Merci, Udo! (DAS NEUE ALBUM – VINYL EDITION) [Vinyl LP] [Vinyl LP] [Vinyl LP] – Udo Jürgens
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Merci, Udo! (DAS NEUE ALBUM – VINYL EDITION) [Vinyl LP] [Vinyl LP] [Vinyl LP] – Udo Jürgens

Merci, Udo! (DAS NEUE ALBUM – VINYL EDITION) [Vinyl LP] [Vinyl LP] [Vinyl LP] – Udo Jürgens: Musik

3 VINLY LIMITED EDITION (3.000 Stck.)
Die 30 größten Hits in chronologischer Reihenfolge + 65 Seiten XXL Fotobuch
Knapp zwei Jahre nach dem Tod des Jahrhundertkünstlers Udo Jürgens (21.12.2014) und zum 50. Jubiläum von Merci Cherie erscheint die liebevoll und chronologisch zusammengestellte Kollektion Merci, Udo! mit einem 65 Seiten XXL fotobuch. Diese auf 3.000 Stck. limitierte 3er VINYLBOX vereint erstmals alle großen Udo Jürgens Hits, die Originalversionen seiner ESC Welterfolge der 60er, und die großen Kult-Songs wie Griechischer Wein,Aber bitte mit Sahne, Mit 66 Jahren,Paris – einfach so nur zum Spaß(Originalaufnahme),Liebe ohne Leiden oder Ich war noch niemals in New York. Erstmals auf Vinyl erhältlich sind lang erwartete Raritäten wie Ich glaube (Originalaufnahme),Spiel Zigan, die internationale Version des Duetts I can, I will sowie unveröffentlichte Versionen seiner großen Lieder. Bei dieser Kollektion kommen sowohl die Freunde der großen Udo Jürgens Songs als auch die Fans auf ihre Kosten. Von 1960 bis 2014 sind alle großen Hits vertreten.Merci, Udo! erscheint außerdem als Standard Doppel-CD, als 3CD Premium Edition im edlen Ecolebook. Die Premium Edition wird um 22 Tracks ergänzt und enthält ein umfangreiches Booklet mit legendären und unbekannten Bildern. Außerdem erscheint in dieser Reihe eine Udo Jürgens 3er DVD Box mit über 8 Stunden Spielzeit.

5 Antworten

  1. Geschenk sagt:

    Wer kennt sie nicht die bekannten Songs von Udo Jürgens wie z. B „Merci Cherie“, „Denn immer wieder geht die Sonne auf“, „Mit 66 Jahren“ usw.? Die, und etliche andere, findet man auf der Zusammenstellung wobei die Ausgabe mit 3 CD`s der mit 2 vorzuziehen ist. Im Großen und Ganzen habe ich hier alle Lieder gefunden die ich mir auf einer Zusammenstellung gewünscht habe (Ich hatte bisher lediglich eine LP mit Hits). Was meiner Meinung nach fehlt sind die sehr schönen Songs „Matador“, „Deine Einsamkeit“ und „Eine Art von Serenade“. Nebenbei gibt es Informationen und Fotos. Fazit: Für Leute die gerne Udo Jürgens hören aber nicht jede LP oder CD des Sängers in ihrer Sammlung haben (möchten) bietet diese 3 fach Ausgabe einen guten Überblick über seine Musik.

  2. Geschenk sagt:

    Zunächst: Diese Koppelung diverser Udo Jürgens Kompositionen verschiedener Jahrzehnte stellt für mich die wirklich allerbeste dar, die bis dato auf dem legalen Markt zu haben ist. Beim musikalischen Spaziergang durch das Angebot dieses Albums erinnerte ich mich parallel spontan an einzigartig komponierte (Herren Duft) Noten, wie Eau Sauvage (angeblich Udos Lieblingsparfum), Habit Rouge, Monsieur Balmain oder 900 von Aramis. Mit diesen edlen, reifen und unvergänglichen Düften möchte ich die ersten fünf Nummern auf CD 2 vergleichen. Siebzehn Jahr, Woher ich auch komm..,Du sollst die Welt…,Sag mir wie ( für mich einer der ersten „Protestsongs“. Ein hochqualifiziertes Werk eines hochqualifizierten Autoren ), Geh vorbei. Die Noten dieser Schöpfungen gehören zum Feinsten, was Komponisten jemals zusammen gefügt haben. Udo war damals 1964-67 so innovativ, wie die Beatles. Ich zitiere hier meinen kleinen Beitrag zum Buch „Tausend Träume“ von Dr. Hagestedt Aus heutiger Sicht sind diese Lieder von zeitloser Schönheit und unantastbar für die Ewigkeit erdacht. Aber da lässt sich noch mehr finden. Die Joachim Heider Produktion: Ich weiß, was ich will. Musikalisch völlig staubfrei. Platzend vor Energie Die heiß erflehten Originalversionen von Ich glaube, Spiel Zigan spiel, der „funky bass“ Titel Peace now. Hier gilt: besagte bizarren Bassläufe, the coloured girls Chor, das Tempo und ..“everytime I hear a young soldier died…peace now show me your face. Schluck diese Zeitkapsel 1970 und du befindest dich im Nu in dieser ver-rückten, rauschvollen Zeit. Danke FBM und Sony Music! Endlich legal auf CD zu bekommen. (meine grauen Haare sprechen Bände…) Die berühmten klingenden Saiten in mir bringt die Orchesterfassung von Udos Was wichtig ist. Der Interpret geht voll und ganz auf in seinem Werk und die Münchner Symphoniker heben die Komposition in himmlische Höhen. Dies sind meine Schätze auf diesem CD Projekt Fehlgriffe? Ja, Buenos Dias. Diese Variante gefällt mir nicht, obwohl Udos Stimme viel klarer zu hören ist als auf dem Original. Der Sahne Mix. Nein, damit kann ich nichts anfangen. Hier wäre ein unveröffentlichter song, wie Wand an Wand oder das inspirierte Cape Town schön gewesen. Bei der angekündigten Fortsetzung des CD Projekts ein Muss. Zum booklet Warum nur warum.. Die falschen Angaben früherer Veröffentlichungen werden leider konsequent fortgeführt. CD1: Ich weiss, was…Paris, Gaby sind JOACHIM HEIDER Produktionen und keine Jürgens/Heider Arbeiten. Ich weiss wurde bereits im Jahr 2006 legal veröffentlicht auf DA Music Rhythmus der Nacht Folge 3. Paris auf Fetenhits 2 im Jahr 1999 Polystar Peace now wurde von dem berühmten Petula Clark Produzenten Johnny Harris „arranged and conducted“ Weshalb lässt man diese Angabe weg??? Harris war ein schottischer Starproduzent und Orchesterchef in jenen Jahren Lieb Vaterland wurde nicht allein von Alain Goraguer produziert, Harris dürfte der Arrangeur gewesen sein. (siehe single) CD 2: Alles im Griff ist wiederum eine reine Heider Produktion. Völlig unverständlich, dass es immer wieder zu solchen „Unwahrheiten“ kommen kann. Zumal ja der UJ Experte D. Beckmann bei diesem Projekt mitgewirkt hat. Ich anerkenne die „richtige Richtung“ der Verantwortlichen im Hinblick auf weitere Edition des Lebenswerkes von Udo Jürgens

  3. Geschenk sagt:

    Noch immer „mitten im Leben“ steht das musikalische Vermächtnis von Herrn Udo Jürgen Bockelmann, schlicht und ergreifend Udo Jürgens genannt, unserem „Halbblut“ aus Österreich und der Schweiz, das 80 Jahre alt wurde und uns dennoch viel zu früh zurückließ. Aber es gibt ja nun ein neues Album, zumindest zum Gedächtnis oder um einfach „Danke“ („Merci, Udo !“) zu sagen. Konkret : Ein 3 CD- Set mit 63 Titeln, die zwischen 1964 („Warum nur, warum“) und 2014 („Der Mann ist das Problem“ und „Das Leben bist du“) angesiedelt sind. Streng genommen beträgt die Spanne sogar noch zwei Jahre länger, wenn man die beiden neuen 2016er Mixe hinzuzählen möchte. Mit sphärischen Disco- Klängen aus dem Jahre 1979 geht es los, mit der fast neun minütigen Maxi- Version von „Ich weiß, was ich will“. Das gleich nachfolgende „Paris- einfach nur so zum Spaß“ (1980) lässt uns vom gepflegten Cappuccino am Rand des Seine- Ufers träumen. Urlaubsflair versprüht auch „Ich war noch niemals in New York“ (1982). Dass er dort noch nie gewesen ist, kaufe ich unserem Charmeur hier allerdings nicht ab, traue ich ihm doch eine Liebschaft in jedem etwas größeren Nest der Erde zu. So „wartet“ natürlich auch „Gabi im Park“ auf ihn — und das tut die Ärmste schon seit langem, seit einigen Jahrzehnten wohlbemerkt, (konkret seit 1981), ohne dabei an herausfordernder, anlockender Art eingebüßt zu haben. ‚Will damit sagen : Auch dies ist immer noch ein toller Song. Sportlich, wenngleich etwas wehmütig, geht es mit „Buenos dias, Argentina“ (1978) und etwas später mit „Der Mann mit der Mütze“ (ebenso 1978) weiter. Letzteres ist Helmut Schön, dem Trainer unserer 1974er Fußball- Weltmeister- Elf, gewidmet. „Die Sonne und du“ (1983) ist ein wohlig- wonniger Reggae — und bitte glauben Sie mir das : Ich erinnere mich wirklich noch daran, als Udo Jürgens dieses Werk bei Dieter Thomas Heck vorstellte und die Zeile „das war ein Super- Sommer“ sang und dabei süffisant in Großaufnahme grinste, weil es in Wirklichkeit ein total verregneter Sommer gewesen war. Tatsächlich gibt es immer wieder solche, an sich unscheinbar- unwichtige Momente, die wir Menschen trotzdem einfangen und bei uns behalten, weil sie einfach einen Nerv bei uns getroffen haben, uns beispielsweise zum Schmunzeln bringen konnten. „Immer wieder geht die Sonne auf“ (1967), DAS war nicht nur im „Sgt. Pepper“- Jahrgang zu bunten Flower Power- Zeiten so, sondern mit einem solchen Song müsste selbst heutzutage jeder neue Tag beginnen. „Cottonfields“ (1968) …, jawohl, Udo kann es auch auf englisch; genauso traditionell beschwingt und englischsprachig verläuft „Mathilda“ (ebenso 1968), mit dem ich jede gute Cocktail- Party beginnen lassen würde. In dem Lied geht es u.a. um Venezuela. „Ich bin müde vom Wandern“, singt unser stets jugendhafte Meister dann in „Es wird Nacht, Senorita“, doch eine derartige Ruhepause nehmen wir ihm ausgerechnet in einer solch prickelnden Situation begreiflicherweise nicht ab. Das eher unbekannte „Spiel, Zigan, spiel“ (1970) lohnt sich zu entdecken, genau wie „Peace now“ (1970), welches sich zeitlich zwischen John Lennons friedensbezogenen Werken „Give peace a chance“ (1969) und „Imagine“ (1971) eingependelt hat. „Lieb Vaterland“ (1971) marschiert denn bewusst rhythmisch tief in die Gehörgänge hinein und über „Merci Cherie“ (1966) brauche ich bestimmt nichts mehr hinzuzufügen. Jedenfalls überzeugt die Mischung von Melancholie und neuer Kraft ! CD 2 beginnt mit einem weiteren Kracher, und zwar, Sie ahnen es, mit „Siebzehn Jahr, blondes Haar“, jedoch hier in der mittlerweile etwas rar gewordenen Original- Version von 1965. „Anuschka“ (1969) — Liebe, ach nicht gut“, dürfen wir selbstverständlich ebenso nicht ernst nehmen : Natürlich gut ! Mit „Griechischer Wein“ (1974) zeigt Udo sich reisefreudig trinkfest, wobei es selbst für ihn einmal zuviel des Guten werden könnte, wie er uns in „Gefeuert“ (1977) verrät und dies auch fast als Hymne schmettert, denn schließlich „hat der Teufel den Schnaps gemacht“ (1973). Da wir gerade fleißig dabei sind, stoßen wir auch bei dem passenderweise sofort nachfolgenden „Du trinkst zuviel“ (1974) fröhlich mit in die illustre Runde an. „Ein ehrenwertes Haus“ (1974) und „Aber bitte mit Sahne“ (1976) sind und bleiben unverzichtbar, selbst wenn es sich einmal um die einhundertste Best Of- Platte handeln wird. Bei dem nächsten Wunderwerk, „Mit 66 Jahren“ (1977), verschmilzt Udo dann endgültig mit seinem Klavier und auch mit dem Orchester. Und, ach ja, ich frage Sie : Zu welchem Lied gehört die Zeile : „Im Supermarkt bin ich allein, beim Suchen hilft mir da kein Schwein“ ? Sehr wohl, richtig geraten, der „Tante Emma“ Laden ist’s. Er war schon damals, im Jahr 1976, am nostalgischen Verklingen. Schade. Doch Udo versteht es, uns zu trösten, entpuppt sich mit „Nur ein Lächeln“ (1979) als Alltags- Motivator und schickt gleich im Anschluss daran den Depressions- Killer „Alles im Griff (auf dem sinkenden Schiff“ (1980) ins große Stimmungs- Rennen hinterher. Ich frage noch einmal : Erinnern Sie sich noch an „Schweinchen Dick“ ? Das gute Stück erhielt bekanntlich TV- Hausverbot wegen offenkundig zu brutaler Szenen. „Tom und Jerry“ aber durften munter weiterprügeln. Freund und Gönner Udo unterstützt das derartige Treiben mit ironisch- schadenfrohem Melodieteil, als wäre er nutznießender Dritter inmitten all der Haustier- Schlachten. Was wäre eine Prügelfolge ohne Udo ? Immerhin heißt es im Titel anstandsweise doch : „Vielen Dank für die Blumen !“ (1981). Bitte, herzlich gern geschehen ! In „Liebe ohne Leiden“ (1984), dem Duett mit Tochter Jenny, wird er wieder ernsthaft, jedoch ohne auch hier die Tränendrüse zu tief auszudrücken. „Sperr mich nicht ein“ (1986) braucht er gar nicht erst zu singen, das wird er seinem Gegenüber bestimmt auch so direkt gesagt haben. Seine so oft sympathisch- bekennende Art und Weise lässt wahrlich den einen oder anderen Bauklotz staunen, wenn er beispielsweise verkündet : „Wenn ich dir meine Sünden beichte, wirst du blass !“ Zu „(Tu alles) Was gut tut“ (1999) gehört diese durchaus kesse Zeile. Mit „Jeder, so wie mag“ (1986) folgt der nächste Reggae und mit „Weichei (zum Frühstück)“ (2002) beweist der nimmersatte Udo, dass er seinen Appetit und seinen Biss auch im neuen Jahrtausend keineswegs verloren hat. „Schenk mir einen Traum“ (2011) greift Sinatras „New York, New York“- Motive variiert im Hintergrund mit auf. Warum auch nicht, denn schließlich hatte Udo Jürgens für Old Frankie- Boy und dessen Clique bereits komponiert. Und : „Wer hält sein Auto sauber und verdreckt den Ozean ?“ Nun, wer ? „Der Mann ist das Problem“, so ist es in Udos Augen. Damit sind wir (leider) schon in 2014, seinem letzten Lebens- und auch Schaffensjahr gelandet — und sollten jedoch auch hier ein selbstironisches Augenzwinkern nicht übersehen oder überhören. Am Ende wird auch alles gut, mit einem „Der neue Sahne- Mix“, der sogar (nachträglich bearbeitet) aus dem Jahr 2016 stammt. Genug geschwärmt — kein schwaches Lied ist hier dabei und jedes Werk trägt markante Zeilen, die uns aufhorchen lassen. In diesem Sinne heißt es auch von mir : „Merci, Udo !“

  4. Geschenk sagt:

    Udo Jürgens, der schweizerischere Österreicher, wird hier mit einem BEST OF bedacht, welches wirklich ne Menge seines Schaffens abdeckt! Wer noch keine Jürgens-CD sein Eigen nennt, für den dürfte diese CD ein Quell großer Inspiration sein, denn ein schlagernder Chansonier (und sich durch die Damenwelt pflügender Charmeur) wie Jürgens bietet teils auch großartige Texte! Während er auch u.a. für F. Sinatra schrieb und Willy Übelherr (was für ein Name!) ihm zur Seite stand, flossen ihm teils brillante Texte aus der Feder, wenn ich nur an EIN EHRENWERTES HAUS denke- famoser Text, gerade zu seiner Zeit auch gewagt. Das VATERLAND wurde von ihm wenig LIEB beschrieben, ICH GLAUBE sollte man gehört haben. Die gesanglichen Qualitäten seiner Kumpane bei BUENOS DIAS entsprachen wohl seinen im Schauspielbereich! MERCI CHERIE ist nach wie vor große Sangeskunst und GABY WARTET IM PARK- wo auch sonst? Tom und Jerry hauten sich zu seiner Musik auf die Fresse…was will man mehr! Kein einfacher Zeitgenosse, mit 80 ging er nun, der Charmeur, welcher wirkte wie 66!

  5. Geschenk sagt:

    Als noch immer „mitten im Leben“ steht das musikalische Vermächtnis von Herrn Udo Jürgen Bockelmann, schlicht und ergreifend Udo Jürgens genannt, unserem „Halbblut“ aus Österreich und der Schweiz, das 80 Jahre alt wurde und uns dennoch viel zu früh zurückließ. Aber es gibt ja nun ein neues Album, zumindest zum Gedächtnis oder um einfach „Danke“ („Merci, Udo !“) zu sagen. Konkret : Ein 3 CD- Set mit 63 Titeln, die zwischen 1964 („Warum nur, warum“) und 2014 („Der Mann ist das Problem“ und „Das Leben bist du“) angesiedelt sind. Streng genommen beträgt die Spanne sogar noch zwei Jahre länger, wenn man die beiden 2016er Mixe hinzuzählen möchte. Mit sphärischen Disco- Klängen aus dem Jahre 1979 geht es los, mit der fast neun minütigen Maxi- Version von „Ich weiß, was ich will“. Das gleich nachfolgende „Paris- einfach nur so zum Spaß“ (1980) lässt uns vom gepflegten Cappuccino am Rand des Seine- Ufers träumen. Urlaubsflair versprüht auch „Ich war noch niemals in New York“ (1982). Dass unser Charmeur dort „noch nie gewesen ist“, kaufe ich ihm allerdings nicht ab, traue ich ihm doch eine Liebschaft in jedem etwas größeren Nest der Erde zu. So „wartet“ natürlich auch „Gabi im Park“ auf ihn — und das tut die Ärmste schon seit langer Zeit, seit einigen Jahrzehnten wohlbemerkt, (konkret seit 1981), ohne dabei an herausfordernder, anlockender Art eingebüßt zu haben. ‚Will damit sagen : Auch dies ist immer noch ein toller Song. Sportlich, wenngleich etwas wehmütig, geht es mit „Buenos dias, Argentina“ (1978) und etwas später mit „Der Mann mit der Mütze“ (ebenso 1978) weiter. Letzteres ist Helmut Schön, dem Trainer unserer 1974er Fußball- Weltmeister- Elf, gewidmet. „Die Sonne und du“ (1983) ist ein wohlig- wonniger Reggae — und bitte glauben Sie mir das : Obwohl ich damals klein war, erinnere ich mich wirklich noch daran, als Udo Jürgens dieses Werk bei Dieter Thomas Heck vorstellte und die Zeile „das war ein Super- Sommer“ sang und dabei süffisant in Großaufnahme grinste, weil es in Wirklichkeit ein total verregneter Sommer gewesen war. Tatsächlich gibt es immer wieder solche, an sich unscheinbar- unwichtige Momente, die wir Menschen trotzdem einfangen und bei uns behalten, weil sie einfach einen Nerv bei uns getroffen haben, uns beispielsweise zum Schmunzeln bringen konnten. „Immer wieder geht die Sonne auf“ (1967), DAS war nicht nur im „Sgt. Pepper“- Jahrgang zu bunten Flower Power- Zeiten so, sondern mit einem solchen Song müsste selbst heutzutage jeder neue Tag beginnen. „Cottonfields“ (1968) …, jawohl, Udo kann es auch auf englisch; genauso traditionell beschwingt und englischsprachig verläuft „Mathilda“ (ebenso 1968), mit dem ich jede gute Cocktail- Party beginnen lassen würde. Kein Wunder, in dem Lied geht es u.a. um Venezuela, also südamerikanischen Flair. „Ich bin müde vom Wandern“, singt unser stets jugendhafte Meister dann in „Es wird Nacht, Senorita“, doch eine derartige Ruhepause nehmen wir ihm ausgerechnet in einer solch prickelnden Situation begreiflicherweise nicht ab. Das eher unbekannte „Spiel, Zigan, spiel“ (1970) lohnt sich zu entdecken, genau wie „Peace now“ (1970), welches zeitlich zwischen John Lennons friedensbezogenen Werken „Give peace a chance“ (1969) und „Imagine“ (1971) eingependelt ist. „Lieb Vaterland“ (1971) marschiert denn bewusst rhythmisch tief in die Gehörgänge hinein und über „Merci Cherie“ (1966) brauche ich bestimmt nichts mehr hinzuzufügen. Jedenfalls überzeugt die Mischung von Melancholie und neuer Kraft ! CD 2 beginnt mit einem weiteren Kracher, und zwar, Sie ahnen es, mit „Siebzehn Jahr, blondes Haar“, jedoch hier in der mittlerweile etwas rar gewordenen Original- Version von 1965. „Anuschka“ (1969) — „Liebe, ach nicht gut“, dürfen wir selbstverständlich ebenso nicht ernst nehmen : „Ach, nicht gut ?“ Nein, natürlich gut ! Mit „Griechischer Wein“ (1974) zeigt Udo sich reisefreudig trinkfest, wobei es selbst für ihn einmal zuviel des Guten werden könnte, wie er uns in „Gefeuert“ (1977) verrät und dies auch fast als Hymne schmettert, denn schließlich „hat der Teufel den Schnaps gemacht“ (1973). Da wir gerade fleißig dabei sind, stoßen wir auch bei dem passenderweise sofort nachfolgenden „Du trinkst zuviel“ (1974) fröhlich mit in die illustre Runde an. Und auf dieses Album. „Ein ehrenwertes Haus“ (1974) und „Aber bitte mit Sahne“ (1976) sind und bleiben unverzichtbar, selbst wenn es sich einmal um die einhundertste Best Of- Platte handeln wird. Bei dem nächsten Wunderwerk, „Mit 66 Jahren“ (1977), verschmilzt Udo dann endgültig mit seinem Klavier und auch mit dem Orchester. Und, ach ja, ich frage Sie : Zu welchem Lied gehört die Zeile : „Im Supermarkt bin ich allein, beim Suchen hilft mir da kein Schwein“ ? Sehr wohl, richtig geraten, der „Tante Emma“ Laden ist‘ s. Er war schon damals, im Jahr 1976, am nostalgischen Verklingen. Schade. Doch Udo versteht es, uns zu trösten, entpuppt sich mit „Nur ein Lächeln“ (1979) als Alltags- Motivator und schickt gleich im Anschluss daran den Depressions- Killer „Alles im Griff (auf dem sinkenden Schiff“ (1980) ins große Stimmungs- Rennen hinterher. Ich frage noch einmal : Erinnern Sie sich noch an „Schweinchen Dick“ ? Das gute Stück erhielt bekanntlich TV- Hausverbot wegen offenkundig zu brutaler Szenen. „Tom und Jerry“ aber durften munter weiterprügeln. Freund und Gönner Udo unterstützt das derartige Treiben mit ironisch- schadenfrohem Melodieteil, als wäre er nutznießender Dritter inmitten all der Haustier- Reibereien. Was wäre eine solche Prügelfolge ohne Udo ? Immerhin heißt es im Titel anstandsweise doch : „Vielen Dank für die Blumen !“ (1981). Genau und bitte, herzlich gern geschehen ! In „Liebe ohne Leiden“ (1984), dem Duett mit Tochter Jenny, wird er wieder ernsthaft, jedoch ohne auch hier die Tränendrüse zu tief auszudrücken. „Sperr mich nicht ein“ (1986) braucht er gar nicht erst zu singen, das wird er seinem Gegenüber bestimmt auch so direkt verkündet haben. Seine so oft sympathisch- bekennende Art und Weise lässt wahrlich den einen oder anderen Riesen- Bauklotz staunen, wenn er beispielsweise preisgibt : „Wenn ich dir meine Sünden beichte, wirst du blass !“ Zu „(Tu alles) Was gut tut“ (1999) gehört diese unbeirrte Zeile. Mit „Jeder, so wie mag“ (1986) folgt der nächste Reggae und mit „Weichei (zum Frühstück)“ (2002) beweist der nimmersatte Udo, dass er seinen Appetit und seinen Biss auch im neuen Jahrtausend keineswegs verloren hat. „Schenk mir einen Traum“ (2011) greift Sinatras „New York, New York“- Motive variiert im Hintergrund mit auf. Warum auch nicht, denn schließlich hatte Udo Jürgens für Old Frankie- Boy und dessen Clique bereits komponiert. Und : „Wer hält sein Auto sauber und verdreckt den Ozean ?“ Nun, wer ? „Der Mann ist das Problem“, so ist es in Udos Augen. Damit sind wir (leider) schon in 2014, seinem letzten Lebens- und auch Schaffensjahr gelandet — und sollten jedoch auch hier ein selbstironisches Augenzwinkern nicht übersehen oder überhören. Am Ende wird auch alles gut, mit einem „Der neue Sahne- Mix“, der sogar (nachträglich bearbeitet) aus dem Jahr 2016 stammt. Genug geschwärmt — kein schwaches Lied ist hier dabei und jedes Werk trägt markante Zeilen, die uns aufhorchen lassen. In diesem Sinne heißt es auch von mir : „Merci, Udo !“

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