr trocken und kompakt, sodass er sich einfach entsorgen lässt. Beim Ausspülen des Behälters bleibt nur noch wenig Kaffeemehl im Waschbecken. Die Tür an der rechten Seite, hinter der sich die Brühgruppe befindet, schließt perfekt mit 2 kleinen Magneten. Der Tassenabstellrost (Edelstahl), der fest auf der Abtropfschale aufliegt, wird ebenfalls mit einem Magnet gehalten. Wirklich alles gut durchdacht, stabil und nichts klappert. Der innenliegende, ausreichend große Wassertank ist auf der linken Seite; er kann ohne Probleme entnommen und wieder eingesetzt werden. Rechts befindet sich der Kaffeebohnenbehälter, der ebenfalls mit einer Edelstahl-Klappe geschlossen wird. Leider hat der Deckel keine Gummidichtung, um das volle Aroma der Kaffeebohnen zu schützen. Schade, denn gerade Kaffeebohnen sollten luftdicht verschlossen sein, da das Aroma der Bohnen wichtigste Voraussetzung für einen wirklich guten Kaffee ist. Das ist bei teuren Geräten fast immer selbstverständlich und sollte auch bei einer Markenmaschine dieser Preisklasse besser gelöst sein. Bedienung und Geschmack: Vor der erstmaligen Inbetriebnahme eines Kaffeevollautomaten empfehle ich auf jeden Fall, die Bedienungsanleitung zu lesen, insbesondere für Einsteiger in dem Bereich sehr hilfreich. Die Bedienungsanleitung für die Saeco ist sehr umfangreich, aber nicht immer ganz einfach zu lesen, nicht nur wegen der kleinen Schrift, sondern auch wegen der vielen Querverweise. Jeder, der schon einmal einen Kaffeevollautomaten besessen hat, wird aber direkt gut zurecht kommen. Die Bedienung ist wirklich einfach: Einschalten (Ein- und Ausschalter hinten, ansonsten Standby-Betrieb), automatische Spülung, dann kann direkt der Kaffee gewählt werden. Möglich sind Espresso, Espresso Lungo, Cappuccino, Latte Macchiato, Milchschaum und heißes Wasser; andere Maschinen können noch mehr Varianten produzieren, reicht aber in der Regel aus. 6 Tasten helfen bei der Bedienung und führen mit dem fast selbsterklärenden Display durch das Menü. 4 Tasten sind für die einzelnen Getränke vorgesehen; für die Ausgabe von Milchschaum und heißem Wasser gibt es aber keine eigenen Tasten, sondern man muß sie über das Menü auswählen. Zusätzlich können weitere Einstellungen vorgenommen werden, z.T. mit den Tasten oder über das Menü. U.a. kann die Kaffeestärke eingestellt werden, die Saeco merkt sich den eingestellten Wert bis zum nächsten Gebrauch. Die Memofunktion speichert den Lieblingskaffee (Milchschaum- und Kaffeemenge), eine Programmierung für einzelne Personen ist jedoch nicht möglich. Weiterhin kann die Standby-Zeit, Einstellung der Wasserhärte und auch die Brühtemperatur eingestellt werden. Ich habe die Brühtemperatur auf Max gestellt, da ich meinen Kaffee am liebsten sehr heiß trinke. Werkseitig ist eine mittlere Temperatur festgelegt. Die Tasten lassen sich gut bedienen und reagieren bereits auf leichten Druck. Durch das Menü wird man einfach mit Pfeilen und Symbolen geleitet. Die wenigen Wörter, die verwendet werden, sind in englischer Sprache. Schade, dass die Sprache nicht geändert werden kann. Ist zwar auch kein großes Problem, aber in der Preisklasse sollte die Maschine schon deutsch können. Der Kaffee wird durchweg gut und auch die Milchgetränke werden perfekt, ein wunderbarer Milchschaum, der kaum noch besser geht. Der Kaffee ist intensiv und kräftig mit einer schönen Crema. Das Aroma ist natürlich maßgeblich abhängig von den verwendeten Kaffeebohnen, da hilft nur Ausprobieren, bis man seine Lieblingssorte gefunden hat. Auf alle Fälle braucht jeder Vollautomat eine „Einarbeitungszeit“, d.h. die ersten Tassen sind nicht genießbar und sehen aus wie Spülwasser. Nach etwa 10 bis 15 Tassen entfaltet sich das optimale Aroma. Der Kaffeeauslauf ist je nach Tassengröße und -höhe verschiebbar, selbst hohe Gläser passen darunter. Allerdings spritzt gerade bei Espresso- bzw. Cappucinotassen manchmal etwas daneben, da der Auslauf selbst in der untersten Einstellung noch recht hoch ist. Das passiert insbesondere bei Milchschaum, der Auslauf der Milchkaraffe ist nicht höhenverstellbar. Vergisst man die Milchkaraffe anzuschließen, gibt es zwar eine Warnung, dennoch läuft das gewählte Programm ab. Es tritt dann statt Milch heißer Dampf aus der Öffnung, in der die Milchkaraffe angeschlossen wird. Steht man direkt vor dem Auslauf, kann man sich dabei schnell verbrennen. Ähnlich wie bei teureren Vollautomaten würde ich mir stattdessen ein Stoppen des Programms wünschen. Reinigung und Pflege: Neben dem Leeren/Reinigen der Abtropfschale und des Kaffeesatzbehälters fällt die wöchentliche Reinigung der Brühgruppe an. Dazu einfach die gesamte Brühgruppe herausnehmen und unter lauwarmen Wasser ordentlich spülen, anschließend trocknen lassen und wieder einsetzen. Die Reinigung der Milchkaraffe ist ebenfalls einfach, nach jedem Milchgetränk erscheint auf dem Display 10 Sekunden lang das Symbol „Clean“. Während dieser Zeit werden nach Drücken der OK-Taste die Kanäle der Milchkaraffe automatisch durchgespült. Verpasst man die 10 Sekunden, ist das Spülen durch die Maschine nicht mehr möglich. Eine Funktion, mit der man nur die Reinigung in Gang setzt, ist leider nicht vorhanden, hätte ich mir aber gewünscht. Alternativ vielleicht die Möglichkeit, die vorgegebene Zeit im Menü zu ändern, ähnlich wie bei der Änderung der Standby-Zeit. Man muss sicherlich nicht nach jeder Tasse die Milchkaraffe spülen, dennoch ist mir die vorgegebene Zeit einfach zu kurz. Es passiert mir oft, dass ich mit anderen Arbeiten in der Küche beschäftigt bin und die 10 Sekunden einfach ablaufen. Danach bleibt nur die manuelle Reinigung, die nach der Benutzung durchgeführt werden soll, d.h. die Teile auseinander nehmen und einzeln spülen oder in der Spülmaschine geben. Bei der wöchentlichen Reinigung sollte zusätzlich der Milchaufschäumer zerlegt und die Einzelteile gereinigt werden. Weitere Pflegeschritte der Saeco umfassen die monatliche Reinigung der Milchkaraffe mit einem speziellen Reiniger, das monatliche Schmieren und Entfetten der Brühgruppe sowie das Entkalken des Vollautomaten. Neu ist der patentierte AquaClean Filter, der Kalk maßgeblich reduzieren soll und einfach im Wassertank in die entsprechende Vorrichtung eingesetzt werden kann. Früher gab es einen Hinweis auf die empfohlene Verwendung von einem Britta Wasserfilter, heute wird der passende Filter von Philips direkt mitgeliefert. Der Wechsel soll nach ca. 3 Monaten erfolgen. Schont auf alle Fälle den Vollautomat und macht sich im besseren Geschmack des Kaffees bemerkbar. Jeder Kaffeevollautomat, wie auch der Saeco Incanto, ist super bequem in der Zubereitung, aber für die Reinigung und Pflege braucht man ein wenig Zeit. Das sollte man vor einem Kauf immer bedenken. Auf alle Fälle hilft die Maschine und führt durch die einzelnen Schritte, wie bei der Entkalkung. Aus meiner Sicht lohnt es sich der höhere Pflegeaufwand auf alle Fälle, man wird mit leckerem Kaffee mit sehr gutem Milchschaum belohnt.

  9. Geschenk sagt:

    Aus meiner Kinderzeit weiß ich noch, dass wenn man einen guten Kaffee haben wollte, Frau Sommer mit der Krönung von Jacobs vorbei kommen musste. Heute ist das ein wenig schwieriger geworden. Die „gute, alte“ Kaffeemaschine, die den bereits gemahlenen Kaffee via Filtertüte in die integrierte Thermoskanne laufen lies gehört in immer mehr Haushalten nach und nach der Vergangenheit an. Der Trend geht eindeutig zu Kaffeevollautomaten, die die Bohnen zunächst mahlen, und dann frisch aufbrühen. Und dies halt nicht nur als „profanen“ Kaffee, sondern auf Wunsch oftmals (liegt an der Ausstattung des Automaten) auch direkt als Kaffeespezialität. Espresso, Cappuccino, Latte Macchiato usw. erfreuen sich auch zu Hause immer größerer Beliebtheit. So auch bei mir, weswegen ich mir vor ein paar Jahren einen gebrauchten Kaffeevollautomaten zugelegt habe. Nach drei Jahren treuen Dienstes (wie viele er davor schon auf dem Buckel hatte, weiß ich nicht) segnte der Automat nun aber vor einigen Wochen das zeitliche und musste ersetzt werden. Wer die Vorzüge (nicht zuletzt die geschmacklichen) eines Vollautomaten zu schätzen gelernt hat, für den kommt eine Filterkaffeemaschine normalerweise nicht mehr in Frage. Ich habe mir die Saeco HD8917/01 Incanto zugelegt, die ich jetzt im einzelnen ein wenig genauer vorstellen möchte. Schon beim Aufstellen des neuen Automaten fällt auf, dass seine Optik sehr schick und edel ist obendrein auch noch sehr schlank ist. Was meine neunjährige Tochter auch gleich zu dem Ausruf „Oh, die Kaffeemaschine ist aber hübsch“ animierte. Die Inbetriebnahme ging ohne große Schwierigkeiten und Komplikationen vonstatten: entgegen meinen sonstigen Gewohnheiten bin ich hierbei auch streng nach Anleitung vorgegangen. Allerdings habe ich hier auch recht schnell feststellen müssen, warum ich keine Bedienungsanleitungen mag: gerade das vorliegende Exemplar erscheint zur Erstinbetriebnahme recht schlecht strukturiert zu sein, da während des Prozederes ständig Querverweise auftauchen, weswegen ich oft blättern muss. Vielleicht entspricht die Gliederung der Themen mehr dem täglichen Gebrauch, wenn man kurz und knapp nochmal schnell nachlesen möchte, die einzelne Funktionen zu handhaben sind. Der Automat ist sowohl mit Wasser als auch mit Kaffeebohnen von oben zu befüllen. Der Wassertank, denn man mittels Henkel aus dem Automaten heben kann, fasst 1,8 Liter. Das erscheint bei dem recht dünnen Kunststoffhenkel schon fast ein bisschen viel zu sein, denn der Henkel biegt sich beim Hochheben des vollen Tanks doch schon beachtlich durch. Ich habe tatsächlich Bedenken, dass mir dieser Henkel eines Tages in Folge eines „Ermüdungsbruches“ einfach durchreisst. Dann wird es schwierig, die Wasserzufuhr zu bewerkstelligen. Meiner Meinung wäre ein leichter Metallhenkel besser gewesen. In das Fach für die Kaffeebohnen passen nach Herstellerangaben ca. 250 Gramm. Auch hier gibt es ein kleines Detail, das mir in der Praxis nicht so ganz gut gefällt: wenn der gesamte Behälter mal mit Bohnen gefüllt war, dann rutschen die Bohnen der vorderen Hälfte des Faches nicht oder nur noch durch „Nachhilfe“ weiter nach unten, bzw. in den hinteren Bereich. Gerade dort müssen sie allerdings hin, weil sich dort das Mahlwerk befindet. Am Mahlwerk lässt sich der Mahlgrad individuell einstellen – allerdings sollte man hierbei zwingend zu tun, wenn das Mahlwerk auch gerade läuft, weil ansonsten das Mahlwerk schnell kaputt gehen kann. Noch eine Anmerkung dazu: die „Auswirkungen“ einer Veränderung des Mahlgrades lassen sich erst zwei, drei Tassen später feststellen. Eine Besonderheit hat der Automat dann aber auch noch aufzuweisen: es gibt auch ein Fach für bereits gemahlenen Kaffee (zu Not eben auch die „Krönung“ von Frau Sommer), der dann ebenfalls frisch aufgebrüht werden kann. In der Praxis habe ich das noch nicht ausprobiert. Vorne am Automaten befinden das Display und 6 Bedienknöpfe, die entweder zur Auswahl der Getränkesorte oder aber für Einstellungsmöglichkeiten genutzt werden können. Auch das Menü wird über diese Elemente angesteuert und bedient. In der Bedienung des Automaten liegen große Vorzüge: auch wenn die Menüsprache englisch ist, so findet man sich gut und schnell zurecht, da dies größtenteils intuitiv geschieht. Ein großer Pluspunkt liegt darin, dass ich die Füllhöhe des zu zapfenden Getränkes entweder fest abspeichern, oder auch situativ anpassen kann. Ebenso die Stärke des zu brühenden Getränkes kann von Fall zu Fall mit kurzen Tastendrücken neu gewählt werden. Der Automat verfügt neben einer Auslassdüse für Heißwasser über einen separaten Milchbehälter inkl. Düse um Kaffeespezialitäten à la Cappuccino, Latte Macchiato oder auch einfach nur leckeren Milchschaum für eine heiße Schokolade zuzubereiten. Das ganze funktioniert wirklich denkbar einfach, indem man die nicht benötigte Düse aus dem Automaten abzieht und die gewünschte draufsteckt. Für den Fall, dass man weder die eine noch die andere Düse an der Front haben möchte, gibt es auch noch eine Abdeckblende, wenn nicht eingesteckt ist. Großartig an dem Automaten sind neben den verschiedenen Einstellungen zur Kaffeestärke, des Mahlgrades und auch der Füllhöhe auch die Möglichkeit die Zapftemperatur des Getränkes einstellen zu können. Das war beispielsweise das große Manko meines bisherigen Automaten: es kam immer nur lauwarmer Kaffee heraus. Ist zwar zum Soforttrinken vielleicht ganz gut, aber ich kenne niemanden, der einen Kaffee „auf Ex“ hinunterstürzt. Im Gegenteil: macht den echten Kaffeegenuß (und hier schließe alle „Spielarten“ mit ein) nicht gerade der Genuss, also das langsamere und gemütliche Trinken aus? Mal ganz abgesehen davon: die optimale Brühtemperatur eines Kaffees liegt bei 90-96 Grad Celsius. Ergo MUSS Kaffee heiß sein! 😉 Die Ergebnisse aller Arten lassen sich mehr als sehen: sowohl der Espresso als auch der „normale“ Kaffee (wir über die Produkttaste „Espresso Lungo“ angewählt) haben einen sehr feinen und runden Geschmack und weisen eine sehr gute Crema auf. Der Milchschaum, den der Automat über den Milchbehälter produziert kann sich absolut sehen lassen und hält auch gehobeneren Qualitätsansprüchen und –proben (z.B. den Zucker auf den Schaum legen und abwarten, wie lange es dauert, bis er durchsackt) mehr als Stand. Kleines Manko ist jedoch, dass sowohl der Auslass für den Kaffee als auch der des Milchschaumes insgesamt zu hoch sind und somit zu kleineren Spritzereien neigen. Zwar lässt sich der Auslass für den Kaffee verstellen, was auch für normale Tassen, Becher oder auch Latte Macchiato Gläser vollkommen ausreichend ist, wenn jedoch eine Espressotasse darunter steht, ist der Auslass eindeutig zu hoch. Die Milchaufschäumdüse lässt sich leider gar nicht verstellen, somit sind ein paar Spritzer leider vorprogrammiert. Anmerkung zum Geschmack und der Konsistenz der Produkte: mein bester Freund ist Barista und arbeitet mit professionellen Siebträgermaschinen und zieht die Milch dann auch direkt per Hand auf. Diese beiden unterschiedlichen Produkte miteinander zu vergleichen wird immer hinken. Dies liegt jedoch weniger an dem Kaffee (hier spielt selbstverständlich die verwendete Bohne eine sehr große Rolle) sondern vielmehr an der Art des Milchaufschäumens: ein Vollautomat wird niemals solch einen perfekten Milchschaum hinzaubern können, wie ein Barista, der dies per Hand tut und auf verschiedene Einflüsse (Temperatur der Milch, Fettgehalt der Milch und Zeit des Ausziehens) jedesmal individuell reagieren kann. Trotzdem sind die Resultate, die die Incanto produziert absolut überzeugend und geschmacklich ein Hochgenuss. Ein Kaffeevollautomat muss natürlich auch gereinigt und gepflegt werden. Auch hier wartet die Incanto mit einer tollen Sache auf: die Maschine braucht nicht entkalkt zu werden (der Hersteller spricht von mindestens 5.000 Tassen), dafür wird ein Filtersystem verwendet, dass von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden muss. Die Brüheinheit ist kinderleicht aus der Maschine heraus zu nehmen und ebenfalls leicht zu reinigen. Und ja, auch hier benötigt man von Zeit zu Zeit ein bisschen Fett und auch ein Lösemittel für Öl- und Fettrückstände vom Kaffee, aber das hält sich meiner Meinung nach von den „Folgekosten“ durchaus noch im sehr überschaubaren Rahmen. Schließlich „dankt“ es der Automat ja einem mit stets sehr leckeren Kaffeespezialitäten und wenn ich sehe, welchen Aufwand mein Freund der Barista nach jedem Gebrauchstag seiner Siebträgermaschine zur Säuberung betreibt, da möchte ich ehrlich gesagt nicht tauschen. Auch der Milchbehälter lässt sich im Grunde genommen gut und einfach reinigen: nach jedem Zapfvorgang eines Milchproduktes werde ich über das Display nach dem Reinigungswunsch gefragt, den ich dann innerhalb von 10 Sekunden bestätigen muss. Wenn ich das tue, habe ich ausreichend Zeit, mir ein kleines Gefäß um das Wasser des Spülvorganges zu holen und die Spülung zu starten. Leider habe ich jedoch noch keine Möglichkeit gefunden, diesen Spülvorgang außerhalb eines Milchaufschäumens auch separat aufrufen zu können. Der Milchbehälter selber lässt sich auch gut im Kühlschrank aufbewahren und wenn er komplett gereinigt werden soll, ist er mit ein paar Handgriffen schnell auseinander und auch wieder zusammen gesetzt. Genial ist die Möglichkeit, über eine kleine Schiebeöffnung Milch in den Behälter nachkippen zu können, ohne ihn aus dem Automaten entfernen zu müssen. Weitere Pluspunkte, die ich an dem Automaten festgestellt habe sind, die sehr schnelle Einschalt- und Aufwärmzeit, das sehr leise Mahlwerk und die Möglichkeit, jeweils auch zwei Espressi oder „normale“ Kaffee ziehen zu können. Natürlich gibt es immer auch ein paar Wünsche, die sich nicht an einzelnen Geräten nicht wieder finden. Zum Beispiel wäre eine Wasserfüllstandsanzeige nett gewesen und eine Menüführung in Deutsch wäre ein kleines bisschen komfortabler gewesen. Aber wird es das nicht immer geben, dass man im Grunde genommen die „eierlegende Wollmilchsau“ sucht? Unterm Strich überzeugen mich die Qualität des Vollautomaten und ganz besonders der von ihm produzierten Kaffeespezialitäten aber absolut und stehen auch in einem ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnis. Deswegen kann ich den Kaffeevollautomaten Saeco HD8917/01 Incanto mit bestem Gewissen weiter empfehlen!

  10. Geschenk sagt:

    Dies ist unser zweites Gerät aus dieser Serie. Neu ist die sehr praktische Reinigungs Funktion des Milchkanals. Das Mahlwerk ist angenehm leise und gut einstellbar. Die Tasten könnten besser lesbar beschriftet sein. Ein Set mit Wasserfiltern haben wir mit gekauft, halten es aber nicht unbedingt für notwendig. Das wichtigste zum Schluss: Die Maschine macht perfekten Espresso, Kaffee, Cappuccino und Latte macchiato.

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