Himmelhorn: Kluftingers neuer Fall: Volker Klüpfel, Michael Kobr
mehr Bilder >>
zum Shop

Himmelhorn: Kluftingers neuer Fall: Volker Klüpfel, Michael Kobr

Volker Klüpfel, Michael Kobr – Himmelhorn: Kluftingers neuer Fall jetzt kaufen. 108 Kundrezensionen und 4.0 Sterne. Belletristik / Kriminalromane

Pressestimmen

„Noch nie war das Allgäu düsterer!“
BUNTE, 20.10.2016

„Launig, lustig und hoch spannend!“
neue Woche , 07.10.2016

„‚Himmelhorn‘ zeigt wieder die ganze Bandbreite, warum Kluftinger-Krimis jedes Mal zu den heiß ersehntesten Büchern des Jahres gehören. Ein kultiger Kommissar, reichhaltig gestaltete Nebenfiguren, ein spannender und überraschender Kriminalfall, ein pulsierendes Familien- und Privatleben des Kommissars, dazu reichlich charmanten Witz.“
denglers-buchkritik, 01.10.2016

„Bewährter Klamauk mit dem Allgäuer Kommissar“
Schwäbische Zeitung, 29.09.2016

„Das Kabarettistische, mitunter Valentineske, durchzieht auch diesen neunten Krimi wie Wölklein den Himmel“
Augsburger Allgemeine, 29.09.2016

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Volker Klüpfel teilt mit Kluftinger den Heimatort Altusried. Doch den ehemaligen Journalisten hat es beruflich nach Augsburg verschlagen. Dort lebt er nach wie vor mit seiner Familie, auch wenn ihn sein Beruf nun nicht mehr in die Kulturredaktion der Augsburger Allgemeinen, sondern an seinen Autoren-Schreibtisch führt. Studiert hat Klüpfel, Jahrgang 1971, Politik und Geschichte in Bamberg, arbeitete dann bei einer Zeitung in den USA und vertreibt sich seine Zeit mit Sport und Theater – entweder als Zuschauer oder als Mitspieler bei den Freilichtspielen in Altusried. Wie Kommissar Kluftinger.
Michael Kobr, geboren 1973 in Kempten im Allgäu, studierte Germanistik und Romanistik in Erlangen. Er arbeitete nach dem Staatsexamen an verschiedenen Realschulen in Bayern, momentan aber ist er beurlaubt – um sich dem Schreiben der Romane, den Shows und der Familie widmen zu können. Kobr wohnt mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern im Allgäu.

12 Antworten

  1. Geschenk sagt:

    So einen in die Länge gezogenen und zusammen gequirlten Mist (Seifenopern, Schwangerschaftslaunen, Aktienmarkt etc.) habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Klufti und sein gesamtes Team werden als Volldeppen hingestellt. Als Krönung die Affaire des Dr. Langhammer. Die ganze Story ist an den Haaren herbei gezogen. Wenn den Autoren nichts mehr einfällt, sollte man Klufti „sterben“ lassen. Wenn es möglich wäre, würde ich Minuspunkte vergeben.

  2. Geschenk sagt:

    „Himmelhorn“ ist der neue Kluftinger des Autorenduos Küpfl und Kobr. Nachdem ich beim vorletzten Band obgleich der flachen und unrealistischen Dialoge kapituliert habe, wollte ich mit diesem neuen Band einen neuen Versuch wagen. Da sich aber beim letzten Band das Buch schon wie Kaugummi gezogen hat, habe ich mich dieses Mal für das Hörbuch entschieden, was im Nachhinein eine gute Wahl war. Die Geschichte spielt wie der Titel schon vermuten lässt am berühmten Allgäuer Himmelhorn. Persönlich war ich noch nie da, aber mir ist dieses Gebiet als Name durchaus geläufig. Den Autoren gelingt es recht gut, die Landschaft und die Atmosphäre in dem Hörbuch gut rüberzubringen. Man kann sich die Szenen gut vor seinem inneren Auge vorstellen. Der Plot ist insgesamt gut gemacht, wird aber immer durch persönlichen Avancen der Kommissare in Mitleidenschaft gezogen. Ich weiß nicht recht wie ich es treffend beschreiben soll. Oft mal rücken die privaten Situationen, nicht nur von Kommissar Kluftinger selbst, in den Vordergrund und drängen den eigentlichen Kriminalfall unnötig in den Hintergrund. Dann steht plötzlich wieder kurzzeitig der Fall selbst im Vordergrund und man macht sich schon Hoffnungen, bis sich es sich wieder umkehrt. Der persönliche Anteil steht viel zu sehr im Vordergrund, was sich im Hörbuch vielleicht tolerieren lässt, mich aber bei einem Buch in den Wahnsinn getrieben hätte, da es jedes Mal den roten Faden bricht und die Spannung raus nimmt. Die ein oder andere überraschende Wendungen haben sich die beiden Autoren dennoch einfallen lassen, so dass der Plot Gott sei Dank nicht im Nirgendwo verschwindet. Ein wenig nachdenklich hat mich die Entwicklung der Figuren gemacht. Es zeichnete sich in den vorherigen Bänden ja schon ein wenig ab, das Kluftinger immer mehr als der idiotische trottelige um nicht zu sagen dämliche Kommissar dargestellt wird. Ich denke das wird ihm in keiner Weise gerecht und ich weiß auch nicht ob er das verdient hat, als solch ein „Trottel“ dargestellt zu werden. Ich erinnere mich noch an die ersten vier Bände, die ich heiß und innig liebe, in denen Kluftinger einfach der geliebte Kluftinger war, wie wir ihn kennen gelernt haben. Auch die anderen Mitarbeiter Hefele, Strobele und Meier werden sehr überspitzt in diesem Teil dargestellt. Die Entwicklung dieser Figuren ist in vielen Szenen einfach schwer nachvollziehbar und gewöhnungsbedürftig. Man hat zuweilen das Gefühl das da ein Haufen „Idioten“ auf gut Glück ermitteln und sich durch den Alltag lavieren. Dass das so möglich ist glaube ich kaum und finde es schade, dass die Figuren eine solche Entwicklung durchmachen „müssen“ . Eingesprochen worden ist das Hörbuch von den beiden Autoren mit der Unterstützung von Christian Berkel, was ihnen ausgesprochen gut gelungen ist und somit manchen Schnitzer im Plot und bei der Entwicklung der Figuren verzeihbar macht. Es gelingt ihnen mit Hilfe der Dialekte gut, die Dialoge trotz Hörbuch entsprechend lebendig, authentisch und nachvollziehbar zu transportieren. Das Hörbuch hat insgesamt gut 15 Stunden Länge und gehört damit zu den mittellangen Hörbüchern, mit denen geübte Hörbuchhörer keine Probleme haben dürften. FAZIT : Der Plot ist in seinem Grundgedanken recht ansprechend gut angedacht worden. Solide und bodenständig wie man es von den Allgäuern Autoren erwarten würde, dennoch hätte man viel mehr daraus machen können, als eine private Selbstdarstellung mit eingeschobenen kriminalistischen Szenen. Die Schnitzer im Plot werden teilweise durch überraschende Wendungen ein wenig relativiert, aber die Entwicklung der Figuren bleibt in meinen Augen kritikwürdig. Im Vergleich zu den letzten beiden Bänden ließ sich dieser Roman wohl besser hören, aber es bleibt abzuwarten wo die Autoren mit „unserem Kluftinger“ hinwollen und wie die weitere Tendenz aussehen wird. Ich hoffe, dass sie mit Folgeromanen an die Stärken der ersten Romane anknüpfen können, aber vielleicht hat sich das Storyboard auch einfach nach mittlerweile neun Romanen tot gelaufen wer weiß …..

  3. Geschenk sagt:

    „Himmelhorn“ ist der mittlerweile neunte Fall um den kauzigen Altusrieder Kommissar Kluftinger. Seitdem ich die Autoren bei einer ihrer ersten Lesungen zu „Milchgeld“ gesehen haben, verfolge ich ihre erstaunliche Karriere und habe alle Bände mit Vergnügen gelesen. Auch der neue „Kluftinger“ fügt sich nahtlos in die bekannte und heimelige Kässpatzenbutzelelanghammerwelt ein. Das Buch beginnt stark und die Krimihandlung hat mich anfangs auch gepackt. Ich bin selbst gerne in den Allgäuer Alpen unterwegs und das ungelöste Bergsteigermysterium fand ich spannend. Die Auflösung ist schlüssig und überraschend zugleich. Trotzdem hätte man aus diesem Teil des Romans m.E. noch mehr herausholen können. Leider wird der Fluss der Krimihandlung nämlich immer wieder durch Nebenstränge unterbrochen: Der Kommissar wird Opa, spekuliert an der Börse, wird Soap-Fan, kuriert das Liebesleben der Langhammers, entdeckt sein E-Bike usw.. Das ist alles durchaus witzig und wer die beiden Autoren einmal live gesehen hat, kann sich vorstellen, wie sie diese Szenen zelebrieren werden. Aber mir war es des Guten zuviel. Fazit: Natürlich werde ich den nächsten Band auch lesen. Für Fans der Reihe ist das Buch sowieso ein Muss. Neueinsteigern würde ich eher zu „Milchgeld“ oder „Erntedank“ raten, da ist deutlich mehr Krimi drin…

  4. Geschenk sagt:

    Auch ein Polizist hat mal frei. Aber wenn die Autoren Volker Klüpfel und Michael Kobr ihren Kommissar Kluftinger in die Berge schicken, dann wird schnell klar: Im neuen Fall von Kluftinger sind Bergsteiger in Gefahr. Kommissar Kluftinger hat zum Geburtstag ein E-Bike bekommen und die erste Radtour mit Dr. Langhammer steht an. Prompt stoßen die zwei auf drei Leichen: ein bekannter Dokumentarfilmer und zwei einheimische Bergführer, die einen Film über die Erstbesteigung des Himmelhorns drehen wollten. Wie es scheint, waren sie dem als äußerst gefährlich geltenden Gipfel nicht gewachsen. Die Ermittlungen im Umfeld der Toten führt Klufti in sehr abgelegene Alpentäler und zu deren starrköpfigen Bewohnern, die noch wortkarger sind als er. Auch privat ist es bei den Kluftingers sehr aufregend. Kommisar Kluftinger wird Opa und ist davon überzeugt, dass es ein Junge wird. Ich hoffe meine Rezension war für Sie hilfreich und hilft Ihnen die richtige Kaufentscheidung zu treffen.

  5. Geschenk sagt:

    Der langweiligste Kluftinger bisher, ich lese die Fälle von Kluftinger schon immer, aber dieses Buch kommt erst ab der zweiten Haelfte in Gang Außerdem ist die Schreibweise diesmal sehr zäh und nur bedingt amüsant, Kluftinger verdient zudem als Hauptkommissar ein besseres Englisch.

  6. Geschenk sagt:

    Ich bin schon immer Klufti Fan, aber dieses Buch ist für mich das Beste. Da ich mich in etwa dem Alter von Kluftinger nähere, mag das ggf auch daran liegen. Dieser Roman ist wie aus dem Leben gegriffen. Egal ob E-Bike, Affaire von Dr. Langhammer oder die Drohne, die Kühe erschreckt, das ist das reale Leben. Und das wird so real und komisch beschrieben, dass man wirklich oft Tränen lachen muss. Ich konnte gar nicht mehr aufhören lesen. Dieses Buch ist nicht peinlich, wie manche schreiben, sondern charakterisiert die Lebensphase eines Mannes und dessen Familie im Alter zwischen 50 und 60. Sehnsüchte werden wieder wach, alte Freunde gesucht, die Kinder heiraten, ja irgendwie bekommt man auf sehr lustige Weise einen Spiegel vorgehalten. Und das mit der Drohne, das durfte ich kürzlich beim DAV im Film live erleben. Nur dass die verdammt schwer zu tragen und sehr schwierig zu fliegen ist. Ich finde das Buch richtig gut.

  7. Geschenk sagt:

    Unglaublich langweilig, vor allem diese ausführlichsten Schilderungen der banalsten Nebenhandlugen. Ganz schlimm die langatmigen Schilderungen und Zitate aus der täglichen Soap. Krimi???? In keinster Weise. Das war definitiv mein 2. und letztes Buch dieser Reihe.

  8. Geschenk sagt:

    ich bin ein großer Kluftinger-Fan und habe alle Bände gelesen aber bei diesem Buch hier musste ich Seite für Seite kämpfen um es doch noch zu Ende zu lesen. Die ersten 2/3 des Buches passiert so gut wie nichts was mit dem Kriminalfall zu tun hätte. Diese 2/3 werden dafür mit allerhand Schmarrn gfüllt wie es Klufti ausdrücken würde. Erst am Ende nimmt die Geschichte langsam fahrt auf. Im großen und ganzen war ich enttäuscht von diesem Fall, da auch relativ schnell vorhersehbar war, wer den nun der Mörder war.

  9. Geschenk sagt:

    „Himmelhorn“ Autorenduo: Volker Klüpfer / Michael Kobr Genre: Krimi Verlag: Droemer Knauer Sonstiges: Krimiserie um den Kultkommissar Kuftinger, hier bereits der neunte Fall der Beiden, jeder Band vom Fall her in sich abgeschlossen und kann somit auch einzeln gelesen werden Buchinfo: Der neunte und aktuelle Fall führt den Kommissar Kluftinger in die Berge, genauer gesagt in die Allgäuer Alpen, auf das Himmelhorn, welches einer der gefährlichsten Berge im Allgäu sein soll. Bei einem gemütlichen Fahrradausflug mit seinem Freund Langhammer stößt der Kommissar auf drei Leichen. Dabei handelt es sich um einen bekannten Dokumentarfilmer und zwei erfahrenen Bergführern aus der Gegend. Was sich im ersten Moment als Unfall erahnen lässt, weißt sich wenig später als Mord mit einem dunklen Geheimnis aus. Nebenbei geht es allerdings auch noch um die Geburt von Kluftingers erstem Enkelkind und einigen Eheproblemen. Meinung: Dies war der erste Fall, den ich von Kommissar Kluftinger gelesen habe. Er kam mir mit viel Humor, locker und leicht entgegen und war mir sofort sympathisch. So wie sein Charakter sind auch seine Ermittlungen, eine Mischung aus Spannung und Humor. Oft musste ich über ihn schmunzeln. Er ist ein Kommissar mit Ecken und Kanten, aber gerade dieses macht ihn so einzigartig und lässt ihn dem Leser noch lange im Gedächtnis bleiben. Der Schreibstil des Autorenduos ist für meinen Geschmack etwas zu weitausholden, vieles wird dabei bis ins kleinste Detail beschrieben, was so auch zu Lasten der Spannung geht. Viele Stellen hätten gekürzt werden können. Was so am Anfang vielversprechend anfing, wurde leider mit kurzer Zeit etwas dünn und die Nebenstränge minderten dabei den Lesegenuss. Insgesamt ist es ein Krimi der so seine Stärken und Schwächen, Ecken und Kanten hat. Dem eigentlichen Kriminalfall mangelt es an Spannung und Tiefe, dafür werden die einzelnen Charakter sehr realistisch, authentisch und sogar humorvoll dargestellt. Die Auflösung des Falles ist in sich stimmig, nachvollziehbar und überraschend zugleich, aber hier hätten die Autoren noch mehr herausholen können. In Kürze: Schreibstil: etwas zu weit ausholend, eine Orientierung am Wesentlichen fehlt Charaktere: sehr authentisch und realistisch, sympathisch Inhalt: etwas zu viele Nebenstränge gehen zu Lasten der Spannung Fazit: ein Krimi mit Stärken und Schwächen, durch seine sympathischen Protagonisten aber lesenswert

  10. Geschenk sagt:

    Was soll man in einer Buchrezension schreiben ohne zu spoilern? Für mich ein echter Klufti, viel besser als der Vorgänger der mir zu stellenweise zu abgedreht war. Und aufpassen, es gibt einen Hinweis auf Kluftis Vornamen!

  11. Geschenk sagt:

    Also ich hab die Blödelei schon bei „Laienspiel“ mitgemacht aber nun bin ich raus. Man kann seinen Helden auch selber demontieren, was die Autoren offensichtlich mit wahrer Freude tun. So weltfremd, unbeholfen, strohdoof wie der Kriminalhauptkommissar (!!) hier dargestellt wird, hat das nix mehr mit liebenswerter Schusseligkeit zu tun, sonder ist nur noch peinlich. Und echt mal: So redet kein Mensch wie die Figuren in diesem Buch. Wie man seine Figuren, sympathisch, von einer Misere in die Nächste rutschen lassen kann, machen zum Beispiel Falk und Maurer sehr gut vor. Nochmal 19,99 Euro für Kluftinger? Never!

  12. Geschenk sagt:

    Dr. Langhammer meint, dass für ein paar Verben und Artikel durchaus noch Zeit gewesen wäre. Wie es sein „Freund“ Kluftinger auch macht, ist es halt verkehrt. Zuerst muss er dem Kommissar erklären, wie es sich mit einem „minimalen Edge-Netz“ verhält und dass man beim Versenden von längeren Videos Probleme bekommen kann, und dann ist ihm die Kurzfassung auch wieder nicht recht. Als ob sie im Moment nicht schon genug Probleme hätten. In jene Sackgasse gekommen zu sein ist schon schlimm genug. Der schlechte Empfang an der Steilwand vereinfacht die aussichtslose Lage nicht gerade, doch Not macht bekanntlich erfinderisch. Man könnte das Smartphone an einen Stock binden, diesen mit einem weiteren verlängern und somit höhere Gefilde und einen besseren Empfang erreichen. Doch wie sollte man dergestalt telefonieren? Eine Videobotschaft aufzunehmen, die sich bei entsprechendem Netz dann selbst an den Kollegen Maier, den „Handyfuzzi“, versenden würde, könnte die Lösung sein. Nur über die Art und Länge des zu verfassenden Textes muss noch verhandelt werden. Zudem sind Perspektiven der Aufnahme zu berücksichtigen und notfalls zu korrigieren, falls sie unvorteilhafte Eigenschaften besitzen. Peinlich genug das Ganze und fast schon eine Nebensache, dass die beiden „Vollprofis“ in diesem unwegsamen Gelände auch noch eine Leiche finden. Was die allgemeine Lage nicht gerade verbessert ist zudem die Tatsache, dass diese in der Klamm nicht gerade die einzige ist … Es ist schon fast eine Tradition, dass einem der neue Kluftinger wie der bisher beste Kluftinger vorkommt. Und wieder ist man der absoluten Überzeugung, dass es diesmal aber wirklich der beste ist. Insofern ist kaum zu glauben, wie denn das schon wieder möglich ist. Diese Figur und diese Schreibe zeigt einfach nicht die geringsten Abnutzungserscheinungen! Volker Klüpfel und Michael Kobr zeigen sich einmal mehr in Hochform und brennen erneut ein Feuerwerk urkomischer Situationskomik, wie im ersten Teil „Milchgeld“ (2003) und allen folgenden, ab. Der ungeheure Spaß, den die beiden Autoren auch beim Schreiben des nunmehr neunten Teiles der Reihe gehabt haben müssen, ist deutlich zu spüren. Den Schalk im Nacken haben die beiden Kindsköpfe weiterhin. Ungebremst ist der Ideenreichtum an Verwicklungen und Komplikationen rund um Kluftingers Privatleben und natürlich die Tücken des Alltags, welche insbesondere für den Kemptener Kommissar eine ebenso bunte wie reichhaltige Auswahl an Fettnäpfen bereithalten. Diese liebenswerte Pannenstatistik macht das Buch zu einem an Unterhaltungswert kaum zu überbietenden weiteren Kapitel aus Kluftingers hinreißender Lebensgeschichte und Familien-Saga, wobei „Himmelhorn“, wie gewohnt, so nebenbei auch ein Kriminalroman ist. Selbstverständlich nehmen sich die Autoren weder selbst noch das Genre ernst, was freilich nur ein Teil ihres Geheimrezeptes sein dürfte. „Himmelzefix!“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.