LG OLED55B6D 139 cm (55 Zoll) OLED Fernseher (Ultra HD, Triple Tuner, Smart TV): Wanderkarte
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LG OLED55B6D 139 cm (55 Zoll) OLED Fernseher (Ultra HD, Triple Tuner, Smart TV): Wanderkarte

LG OLED55B6D 139 cm (55 Zoll) OLED Fernseher (Ultra HD, Triple Tuner, Smart TV): Wanderkarte: Heimkino, TV & Video

Größe:
55 Zoll  |  Stil:
TV

4K OLED TV, Ultra HD TV (Auflösung 3.840 x 2.160), OLED HDR, Smart TV (WebOS 3.0), 40W Sound designed by harman/kardon, Triple Tuner, Magic Remote


Produktbeschreibung des Herstellers

LG OLED G6V LG OLED E6D LG OLED B6D LG OLED C6D LG EG9109
LG OLED G6V LG OLED E6D LG OLED B6D LG OLED C6D LG EG9109
Auflösung 3840 x 2160 UHD 3840 x 2160 UHD 3840 x 2160 UHD 3840 x 2160 UHD 1920 x 1080 FHD
Verfügbare Größen 164 cm (65 Zoll) 195 cm (77 Zoll) 139 cm (55 Zoll) 164 cm (65 Zoll) 139 cm (55 Zoll) 164 cm (65 Zoll) 139 cm (55 Zoll) 164 cm (65 Zoll) 139 cm (55 Zoll)
3D
OLED HDR
Smart TV webOS 3.0 webOS 3.0 webOS 3.0 webOS 3.0 webOS 2.0
Magic Remote Inklusive Inklusive Inklusive Inklusive Inklusive
Lautsprechersystem (Kanäle) 77″ 80 Watt (4.2) 65″ 60 Watt (4.2) 40 Watt (2.2) 40 Watt (2.0) 40 Watt (2.0) 20 Watt (2.0)
Sound Designed by harman/kardon
HDMI 4 4 4 3 3
USB 2.0/3.0 2/1 2/1 2/1 2/1 3/0

2 Antworten

  1. Geschenk sagt:

    Ich habe mir den LG OLED55B6D dank der Aktion einer gewissen Elektronik-Handelskette für um die 2000 Euro sichern können. Ich musste mich zwischen dem LG und dem Samsung UE55KS8090 entscheiden, was mir Anfangs ziemlich schwer fiel. Am Tag des Kaufes entschloss ich mich also früh am Morgen, beide Geräte beim Händler in der Nähe zu vergleichen. Dort angekommen, habe ich mir zuerst den Samsung ins Auge gefasst. Beim Samsung – Allerdings in der 65 Zoll Variante – fiel direkt die sehr hohe Helligkeit auf, die schon fast blendete. Um mir einen Eindruck zu verschaffen, habe ich meinen USB-Stick mit verschiedenen Videos in HD, FHD und UHD mitgenommen. Das Bild war sehr klar und scharf, bei jedem Video. Allgemein wirkte alles sehr stimmig und lebending. Bewegungen wirkten sehr flüssig und waren gut interpoliert. Einzig bei sehr hellen, weißen Bildern konnte man an den Kanten leichte Farbunterschiede erkennen. Links war Weiß etwas dunkler als rechts, was aber wohl der Hintergrundbeleuchtung zu Schulden kommt. Dieser dennoch insgesamt gute erste Eindruck wich allerdings schnell. Als ich die Fernbedienung des Geräts in der Hand hatte, fiel die Abdeckkappe auf der Rückseite ab. Ich dachte erst, ich hätte etwas kaputt gemacht, weil die Kappe ohne viel Aufwand immer wieder abging. Dazu aber später mehr. Als nächstes habe ich das SmartTV ausprobiert, wo mir direkt die leicht träge Bedienung und Reaktion ins Auge fiel, die aber nicht weiter störte. Die Bedienung war Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, da alles mit nur 4-5 Knöpfen bedient wird, ein Ziffernblock gibt es nämlich nicht. Die Appauswahl im System war übersichtlich. Der App Store aber ebenso – im negativen Sinne. Die Auswahl ist wirklich sehr klein gegenüber den Konkurrenten wie AndroidTV und Co. Zusammengefasst lässt sich sagen: Das Bild war wirklich top, die Bedienung hätte aber besser sein können. Dazu die Verarbeitungsqualität der Fernbedienung, von der aber des Öfteren in Foren zu lesen ist. Dazu möchte ich noch sagen, dass auf der Rückseite des Geräts die obere Zierleiste auf der linken Seite abstand. Das darf bei einem Gerät für um die 2000 Euro einfach nicht sein. Also USB-Stick abgezogen und mich auf den Weg zum LG OLED55B6D gemacht. Was mir dort sofort ins Auge fiel, war der extrem hohe Kontrast. Die nebenstehenden Geräte – Darunter der Sony 55XD93 – wirkten blass dagegen. Auch wirkte das Bild sehr plastisch, scharf und lebendig – fast schon ein ganz leichter 3D-Effekt kam auf. Mir fiel aber auch auf, dass bei großflächigen, weißen Flächen (Werbung der Handelskette) die Helligkeit in dem Bereich runtergeregelt wird. Sonst konnte dieser Effekt nicht wahrgenommen werden. Untertitel und weiße Elemente in meinen Videos waren sehr hell und klar. Wenn eine Szene mit viel Schwarz die Bühne betrat, kam richtige Freunde auf. Das Bild wirkte einfach bombastisch! Aber das zeichnet OLED eben aus. Dann kam WebOS ins Spiel: Die Bedienung ist kinderleicht dank der LG Magic Remote-Fernbedienung. Sie funktioniert sehr gut (Wie ein Wii-Controller) und das System reagiert sehr schnell. Die Appauswahl ist auch zufriedenstellend. Allgemein könnte man sagen, dass das der Moment war, wo feststand, welches Gerät ich nehme. Das Design sprach mich an, die Verarbeitung war super, die Bedienung war super und das Bild war bombe. Also nicht lange gewartet und das Gerät gekauft. Zu Hause angekommen gings direkt an den Aufbau. Verpackung und Aufbau: Der Aufbau ging in 5-7 Minuten vonstatten. Allerdings sollte man sich einen zweiten Mann zur Seite holen, da das Gerät teils aus Glas besteht und falsche Handhabung zu Beschädigung führen kann. Auf dem Karton ist dies aber verständlich in Bildern dargestellt. Anmutung, Zugänglichkeit und Material: Wie schon gesagt, besteht das Gerät größtenteils aus Glas. An der unteren Hälfte ist die Technik untergebracht mitsamt dem Netzteil. Oben ist das Gerät nur wenige mm dick, was wirklich einen sehr edlen Eindruck macht. Auch ist der Rahmen sehr schmall gehalten und wertet das Gesamtbild noch weiter auf. Der Standfuß wirkt auch sehr schick und lässt es so wirken, als würde der Fernseher schweben. Die Steckplätze für HDMI, USB und Co. sind an der rechten Seite angeordnet und gut zugänglich. Auf der Rückseite sind außerdem LAN und weitere digitale Anschlüsse, die bei Wandmontage allerdings nicht mehr gut zugänglich sind. Inbetriebnahme: Ist der Fernseher einmal eingeschaltet, wird man direkt in die Einrichtung von WebOS geleitet. Dort wird, auf Wunsch, eine Hilfe zur Seite gestellt, die bei der Einrichtig hilft. Die Einrichtung ist kinderleicht und geht schnell. Die Verbindung in ein WLAN-Netzwerk ging ohne Probleme. Ist die Einrichtung durch, kann es direkt losgehen. Fernbedienung: Die LG Magic Remote funktioniert ähnlich wie ein Controller der Nintendo Wii. Das vereinfacht die Bedienung ungemein und funtkioniert erschreckend gut. Die Menü-Icons und Unterteilungen sind groß genug, so dass man diese mit dem sich auf dem Bildschirm bewegenden Zeiger gut treffen kann. Außerdem ist weiterhin ein Zifffernblock vorhanden. Ton: Hier sind wir bei einem Punkt, wo ich positiv überrascht wurde, denn ich habe von den Lautsprechern nicht viel erwartet. Aber ich wurde eines Besseren belehrt. Diese haben einen doch überaus guten Klang gegenüber anderen Modellen. Bässe sind zwar etwas schwach – Was verständlich ist bei der Tiefe des Geräts -, aber alles andere ist gut und klar dargestellt. Wenn man nicht zu hohen Wert auf den Klang legt, ist hiermit schon sehr gut bedient. Display, Bild und Technik: Vorweg aber einen kleinen Kritikpunkt: Beim Fernsehen viel direkt das doch recht stark spiegelnde Display auf. Wenn eine etwas hellere Lichtquelle im Hintergrund ist, spiegelt sich diese störend auf dem Bildschirm. Auch wenn es etwas heller im Raum ist, kann es dazu kommen, dass das Bild etwas stärker überblendet wird. Deshalb sollte man vielleicht in Erwegung ziehen, den Raum vorm Schauen etwas abzudunkeln und die Gadinen zuzumachen. Nachdem das getan ist, steht dem Vergnügen nichts mehr im Weg – dachte ich jedenfalls. Dann fiel mir direkt das True Motion (Interpolation) auf, was doch deutliche Artefakte erzeugt, was mir im Markt erst nicht aufgefallen war. Sony und Samsung sind in dem Bereich deutlich besser. Mit den Einstellungen kann man jedoch etwas entgegenwirken, aber man darf nicht allzu viel erwarten. Ich werde mich die Tage daran machen, mein Profil zu erstellen, womit ich zufrieden bin. Kommen wir jetzt zur Paradedisziplin des Geräts. Das Bild ist nichtsdestotrotz einfach der Wahnsinn! Dank des extrem niedrigen Schwarzwertes wirken die Kontraste einfach bombastisch. Auch HDR-Videos kommen hier richtig zur Geltung. Dazu kommt noch, dass LG Dolby-Vision unterstützt, was für die Zukunft hoffen lässt. Schlieren bei Fußballspielen konnte ich bisher nicht feststellen, wie man öfter hört. Mir fiel jedenfalls nichts auf. 4K-Material wirkt bombastisch, BD ist auch sehr schön anzusehen, HD-Sender sind noch als gut zu bewerten. Bei SD-Material merkt man, dass die Qualität in die Knie geht, was aber auch verständlich ist. Aber wenn man noch SD schaut, kauft man sich so ein Gerät nicht. Was die Format-Unterstützung angeht, ist fast alles an Bord. Einzig mit DTS-Soundspuren tut sich der interne Player etwas schwer. Diese werden nicht abgespielt. Ansonsten konnte ich bisher nichts Weiter feststellen. Apps in WebOS laufen flüssig und starten zügig. Die App-Auswahl im Store ist zufriendenstellend, wenn auch nicht so groß wie bei Android. Für mich ist alles wichtige abgedeckt. Am Ende lässt sich sagen, bis auf die Kritikpunkte mit dem TrueMotion und dem spiegelnden Display bin ich mehr als zufrienden mit dem Gerät. Ich bereue den Kauf nicht und kann das Gerät jedem empfehlen, der Wert auf ein tolles Bild legt. Trotz der kleinen Fehler bekommt das Gerät von mir 5/5 Sternen!

  2. Geschenk sagt:

    Der LG 55OLED B6D ist ein Flat-Panel Ultra HD TV und das Einsteigermodell der 2016er Premium OLED-Reihe von LG. Er verzichtet auf Merkmale wie 3D und den Dual Triple Tuner der teureren Modelle. Dennoch kommt der B6D mit demselben Versprechen, nämlich alle anderen Panel-Bauarten in Sachen Schwarzwert und Bild-Qualität zu übertreffen und das bei dünnster Bauweise. Als OLED-Einsteigermodell hat der B6D immer noch einen stolzen Preis. Für die aktuell Knapp 3.899€ (Stand 12.07.) steht der TV in Konkurrenz zu einem ausgiebigen Familienurlaub oder anderen wirklich teuren Anschaffungen. Da will ein Kauf selbst für Heimkino-Liebhaber mit der finanziellen Ausstattung sehr gut überlegt sein. Meine Erwartungshaltung an den B6D war und ist aufgrund dessen extrem hoch. Daraus leiten sich für mich zwei entscheidende Fragestellungen ab: Lohnt sich das hohe Investment und sollte man, wenn man sich ein so teureres Modell leisten kann, nicht vielleicht sogar noch mehr investieren? Um den B6D besser einzuordnen und die Unterschiede der 2016er OLED-Serie zu verdeutlichen, möchte ich die einzelnen LG Modelle anhand der aus meiner Sicht wichtigsten Eigenschaften kurz gegeneinander abgrenzen. Gemeinsamkeiten aller Modelle wie OLED, Ultra HD, Dolby Vision, HDR10, WLAN, LAN sowie WebOS 3.0 sind dabei nicht aufgeführt. Ab 55″ bis 65″ (Modellname anhand der letzten drei Ziffern) B6D Flat-Panel, KEIN 3D, Triple Tuner (KEIN Dual), 4.0 Boxen / 40 Watt by harman/kardon C6D Curved-Panel, mit 3D, Dual Triple Tuner, 4.0 Boxen / 40 Watt by harman/kardon E6D Flat-Panel, mit 3D, Dual Triple Tuner, 2.2 Soundbar-Stand / 40 Watt by harman/kardon, Picture-On-Glass, Magic Remote 2016 & zusätzliche Fernbedienung Ab 65″ bis 77″ G6V Flat-Panel, mit 3D, Dual Triple Tuner, 4.2 Soundbar-Stand aus Metall / 60 Watt by harman/kardon, Picture-On-Glass, Magic Remote 2016 & zusätzlicher Fernbedienung Anmerkung: Ich werde diese Rezension fortlaufend um Erfahrungen erweitern und antworte gerne auf aufkommende Fragen in den Kommentaren. Wenn etwas bestimmtes getestet oder fotografiert werden soll, bitte einfach in die Kommentare schreiben. Lieferumfang / Anschlüsse ===================== Der OLED-TV wird mit einem Fuß, einer Magic Remote (2015) Fernbedienung, einer Kurzanleitung in mehreren Sprachen, einem Faltblatt zum Lieferumfang und Aufbau, einem Kabeladapter sowie zwei Audio-Adaptern für den Komponenten-Eingang geliefert. Er verfügt auf der Rückseite rechts über 3 x HDMI 1 x Antennen- & 1 x Satelliten-Eingang 1 x RJ45-Netzwerkanschluss 1 x USB 2.0 1 x Optischer Audio-Ausgang 1 x Kopfhörer-Ausgang 1 x AV-Eingang 1 x Komponenten-Eingang und auf der Rückseite links über 1 x Stromanschluss (Kabel fest in das Gerät verbaut) sowie von vorne betrachtet außen links über 2 x HDMI 1 x PCMCIA-Slot (für CI+-Module) 1 x USB 3.0 1 x USB 2.0 Zudem verfügt der TV über ca. 4371 MB internen Speicher von denen ca. 4200 MB nach der ersten Einrichtung zur Verfügung stehen. Der interne Speicher kann zum Aufzeichnen jedoch nicht verwendet werden, sondern ist hauptsächlich für Apps gedacht. Die Kurzanleitung und das Faltblatt ist im Grunde auf die Erstverkabelung, den Aufbau und die grundlegenden Tasten der Fernbedienung begrenzt. Alle wichtigen Hilfestellungen zu spezifischen Schritten werden einem im laufenden Betrieb in Abhängigkeit des Kontextes eingeblendet. Detaillierte Erläuterungen findet man in der Benutzeranleitung-App des WebOS 3.0. Bei der Auslieferung hatte der TV die Softwareversion 03.10.23. In den ersten zwei Wochen gab es direkt 144! Updates, seither ist die Softwareversion auf 03.17.05 gesprungen. [Nachtrag vom 25.07.16: Durch weitere 143 Updates ist die Softwareversion auf 03.17.06 gestiegen] Aufbau / Design ============= Aufgrund der Kosten des TVs und der Fragilität des dünnen Displays hatte ich doch etwas Respekt vor dem Aufbau. Dieser ist zu zweit sehr gut machbar und benötigte ca. 15 Minuten. An mehreren Stellen des Verpackungsmaterials wird mit gut verständlichen Piktogrammen darauf hingewiesen, wie der TV aufzubauen ist und an welchen Stellen er angefasst werden darf (siehe Bilder). Ich würde in jedem Fall davon abraten es alleine zu versuchen, da das Risiko besteht das Display zu schädigen. Wir haben beim Aufbau direkt auf den mitgelieferten Fuß verzichtet und den TV mit den 400×200 mm Vesa-Bohrungen an eine schwenkbare Halterung an der Wand montiert. Dies funktioniert problemlos und das Design und die Optik des TV kommt an der Wand sehr gut zum tragen. Die Lautsprecher sind von vorne nicht auszumachen. Das Schlanke und fast randlose Design wirkt sehr hochwertig und edel. Der TV lässt sich ohne weiteres als echter Hingucker bezeichnen, wir sind jedenfalls begeistert. WebOS 3.0 / Bedienung / Sprachsteuerung ========================================= Nach dem ersten Einschalten wird man von WebOS 3.0 sehr einfach und verständlich durch den Einrichtungsprozess begleitet. Die eingeblendete Hilfe ist dabei so gut, dass kaum Fragen aufkommen, wenn man nicht ganz spezifische Themen auflösen möchte. Die Grundeinrichtung des WLANs und der TV-Sendern war daher auch schon nach 10 Minuten abgeschlossen. Um alle Funktionen des TV zu nutzen, muss man dabei einige Häkchen bei Datenschutz relevanten Punkten machen, die LG weitreichende Rechte einräumen. Dies ist irgendwo schade, aber auch verständlich für die entsprechenden Funktionen. Ich fand es daher positiv, dass mit diesen Punkten sehr transparent umgegangen wird. Früher wurde die Akzeptanz stillschweigend vorausgesetzt und man wusste gar nicht was der TV an Daten sammelt. Zum Einschalten benötigt der TV nach der Einrichtung ca. 6 Sekunden mit digitalem Kabel-TV. Dabei liegt zur Bedienung eine LG Magic Remote 2015 bei, die mit dem TV auf Basis von Bluetooth kommuniziert. Dies ist vor allem für Besitzer von Soundbars, wie einer Sonos Soundbar interessant, die die Lautstärke über das Infrarot Signal der klassischen TV-Fernbedienung regulieren (siehe unten „Erfahrungen mit Sonos“). Die Fernbedienung selbst liegt gut in der Hand und ist sehr gut zu bedienen. Alles ist sinnvoll angeordnet. Jedoch fehlen entgegen der 2016er Fernbedienung, die den beiden teuersten Modellen (E6D, G6V) beiliegt, einige sehr sinnvolle Tasten wie Aufnahme, Start/Stop oder die Info-Taste, um vom TV-Programm-Guide die jeweilige Programm-Beschreibung einzublenden. Ich vermisse diese Tasten allerdings ausschliesslich im TV Betrieb. Um Play, Stop, Pause und Vor/Zurück nutzen zu können, muss man auf dem Steuerkreuz nach unten drücken und erhält einen kleinen Balken des aktuellen Players eingeblendet. So ist das navigieren auch ohne diese Tasten komfortabel möglich. Zusätzlich unterstütz die Magic Remote noch die Point & Click Steuerung. D.h. durch den Pointer (Mauszeiger), wird durch das Drehen des Rädchens aktiviert, und schwenken der Fernbedienung kann der TV und alle Apps ebenso bedient werden. Gerade zur Bedienung des Browsers und aller Video Apps ist dies sehr hilfreich. In der Timeline eines Videos kann so beliebig gesprungen werden, wenn die entsprechende Stelle in der Timeline geklickt wird. Die Sprachsteuerung ist ein wirklich schönes Feature, wenn man einmal nicht weiter weiss. Um diese zu aktivieren, muss man die Suche-Taste der Magic Remote etwas länger gedrückt halten. Der TV signalisiert dann seine Bereitschaft und akzeptiert unterschiedlichste Sprachanweisungen und Suchphrasen. Anhand der gesprochenen Anfrage werden dann alle Ressourcen des TVs (Funktionen, interne Einstellungen, Apps usw.) durchsucht. Ich hätte wirklich nicht damit gerechnet, dass die Sprachsteuerung eines TVs inzwischen so gut funktionieren kann. Klare Ansagen wie „Browser öffnen“, „Aufnahmen“, etc. werden bisher immer mit den passenden Informationen beantwortet oder Apps direkt geöffnet. Einfach Spracheingaben von URLs im Browser werden jedoch leider nicht richtig interpretiert. Aus „[…]“ wird so „[…]“, aber vielleicht gibt es hier mit der Zeit ja auch noch eine Besserung. Im Alltag kommt sie dann aber doch seltener zum Einsatz. [Nachtrag vom 25.07.16: Ich konnte die beiden mit den teureren Modellen (E6D, G6V) mitgelieferten Fernbedienungen nun testen. Die Magic Remote 2016 (AN-MR700) lässt sich dabei koppeln indem man die GUIDE-Taste mehr als 5 Sekunden gedrückt hält und funktioniert dann vollständig. Ohne die explizite Kopplung funktionierten lediglich die folgenden Tasten: An/Aus, der Ziffernblock, Lautstärke +/-, Programmwechsel hoch/runter, Mute, Home/Recent, Quellen, Einstellungen und folgende Tasten NICHT: STB Power, Suche, STB Menu, Scrollrad (auch nicht das Auswählen), Steuerkreuz, Back, Guide, Text , T. OPT, Info, Play, Pause, Focus, Rot/Grün/Gelb/Blau-Taste. Die Slim Remote (AN-SP700) lässt sich nicht explizit koppeln, da die GUIDE-Taste fehlt und bisher habe ich es nur geschafft den TV damit ein/auszuschalten und die Mute Taste zu bedienen. Es macht also sicherlich Sinn über die Magic Remote 2016 (AN-MR700) nachzudenken, wenn einem die entscheidenden Tasten wirklich fehlen. Die Slim Remote (AN-SP700) nachzuordern, ergibt für mich aktuell keinen Sinn. Aber vielleicht habe ich hier auch einen „Kniff“ übersehen.] Wird eine externe HDMI-Quelle wie eine Playstation eingeschaltet oder ein USB-Stick angesteckt, so fragt der TV ob er auf diese Quelle Wechseln soll. Alle Menüs und Apps des WebOS lassen sich jederzeit flüssig aufrufen und reagieren ohne Verzögerungen, unabhängig davon, welche Eingangsquelle oder App gerade ausgeführt wird. Die Bedienung fühlt sich somit jederzeit flüssig und performant an. Selbst wenn im Hintergrund Updates geladen werden und gleichzeitig eine Sendung aufgezeichnet wird, gibt es keine Ruckeln oder Wartezeiten in den Menüs oder Apps. Einzige Wermutstropfen sind die Dauer der Senderwechsel und die Sortierung dieser. Bei digitalem Kabel TV dauert der Senderwechsel in Abhängigkeit des Formates (HD/SD) und Senders zwischen 1,3 und 3,0 Sekunden. Vor allem ein Wechsel zu ARD HD bringt regelmässig die höchsten Messwerte. Bei DVB-T sind die Wechselzeiten zwischen den Sendern etwas schneller. Unabhängig von der Eingangsquelle hätte ich hier auf etwas flottere Zeiten gehofft. Die Sendersortierung des WebOS 3.0 ist schon deutlich komfortabler, als bei allen Alternativen die ich bisher gesehen habe, aber gefühlt immer noch umständlich. Wieso TV Hersteller wie LG hier nicht selbst Software für die Sendersortierung veröffentlichen, so dass diese am Mac oder PC sortiert werden können oder dies mit der TV-Steuerungsapp für iOS oder Android ermöglichen, ist mir ein Rätsel. Auffällig lange dauert auch der erste Aufruf des Programm-Guides nach dem Einschalten des TV mit ca. 3-4 Sekunden. Anscheinend werden dann für alle vorhandenen Sender alle EPG-Daten abgerufen und gespeichert. Denn beim zweiten Öffnen des Programm-Guides geht dies komplett ohne Verzögerung. An der WebOS Oberfläche gefällt mir sehr gut, dass die eingeblendeten Informationen auf das Wichtigste beschränkt sind. Meine Frau, die sonst technisch nicht sehr bewandert ist, hat sich auch auf Anhieb mit dem TV, der Fernbedienung und den Apps zurecht gefunden. Der klassische Videotext, war tatsächlich die erste Funktion die auf dem TV im Auslieferungszustand gar nicht funktioniert hat. Dies wurde jedoch durch eines der Updates behoben und so wird auch hier geliefert, was man erwarten würde. Bisher ist das WebOS 3.0 im Zusammenspiel mit dem B6D wirklich die beste und performanteste Bedienoberfläche, die ich bei einem TV sehen konnte. Bildqualität ========= Unfassbar gut und überwältigend. Anders kann ich meinen ersten Bildeindruck nicht beschreiben. Durch den wirklich „schwarzen“ Schwarzton des OLED-Panels entsteht eine unglaubliche Tiefe, in Kombination mit der Farbigkeit, Helligkeit und der Schärfe des Displays, entsprechende Qualität des Eingangssignals/-formates vorausgesetzt. Dabei hat der Blickwinkel fast gar keinen Einfluss auf die wahrgenommene Qualität des sehr guten Bildes. In der Auslieferung ist der TV auf das Profil „Eco“ konfiguriert. Nach einigem probieren bin ich mit den Ergebnissen des „Standard“-Profiles und „Experte (Heller Raum)“ für das Fernseh-Programm und Serien/Filme am zufriedensten. In den kommenden Wochen werde ich mir jedoch noch die Zeit nehmen den TV zu Kalibrieren und zu berichten. Bereits im Internet und Foren veröffentlichte und diskutierte Einstellungen für die teureren Panels (E6D & G6V), führen zu keinem guten Bildeindruck auf dem B6D. Positiv fällt auf, dass der Bildmodus für jede Eingangsquelle einzeln gespeichert wird, so dass man das Profil für den TV-Empfang anders konfigurieren kann, als beispielsweise bei Nutzung einer Playstation als Zuspieler. Im einzelnen zu den bisher getesteten Eingangsquellen und Formaten: Das TV-Bild über digitalen Kabelempfang ist sehr gut. Das Upscaling von SD Inhalten klappt gut, wenngleich mit der Qualität des Panels umso mehr die mangelnde Auflösung des SD Formates auffällt. HD Sender machen dies um einiges angenehmer und liefern bereits ein tolles Bild. Sportsendungen wie z.B. Fussballübertragungen zeigen keine negativen Auffälligkeiten und sind ein Genuss. Aufgrund der weiteren Qualitätssteigerung mag ich aber eigentlich nicht von Full-HD Inhalten absehen. Deswegen war ich sehr auf den DVB-T2 Empfang gespannt. Leider konnte ich diesen aber noch nicht zufriedenstellend testen, da ich bisher über zwei passive Antennen im Untergeschoss lediglich 8-9 Kanäle empfangen konnte und keinen in Full-HD. Dies werde ich jedoch mit einer aktiver Antenne noch nachholen. Gerade durch DVB-T2 mit Full-HD erwarte ich mir noch einen großen Qualitätsgewinn beim TV gucken. HD-Inhalte über weitere Zuspieler (Streaming per App, Playstation, Apple TV) zeigen bereits was im TV steckt und haben dafür gesorgt, dass ich ganze Staffeln von einzelnen Serien direkt erneut geschaut habe. Wer die Eröffnungs-Szene der letzten Game of Thrones Staffel einmal auf dem OLED-Display gegenüber einem herkömmlichen Displays gesehen hat, wird sich nicht mehr Fragen, wo die Unterschiede liegen. Durch die Schwarzwerte und Farbigkeit, werden Details ersichtlich, die einen solche Szenen komplett anders sehen lassen. Bei Full-HD Inhalten von DVD oder BR wird dieser Effekt natürlich nochmals um einiges gesteigert. Als ich jedoch die ersten Ultra HD (4K) Inhalte auf dem TV gesehen habe, habe ich mich kaum mehr auf dem Teppich halten können. Nach dem Genuss diverser Trailer wie Deadpool, Captain America: Civil War oder Strar Trek Beyond hätte ich mir gewünscht, dass bereits alles in dieser Qualität zur Verfügung steht. 4K Filme wie The Martian sehen entsprechend gut aus und machen Lust auf mehr. Amazon Instant Video Serien wie Mad Dog oder Transparent sind ein ganz neues Erlebnis und lassen einen gruseln, wenn man zum normalen SD TV-Empfang wechselt. Dabei erfüllen alle 4k-fähigen Apps Ihren Job einwandfrei. Vor allem Youtube, Amazon Instant Video und Netflix kommen bei uns dafür fast täglich zum Einsatz und es gab bisher keinerlei Probleme. Einzig die Amazon Instant App stellt die Videos manchmal in einem etwas skalierten Format da, weshalb man von Hand gelegentlich kurz auf 16:9 Darstellung wechseln muss. Die Skalierung fällt dadurch auf, das beispielsweise Schriften von Serien-Intros im Bild angeschnitten werden. Das Abspielen verschiedenster Formate über USB-Stick und externe Festplatte, sowie über DLNA ist problemlos möglich. Über DLNA hat der TV auf ein Synology NAS zugegriffen. Über alle externen Quellen konnten erfolgreich MKV-Dateien bis 4K getestet werden, sowie MPEG- und MOV-Dateien. MP4-Dateien hat der TV von keiner der Quellen abgespielt. Die Bedienung des LG Players ist dabei ebenso komfortabel wie bei den Video-Apps von Netflix & Co. Bilddateien wurden in allen gängigen Formaten akzeptiert. Ein Test eines reinen 4K-Ultra-HD-Blu-ray Players, werde ich mangels Auswahl noch abwarten und hoffe eigentlich auf die PS4 Neo (oder PS4K oder PS 4.5) mit 4K-Ultra-HD-Blu-ray-Laufwerk, zu der sich die Gerüchte mehren und die im Oktober voraussichtlich für das Weihnachtsgeschäft angekündigt werden wird. Wenn man das Haar in der Suppe sucht, dann kann man eigentlich nur festhalten, dass das Panel schon verdammt arg spiegelt. Während des abendlichen Fernsehen sollten Lichtquellen gegenüber des TVs nicht angemacht werden. Wer den Fernseher direkt gegenüber einem Fenster platziert, wird in jedem Fall für Abdunkelung sorgen müssen. Wobei der TV von der reinen Leuchtkraft ohne weiteres in der Lage ist „dagegenzuhalten“. Allerdings stört es den perfekten Bildeindruck und vor allem den Eindruck des tiefen Schwarzes, wenn es störende Reflektionen anderer Lichtquellen gibt. Ist der TV einmal nicht in Nutzung, wird recht schnell der Bildschirmschoner gestartet. Ton ==== Die internen Lautsprecher verfügen über 2×40 Watt und haben einen sehr ordentlichen Klang. Ebenso produzieren sie merklich Tiefe und Bass, was angesichts des sehr schmalen Gehäuses verwundert. Musik, Sprache, Filme, Sport und Sport-Kommentar klingen sehr gut. Selbst bei hohen Lautstärkepegeln (50% der max. Leistung) gibt es kein Klirren, Dröhnen oder andere störende Effekte. Nach etwas probieren bin ich für mich bei den folgenden Audio-Einstellungen gelandet und erhalte damit einen tollen Ton: Smart-Sound-Modus: Ein Sound-Modus: Standard Magic-Soundeinstellungen: Aus OLED-Sourround: Ein Equalizer: Aus Lautstärkemdous: ohne Veränderungen Mit dem was eine richtige Sorround-Anlage leisten kann, sind die verbauten Lautsprecher natürlich nicht zu vergleichen. Einen kleinen Minuspunkt gibt es jedoch. Während der TV sich die Bildeinstellungen je Quelle erfreulicherweise, wie bereits erwähnt, merkt, gilt dies für die Audio-Einstellungen nicht. Diese sind übergreifend für alle Quellen gleich. Aufzeichnung / Timeshift / Watch & Record ========================================= Aufzeichnungen, Timeshift und Watch & Record funktionierten mit Kabel-TV und DVB-T(2) einwandfrei. Die Bedienung ist bei allen Funktionen intuitiv und einfach. Aufgrund des einzelnen Tuners ist der TV nicht in der Lage gleichzeitig ein Programm aufzunehmen und ein zweites anzuzeigen. Hat man jedoch einen zweiten Receiver über HDMI verbunden, funktioniert dies ohne Probleme. Aufgrund der Funktion „Watch & Record“, können sich hier leicht Missverständnisse ergeben. LG versteht darunter die Funktion, gleichzeitig ein Programm aufnehmen und eine Aufnahme von Platte wiedergeben zu können. Wie bei anderen EPG gestützten Aufnahmemöglichkeiten sollte man auch beim LG in etwa 5 Minuten zusätzlich am Anfang und Ende einer Sendung einplanen. Ansonsten kann es vorkommen, dass ein Teil fehlt. Dies ist allerdings kein LG spezifisches Problem. Geplante Aufnahmen werden tadellos gestartet und durchgeführt, auch wenn der TV im Standby ist ohne das Panel zu aktivieren. Um das automatische Timeshift nutzen zu können, muss dies aktiviert werden (Fernbedienung nach unten, rechten Punkt auswählen). Es reicht nicht aus die Festplatte anzuschließen. Alle von mir getesteten USB Medien erkannte der TV einwandfrei und formatierte sie ebenso einwandfrei. Formatieren kann man die Medien im Menü „externe Quellen“. Mit den von mir bisher verwendeten USB-Sticks ist es mir jedoch nicht gelungen Timeshift zu nutzen (getestet unter anderem mit dem SandDisk Extreme 64GB, SDCZ80-064G-FFP) an USB 2.0 und USB 3.0. Mit einer USB 2,5 „-Festplatte funktioniert Timeshift bisher einwandfrei, unabhängig ob diese am USB 2.0 oder 3.0 Port hängt. Ich habe dazu eine Toshiba 500GB HD und IBM 250 GB SSD im Gehäuse getestet. Mit der Toshiba HD reicht dem TV ein USB Port zur Stromversorgung, bei der SSD ist ein zweiter USB Port nötig. Gaming ======= In drei Buchstaben: Wow! Der Bildeindruck mit einer PS3 und PS4 ist umwerfend. Wer einmal Uncharted 3 & 4 oder Pro Evolution Soccer auf dem TV gesehen hat will nie wieder auf einem anderen TV zocken. Spiele wie Guitar Hero lassen keinen feststellbar Input Lag vermuten, so dass ich den TV als Zocker-Himmel bezeichnen würde. Kombiniert man den LG und eine PS3/4 dann noch mit externem Sound-Equipment (in unserem Fall mit einer Sonos Soundbar und einem Sonos Sub) ist der Eindruck überwältigend! Apps ===== Abgesehen von dem gelegentlichen Skalierungsproblem in der Amazon App macht die gesamte Oberfläche, wie auch alle Apps einen runden und einwandfreien Eindruck. Ein Start der Amazon Instand Video App dauert ca. 8,5 Sekunden. Die YouTube App ist nach weniger als 2 Sekunden für Eingaben bereit. Sind die Apps einmal gestartet, lassen sich keinerlei Performance Probleme oder Verzögerungen feststellen. Den LG Content Store habe ich bisher ausschliesslich zum Finden und Aktualisieren der Apps genutzt. Theoretisch zeigt dieser auch App übergreifend an, welcher Streaming-Anbieter welche Filme und Serien zu bieten hat. LG TV Plus APP unter iOS ===================== Nutzt man die LG TV Plus APP unter iOS um den TV zu bedienen und Inhalte auf den TV zu bringen, wird man keine große Freude daran finden. Aufgenommene Videos werden ohne Ton wiedergegeben und der TV muss Videos erst komplett gepuffert haben, bevor sie wiedergegeben werden. Dazu wird das Video selbst dann leider auch noch ordentlich heruntergerrechnet und hat mit der ursprünglichen Aufnahmequalität nichts mehr zu tun. Mit der Lösung über einen Apple-TV ist die LG TV Plus APP also nicht im Ansatz vergleichbar. Wer jedoch keinen Apple-TV zur Hand hat, wird sich freuen die Möglichkeit zu haben, auch um Bilder auf dem TV wiederzugeben, ohne die Daten auf einen USB-Stick schieben zu müssen. Der Sinn der Steuerung des TVs über die App erschliesst sich mir bisher nicht, da ist die Steuerung über die Magic Remote und WebOS 3.0 deutlich schicker. Wesentlich sinnvoller fände ich daher die Möglichkeit die Sender des TVs über die App lösen zu können. Dies geht leider jedoch nicht. Erfahrungen mit Sonos ================== Wir besitzen eine Sonos Soundbar mit einem Sonos Sub und die Wirkung des TV zusammen mit dem Sonos Equipment ist einfach grandios. Bisher sind alle Wiedergabeformate und Zuspieler lippensynchron gewesen. Dies war bei anderen TVs die wir hatten nicht immer so. In der Verwendung einer Sonos Soundbar gibt es jedoch ein wichtiges Detail zu beachten. Um die Lautstärke der Sonos regeln zu können, ist weiterhin eine externe Infrarot-Fernbedienung nötig, da die Magic Remote eine reine Bluetooth Fernbedienung ist. Die in gängigen Hifi-Foren beschriebenen Workarounds zu anderen LG Modellen funktionieren bisher nicht und ich habe so einige durchprobiert. Dies ist etwas ärgerlich, aber die Verärgerung gilt hier Sonos und nicht LG. Um alle Audio-Quellen vernünftig über die Sonos Soundbar auszugeben, muss der TV im Audio Menü auf den optischen Eingang und das Audio-Format PCM fest konfiguriert werden. Ansonsten bleiben vor allem manche Playstation-Spiele „stumm“. So beispielsweise Uncharted 3 auf einer PS3. Fazit ===== Ich bin von der Bildqualität des LG 55OLED B6D immer noch überwältigt und freue mich bei jeder Serie, jedem Film und jedem Spiel aufs neue. Alle Quellen meistert der Fernseher auf höchstem Niveau. Für das echte Kino Audio-Erlebnis müssen externe Boxen eingesetzt werden. Die integrierten Boxen reichen dabei für den Normalbetrieb aber mehr als aus und machen einen sauberen und satten Sound möglich. Die Bedienung des WebOS 3.0 mit der Magic Remote ist jederzeit performant und ohne Wartezeiten möglich, durchdacht und selbsterklärend. Features wie die Spracherkennung funktionieren bereits sehr gut. Hier hätte ich ohne weiteres etwas anderes erwartet. Kinderkrankheiten (siehe Videotext) wurden durch Updates behoben. Wer einen „Bildschirm“ mit der bestmöglichen Bildqualität zur Wiedergabe seiner Filme, Serien und Spiele sucht und bereit ist den hohen Preis zu zahlen, der wird an dem B6D extrem große Freude finden. Ein Griff zu den deutlich teureren Modellen sollte aufgrund der bereits sehr guten Qualität wohl überlegt sein und wäre für mich anhand der folgenden Eigenschaften abzuwägen. Wer 3D-Effekte benötigt, muss in einen C6D, E6D oder G6V investieren. Ich habe den C6D und E6D bei einer lokalen Elektro-Kette sehen können und der 3D-Effekt ist in meiner Wahrnehmung der Beste gegenüber allen möglichen Alternativen, inklusive dem Kino-Saal. Wer sich bezüglich des 3D-Features unschlüssig ist, sollte sich also unbedingt die Zeit nehmen und sich die Modelle einmal live ansehen. Wem das gleichzeitige schauen eines Programmes und das Aufzeichnen eines anderen wichtig ist, der wird ebenso zu einem der drei besseren Modelle greifen müssen. Denn dies geht nur mit einem Dual Triple Tuner, über den der B6D nicht verfügt. Bezüglich dieses Punktes war der Amazon-Titel und die Beschreibung des Artikels zeitweise falsch. Verbesserungen ============= Ich persönlich hätte mir für den B6D die 2016er Magic Remote Fernbedienung gewünscht, wie sie auch dem E6D beiliegt, da sie den bereits vorhandenen Komfort der Bedienung noch erheblich steigert (Play/Pause, Info-Taste etc.). Ein etwas längeres Stromkabel würde das Aufhängen an der Wand in einer Halterung mit Schwenkarm deutlich vereinfachen. Ebenso wäre aus meiner Sicht ein Dual Triple Tuner durchaus für die Preisklasse zu erwarten. Ich habe das Produkt im Rahmen eines Produkttests kostenfrei erhalten, dies beeinflusst meine Bewertung jedoch in keiner Weise.

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