Panasonic DMR-BST750EG Blu ray Recorder (mit 500 GB Festplatte, für DVB-S, Twin HD Tuner, 4K Upscaling, WLAN, VoD, TV Anywhere, 2x CI+, HbbTV) schwarz: Panasonic
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Panasonic DMR-BST750EG Blu ray Recorder (mit 500 GB Festplatte, für DVB-S, Twin HD Tuner, 4K Upscaling, WLAN, VoD, TV Anywhere, 2x CI+, HbbTV) schwarz: Panasonic

Panasonic DMR-BST750EG Blu ray Recorder (mit 500 GB Festplatte, für DVB-S, Twin HD Tuner, 4K Upscaling, WLAN, VoD, TV Anywhere, 2x CI+, HbbTV) schwarz: Panasonic: Heimkino, TV & Video

Farbe:
schwarz  |  Stil:
DVB-S Tuner, 500 Gigabyte

Panasonic DMR-BST750EG Blu ray Recorder 500GB Festplatte (Twin HD, DVB-S Tuner, Einkabelfunktion, WLAN, 2x CI+, HbbTV, 4K Upscaling, Streaming) schwarz


Produktbeschreibung des Herstellers

Modell DMR-BST750/755 DMR-BST850/855 DMR-BST950 DMR-BCT750/755 DMR-BCT850/855 DMR-BCT950
Tuner System DVB-S / S2, DiSEqC ×2, Einkabel ×2 DVB-S / S2, DiSEqC ×2, Einkabel ×2 DVB-S / S2, DiSEqC ×2, Einkabel ×3 DVB-C & DVB-T ×2 (kein DVB-T2) DVB-C & DVB-T ×2 (kein DVB-T2) DVB-C & DVB-T ×3 (kein DVB-T2)
Festplattenkapazität 500 Gigabyte 1 Terrabyte 2 Terrabyte 500 Gigabyte 1 Terrabyte 2 Terrabyte
TV>IP Server
High Res Audio (DSD, ALAC)
Keyword Recording
Metall-Standfüße
Anzahl HDMI Ausgänge 1 1 2 1 1 2

11 Antworten

  1. Geschenk sagt:

    Schaut man sich die Produktbeschreibung an, dann bekommt man wirklich das Gefühl, es hier quasi mit einer Eier legenden Wollmilchsau zu tun zu bekommen. 3D-Multimediaplayer,Festplatten- Rekorder, Receiver, Streaming-Client und Media-Home-Server. Vieles davon macht der DMR-BCT850EG von Panasonic auch richtig gut, manch anderes ist dagegen nicht so gelungen oder gar ärgerlich. <<<<<

  2. Geschenk sagt:

    Also, hier ist sie. Endlich. Die fast perfekte Multimediazentrale für das Wohnzimmer. Jahrelang musste ich mich mit Samsung Geräten herumquälen, die leider von Ingenieuren entworfen wurden, die offenbar selbst nicht fernsehen. Beispiele gefällig ? Kein Schneiden von Sendungen möglich. Sendung bekommt bei Aufnahme immer den Titel, der beim Beginn der Aufnahme läuft, nicht den Namen, den man programmiert hat. Um Anfangs- und Endezeit einer Programmierung zu ändern, ca. 10 Tastendrücke in diversen Untermenüs, Sendersortierung als Strafarbeit, nur Front USB, komplett geschlossenes System, CI Karte im Rekorder ersetzt nicht die CI Karte im TV, obwohl beide Geräte von Samsung usw. usw. usw. Lauter solche Ärgernisse, die einem im täglichen Gebrauch ärgern. Warum – fragt sich der geneigte Leser – hat sich dieser Schwachkopf denn jahrelang mit so minderwertigem Mist abgegeben ? An der Finanzkraft kann es ja nicht legen, wenn er hier mal eben bald 500 Tacken für ein Neugerät hinlegt. Nun, der Grund ist: Wollte man per Festplatte / PVR aufnehmen und zwar in HD und zwar von DVB-C und dann möglichst auch noch einen BluRay Player im Gehäuse haben, um ein Gerät zu sparen, war das Angebot echt übersichtlich. Jahrelang gab es da praktisch nur Samsung. Offensichtlich gibt es keine unendlich große Nachfrage und so ist die Auswahl immer noch sehr übersichtlich. Zum Glück hat Panasonic dann irgendwann nachgezogen und macht alles richtig. Dieses Gerät ist durchdacht und im Vergleich zu den Vorgängergeräten bei mir um sovieles besser, dass es mir zum Unverständnis meiner Frau nahezu die Freudentränen in die Augen treibt. Folgende Features gefallen mir besonders: – gleichzeitige Aufnahme von 2 Programmen. Auch, wenn man das vermutlich nicht oft macht. ist das faszinierend – einfache Programmierung über EPG, wobei man in den Einstellungen z.B. vorbelegen kann, ob vorher und nachher immer Zeit draufgeschlagen werden soll – die Sendung bekommt immer den Namen, den man haben will, auch wenn vorher z.B. noch 2 Minuten die Tagesschau zu sehen ist – das Gerät besitzt nicht nur einen Blu Ray Player, sondern auch einen Brenner. So kann man dann auch Sachen „nach außen“ transferieren oder archivieren – Schneiden geht einfachst. Kapitel vorne setzten, Kapitel hinten setzen, vorne und hinten mittels Delete Taste die Kapitel weglöschen und fertig bleibt die geschnittene Sendung – Nachrüstung meines 4 Jahre alten Flachbild-TVs um Internet Funktionen. Mediatheken oder Streamen vom Internet (zB Amazon Video) funktioniert prima (da der Router in der Nähe steht, habe ich vorsichtshalber mal per Kabel statt per WLAN verbunden) – diverse Spielfunktionen, z.B. Programmierung per App oder Aufgenommenes per App anschauen. Wenn man will, ist das Gerät quasi immer mit dem Internet verbunden und ansprechbar – schön auch: Alles ist einstell- bzw. abschaltbar. Will ich zB nicht, dass das Gerät immer im Netz ist, dass es immer die laufende Sendung aufzeichnet (damit ich zurückspulen kann, wann macht man das schon ?) usw., dann einfach abschalten … die Einstellungsmöglichkeiten sind wirklich toll. Und diese werde ich auch nutzen. Nach der Probephase wird das Gerät internetmäßig tot und auf energiesparend geschaltet. – Fotos und Filme lassen sich von USB auf die interne Platte kopieren. – die CI Karte im Gerät wird durchgeschleift, d.h. die Entschlüsselung wirkt nicht nur auf dieses Gerät, sondern auch auf den dahinter angeschlossenen Fernseher. Klingt selbstverständlich, ist es aber nicht (siehe Samsung). – das Gehäuse ist recht schlicht und elegant und die Idee mit der Klappe grundsätzlich auch gut, andererseits ist die heruntergelassene Klappe nicht wirklich ein Blickfänger. Will ich z.B. immer einen USB Stick oder eine Festplatte mit einer kleinen Mediathek dran haben, bleibt die Klappe immer offen. Zum Glück ist an der Rückseite noch ein USB Eingang. Ist zwar etwas mehr Gefummel, aber geht auch. – last but not least: Das Gerät hat bislang alles gelesen, was ich ihm vorgesetzt habe, z.B. MKV Dateien (auch größere). Was mir nicht so gefällt, aber die 5 Sterne nicht gefährdet: – Aufgenommene Sendungen lassen sich nicht auf USB kopieren und damit exportieren, sondern „nur“ brennen. Aber immerhin. – wenn man aus dem TV aufnimmt, kann man zwar DVDs oder Blu Rays schauen, aber nix vom USB Stick. Das konnte zwar keines der Geräte, die ich bisher besaß, wäre aber schön. – die Bedienung könnte noch einen Tick einfacher sein. Aber das ist so leicht gesagt bei der Funktionsvielfalt. – wenn das Gerät so toll internetfähig ist, warum kann ich mein Tablet nicht als Tastatur benutzen ? Die Bildschirmtastatur mittels Fernbedienung zu bedienen, um mein Amazon Passwort oder Youtube Suchen einzugeben, ist nicht wirklich schön. Naja, das ist Klagen auf recht hohem Niveau. Das Gerät ist schön verarbeitet, multikanalfähig (auch von USB) und bietet wirklich eine tolle Bildqualität. Fast alles geht leicht von der Hand, z.B. auch die Sendersortierung mittels Favoritenliste. So klickt man sich in Windeseile genau in der Reihenfolge die Sender zusammen, wie man sie auf der Fernbedienung haben will. Wer bereit ist, soviel Geld auszugeben, bekommt hier wirklich etwas sehr solides. Es widerlegt auch den Eindruck, den ich immer öfters habe, dass viel zu viel undurchdachter Billigschrott hergestellt wird. Hier stimmt wirklich fast alles.

  3. Geschenk sagt:

    Ich habe lange überlegt und recherchiert welchen Receiver ich kaufe. In die engere Wahl kamen der VU+ Solo 4K 2x DVB-S2 FBC Tuner (PVR Ready und der TechniSat Digit ISIO STC – UHD/4K Satelliten-Receiver mit dreifachem TwinTuner DVB. Ausgangslage: Samsung TV mit eingebautem Sat Tuner, sowie ein alter Topfield Receiver der nicht HD fähig war. Dazu noch ein Pioneer SC-1223-K 7.2 Mehrkanal Receiver. Leider hatt der Samsung nur einen Tuner eingebaut, sodass man nur ein Programm sehen b.z.w. aufnehmen kann. Deshalb noch der zweite Topfield. Am Fernseher war durch den einen Tuner in der Programmvorschau nicht alles zu sehen, was auch ziemlich nervig war. Hin und her schalten um alles zusehen…nervt. Um also alles auf den neuesten Stand zu bringen habe ich mich für den Panasonic entschieden. Mit 4K, 3D Blueray Brenner, eingebauter 1GB Festplatte und IP Server ist die ganze Anlage für die nächsten Jahre gut gerüstet. Der Panasonic ist nach einigen Handgriffen am Netz und sucht sich die Satsender nach Wunsch in ca.30 min. zusammen. Danach kann man sich die Sender Kinderleicht zusammenschieben wie man will. Ich bin eher der Bastler und verzichte erst mal auf das Handbuch….das habe ich auch nicht gebraucht…es erklärt sich alles selbst. einfach probieren was passiert…alles funktioniert prima. Das Bild ist genial ! ohne Tadel ..besser als vom eingebauten Samsungreceiver.. Die Programmvorschau läst sich im Aussehen anpassen und gefällt auch super. Aufnahme gelingt sofort. Das aufgenommene Bild ist genau wie das Original. Zum Ton: Die Fernseher von Samsung haben zwar HDMI Eingänge- diese schleifen aber das Dolby Digital Signal nur in Stereo zum Pioneer SC-1223-K 7.2. Deshalb wurde das HDMI Kabel mit dem Pioneer SC-1223-K 7.2 verbunden. Über HDMI 2 am Samsung Fernseher wird das Video Signal empfangen und gleichzeitig erhällt man den gesendetet Dolby Ton über den Pioneer SC-1223-K 7.2. IP Server: einfach eine geile Sache. Das Tablet mit der Panasonic App bestückt, diese gestartet und überall im Haus Fernsehen. Der Panasonic streamt das Bild direkt auf’s Tablet. Alles in allem ein super Teil. Vor kurzem hatte ich noch einen Amazon Fire TV Stick gekauft- dieser währe nun auch überflüssig. Die Apps von Amazon u.s.w. sind alle vorinstalliert. Meine Wahl war genau richtig. Update 21.12.15 Das Gerät ist Super und ich bin total zu frieden.

  4. Geschenk sagt:

    Der Panasonic DMR-BCT950EG Blu-ray Recorder (2TB) ist ein tolles Gerät. Die Inbetriebnahme geling schmell und zuverlässig, einzig die manuell Sendersortierung könnte besser geregelt sein, klappt aber einigermassen schnell. Habe noch einen 17 Jahre alten analogen Festplatten Recorder von Panasonic, von der Wertigkeit zu diesem hier, kein Vergleich.Das Gehäuse des analogen Recorders besteht zu 100% aus Aluminium und wieg schon ganz ordentlich.Auch die CD – Schublade ist viel massiver als beim neuen. Die aufgenommenen Filme in HD haben eine hervorragende Qualität. Blu-rays habe ich nocht nicht kopiert, kann also nichts dazu sagen. Bin gespannt, ob der neue Recorder genauso lange hält wie der alte, der immmer noch tadellos funktioniert. Wie gesagt, bin mit dem neuen voll und ganz zufrieden.Kann ihn unbedingt weiterempfehlen. Nachtrag: Habe das Gerät jetzt zwei Wochen und es fällt mir auf, dass aufgenommene Filme alle 30 Sekunden Tonstörungen haben. Auch Bildausfälle ( Bildschirm ist schwarz ) für 2 Sekunden alle 30 – 40 Sekunden. Sowas geht gar nicht, ist bei meinem analoggen Recorder nie aufgetreten. Auch, dass aufgenommene Filme von verschiedenen Sendern ( habe Vodafon Kabel-Deutschland ) nach 90 Minuten nicht mehr abspielbar sind. Ist und war mir nicht bekannt. Darum Abzüge bei der Sternebewertung. Überlege den Recorder umzutauschen oder zurückzuschicken. Nachtrag: Habe doch den Recorder umgetauscht, was mit Amazon ohne Probleme und sehr schnell (2 Tage, dann war der neue da geklappt hat. Danke Amazon, ich weiss schon warum ich nur von Amazon kaufe und liefern lasse ). Der neue funktioniert jetzt einwandfrei. Darum jetzt wieder 5 Sterne.

  5. Geschenk sagt:

    Der Panasonic DMR-BCT950EG Blu-ray Recorder (2TB) ist ein tolles Gerät. Die Inbetriebnahme geling schmell und zuverlässig, einzig die manuell Sendersortierung könnte besser geregelt sein, klappt aber einigermassen schnell. Habe noch einen 17 Jahre alten analogen Festplatten Recorder von Panasonic, von der Wertigkeit zu diesem hier, kein Vergleich.Das Gehäuse des analogen Recorders besteht zu 100% aus Aluminium und wieg schon ganz ordentlich.Auch die CD – Schublade ist viel massiver als beim neuen. Die aufgenommenen Filme in HD haben eine hervorragende Qualität. Blu-rays habe ich nocht nicht kopiert, kann also nichts dazu sagen. Bin gespannt, ob der neue Recorder genauso lange hält wie der alte, der immmer noch tadellos funktioniert. Wie gesagt, bin mit dem neuen voll und ganz zufrieden.Kann ihn unbedingt weiterempfehlen. Nachtrag: Habe das Gerät jetzt zwei Wochen und es fällt mir auf, dass aufgenommene Filme alle 30 Sekunden Tonstörungen haben. Auch Bildausfälle ( Bildschirm ist schwarz ) für 2 Sekunden alle 30 – 40 Sekunden. Sowas geht gar nicht, ist bei meinem analoggen Recorder nie aufgetreten. Auch, dass aufgenommene Filme von verschiedenen Sendern ( habe Vodafon Kabel-Deutschland ) nach 90 Minuten nicht mehr abspielbar sind. Ist und war mir nicht bekannt. Darum Abzüge bei der Sternebewertung. Überlege den Recorder umzutauschen oder zurückzuschicken. Nachtrag: Habe doch den Recorder umgetauscht, was mit Amazon ohne Probleme und sehr schnell (2 Tage, dann war der neue da geklappt hat. Danke Amazon, ich weiss schon warum ich nur von Amazon kaufe und liefern lasse ). Der neue funktioniert jetzt einwandfrei. Darum jetzt wieder 5 Sterne. Nachtrag: Bild- und Tonausfälle gehen schon wieder los. Laut Aussage von Panasonic, soll ich auf Anlieferungszustand zurückstellen und das Setup neu ausführen, oder das Antennenkabel austauschen. Natürlich keine Neuinstallation asgeführt, auch die Antennenkabel sind von hoher Qualität. Wie der Vorgänger liegt es meiner Meinung nach an den Tunern. So nicht zu gebrauchen.

  6. Geschenk sagt:

    Habe das Gerät jetzt knapp zwei Wochen in meinem Besitz. Es funktioniert einwandfrei und hat meine Vorstellungen vollends erfüllt. Zu verbessern gibt es ja immer etwas, darum sei gesagt, dass die zwei DVB T Tuner völlig sinnlos sind. ( Wird ja von 2017 bis 2019 kpl.abgeschaltet ) Da hätte es gut getan, den neuen Standard DVB T2 zu verbauen. Für den Preis, wäre das auch angemessen. Eine einfache Bedienung, übersichtliche und logisch angeordnete Menüs, wie ich finde eine ansprechende Optik / Haptik, zeichnen das Gerät aus. Das Bild über den DVB C Tuner ist gestochen scharf, ebenso die gemachten Aufnahmen im DR Modus. Über die Langzeitqualitäten vermag ich zu diesem Zeitpunkt natürlich nichts zu sagen, ob er auch 10 Jahre durchhält wie mein alter Panasonic ? Mann sagt ja den Geräten von heute ( und da meine ich alle Hersteller ) eine geplante Obsoleszenz nach….. Naja, bis jetzt bin ich mit dem Gerät sehr zufrieden und bereue den Kauf in keinster Weise !

  7. Geschenk sagt:

    Stand: 12.12.15 I. Infos zur Kaufentscheidung 1. Für wen ist das Gerät etwa und für wen nicht? a) Die Vorteile der Geräte sind z.B. – vergleichsweise einfache Bedienung der Grundfunktionen (wenn die Sonderfunktionen genutzt werden sollen, wird es allerdings recht kompliziert, siehe Handbuch), – Wiedergabe von DVD, Blu-Rays (auch in 3D), Musik, Fotos, Videos (auch in AVCHD und direkt von der SD-Karte des Camcorders/Fotoapparats durch eingebauten SD-Card-Reader), – die Möglichkeit, Videos auf DVDs oder Blu-Rays zu brennen (auch AVCHD-DVDs), – die Möglichkeit, Aufnahmen per App aus der Ferne zu programmieren, – die Möglichkeit, TV-Programme und Aufnahmen auf Smartphones oder Tablets zu streamen (auch über das Internet), – die Möglichkeit, TV-Programme zu Hause auf DLNA-fähige Geräte zu streamen (z.B. zu einem anderen TV in einem Raum, ohne TV-Anschluss; funktioniert super mit Panasonic-Geräten, s.u.), – die „Nachrüstung von Smart-TV-Funktionen“, HbbTV und DNLA-Medienstreaming für das eigene TV (falls das TV das noch nicht konnte), – sehr gute Bild- und Tonqualität in SD und HD. b) Was das Gerät nicht kann/was nicht gut ist: – die einfache Bedienung wird durch etliche Restriktionen erkauft, z.B. hält sich das Gerät (anders als viele Linux-Receiver, aber wie alle anderen Markengeräte auch) an alle DRM-Restriktionen (d.h. z.B., dass es Aufnahmebeschränkungen bei manchen Pay-TV-Sendern und HD-Programmen der RTL-Gruppe gibt, für die das Gerät nichts kann; diese Restriktionen gehen von den Sendern aus und Panasonic muss sich daran halten, um nicht das Urheberrecht zu verletzen), – eine Nachrüstung von Funktionen gibt es (anders als bei Linux-Receivern) nicht, Updates dienen nur der Fehlerkorrektur, allerdings können ggf. neue Funktionen über Web-Apps (Netzwerkdienste) dazukommen, – das EPG ist verbessert, aber immer noch hinter dem Stand der Technik zurück, – nach wie vor Macken bei der Android-App und schlechter App-Support (s.u.) c) Fazit – Wer einen in den Grundfunktionen einfach zu bedienenden HDD-Rekorder will, der auch DVDs und Blu-Rays brennen kann, hat kaum eine Alternative. – Wer keine DVDs oder Blu-Rays brennen will, ist mit einem modernen HDD-Receiver ggf. besser bedient. – Wer DMR-Beschränkungen nicht mag und bereit ist, sich in die komplexe Bedienung dieser Geräte hineinzufuchsen, wird mit einem Linux Receiver (Dreambox, VU+ usw.) glücklicher werden. TIPP: Die Bedienungsanleitung lässt sich als PDF-Dateien von der Panasonic-Webseite herunterladen. 2. Modellunterschiede der aktuellen Gerätegeneration – BST = SAT-Tuner, BCT = DVB-C/DVB-T-Tuner (1 Anschluss, entweder DVB-C oder DVB-T, kein DVB-T2!); einen analogen Kabeltuner hat der BCT nicht! – 950/850/750 schwarz, 855/755 silbern – 950 = 2 TB, 850/855 = 1 TB, 750/755 = 500 GB (500 GB = 212 Stunden SD oder 76 Stunden HD in unkomprimierter DR-Qualität) – 700er und 800er: Doppeltuner (zwei Programme gleichzeitig), 950 Dreifachtuner (drei Programme). ACHTUNG: Einen „Dreifachtuner“ der SAT, Kabel und DVB-T kann, hat keines der drei Geräte! – nur 950: Füße unter dem Gerät, zwei HDMI-Augänge, bei 950 BST Splitter für Einkabel-Multischalter-Funktion mitgeliefert – nur 850/855/955: Keyword-Recording und DVB-via-IP Server-Funktion (TV>IP) – ansonsten sind alle Funktionen aller Geräte gleich. 3. Unterschiede zur Vorjahresgeneration (94x/84x/74x)) a) Die Änderungen zur Vorjahresgeneration sind überschaubar (eher graduelle Verbesserungen als echte Neuerungen): – verbessertes Keyword-Recording (nur bei 850/855/950), d.h. man kann das EPG zielgenauer nach Stichwort durchsuchen (im Einzelnen s.u.) – DVB-via-IP Server-Funktion (TV>IP) (nur bei 850/855/950), dazu mehr unten unter III.2.a – Netflix-Taste mehr auf der Fernbedienung (wer’s mag) b) Lohnt sich der Neukauf für Besitzer älterer Rekorder? – für Besitzer der 2014er: M.E. eher nein, es sei denn, das noch eher rudimentäre 2014er-Keyword-Rekording nervt so, dass man Wert auf die Verbesserungen legt oder TV>IP nutzen möchte. – für Besitzer der 2013er: M.E. eher nein. Die relevanten Änderungen sind verbessertes EPG und Streaming. Die wichtigste Änderung (Keyword-Recording) haben ohnehin nur 845 und 940, und auch dort erscheint das Feature nicht wirklich ausgereift/durchdacht. Das neue Streaming über das Internet funktioniert eher schlecht als recht. Durch die Macken der „Diga Player“-App frustrierte Android-Nutzer werden weiter frustriert sein, denn auch die neue App „Media Access“ ist in der Android-Variante leider, was das Streamen angeht, fehlerhaft und die „Diga Player“-App hat Panasonic trotz ihrer Mängel seit einen Jahr nicht mehr aktualisiert, so dass ich nicht darauf zählen würde, dass das bei der „Media Access“-App besser wird. – für Besitzer der 2012er Generation: Schon eher, denn diese Generation hat noch gar keine Streaming-Funktionen und die sind schon sehr praktisch (insbesondere wenn man ein DLNA-fähiges Empfangsgerät oder iOS-Gerät hat. 4. Brauche ich eine weitere Smartcard / ein weiteres CI+ Modul? Grundsätzlich nein. – Für „Free-TV“-Sender (ARD, ZDF, RTL, SAT1 usw.) in SD, bei ARD/ZDF/arte usw. auch in HD braucht man seit einiger Zeit (jedenfalls im Kabel) weder CI-Karte noch Smartcard. – Wer auch andere Sender (d.h. Pay-TV-Sender incl. privater HD-Sender) aufnehmen will, aber nur ein CI-Modul mit Smartcard im TV hat, steckt dieses Modul in den Rekorder um. Der Rekorder kann dann alles aufnehmen. Das TV kann dann ohne den Rekorder nur noch Free-TV, aber man kann für die anderen Sender ja den Tuner des Rekorders nutzen. – Die beiden (bzw. drei) Tuner des Rekorders teilen sich ein CI-Modul und eine Smartcard. Der zweite CI-Schacht ist nur für den Fall vorhanden, dass man zwei verschiedene Smartcards verschiedener Anbieter gleichzeitig nutzen möchte (z.B. Kabel Deutschland und Sky). – Wer bisher zwar eine Smartcard, aber kein CI-Modul hat, muss letzteres dazu erwerben, wenn er die Smartcard im Panasonic nutzen will. – Nur wer einen anderen Rekorder, Receiver oder Fernseher hat, mit dem er auch unabhängig vom Panasonic-Rekorder alle Sender empfangen will, braucht eine zwingend weitere Smartcard und ggf. ein weiteres CI-Modul bzw. muss die Karte umstecken. 5. Welche Medien soll ich dazu kaufen? Es funktionieren u.a. – BD-RE (25): TDK 2x, Verbatim 2x – BD-R (25): TDK 4x; Panasonic 4x, 6x; – BD-R (50): Panasonic 4x – DVD-RW: Verbatim (2x, 4x, 6x) – DVD-RAM Panasonic 2-3x Bitte beachten: AVCHD-DVD setzen das „DVD-R“-Format voraus (mit „DVD+R“ geht das nicht). 6. Welche Zubehör brauche ich (außer DVD/BD)? a) Dem Gerät liegt kein HDMI-Kabel bei. Also unbedingt mitbestellen, falls nicht vorhanden. b) Sinnvoll ist auch ein USB-Verlängerungskabel (z.B. AmazonBasics USB 2.0 A-Stecker auf A-Buchse Verlängerungskabel (1 Meter)), weil die hintere USB-Buchse schwer erreichbar ist. c) für BCT: Bei Empfangsstörungen hilft ggf. ein Koaxialkabel mit Mantelstromfilter für ca. 5 Euro. d) für BST: Wer nur ein SAT-Kabel hat, braucht ggf. einen Einkabel-Multischalter (der nur beim 950 mitgeliefert wird). II. Installation 1. Das Gerät ist erstaunlich klein. 2. Es liegen FB, Batterien, gedruckte Anleitung (heute nicht mehr selbstverständlich) sowie Antennen- und Netzkabel bei (kein HDMI-Kabel) 3. Das Gerät installiert sich im Wesentlichen selbst (Sendersuche etc.). 4. Ins Internet funkt es sowohl auf 2,4 als auch auf 5 GHz (IEEE802.11a/b/g/n). WPA2 wird unterstützt. Die Verbindung kann per Schlüsseleingabe oder WPS hergestellt werden. 5. Wer Fernsehsender auf das Mobilgerät streamen oder den Rekorder per App steuern möchte, möchte, kann dafür die App „Panasonic Media Access“ (iOS/Android) kostenlos herunterladen. Für die Nutzung von „Remote Recording“ muss diese Funktion beim Setup des Geräts aktiviert werden. Außerdem muss man einen Account bei Panasonic einrichten, was man von der App aus machen kann. Accounts, die für eine Rekorder der Vorjahresgeneration eingerichtet wurden, funktionieren nicht. Man kann den neuen Account aber mit gleicher Emailadresse und gleichem Password einrichten. Bei der Email-Adresse ist Groß/Kleinschreibung für die Erkennung bei der Anmeldung relevant. 6. Wer ein anderes Panasonic-Gerät hat, dessen Fernbedienung konfligiert, muss sowohl beim Gerät im Einstellungsmenü als auch auf der FB einen anderen Code wählen. Wie das geht, steht in der Anleitung. 7. Ggf. muss ein CI-Modul mit Smartcard eingesteckt werden. 8. Wenn die Uhr dauerhaft sichtbar sein soll, muss unter Anzeige das Display von „Automatisch“ auf „Hell“ umgestellt warden. 9. Wenn der Rekorder mal massive Fehlfunktionen hat oder ihn die App nicht findet, hilft es ggf. ihn vom Strom zu trennen (sozusagen ein „kalter Reset“). III. Funktionsbeschreibung, Test, Kritik 1. Medienwiedergabe a) Bild und Ton sind bei Panasonic exzellent. 3D-BD laufen, ein 4D-Upscaling. Das Laufwerk ist m.E. sehr leise (sowohl HDD als auch DVD/BD). Alle wesentlichen Formate können auch von SD-Karte oder per USB (Stick/HDD) wiedergegeben werden. Bei für Apple-Geräte kodierten Videofiles (MP4, M4V) ist er etwas wählerisch und spielt manche Dateien ab und manche (anders als z.B. die PS3) nicht. TIPP: Besonders feinhörige Menschen können die HDD über die Menüfunktion mit dem seltsamen Namen „Klangoptimierungsmodus“ abschalten. ABER ACHTUNG: Solange man das nicht wieder anmacht, sind keine Timeraufnahmen mehr möglich. b) Medien können auch von USB-Festplatten abgespielt werden (die auch kleiner als 160 GB sein dürfen). Bei den Festplatten unterscheidet das Gerät zwei Arten: – Festplatten, von denen man extern aufgespielte Inhalte wiedergeben kann („USB-Gerät“). Diese Platten können nicht zum Verschieben von Dateien (siehe unten 5b) genutzt werden. Sie können in FAT12, FAT16, FAT32 oder NTFS formatiert sein. – Festplatten zum Verschieben von Daten („USB-HDD“). Diese müssen „registriert“ (und damit gelöscht) werden und können nur zum Auslagern von Daten genutzt werden (siehe unten 5b). 2. Medienstreaming / Apps a) Ein Highlight des Geräts ist die Fähigkeit nicht nur Bilder und Videos von der Festplatte, sondern auch TV-Sendungen zu streamen. Diese Funktion wurde weiter verbessert. Allgemein gilt dazu folgendes: – DVB-via-IP Streaming (TV>IP, SAT>IP): Diese Funktion ermöglicht die Wandlung des kompletten DVB-Streams (C, S und T) in IP-Signale, die dann über über das WLAN-Netz oder DLAN im ganzen Haus übertragen werden. Anders als beim DLNA-Streaming werden auch Zusatzinformationen wie Videotext, mehrere Tonspuren etc. mit übertragen. Andererseits ist ein entsprechender Client oder eine entsprechende APP erforderlich. Mit einem aktuellen Panasonic-TV kann man auf diese Weise TV auch in Räumen genießen, die keine Kabel- oder SAT-Anschluss haben. Panasonic folgt hier dem ASTRA SAT>IP-Standard. Kompatible Hard- und Software findet man daher auf der Astra-Webseite (den Link darf ich hier nicht einfügen, aber siehe unten Kommentar 5). – DLNA-Streaming: Das Streamen erfolgt (wie bei der Vorjahresgeneration) im WLAN-Netz über DLNA (der Rekorder erscheint im Netzwerk als DLNA-Medienserver). Neu ist die Möglichkeit, an mehrere Geräte gleichzeitig (auch verschiedene Inhalte) zu streamen (das funktioniert ggf. nicht oder nur an ein Gerät, wenn der Rekorder Aufnahmen macht, kopiert oder anderweitig belastet ist). Die App erlaubt wahlweise 2 Mbps oder 6Mbps als Datenrate. – TV Anywhere: Anders als bei der Vorjahresgeneration wird jetzt auch über das Internet gestreamt. Die App erlaubt hierfür wahlweise 400 Kbps, 1,5 Mbps oder 3,5 Mbps. – Der Stream ist um ein paar Sekunden zeitversetzt. Also nicht wundern, wenn Ihr Fußball streamt und alle anderen jubeln schon ein paar Sekunden vor Euch, wenn ein Tor fällt … – DVD- oder Bluray-Inhalte werden nicht gestreamt. – Das Streamen ist grds. problemlos bei allen Sender, die ohne CI-Modul und CAM-Karte empfangen werden können (auch in HD). – Bei verschlüsselten (Pay-TV-)Sendern wird es ggf. komplizierter: Diese können zwar auch gestreamt werden, aber nur solange der Rekorder das CI-Modul nicht für andere Aufgaben (etwa Aufnahmen) braucht. b) Es gibt eine neue App für iOS und iOS (Media Access). Für Android-Nutzer ein Tipp für den Fall, dass Media Access Probleme macht: Mit der Kombination aus den Apps BubbleUPnP und VLC geht das Streamen im WLAN per DLNA schon jetzt zuverlässig. Beide Apps kann man kostenlos laden. Über das Internet streamen kann man damit aber leider nicht. c) Auch im Gerät selbst sind unter Netzwerkdienste etliche APPS vorinstalliert (z.B. YouTube, Netflix, ZDF Mediathek, Webbrowser etc.). Weitere Apps können über den Panasonic Marketplace (im Gerät eingebaut) teils kostenlos, teils gegen Geld nachgeladen werden. KRITIK: Die Netzdienste funktionieren während einer Aufnahme nicht. Man kann also z.B. Nicht eine Netflix-Film schauen, während augenommen wird. Da hat Panasonic bei der Leistung am falschen Ende gespart. Das sollte parallel gehen. 3. EPG (Keyword-Rekording) a) Das EPG kann man von horizontal (mehrere Sender untereinander) auf vertikal (Sendungsliste für einen Sender) umschalten. b) Das 2014 eingeführte Keyword-Rekording wurde deutlich verbessert. * Man jetzt einstellen, ob nur der Titel der Sendung oder auch der Begleittext durchsucht werden soll. * Man kann „Extra-Wörter“ (positive oder negative) hinzufügen, um die Suche zu verfeinern. * Man kann das durchsuchen von Pay-TV-Sendern ausschalten (allerdings leider nicht zwischen Pay-TV-Sender, für die man freigeschaltet ist und anderen unterscheiden; hier hilft allerdings die Möglichkeit, die Suche auf die ersten 50 Favoritensender zu begrenzen). * Man kann verhindern, das eine Sendung, die gleichzeitig auf mehreren Kanälen läuft (also etwa der Tatort auf den Dritten) mehrfach aufgenommen wird (allerdings kann man nicht verhindern, dass Wiederholungen an anderen Tagen oder auf dem gleichen Sender zusätzlich aufgenommen werden). ABER: Wer hofft, dass das Gerät nun eine echte, komfortable Serien-Aufnahmefunktion hat, wird immer noch enttäuscht. Die Funktionen reichen noch lange nicht an die EPGs von HD-Rekordern wie dem Sagem-HD-Rekorder von KabelDeutschland heran und sind bei weitem nicht so komfortabel. KRITIK (wie schon an der Vorjahresgeneration): (1) Die Aufnahme lässt sich dummerweise nicht auf einzelne Sender beschränken (da das sofort als Teil-Lösung der nachfolgenden Probleme ins Auge sticht und bei anderen EPG üblich ist, verwundert sehr, dass man das bei Panasonic nicht gesehen/nicht implementiert hat). Immerhin wurde das Problem unnützer Doppelaufnahmen gegenüber der 2014er Generation deutlich abgemildert. (2) Die mangelnde Flexibilität bei der Aufnahme kann leicht Überfüllung der Platte hervorrufen. Die Lösung von Panasonic für dieses Problem: Keyword-Aufnahmen werden automatisch nach 10 Tagen gelöscht. Das kann allerdings dazu führen, dass Aufnahme gelöscht wurden, bevor man sie überhaupt anschauen konnte (z.B. bei Urlaub von mehr als 10 Tagen). TIPP: Das automatische Löschen lässt sich abschalten, vgl. Handbuch. Dann hat man aber wieder das Überfüllungsproblem … (3) Die App (Fernprogrammierung) unterstützt Keyword-Recording gar nicht und zeigt auch nicht, welche Sendungen bereits dafür markiert sind. Man kann daher auch nicht per App die Aufnahme doppelter Sendungen verhindern, sondern diese nur nachträglich löschen. (4) Eher marginal ist, dass Keyword-Aufnahmeprogrammierungen und normale Timeraufnahmen auch im Timermenü und im Wiedergabemenü des Geräts selbst getrennt angezeigt werden. Das ist unübersichtlich. 4. AVCHD-Verarbeitung Man kann mit dem Gerät auch AVCHD-Aufnahmen, die man selbst auf dem Camcorder gemacht hat „bearbeiten“ (genau genommen nur rearrangieren, einzelne Aufnahmen löschen und den Rest auf DVD oder BD brennen). Wenn man die SD-Karte direkt aus dem Camcorder einsteckt, kann man die Dateien von dieser kopieren (nur dann, wenn man einfach nur die Streams auf der SD-Karte hat, akzeptiert der Rekorder sie nicht). Der Rekorder nimmt die verschiedenen Files grds. als einen Film auf. Die Einzeldateien werden zu Kapiteln. Am Anfang jedes Kapitels wird kurz eingeblendet, wann es aufgenommen wurde. Leider gibt es hier viele unnötige Restriktionen (vgl. im Detail meine Rezension zur Vorjahresgeneration, etwa BCT 730).. 5. Kopieren/Verschieben a) Verschieben (externe USB-HDD) – Es können bis zu acht externe Festplatten registriert werden. Das Registieren beinhaltet ein Formatieren in einem besonderen Format. ACHTUNG: Alle Daten werden gelöscht; immerhin geht das nicht versehentlich, sondern nur über eine (durch die Notwendigkeit eine Taste für mehrere Sekunden zu drücken gegen Kinder und leichtsinnige geschützte) Menüfunktion. – Die Platten müssen eine Kapazität zwischen 160 GB und 2 TB haben (Platten unter 160 GB werden nicht erkannt). – Die Buchsen liefern 500 mA-Spannung, was für die meisten USB 2.0, 2,5-Zoll-Platten reicht. – Man kann nur eine Platte zum Auslagern auf einmal anschließen (an vordere oder hintere USB-2.0-Buchse). – Auf die Platten können dann per USB 2.0 TV-Aufnahmen verschoben werden. Wohlgemerkt: Man kann Aufnahmen nur verschieben. Sie werden dann (ob man will oder nicht) von der internen HDD gelöscht. Umgekehrt das gleiche Spiel: Man kann Dateien von der externen HDD auf die interne verschieben, aber nicht kopieren, weil das Original zwangsweise gelöscht wird. – Man kann die Videos und andere Dateien dann auch direkt von der an den Rekorder angeschlossenen Platte abspielen. – TV auf eine externe Platte aufnehmen kann man nicht. Das ist schade. – Die Aufnahmen auf der Platte können NUR mit dem konkreten Rekorder (auch nicht mit einem anderen Rekorder des gleichen Typs) abgespielt werden. Auch PCs erkennen die Platten nicht mehr. Das ist besonders nervig, wenn man z.B. ein neueres Modell kauft. Panasonic sollte ein „Umregistrieren“ erlauben, was aber aufgrund des geradezu paranoiden Kopierschutzes nicht gemacht wird. ACHTUNG: Wenn man die Registrierung einer Platte löscht, können die Inhalte auch nicht mehr mit dem eigenen Rekorder wiedergeben werden und wenn der Rekorder kaputt geht, sind auch alle Aufnahmen auf den externen Platten futsch. Panasonic rät deshalb, die Platten nur zum temporären Lagern von Daten zu verwenden und sie besser auch auf DVD/BD zu brennen. Bevor man eine Platte vom Rekorder trennt, sollte man unbedingt über das Festplattenmenü „Festplatte trennen“ wählen. Vergisst man das, erkennt der Rekorder die Platte nach dem Wiederanschließen ggf. nicht mehr und alle Daten sind unrettbar futsch. TIPP: Platten, die man mit dem Panasonic-Rekorder genutzt hat, werden vom PC ggf. nicht mehr erkannt, weil Panasonic ein eigenes Format verwendet. Wenn das der Fall ist, kann man sie mit der Freeware EaseUS Partition Master formatieren und damit auch für den PC wieder nutzbar machen. b) Kopieren Das Kopieren ist bei Panasonic eine Wissenschaft für sich (weniger freundlich: ein Schmerz im Allerwertesten), weil es durch ein unlogisches und willkürliches System von Beschränkungen erschwert wird, die oft nicht aus DRM-Verbotn der Sender resultieren. Das hier zu beschreiben, würde das Zeichenlimit der Rezension aprengen (siehe daher im Einzelnen die Anleitung von Panasonic sowie meine Rezension zu den 2013ern, z.B. BCT 735). Nur rein paar allgemeine Hinweise: – Beim Kopieren auf DVD wird eine einfache Menüstruktur angelegt. Man kann vor dem Brennen einstellen, ob das Abspielen dann mit dem Menü oder dem ersten Titel beginnen soll. – Bei Kopieren auf BD kann man auch das DR-Format beibehalten. Diese BDs laufen dann aber nicht auf allen Playern. TIPP: Wenn man optimale Komptabilität sicherstellen will, muss man die Videos in eines der „H“-Formate konvertieren. – Allgemein müssen DVD/BD finalisiert warden, um auf anderen Geräten angespielt warden zu können. – Beim Kopieren auf DVD/BD bleibt der Titel (anders als beim Kopieren auf eine USB-HDD auch auf der Platte). – Die voraussichtliche Kopierzeit wird vom Gerät regelmäßig viel zu hoch geschätzt. Das wird aber sofort bei Beginn der Kopie korrigiert. c) Editieren Man kann Videoaufnahmen editieren (z.B. Werbung rausschneiden). Dafür Titel anwählen und Taste „Option“ drücken. Dann erscheint ein Menü incl. „Bearbeiten“. Man kann sie auch zu Gruppen/Ordnern zusammenfassen (z.B. alle Tatortfolgen). Dafür die gewünschten Titel markieren und „Option“ drücken. Gruppen kann man auch wieder auflösen. Eine Möglichkeit, die falsche Zuordnung zu einer bestimmten Kategorie wie „Film“ (die das Gerät autmatomatisch vornimmt) zu korrigieren, gibt es nach wie vor nicht, was die Kategorien weitgehend sinnlos macht. d) Verschieben von anderen Dateien auf die Festplatte? Die Möglichkeit, Videodateien (z.B. mit dem PC aufgenommene oder aus dem Internet geladene Sendungen) von einer externen Platte auf die Rekorderfestplatte zu überspielen, gibt es nicht. 6. TV aufnehmen a) Aufnahmen sollte man grds. im DR-Modus machen. Das ist die optimale Qualität. Es werden bei DR auch alle Sprachen, Videotext usw. mit aufgenommen. Man kann auch ein anderes Format wählen, in das dann konvertiert wird. Konvertieren kann man auch nachträglich, z.B. vor dem Überspielen. Konvertiert man, muss man sich ggf. mit einer Sprache begnügen oder auf Videotext verzichten, der im DR-Modus mit aufgenommen wird. b) Wenn man die aktuell laufende Sendung später zu Ende schauen will, kann man einfach die REC-Taste drücken. Der Rekorder fragt dann, ob er sie bis zum Ende aufnehmen soll. Man kann auch eine andere Zeit angeben. c) Es gibt 16 Keyword-Timer und zusätzlich 32 manuelle Timer (die auch auf wöchentlich gestellt werden können, was dann nur einen Timer belegt). d) Das Gerät hat Digital-Tuner, mit denen es zwei (beim 950 drei) Programme gleichzeitig aufnehmen oder z.B. auch eines aufnehmen und eines zum Anschauen darstellen kann. Ein Gerät mit einem echten „Triple-Tuner“ (SAT, DVB-T, DVB-C) gibt es nicht. Man muss sich zwischen SAT (BST) und DVB-C/T (BCT) entscheiden. Der BCT kann kein DVB-T2! e) Falls das Aufnehmen von Pay-TV oder HD-Sendern nicht funktioniert: Das liegt vermutlich daran, dass manche Sender das verbieten. Panasonic befolgt insoweit deren Vorgaben. 7. TV anschauen a) Wenn man TV mit dem Rekorder schaut (via HDMI), wird permanent aufgezeichnet. D.h. man kann das Bild, auch wenn man nicht Aufnahme gewählt hat anhalten und max. 90 Minuten zurückspulen. Auch ist das Bild in SD wie HD sehr gut. b) Das Gerät bietet nicht nur Videotext (der bei den meisten Sendern in eher bescheidener Qualität in ein etwas verkleinertes Fenster eingeblendet wird), sondern auch HbbtV (derzeit von ARD, ZDF, Arte und RTL ausgestrahlt). Das ist sehr nett. Man kann z.B. ohne Umweg über das Netzdienste-Menü die ZDF Mediathek erreichen. c) Da das Gerät recht zuverlässig automatisch KAPITELMARKEN anhand des Inhalts setzt, kann man Werbung meistens einfach durch (ggf. mehrfachen) Druck auf Skip Forward überspringen. Automatische Kapitelmarken (standardmäßig an) also am besten angestellt lassen. Man kann auch während des Anschauens manuell Kapitelmarken setzen, indem man „CHAPTER“ drückt. Sehr nett für das Anschauen von Aufnahmen sind auch die MANUAL SKIP-Tasten unten rechts auf der FB. Damit kann man per Tastendruck 60 Sekunden vor oder 10 Sekunden zurückspringen. Über die Taste TIME SLIP kann man auch eine bestimmte Zeit einstellen, die übersprungen werden soll. Falls das Spulen/Überspringen während des Betrachtens von HD-Aufnahmen nicht funktioniert: Das liegt daran, dass manche Sender das verbieten. Panasonic befolgt insoweit deren Vorgaben. IV. Fazit Panasonic hat die Vorjahresgeneration wiederum moderat weiterentwickelt. Einzige wirkliche Neuerungen sind das verbesserte (aber immer noch weit von Receivern wie dem KabelDeutschland HD-Rekorder entfernte) Keyword-Recording und die TV>IP-Streaming-Funktion. Schade, dass – anders als bei aktuellen Panasonic-TV – kein DVB-T2-Tuner verbaut wurde. Ebenao unverständlich ist, dass Netzdienste wie Netflix während einer TV-Aufnahme nicht funktionieren und der weit über das rechtlich Gebotene hinausgehende und geradezu kundenfeindliche Kopierschutz. In der Summe gebe ich 4 Sterne, weil die Grundfunktionen (TV, Aufnahme, Wiedergabe) zuverlässig und in guter Qualität möglich sind und es eine Geräte-Alternative mit vergleichbarem Funktionsumfang nicht gibt. Nachtrag: Ich habe mich entschieden, das Gerät zurückzugeben und auf die nächste Generation (Sept. 2016) zu warten. Da in Kürze DVB-T2 kommt (und der Rekorder irgendwann in der Zweitwohnung stehen wird, die nur DVB-T hat), macht es für mich mehr Sinn zu warten, zumal man – anders als bei einem TV – das Gerät dann nicht einfach mit einer externen Box weiterbetreiben kann. Dass die DVB-T-Tuner des Geräts nicht zukunftsfähig sind, ist schwer nachvollziehbar, weil die zeitgleich neu erschienenen Panasonic TV-Geräte DVB-T2-Tuner haben. Für Nutzer, die nur DVB-C brauchen, ist dieser Aspekt natürlich egal.

  8. Geschenk sagt:

    Hier handelt es sich tatsächlich um die „eierlegende Wollmilchsau“. Nach anfänglichen Schwierigkeiten beim Empfang von bestimmten HD-TV-Sendungen über das unicable System funktioniert das Gerät mit geringfügigen Änderungen an der HF-Verkabelung jetzt ohne Tadel. Ich möchte techn. Einzelheiten bisheriger Beurteilungen hier nicht wiederholen. Auffällig ist jedoch, daß je vielseitiger die Möglchkeiten eines Gerätes sind, desto aufwändiger ist auch dessen Bedienung – hier handelt es sich wohl um eine Art „Naturgesetz“. Wem dieses Gerät in der Bedienung zu kompliziert ist, sollte sich ein anderes Gerät anschaffen ! Sehr positiv ist mir die hervorragend gute Software aufgefallen; – eigentlich benötigt man die sehr ausführlich gehaltene Bedienungsanleitung – liegt in Druckform vor, was heute keine Selbstverständlichkeit ist – nur sehr selten, da am Bildschirm immer angezeigt ist, für welche Funktion an der FB welche Taste gedrückt werden muss. Etwas gewöhnungsbedürftig ist das Ausschneiden von Werbeblöcken bzw. Sicherheits-Anfang und -Ende bei Sendungen. Ich empfehle dringend, für diese Anwendung mehrere „Probeläufe“ zu machen, damit man das Zusammenspiel von schnellem Vorlauf bzw. Rücklauf und damit das Setzen der Schnittpunkte erlernt. Sehr negativ aufgefallen ist der Tatbestand, dass bei Schnitten innerhalb einer Sendung (z.B. Entfernung von Werbeblöcken) bei jedem Schnitt Bild und Ton im Sekundenbereich einfrieren. Beim späteren Betrachten einer derartigen Sendung ist dies total störend !!! Ich hoffe, daß Panasonic mit einem Firmware-update diesen Fehler beseitigt. Aus diesem Grund von der Gesamtbewertung einen Punkt Abzug.

  9. Geschenk sagt:

    Vorgänger zu diesem Recorder war ein analoger DVD-Recorder mit HDD von LG. Dieser ließ sich gut bedienen und hatte beinahe eine selbst erklärende Bedienoberfläche, kam aber mit digitalen TV-Sendern nicht klar. Es gab unmögliche Formatveränderungen, so dass dieser Blu-ray Recorder ran musste. Ich habe nämlich mittlerweile auch einige Blu-ray Medien in meiner Sammlung, so dass dieser Schritt notwendig wurde. In vielen Dingen bei der Bedienung kommt auch dieser HDD-Recorder den analogen Vorgängern gleich. Einige Bezeichnungen irritieren ein wenig und kommen zuerst etwas unverständlich herüber. Man ist verunsichert, sucht immer wieder in der 120-seitigen Bedienungsanleitung und findet darin Erklärungen, welche eigentlich auch am Gerät abzulesen sind – mehr nicht! Also beginnt man ganz vorsichtig und unsicher zu probieren und freut sich schließlich, wenn das Gerät das macht, was man eigentlich auch bezweckt hatte. Ich habe nunmehr schon diverse TV-Aufnahmen auf die Festplatte abgespeichert und teilweise auch bearbeitet. Dazu muss man wissen, wie man beispielsweise Teile der aufgenommenen Sendung löschen kann. Die Bedienungsanleitung ist hier dermaßen kompliziert, dass man sie nach langem Suchen und Lesen am liebsten gleich weglegt und wieder zu probieren anfängt, wenn man nicht den ganzen Tag nur mit Lesen verbringen will. Da wird mit Tastenfunktionen erklärt, welche man wieder weiter vorn nachlesen muss, um zu wissen, welche Taste das wieder ist. Eine Nummer der Tastenfunktion in Klammern wäre hierbei hilfreicher. Erst beim Probieren kommen dann auch Erläuterungen vom Gerät selber, welche aber nun auch selbst erklärend sind. Von den analogen Recordern war ich es gewöhnt, beim Kopieren kurzer Sendungen die schnelle Funktion zu wählen. Hier konnte man Sendungen bis zu gute 70 Minuten in beinahe 10 Minuten auf einen Datenträger brennen (kopieren). Auch lief hier alles halbwegs chronologisch ab, also eins nach dem Anderen und zusammenhängend, so dass man einen Datenträger mit Datum, Uhrzeit, Filmlänge und Qualität, als auch einem Titel am Ende dem Gerät entnehmen konnte. Dieser Recorder hier tut sich damit etwas schwerer. Man weiß nie so recht, womit man eigentlich beginnen soll. Das Brennen nennt sich nun Kopieren – egal, ob auf HDD, Disc oder Stick! Das wäre noch verständlich. Total unverständlich ist für mich, warum ich von all meinen Aufnahmen (durchschnittlich 45 Minuten) nicht eine einzige Aufnahme im Hochgeschwindigkeitsmodus kopieren kann. Diese Möglichkeit wird kurz in der Bedienungsanleitung angeführt, die Ausnahmen auch angeführt, aber welche Ausnahmen nun konkret zutreffend sind – darüber schweigt diese, als auch das Gerät sich aus! Alle Aufnahmen durch die Bank weg werden zum Kopieren bei mir nur im Normal-Modus angezeigt und ausgegeben. Das Symbol für eine Hochgeschwindigkeitskopie ist stets durchgekreuzt! Ich finde nirgendwo eine Erklärung dafür, obwohl die Bedienungsanleitung diese Funktion als Möglichkeit einräumt. Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass dieser Recorder-Typ es gar nicht kann. Eine andere Erklärung finde ich einfach nicht. So kopiere (brenne) ich eine 45-minütige Sendung von der HDD auf Disc in 62 Minuten im Normal-Modus, was recht zeitaufwendig und nervend ist. Mein Gott, das machten die analogen Recorder spielend und ohne jegliche Erklärung! Auch die Titeleingaben sind recht gewöhnungsbedürftig. Hier werden zwar die Funktionen am Bildschirm doppelt ausgegeben, aber ich bin noch nicht dahinter gekommen, wo sich konkret eine Taste für ein Leerzeichen versteckt hält. Bei mir gibt es selten Titel mit einem Wort nur. Die Bedienungsanleitung schweigt hierzu total. Ich habe alle möglichen Funktionen der Texteingabe durchprobiert – kein Leerzeichen gefunden! Bei den analogen Recordern gab es dazu sogar einen eigenständigen Button für ein Leerzeichen. Somit ist die Texteingabe gerade bei Discs ein unmögliches Fiasko. Ansonsten macht das Gerät eigentlich das, was es auch machen soll. Man muss eben nur unwahrscheinlich viel Zeit mitbringen, wenn man Titel (Aufnahmen) kopieren will. Das Bearbeiten von Aufnahmen (Titeln) muss man erst einmal raus haben, dann kann man auch meinen, dass es gegenüber den analogen Recordern sogar besser ist. Bei den analogen Recordern gab es bei den Schnitt- oder Trennstellen immer einen gewissen Nachlauf, so dass man früher oder später schneiden musste. Den hatte man aber auch schnell raus und ging eben diese Schritte zurück. Dieser Recorder hier schneidet genau und sogar mehrmals bei einer Aufnahme. Das finde ich wieder ganz gut. Auch die Informationen zu den Aufnahmen auf der HDD sind wirklich exzellent. Allerdings gehen diese Infos beim Kopieren auf Disc verloren. Schade. Ich würde meinen, dass dieser Recorder für Aufnahmen auf HDD wirklich ausgezeichnet ist. Für das Kopieren auf Discs aber ist dieser Recorder wahrlich zu zeitaufwendig und von einigen Verlusten geprägt. Ein Rätsel bilden bei mir auch die Qualitäts-Einstufungen. Zwar weiß ich von meinen Vorgänger-Recordern, was XP, SP etc. bei DVDs bedeutet, aber die übrigen Qualitätsstufen kann ich nur meines Denkens her auf Blu-rays beziehen. Wann und wo aber welche Stufe angewendet wird, ist mir auch noch ein Rätsel, so dass ich mich damit erst gar nicht befasse. In der Bedienungsanleitung gibt es da nur die bloße Auflistung und das, was man ohnehin auf dem Bildschirm sieht. Für 120 Seiten Bedienungsanleitung hätte ich eigentlich etwas mehr erwartet, um auch beim Nachlesen einen gewissen Erfolg zu verspüren. Alle übrigen Funktionen sind für meinen Bedarf kaum zutreffend, denn ich bin kein Profi, der das womöglich auch noch gewerblich nutzt. Ich wollte einfach einen Blu-ray Recorder, der mit dem HD-Format klarkommt und Sendungen auch auf Discs bringen kann. Aber selbst das überzeugt mich eigentlich noch nicht richtig. Denn HD-Aufnahmen auf Disc kopiert werden zwar auf diesen Recorder im richtigen Bildformat abgespielt, aber bei anderen (auch analogen) Recordern und auf meinem PC arg gequetscht wiedergegeben. Das 4:3-Format ist sogar noch einmal seitlich in sich gequetscht, so dass dieses wahrlich nur auf diesen Blu-ray Recorder richtig abgespielt wird, was wiederum ein Kopieren auf Disc eigentlich überflüssig macht, wenn man noch genügen Platz auf der internen Festplatte hat. Dieses Phänomen mit dem 4:3-Format bei HD-Sendern hatte ich eigentlich auch bei meinem analogen Recorder zu verzeichnen, weshalb ich mir eigentlich auch diesen Recorder gekauft hatte. Und es bezieht sich wirklich auch nur auf HD-Sendern, denn normale digitale TV-Sender werden dagegen richtig angezeigt. Wenn ich also keine Blu-rays in meiner Sammlung hätte, bräuchte ich mir diesen Recorder eigentlich nicht kaufen. Mehr kann ich erst einmal zu diesem Recorder nicht schreiben, denn so lange habe ich ihn noch nicht, um jedes Detail hier genausten zu beschreiben. Und ich erwähne noch einmal: Ich bin kein Profi, kann also auch getrost auf Kritiken verzichten! Für Hinweise und Hilfe dagegen bin ich aber jederzeit dankbar und offen und akzeptiere diese durchaus.

  10. Geschenk sagt:

    Einen Monat nach dem Kauf möchte ich drei Punkte hier kurz ansprechen, die mir aufgefallen sind. Grundsätzlich bin ich mit dem Gerät zufrieden, wären da nicht ein paar kleine Macken. 1. Scart-Anschluss Wenn man – wie ich – ab und zu z.B. von einem Videorecorder alte Aufnahmen „in die Zukunft“ retten möchte, ist es erforderlich, die beiden Geräte über ein Scartkabel zu verbinden. Leider hat Panasonic die Scartbuchse falsch herum eingebaut, so dass das Kabel auf der Rückseite links vom Gerät wegführt. Dafür ist in einem engen Schrankfach einfach nicht genügend Platz (siehe Bild) und ich musste extra ein Scartkabel mit mistiger Kabelführung kaufen. 2. Komplizierter Start der Überspielung Diversen Kopierschutzverfahren sei Dank: Es muss zuerst der zu kopierende Inhalt gestartet und auf Pause geschaltet werden, bevor der Panasonic den Kopiervorgang erlaubt. Grundsätzlich ist das Panasonic-Menü sehr gewöhnungsbedürftig. Der in die Jahre gekommene Vorgänger hatte hier teilweise bessere Lösungen. Es wird eben leider manchmal Funktionierendes verschlimmbessert. 3. Apropos Menü Warum in der Übersicht der Aufnahmen unter ALLES nicht ALLES angezeigt wird, bleibt wohl ein Geheimnis der Panasonic-Programmierer. Schade ist es auch, dass eigene Kopien auf DVDs, die mit dem inzwischen entsorgten Panasonic-Vorgänger gemacht wurden und bei denen die Finalisierung vergessen wurde, mit dem neuen Gerät nicht mehr nachträglich finassiert werden können. Ansonsten schließe ich mich gerne den positiven Rezessionen zu diesem Gerät an.

  11. Geschenk sagt:

    Was folgt ist eine ellenlange Meckerei, angeführt von 5 Sternen. Zunächst mal müssen wir uns freuen, daß es überhaupt noch sowas wie einen Festplattenrekorder gibt. Auch noch einen, der auf DVD und BR aufnimmt. Die Konkurrenz ist völlig abhanden gekommen, es kommen virtuelle Flimmerdaten in Mode, bei denen die Rechte in Bits und Bytes versteckt sind, keiner weiß, wie lange man sie sehen kann. Dann macht Panasonic (noch immer) und traditionell gute Hardware. Meine beiden letzten Rekorder von Panasonic, die jetzt durch den BCT750 ersetzt wurden, waren 8 und 11 Jahre alt, und bis zum letzten Tag 100% i.O. Wir wissen, was wir an Panasonic haben, unter all dem Schrott. (Mein letzter LG-Player hat keine 10 Monate gehalten, irgendein chinesischer Multi-Rekorder wollte alle 4 Wochen neu installiert werden.) Der Panasonic-Rekorder DMR-BCT750 ist wirklich absolut geräuschlos und – solange die Wifi-Funktionen ausgeschaltet sind – auch wirklich ohne jede Erwärmung des Gehäuses. In der Standby-Funktion – ohne Funk – ist ein Stromverbrauch nicht messbar, d.h. unter 0,5 Watt. Allerdings: Man muß sich bei Panasonic immer auf einige Schikanen gefaßt machen. Und eine eierlegende Wollmilchsau, wie die DMR-Reihe bieten hier alle Rekorde an Schikanen auf. Der Hersteller hat sich schon immer sklavisch an alles gehalten, was die Hollywood-Industrie an Forderungen für „ordentliche Geräte“ aufgestellt hat. Die Forderungen sind immer absurder geworden und Panasonic hat sich nicht lumpen lassen. Auch tritt das Betriebssystem weit hinter vorvorletzte Generationen zurück. Zahlreiche Fehler werden uns auf immer begleiten, ein „Update“ ist immer riskant und wird vermutlich nie erfolgen. Immer und immer wieder stößt man auf das Stichwort „Konvertieren“. Panasonic nimmt das File auf, wie es kommt, das ist das DR-File. Das ist keine Kopie, sondern das Original selbst. Mit allen Untertiteln, mit allen Signalen, mit allen Videotexten, Sprachen usf. Das File ist an und für sich nur mit Panasonic kompatibel. Wie groß dieses File ist? Das bestimmt der Sender. Und das Ausgangsmaterial. „Konvertieren“ heißt: In die bekannten und für die Medien „berechenbare“ DVD-Größen wie EP, LP, SP, XP oder in die Bluray-Formate HM, HL, HE, HX oder HG. Leider ist das keine Rechenaufgabe wie bei einer Software wie Clone-DVD. Das Original muß intern abgespielt und neu aufgenommen (konvertiert) werden. Ein 121 Minuten langer Film aus dem ZDF muß anschließend 121 Minuten lang konvertiert werden, bevor er auf DVD kann. Das ist ein ziemlich irres Konzept, das in der Praxis noch irrer wird, wenn man Aufwand und Ertrag miteinander vergleicht. Denn wenn ich weiß, daß ich einen 121-Minuten-Film auf DVD brennen will, wird der Rekorder diesen Film 121 Minuten aufnehmen, um ihn dann 121 Minuten neu zu konvertieren und das Original zu löschen. Das ist nicht nur irre, sondern ziemlich überflüssig, wenn man bedenkt, daß dieser Rekorder die Fähigkeit hat, sogar zwei Programme gleichzeitig aufzunehmen und ein drittes Programm abspielen kann. Wozu dann den Irrweg der Konvertiererei? Mehr dazu unten. Im Einzelnen: – DVD +RW werden nicht mehr unterstützt – MP3 von DVD+ Fehlermeldung: „Schreibschutzriegel entfernen“ – MP3 von DVD- : Keine Anzeige von Unterverzeichissen, wenn sie Umlaute enthalten (leere Zeile!) – Video-Daten wie mp4 werden von BR nicht erkannt – Kopieren von Files z.B. von USB nur auf Festplatte, von der Festplatte nur auf SD möglich – Files werden beim Kopieren auf SD-Karte umbenannt – MP3 lassen sich nur von USB-Karte abspielen, nicht von SD. – Bei der Wiedergabe von MP3-Stücken ist die Titelwiedergabe bei langen Titeln unvollständig. – In einigen Eingabemodi ist die vorgebene Tastatur-Abbildung dem ABC-Modus nach wiedergegeben, in anderen der Schreibmaschinentastatur. In einigen Eingabemodi ist die abgebildete Tastatur klein und einheitlich, in anderen groß und mit einem „Shift“- Umschaltmodus versehen…. ein Sammelsurium diverser Panasonic-Geräte… – teilweise lassen sich Unterverzeichnisse nur komplett, nicht als einzelne Files kopieren. – Radiosendungen werden (der Größe nach zu Urteilen) nicht im DR, sondern in der Größe von WAV-Dateien aufgezeichnet. Radio-Aufnahmen können nirgendwohin kopiert werden, auch nicht auf DVD-RAM(!). Um z.B. eine Hörspielreihe im Radio auf einen Datenträger zu übernehmen, müßte man sie erst z.B. auf ein Video- Format auf das 10-fache der Größe aufblasen (konvertieren), dann hat man sie auf einer normalen DVD. Und dies von einem Hersteller, der die DVD-RAM erfunden hat. – Der Scart-Anschluß ist nur ein Eingang. – Die schlechteste DVD-Aufnahmeeinstellung wurde nach 15 Jahren von 352×526 auf 352×288 verschlechtert. (nur der vollständigkeit halber genannt, man fragt sich nach den Ursachen) – Kein Abspielen von mp3 von DVD (funktionierte bei Vorgängermodellen seit 10 Jahren) oder von BR. – Keine FR-Aufnahmen vom laufenden Programm oder bei DVD-Konvertierung mehr möglich. Die FR-Funktion geht nur von SCART! – Kopien, die nicht mit Highspeed möglich sind (z.B. SP-Format nach BR) werden nicht zunächst intern auf der Festplatte analog abgearbeitet, sondern beanspruchen die Brenner-Funktion des Laufwerks über die gesamte Abspielzeit!! DVD-Kovertierungen nach BR sind nicht kompatibel zu DVD-Konvertierungen für eine DVD. Eine DVD-Konvertierung auf einer BR läßt sich auch nicht im Highspeed-Modus verschieben. – Im Festplattenmenue ist im letzten Kapitel kein Vorspringen auf die nächste Aufnahme möglich. – Wenn man nach Programmierung einer Sendung im GUIDE die Aufnahme sicherheitshalber um einige Minuten von Hand vorverlegt, bleibt der Sendungstitel erhalten. Die Festplatte übernimmt jedoch den Inhalt der Sendung von der vorherigen Sendung. – Der Inhalt der Sendung wird nicht auf die BR übernommen – Konvertierung von DR-Files: Hier ist große Vorsicht geboten, um nicht unnötigen Platz zu verschwenden. Selbst die geringste Stufe der BR-Konvertierung (HM) bewegt sich oft auf dem Niveau zwischen LP und SP-Größe. Insbesondere bei alten Filmen ist die Größe eines DR-Files manchmal sogar unterhalb der Größe eines LP-Files. (also etwa 1 GB pro Stunde) Ein Witz ist die Tatsache, daß man die absolute Größe eines DR-Files nur dann ermitteln kann, wenn man eine BR im Laufwerk hat und im „Kopieren-Menue“ das File als zu kopieren kennzeichnet. Das Betriebssystem warnt noch nichteinmal, wenn man ein DR-File z.B. auf HL oder SP konvertieren will, und es sich dabei vergrößern würde. Im „Info“-Menue der Festplatte ist die Dateigröße nicht angegeben! Auch auf HD-Kanälen ist das Datenvolumen sehr unterschiedlich und oft kleiner als zu vermuten! – Bei „Drive-Select“ werden auch nicht bestückte Laufwerke (z.B. USB oder SD) angezeigt. – Die Reaktion des Gerätes bei Wiedergabe, Löschen ist sehr träge im Vergleich zu Vorgängern. – Bei Anwahl von Sendergruppen erscheinen die selbst festegelgten „Favoriten“ am Schluß, alles andere muß durchgeschaltet werden. – Anders als beim Media-Server ist beim Media-Player keine vernünftige Ordnerstruktur anwählbar. – Beim Programmieren einer Sendung mit anschließender Konvertierung ist es nicht möglich, die ursprüngliche DR-Datei zu behalten. Das geht nur bei nachträglicher Konvertierung. Trick: Die Sendung zeitgleich zweimal aufnehmen lassen, einmal im DR-Modus ohne Konvertieren, einmal mit Konvertieren und Löschen der Ausgangsdatei. Dann hat man am nächsten Tag beide Versionen zum Vergleichen. Beim „doppelten Kopieren“ der gleichen Sendung findet sich wieder ein Fehler des Betriebssystems: Programmiert man die gleiche Sendung eines zweites mal „von Hand“, wird die Eingabe mit dem Hinweis „Sendung ist schon programmiert“ abgeblockt. Wenn man aber einmal via GUIDEPLUS und ein andernmal mit Hand programmiert (in dieser Reihenfolge!) funktioniert das doppelte programmieren der gleichen Sendung ohne Mängel… – Beim Konvertieren einer Datei wird keine Zeit angezeigt. Das Einschalten des Gerätes bewirkt eine sofortige Unterbrechung und Löschung der bisher konvertierten Datei ohne Vorwarnung. – Während des Konvertierunsgvorgangs ist kein weiterer Betrieb möglich, selbst die Wiedergabe beim Konvertieren besteht nur aus einer Fortschrittsanzeige. – In zahlreichen Funktion macht das Gerät keine Sicherheitswarnungen, z.B. bei STOP in der Aufnahme. (Eine Sicherheitsabfrage erfolgt nur bei Aufnahme zweier Programme!) – Die Datumseingabe bei Programmierung ist nicht mit Tastatur möglich wie bei den Vorgängern. – Der Rekorder nimmt zunächst ausschließlich im sog. DR-Modus auf. In der Bedienungsanleitung fehlt jeder Hinweis darauf, daß dieser Modus nicht unbedingt mit anderern Geräten kompatibel ist. Es ist unverständlich, daß man nicht auf Wunsch sofort in den verschiedenen BR oder DVD-Modi aufnehmen kann. – Der Rekorder erkennt nicht die nicht-finanlisierten DVD anderer Panasonic-Rekorder. – Beim löschen von Dateiinhalten ist es (anders als bei den Vorgängern) nicht möglich, das Ende eines zu löschenden Abschnitts vor dem Anfang auszuwählen. – Server-Funktionen: Inbetriebnahme und Ausschaltung sehr kompliziert, stromfressend. Radio-Sendungen sind überhaupt nicht abrufbar, TV-Sendungen sind mit keiner mir bekannten Authoring-Software vernünfig zu verarbeiten, lediglich der Windows-Media- Player gibt die Filme einwandfrei wieder. – Abschaltfunktion Durchschaltung des Antennenausgangs funktioniert bei meinem Gerät nicht. – USB hinter der Frontklappe: Nur Mini-Stick möglich, sonst steht die Klappe offen – Die komplette Bedienungsanleitung ist nur online erhältlich. Habe ich was übersehen? Ja, vermutlich…

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