Harry Potter: Harry Potter und das verwunschene Kind. Teil eins und zwei Special Rehearsal Edition Script: J.K. Rowling, John Tiffany, Jack Thorne, Klaus Fritz, Anja Hansen-Schmidt
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Harry Potter: Harry Potter und das verwunschene Kind. Teil eins und zwei Special Rehearsal Edition Script: J.K. Rowling, John Tiffany, Jack Thorne, Klaus Fritz, Anja Hansen-Schmidt

Harry Potter: Harry Potter und das verwunschene Kind. Teil eins und zwei Special Rehearsal Edition Script: J.K. Rowling, John Tiffany, Jack Thorne, Klaus Fritz, Anja Hansen-Schmidt: Bücher

Über den Autor und weitere Mitwirkende

J.K. Rowling hat mit ihren Harry-Potter-Romanen weltweit alle Rekorde gebrochen. Ihre Bücher wurden vielfach ausgezeichnet, über 450 Millionen Mal verkauft und in 79 Sprachen übersetzt. J.K. Rowling lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Schottland.

John Tiffany hat als Theaterregisseur schon mehrere erfolgreiche Theaterproduktionen geleitet. Für seine Arbeit hat er zahlreiche internationale Preise erhalten.

Jack Thorne schreibt Drehbücher für Film, Fernsehen, Radio und Theater. Für seine Werke wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet.


Produktbeschreibung des Verlags


Harry Potter und das verwunschene Kind. Teil eins und zwei (Special Rehearsal Edition Script)

Die achte Geschichte. Neunzehn Jahre später. Das Skript zum Theaterstück! Harry Potter und das verwunschene Kind, basierend auf einer neuen Geschichte von J.K. Rowling, John Tiffany und Jack Thorne.

20 Antworten

  1. Geschenk sagt:

    Jeder kennt dieses Gefühl, wenn man das neue und heiß ersehnte Buch einer geliebte Buchreihe anfängt zu lesen. Man taucht erneut in die bekannten Welten ein und die Figuren und Charaktere sind dir fast so vertraut wie alte Freunde. Als ich jedoch freudig auf und ab hüpfend am Gleis 9 3/4 darauf wartete, vom Hogwarts-Express zurück in die magische Welt transportiert zu werden, wurde ich doch ziemlich enttäuscht. Zuerst wird man von einem Ron begrüßt, der scheinbar über die Jahre nicht nur älter geworden ist, sondern auch unfassbar dumm. Neben der intelligenten und hochrangigen Zaubereiministerin Hermine Granger wirkt er bestenfalls wie Homer Simpson. Als geduldetes, jedoch irgendwie nerviges Anhängsel wird Rons Figur durch unpassende Bemerkungen, lahme Witze und dümmliches Verhalten als ziemlicher Trottel dargestellt. Schnell bekommt man das Gefühl, als wäre er nur als notwendiges Übel in die Gesichte aufgenommen worden, da er ja irgendwie in das weltberühmte Trio gehört und zu mindestens erwähnt werden sollte. Dass JK Rowling in einem Interview einmal erwähnte, dass sie Ron und Hermine als Paar bereut, kann man irgendwie spüren. Ihre Beziehung wirkt recht kühl und distanziert (und kann auch durch diverse Annäherungsversuche wie dem erneuern eines Ehegelöbnisses nicht richtig aufgewärmt werden). An dieser Stelle muss erwähnt werden: Klar es ist ein Theaterskript! Und das die Handlung der Geschichte fast ausschließlich in Dialogen festgehalten wird, war natürlich zu erwarten und erst einmal ungewöhnlich, jedoch im weiteren Verlauf nicht störend. Auch die Story um Harrys Sohn, der mit dem Ruhm seiner Familie und den Erwartungshaltungen an einen Nachkommen des berühmten Harry Potters zu kämpfen hat, ist keine schlechte Idee. Nur leider harkt es an allen Ecken und Enden an Unstimmigkeiten und Widersprüchen, weshalb es irgendwie nicht richtig geschafft wurde die magische Harry Potter Atmosphäre wieder aufleben zu lassen. Plötzlich gibt es doch noch Zeitumkehrer, obwohl diese eigentlich, wie schon des öfteren von JK Rowling erwähnt, alle im 5. Teil im Kampf mit den Todessern zerstört wurden und mal eben so… reist man durch die Zeit und versucht Cedric Diggory zu retten… Harrys Narbe schmerzt wieder, womit man eigentlich die letzte Seite des 7. Harry Potter Bands auch streichen könnte… Voldemort hat eine TOCHTER mit – aufgepasst – Bellatrix Lestrange (was absolut unsinnig, stumpf und uneinfallsreich ist und dem ganzen irgendwie dem Charakter einer ziemlich schlechten FanFiction verleiht!!)… Draco wird gegenüber Harry sentimental und gibt einfach so mir nichts, dir nichts zu, dass er eigentlich immer neidisch auf das Trio war und freundet sich mit ihnen an (was in Anbetracht deren beider gemeinsamer Vergangenheit sich sicherlich niemals so entwickelt hätte – was JK Rowling im übrigen auch mal erwähnt hat, dass die beiden nie Freunde werden. Sie nehmen zwar Notiz von einander aber haben keinen näheren Kontakt) … McGonagall lässt so ziemlich alles mit sich machen, schluckt Unverschämtheiten von Harry und lässt sich sogar dazu bereit schlagen, hinter Harrys Sohn mit der Karte des Rumtreibers her zu laufen um ihn in Hogwarts zu überwachen (ich glaube, in den richtigen Büchern hätte Harry auf diesen Vorschlag von ihr nur einen vernichtenden Blick bekommen)… Und auch in einer veränderten Welt, in der Cedric Diggory durch eine Demütigung (!) böse geworden ist, Neville Longbottom tötet und Voldemort in der Schlacht um Hogwarts gesiegt hat, würde Severus Snape niemals NIEMALS in aller Freundschaft mit Ron und Hermine in einem Geheimversteck hocken und eine Rebellion planen (lustige Vorstellung aber einfach Nein!)… Und zu guter letzt verwandelt sich Harry dann doch einfach mal eben schnell in Voldemort um dessen TOCHTER (ich fasse es immer noch nicht…) reinzulegen und sie in eine Falle zu locken… Wäre alles in der magischen Welt so einfach und simpel gewesen wie in diesem Buch, dann wären es statt 7 Bände nur 2 geworden. Alles in allem: JK Rowling und ihre gewohnte Liebe zum Detail fehlen (was auch teilweise irgendwie nachvollziehbar ist, da es ja auch nur ein Theaterstück ist). Allerdings gibt es in dem Buch schmerzhafte Logikfehler, die meiner Meinung nach im Kontext des Harry Potter Universums nicht wirklich zu verzeihen sind und auch für die Realisierung eines zeitlich begrenzten Theaterstücks nicht nötig waren. Trotz alledem geht der 2. Stern einfach ganz klar an Dracos Sohn Scorpius. Der im Gegensatz zu den anderen Charakteren sympatisch und humorvoll gezeichnet ist und dem ganzen Skript durch seine Art doch noch ein bisschen mehr Farbe verleiht.

  2. Geschenk sagt:

    Das Buch/Skript ist so schlecht, aus meiner Sicht! Rowling ist eine Meisterin des geschriebenen Wortes, der verschlungenen Phantasie, schöner und faszinierender Dialoge und intelligenter Wendungen, die in sich stimmig sind. Vor allem die Sprache und Übersetzungen der Bücher haben einen großen Teil des Erfolges von H 1 – 7 ausgemacht. Pures Lesevergnügen und auch literaturwissenschaftlich interessant. Dieses Skript liest sich wie schlechte Fan-Fiction. Peinlich-dümmliche Dialoge, hohle Phrasen, die gar nicht zu den Charakteren passen. Peinlich und schlecht! Keinesfalls hat Rowling diese Dialoge geschrieben, das kann ich gar nicht glauben. Wenn das ihr Stil gewesen wäre, dann wäre keines der anderen Bücher so ein Erfolg geworden. Musste mich zwingen, das Buch bis zum Schluss zu lesen. Es wurde auf jeder Seite schlechter. Und das lag nicht daran, dass es ein Theaterstück ist. Es ist mir unklar, dass Rowling für dieses Buch ihren Namen gegeben hat. Das hat sie doch gar nicht nötig. Das Buch ist ein Schandfleck! Schade, schade, schade! Der Nachhall auf die ganze HP-Reihe lässt sich leider nicht vermeiden. Warum hat Rowling das nur getan?

  3. Geschenk sagt:

    Dieses Buch ist im Vergleich zu den Vorgängern nicht gut gelungen. Ich finde die Geschichte völlig absurd, die Sprache entspricht jungendlicher Alltagssprache und erinnert nicht im mindesten an die sprachlich sehr differenzierte Ausdrucksweise von J.K. Rowling. Die Charaktere sind platt und einseitig. In der Hoffnung dass dieses Buch im Verlauf besser wird, habe ich es noch zu Ende gelesen, meine Kinder (spezielle Harry Potter Fans) haben nach der Hälfte keine Lust mehr dazu gehabt – hat sie auch nicht mehr interessiert wie es weitergeht.

  4. Geschenk sagt:

    Das Buch als Harry Potter Nr. 8 zu bezeichnen, ist eigentlich daneben. Es ist nur ein Theaterskript, das nicht annähernd an Fülle und Detailreichtum der alten Romane heran kommt. Ich hab das Buch an einem Tag durchgelesen, und das noch nicht mal den ganzen Tag. Die Handlung erstreckt sich dabei über mehrere Schuljahre; selbst hochspannende Szenen sind plötzlich einfach zuende, und es geht anderswo weiter. Zum Inhalt (hier nur leichte Spoiler): Zunächst muss ich an ein im Buch erwähntes, magisches Gesetz eines Professor Croaker denken, wonach man nicht länger als fünf Stunden in der Zeit zurück reisen kann, ohne sich selbst und der Zeit schweren Schaden zuzufügen. Der/Die Autor/in, ob J.K.Rowling oder jemand anderes, hätte dieses Gesetz tunlichst beachten sollen! Statt neue Geschichten zu erzählen oder die Vorgeschichte der Romane zu erweitern, wird per Zeitreise in den Originalgeschichten herumgepfuscht. Das ganze erinnert an Stories, wo durch irgendein Versehen die Borg die Erde assimiliert oder die Nazis den Krieg gewonnen haben und die Protagonisten das Zeitliche wieder in Ordnung bringen müssen. Diese Art Zeitreisen macht die Konsistenz der Romane kaputt, weil immer wieder jemand aus einer anderen Zeit kommen und alles durcheinander bringen kann, um dem eigentlich besiegten Voldemort zur Macht zu verhelfen. Somit ist es auch weit problematischer als die eine Stunde Zeitreise im „Gefangenen von Askaban“. Was auch nicht so recht passt, sind homoerotische Andeutungen, die wirken, als habe man sie um der „political correctness“ halber hinein geworfen, während nachher die Jungs doch wieder nach Mädchen Ausschau halten, und das gleich bei zwei Personenkonstellationen. Vielleicht könnte man künftig auch mal echt schwule Charaktere dazu tun, aber das darf nicht so aufgesetzt wirken. Der neue, böse Charakter im Buch wirkt auch eilig zusammengeflickt, und man kann lange rätseln, wie er denn in die Originalgeschichten passt. Insgesamt wirkt das Buch eher wie Nebenliteratur als wie eine Fortsetzung, so wie die Magischen Tierwesen, Quidditch im Wandel der Zeiten und die Märchen von Beedle dem Barden. Mehr Details —- Spoiler !!! —- Die Kinder sind erst mal recht gelungen, wobei Potter-Sohn Albus unter keinem wirklich guten Stern steht: kein gutes Verhältnis zum Vater, und dann wird er auch noch bei der „bösen“ Seite von Hogwarts, Slytherin, einsortiert. Sein einziger Freund ist ausgerechnet Scorpio Malfoy, der Sohn des Fieslings Draco Malfoy aus den ersten Romanen, dem der schlechte Ruf seiner zwielichtigen, magischen Adelsfamilie nachhängt. Da deuten böse Omen die Nähe des dunklen Lords an, und der Vater des von Voldemort ermordeten Cedric Diggory und seine Pflegerin bedrängen Harry Potter, der wie Hermine im Zaubereiministerium arbeitet, mit Hilfe eines illegalen Zeitumkehrers den Mord in der Vergangenheit ungeschehen zu machen. Albus und Scorpio bekommen das mit und versuchen selbst die Rettung. Eine der größten Schwachstellen des Buches: auf wenigen Seiten springen sie einfach mal eben vom fahrenden Hogwarts-Express ab und klauen hopplahopp den Zeitumkehrer aus dem Ministerium. Eigentlich hochspannende und komplexe Abenteuer werden da im Schnelldurchlauf abgehandelt, mit nur ein paar eingeworfenen Alibi-Schwierigkeiten. Dann reisen sie also zum Trimagischen Turnier aus dem „Feuerkelch“, um dessen Verlauf zu ändern, so dass Diggory dabei nicht mehr in die, eigentlich nur für Harry gedachte, Falle Voldemorts tappt. Beim erstem Mal misslingt die Rettung, dafür bringen sie ihre gegenwärtigen Familien durcheinander. Beim zweiten Mal endet es in der totalen Katastrophe: Diggory wird zum Todesser, Voldemort siegt in der Schlacht von Hogwarts und Albus gibt es gar nicht mehr. Obwohl Scorpio in der resultierenden Höllenwelt der „Skorpionkönig“ ist, schließt er sich dem versprengten Widerstand an, entkommt gerade den Dementoren und bügelt den Fehler in der erneut bereisten Vergangenheit aus. Nachdem nun scheinbar alles paletti ist, offenbart sich nun eine Figur als Abkömmling des Dunklen Lords, die an der Änderung der Geschichte zu dessen Gunsten arbeitet und in der alternativen Gegenwart unter dem Symbol des „Augurey“ an seiner Seite herrscht – und sich in der originalen Gegenwart durch ein Tattoo ebendieses Vogels zu erkennen gibt. Die Geschichte dieser Figur erscheint wirklich an den Haaren herbei gezogen, und nicht wenige wundern sich, dass die Schwangerschaft der Mutter doch in den alten Romanen hätte sichtbar sein müssen. Anders als Albus Potter ist der Charakter aber genauso wie seine Eltern. Und wieder soll die Katastrophe durch eine vorgebliche Rettung herbei geführt werden, diesmal von Harrys Eltern vor ihrer Ermordung. Weil Voldys Helferlein die Kinder mitnimmt und dann den Zeitumkehrer zerdeppert, sind sie in der Vergangenheit gestrandet und müssen irgendwie einen Hilferuf in die Zukunft absetzen. Wieder stecken sie in einer scheinbar aussichtslosen Situation, und hopplahopp sind sie schon im nächsten Zentrum des Geschehens, ohne nachvollziebare Beschreibung, wie sie es denn überhaupt dorthin geschafft haben. Es gibt also noch so einen Zeitumkehrer, und wahrscheinlich ist die eigentlich abgeschlossene Saga um Harry niemals sicher, weil natürlich auch die magische Zeitmanipulation Fortschritte macht und folglich wohl immer mehr Leute in der Vergangenheit rumpfuschen. Vielleicht wird ja künftig in irgendeiner Geschichte noch ein magisches Zeitsiegel angebracht, das Zeitreisen über 5 Stunden verhindert oder einen Alarm auslöst, so wie die Nennung von Voldemorts Namen in den „Heiligtümern des Todes“.

  5. Geschenk sagt:

    Normalerweise schreibe ich keine Rezensionen, aber dieses Mal kann ich nicht anders. Es ist mir unbegreiflich, wie irgendjemand diese völlig misslungene „Fortsetzung“ mit vier oder gar fünf Sternen bewerten kann. Ich habe mir das Buch aus Neugierde gekauft, habe nicht viel erwartet – und wurde trotzdem enttäuscht. Das neue Buch ist ein Theaterskript, das heißt, es ist in Dialogform verfasst, wie man es von Dramen kennt. Dies wusste ich vorher, deshalb war ich von dem Schreibstil nicht überrascht und mir war auch klar, dass der geniale Witz von JKR in dieser Form nicht so gut einzufangen sein würde. Trotzdem hatte ich mir ein bisschen mehr erhofft, als dieses lieblose Dahingekritzel. Jeder Teenager auf Wattpad schreibt bessere Fortsetzungen und ich empfinde es als eine Unverschämtheit und Dreistigkeit, den treuen Fans ein solches „Werk“ zuzumuten. Ich selbst war und bin Potter-Fan der ersten Stunde. Alles an der Reihe war stimmig, neben dem genialen, britischen Humor der Autorin und der perfekten Ausarbeitung der verschiedenen Charaktere war das etwas, das mir an dieser Buchreihe ganz besonders gut gefallen hat: Alles hat gepasst und zwar von vorne bis hinten. Es gab keine Unstimmigkeiten, keine Lücken, keinen einzigen Logikfehler. Als die Reihe beendet war, war ich darüber sehr traurig, aber ich hatte meinen Frieden mit dem Ende, denn es war stimmig mit dem Rest. Es gab keine offenen Fragen mehr und man hatte auch nicht das Gefühl, zum Schluss hin irgendwie „abgefertigt“ worden zu sein, wie das bei manchen Büchern so der Fall ist (wenn der Autor gegen Ende die Lust verliert) – Wie im letzten Satz stand, „alles war gut“. Und dabei hätte man es belassen sollen. Ich weiß überhaupt nicht, wo ich anfangen soll. Vielleicht zunächst eine Warnung, ab hier könnten Spoiler enthalten sein. Starten wir mal mit den bekannten Charakteren, angefangen mit Ron. Ron war in den alten Büchern immer mein Lieblingscharakter. Er war der liebenswerte Chaot, ein wenig tollpatschig vielleicht, anfangs oft ein bisschen unbeholfen und ängstlich, war er dennoch ein mutiger und witziger Junge, der sich Lauf der Bücher zu einem charmanten, selbständigen und intelligenten jungen Mann entwickelte. In diesem neuen Buch hingegen kommt Ron nicht gut weg. Obwohl inzwischen Mitte 30, ist er nicht erwachsener geworden, sondern scheint sich zurück entwickelt zu haben. Aus unerfindlichen Gründen ist er Besitzer eines Scherzartikelladens (vermutlich der Versuch, alle Weasleys unter einen Hut zu bringen, aber nur einen davon zurück auf die Bühne kommen zu lassen) und alles, womit er sich in die Geschichte einbringt, sind lahme Witze, die weder besonders klug, noch besonders lustig und schon gar nicht hilfreich sind. Er ist eine kleine Nervensäge, die von niemandem, nicht einmal von seiner Frau, besonders ernst genommen wird. Verheiratet ist er mit Hermine, die zwar inzwischen Zaubereiministerin ist, ansonsten aber auch nicht besonders positiv hervorsticht. Ihre kluge Besonnenheit und Voraussicht von früher, ihre genialen Einfälle, auch ihr Selbstbewusstsein, all das scheint dahin. Stattdessen wirkt sie auf mich oft unsicher und irgendwie fremd in ihrem Amt und häufig auch ein wenig frustriert. Harry war noch nie mein Lieblingscharakter, aber so schlecht ist er noch nie weggekommen. Obwohl er mir in den alten Büchern häufig mal auf die Nerven ging, war er doch immer ein herzensguter Junge, aufopferungsvoll und mutig, immer auf Gerechtigkeit bedacht und das Gute glaubend. Davon scheint nicht mehr viel übrig, vielmehr wirkt er spießig und verbohrt, fast wie ein Dursley. Dies gipfelt darin, dass er seinem Sohn Albus den Umgang mit dessen bestem Freund Scorpius verbieten will, nur weil dieser ein Slytherin und Sohn Malfoys ist. Die Ehe von Harry und Ginny wirkt lieblos und mehr als einmal gewinnt man den Eindruck, dass diese beiden sich im Grunde nichts mehr zu sagen haben und kurz vor der Trennung stehen. Auch andere Charaktere sind farblos und ohne Tiefe und anders als gewohnt: Eine rückgratlose McGonagall, ein treudoofer Snape und ein überforderter Dumbledore sind nur ein paar Beispiele dafür, was den Leser erwartet. Harrys Sohn Albus ist ein unsympathischer, dummer Jammerlappen, dessen Absichten ich auch nach Beenden der Geschichte nicht ganz nachvollziehen konnte. Einzig Scorpius, der junge Malfoy, ist zu ertragen und dabei wenigstens halbwegs authentisch. Ansonsten ist das Buch nur so gespickt von Logikfehlern, die hier ja bereits mehrfach genannt wurden. Zunächst einmal musste ermöglicht werden, Voldemort wieder auferstehen zu lassen, denn ohne ihn hätte man kein Buch füllen können. Dafür bedienen sich die Autoren einer schäbigen Methode: Es wird kurzerhand eine neue Technologie erfunden, die im Widerspruch zu allem steht, was wir über Harry und seine Welt wissen, ein Zeitumkehrer. Mit dessen Hilfe reisen Albus und Scorpius in die Vergangenheit, um Cedric Diggory zu retten (Warum, erschließt sich mir nicht ganz, aber offensichtlich sind sie sogar bereit, dafür ihren eigenen Tod in Kauf zu nehmen), bringen in der Vergangenheit mehrfach alles durcheinander, versuchen, es geradezubiegen und bringen dabei noch mehr durcheinander, bis am Ende natürlich alles gut und wieder beim Alten ist – So ungefähr der gesamte Plot. Um den Spannungsbogen zu halten und, als alles bereits verloren scheint, doch noch die Kurve zu kriegen, werden einige völlig neuartige Zauber und Zufälle eingestreut, die das Ganze derartig absurd und lächerlich werden lassen, dass es gegen Ende richtig wehtut, weiter zu lesen. Allerdings gibt diese ganze Geschichte so wenig Sinn, dass man sich irgendwann gar nicht mehr fragt, wie es sein kann, dass im siebten Band niemandem die Schwangerschaft von Bellatrix Lestrange auffiel, wie Voldemort (der ja nichts Menschliches mehr an sich hatte) überhaupt ein Kind zeugen konnte (und wieso er das überhaupt wollte), wo sich die gemeinsame Tochter all die Jahre versteckt hielt, warum sie erst jetzt auf die Idee kommt, ihren Vater zurückzuholen, warum Harrys Eltern trotz Verfolgung gemütlich mit dem Kinderwagen spazieren gingen, warum Harrys Narbe auf einmal wieder schmerzt, warum Harry auf einmal wieder Parsel kann, … Ach, diese Liste ließe sich endlos fortführen. Dieses Buch ist die reinste Zeitverschwendung und jedem, der tatsächlich nicht genug vom HP-Universum bekommen kann, würde ich empfehlen, sich einfach ein paar gute Fanfictions im Internet zu suchen, statt sich diesen Schund zu kaufen.

  6. Geschenk sagt:

    Als Potter-Fan der ersten Stunde stand ich bereits vor der Veröffentlichung von „Das verwunschene Kind“ einer „achten Geschichte“ kritisch gegenüber, da ich selbst meinen Frieden mit den Bänden I bis VII gefunden hatte. Alle Handlungsstränge waren zufriedenstellend zu Ende geführt worden, ohne Logikfehler und Unstimmigkeiten. „All was well“ eben. Und dabei hätte man es belassen sollen! Wenn J.K. Rowling auch nur ein Wort hiervon geschrieben hat, fresse ich einen Nimbus 2000! So wie ich das sehe, ist „Das verwunschene Kind“ nichts weiter als schlechte Fan-Fiction, auf deren Cover man den Namen „J.K. Rowling“ gesetzt hat, weil es ja sonst niemand kauft! ===== ACHTUNG: AB HIER SPOILER!!! ===== Ich weiß gar nicht recht, wo ich anfangen soll. Aber beginnen wir doch bei den Charakteren aus den Bänden I bis VII, die nicht mehr wiederzuerkennen sind. Harry ist nun ein überarbeiteter Ministeriumszauberer, Vater von drei Kindern und findet keinen Draht zu seinem jüngsten Sohn Albus. Hermine ist die wohl schlechteste Zaubereiministerin seit Fudge und verheiratet mit Ron, der für die Handlung irrelevant ist und als personifizierter Running Gag missbraucht wird. Wir hatten uns bei allen drei gefreut sie endlich wieder zu sehen, doch sie sind nichts weiter als grotesk verunstaltete Ausgaben ihrer selbst. Aber kommen wir zur sogenannten „Handlung“, die diesen Namen gar nicht verdient, weil sie vor Logikfehlern nur so trieft und im Grunde die komplette Geschichte der Bände I bis VII ad absurdum führt! Sie ist schnell erzählt: Amos Diggory, Vater von Cedric, sucht Harry auf, um ihn darum zu bitten, seinen Sohn wieder zum Leben zu erwecken, indem er mit dem letzten existierenden Zeitumkehrer in die Vergangenheit reist und Cedric daran hindert, das Trimagische Turnier in Band IV zu gewinnen. Harry lässt Diggory abblitzen, doch Albus hat von der Sache Wind bekommen und beschließt, zusammen mit Scorpius, seines Zeichens Draco Malfoys Sohn, und Cedrics vermeintlicher Cousine Delphi, Amos‘ Plan in die Tat umzsetzen. Sie stehlen den Zeitumkehrer, sabotieren Cedric bei der ersten Trimagischen Aufgabe und erschaffen dadurch sozusagen eine alternative Realität, in der Ron und Hermine nie geheiratet und Kinder bekommen haben, in der aber auch Cedric immer noch tot ist. Daher reisen sie erneut in die Vergangenheit und sabotieren Cedric diesmal bei der zweiten Trimagischen Aufgabe. Die Konsequenz ist eine weitere alternative Realität, in der Voldemort die Schlacht von Hogwarts in Band VII gewann und insbesondere Harry tot ist, weshalb Albus nicht mehr existiert. Scorpius gelingt es durch zwei weitere Zeitreisen, die Fehler zu korrigieren und in der Gegenwart wieder den „Normalzustand“ herzustellen. Doch es stellt sich heraus, dass Cedrics angebliche Cousine Delphi tatsächlich Voldemorts Tochter mit Bellatrix Lestrange ist, die ihren Vater mithilfe des Zeitumkehrers wieder zum Leben erwecken möchte. Mit vereinten Kräften schaffen es Harry, Ron, Hermine, Draco, Albus und Scorpius, sie daran zu hindern und damit den Frieden in der magischen Welt zu sichern. Die unzähligen Logikfehler und Unstimmigkeiten in der Handlung sind kaum zu überblicken. Hier mein „worst of“: – Thema Zeitreisen: Das Konzept des Zeitreisens widerspricht gänzlich dem, wie wir es in Band III kennen gelernt haben. Damals retteten Harry und Hermine zwar in der Tat die unschuldigen Sirius und Seidenschnabel vor dem Tod, doch zu dem Zeitpunkt, als sie von Dumbledore dazu angewiesen wurden, war dies tatsächlich bereits geschehen, d.h. Harry und Hermine MUSSTEN in die Vergangenheit reisen, um diese „self-fulfilling prophecy“ wahr werden zu lassen. In „Das verwunschene Kind“ kann man dagegen offenbar beliebig in der Zeit hin- und herspringen, wobei bei jedem Eingriff ins Geschehen ein gewisses „Paralleluniversum“ resultiert, welches man aber ohne Weiteres wieder verlassen kann, indem man einfach erneut in die Vergangenheit reist und die Änderungen rückgängig macht. SO FUNKTIONIEREN ZEITREISEN BEI HARRY POTTER NICHT!!! Zugegebenermaßen haben beide Zeitreisekonzepte ihre Schwächen, aber wenigstens blieb sich JKR in den Bänden I bis VII dahingehen treu. – Thema zweites „Paralleluniversum“: Nachdem Albus und Scorpius bei der zweiten Trimagischen Aufgabe Cedric sabotiert haben, wird dieser aus unerfindlichen Gründen daraufhin zum Todesser und tötet Neville Longbottom, weshalb dieser bei der Schlacht von Hogwarts den letzten Horkrux Nagini nicht zerstören kann, Voldemort über Harry triumphiert und die Welt beherrscht. Ich denke „no words needed“. – Thema Delphi: Voldemort hatte also eine Tochter. Mit Bellatrix Lestrange. Achso. Für mich ist dies das deutlichste Indiz dafür, dass JKR nicht an „Das verwunschene Kind“ beteiligt war. Sie hat sieben Romane lang an dem Bild gefeilt, das wir von Voldemort haben, einem Psychopathen, der unfähig ist zu lieben und der seine komplette Familie ermordet. Warum sollte er daran interessiet sein, einen Nachfahren in die Welt zu setzen, wo er doch davon überzeugt war, durch seine Horkruxe ewig zu leben und erst kurz vor seinem Tod von deren Zerstörung erfuhr? Außerdem hätte Bellatrix am Ende von Band VII hochschwanger sein müssen, da sie bei der Schlacht von Hogwarts von Molly Weasley getötet wird. Ich hätte kein Problem mit „Das verwunschene Kind“ gehabt, wenn es offiziell als „Fan-Fiction“ angekündigt worden wäre, denn genau das ist es. Die Worte „J.K. Rowling“ und „die achte Geschichte“ auf dem Einband zu lesen, beleidigt mein Andenken an die wundervollen ersten sieben Bände. Ich bin sicher, dass das Theaterstück sehenswert ist, aber für mich fühlt sich „Das verwunschene Kind“ einfach nicht wie Harry Potter an und schon gar nicht wie „die achte Geschichte“. Ich kann nur hoffen, dass uns wenigstens eine Verfilmung dieses Unsinns erspart bleibt …

  7. Geschenk sagt:

    Nachdem ich mit Begeisterung alle Harry Potter Bücher gelesen habe, bestellte ich mir das aktuelle Buch. Mir war bewusst, das es im Stil eines Drehbuchs geschrieben ist. Einfach nur anstrengend zu lesen!!!!! Nach den ersten 20 Seiten habe ich es aufgeben.

  8. Geschenk sagt:

    Habe mich so sehr auf die Fortsetzung gefreut! Eine riesige Enttäuschung…Keine Spannung, keine Atmosphäre, null Harry-Potter-Feeling. Ein Schlag ins Gesicht aller Fans der ersten Bücher….

  9. Geschenk sagt:

    Ich bin sowohl von der Form als auch vom Inhalt enttäuscht. Im Gegensatz zu den anderen Harry Potter Geschichten finde ich diese ziemlich abstrus und auch wenig originell. Hätte ich das gewusst, hätte ich es mir gespart, das Buch zu lesen, sondern hätte gleich auf den Film gewartet, denn für eine Film-Fortsetzung reichts!

  10. Geschenk sagt:

    kann ich nicht empfehlen. Ist auch kein Buch, sondern nur ein Art Drehscript fürs Theater. Man muss schon Harthartcorefan sein und sich den Rest selber ausdenken. Ist schon garnicht für Kids. Alles in einem: Mistbuch, um Umsatz zu machen.

  11. Geschenk sagt:

    Meine Rezension enthält Inhalte des Buches, wer nicht gespoilert werden möchte, soll bitte nicht weiterlesen. Danke. Ich mag an der Story eigentlich nur das man sieht, wie Harry sich so als Vater macht. Das auch der „Junge,der überlebt hat“, sich mit alltäglichen Vatersorgen rumschlagen muss. Ansonsten sind mir einfach viel zu viele Logikfehler drin und ich kann einfach nicht verstehen, dass JK Rowling das abgesegnet hat. – Nehmen wir nur mal die Narbe. Wir konnten alle lesen das diese NIE wieder weh tat. NIE wieder! Und auf einmal schmerzt sie doch wieder?? -Severus Snape…der Mann,der sich jahrelang SO gut vor der Außenwelt verstellen konnte und NIEMANDEM vertraut hat außer Dumbledore, der vertraut nach wenigen Sätzen einfach mal so Scorpius und nimmt ihn direkt mit in das Geheimversteck? Und führt so nette Konversation mit Hermine und Ron? Niemals. Und natürlich Voldemort.- Ein Dad? Ein Vater? Er soll körperliche Liebe gemacht haben? Niemals. Voldemort hatte keinerlei Bedürfnisse, vor allem nicht so „niedere“ wie sexuelle. Ihm ging es einzig und alleine um Macht, und er hätte diese nie mit einer Tochter geteilt. Niemals! -James und Lily Potter gehen mal eben so mit dem kleinen Harry im Kinderwagen spazieren und verlassen das Haus,dass unter dem Fidelius Zauber steht…ernsthaft? In dem Wissen das der mächtigste Zauberer der Welt hinter ihnen her ist? Das kann ich einfach nicht glauben! – Ron….wieso wird er in diesem Buch so hingestellt als sei er das dämliche kleine Anhängsel von Harry und Hermine? Er wird ja als Depp der ersten Generation hingestellt…Ron hat zu dem Sieg genauso viel wertvolles beigetragen wie Harry oder Hermine,und es schmerzt mich sehr zu lesen, dass er nun als Depp vom Dienst dargestellt wird.- Und niemals! hätte die McGonagall aus den Büchern,die wir kennen,SO mit sich reden lassen. Auch nicht von einem Harry Potter. – Und die ganze Geschichte mit dem Zeitumkehrer. Man kann nicht einfach in Interviews behaupten, dass alle zerstört wurden, und auf einmal tauchen doch noch welche auf. WARUM, frage ich mich dann, wurde nicht einfach Voldemorts Geburt verhindert? Da kann mir keiner eine vernünftige Antwort darauf geben. Weil es keine vernünftige gibt! Ich habe ALLE Interviews und sonstiges von JK Rowling gelesen, als sie immer mehr Details über die Zukunft der Charaktere/der Geschichte bekannt gab, und dieses Skript wirft so manches wieder über den Haufen….Die wunderbare Geschichte von Harry Potter endet für mich mit Band 7, inkl. der Details, die wir aus Interviews kennen. Das 8.Buch gehört für mich definitiv nicht dazu.

  12. Geschenk sagt:

    Ich bin ein grooooßer HP Fan, habe die Bücher mehrmals gelesen, kenne alle Filme auswendig, war in den Studios in London und hab mich sehr auf dieses Skript gefreut und hatte aber keine großen Erwartungen, aber die werden sogar untertroffen… Ich kann mich allen Kritikern hier nur anschließen: Achtung SPOILER So viele Ungereimtheiten und unlogische Dinge, die so einfach gar nicht möglich sind. Die schmerzende Narbe (sie hat NIE wieder weh getan) Voldemort hat ein Kind? Er? Der 0 für Liebe, Emotionen, etc. übrig hatte? NO way Harrys Eltern gehen einfach spazieren und lassen sich auch noch die Decke des kleinen entwenden, damit die zwei kleinen Möchtegern was draufschreiben können? Obwohl die die nicht mal sehen dürften, weil alle unter dem Fideliuszauber gestanden haben? Snape macht gemeinsame Sache mit Hermine und Ron und gibt einfach nach zwei Sätzen sein größtes Geheimnis frei? NATÜRLICH Und das allerschlimmste sind die vielen Paradoxa die durch die Zeitreisen entstehen, wenn sich das alles nur im Hintergrund abgespielt hätte, im Verborgenen, so wie in Band 3, dann wäre es irgendwie Okay gewesen, aber die sind ja einfach mittendrin, sprechen mit vielen Charakteren… hat sich da niemand gedacht, dass das nicht geht, weil die ja dann schon mal vorkommen hätten müssen? Oder soll das durch ein Paralleluniversum geklärt werden, oder damit, dass es zum Schluss ja wieder ganz so wie am Anfang war?! Das ist so widersprüchlich und unlogisch. Eigentlich alles was die HP Reihe ausgemacht hat, diese durchdachten Charaktere, die perfekt abgestimmte Story… All das ist hier nicht auffindbar. Mir kann keiner erzählen, dass JKR hier nicht nur die Kohle vor Augen hatte. Denn das hat mit JKRs Werk nichts zu tun, außer dass es sich an der alten Story und deren Charakteren bedient. Ich wünschte, ich hatte es nicht gelesen. Dann wäre der Zauber noch ungetrübt

  13. Geschenk sagt:

    Mir war von Anfang an klar, das es „nur“ ein Theaterstück ist und kein Roman. Also waren meine Erwartungen auch angepasst. So hat mich die Schreibform überhaupt nicht gestört. Ich fand mich schnell ins Buch hinein und es war an einem Abend durch gelesen. Irgendwie fehlt mir aber doch die ganze Hogwarts-Atmosphäre und teilweise sind die Zitate von Ludo Bagman falsch. Das hat er so im trimagischen Turnier nicht gesagt. Klar ,kehrten wir immer wieder nach Hogwarts zurück aber es war irgendwie nicht das gleiche. Ein bisschen farb-und lieblos… ACHTUNG Spoiler !!!!! : Ich fand die ganze Beziehnungsproblematik um Harry und Albus und die von Scorpius und Lucius zu dominant. Das Zaubern blieb auf der Strecke. Das durchhechten durch die Schuljahre mit Albus und Scourpius nahm den restlichen Charme. Jedes Kapitel ein Schuljahr war mir zu kurz abgehandelt. Und irgendwie sind aus den Helden seltsame Wesen geworden. Ginny ähnelt einem weisen Orakel, Hermine ist eher kauzig und nich trichtig im Leben stehend, wird als Zaubereiministerin nicht ernst genommen. Harry ist ein chaotischer, unbedachter Mann, der irgendwie von einer Falle in die nächste tappt und irgendwie nicht mehr sonderlich sympathisch ist. Er kommt bei seinem Sohn als Versager und Jammerlappen rüber. Und Albus ist mir ziemlich unsymphatisch. Ron wird als absoluter Ober-Volltrottel dargestellt. Als Kinder wären sie so allesamt durchgegangen, aber als Erwachsene hätte ich sie anders erwartet. Klar mit Problemen, völlig ok, aber nicht so unfähig alle. Unsere Helden sind einfach keine Helden mehr. Keiner wirkt authentisch. Und vor allem wirken sie jetzt unreifer und kindischer als im ersten Band. Gut hingegen fand ich das Draco sich den Freunden anschloss und dann so allmählich dazu gehörte. Warum nicht? Und das am Ende das Thema Freundschaft, wie immer, sehr hochgehoben wurde. Das fand ich gut. Das Voldemort eine Tochter hat, nun ja…. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, das er dazu fähig sein sollte. Er war durch und durch unmenschlich, auch körperlich fand ich. Und dann ist ein Kind etwas, das in seine obernarzisstische, gestörte Persönlichkeit so gar nicht passt. Wozu sollte Voldemort ein Kind haben wollen? Niemand darf neben ihm bestehen! Niemand darf so stark und dunkel sein,wie er selbst! Passt eigentlich so gar nicht. Und irgendwie schade, das viele Charaktere gar nicht vorgekommen sind (klar, würde ein Thaeterstück auch sprengen). Aber Filch oder Arthur und Molly Weasley oder Hagrid fehlten einfach sehr. Die eine Minute am Ende, wo Hagrid Harry abholt war einfach zu kurz. Spoiler Ende. Die Geschichte mag auf dem Text von Frau Rowling basieren und von ihr abgesegnet worden sein. Das Theaterstück anzusehen ist vermutlich auch recht erbaulich, aber das Theater-Drehbuch selbst ist ganz nett zu lesen, aber mehr auch nicht. Es ist ein bisschen lieblos und irgendwie ist mein „Heimweh“ nach Hogwarts eher größer geworden dadurch, als befriedigter. Die Feste in der großen Halle, Hogsmeade, die Geister, Filch, Snape, Dumbledore, Hagrid…. ich vermisse das… Ich glaube ich lese die alten Bücher zum 100.ten Mal durch, da habe ich persönlich mehr von. Die Geschichte war ja auch im Prinzip nur eine ausschnittsweise Wiederholung des vierten Bandes, mittels Zeitumkehrer und was-wäre-wenn-Szenarien… Fazit: Es ist für Potter-Fans wie mich ein absolutes must-have, keine Frage. Es ist bekannt, das es ein Theater-Skript ist ist und das sollte man beachten. Viel neues bietet es nicht und es stehen Vater-Sohn-Konflike im Vordergrund, weniger die Zauberei. Und Fr Rowling hat es nicht geschrieben! Es basiert auf ihrem Text und sie hat es abgesegnet. Mehr nicht.

  14. Geschenk sagt:

    Nachdem ich hörte das ein neues Potter Buch kommt war ich hellauf begeistert und musste es einfach haben. Als ich es dann Zuhause hatte, lag es erst mal einpaar Tage im Bücherregal. Ich wollte es noch bisschen aufheben, aber lange konnte ich mich nicht verwehren und ich nahm es zur Hand um die ersten Zeilen zu lesen. Was mir zuerst auffiel war, das es im Dialog geschrieben war. Gut, ich wusste ja das es ein Buch ist basierend auf ein Theaterstück, aber mit Dialogen habe ich nicht gerechnet. Aber nicht weiter schlimm, man gewöhnte sich rasch daran. Wenn man einmal angefangen hatte, konnte man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Leider war es innerhalb von 2 Tagen ausgelesen. Es ist zwar relativ dick das Buch, aber durch die Dialoge sind die Seiten nicht allzu doll gefüllt und man ist schnell durch. Zum Inhalt möchte ich mich hier nicht äußern, wäre ja unfair alles zu verraten. Mein Fazit: Es war toll wieder was von Harry und seinen Freunden und der neuen Generation von Zauberern zu lesen, nur an die anderen Büchern (1 bis 7) kommt dieses Buch nicht ran. Allen in allen habe ich es nicht bereut es zu lesen. Dieses Buch kann ich allen Potter Fans empfehlen, zwar nicht als „Fortsetzung“, aber als gute Quelle für Hintergrunddetails und wie es halt mit den Zauberern weiter geht.

  15. Geschenk sagt:

    Ich kann viele der negativen Rezensionen hier nicht verstehen. Mit Harry Potter bin ich groß geworden, das erste Buch wurde 1997 veröffentlicht, ist also fast so alt wie ich – und wie habe ich die Bücher verschlungen, wieder und wieder gelesen, auf die Filme gewartet, jeden im Kino gesehen und auch erneut zuhause angeschaut. Nun also der „Nachfolger“ der Geschichte, inhaltlich 19 Jahre nach „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“. Harry Potter „und das verwunschene Kind“ thematisiert nicht in erster Linie Harry Potter, sondern eben „das verwunschene Kind“, seinen Sohn Albus Severus Potter. Und wir haben hier auch keinen Roman vor uns liegen sondern eine Skript-Anweisung für ein Theaterstück. Was fehlt also in diesem Buch? Die ursprüngliche Harry Potter Reihe hat sich dadurch ausgezeichnet, dass es der Autorin Rownling gelungen ist, ein ganzes Universum zu schaffen, was in sich geschlossen ist und in das wir, zusammen mit Harry Potter, hereingewachsen sind und immer neue Dinge kennengelernt haben. Das ist in diesem Buch anders, aus zwei Gesichtspunkten: 1. Es ist ein Skript. Vieles von der Atmosphäre hängt von den Schauspielern und dem Bühnenbild ab. Das kann jeder verstehen, der im Deutsch Unterricht durch romantische Tragödien oder sonst etwas getrieben wurde und die Stücke dann auch im Theater gesehen hat. Das Stück wird im Theater „lebendig“, vieles der Atmosphäre kann nicht durch das Skript übermittelt werden und soll es auch gar nicht, dann wäre es ein Roman. 2. Wir kennen die Welt, wir kennen Harry Potter, Albus Severus kennt die Welt und auch Albus Severus „kennt“ Harry Potter. Das nimmt der Welt wohl einen großen Teil ihrer Magie und auch wenn das Buch nicht viele spannende Nebengeschichten enthält (ich denke da an die Quidditch WM, die einzelnen Unterrichtsfächer, vor allem Hippogreife wie Seidenschnabel), dann leitet es den Leser doch gut durch die Geschichte, die übermittelt werden soll. Ich glaube, hätte J.K. Rowling das Stück zu einem ganzen Roman ausgeschrieben, die Rezensionen wären um einiges besser. So eignet sich das Stück vor allem für das Theater, eine eventuelle Verfilmung und für die Fantasie des Lesers/ der Leserin. Ich habe das Skript in einem Tag verschlungen und habe mich mit der Welt sofort wieder, auch nach vielen Jahren Lesepause seit Beenden des 7. Buches, „heimisch“ gefühlt in der Welt der Magier. Es ist ein kurzweiliges, aber spannendes Buch, was leider nicht wirklich inhaltlich in die Tiefe geht – das erwarte ich aber nicht von einem Skript für ein Theaterstück, dass an einem Abend zu gefallen wissen soll. Und eben dies tut auch das Skript, ohne dafür nach London reisen zu müssen.

  16. Geschenk sagt:

    Ich bin ein Riesen Harry Potter Fan. Ich habe alle Bücher x-mal gelesen, alle Hörbücher x-mal gehört, alle Filme x-mal gesehen… …aber dieses Buch ist eine schwache Leistung. Was den meisten an den Bücher von J. K. Rowling gefällt, ist von diesem Buch nicht zu erwarten. Ich habe das Gefühl, dass sie dieses Buch geschrieben hat, um nun nicht mehr ständig „genervt“ zu werden, ob noch weitere Bücher kommen. Die Geschichte ist nicht schlecht, deswegen die drei Punkte, aber warum bringt sie nun ein Skript raus, wo sie doch so schön schreiben kann? Als Harry Potter Fan muss man dieses Buch gelesen haben, allerdings werde ich es wahrscheinlich nicht so oft lesen wie die anderen.

  17. Geschenk sagt:

    An alle Harry Potter Fans die schon sehnlich auf eine Fortsetzung der fantastischen Geschichte gewartet haben: Das Buch ist als Theaterstück aufgebaut und erinnert mich persönlich an die literarischen Reklamhefteln die ich in meiner Schulzeit lesen musste. Leider fehlt die Spannung eines Abenteuerromans, sehr enttäuschend!!! Hätte mir wirklich mehr erwartet!!!

  18. Geschenk sagt:

    Ich weiß, Theaterstücke sind schwerer zu lesen, aber ehrlich gesagt empfand ich es nicht so. Mir hat es einfach Spaß gemacht und ich wünschte, es gäbe noch mehr. Man sollte dieses Stück nur lesen, wenn man die anderen Romane und / oder Filme kennt. Sonst versteht man wahrscheinlich nur wenig.

  19. Geschenk sagt:

    Auch wenn es nur ein Drehbuch ist, ist die Geschichte wieder einmal gelungen. Die Geschichte ist es definitiv wert zu verfilmen. Noch ein paar Jahre warten, dann wird’s vielleicht was.

  20. Geschenk sagt:

    Habe sehr gern dieses Buch gelesen und bin voller Erwartung auf folgende Bücher oder Filme von der Autorin aus GB …

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