Gigaset DX600A ISDN schnurgebundenes Komforttelefon mit
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Gigaset DX600A ISDN schnurgebundenes Komforttelefon mit

Gigaset DX600A ISDN schnurgebundenes Komforttelefon mit: Elektronik

GIGASET DX600A ISDN titanium Farbdisplay Bluetooth 10 ISDN-Nummern verwaltbar Adressbuch fuer 750 Eintraege 3 Anrufbeantworter

3 Antworten

  1. Geschenk sagt:

    Nachdem ein in die Jahre gekommenes ISDN-Komforttelefon plötzlich lustige Störungen auf dem Display zeigte, habe ich mich nach einer neuen Zentrale für meine Sprach-Kommunikation umgesehen. In meinem Falle hängt am VDSL/ISDN-Anschluss von vodafone erst mal eine Easy-Box, an deren S0-Anschluss eine T-Concept-XI721 mit einigen analogen sowie ISDN-Geräten hängt. Daran hängt nun das Gigaset DX600A ISDN, das für sich alleine schon eine vollständige Telefonanlage ist, an dem mehrere zusätzliche Mobilteile und ein Fax betrieben werden können. Besonders gespannt war ich auf die zusätzliche Möglichkeit der Koppelung mit einem Mobiltelefon, doch dazu später mehr. Entschieden habe ich mich für ein Amazon WarehouseDeals Gerät, da das Ganze doch nicht gerade billig ist. Diese werden ja zu Hauf angeboten, dabei habe ich mir das Angebot rausgesucht, bei dem es KEINE Anmerkungen zu Schäden am Gerät gibt. Und genauso kam es bei mir an, die OVP war geöffnet und die Plastiktüten aufgerissen, das Gerät selbst und das Zubehör waren aber ohne jegliche Schäden und nicht verschmutzt oder abgefingert. Also schnell das Ganze angeschlossen an die ISDN-Dose sowie mein LAN, den Hörer angeschlossen und dann mit dem Netzteil unter Strom gesetzt. Das Booten dauert recht lange (ca. 1 Minute), dann meldet sich der ISDN-Einrichtungsassistent. Dieser fragt die MSNs ab und nach deren Zuordnung zum Gerät bzw. den Anrufbeantwortern. In meinem Falle war es erforderlich neben den eigentlichen MSNs die internen Nummern der Anlage ebenfalls als MSN anzulegen, aber das ist eben der Anlage geschuldet. Schön ist, dass man die MSNs mit Namen versehen kann, was die spätere Zuordnung und Erkennung des Rufzieles einfacher macht. Ein vorhandenes DECT-Mobilteil habe ich auch angemeldet und mich dann der Bluetooth-Verbindung gewidmet. Die Koppelung fand nicht wie üblich von Seiten des Mobiltelefons sondern vom Gigaset statt und musste am Mobiltelefon nur mit dem Systemcode 0000 bestätigt werden. Der übernommene Originalname konnte anschließend noch geändert werden. Das per Bluetooth verbundene Mobiltelefon steht nun wie eine MSN zur Verfügung und kann allen angeschlossenen Geräten zugewiesen und auch ein Anrufbeantworter eingerichtet werden. Man kann also mit jedem zugewiesenen Teil (Basisstation oder DECT-Mobilteile) die Gespräche des Mobiltelefons annehmen und sogar über die Verbindung des Mobiltelefons Gespräche führen. Dazu habe ich bei der Basis als ausgehende Verbindung „Flexible Auswahl“ eingestellt und kann so bei jedem Anruf eine MSN bzw. das Smartphone als Verbindung auswählen. Das finde ich ultracool, weil in einem empfangsschwachen Gebiet die Nutzung von Mobiltelefonen manchmal eine Sache von Zentimetern ist. So kann ich aber das Mobiltelefon an einer Stelle mit gutem Empfang platzieren und einfach über die Basisstation oder eines der Mobilteile telefonieren. Ein anderes interessantes Feature ist die Möglichkeit das Outlook-Adressbuch aufs Telefon zu übertragen und direkt aus Outlook heraus die Nummern zu wählen. Dazu ist neben dem Anschluss ans LAN die Software „Gigaset QuickSync“ erforderlich, die nicht wie im Handbuch angegeben auf der beiliegenden CD zu finden ist sondern auf der Gigaset-Seite heruntergeladen wird. Bei deren Installation wird auch ein Gigaset Line Adapter als Gerät unter Windows installiert. In Outlook kann man nun durch Rechtsklick auf einen Kontakt oder übers Menü eine der Nummern des Kontaktes anrufen. Leider gibt es kein ActiveSync, was heutzutage ja jedes Mobilgerät (Smartphone, Tablet) beherrscht, daher müssen Kontakte über die „Gigaset QuickSync“-Software übertragen werden und der Kalender ist leider ganz außen vor. Das ist auch deshalb ärgerlich, weil die Anzeige von E-Mails nur über POP3 funktioniert. Damit ist mein Exchange-Server trotz aktiviertem POP3-Dienst leider nicht ansprechbar. Die Bilder der Kontakte werden leider auch nicht übertragen. Man kann auch via Bluetooth vom Smartphone übertragen, aber wenn man beides macht, dann werden einige Kontakte gedoppelt. Das Synchronisieren (in beide Richtungen!) mit Outlook ist da besser. Allerdings werden auch hier Probleme mit einigen Kontakten auftauchen. Denn das Gigaset speichert je Kontakt nur 3 Rufnummern und eine Mail-Adresse, Kontakte mit mehreren Mailadressen oder mehr als 3 Telefonnummern werden also unvollständig übernommen, d.h. von den 10 möglichen Rufnummern bei Outlook-Kontakten werden nur die Einträge „privat“, „geschäftlich“ und „Mobiltelefon“ übernommen, die anderen 7 werden einfach ignoriert. Leider wird auch die Angabe einer Firma ignoriert, daher gibt es dann scheinbar doppelte Einträge. die in Outlook durch die Angabe von „Speichern unter“ ganz klar differenziert werden. Für mich ist das jetzt nicht so schlimm, weil mir im Grunde das Übertragen der Kontakte sowie die Wahlfunktion aus Outlook heraus reicht, dennoch sollte ein Linux-basiertes System zumindest auch SSL, IMAP und ActiveSync beherrschen. Neuere Gigaset-Geräte wie das Gigaset SL930A mit Android können das natürlich. Durch die LAN-Internet-Verbindung hat man auch Zugriff auf Online-Telefonbücher (Klick-Tel) und dies wird auch für die Anrufer-Identifizierung mittels Reverse-Abfrage benutzt. Das ist sehr cool. Es stehen auch einige Online-Dienste zur Verfügung, die dann einen Newsticker in den Bildschirmschoner (eigene Bilder nutzbar) einblenden oder selbst als Screensaver funktionieren, aber außer Nachrichtendiensten und Wetter sehe ich da nichts sinnvolles, es sei denn man besteht auf einem Horoskop, Biorhythmus oder seinen ebay-Aktivitäten… ich habe mich dann für eine Digital-Uhr (mit Datum) als Screensaver entschieden. Diese erscheint auch im sog. „Ruhedisplay“, also der Grundanzeige, wenn man den Kalender dort abschaltet, den ich dort mangels ActiveSync wirklich nicht brauche. Ärgerlich ist, dass die Einlagen zur Beschriftung der Kurzwahltasten nur auf dem gedruckten Quickstartheft zu finden sind, nicht aber auf dessen PDF-Pendant, man also das Original zerschneiden müsste. Ich habe dies also eingescannt und eine Word-Tabelle passgenau darüber gelegt, um saubere gedruckte Beschriftungen zu erhalten. Unschön ist auch die Blickwinkelabhängigkeit des Displays. Bei absolut lotrechter Betrachtung des Displays zeigt dies sehr schön verschiedene Graustufen und recht satte Farben. Leider ist es aber um 30 Grad geneigt. Wenn man nun kein Sitzriese ist und das Telefon in Reichweite statt direkt vor sich auf die vordere Tischkannte stellt, dann ist es mit der Farbenpracht vorbei. Die Graustufen verschwinden und Bilder sehen leicht krank aus, weshalb ich von meinem Lieblingsbild als Bildschirmschoner Abstand genommen habe. Wäre das Display schwenkbar, dann wäre das kein Problem, so ist es aber einfach schade. Die Tonqualität erscheint mir sehr ordentlich, was ich bei ein paar Gesprächen sowie der Aufnahme der AB-Ansagetexte feststellen konnte. Einen Stern Abzug gebe ich für die schwache Outlook-Anbindung und die Blickwinkelabhängigkeit des Displays. Aber alles in allem ein gutes Arbeitsgerät! **** Update September 2015 **** Etwas schade finde ich, dass sich Gigaset und Smartphone nicht automatisch verbinden, wenn sie wieder in Reichweite sind. Daher habe ich nun die Linke Taste unter dem Display mit der Funktion „BT verbinden“ belegt. Wenn ich ins Büro komme drücke ich nun kurz diese Taste und die Verbindung wird ohne weitere Rückfrage hergestellt. Schade ist auch die nicht so deutlich erkennbare Anzeige von Nachrichten. Die Taste mit dem Briefsymbol blinkt bzw. eine LED darunter blinkt in sehr langsamer Frequenz, was man beim schnellen Drübergucken nicht sofort wahrnimmt. Klar, im Display gibt es ein deutliche Anzeige, die ist aber im Ruhezustand nicht zu sehen (wieso eigentlich nicht?). Das hätte ich mir deutlicher gewünscht. Recht gut funktioniert die Rufnummern-Identifizierung, wenn z.B. eine Firma anruft. Diese Info steht dann auch in der Anrufliste zur Verfügung.

  2. Geschenk sagt:

    Niemand verwaltet die Adressen eines Telefons heutzutage noch nativ über das Telefon selbst. Ja gut, vielleicht meine Mutter noch. Unter Windows wird in professionellen kleinen Büros für die Adressenverwaltung Outlook eingesetzt. Leider funktioniert zum jetzigen Zeitpunkt der Datenabgleich nur bei privaten Kontakten. Alle als Firmenkontakt angelegten Einträge (Feld Firma ausgefüllt, aber kein Vorname und Nachname) erscheinen im Telefon später ohne Name! Bei einem Telefon, dass für small Office / home Office geeignet sein soll, eine herbe Enttäuschung. Natürlich ist das für die Programmierer der Synchronisationssoftware das Problem leicht zu beheben, haben sie aber nicht gemacht. Probiert einer von denen überhaupt mal die eigene Software mit ein paar Beispiel-Kontakten aus? Auch sonst wird Potential verschenkt: Das Display könnte die nächsten Termine, neue Emails, die letzten Anrufe usw. auf dem Minibildschirm als Bildschirmschoner signalisieren. Ist aber nicht gemacht worden, schade. Statt auf dem Ruhe-Display die verpassten Anrufen übersichtlich auszuwerfen blinkt bei mir ein rotes Lämpchen, dann muss ich den Knopf darüber drücken, es erscheint dann nicht sofort die Liste mit Rufnummer / Name und Zeit, sondern erst mal nur eine Zeile „Entgang. Anrufe“ mit der Anzahl der entgangenen Rufe. Dann mit OK bestätigen und dann umständlich mit dem Cursor-Tasten abwärts scrollen, weil jeder Eintrag so platzverschwenderisch aufgelistet wird, dass nur zwei vollständige Einträge auf dem Display Platz finden.

  3. Geschenk sagt:

    Mit der Gigaset DX600A Anlage bin ich sehr zufrieden. Auch ohne Beschreibung sehr einfach und intuitiv bedienbar. Sogar die Helligkeit am Display lässt sich einstellen. Finde ich gut, dass Kalender erscheint und Anzeigen für AB, wenn jemand angerufen hat oder draufgesprochen hat. Kann überhaupt nicht klagen. Hatte vorher ebenfalls ein Gigaset und bin auch mit dem neuen voll auf zufrieden. Selbsterklärend und nicht kompliziert zum Bedienen und Einstellen. Sehr gut.

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