Pulp Fiction (Back-To-Black-Serie) [Vinyl LP] – OST, Various
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Pulp Fiction (Back-To-Black-Serie) [Vinyl LP] – OST, Various

Pulp Fiction (Back-To-Black-Serie) [Vinyl LP] – OST, Various: Musik

ORIGINAL OST ,,Zustand Vinyl:NM,Cover:NM (Goldmine Standards) Sleeve has a touch of edgewear to bottom seam,

3 Antworten

  1. Geschenk sagt:

    Die Musik zu dem wohl intelligentesten und interessantesten Film aller Zeiten zeugt nur so von Ohrwurm-Hits der 70s, die stets perfekt die großartige Atmosphäre des Films wiedergeben. Durch die Musik werden einfach alle Erinnerungen an den Film wieder wach und man fühlt sich in die gesamte Geschichte miteinbezogen, ganz so als ob man sich im Film befinde. Die Dialogausschnitte bieten außerdem eine zusätzliche Abwechslung und man kommt in den Genuß der Originalstimmen der Darsteller und ihrer ungewöhnlich lockeren Dialoge. Man kann halt einfach nicht genug bekommen von dieser CD, auch nach längerer Zeit, weil sie zeitlos ist. Vor allem eignet sie sich wunderbar für all‘ diejenigen, die auch den Film mögen, weil diese beiden Elemente einfach zusammengehören, und natürlich für alle Tarantino-Fans, dessen treuer und stolzer Anhänger auch ich bin, weil einfach alles, was dieser Mann anfasst, zu Gold wird. So auch diese CD.

  2. Geschenk sagt:

    Ein Klassiker, kommt auf Vinyl LP nochmal ehrlicher und echter rüber. Wer zuhause gerne mal das Tanzbein schwingt kommt bei diesem Kult Klassiker voll auf seine Kosten. Schön das es Vinyl zurück in die Läden geschafft hat. Es ist vielmehr ein Ritual eine Platte aufzulegen und zu hören.

  3. Geschenk sagt:

    John Travolta? Himmel, das ist doch der Kerl, der in diesen Musicalfilmen immer irgendwelche geschniegelten Eintänzer gibt: Die Figur des Danny Zuko in Travoltas filmischem Durchbruch „Grease“ war so eine Type, Tony Manero in „Saturday Night Fever“ auch. Dann kamen das Jahr 1994 und Vincent Vega, und plötzlich war Travolta nicht mehr ein Typecasting-Opfer im Karrieretief, sondern, Quentin Tarantino sei Dank, wieder richtig angesagt. Wer kann schon sagen, was passiert, wenn ein kleiner Ganove, der für die Bosse die Schmutzarbeit erledigt, auf Geheiß seines Chefs plötzlich mit einer gelangweilten Gangsterbraut einen Abend lang auf die Rolle gehen muss? Im Idealfall wird aus dem gemeinsamen Themenlokaltermin eine unvergessliche Filmszene. In „Pulp Fiction“ ist das jedenfalls so, und obwohl Travolta auch bei „Jack Rabbit Slims Twist Contest“ eine kesse Sohle aufs Parkett legt, darf er seit „Pulp Fiction“ als rehabilitiert gelten: Plötzlich ist Travolta kein leicht ölig wirkender Teenie-Beau mehr, sondern ein ziemlich cooler Mafiakiller – wow, was für ein Imagewandel! Für die musikalische Untermalung einer der coolsten Tanzszenen der Filmgeschichte wie auch für den Rest seines Films bedient Regisseur Tarantino sich eines Kniffs, für den er inzwischen berühmt ist: Der Griff in die eigene Schallplattensammlung ist längst ein Markenzeichen Tarantinos. Der Effekt überzeugt: Wer Chuck Berrys You never can tell“ hört und Pulp Fiction“ gesehen hat, wird sich unweigerlich an die Szene im Film erinnert fühlen, in der John Travolta und Uma Thurman en dansant den ersten Preis im Tanzwettbewerb abräumen. Tarantino hat offensichtlich ein Händchen dafür, mehr oder minder bekannte Popstücke dem Vergessen zu entreißen, indem er sie in seinen Filmen einer neuen Verwendung zuführt – von den Songs auf der CD zum Film kannte ich vorher lediglich Dusty Springfields „Son of a Preacher Man“, der Rest des musikalischen Überraschungspakets hat mich aber ebenfalls für sich eingenommen. Angenehmer Nebeneffekt: Zwischen Quentins und meiner Tonträgersammlung scheint es so gut wie keine Überschneidungen zu geben – bevor man mir die CD mit dem Soundtrack zu „Pulp Fiction“ geschenkt hat, stand das Neil Diamond-Cover „Girl, you’ll be a woman soon“ einer Band namens Urge Overkill ebenso wenig in meiner Sammlung wie „Misirlou“, das Tarantino quasi-leitmotivisch verwendet und von einer Band mit dem schönen Namen Dick Dale and the Del-Tones“ stammt. Außerdem finden sich auf der CD Beiträge der Soul-Legende Al Green, von Kool & the Gang und Maria McKee sowie Bands, die sich „The Lively Ones“ und „The Tornadoes“ nennen – eine wirklich bunte Mischung teils sehr unterschiedlicher Interpreten, die einander außerhalb der Mondo Tarantino wohl nicht begegnen würden. Abgerundet wird der Cocktail durch einige kurze, sehr typische Sentenzen aus dem Film, die der CD zusätzliche Atmosphäre verleihen, und natürlich darf auch die kurze Predigt nicht fehlen, die Samuel Jackson im Film seinen Opfern mit auf die Reise in die Ewigen Jagdgründe gibt: „And you will know my name is the Lord when I lay my vengeance upon thee“ – könnte es einen passenderen Ausklang geben für eine CD zu einem Film mit dem Titel „Pulp Fiction“ … ? R e s ü m e e Quentin Tarantino hat mal wieder in die eigene Plattensammlung gegriffen, ein paar Singles gezückt, die sich nicht auf jeder zweiten x-beliebigen Zusammenstellung finden, und einen schmackhaften Mix angerührt, aus dem man vor allem des Regisseurs Faible für Rock’n Roll, Soul und Surf Music der 60er Jahre deutlich herausschmeckt; aufgelockert werden die musikalischen Beiträge unterschiedlichster Couleur durch besonders prägnante Zitate aus dem Film – Fazit: Freunde des Scores im eigentlichen Sinne gehen leer aus, erhalten aber dafür eine nette kleine Jukebox für die 60er-Jahre Themenparty.

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