Laphroaig 10 Jahre Islay Single Malt Scotch Whisky (1 x 0.7 l)
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Laphroaig 10 Jahre Islay Single Malt Scotch Whisky (1 x 0.7 l)

Laphroaig 10 Jahre Islay Single Malt Scotch Whisky (1 x 0.7 l): Bier, Wein & Spirituosen

Produktbeschreibung

Laphroaig 10 Jahre Islay Single Malt Scotch Whisky (1 x 0.7 l)

Inhaltsstoffe / Zutaten

Zutaten: Scotch (aus gemälzter Gerste destilliert), Wasser, Farbstoff E150a


Produktbeschreibung des Herstellers

Laphroaig Triple Wood Laphroaig Quarter Cask Laphroaig Select Peated Malts of Distinctions Mini-Pack Single Malt Whisky
Aroma/ Beschribung Sanfte Mischung aus Süße, Rosinen mit Aprikosen.Torfrauch und fruchtige Noten. Glühende Torfasche im Kamin, Aromanuancen von Kokosnuss. Süßliches Aroma mit einer Vanillenote, einem Hauch Honig sowie einer leichten Rauchigkeit. enthält eine Miniatur des Ardmore Legacy Highland Single Malt, Connemara Peated Single Malt, Bowmore Small Batch Single Malt und des Laphroaig 10 Jahre Islay Single Malt.
Geschmack Anfängliche Laphroaig-typische Torfexplosion mit cremigen Vanille- und Frucht-Aromen und eine leichte Sherry-Süße. Tief, komplex und rauchig, verwöhnt den Gaumen jedoch auch mit einer überraschenden,leichten Süße. Süße Honig-Note mit Nuancen von Vanille und Salz sowie einem leicht erdigen Geschmack.
Abgang Voll, lang, wunderbar ausbalanciert durch weichen, süßen Karamellgeschmack. Sehr lang und trocken mit Rauch und Gewürzen. Komplex und dennoch ausgeglichen. Der Abgang entfaltet sanften Torfrauch, verflochten mit süßlichen Nuancen.

14 Antworten

  1. Geschenk sagt:

    Wer den Laphroaig 10 kauft, sollte wissen, was er tut. Er ist für mich die Art Whisky: Man liebt ihn, oder hasst ihn. Das Aroma und auch der Geschmack sind sehr stark rauchig (medizinisch) und Süße sucht man wohl fast vergeblich. Der Abgang ist lang. Der Whisky sollte keinem Einsteiger eingeschenkt werden. Es könnte ihn vom Whisky-Weg abbringen. Für alle, die schon auf dem Weg sind, ist er ein Versuch, den man machen sollte. Preis/Leistung stimmt bei dem Laphroaig 10 auf jeden Fall noch.

  2. Geschenk sagt:

    Kurzbewertung und Kaufberatung: Bewährter Rauch für Einsteiger KURZ ZUM LAPHROAIG 10 Der Laphroaig 10 ist der Klassiker und den rauchigen Whiskys. Mit einem rauchigen, medizinischen aber auch leicht salzigen Note, ist er ein solides Markenzeichen für rauchige Single Malts der Insel Islay an der Westküste Schottlands. Der aktuelle Preis bei Amazon ist konkurrenzfähig zu Spezialhändlern. Daher kann (insbesondere als Prime Mitglied) unbesorgt zugegriffen werden. KAUFBERATUNG Laphroaig für ca. 30 €: Bei Amazon gibt es auch den Laphroaig Select und den Laphroaig Quarter Cask. Ersten kann ich nicht empfehlen, da er gegenüber dem Laphroaig 10 eher blass erscheint und den minimal günstigeren Preis nicht wert ist. Ein echter Geheimtipp ist der Laphroaig Quarter Cask. Er reifte in kleineren Fässern nach und bringt durch den damit erreichten größeren Kontakt mit dem Holz noch eine minimale Süße, und eine Spur von tropischen Früchten mit sich. Auch kommt der Rauch noch Stärker durch. Laphroaig Quarter Cask Islay Single Malt Scotch Whisky (1 x 0.7 l) Laphroaig für ca. 50 €: Sie wollen sich etwas mehr gönnen oder haben im Geschenkebudget noch etwas Platz? Dann gibt es in dieser Preiskategorie noch den Laphroaig Triple Wood und den Laphroaig QA. Letzterer Ist eigentlich nur für den Duty Free gedacht, ist aber auch bei Amazon erhältlich. Die bisher abgegebenen Bewertungen unterstreichen aber auch meine Erfahrung: Ich kenne keinen, dem der QA geschmeckt hat. Dann lieber zum Tripple Wood greifen. Durch drei unterschiedliche Fasseinflüsse gesellen sich zum Brennereicharakter Vanille und ein subtiler Sherry-Geschmack. Ein sehr runder Laphroaig, der sein Geld wert ist. Laphroaig Triple Wood Malt Islay Single Malt Scotch Whisky (1 x 0.7 l) Laphroaig für mehr als 75 €: Nach oben sind wie überall keine Grenzen gegeben. Aktuell auf Amazon erhältlich sind der Laphroaig 15, 18, 25, An Cuan Mòr, Lore und der PX Cask. Letzterer ist im Preis-Leistungs-Verhältnis mein absoluter Favorit. Nicht nur ist die Literflasche sehr preiswert, sondern vereint dieser Whisky auch einen starken Laphroaig-Rauch mit Sherry- und Rosinenaromen durch die Nachreifung in Fässern des Qualitäts-Sherrys Pedro Ximenez. Unbedingt mal zugreifen. Laphroaig PX Cask mit Geschenkverpackung Whisky (1 x 1 l)

  3. Geschenk sagt:

    Bin Whisky Anfaenger. Alles Neuland. Nachdem ich die ganzen Single Malts probiert habe Auchentoshan, Dalwhinnie, Aberlour, Glenlivet, habe ich mich an Laphroig gewagt. Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, weil sehr intensiv rauchig, riecht nach Seetang, Meer und geräucherter Schinken, Geschmack ist auch so… Jeder Schluck ein wahres Erlebnis. Liebe auf den ersten Blick. Gehört zu mein besten Whisky. Super Preis/Leistung. Absolut Klasse. Unbedingt probieren.

  4. Geschenk sagt:

    Hallihallo, als langjähriger Wein- und neuer Whiskyfreund habe ich mit dem Extrem gerechnet: Ein Gesöff nahe der Untrinkbarkeit mit abstoßendem Rauch-/Zigaretten-/Krankenhaus-/Teeraroma. Mal ehrlich: Ich fand‘ den gar nicht so wild… Tatsächlich ist der Laphroaig weniger eine Mutprobe als ein Genußmittel und er macht wirklich Spaß und schmeckt lecker. Wer schon etwas vorgewarnt ist (wie vor der Kostprobe eines alten Käses) und sich auf die Assoziationen seiner Herkunft einlassen mag, der findet hier einen frischen Tropfen mit ordentlich vollem Raucharoma, mildem Geschmack und langem Abgang- ein ‚Naturbursche‘ halt im besten Sinne. Wer mit Raucharoma nichts anfangen kann, der sollte sich eher vorsichtig und woanders an dieses Thema herantasten. Im Moment sind die Islays ja voll im Trend- eher Vollbart, als glattrasiert: wenn Sie probieren verstehen sie vielleicht, was ich damit meine… Ein wunderbarer Whisky mit einer tollen Mischung aus rauer Wildheit und trotzdem Weichheit am Gaumen- Genial!

  5. Geschenk sagt:

    So überraschend wie der Titel hier, ist das erste Geschackserlebnis. Ich kannte damals nur relativ brave klassische Single Malts, dementsprechend anders war beim Probieren meines ersten Islays, Laphroaig, das, was meine Nase und Zunge an das Geschmackszentrum meldete und völlig überforderte. Der 10jährige Laphroaig ist einer der eigenwilligsten und auch für Gelegenheitsgenießer am einfachsten wiederzuerkennenden Whiskies Schottlands. Direkt nach dem Entkorken der Flasche breitet sich ein unglaublicher Rauchteppich aus, der nach der ersten Gewöhnnung das Geruchsbild um Meer und Seetang ergänzt. Wer sich danach noch traut, den Mund zu öffnen, wird auch seine Geschmacksknospen von Rauch umspült wiederfinden, in die sich ein medizischer Beigeschmack einmischt. Auch im Mund macht sich das Meer durch eine leichte Salzigkeit kund. Kurz danach bemerkt man eine angenehme milde Süße, die am Anfang so gar nicht zu dem rauchigrauen Meer passen will. Es wird oft geschrieben, es ist ein Whisky, den man lieben oder hassen kann. Abgesehen von dem Fall, dass man mit Rauch überhaupt nichts anfangen kann, ist das meiner Meinung ein falsches Bild. Ich kenne keinen, dem das erste Glas geschmeckt hat. Laphroaig ist ein Whisky auf den man sich einlassen muss. Ein Whisky, dessen intensiver widersprüchlicher Charakter sich selten beim ersten Schluck erschliesst. Wem sich mit der Zeit die Tür öffnet wird ihn lieben und mit einem einzigartigen Erlebnis belohnt. Die Engländer nennen dies Acquired Taste.

  6. Geschenk sagt:

    LAPHROAIG – für die einen ist er das Nonplusultra, für die anderen das schlimmste Zeug überhaupt. Man liebt ihn oder man verabscheut ihn. Ein Dazwischen gibt es bei diesem Single Malt Scotch Whisky von der schottischen Insel Islay nicht. Zumindest haben ich, oder mir bekannte Whiskykenner davon noch nicht gehört, aber ich lasse mich auch gern belehren. Die Insel Islay ist eine kleine Insel (619,6 km² – ca. 3.500 Einwohner) westlich von Glasgow. Sie ist damit die südlichste Insel der Inneren Hebriden, deren Haupteinnahmequelle die Whiskyproduktion und der damit verbundene Tourismus ist. Islay bildet eine ganz eigene Whiskyregion und wird nicht zu den Highlands gerechnet. Zur Zeit sind dort acht Brennereien aktiv: Ardbeg, Bowmore, Bruichladdich, Bunnahabhain, Caol Ila, Kilchoman (die jüngste Brennerei – die erst Abfüllung war 2005), Lagavulin und eben Laphroaig. Früher gab es noch andere Brennereien, die heute nicht mehr in Betrieb sind. Wenn es interessiert, bei Wikipedia wird man mit dem Suchbegriff „Insel Islay“, und dort unter Whisky, fündig. Ich verrate es gleich, ich gehöre zu dem Lager, die den Laphroaig lieben, aber ich bin definitiv kein Whiskykenner. Laphroaig war lange Zeit sogar der einzige Whisky, den ich überhaupt trank. Denn er war lange Zeit auch der einzige Whisky, den ich überhaupt riechen konnte. Bei jeder anderen Whiskysorte, die mir vorher unterkam, hat es mich schon beim Schnuppern so geschüttelt, dass mir ein Geschmackstest einfach nicht mehr möglich war. Nicht so beim Laphroaig, den ich vor ca. 16 Jahren erstmals roch und anschließend sogar trank. Wir waren bei einem Bekannten zu Besuch. Irgendwann fragte der uns, ob wir einen Whisky mittrinken würden. Ich lehnte ab, mein Freund wollte. Der Bekannte holte eine grüne Flasche mit 0,7l Inhalt und weißem, schwarz beschriebenen Etikett aus einer ebenfalls weißen Pappröhre, mit schwarzer Schrift und dunkelgrünem Fuß und Deckel. LAPHROAIG, 10 Years Old und noch einiges mehr in englischer Schrift, und der Alkoholgehalt von 40 % vol, waren auf Anhieb zu erkennen. Mein Freund kannte diesen genau so wenig wie ich und unterzog seinen inzwischen von dem Bekannten in ein Whiskyglas eingegossenen Laphroaig dem Geruchstest. Von dem, was ihm da so aromatisch in die Nase stieg, war er dermaßen begeistert, dass ich mich überreden ließ, auch mal zu schnuppern. Oh, oh, kein Schütteln, dafür aber Wohlgefallen und sogar Appetit. Ich roch Eichenfass, Torf, Rauch, Meer, Möwenschiss und konnte gar nicht aufhören an dem Glas zu schnüffeln. Irgendwie bedurfte es dann auch keiner weiteren Überredung mehr, dass ich doch selbst ein Gläschen mittrank. Und der Geschmack hielt, was mir der Duft versprach. Ein rauchiger, vollmundiger Whisky, in dem man seine Herkunft schmeckt und nicht den Alkohol. Natürlich ist er stark und trotzdem brennt er nicht im Hals. Für mich ein haften gebliebenes Geschmackserlebnis. Später kostete ich auch den 15 Jahre alten großen Bruder, den Quarter Cask und auch eine 55%ige Fassabfüllung, auch diese konnte ich trinken, allerdings nicht so begeistert. Dabei wären die eben genannten Abfüllungen lt. den Whiskykennern im Freundeskreis sogar geschmacklich noch ein bisschen edler. Ich persönlich ziehe die 10-jährige Variante geschmacklich diesen vor. Inzwischen habe ich auch einige weitere Whiskys, die von der Insel Islay stammen, ausprobiert und kann durchaus geschmackliche Ähnlichkeiten feststellen. Meinen Riechtest haben sogar alle probierten Islay-Whiskys bestanden. Aber auch von diesen konnte mich keiner so begeistern, wie der Laphroaig. Irgendwie finde ich immer ein „ja, aber…“. Die Whiskykenner im Freundeskreis können das teilweise gar nicht verstehen. Aber nicht dass jetzt jemand denkt, ich hänge ständig an der Laphroaigflasche. Nein, keine Angst, eine solche Flasche reicht in unserem Haushalt ungefähr ein Dreivierteljahr. Wenn ich ihn trinke, werden 2, maximal 4 cl genossen. Außerdem hat soviel Genuss auch seinen Preis. Im normalen Spirituosenhandel habe ich den 10-jährigen Laphroaig schon für über 40 Euro gesehen. Wenn ich ihn kaufe, dann ist er im Großhandel oder auch hier bei Amazon für 25 – 27 Euro im Angebot. Ich mag ihn wahnsinnig gern und gebe ihm daher auch die Höchstpunktzahl. Allerdings rate ich jedem, der ihn zum ersten Mal kosten möchte, ihn vor dem Kauf erst mal in einer Gaststätte oder in Probiergröße (die gibt es mit 5 cl zu kaufen) zu testen, um herauszufinden zu welchem Lager er gehört. Ich habe die kleine Variante schon öfter verschenkt und war da mit 6 – 8 Euro (je nach Kaufort) dabei.

  7. Geschenk sagt:

    Über den enorm rauchigen und salzigen Geschmack des Laphroaig hat man ja schon zur Genüge gelesen. Was ich hier noch betonen will, sind zwei Punkte : – Die weiche Süße Kurz, nachdem der Rauch sich voll entfaltet und man sich ein kleines bisschen daran gewöhnt hat (so ab dem dritten Schluck), wird man feststellen, wie wahnsinnig weich und süß der Laphroaig eigentlich ist. Der Alkohol brennt nicht, sondern gleitet sanft hinab, sodass der Laphroaig – wäre da nicht sein brachialer Rauch-Charakter, ein sehr süffiger Tropfen sein könnte. Gebt ihm eine Chance und achtet darauf – dieser Whisky ist wesentlich feiner und vielseitiger, als man beim ersten groben Auftritt meinen könnte! – Als „Mitbringsel“ oder Geschenk total ungeeignet! Wenn ihr jemandem, der noch nie einen „echten Whisky“ (die Jim Beams und Johnny Walkers aus dem Supermarkt zählen für mich nicht) getrunken hat, die Materie gründlich vermiesen wollt, dann gebt dem ungeübten Gaumen einen Laphroaig! Der arme Mensch wird nie wieder einen Tropfen Whisky anrühren. Das Raucharoma ist einfach zu übermächtig. Wenn man jemandem also einen Whisky „auf Verdacht“ schenken möchte, sollte man lieber mit etwas gefälligerem beginnen und nicht gleich mit dem Dampfhammer. Hier würde ich eher einen Highland Park (12 Jahre) empfehlen. Dann als nächste Stufe einen Lagavulin – und erst, wenn dessen Rauch nicht als zu stark empfunden wurde, sollte man vorsichtig den Laphroaig antesten.

  8. Geschenk sagt:

    Ein super Whisky. Man bekommt eine schöne Flasche samt Verpackung geliefert. Alles wirk sehr hochwertig. Der schönste Moment ist aber das öffnen der Flasche. Dieser Duft ist einfach unglaublich. Rauchig und diese frische Brise Meer und Strand strömen aus der Flasche. Nach dem eingießen in ein Glas kann man die Aromen im ganzen Raum wahrnehmen. Und dann dieser Geschmack der den Gaumen umschmeichelt. Ein super Whisky an kalten Herbsttagen. Kamin an und den Whisky ins Glas!

  9. Geschenk sagt:

    Vorwort: Diese Rezension veröffentliche ich im gleichen Wortlaut unter allen besprochenen Flaschen. Ich kann mir vorstellen, dass sich der eine oder andere fragt, worin denn nun die Unterschiede dieser Abfüllungen liegen. Hier möchte ich einen möglichst hilfreichen Beitrag leisten. Dabei gehe ich nicht wissenschaftlich vor, sondern schreibe Ihnen einfach auf, wie ich persönlich diese Flaschen empfinde und erschmeckt habe. Dabei gilt wie immer: Alles ist Geschmacksache! Ich veröffentliche meine ganz persönlichen Geschmacksnotizen und unter manchen Begriffen wird sich der geneigte Leser unter Umständen nichts vorstellen können oder erst dann, wenn er mit verkostet. Viel Spaß beim Lesen. Allgemeines: Alle Flaschen stammen aus der Laphroaig Destillerie, welche sich im schottischen Port Ellen auf der Isle of Islay befindet. Sie stellt einen sehr typischen Vertreter der so genannten Insel-Whiskys dar, welche sich durch ihren rauchig-torfigen Charakter einen guten Namen verschafft haben. Wer sich eine Sammlung an Whiskys aufbauen möchte, muss sich einfach einen Vertreter der Islay Whiskys mit ins Regal stellen. Bei mir war das von Anfang an stets ein Laphroaig (10) und ich bin der Meinung, dass dieser definitiv zu den Standards dieser Kategorie zählt. Die Laphroaig Destille behauptet, den am aromareichsten Whisky herzustellen. In der Tat zeichnen sich Ihre Whiskys durch ein besonders starkes Torfaroma aus (das Torfaroma bekommt ein Whisky durch das Darren der geleimten Gerste über Torfrauch). Nichtsdestotrotz verbergen sich hinter dem anfänglich sehr dominanten Rauchgeruch (und auch Geschmack) dann doch subtilere und weichere Aromen. Laphroaig ist daher ganz sicher kein Einsteigerwhisky. Doch nun zu den Verkostungsnotizen der einzelnen Sorten: Laphroaig 10 – der Klassiker: Dieser Whisky ist der Standard dieser Brennerei. Er bildet auch die Basis für die anderen Sorten, die hier beschrieben werden. Gelagert wird er 10 Jahre lang in ehemaligen Burbon-Fässern aus Amerika. Die Burbon Fässer werden aus amerikanischer Eiche gefertigt. Wenn ich die Nase ins Glas stecke, denke ich als erstes an einen Warteraum in einem Krankenhaus. Dieser typische Geruch von Desinfektion und einer Mischung aus Arzneimitteln ist präsent. Ursächlich dafür ist natürlich das prominente Torfaroma, welches über alles strahlt. Gewöhnt sich die Nase einmal an diesen Geruch, verspüre ich auch Aromen von Vanille und Toffee. Der erste Schluck schmeckt aschig. Es breitet sich sogleich eine Wärme aus. Auch der Torf ist vorhanden. Später schmecke ich bittere Schokoladenaromen, erdige Aromen (ich würde Plastik sagen, obwohl Plastik gar keinen Geschmack hat) und ganz sicher sind holzige Eichearomen vorhanden. Dieser Whisky ist sehr intensiv und erlebnisreich. Er gehört zu meiner Grundausstattung und immer wenn ich ihn im Glas habe, sage ich mir: “Jawohl, es geht doch nichts über einen Laphroaig 10!” Quarter Cask – der Kräftige: Ein Quarter Cask ist ein deutlich kleineres Eichenfass als die üblichen Fässer, in denen ein Whisky seine Jahre verbringen darf. Der Unterschied des Quarter Casks zum normalen Laphroaig (also zum 10er) liegt darin, dass ein Teil am Ende noch in solchen kleineren Fässern zur Nachreifung gegeben wurde. Da eine relativ kleine Whiskymenge auf eine relativ große Holzoberfläche im Inneren des Fasses stößt, entsteht eine hohe Aromaabgabe an den Whisky, der diese Sorte besonders beeinflusst hat. Das Aroma im Glas verrät wieder die typischen Laphroaig- Charakteristika: Rauch, Torf, Torf überwiegt etwas, sehr kräftig. Nach einiger Zeit, wenn man sich an die starken Aromen gewöhnt hat, rieche ich tief im Glas auch frische Zitronen heraus, vielleicht noch etwas Harz. Der Geschmack ist etwas beißig. Bittere Noten und Asche sind zu verspüren. Er erinnert mich an angekokeltes Zeitungspapier. Der Abgang ist extrem lang. Für meine Begriffe ist er intensiver als der 10er. Triple Wood – der Ausgewogene: Das besondere an dem Triple Wood ist, dass er am Ende seiner Reifung in drei verschiedenen Holzfässer gelagert war. Zunächst war er die längste Zeit in ehemaligen Burbon Fässern, die aus amerikanischer Eiche gefertigt wurden. Danach kommt er in so genannte Quarter Cask-Fässer (jene kleinen Fässer, in denen der Whisky auf eine große Holzoberfläche stößt und dadurch besonders viel Aroma vom Fass übertragen bekommt). Nun hat man im Prinzip die Sorte “Quarter Cask”. Als drittes geht es aber noch eine Runde weiter, nämlich in ehemalige Sherryfässer, welche aus europäischer Eiche bestehen. Hier soll der Whisky dann noch eine fruchtige Note erhalten. Wenn ich diesen Whisky nun im Glas habe, erinnert er mich sowohl an den 10er als auch an den Quarter Cask (logisch, oder? Sicher kann man sich das einbilden). Neben dem üblichen starken Torfaroma verspüre ich tief im Glas etwas weniger Zitrusfrische als im Quarter Cask. Auch der Abgang ist wieder sehr sehr lang und intensiv. Insgesamt macht er einen ziemlich ausgewogenen Eindruck. Der Geschmack ist sehr reichhaltig und extrem aromatisch und elegant. Vielleicht ist dieser zu empfehlen, wenn man den 10er schon hat und eine “Verfeinerung” zum Vergleich haben will, aber nicht gleich das ganze Sortiment von Laphroaig durchprobieren will. QA: – der Eichige: QA steht für “Quercus alba”, dem lateinischen Begriff für die amerikanische Weißeiche. Hier wurde der normale Laphroaig, welcher in ehemaligen Burben Fässern lagerte, noch einmal in frische Weißeichenfässer gelegt. Laut Verpackung soll damit eine einzigartige Kombination aus Rauch und Vanillenoten hergestellt werden. Was findet man nun im Glas wieder? Zunächst erinnert er mich im Geruch an den klassischen Laphroig (10). Das heißt: Asche, Torf, Rauch, Lack. Er ist vielleicht etwas frischer als der 10er. Kostet man nun den QA, empfinde ich einen kräftigen aschigen Geschmack. Danach schmecke ich ein paar schokoladige, vielleicht sogar vanillige Noten heraus. Ich würde ihn als den lieblichsten der hier besprochenen Flaschen bezeichnen wollen. Das ist natürlich relativ gemeint, er ist und bleibt ein sehr kräftiger Laphroaig. Select – der Gemixte Laut Packung ist dieser Whisky ein Mix aus den Sorten “Quarter Cask”, “PX Cask” und “Triple Wood”. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass hier als Basis weitere Fässer von nicht typisierten Sorten dabei sind. Warum man eine solche Mischung anbietet, entzieht sich meiner Kenntnis und auch meiner Fantasie. Die Nase ist durchaus vergleichbar mit dem QA und dem Quarter Cask. Natürlich ist er ein Laphroaig und somit sehr rauchig. Ich finde auch ein zitrusartiges Aroma wieder. Der Geschmack ist fantastisch! Ich schmecke eine richtige Frische, die aber typischerweise von feinstem Rauch übertönt wird. Der Select bildet einfach ab, was man sich wünscht. Im Vergleich mit dem 10er: geschmacklich leider wenig Unterschied. Vielleicht einen Hauch intensiver! PX Cask – der rauchige Sherrysstar: PX steht für “Pedro Ximenez Sherry”. Der Inhalt dieser Flasche reifte dreifach. Als erstes lagerte der Whisky wie alle hier besprochenen Flaschen die meiste Zeit in ehemaligen amerikanischen Burbon Fässern. Danach wurde dieser Whisky in Quarter Cask Fässer umgefüllt. Das sind kleinere Fässer in denen der Whisky mehr Holzkontakt hat und somit schnell zusätzliche Aromen aufnimmt (siehe Flasche “Quarter Cask”). Als drittes wurde dieser Whisky nun in Fässern umgefüllt, in denen dieser Pedro Ximenez Sherry vormals reifen durfte. Ich selbst bin ein Fan von Sherry Finish – Whiskys und war daher sehr gespannt, was dieser Einfluss auf einen Laphroaig Whisky haben wird. Rieche ich nun ins Glas, vernehme ich etwas grasiges, Rauch (wie sollte es anders sein), aber auch Fruchtnoten und ein leichtes Aschearoma. Der erste Schluck ließ mein Herz höher schlagen: Wow, was für ein Laphroaig! Fast zart, natürlich viel Rauch aber die Fruchtnoten sind deutlich zu spüren. Ich schmecke weiterhin Orange, Vanille und Sahne. Ich würde den Geschmack mit “Irish Cream mit viel Rauch und Orangen” zusammenfassen wollen. Er ist unter diesen Flaschen mein absoluter Favorit und grenzt sich deutlich von diesen ab. Er ist ein “Habenwill”. 🙂 FAZIT: Mein Favorit ist der PX Cask, da er sich sehr positiv durch seine Fruchtnoten abhebt. Der Quarter Cask topt zusammen mit dem Triple Wood bei den restlichen Flaschen, weil diese am intensivsten und stärksten ausgeprägt sind. Der Select, der QA und der 10er liegen alle drei nur knapp dahinter weil sie etwas dünner schmecken. Diese Abstufung liegt natürlich auf höchstem Niveau. Es haben alle Flaschen ganz klar volle 5 Sterne verdient. Ähnliche Whiskys: Falls Sie in dieser Richtung weitere Empfehlungen benötigen, möchte ich Whiskys dieser Destillerien empfehlen, die ebenfalls in meinem Regal stehen: Lagavulin, Ledaig, Finlaggan, Smokehead, Caol Ila, Talisker. Und mit etwas weniger Rauch: Ardbeg, Ardmore, Bowmore. Sláinte!

  10. Geschenk sagt:

    Geschmack: Der Geschmack ist sehr individuell und jeder nimmt diesen etwas anders war. Ich mag rauchige, torfige Whiskys. Wer diese nicht mag, dem sei geraten die Finger von diesem Tropfen zu lassen. 🙂 Der Torfrauch ist sehr dominant allerdings nicht so chemisch wie bei einem Adberg was ich sehr angenehm finde. Ausserdem schmecke ich noch fruchtige und salzige Noten heraus. Ebenfalls finde ich diesen Whisky nicht brennend oder spritig. Besonderheiten: Was ich eine richtig witzige Idee finde, ist das man ein kleines Stück Land auf der Islay Insel in Schottland mit dem Kauf einer Flasche mit dazu bekommt. Man muss sich dazu auf der Website registrieren. Bei einem Besuch der Destillerie kann man dann sein stückchen Erde anschauen. Alles in allem finde ich diesen Whisky super und werde ihn wieder kaufen.

  11. Geschenk sagt:

    Da mein Lieblingswhisky Lagavulin 47€ kosten sollte, hab ich beim letzten Mal stattdessen den Ardbeg für 40€ geordert und war auch davon angetan. Jetzt hab ich den dritten im Bunde der 3 Islay-Whiskys von derselben Bucht bestellt und kann auch den weiterempfehlen. Wer kräftigen Rauch und Torf liebt, mag wahrscheinlich alle, für mich ist der Laphroiag der „mildeste“, ausgewogenste der Drei. Weniger Alkoholschärfe als Lagavulin, leichter als der komplexe Ardbeg. Für 32€ jeden Tropfen wert, mein neuer Standard.

  12. Geschenk sagt:

    It’s like being kicked in the face by a horse that’s been galloping in a peaty bog. Einer der Werbeslogan die den Whiskey sehr gut beschreiben. Für jeden Fan von Rauch ein muss. Allerdings sollte man sagen, das der Whiskey für Einsteiger eher nichts ist. Es braucht eine Zeit die Aromen schätzen zu lernen und man sollte sich erst über ein paar Highland Whiskeys rantasten. Warnung: Sobald man das Aroma lieben gelernt hat, gibt es keine zurück mehr. 🙂

  13. Geschenk sagt:

    Perfekte Geschenkidee für Whiskey Liebhaber, die mal etwas „anderes“ trinken möchten. Der Geschmack ist unverkennbar. Entweder man liebt oder hasst ihn. Und hier ist er auch noch günstiger als im Laden. Perfekt!

  14. Geschenk sagt:

    Toller Whisky zu einem bei Amazon richtig gutem Preis. Ist sicherlich kein Getränk für den Anfänger, denn der Charakter ist sicherlich nicht Mainstream und auch nicht jedermann Geschmack.

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