LG 60UH7709 151 cm (60 Zoll) Fernseher (Ultra HD, Triple Tuner, Smart TV)
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LG 60UH7709 151 cm (60 Zoll) Fernseher (Ultra HD, Triple Tuner, Smart TV)

LG 60UH7709 151 cm (60 Zoll) Fernseher (Ultra HD, Triple Tuner, Smart TV): Heimkino, TV & Video

Größe:
60 Zoll  |  Stil:
TV

4K Ultra HD TV (Auflösung 3.840 x 2.160), HDR Super, Smart TV (WebOS 3.0), 20W Sound designed by harman/kardon, Color Prime, Magic Remote


Produktbeschreibung des Herstellers

LG UH955V LG UH950V LG UH855V LG UH7709
LG UH955V LG UH950V LG UH855V LG UH7709
Auflösung 3840 x 2160 UHD 3840 x 2160 UHD 3840 x 2160 UHD 3840 x 2160 UHD
Verfügbare Größen 213 cm (86 Zoll) 139 cm (55 Zoll) 164 cm (65 Zoll) 190 cm (75 Zoll) 123 cm (49 Zoll) 139 cm (55 Zoll) 151 cm (60 Zoll) 163 cm (65 Zoll)
3D
HDR Super
Smart TV WebOS 3.0 WebOS 3.0 WebOS 3.0 WebOS 3.0
Magic Remote Inklusive Inklusive Inklusive Inklusive
Lautsprechersystem (Kanäle) 80 Watt (5.2) 40 Watt (2.2) 60 Watt (4.2) 20 Watt (2.0)
Sound Designed by Harman/Kardon
HDMI Drei Drei Drei Drei
USB 2.0/3.0 2/1 2/1 2/1 2/1

7 Antworten

  1. Geschenk sagt:

    Den LG 60UH7709 kann ich hier nicht so uneingeschränkt empfehlen, wie die vielen Tester, die den TV kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen haben. Ich habe leider ein Panel erwischt, welches extremes Clouding in den Ecken aufwies (siehe Foto). Schwarze Filmbalken waren in den Ecken teilweise hellgrau! Und das Local Diming funktionierte überhaupt nicht. Allgemein war der Schwarzwert des LGs nicht gut – schwarz war eher dunkles grau – Einstellungen halfen nichts. Der Sound war auch eher bescheiden – da hatte ich wegen der Werbung durch harman/kardon viel mehr erwartet. Wirklich positiv ist bei den aktuellen LG Geräten – so auch bei diesem Modell – das webOS: Super schnell, benutzerfreundlich und schick designt!

  2. Geschenk sagt:

    ACHTUNG – Umfangreiche Rezension – Wer‘s eilig hat liest das Fazit ganz unten! VORWORT Nachdem ich seit über einem Jahr mit einer TV Neuanschaffung liebäugle, habe ich mich heuer durchgerungen endlich zuzuschlagen. Geräte mit UHD und HDR sind im Vergleich zum Anfang des Jahres deutlich günstiger geworden und nun sollte die 9 Jahre alte Toschiba-Kiste eindlich ausgetauscht werden. Warum der UH770? Ich hatte LG und Panasonic schon letztes Jahr am Radar, daher kamen deren Geräte wieder in die engere Wahl. Erst habe ich mir den 58DXW734 von Panasonic geholt, war mit dem aber nicht vollends zufrieden und habe leider ein Clouding-Exemplar erwischt (bei Panasonic läuft übrigens noch bis 08.01.2017 eine Cashback Aktion). Der Zweite Versuch war eben der LG 55UH770 mit IPS Panel, den ich mir beim örtlichen Fachhändler geholt habe. Natürlich mit vorab Online-Bestellung, da ich die 14 Tage Rückgaberecht bei TVs unbedingt empfehle! Denn leider ist die Qualitätssicherung bei LCD TVs immer ein großes Fragezzeichen. Und für über 1000€ stell ich mir kein Montagsgerät mit furchtbaren Display-Fehlern über mehrere Jahre ins Wohnzimmer (Clouding, Banding, DSE und wie sie alle heißen). Die zwei Hauptvorteile die für den UH770 als Ersatz für den Panasonic sprechen sind das IPS Display wegen Seiner Blickwinkelstabilität und die doppelte Frequenz (120Hz). Zu den einzelnen Punkten: OPTIK UND HAPTIK Der schlanke UHD-Fernseher sieht super aus. Keine Frage. Der hellgraue Metallrahmen wertet das ansonsten natürlich aus Kunststoff bestehende Gerät optisch deutlich auf. An der Rückseite befindet sich eine Abdeckung für die Fußmontage, die aber mit einem schnellen Handgriff entfernt ist. Die Anschlüsse selbst haben keine Abdeckung, sind aber sehr flach in das schlanke Design des TVs eingearbeitet. An der Unterseite befinden sich ein paar Knöpfe zur groben Steuerung des TVs. Der LG hat nur einen sehr breiten Standfuß. Dieser hat ein ansprechendes Design, ist aber aufgrund seiner Breite nicht für schlanke Phonomöbel gedacht. Wir haben ein eher kleines Kasterl, aber auch hier geht es sich aus. Später werden wir das Gerät dann ohnehin statt unserem alten Toschiba an die Wand hängen. FERNBEDIENUNG UND BETRIEBSSYSTEM (WebOS) Die schwarze Fernbedienung sieht im Vergleich zur grauen Fernsteuerung des Panasonic etwas edler aus, sie bedient sich sauber, die Tasten haben einen guten Druckpunkt. Die Mauszeiger Funktion ist natürlich DAS Feature und ist auch sehr praktisch. Trotzdem fand ich die Anordnung der Tasten und das Zusammenspiel zwischen Fernsteuerung und OS beim Panasonic etwas stimmiger. Der TV startet sehr flott in das WebOS Betriebssystem. Ich habe es nicht gemessen, aber es dauert sicher nicht länger als 10 Sekunden. Beim ersten Starten des TVs muss man Länder- und Sprachinfos einstellen und kann sich gleich mit dem Internet verbinden (WLAN oder LAN). Soweit so praktisch. Das WebOS selbst bedient sich ebenfalls recht einfach und hat auch gleich ein Update angeboten und heruntergeladen. Das eingeben von Text (zB. Email & Passwort bei Netflix) ist danke Mauszeiger deutlich einfacher, als wenn man sich mit dem Steuerkreuz durchackern muss. Trotzdem werde ich in naher Zukunft eine BT-Tastatur anschließen und testen ob der Fernseher damit zurecht kommt. Die Fernbedienung hat auch ein eingebautes Mikro. Nach drei missglückten Spracheingaben beim Suchfeld auf Youtube, habe ich aber für mich beschlossen diese Funktion nicht so häufig zu nutzen. Die für mich wichtigen Apps Netflix und Amazon sind vorinstalliert und arbeiten schnell und ohne Probleme auch in 4K (entsprechende Internetgeschwindigkeit vorausgesetzt). Youtube musste ich mir im LG Store holen. Auch die TVThek von ORF habe ich dort gleich entdeckt und installiert. SOUND AUS DER KISTE Natürlich hat der LGTV auch eigene Boxen integriert. Ich kann dazu nicht allzu viel sagen, da ich einen AV Receiver mit 5.1 Boxen nutze. Einige Male hatte ich auch die integrierte Box im Betrieb, im Vergleich zum 5.1 Standboxen-Set sind diese natürlich um Welten hinterher. Wer aber keinen Wert auf satten Klang legt wird damit durchaus zufrieden sein. Zum Audio Return Channel kann ich noch was sagen: Der ARC Kanal (Audio Return Channel) des TVs liegt auf HDMI2. Diese Funktion muss man im Menü dann einfach nur aktivieren und schon läuft der Sound über den AV-Receiver zurück ins Klangsystem . Im Receiver war das Setting ungleich schwerer zu finden. Egal ob Youtube, Netflix oder Amazon, alles klappt problemlos und lippensynchron, ohne diesbezüglich besondere Einstellungen vorgenommen zu haben. Durch das Update des WebOS hat sich dieses Setting aber wieder umgestellt. Ich musste es also wieder reaktivieren. Nun zur Königskategorie: DAS PANEL UND DIE BILDQUALITÄT >> Spiegeleffekt < < Das Panel spiegelt relativ stark. Wir haben ein Fenster hinter der Couch und müssen unter Tags die Rollo herunterlassen. Gerade bei dunklen Bildern ist der Effekt natürlich höher. Das „Problem“ haben aber fast alle neuen LCDs. Und ich bin mir nicht sicher ob es noch matte Displays zu kaufen gibt. Unser Toschiba hat noch eines. >> Panelfrequenz < < Der TV arbeitet mit einem IPS-Panel welches eine Refresh-Rate von 120Hz (nativ) hat. Damit bin ich sehr zufrieden. Ich konnte keine negativen Bildeinflüsse feststellen. Das Setting „True Motion“ macht Bewegtbilder noch flüssiger. Wobei sich dadurch in den Presets sofort der Soap-Opera Effekt einstellt. Es gibt ein „Benutzer“ Setting unter „True Motion“ bei dem man zwei Werte zwischen 1-10 einstellen kann. Hier konnte ich mit 3 auf beiden Leisten ein sehr gutes Ergebnis finden. So greift der Effekt, aber man sieh nicht ständig „GZSZ“. ;) >> Farben und Schwarzwert < < Der Schwarzwert ist ehrlich gesagt nicht mein Hauptkriterium und ich kann mit sehr dunklem Grau auch gut leben, so lange es homogen ist. Der LG kommt mit dem Schwarzwert im Vergleich zum Panasonic mit VA-Panel nicht ran, aber ich bin trotzdem sehr zufrieden damit. Die Farben des Bildschirms sind top. Der TV bietet mehrere Presets, die aber nicht alle manuell abgeändert werden können. Es gibt aber zwei Experten-Presets die man nach Lust und Laune verändern kann. Zu diesem TV gibt es im Netz auch sehr viele Vorbild-Settings, die man sich hernehmen kann, wenn man selbst keinen Tau hat. Spielt man HDR Material ab (zB. Dolby Vision auf Netflix) verändern sich die Einstellungsmöglichkeiten. Hier muss man dann nochmal separat justieren, wie man es gerne hätte. Was mich gleich zum nächsten Thema bringt… >> Upscaling < < Wir sitzen ca. 2,30m vom Bildschirm entfernt. Für Full HD kein Problem, für 4K freilich schon gar nicht. TV Sender in HD (720i/p) sehen auch noch vergleichsweise gut aus. SD Sender sind keine wirkliche Augenfreude mehr. Der Fernseher liefert aber ein gutes Ergebnis. Für SD Inhalte hab ich mich auch dazu durchgerungen das „True Motion“ etwas stärker einzustellen, da es der Bildqualität zu Gute kommt. Auch da habe ich dafür die Rauschunterdrückung aktiviert. >> Blickwinkelstabilität < < IPS-Panele sind für die hohe Blickwinkelstabilität bekannt. Das war mit ein Grund warum ich nach dem VA-Panasonic doch noch ein IPS-Panel probieren wollte. Denn unsere Couch ist recht breit und beim VA-Panel hatte ich hier schon Kontrasteinbußen an den Kanten. Mit dem LG bin ich diesbezüglich sehr happy. >> Clouding , Dirty Screen Effect, Banding, Artefakte< < Lucky me! Der LG hat kein Clouding, keinerlei DSE, nur minimalstes Banding bei Testbildern, was mir bei Bewegtbildern aber noch nicht aufgefallen ist und bisher sind mir keine Artefakte untergekommen. >>Local Dimming<< Und hier ist der Punkt, der mich beim LG dazu bringt mich dezent auf der Stirn zu kratzen. Das Local Dimming ist extrem präsent. Eine LED Leiste unten beleuchtet die Bereiche in 6 Teilsegmenten bei Bedarf. Das macht der UH770 aber so intensiv, dass es während der Bedienung in den Menüs oder in Filmen bei Szenenwechseln fast schon nervt. Beispiel 1: Man schaut ORF 1 HD bei dem links oben das ORF Logo in weiß leuchtet. So lange ein Film läuft merkt man von Local Dimming (bei uns auf „Niedrig“) nicht viel. Blendet eine Szene nun aber in schwarz, wird alles schwarz, bis auf das ORF Logo natürlich. Nun ist das linkeste der 6 Segmente durch Local Dimming dezent erhellt (also das linke Sechstel des Bildschirms von unten bis oben) und der Rest schwarz. Wirkt irgendwie komisch, auch wenns eigentlich egal ist. 2. Beispiel: Ich starte Netflix und die App lädt. Sprich, der Netflix Schriftzug auf dunklem Hintergrund scheint auf und das rote Kreisel in der Mitte dreht sich. Durch die Drehung und die sich immer ändernde Helligkeit in diesem Bereich (wenn auch nur minimal) flackert das dritte Dimming-Sement von links immer leicht auf. Das ist Jammern auf hohem Niveau. Man kann das Dimming auch abschalten. Vermutlich würde ich es in Filmen nicht einmal vermissen. FUNKTIONSUMFANG Hier kann ich leider nur von den angebotenen Features des TVs sprechen, da ich bisher nur HDMI Eingänge und die Apps (zB. Netflix) als Zuspieler genutzt habe. Die Tuner, USB-Recording und einige andere Funktionen habe ich noch nicht genutzt, werde ich in Zukunft aber! Die Austattung des TVs ist gut. Leider hat das Gerät keine Twin-Tuner, so wie es der Panasonic gehabt hätte. Aber am Ende ist mir das Bild dann doch wichtiger. FAZIT In aller Kürze… VERARBEITUNG (5/5): + Top! Design und Funktionsumfang überzeugen. BETRIEBSSYSTEM (4/5): + Aus meiner Sicht passabel aufgebautes OS. Im Vergleich gefiele mit das Firefox OS von Panasonic aber einen Tick besser. BEDIENBARKEIT/REMOTE (4/5): + Bietet eine klassische Bedienung durch Steuerkreuz und Buttons… + … und coolem Mauszeiger dank Magic-Remote. ~ Eingebautes Mikro in der Fernsteuerung hat mich noch nicht überzeugt. TON (3/5): ~ Ist OK, für mich aber vernachlässigbar. BILDQUALITÄT/PANEL (5/5): + Gutes und flüssiges Bild dank 120Hz Panel + Breites Farbenspektrum und reichlich Einstellungsmöglichkeiten in den Experten-Settings + Kein DSE (Dirty Screen Effekt) + Sehr gute Blickwinkelstabilität dank IPS-Panel + Glück im Clouding-Roulette, mein Gerät hat keinerlei Lichthöfe ~ Schwarzwert aus meiner Sicht für ein IPS in Ordnung ~ minimales Banding (nur bei Testbildern) ~ Panel spiegelt stark ~ Spezielles Local Dimming, das aber Ausschaltbar ist ~ Preset-Bildeinstellungen eher nicht so prickelnd Gesamtwertung: 21durch5 = 4,2 WAS NOCH ZU SAGEN IST Auf was man bei einem TV am meisten Wert legt ist jedem selbst überlassen. Für mich sind eingebaute Boxen (auch wenn von Harman Kardon) einfach zu schwachbrüstig. Ich bin eben besseres gewöhnt. Da ich aber ein 5.1 Boxenset nutze ist dieser Punkt ohnehin vernachlässigbar. Für mich ist eine zukunftssichere Technik wichtig und ein tadelloses Bild bei dem ich mich nicht über minderwertige Qualitätsarbeit ärgern muss. Dieser LG-TV schafft das für mich. Auch wenn hier natürlich das Clouding-Roulette glücklich ausgefallen ist. Obwohl bei Amazon doch deutlich günstiger, habe ich den Fernseher nicht bei Amazon bestellt, weil ich mir nicht ganz sicher war ob ich dann Nachteile aufgrund der Modellunterschiede habe (DE und AT haben unterschiedliche Modellnummern; 7709 ; 770V). Ich bin jedenfalls froh mit dem 55UH770V einen für uns passenden TV gefunden zu haben und kann diesen guten Gewissens weiterempfehlen. Ich hoffe meine Rezension war euch eine Hilfe und ich freue mich über Feedback.

  3. Geschenk sagt:

    Seit einer Woche habe ich nun den LG 55UH7009, den ich sehr günstig im Rahmen der „Cyber“-Angebote für 949,00 € hier bekommen habe. Für diesen Preis habe ich ein hervorragendes Gerät erhalten. Ich möchte aber ausführlicher auf den Fernseher eingehen, insbesondere im Hinblick auf das Bedienkonzept, das m.E. einige Fragen aufwirft. Ich selbst bin recht erfahren im Umgang mit Fernsehern sowie Linux-Receivern vieler Marken und würde mich im Bereich IT (MacOS, Linux, Windows) sowie Unterhaltungselektronik als gebildeten Laien bezeichnen. Ich nutze den TV tatsächlich v.a. zum (Life-) Fernsehen, dazu DVD/BD, Streaming von Musik und Videos aus dem eigenen Netzwerk von meinem NAS, schließlich eher selten Streaming aus dem Internet (Amazon, Youtube etc.), bisher v.a. mittels des Computers. Ich empfange Fernsehprogramme aus dem Kabelnetz von Unitymedia. Daher beziehen sich die folgenden Ausführungen ausschließlich auf den DVB-C-Empfang. Nun zu dem Gerät: Design und technische Ausstattung überzeugen mich völlig. Der Fernseher ist sehr groß, durch das elegante Design ist er aber ein Blickfang. Auch die Rückwand ist sehr schön gestaltet. Die Anschlüsse sind bedarfsgerecht, insbesondere überzeugt mich die Möglichkeit mittels Bluetooth meinen Kopfhörer mit dem TV betreiben zu können. Dies funktioniert nach Auskunft eines LG-Mitarbeiters im Chat erst seit dem letzten Firmware-Upgrade. HDMI- und USB-Anschlüsse repräsentieren den aktuellen Stand und alles funktioniert einwandfrei. Ich hätte mir gewünscht, einen echten Line-Out-Ausgang zu haben, der es ermöglicht hätte, Ton sowohl über Bluetooth wie line-out auszugeben, sodass man mit unterschiedlichen Lautstärken (Kopfhörer/Boxen) hören könnte. Unabhängig von der technischen Ausstattung aber gibt es einen gravierenden Mangel: Es fehlt ein Handbuch! Zwar gibt es eine eingebaute Hilfefunktion, diese unterscheidet sich nicht von der html-Datei von der LG-Seite. Leider ist diese Hilfe sehr unvollständig und so ist die Bedienung des LG leider bei spezielleren Funktionen häufig eine Sache von Trial & Error. Ein moderner Smart-TV ist ein komplexes Gerät, dass Hersteller hier sparen, ist i.G. eine Unverschämtheit. Die Bildqualität eines TV ist im Alltagsbetrieb immer auch abhängig von der Güte des eingespeisten Signals. Dazu ist es erforderlich, mit den Bildeinstellungen zu experimentieren. Mir ist es recht schnell gelungen, zu einer sehr überzeugenden Bildqualität von allen Quellen zu kommen, also auch z.B. Sendern in SD! Dritte Programme in SD-Qualität sind gut anzuschauen, nicht aber z.B. der Sender Sport1, der in SD unter allen Umständen bestenfalls ausreichend ist, übrigens auch bei meinem 37-Zoll-Panasonic von 2011. Sehr gute Bildqualität erhalte ich über die HDMI-Anschlüsse sowohl vom BD-Player wie meinem DVB-C-Receiver (Octagon SF1028p). UHD-Streams von Amazon sind natürlich überragend. Für das Life-Fernsehen über den eingebauten DVB-C-Empfänger habe ich die Einstellung „Experte hell“ leicht modifiziert. Über HDMI erscheint mit „Kino“ besser. Mein Display weist keine senkrechten Streifen auf und leichtes Clouding habe ich beseitigt! Einige Rezensenten haben Clouding beklagt und dazu empfohlen, Local Dimming auszuschalten. Daran habe ich mich zunächst gehalten. Nach dem Firmware-Update habe ich Local Dimming aber testweise auf „Hoch“ eingestellt, mit überraschendem Erfolg: Das vorher geringe Clouding links unten ist verschwunden und die Balken bei Breitwandfilmen sind absolut schwarz. Der Schwarzwert ist erheblich besser geworden. Möglicher Weise hat hier das Firmware-Update geholfen. Die anderen Rezensenten können das ja mal ausprobieren. Den Ton des Fernsehers von den eingebauten Lautsprechern finde ich akzeptabel, mehr nicht, wahrscheinlich aber besser als bei anderen flachen Fernsehern. V.a. wenn man Musik hören/streamen möchte, sollte man aber in eine ordentliche Anlage investieren. Über den optischen digitalen Ausgang hat man gute Tonqualität. Das Bedienkonzept: Ein Smart-TV ist i.G. ein Computer. Insofern finde ich es zunächst sinnvoll, die Bedienung nicht mehr an den hergebrachten Normen klassischer Fernseher zu orientieren, sondern an den Userinterfaces moderner Betriebssysteme mit Bildschirmsteuerung z.B. mit der Maus. LG hat mit der Magic-Fernbedienung den Tastenwald vieler FB beseitigt und setzt hauptsächlich auf die Bildschirmbedienung mittels des Pointers oder des Bedienkreuzes. Das bedeutet, man muss sich fast komplett umgewöhnen, will man diesen Fernseher bedienen! Ein Beispiel: Kam ich bisher beim Zappen auf einen Sender mit einem Programm, das vielleicht interessant war, drückte ich auf die Info-Taste der FB und bekam den Titel der Sendung, nochmaliges Drücken ergab eine Inhaltsangabe. Es gibt bei der LG-Fernbedienung keine Info-Taste! Ich drücke auf das mittige Scrollrad, es erscheint der Pointer. Ich drücke nochmal, oben erscheint der Titel der Sendung. Ich führe den Pointer dorthin und drücke des Scrollrad. Jetzt (!) erscheint die Inhaltsangabe. Weiteres Beispiel: Wollte ich bisher eine Liste der Sender schnell sehen, drückte ich die OK-Taste oder die mittige Taste im Bedienkreuz. Es erschien die Liste, je nach eingestelltem Bouquet bzw. Favoriten-Liste. Hier gibt es eine „List“-Taste. Nun sehe ich aber nicht unbedingt die Sender, die um den gerade laufenden herum liegen, sondern die Liste, die ich irgendwann vorher eingestellt hatte. Habe ich z.B. per Taste 1 auf ARD geschaltet, aber eigentlich die Favoritenliste „Sport“ vorher gewählt, so muss ich erst wieder auf die Gesamtliste umschalten, um die Sender hinter ARD zu sehen. Das alles per Pointer oder Bedienkreuz. Letztes Beispiel: Warum ist es so schwierig, einen vernünftigen Sendermanager zum Sortieren der Sender und zur Definition von Favoritenlisten zu programmieren? Ich habe es jetzt geschafft, auch mit Hilfe der Software Chansort, die nicht vollständig geeignet ist, meine Sender in eine vernünftige Reihenfolge zu bringen. Gottseidank habe ich diese Liste gespeichert, denn wenn man einen Sendersuchlauf wegen neuer Sender durchführt, ist alle Arbeit zum Teufel und man muss wieder von vorne anfangen. Also: Immer schön Backups anlegen und die Senderaktualisierung auf „automatisch“ stellen! Ich spare mir hier weitere Beispiele, man gewöhnt sich wahrscheinlich auch an alles, aber was ist mit denen, die keine Zeit und Lust haben, sich auf so etwas einzulassen – und das alles ohne vernünftiges Handbuch?! Mein Resümee: Dieser Fernseher ist von hervorragender technischer Qualität und bietet umfassende Möglichkeiten des Umgangs mit den Medien. Auch das Betriebssystem WebOS 3 hat Vorzüge, es ist schnell und erscheint sicher. Das Userinterface und das Bedienkonzept insgesamt erscheinen mir in Teilen zu wenig durchdacht. Das fehlende Handbuch sehe ich als schweren Mangel. Ich würde maximal drei Sterne geben, angesichts des Preises sollen es vier sein.

  4. Geschenk sagt:

    Der LG 55UH7709 ist ein richtig schöner Smart TV, bedarf allerdings einiges an manueller Bildoptimierung! Durch die Edge LED Technologie kommt es bei hoher Hintergrundbeleuchtung zu sehr unschönen vertikalen Streifen im Bild. Besonders bei dunklen Szenen! Habe einige Tage gebraucht bis ich die perfekte Einstellung gefunden habe. Ansonsten ist er einfach sehr schön anzusehen!

  5. Geschenk sagt:

    Der 65 Zoll Fernseher macht wirklich ein tolles Bild, sieht Top aus und das WebOS 3.0 ist wirklich super (vor allem mit der integrierten Maus in der Fernbedienung). Was für mich ein KO-Kriterium war ist das extreme DSE – Dirty Screen Effect (dunkle Streifen im Bild) Bei ganz normalen Fernsehprogrammen (Serien, Filme etc.) eigentlich nicht wahrnehmbar aber beim Fußball eine einzige Katastrophe. Sobald das ganze Spielfeld zusehen ist und dann ein Kameraschwenk stattfindet wird dieser Effect extreme sichtbar und die Freude am Fußball ist sofort vorbei. Hab das erste Gerät ausgetauscht und einen neuen 65 Zoll von Amazon bekommen, tja was soll ich sagen, genau das gleiche Problem. Denke nicht das ich hier nur Pech gehabt habe. Auf jeden Fall habe ich die Geräte zurückgegeben und bin jetzt auf der Suche nach einem neuen 65 Zoll Fernseher. Hab auch LG kontaktiert und auf das Problem angesprochen und eine Aussage bekommen mit der ich was anfangen kann (nur so viel, in Zukunft verzichte ich auf einen LG LED Fernseher 😉 ). Wer einen günstigen Fernseher sucht und kein Fußball kuckt hat sicher seinen Spaß damit aber für Fußballfans einfach nicht geeignet! VG

  6. Geschenk sagt:

    Habe den Fernseher schon etwas länger in der engeren Auswahl mit dem Pendant von Sony kd 55xd8577 oder 8505. Habe dann am Cyber Monday dann sofort den LG gekauft. Preis war unschlagbar. Paar Tage später war er dann auch bei Saturn deutlich günstiger (auch der Sony) aber Amazon toppte das am Ende trotzdem. Ich habe mich für den LG entschieden, weil Preis/Leistung stimmte und mir natürlich auch das Bild vorher angeschaut habe. Natürlich ist Sony super (ich habe die letzten 16 Jahre nur Sony Fernseher gekauft, gingen nie kaputt, waren immer top, auch die kleineren Fernseher zu Hause sind von Sony) aber das Gesamtpaket musste stimmen und ich war auch von Android als Betriebssystem noch nicht überzeugt. Am Ende wardas wohl noch eher ausschlaggebend als der Preis. Das Bild und der Ton sind top beim LG. Die Fernbedienung als Magic Remote möchte ich nicht mehr missen. Smart TV Auswahl geht schnell. Apps sind alle da, die ich brauche. DAZN und Amazon klappen sehr gut. UHD auf Amazon auch top. Der Sound ist viel besser als ich erwartet habe. Bemerkenswert ist um wieviel besser jetzt die normalen Kanäle (nicht HD) über Kabel sind. Sky HD nutze ich auch. Sehr gut, speziell Fußball. Die Bildeinstellungen sind wählbar und von vornherein gut, habe aber mein Standardbild optimiert. Wenn der Fernseher jetzt auch so hält wie Sony Fernseher, dann ist das für mich der perfekte Fernseher. Paar Tage später hat sich ein Bekannter den Fernseher auch gekauft. Auch da mehr als zufrieden.

  7. Geschenk sagt:

    Länge:: 0:10 Minuten Ich habe den UH7709 in der Größe 65 Zoll seit nun einer Woche im Einsatz. Der Fernseher wird mit dem internen Satelliten-Tuner betrieben. Außerdem ist über HDMI noch eine Amazon FireTV-Box 4k angeschlossen und über USB eine externe 2 TB Festplatte. Der Sitzabstand beträgt ca. 4,5Meter. Für alle die nicht so viel lesen möchten, habe ich an das Ende eine kurze Zusammenfassung mit Pro und Contra Punkten, sowie einem kleinen Fazit gestellt. Design & Verarbeitung: Der UH7709 besitzt einen schmalen silbernen Rahmen aus glänzendem Kunststoff. Auch wenn der Rahmen nicht schwarz ist, empfinde ich das helle Silber bisher in keinster Weise störend. Der Standfuß ist aus einem matten silbernen Kunststoff gefertigt und bietet in meinen Augen ein eher gewöhnliches und unspektakuläres Design. In der Mitte unten befindet sich ein unaufdringliches Bereitschaftslicht das rot/orange leuchtet, wenn der TV ausgeschaltet ist. Das kann man im Menü aber auch gänzlich deaktivieren. Sobald man den TV anfasst um z.B. Kabel auf der Rückseite Ein- oder Auszustecken gerät der TV mit 65 Zoll recht stark ins Wanken. Das lässt sich wahrscheinlich darauf zurückführen, dass der Standfuß nur an einer Stelle mit dem TV verbunden ist. Eine Gefahr des Kippens besteht aber nicht und die Verarbeitung würde ich dennoch als insgesamt sehr gut einstufen. Software Allgemein: Bei der ersten Inbetriebnahme des UH7709 wird man mit einem hübsch gestalteten Assistenten Schritt für Schritt durch die ersten Einstellungen geführt. Die Magic Remote von LG die wie eine Mischung aus Laserpointer und Computermaus genutzt wird, lässt einen durch das Menü flitzen und macht von der ersten Sekunde an Spaß. Hinter jedem Menüpunkt erscheint beim draufzeigen eine kleine Erklärung und lässt das beiliegende Handbuch eigentlich überflüssig werden. In meinem Fall wurden die Frequenzen des Astra Satelliten schnell gescannt und alle TV- und Radiosender gefunden. Die Sortierung der Sender war fürs erste auch in Ordnung, der genauen Reihenfolge kann man sich später noch widmen. Das gesamte System arbeitet sehr schnell und ohne größere Verzögerungen. Einzig beim ersten Wechsel auf das große EPG (Programmübersicht) nimmt sich der TV 2-3 Sekunden. Grundsätzlich sind die Menüs allesamt sehr hübsch und modern gestaltet und weitestgehend intuitiv aufgebaut. Smart-TV: Einmal den entsprechenden Knopf auf der Fernbedienung gedrückt, erscheint am unteren Rand eine Leiste mit Verknüpfungen zu den SmartTV-Funktionen. Unter anderem befinden sich hier die zuletzt aufgerufenen Funktionen (kann also auch der HDMI-Eingang oder das Live-TV sein), über USB angeschlossene Massenspeicher oder installierte Apps wie youtube oder Netflix. Außerdem gibt es an dieser Stelle z.B. den Webbrowser der wirklich gut funktioniert oder andere Apps wie einen Planer, das Handbuch usw.. Die Reihenfolge der Apps kann man selbst festlegen und ganz links mehrere Favoriten ablegen. Auch hier geht alles schnell und einfach von der Hand, nicht zuletzt auch wegen dem Konzept das LG mit der Fernbedienung verfolgt. Fernbedienung: Wo wir gerade dabei sind. Die Fernbedienung arbeitet als Pointer sehr genau und reagiert passend auf schnelle und langsame Bewegungen. Vergleichbar mit der Mausbeschleunigung unter Windows auf PCs. Das Scrollrad bietet einen echten Mehrwert und dient bei Druck gleichzeitig als Bestätigungsknopf. Der Druckpunkt aller Tasten ist sehr gut. Diese lassen sich durch die Anordnung und teilweise deren Form auch gut ertasten ohne hinzusehen. Ein weiteres Plus ist die Sprachsuche, die ähnlich wie bei der Amazon FireTV Box arbeitet und sehr zuverlässige Ergebnisse liefert. Durch das Mikrofon der Fernbedienung kann zusätzlich der Ton der internen TV-Lautsprecher auf die Sitzposition eingemessen und optimiert werden. Bild: Kommen wir zu dem wichtigsten bei einem Fernseher: dem Bild. Bei einem momentanen Preis von knapp 2.700 Euro und einem aktuellen Modell aus dem Jahr 2016 mit Technologien wie Quantum dot Display, und Dolby Vision mit HDR Super Funktion waren meine Erwartungen recht hoch. Es sollte klar sein, dass ein IPS-Display nicht den allerbesten Schwarzwert liefern kann und seine Stärke eher im Betrachtungswinkel hat, aber ein allgemeiner Fortschritt sollte meines Erachtens unter den angeführten Punkten dennoch sichtbar sein. Die erste Inbetriebnahme fand nachmittags statt und hat direkt für freudige Gesichter gesorgt. Zunächst war der TV mit der ARD in 720p HD gestartet und sorgte direkt in den Standardeinstellungen für ein scharfes, helles und farbenfrohes Bild ohne zu überzeichnen. Beim Wechsel auf einen privaten Sender in SD-Auflösung (kein HD+ vorhanden und wird es auch nie ;)) ist natürlich ein Qualitätsabfall zu bemerken ‚ es ist dennoch erstaunlich was der TV mit der geringen Auflösung anstellt! Sobald man ein paar Schritte zurückmacht, ist das Bild durchaus ansehnlich. Andere (günstigere) TV legen da gern mal Pastellfarben und -kanten über das Bild und das kann man dann vergessen. Dann aber der Test mit 4K-Material über Youtube. Natur- und Demovideos gibt es dort zu genüge und sobald dann ein passendes gestartet ist, wird das Grinsen immer größer. Knackscharfes Bild, satte Farben und schöner Kontrast. So muss es sein. Etwas Ernüchterung hat sich dann am ersten Abend eingestellt. Wenn der Raum sehr dunkel ist, dann erkennt man, dass der Schwarzwert in den Standardeinstellungen nicht sehr gut ist. Auch unter dem Aspekt, dass hier ein IPS-Panel mit Edgelit Beleuchtung verbaut ist und perfektes Schwarz eh nur OLEDS beherrschen, war ich davon ein wenig enttäuscht. Der Versuch den Schwarzwert mit der Local Dimming Funktion zu retten endete dann in einem kleinen Desaster. Wenn sich die Beleuchtung in einzelnen vertikalen Bildbereichen komplett Ausschaltet und diese dann schwarz sind (gutes Beispiel sind Abspänne von Filmen oder Weltraumszenen) und der Rest dann aber noch grau ist, dann ist der Filmgenuss komplett gestört. Vor allem fällt das auf bei Filmen wie z.B. Gravity oder 2001: Odysee im Weltraum (Extrembeispiele). Selbst wenn nur ein einzelnes kleines Element im Bild zu sehen ist, leuchtet an dieser Stelle ein kompletter breiter Streifen von unten nach oben. Mir ist klar, dass es mit Edgelit nicht anders möglich ist, mich erstaunt nur die enorme Breite und die Helligkeit dieses Streifens ‚ das sollte auch besser gehen! Würden andersherum die anderen Zonen nur abgeschwächt und nicht komplett deaktiviert, würde es auch schon zu einem besseren Bildeindruck führen. Ich bin nicht sicher ob das für das Panel typisch ist oder einen Fehler darstellt. Das werde ich aber noch mit LG abklären und meine Rezension entsprechend aktualisieren, sollte sich etwas ergeben. Auch eine Anpassung der Bildparameter bringt nicht ganz die erhoffte Qualität aber dennoch Besserung. Local Dimming muss jedenfalls für Filme mit vielen dunklen Szenen komplett deaktiviert werden. Tagsüber keinen nutzen und abends eher destruktiv. Mehr Abhilfe schafft das reduzieren der Panelhelligkeit auf 50 bis 60. Passend dazu gibt es von LG Voreinstellungen (dunkler- und heller Raum) die noch nach den eigenen Bedürfnissen angepasst werden können. Nachdem man sich damit etwas abgefunden hat und Filme sieht die nicht nur von schwarzen Flächen dominiert werden, kann man wieder versöhnlicher werden. Der Film ‚Pacific Rim‘ war so auch in einem abgedunkelten Raum mit ein wenig Beleuchtung eine wahre Augenweide. Zum Thema HDR: der TV kann nicht nur schon produzierte HDR-Signale verarbeiten, sondern auch nicht HDR-Inhalte mit diesem Effekt nachträglich aufbereiten. Ein nettes Feature bisher, aber kein Killerargument für oder gegen einen LED-TV mit Edgelit Beleuchtung. Über die Amazon FireTV-Box 4K gab es bisher im UHD-Modus einen Absturz mit einer Fehlermeldung der Dolby Vision Funktion mit eingefrorenem grünem Bild. Auch das werde ich bei meinem Anruf bei LG noch abklären. Zwei weitere kleine Mankos die ich bei der ‚Panellotterie‘ gewonnen habe sind: ein kleiner Lichthof in der oberen linken Ecke, der aber nur bei Inhalten mit Letterbox (schwarze Balken oben und unten) zu sehen ist. Und den Dirty Screen Effekt (DSE) bei farbhomogenen Bildern. Vor allem auffallend bei Fußballspielen und Kameraschwenks. Dieser ist für meinen Geschmack gerade noch an der Grenze des tolerierbaren. Mal sehen wie sich der Support von LG auch bei diesem Punkt verhält. Banding, also das ausfransen von Farbverläufen, ist mir bisher nicht bei Filmen aufgefallen, wohl aber bei einem speziellen Testbild in einzelnen Farben. Für diesen Punkt muss ich noch etwas weiter testen. Sieht man sich die Foren rund um TV-Technik an, sind diese voll von Nutzern jeglicher Hersteller, die sich über mal mehr und mal weniger große Defizite Ihrer Panels auslassen. Schade das das selbst in Preisregionen jenseits der 2000,- Euro so anzutreffen ist. Ton: Das Tonsystem ist laut LG in Zusammenarbeit mit Harman Kardon entwickelt worden. Bei dem Modell UH7709 sorgen 2 x 10 Watt Lautsprecher für einen – für mein Empfinden und die gegebene Bauform ‚ anständigen Klang. Ein 45m² großer Raum kann ohne Probleme beschallt werden und es klingt insg. auch nicht zu blechern. Ohne Frage können die Lautsprecher jedoch selbstverständlich nicht mit einer guten externen Lösung mithalten. Mit dem Mikrophon der Fernbedienung kann man noch die Lautsprecher Einmessen um das ganze etwas zu optimieren. Am Fernseher selbst gibt es Anschlüsse für Digital Audio Out (1x optisch) und 1x Kopfhörer (3.5mm). Besitzer älterer HiFi-Anlagen ohne optischen Eingang sollten dies berücksichtigen. Kurzzusammenfassung: Pro: – Sehr gutes Bild tagsüber bis abends mit Restlicht – Upscaler arbeitet sehr gut bis runter zu SD-Quellmaterial – Natives 4K-Material sieht sehr gut aus – WebOS 3 und die Magic Remote arbeiten sehr schnell und intuitiv und bieten einen großen Mehrwert – Guter Ton für die flache Bauweise Contra: – Local Dimming wenig bis gar nicht zu gebrauchen – Schwarzwert bei abgedunkelten Raum nicht so gut – Lichthof in einer Ecke und generell Clouding/DSE zu erkennen Fazit: Würde ich den UH7709 noch einmal kaufen? Diese Frage lässt sich nicht so ohne weiteres mit Ja oder Nein beantworten. Ich hatte im Vorfeld etwas höhere Erwartungen an das Panel (und die LG Qualitätskontrolle), die dann nicht ganz erfüllt wurden. Gerade der eine Lichthof in der oberen linken Ecke, das mal mehr mal weniger sichtbare Clouding/DSE bei farbhomogenen Bildern, dass aus meiner Sicht kaum bis nicht zu gebrauchende Local Dimming und der damit einhergehende suboptimale Schwarzwert haben die Freude etwas gedämpft. Wobei man sich – wie schon geschrieben – letztendlich bewusst sein muss, dass einem das in dieser Preisklasse auch genauso bei anderen Herstellern passieren kann. Dagegen halten kann man den tollen Upscaler, passablen Ton, das großartige Bild solange noch Restlicht im Raum vorhanden ist oder der Film nicht nur im Weltraum spielt und vor allem auch die Magic Remote zusammen mit dem WebOS 3, auf die ich nun eigentlich nicht mehr verzichten möchte. Insgesamt mögen die Kritikpunkte Jammern auf hohem Niveau sein, aber dagegen halten muss man eben auch das Preisschild, das an diesem TV hängt. Sollte seitens LG eine Lösung gefunden werden für die Panelprobleme, werde ich diese Rezension entsprechend aktualisieren. Und schlussendlich, wenn man diesen TV zu einem guten Preis bekommt (ich selbst habe ihn für 2.200,- bekommen), und auf die eingegangenen Kritikpunkte nicht ganz so empfindlich reagiert, dann kann ich den UH7709 ruhigen Gewissens empfehlen. #### Update am 03.06.2016 Der LG-Support erachtet die Mängel eines ausgeprägten Lichthofs, auffallendem Clouding und DSE als tolerierbar und wird daher nichts veranlassen. Schade, aber so kann jeder der dies liest für sich entscheiden, ob er das Risiko bei dem neuen LG-Modell ohne Anspruch auf Ausbesserung eingehen möchte.

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