Russland verstehen: Der Kampf um die Ukraine und die Arroganz des Westens: Gabriele Krone-Schmalz
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Russland verstehen: Der Kampf um die Ukraine und die Arroganz des Westens: Gabriele Krone-Schmalz

Gabriele Krone-Schmalz – Russland verstehen: Der Kampf um die Ukraine und die Arroganz des jetzt kaufen. 416 Kundrezensionen und 4.2 Sterne. Politikwissenschaft

Pressestimmen

„Wer bereit ist, Russland nicht bloß als Bären zu betrachten, der von seinem Meiser am Nasenring durch die internationale Manege geführt wird, kann aus ihrem Buch eine Menge lernen.“
Franziska Augstein, Süddeutsche Zeitung, 18. Februar 2015

„Ein so informatives wie meinungsstarkes Buch.“
Katharina Granzin, die tageszeitung, 7. März 2015

„Ein bemerkenswert verantwortungsvolles Buch einer kenntnisreichen und erfahrenen Journalistin.“
Roland R. Ropers, Epoch Times, 12. Februar 2015 

„‚Russland verstehen‘ könnte den Frieden retten.“
Michael Girkens, Stadtanzeiger Hamm, 25. Februar 2015

„Eine Orientierungshilfe für all jene, die das gegenwärtig in den Medien vorherrschende feindliche Russlandbild ablehnen.“
Neues Deutschland, 5. März 2015

„Krone-Schmalz‘ Verdienst ist es, sich auf die verlässlichen Fakten zu stützen. Sie nimmt dem Leser die westlich gefärbte Brille ab.“
Jens Dierolf u. Julia Neupert, Heilbronner Stimme, 7. März 2015
 

Autorenkommentar

Gabriele Krone-Schmalz ist Professorin für TV und Journalistik an der Hochschule Iserlohn. Sie war von 1987 – 1991 Russland-Korrespondentin der ARD und moderierte anschließend bis 1997 den ARD-Kulturweltspiegel. Sie ist Mitglied im Petersburger Dialog und als eine der führenden Russland-Experten Deutschlands regelmäßig im Fernsehen zu sehen.

10 Antworten

  1. Geschenk sagt:

    Wenn innerhalb der ersten Woche nach Erscheinen eines Buches die Rezensionen nur 1 oder 5 Sterne zeigen, wovon 3/4 nur 1 Stern, dann weist das für mich erstmal darauf hin, dass hier massiv ein Buch schlechtgeredet werden soll. Ich gehe also davon aus, dass 90 % der 1-Sterne-Rezensionen Fakes sind. Da ich selbst die russischen Medien auf der einen Seite und die ukrainischen Medien auf der anderen Seite verfolge, kann ich sicher sagen, dass diejenigen, die die Rezessionen verfasst haben, NICHT objektiv urteilen. Im Gegenteil: in den staatlichen russischen Medien (wohlgemerkt, ich meine nicht RT) wird vergleichsweise wenig Kriegshetze betrieben, wohingegen in den staatlichen ukrainischen Medien böse Hetzkampagnen laufen und Behauptungen aufgestellt werden, die nicht bewiesen werden können. Aber jetzt zum Buch selbst: Da ich wie Krone-Schmalz in der Gorbatschow/Jelzin-Ära in Russland gelebt habe und sowohl die Russische Sprache als auch die Russische Geschichte studiert habe (und das NICHT in Russland sondern im Westen, von verzerrtem Geschichtsverständnis kann also nicht die Rede sein), ist das Buch für mich sehr einfach nachvollziehbar und gibt mir durch gut recherchierte Hintergründe ein paar mehr Argumente an die Hand. Für den normalen deutschen Bürger ist das Buch evtl. nicht ausführlich genug, erklärt nicht genug die geschichtlichen Hintergründe, es wird zu viel als bekannt vorausgesetzt. So mag wie in einer anderen Rezension erwähnt der Eindruck entstehen, die Fakten seien nicht belegt. Deshalb der Punktabzug. Für Leser, die sich von der, bereits über das gesamte letzte Jahr weit medial verbreiteten, Diskreditierung der Autorin frei machen können und die ohne Vorurteile die Argumente lesen und sich selbst ein Bild machen wollen, eine gute Lektüre für den ersten Schritt. Zusätzlich kann man sich dann auch mit den geschichtlichen Fakten zu Krim und Ukraine oder auch Georgien informieren. So bekommt man ein umfassenderes Bild. Wer natürlich schon eine fest vorgefasste Meinung hat und nicht bereit ist mal die Perspektive zu wechseln wird immer mit den platten Gegenargumenten der West-Propaganda kommen. Also mein Rat: Erst die eigene Motivation hinterfragen und dann lesen 😉

  2. Geschenk sagt:

    Ich gebe 5 Sterne. Sie kommt mit ihrer Art und ihrem Schreiben ehrlicher und glaubhafter rüber als so mancher hochgelobter, aus den eigenen Reihen mit Preisen überschütteter Auslandskorrespondent. Man sollte wirklich langsam aufhören die eigene vermeidlich bessere Sichtweise bis aufs Blut zu verteidigen. Diese Ignoranz vor allem in den Medien und Politik ist nur noch mit Kopfschütteln zu registrieren. Als ob wir der Westen das Allheilmittel für alle Probleme der Welt parat haben. Eher ist es doch so das wir mit zu der Wurzel allen Übels gehören. Doch eh das allen klar wird werden wahrscheinlich noch Jahrzehnte ins Land gehen. Dieses Buch kann seinen Teil auf jeden Fall dazu beitragen.

  3. Geschenk sagt:

    Das Buch lässt sich wirklich nicht so leicht lesen, wie „Wir sind die Guten. Die Ansichten eines Putinverstehers“. Grade auf den ersten 53 Seiten merkt man, wie schwer sich Frau Krone-Schmalz damit tut, diplomatisch zu bleiben und niemanden direkt anzugreifen. Sie will generell kein Öl ins Feuer schütten. Daher ist das Buch vielleicht ganz besonders gut geeignet für Menschen aus dem Bildungsbürgertum, die das ebenfalls sehr gute Buch „Ansichten eines Putinverstehers“ nicht anfassen wollen. Diese ersten 53 Seiten bestehen aus einem Vorwort mit ganz dezenter Kritik am Journalismus, dem ersten Kapitel, welches die Chronologie des Maidans wiedergibt und dem zweiten Kapitel, das unter dem Titel „mit zweierlei Maß“ vor allem aktuelle Propaganda gegen Russland enthält und wenig Neues bietet für Menschen, die schon andere Bücher zu dem Thema gelesen haben und informiert sind. Interessant wird es ab Seite 54. Hier zeigt sich, dass Frau Krone-Schmalz nicht erst seit gestern eine ausgewiesene Russlandexpertin ist. Sie behandelt unter anderem: Die Schocktherapie des Kapitalismus für Russland, das systematische Sabotieren russischer Agrarwirtschaft und russicher Industrie, weil man im Westen keine Konkurrenten auf dem Markt wollte und die genauen Umstände des Georgienkonflikts, die hier entweder ganz verschwiegen oder relativiert werden. Ebenso behandelt sie die Warnungen Russlands in anderen Konflikten und die Erfahrungen von zahlreichen Vertragsbrüchen gegenüber Russland auf internationaler Ebene (z.B. Aufkündigung des ABM-Vertrags zur nuklearen Abrüstung – einseitig durch die USA, NATO-Erweiterung), die Ausnutzung der Flugverbotszone in Lybien für den Sturz Gadaffis aus russicher Sicht und die Konsequenzen dessen beim Syrienkonflikt, usw. Ab Seite 135 geht sie dann wieder auf die aktuellen Dinge im Ukrainekonflikt ein mit dem rechten Sektor und MH17, wobei sie immer nur Fakten anführt, und schließlich gibt sie noch einen Ausblick, der ein Plädoyer für mehr Friedensbemühungen ist. Insgesamt ein sehr gutes Buch, was in der jetzigen Zeit absolut notwendig ist. Ich empfinde es als sehr spannend zu sehen, welchen Erfolg es haben wird in Deutschland und empfinde es als Skandal, dass hier in diesem Amazon-Forum selbsternannte oder bezahlte „Kritiker“ mit verschiedensten Identitäten Propaganda gegen dieses Buch betreiben dürfen. Ich selber bin real und meine anderen Rezensionen sollten das zeigen. Wer übrigens noch ein tolles Buch haben will, das beschreibt, wie der Westen tickt, der sollte „Ernst Wolff: Weltmacht IWF“ lesen. Hier lernt man wirklich sehr viel Neues und alleine das kurze Kapitel über die kapitalistische Schocktherapie in der Sowjetunion in den 90-er Jahren, macht einen dann ebenfalls zum Russlandversteher.

  4. Geschenk sagt:

    Vorab eine Bemerkung zu den 1-Sterne-Trollen hier: So fängt das Unheil an – mit dem Versuch, eine andersdenkende Autorin klein zu kriegen. Mit Bücherverbrennungen endet es dann… Wir leben in Zeiten, in denen der endgültige Verfall eines Journalismus aus den sogenannten „Leitmedien“, also den öffentlich-rechtlichen und im Grunde staatlich beschützten Anstalten sowie den zahlreichen Blättern und TV-Sendern der großen Medienkonzerne für immer mehr Menschen nicht mehr zu übersehen ist. Es geht diesen Medien nicht um Aufklärung – das tat es nie, sondern um das Transportieren und Verbreiten von bestimmten Sichtweisen. Peter Scholl-Latour sprach in einem seiner letzten Interviews von einer Massenverblödung – und traf damit den Nagel auf den Kopf. Gabriele Krone-Schmalz ist als Journalistin sozusagen ein Kind dieses Systems, aber sie tut etwas Unerhörtes: Sie lässt sich nicht verbiegen. Sie war schon immer irgendwie eine Exotin unter all den Angepassten, die als große Vielfalt erscheinen, sich jedoch im Grunde selbst und gegenseitig gleichschalten. Zu diesem Zweck sitzen in den entscheidenden Positionen Leute, die von transatlantischen Eliteclubs geschult und dort hingesetzt wurden Dennoch wurden immer einige wenige Journalisten zugelassen, die von der Linie abwichen – und damit auch irgendwie als Feigenblätter dienten. Damit scheint jetzt endgültig Schluss zu sein. Frau Krone-Schmalz wird inzwischen in TV-Talkshows und vor allem den sozialen Medien regelrecht fertig gemacht. Warum? Die Antwort ist erschreckend simpel: Sie wirbt um Verständnis für Russland. Und sie kann wirklich mit Erfahrungen und Fakten aufwarten, die ihre Aussagen und ihre Kritik an der derzeitigen Berichterstattung quer durch den Mainstream verständlich und zwingend machen. Deshalb lohnt sich die Lektüre ihres neuen Buches eigentlich vor allem für all jene, die nichts über Russland wissen, nichts davon verstehen, aber im Chor mit den Russland-Hassern schreien. Schade nur, dass genau diese Leute nicht erreicht werden können, denn es interessiert sie nicht, was Russland für ein Land ist und was für ein Volk die Russen. Sie meinen, irgendeinen sinnvollen Beitrag in ihrem Leben zu leisten, indem sie das Buch – ungelesen – verdammen, hier einen Stern samt unqualifiziertem und vor allem inhaltsleeren Kommentar abgeben und alle, die zumindest versuchen, Russland zu verstehen, als „Putin-Versteher“ zu diffamieren oder andere geistig erbärmliche Bemerkungen zu machen. Selbstverständlich bleibt derartig stupides Trollen nicht unbemerkt. Es wird sehr viel mehr Leser anlocken als abschrecken. Insofern darf sich Frau-Krone-Schmalz über die kostenlose Reklame freuen. Ich werde dieses Buch in diesem Jahr mehrfach verschenken. Für mich persönlich war vieles bekannt, aber so manches auch neu. Ich hoffe, das Buch wird einen Beitrag zur deutsch-russischen Verständigung leisten. Auch wenn die „Leitmedien“, „Spitzenpolitiker“ und manche unbedarfte Bürger nicht mitmachen. Ein ausgezeichnetes Buch von einer tollen Autorin, die wir jetzt gemeinsam gegen Anfeindungen in Schutz nehmen müssen. Ja, so weit sind wir nämlich schon wieder, und viele der Troll-Beiträge hier sind nichts anderes als psychische Gewalt gegen Andersdenkende.

  5. Geschenk sagt:

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich stimme nicht allem zu, was die Autorin darin sagt. Sie regt aber zum Nachdenken an und man fragt sich wirklich, ob die Informationen, die wir täglich bekommen irgendwie fremdgefiltert sind. Einzige Voraussetzung an den Leser ist Offenheit und Toleranz vor anderen Sichtweisen.

  6. Geschenk sagt:

    Buchkritik: Putin wurde: „Erst eingeladen-dann ausgeladen“ „Russland und die Ukraine gehören beide unabdingbar zu Europa dazu“. Gabriele Krone-Schmalz ist eine Top- Journalistin. Sie mischt sich ein. Sie macht das einfach. Wartet nicht ab.Von ihr kommt auch kein – „Wir schaffen das“. Sie geht den geraden Weg.So war sie schon immer gewesen. Und das ist gut so! Sie muss so sein wie sie ist. Denn nur so kann sie eine richtige Position zu den Problemen einnehmen.Sie lässt sich nicht beirren. Das ist exzellenter Journalismus und auch die Arbeit des Journalismus trägt zur öffentlichen Meinungsbildung bei. Unsere Demokratie tut sich mit Menschen,die eine andere Sichtweise vortragen, sehr schwer. Auch wenn jemand eine andere Position einnimmt. Es geht nicht darum,ob Frau Krone- Schmalz eine sogenannte Putin – Versteherin ist.Das ist nicht die richtige Sichtweise. Es geht um ein einheitliches Europa in Frieden und Freiheit,in dem jeder Staat seinen Platz einnehmen darf und auch muss. Es kann nicht sein,dass Russland davon ausgeschlossen wird.Jeder kommt ständig mit seiner Befindlichkeit. Oder gehört Russland nicht zu Europa?. Ist Putin kein Europäer ? Werner Schulz äußert über Frau Krone-Schmalz: sie wäre eine nützliche „Idiotin“ für Putin. Gauck schmollt und fährt erst gar nicht nach Russland. Jeder macht irgenwie sein eigenes Ding.Das aber schon seit Jahren.Sich dann aber mokieren,wenn das Putin ebenfalls macht. Man nehme Putins Rede im Bundestag vom Jahr 2001. Er hat in dieser Rede auf vieles hingewiesen was immer noch auf dem europäischen Weg im Argen liegt. Schon bevor der russische Präsident Putin im deutschen Bundestag auch nur das erste Wort gesagt hatte, wurde die Rede als historisch bezeichnet. Putin im Bundestag: „Alle sind schuldig, vor allem wir Politiker“! Putin nutzte diese Gelegenheit und seitdem haben viele andere Politiker die Zeit tatenlos verstreichen lassen. Ein sehr lesenswertes Buch. Fünf Sterne für eine mutige und engagierte,europäische Journalistin.

  7. Geschenk sagt:

    In Zeiten der Propaganda und Kriegshetze, wie wir sie derzeit unzweifelhaft erleben, werden all jene zu Zielscheiben, die sich vernunftgeleitet für Ausgleich und Verständnis einsetzen. Transatlantische Scharfmacher und Hetzer haben im Konflikt um die Ukraine spätestens seit November 2013 in deutschen Medien das Wort. Der so größenwahnsinnige wie realitätsfremde Versuch, das Land mit Gewalt – und gegen den Willen eines Großteils der dortigen Bevölkerung – der EU und letztlich der NATO einzuverleiben, wird mit durch eine Medienkampagne begleitet, die Menschen wie Gabriele Krone-Schmalz zur Zielscheibe macht. Einfach deshalb, weil sie sich dem Diktat der gleichgeschalteten Propaganda nicht unterwerfen, sondern Dinge beim Namen nennen und Sichtweisen in die öffentliche Wahrnehmung bringen, die der transatlantischen Doktrin und Propaganda zuwider laufen.

  8. Geschenk sagt:

    Sie sprechen mir zu hundert Prozent aus dem Herzen und aus dem Verstand. Das Buch füllt eine eklatante Lücke, die die einseitige Berichterstattung der deutschen Medien aufgerissen hat, welche ja auch vom ARD-Programmbeirat kritisiert wurde. Wer bisher öffentlich eine neutrale Sichtweise eingeklagt hat, wurde entweder als vergreister Ex-Kanzler (Schmidt, Schröder) diffamiert, unterliegt dem Verdacht des Verschwörungstheoretikers (Bröckers) oder wird nicht ernst genommen, da es ja „nur“ Satire ist (Die Anstalt). Eine renommierte Journalistin aus dem öffentlich-rechtlichen Beritt sollte, so meine Hoffnung, doch endlich mal gehört werden. Nicht von denen, die ohnehin eine vorgefertigte Meinung haben. Das ist wohl zwecklos. Aber selbständig denkende Menschen bekommen die Gelegenheit, die Berichte, die sie täglich in den Medien gesehen/gelesen haben und noch sehen, aus einem anderen Blickwinkel zu hinterfragen. Also das zu tun, was die Journalisten ja eigentlich tun sollten. P.S.: gibt es solch empfehlenswerte Bücher auch zu anderen Themen? Nahost/Nordafrika/Türkei/EU-Griechenland etc.pp.? Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Alltagsmedien bei diesen Themen professioneller oder neutraler zu Werke gehen. Und wenn doch, wäre die Einseitigkeit im Russland-Fall eine noch größere Schweinerei…

  9. Geschenk sagt:

    Ich mag ja G. K.-S. schon seit den 1980er Jahren. Ihre Art der Recherche, ihre offene und unparteiische Meinung hab ich schon immer bewundert. Auch jetzt, da viele Journalisten fast gänzlich auf Investigation verzichten und sich auf die großen Presseagenturen stürzen, aber auch besonders unter dem Druck der Regierung kuschen, hat G. K,-S. meine volle Hochachtung. Schonungslos offenbart sie die Machenschaften um die Ukraine, der an der Krise beteiligten Politiker und Industriellen. Trotzdem verzichtet sie auf Popularismus und Selbstbeweihräucherung. Ihr jetziges Werk, ist logisch aufgebaut, anhand von Daten und Personen chronologisch gut geordnet und lesenswert. Ich habe das Hörbuch erworben und wurde nicht enttäuscht. Es gibt sie also noch, die investigativen Journalisten. Übrigens, auch zu empfehlen, und das Buch hatte ich vorher bereits gelesen: „Wir sind die Guten“.

  10. Geschenk sagt:

    Neben dem ausgesprochen sachlichen, objektiven Blick und der hervorragenden Überschau über die an anderer Stelle gern tendenziös dargestellten verwickelten Ereignisse im Spannungsfeld Ost-West, überzeugt die Autorin durch einen unbestechlichen Blick auf die unschätzbar wichtige Aufgabe der Vierten Gewalt. Geradezu ein Grundsatzmanifest, ist dieses Buch ein mutiger Einsatz für die heute in der Medienlandschaft kaum noch aufzufindende Unabhängigkeit der Presse. Der peinliche Kleinkrieg in der Medienlandschaft um Deutungshoheiten und „politisch korrekte“ Formulierungen verliert die großen Zusammenhänge und die Gesamtüberschau über die hochbrisante und komplexe globale Entwicklung völlig aus den Augen – mit verheerenden Folgen! Zusammenschau und objektive Deutung von Fakten gehen der mehrheitlich weisungsgebundenen (sei dies nun direkt oder indirekt der Fall) Journalistenschaft fast durchweg ab. Selbständiges Denken und freie Intelligenz sind Raritäten auf dem Markt. Viel mehr als eine hervorragende Faktensammlung, ist dieses Buch ein Lehrstück und ein Must-Have für jeden Redakteur, Journalisten und Politiker. Die dort so klar geäußerten Grundsätze sollten die Basis und die einklagbare Richtlinie für jeden sein, der durch seine „freie Meinungsäußerung“ die katastrophale aktuelle Situation der Medienlandschaft und die daraus resultierenden gesellschaftlichen Folgen inklusive Bildungslücken, Rechtsruck und Schubladendenken statt freier Meinungsbildung moralisch mitzuverantworten hat.

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