Garmin vívoactive HR Sport GPS-Smartwatch (integrierte Herzfrequenzmessung am Handgelenk, diverse Sport Apps)
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Garmin vívoactive HR Sport GPS-Smartwatch (integrierte Herzfrequenzmessung am Handgelenk, diverse Sport Apps)

Garmin vívoactive HR Sport GPS-Smartwatch (integrierte Herzfrequenzmessung am Handgelenk, diverse Sport Apps): Sport & Freizeit

Ein echtes Multifunktionsgerät! Die brandneue Smartwatch „vivoactive HR“ vom Experten Garmin überzeugt mit zahlreichen Apps und Funktionen für das Laufen, Radfahren sowie Schwimmen und besitzt einen integrierten Herzfrequenzmesser. Der hochauflösende Touchscreen lässt sich auch bei starker Sonneneinstrahlung ohne Probleme lesen. Ein weiteres Highlight ist das Garmin Move IQ System, das deine sportliche Aktivität automatisch erkennt. Du wartest auf eine wichtige E-Mail/SMS oder willst auf einen wichtigen Termin hingewiesen werden? Ein Kinderspiel für die „vivoactive“! Mit der praktischen Smartphone-Kopplung bist du immer up to date.

  • Sport-GPS-Smartwatch mit hochauflösendem, auch bei Sonneneinstrahlung gut lesbarem Farb-Touchscreen
  • Integrierter GPS-Sensor und Sportapps für GPS-gestütztes Laufen, Radfahren, Schwimmen und mehr
  • Garmin Move IQ automatische Aktivitätserkennung für Gehen, Laufen, Radfahren, Schwimmen und Training auf dem Crosstrainer
  • Individuelle Gestaltung mit kostenlosen Displaydesigns, Widgets und Apps aus unserem ConnectIQ-Store
  • Überträgt Smart Notifications wie E-Mails, SMS, Nachrichten, Termine oder Benachrichtigungen von sozialen Medien und anderen mobilen Apps auf die vívoactiveHR (kompatibel mit Android und iOS)
  • Akku-Laufzeit von bis zu 8Tagen im Uhr-/Fitness-Tracker-Modus oder von bis zu 13Stunden bei Verwendung von GPS
  • ActivityTracker (Anzeige von Schritten, Kalorienverbrauch, Distanz und personalisierten Tageszielen)
  • Datenanalyse via Garmin Connect

Abmessungen, Gewicht und Leistung

  • Abmessungen – Uhr: 30x 57x 12 mm. Standard ist für einen Handgelenkumfang von 137 bis 195mm und XL für einen Handgelenkumfang von 162 bis 225mm geeignet
  • Anzeigegröße, B x H – 28,6mmx 20,7mm
  • Anzeigeauflösung, B x H – 205x 148Pixel
  • Touchscreen – Ja
  • Farbdisplay – Ja
  • Gewicht – Standard-Armbänder: 47,6g; XL-Armbänder: 48,2g
  • Batterie –


Produktbeschreibung des Herstellers

vívofit vívofit 3 vívosmart HR vívosmart HR+ vívoactive vívoactive HR
Wasserdichtigkeit 5 ATM 5 ATM 5 ATM 5 ATM 5 ATM 5 ATM
Schritte, Distanz, Kalorien, personalisierte Tagesziele, Schlafanalyse
Inaktivitätsalarm Anzeige Signalton Vibration Vibration Vibration Vibration
Auswertung und Analyse im Garmin Connect App
Smart Notifications
Etagenzähler
Herzfrequenz-messung am Handgelenk
GPS-fähig
Move IQ
vorinstallierte Sportapps Laufen Laufen, Schwimmen, Radfahren, Golfen Laufen, Schwimmen, Radfahren, Golfen, Skifahren, Snowboarden, Rudern, SUP usw.

12 Antworten

  1. Geschenk sagt:

    Ich bin mit dieser neuen Smartwatch sehr zufrieden. Gekauft habe ich sie, weil ich eine neue Uhr brauchte und ich auch meine alte Garmin Forerunner ersetzen wollte. Mir war vor allem die Pulsmessung am Handgelenk wichtig, weil dann das lästige Gurt-Anlegen nicht mehr erforderlich ist. Neben der reinen Uhr-Funktion brauche ich die neue Garmin vor allem zum Laufen. Und da funktioniert sie wirklich gut. Alle Werte sind gut abzulesen und scheinen mir, soweit ich das beurteilen kann, sehr genau zu sein. Die Herzfrequenz stimmt, die Distanzen werden richtig angegeben und auch der Höhenmesser funktioniert sehr gut. Man braucht so ein Teil als Hobbyläufer zwar nicht wirklich. Aber wenn es am Handgelenk ist, dann kann man sehr hilfreiche Daten ablesen. Vor allem muss man kein Smartphone mit Lauf-Apps wie zum Beispiel Runtastic mehr mitschleppen, da die Garmin Vivoactive HR dieses vollständig kompensiert (was die Fitnesswertmessungen angeht). GPS ist an Board, so dass auch die Strecke aufgezeichnet wird. Die Möglichkeit andere Sportarten wie Radfahren, Schwimmen, Golfen und andere zu tracken ist eine willkommene Bereicherung für mich, auch wenn es mir primär ums Laufen ging. Die Messungen beim Radfahren stimmen so gut wie exakt mit meinem Radlcomputer überein. Als Golfuhr hingegen ist die Garmin nur bedingt zu gebrauchen. Sie kann nur das Zählspiel und nicht das in Deutschland gebräuchliche Stableford-Spiel zählen. Das reicht zwar, um die Schläge auf der Runde mitzuzählen. Aber den tatsächlichen Nettowert kann man während der Runde so nicht sehen. Auch sind die sonstigen Angaben eher rudimentär. Die Entfernung bis zum Grün wird korrekt angegeben. Das ist auch echt hilfreich. Auf der Runde hat man mit einem schnellen Blick auf die Uhr stets diese Distanz im Blick. Aber alles andere bringt mir nichts. Die Entfernungen zu den Layups bringen mir nichts, da ich damit nichts anfangen kann. Auch die Darstellung des Grüns ist zwar nett, aber ich sehe darin keinen großen nuttzen. Da bin ich doch froh, dass ich noch einen Garmin Approach S6 dabei habe. Wirklich cool ist die Fitnessarmband-Funktion. Die Uhr misst permanent die Anzahl der Schritte, die Aktivitätsminuten, die zurückgelegten Distanzen, den Puls und den Schlaf-Rhythmus. Das braucht man zwar nicht zwingend, ist aber irgendwie doch nett. Man kann so recht gut verfolgen, wie viel man sich pro Tag bewegt hat und es motiviert einfach regelmäsig ein paar Schritte zu gehen. Die Kritikpunkte, die man in anderen Rezensionen liest, treffen zu. Die Smartwatch von Gamin ist kein besonders elegantes Teil, aber auch nicht wirklich hässlich. Sie schaut am handgelenk ziemlich gewöhnlich aus. Auch die Beleuchtung lässt zu wünschen übrig. Allerdings stört die Uhr so auch nicht in der Dunkelheit durch grelles Licht. Das Licht ist gedimmt und man trägt keine „Leuchtfackel“ am Arm. AM besten kann man noch alles im Sonnenlicht ablesen. Unter dem Strich bin ich hoch zufrieden und habe den Kauf bislang nicht bereut. Die Uhr hat alles, was ich brauche und dazu noch einige nette Gimmicks. Ich kann sie weiter empfehen und würde sie auch jederzeit wieder kaufen, zumal der Akku sehr gut hält und ich trotz fast täglicher Nutzung der Sportapps die Uhr nur alle 3 Tage laden muss. Da schlägt sie die alte Forerunner um Längen und wohl auch die Apple-Watch. Die Anzeige der Nachrichten aus der Mitteilungszentrale des iPhones rundet alles noch ab, Wer ein gehobenes Fitnessarmband sucht, das Smartwatch-Funktionen hat, der kommt an der Garmin fast nicht vorbei.

  2. Geschenk sagt:

    Auszug aus meinem Blog auf dem ich bereits darüber berichtet habe: Es hat nun zwar länger gedauert als erwartet, doch seit 12 Tagen bin ich nun auch endlich Besitzer einer Garmin vívoactive HR. Wie schon berichtet ist der Größte und wesentlichste Unterschied zur Garmin vívoactive, der optische Sensor zur Messung der Herzfrequenz (heart rate – HR). Das HR steckt ja auch schon im Namen. Lieferumfang Der Lieferumfang der vivoactive HR im Vergleich zum Vorgänger ist eigentlich fast gleich geblieben aber warum auch nicht? Klar gab es die vívoactive als Bundle mit Pulsgurt, jedoch macht dieser bei der HR nicht mehr ganz soviel Sinn. Im Lieferumfang sind also enthalten: vivoactive HR Daten-/Ladeklemme mit USB-Stecker Handbücher Bei der Ladeklemme muss ich sagen, das ich diese etwas gewöhnungsbedürftig finde. Da hat mir das alte Konzept besser gefallen, auch wenn ich weiß das dies durch das neue Format und den HR Sensor nicht realisierbar wäre. Aussehen und Tragekomfort Weg von der klassischen Form bestehend aus Armband und Uhrenkörper bildet beides nun einen fließenden Übergang. Die vivoactive HR rutsch mit dem neue Design mehr in Richtung Fitness Tracker Band und weg vom klassischen Uhren Design. Die vivoactive HR ist zwar nur 30mm Breit und somit ein wenig schmaler aber durch den HR Sensor ist Sie insgesamt jedoch ein Stück größer als ihr Vorgänger. Das Display ist mit ca. 29x21mm ein wenig größer und bietet eine Auflösung von 205×148 Pixeln. Das reicht völlig aus, um die Informationen sauber darzustellen. Klar erreichen moderne Smartwatches hier schönere Auflösungen und bessere Displays aber welche von den Smartwatches hat den eingebautes GPS und ist wasserdicht? Die vívoactive HR will ja auch keine Smartwatch sein, sondern ein Fitnesstracker mit der ein oder anderen Smartwatch Funktionalität. Neu ist auch die Anordnung der Knöpfe. Diese befinden sich nun an der Front, unterhalb des Displays. Weiterhin kann man natürlich auch das Touchdisplay als solches benutzen. Das Armband ist diesmal hochwertiger ausgefallen als bei der vívoactive und bietet jederzeit einen guten Halt. Das Wechseln des Armbands ist auch hier ohne Weiteres möglich. Garmin bietet auch hier, wie schon bei der vívoactive, Ersatz-Armbänder in verschiedenen Farben an. Ein großer Pluspunkt in meinen Augen. Ein Fitness-Tracker ohne Wechselarmband oder Ersatzarmband kommt mir nicht ins Haus. Man muss nur mal lesen wie oft Fitbit das Problem beim Surge hatte. Funktionsumfang Beim Funktionsumfang hat sich im Vergleich zum Vorgänger einiges getan. Der optische Pulsmesser misst in regelmäßigen Intervallen (mehrmals die Minute) die Herzfrequenz. Das schont den Akku und liefert dennoch genügend Informationsgehalt. Ebenfalls neu im Funktionsumfang ist die Ermittlung der erklommenen Etagen und die Ermittlung der Intensitätsminuten. Dabei handelt es sich unspezifisch um Aktivitäten, die mit einer bestimmten Intensität ausgeübt werden. Das muss nicht zwangsläufig ein Sport sein, sondern kann auch der stramme Gang zur nächsten Bushaltestelle sein. Garmin ermöglicht damit dem Nutzer einer Empfehlung der WHO zu folgen, die für ein gesünderes Leben Aktivitäten mittlerer Intensität von mindestens 150 Minuten pro Woche bzw. 75 Minuten pro Woche mit hoher Intensität vorsieht. Ein kleiner Sensor erkennt die Helligkeit der Umgebung, so dass die Hintergrundbeleuchtung angepasst werden kann. Auch das spart Energie und kommt der Laufzeit zugute. Wer die Hintergrundbeleuchtung einmal benötigt und keine Hand frei hat, der kann jetzt durch einen Dreh des Handgelenks für lichte Momente sorgen. Move IQ Die vivoactive HR erkennt nun automatisch Aktivitäten. Garmin’s Move IQ erkennt ohne das man jetzt irgendwas auswählt welche Sportart man betreibt. Die automatische Erkennung hat bei mir zumindest beim Laufen, Wandern und Fahrradfahren gut funktioniert. Durch die Zuordnung fällt im Nachgang die Auswertung über Garmin Connect leichter, da die Aktivitäten nicht manuell zugeordnet werden müssen. GPS Das was mich der größte Mehrwert an der vívoactive Serie ist, der eingebaute GPS Sensor. Die Messung ist auch bei der vivoactive HR wieder sehr genau und erfasst dabei die Höhenverlauf und Geschwindigkeit. Schön wenn man auch ohne sein Smartphone und nach Lust und Laune seine Aktivitäten genau tracken kann. Beim Schwimmen wäre das sowieso etwas schwieriger geworden :p Batterielaufzeit Bei mir hat die Garmin vívoactive HR mit 4 GPS Aktivitäten von jeweils einer Stunde genau eine Woche gehalten, also 7 Tage. Das entspricht bem Wert der Garmin vívoactive nur das hier eben noch die Herzfrequenz noch mitgemessen wird und das finde ich klasse. Eine Uhr die man alle 2 Tage laden müsste, käme für mich nicht in Frage. Allgemeines Ist das Armband mit eurem Smartphone gekoppelt, wird das Eintreffen von Nachrichten und Anrufen mittels leichter Vibrationen signalisiert. Anrufe können über die Uhr sogar angenommen oder abgelehnt werden. Der Griff zum Smartphone bleibt zum Telefonieren selbst weiterhin unerlässlich.Natürlich trackt die Garmin vívoactive HR auch noch euren Schlaf und auch eine Auswahl unterschiedlicher, digitaler Uhrenblätter sind im Connect IQ Store von Garmin kostenlos erhältlich. Neben der Anzeige der Uhrzeit sind im Store weitere Apps zu finden, die neue Sichten auf die Daten zulassen. Wie auch schon beim Vorgänger Modell arbeitet Garmin stetig an Bugfixes und Updates. Das gefällt mir. Die Firmware wird in fast nahezu regelmäßigen Abständen geupdated. Fazit / Vergleich Garmin hat hier wieder einen Treffer gelandet. Die vívoactive HR behält bei mehr Funktionalität die gleiche Batterielaufzeit. Vielleicht war auch der Heart Rate Sensor das einzige Feature das mir bei der Garmin vívoactive gefehlt hat aber die Garmin vívoactive HR fühlt sich funktional fast perfekt an. Auch die Anzeige der Push Benachrichtigungen gefällt mir hier besser wie bei der vívoactive, denn man kann einfach wieder mehr von der Nachricht lesen. Auch kann man hier nun einfache Nachrichten auf Uhr selbst wegdrücken bzw. Nachrichten leeren. Verbessert wurde auch das stetige vibrieren bei der verlorener Bluetooth Verbindung und dann wieder gefundener Verbindung. Die Pulsmessung ist auf jeden Fall ne nette Sache die zumindest bei mir relativ genau funktioniert. Das kann aber bei jedem Handgelenk anders sein. Auch Move IQ ist ne nette Sache die ich jetzt nicht unbedingt gebraucht hätte aber wenn es umsonst ist, warum nicht. Weiterhin bleibt die vívoactive HR wasserdicht! Das Killerfeature schlecht hin bleibt einfach das GPS und die Batterielaufzeit sowie das kontinuierliche weiterentwickeln der Firm- & Software. Selbst Garmin Connect was teilweise wirklich schlecht funktioniert hat wird von Update zu Update immer besser. Weiter so Garmin! Der einzige Kritikpunkt den ich dieses Mal habe ist das Design. Mir hat das alte Design vom Prinzip besser gefallen,da es nicht so „klobig“ war. Wobei klobig hier vielleicht übertrieben ist aber ich Vergleich zu vorher ist die vívoactive HR schon etwas dicker. Dafür finde ich es stark das es wieder versch. Armbänder gibt und man so seine vívoactive HR etwas customizen kann. Alles in Enem bleibt für mich als Fitness Freak, bei dem wirklich der Sport und das Tracking im Vordergrund steht, Garmin die #1. Für knapp 270€ bietet Garmin hier ein wirklich tolles Produkt an. Ich werde die vívoactive HR auf jeden Fall weiterempfehlen. Auf Funktionen geh ich dann bei meinen nächsten Youtube Videos ein. Über jede Funktion nun zu schreiben würde einfach zu viel Zeit in Anspruch nehmen und wir sind doch heutzutage alle so visuell 😉 *Auf dem Bild sieht man schon eines der ERSATZ ARMBÄNDER in weiss*

  3. Geschenk sagt:

    Hier nun einmal mein Review zur Garmin vivoactive HR ‚Smartwatch‘ nach einigen Tagen Nutzung. Idee: Nach einiger Zeit mit diversen Fitnesstracker wie Polar Loop, Fitbit Charge HR und Garmin vivosmart HR, wollte ich mir einen Fitnesstracker beschaffen der ein schönes, ablesbares Display bietet, primär für den Sport verwendet werden soll, der 24/7 HR Überwachung bietet und zudem noch wasserdicht ist und eine lange Akkulaufzeit bietet. Zusätzlich ist mir eine platformübergreifende Untersützung der App oder Web Anwendung wichtig, da ich als Haupt-Telefon ein iPhone 6S verwende und für den Sport gern ein günstigeres Android Smartphone nutze. Nach langer Informationssuche im Internet und aktuellen Angeboten bei diversen Onlineshops und Fachhändler, fiel meine Wahl auf das recht neue vivoactive HR Armband von Garmin, welches alle oben genannten Punkte auf dem Papier beherrschen soll. Geklickt, bestellt und dank Amazon ruck zu bei mir zuhause. Lieferumfang: Garmin hält den Lieferumfang beim Vivoactive HR überschaubar, und gibt dem Kunden zum Armband noch ein Ladekabel für den USB Port, sowie eine kleine Bedienungsanleitung mit dazu. Auf dem Display befindet sich eine Schutzfolie, welche jedoch zum Betrieb entfernt werden muss. Ersteindruck/Übersicht: Das Armband erinnert mich in Sachen Haptik und Material sehr an das Fitbit Charge HR und die Fitbit Surge, welche auch ein leicht gummiertes Armband besitzen. Dieses Gummiarmband selbst ist nicht sehr dick und besitzt an der Unterseite einen konventionellen Dorn-Schließmechanismus. Das Raster im Armband lässt viele Abstufungen zu und ist leicht anzulegen. Die Oberseite ist dagegen ein echter Brummer: Ein großes, gut ablesbares Farbdisplay bringt die Haupteinheit auf Maße von knapp 60×30 mm, und auf 12mm Stärke ohne den Pulssensor. An der Display Unterseite sitzen die 2 einzigen Taster am gesamten Gerät. Besonders an einem recht schmalen Arm, wie in meinem Falle, wirkt das Gerät daher schon sehr ‚auftragend‘. Die Uhr ist laut Garmin bis zu einer Wassertiefe von 50m dicht, was einem Prüfdruck von 5 ATM=5bar entspricht. Duschen oder Schwimmen sind also kein Problem laut Garmin (Duschen selbst bestätigt). Display: Garmin nutzt hier das eigene, sogenannte ‚Chroma‘ Display, welches auch schon bei anderen Produkten aus dem Hause Verwendung findet. Dieses ist, wie das Marketing verspricht, in der Sonne super ablesbar und bietet starke Kontraste. Etliche Uhroberflächen lassen sich über einen Garmin Store aufspielen, sodass jeder die Uhr auf den eigenen Geschmack hin anpassen kann. Egal ob analog, digital oder ein vollgepackter Datenbildschirm mit sämtlichen Fitnessdaten, hier dürfte jeder auf seien Kosten kommen. Bedienung: Die Bedienung per Touch läuft flüssig von der Hand, wenn auch hier und da mal der Bildschirm trotz korrekter Bedienung nicht gewechselt wird. Wie bereits beschrieben, befinden Sich 2 Tasten am Gerät. Die Linke, lässt den Nutzer von jedem Bildschirm aus auf dem Standard Bildschirm zurückkehren, quasi ein ‚Homebutton‘. Der Rechte hat je nach Menüpunkt unterschiedliche Aufgaben wie Workout Starten / Stoppen oder die Geräteeinstellungen aufrufen. Oberfläche: Die Oberfläche auf der Uhr selbst wirkt (meiner Meinung nach) durchdacht und strukturiert. Workouts lassen sich leicht aufrufen, personalisieren, ein paar Übersichtsseiten wie Tagesziele, Wetter, Intensitätsminuten und die Nachrichten-Zentrale gibt es hier auch bereits fertig integriert. Der große AHA Effekt kommt jedoch erst über das verknüpfte Garmin Connect Konto zustande, über das die Daten in die Connect App und in die Connect Web Oberfläche geladen werden. Solch eine Fülle welche Garmin hier bietet, habe ich bei anderen Herstellern deutlich vermisst. Visuelle Anzeigen zur Auswertung von Puls-, Schlaf-, Schrittdaten, verbrauchten Kalorien, Intensitätsminuten, Gewichtsverlauf und Nahrungsaufnahme sind alle vorhanden und liefern dem Nutzer einen schönen Überblick. Eine nicht so ganz durchdachte Eigenheit: Sämtliche Daten lassen sich über die App einstellen, jedoch befinden sich die Einstellungen für die Temperaturangaben der Wetterübersicht nur tief in den Einstellungen der Uhr. Warum diese Einstellung nur dort zu finden ist, ist mir unverständlich… Nun zum eigentlichen Sinn eines 24/7 Fitnesstrackers: das Tracken von Daten. Funktion Puls: Der optische Pulssensor ähnelt dem der anderer Hersteller in Farbe und Form, besitzt 3 grüne LEDs und einen optischen ‚Leser‘ der anhand von Licht den Blutfluss überwacht, und bei Änderung darauf den Puls detektiert. Dieses Verfahren ist auch wie bei anderen Herstellern und anderen, optischen Sensoren anfällig für Fehler: Sitz, Creme, Körperbehaarung und andere Oberflächensituationen spielen hier eine große Rolle. Im Gegensatz zur elektrischen Messung von Sensoren eines Brustgurts, hat man bei der optischen Methode also mit möglichen Einbußen an Genauigkeit und Geschwindigkeit zu rechnen. Während eines Workouts an einem Nachmittag habe ich dazu einmal mein Android Smartphone in Verbindung mit einem Polar H7 Brustgurt meinen Puls aufzeichnen lassen. Dasselbe habe ich über die Vivoactive HR per Workout aufgezeichnet, beide Bilder sind hier in dieser Rezession zu sehen. Das helle Bild mit der Roten Linie zeigt die Daten der Garmin Uhr, die bunte Oberfläche zeigt die Daten des H7 Brustgurts per Bluetooth auf dem Android Smartphone. Wie schon mit dem bloßen Auge zu erkennen ist, sieht man grundlegende Gemeinsamkeiten beider Kurven, aber auch einige deutliche Ausreißer. Am Anfang des Trainings stand ein leichtes Warmup, bei dem ich zeitweise den Puls etwas nach oben gebracht habe. Bereits in diesem ersten Teil zeigt die Uhr fehlende, Pulsspitzen im Vergleich zum H7. Anschließend kamen 4 Blöcke mit Intervalleinheiten, welche man im Brustgurt-Diagramm sehr schön sehen kann. Die Uhr hält hier nicht ganz so gut mit: Die Einbrüche der Pulsmessung sind ausgeprägter als die des H7 Sensors, grundlegend ist jedoch der Anstieg des Pulses zu erkennen. Im Anschluss (ab 50%) kam eine kleine Kraft-/Ausdauereinheit, welche auch noch einmal den Puls gepusht hat. Leider sind die Daten des Armbands, trotz eines festen Sitzes am Arm, hier völlig daneben: Sämtliche Charakteristika des Pulsverlaufs fehlen hier, erst wieder zur Laufeinheit auf dem Laufband konnte das Armband zum Brustgurt wieder aufholen und zeigt hier wieder Gemeinsamkeiten. Am Ende kam zum Abschluss noch eine kleine Stretch Einheit dazu. Durch diese Unterschiede gibt mir Garmin an, dass ich 514 Kalorien ‚verbrannt‘ habe, die App über den Brustgurt sagt jedoch 686 Kalorien. Hier besteht also ein doch deutlicher Unterschied zwischen beiden Messsystemen. Außerhalb des Workouts misst die Uhr den Puls nicht dauerhaft, sondern in zeitlichen Intervallen. Dies schont den Akku und vermeidet so überflüssige Messungen falls das Armband mal nicht getragen wird. Weiteres: Zusätzlich zum Puls zählt das Armband noch die Schritte und die Stockwerke des Nutzers über den Tag mit. Ersteres klappt in meinem Fall gut, die Schritte stimmen im Großen und Ganzen mit den realen Werten überein. Die Uhr bietet auch an, die eigene Schrittlänge beim Gehen und beim Laufen zu kalibrieren, so können hier genauere Werte erzielt werden. Außerdem sollte die Wahl des Arms beachtet werden: Wird der dominante Arm gewählt, also beim Linkshänder der linke Arm, zählt die Uhr irrtümlicher Weise auch ab und zu Schritte die keine sind, z.b. schnelle Bewegungen beim Zähneputzen oder anderen ‚ähnlichen‘ Bewegungen. Die gegangenen Stockwerke lassen sich in meinem Fall nicht so gut nachvollziehen, wobei man bedenken muss, dass die Uhr nicht wissen kann, wie hoch genau diese Treppe ist die der Nutzer gerade läuft und auch nicht, ob jede Treppe gleich lang ist. Ob das sehr relevant ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Aus den Aktivitätsdaten wie Schritte und Workout errechnet die Uhr die verbrauchten Kalorien über den Tag hinweg aus, und gibt diese dem Nutzer wieder schön als Übersicht wieder. Schlafdaten werden über Nacht gesammelt. Dazu zählen Dauer, Bewegung und auch der Pulsverlauf. Hierbei erkennt die Uhr von selbst ganz gut wann der Nutzer ins Bett geht und wann wieder aufsteht. Zusätzlich gibt es Werte für fehlenden Schlaf (Wachphase mit Bewegungen), einen leichten und tiefen Schlaf. Gewichtdaten, welche der Nutzer eingibt (oder auch über andere Apps oder Schnittstellen wie MyFitnessPal holen kann), stellt die Connect Oberfläche dem Nutzen einen Verlauf seines Gewichts über die letzten Tage oder Wochen als Diagramm dar. Sportarten werden von der Uhr viele Unterstützt, es sind vorgefertigte dabei wie Schwimmen, Krafttraining, Radfahren, Golf, Indoorcycling, Ski, Langlauf, Gehen, Rudern und viele mehr. Je nach Auswahl unterschieden sich dann die genauen Funktionen des Trainings, also ob GPS an oder aus ist zum Beispiel. Außerdem gibt die Uhr noch die Möglichkeit selbst Sportarten hinzuzufügen, bei denen man selbst entscheiden was genau man aktiviert oder deaktiviert haben will. Meine persönliche Einschätzung der Vor- /Nachteile: ++ Connect App- / Weboberfläche sehr übersichtlich, viele Daten ++ 50m Wasserdicht + 24/7 Aktivitätsüberwachung (Pulsmessung in Stichproben) + Großes, gut ablesbares Display + Lange Akkulaufzeit im Gegensatz zu anderen Geräten + Schrittzähler + GPS + Mitteilungen vom Smartphone empfangen (Nachrichtenzentrale) o Qualität der optischen Pulsmessung Durschnitt o Uhr relativ ‚Dick‘ o Touchscreen manchmal etwas ’stockend‘ – Hoher Preis Mein Fazit: Schöne Fitness- ‚Uhr‘, das absolute Traumgerät jedoch nicht. Die Uhr bietet für den Preis sehr viele Funktionen die dem Nutzer den Überblick über seine Aktivität bieten. Egal welche Sportart ausgeführt wird, mit der Garmin vivoactive HR hat man hier einen tollen Begleiter. Diese Fülle an Funktionen, in Verbindung mit einer langen Akkulaufzeit, GPS und die ordentliche Wasserdichtigkeit setzen das Gerät an die Spitze der Fitnesstracker. Trotz der schönen Seiten hat die Uhr jedoch auch die üblichen Nachteile anderer Geräte mitgeerbt: Ungenauigkeit bei der optischen Pulsmessung und dem Schrittzähler. Hier kann Garmin, wie die Konkurrenz, das Rad nicht neu erfinden und ist auf die aktuelle Technik angewiesen. Das Non-Plus-Ultra in Sachen Pulsmessung ist und bleibt eine Messung per Brustgurt. Wer diese Schattenseiten vernachlässigen kann, ist mit der Uhr gut bedient. Wem jedoch auch ein kleineres Display reicht, wem GPS nicht wichtig ist, und auch eine geringere Akkulaufzeit ausreicht, kann getrost zur vivosmart HR greifen, die weniger als halb so teuer ist wie diese. Ich würde mir das Gerät zum jetzigen Preis nicht noch einmal kaufen, aber behalte es nun da es seinen Zweck trotzdem ganz gut erfüllt. Eventuell werde ich im Laufe der Zeit diesen ‚Testbericht‘ noch erweitern, falls mir noch einige Ding auf- oder einfallen werden. Solltet ihr Fragen haben, beantworte ich diese gerne. NACHTRAG 16. Mai: Nach der ersten vollen Woche mit dem vivosmart HR bin ich nun auf einige Dinge aufmerksam geworden, welche ich hier näher beschreiben möchte. – Aktivität Start/Stop Normalerweise wird eine Aktivität über die Auswahl der Sportart und dem Start Button gestartet. Dies habe ich die Woche über mehrfach getestet (siehe zwei Aktivitäten von 30min und 60min). Diese Einheiten kann man in den neuen Bildern der Connect App sehen. Bei einer neuen Aktivität, welche ich an einem anderen Tag gestartet habe, und welche eine Stunde andauerte, habe ich diese am Ende ebenfalls normal abgeschlossen. Auf der Uhr sollte so eine Meldung mit der Zusammenfassung erscheinen, in Verbindung mit einer Auswahl ob man dieses Workout speichern möchte oder nicht. Diese Meldung kam bei diesem einen Workout jedoch nicht und die Trainingsdaten waren verloren, lediglich die „normalen“ Daten wie Schritte und Herzfrequenz sind in der Connect Übersicht noch vorhanden. Ich schließe hier absolut aus, dass ich die Messung versehentlich beendet oder verworfen habe. Die Kalorienberechnung des Tages stimmt dank der noch vorhandenen Daten trotzdem recht genau. Jedoch ist solch ein Verhalten nicht schön und es sollte ein Mechanismus geben, der ein versehentliches Löschen verhindert, oder zumindest diese Werte einmal absichert welche man im Nachhinein wieder löschen kann wenn der Nutzer es wünscht. – Uhrzeiten Etwas Anderes betrifft die Uhrzeiten welche in der Connect App an einigen Stellen angezeigt werden. Die zwei, hier im Nachtrag genannten Workouts, fanden von 18.00 – 18.30 Uhr statt, die andere von 18.40 bis 19.40 Uhr Beides ist auch im zeitlichen Verlauf des Diagramms zu entnehmen. Jedoch gibt mir die Connect App in der Aktivitätsübersicht Startzeiten von 16 Uhr und 16.40 Uhr an, diese sind somit ganze 2 Stunden nach vorn verschoben. Daraus resultiert also, dass die eigentlichen Daten richtig abgespeichert werden (Diagramm), jedoch die App hier falsche Daten interpretiert. Und meine Vermutung war goldrichtig: Auf der Garmin Connect Website selbst wurden genau diese Daten ebenfalls unter der falschen Uhrzeit angezeigt, jedoch im AM/PM System. Hier hatten diese Startzeiten von 4:00 PM und 4:40 PM. Daraufhin habe ich kurz einmal die (nur per Website erreichbare) Zeiteinheit und Zeitzone angepasst und somit wurden auch hier 16 Uhr und 16.40 Uhr anzeigt, richtiges System aber für die nun „alten“ Daten trotzdem noch falsch. Eine kurze Stichprobe mit einer neuen Aktivität bestätigte hier nun die nun richtige Workout-Zeit in der App und auf der Connect Website. Resümee: Zeitzone bitte einmal per Garmin Connect Weboberfläche unter Einstellungen => Zeitzone abändern, da dies im Gegensatz zu anderen Einstellungen wie Datumsformat, Zeitformat usw. in der App nicht zu finden ist. Somit ist dies mit den fehlenden Daten (siehe Oben in meinem Review) der zweite Schwachpunkt der App, die auch dort wünschenswert zum einstellen wären. – Nicht getragene Zeiten Kleine Erwähnung sind noch die nicht getragene Zeiten der Uhr, in der quasi der letzte Puls weitergehend interpretiert wird. Dies ist deutlich im oberen Bild der Connect App im Herzfrequenzverlauf zu sehen (ebene Linie). NACHTRAG 17. Mai: – Akkulaufzeit Nach 7 Tagen Nutzung mit insgesamt 5 Aufzeichnungen von je 60-100min hatte die vivoactive HR in meinem Fall noch eine Akku Restladung von 20% übrig als ich sie zum Aufladen angesteckt habe. Dazu sollte jedoch erwähnt sein, dass ich alle Workouts (sei es Laufband, Krafttraining, Kickboxen, freies Training und Indoor Cycling) im Fitness Studio ausübe, somit das GPS nicht benötige. Eventuell kommt daher der (meiner Meinung nach) extrem sparsame Betrieb zu Stande. Was die Laufzeit betrifft bin ich im Vergleich zu den anderen Geräten sehr zufrieden. Dies liegt aber auch (mit Sicherheit) an einem größeren Akku, der aus den größeren Abmessungen des Gerätes resultiert. Die Lade-Dauer würde ich von 20% zu 100% auf ca. 70min schätzen, genauere Zahlen werde ich hierzu beim nächsten Ladezyklus nachreichen. – Hautverträglichkeit Material Da ich beim Fitbit Charge HR damals nach ca. 2-3 Wochen stark rote und juckende Hautstellen bekommen habe, konnte und wollte ich es aus diesem und anderen technischen Gründen nicht weiter nutzen. Im Vergleich dazu zeigt die vivoactive HR hier nun nach guten eineinhalb Wochen keine Anzeichen, dass sie meiner Haut schaden würde. Ich trage Sie Tag und Nacht, im Fitness, beim Arbeiten, beim Duschen, und und und… Hoffentlich bleibt dies so, dies werden die nächsten Tage und Wochen zeigen.

  4. Geschenk sagt:

    Seit zwei Jahren nutze ich die Vivoactive beim Radfahren, da diese die GPS Daten aufzeichnet. Die Uhr ist mir sehr ans Herz gewachsen (trotz Apple Watch), kann aber ohne Brustgurt keine Herzfrequenz erkennen. Vom ersten Tag an trage ich das Vivosmart HR, da es für mich persönlich gut ist zu sehen, wie sich mein Puls über den Tag und auch nachts entwickelt. In Verbindung mit der Vivoactive eine tolle Kombination – sieht aber dann im Büro ziemlich nerdig aus 😉 Seit gestern nun trage ich die Vivoactive HR und habe, erstmal seit mehreren Jahren, am rechten Handgelenk keinen Schrittzähler. Ungewohnt. Als hübsch kann ich das Teil beim besten Willen nicht bezeichnen. Meine Idee war, die Vivoactive HR am rechten Handgelenk zu tragen, damit ich links mal wieder eine „richtige“ Uhr tragen kann. Das sieht jedoch so bescheuert aus, dass ich es lasse, denn die Uhr baut recht hoch und das Band ist sehr breit – eben wie bei einer richtigen Uhr. Ich habe, obwohl ich ein recht breites Handgelenk habe, die normale und nicht die XL-Variante gekauft (diese ist, Stand gestern 28.04.16 noch nicht zu bekommen). Das Band passt gerade noch sehr gut, es lappt nix über (beim Vivosmart HR habe ich die XL Variante und die ist fast schon zu groß). Die Anzeige – das Display Das Display ist auf den ersten Blick keinen Deut besser als bei der Vivoactive, allerdings lässt sich die Helligkeit in 5 Stufen einstellen. Die Touchfähigkeit ist deutlich besser geworden. Der Funktionsumfang …ist überwältigend. Diverseste Anzeigen lassen sich konfigurieren, unglaublich viele Sportarten lassen sich tracken. Herrlich 🙂 Die grafische Pulsanzeige über die letzten 4 Stunden in Form von schmalen Balken gefällt mir sehr gut. Akku Darüber kann ich noch nicht viel sagen. 30 Minuten GPS kosten ca. 8% Akku. Mein vorläufiges Fazit: Nerdige Optik, die selbst die Vivoactive weit in den Schatten stellt und alles andere als Attraktiv ist. Dafür bietet das Teil all das, was ich schon immer haben wollte in einem Gerät. Ich bin begeistert. Besser noch hätte mir die/das/der Vivoactive HR gefallen, wenn alles eine Spur schmaler ausgefallen wäre. Aber man kann eben doch nicht alles haben. im übrigen funktioniert die Aufzeichnung der Aktivitätsminuten inzwischen richtig gut, hier hat Garmin in den letzten Wochen richtig nachgelegt. Eigentlich möchte ich 5 Sterne geben, allerdings werde ich das Gerät nicht 24/7 tragen können. Bei Kundenterminen z.B. werde ich das Teil abnehmen, sonst werde ich nicht ernst genommen. Für ein eleganteres Design hätte ich auch gern etwas mehr bezahlt. Auch wenn es jetzt „nur“ vier Sterne sind: ich würde das Gerät immer wieder kaufen. Bekommen habe ich übrigens bei MM. Wenn ich was vergessen habe oder Du eine Frage hast: Bitte die Kommentarfunktion nutzen. Wenn Dir meine Ausführungen gefallen haben freue ich mich über ein „hilfreich“. Danke – bleibt gesund!

  5. Geschenk sagt:

    Ich vergleiche hier den Polar M600 und den Garmin vivoactive HR, weil es die für mich und meinen Verwendungszweck ansprechendsten Geräte sind, ich bin auf der Suche nach einem Fitnesstracker der auch das eine oder andere mehr kann. +++ Verpackung +++ Ist mir persönlich jetzt nicht so wichtig wie das präsentiert wird, aber es hat bei allen Geräten gut ausgesehen, man hat schon das Gefühl etwas Hochwertiges gekauft zu haben. +++ Start +++ Alle Geräte haben sich sofort mit dem Telefon koppeln lassen und waren gleich einsatzbereit. Sie kamen auch fast voll aufgeladen an, man muss also nicht erst herumfummeln und laden, sondern kann gleich loslegen – für Ungeduldige wie mich sehr wichtig  Beim M600 hat es eine Weile gedauert bis ich verstanden habe, dass man hier vorher Android Wear auch noch installieren muss bevor man in der Polar App loslegen kann, aber das ging dann relativ schnell. +++ Optik +++ Ist meiner Meinung nach Ansichtssache, dem einen gefällt das, dem anderen das. Für mich persönlich hat Polar in Sachen Optik die Nase vorne weil die Geräte abgerundet sind und doch sehr edel aussehen. Garmin wirkt hier ein recht klobig im Vergleich, sehr abgehackt und zurückgeblieben. Garmin hat ein normales Uhrband und am Ende der Schlaufe ist noch ein kleiner Dorn zum Einstecken damit sich nichts löst, gefällt mir gut. Der M600 ist für mein Handgelenk viel zu groß (ich verfüge über den üppigen Handgelenksumfang von 15 cm) und da sieht die Uhr doch etwas seltsam aus. Ich habe mich dann entschieden sie weiter hinten zu tragen, das geht dann, leider rutscht sie dann doch irgendwann wieder nach vorne. Der Verschluss ist hier ebenfalls wie ein normales Uhrband, aber mir viel zu lang und steht hinten dann ab. Das Gerät schmiegt sich auch nicht ans Handgelenk an weil es viel zu groß ist für meine Hand. Angenehm auf der Haut sind beide Geräte, da gibt’s nichts zu Meckern, Schwitzen ist normal würde ich sagen wenn man das Band enger tragen muss. Was aber schon ist, das Uhrband vom Polar zieht den Dreck magisch an, jeder Staubfussel schlägt sich hier nieder und nach einem Tag sieht das Band richtig grau aus und muss gewaschen werden – das ist beim Garmin ganz klar nicht der Fall. Beim Garmin gibt es im Shop zig Uhrendesigns die man sich herunterladen kann, unter anderem auch ein solches mit einer blauen Fortschrittsanzeige des Polar und noch viele viele mehr, wo gleich die ganzen Daten des Tages angezeigt werden etc. Auch beim M600 sind ein paar Uhrenoberflächen vorinstalliert die sehr ansprechend ausschauen und schnell gewechselt werden können. Was die Bänder angeht sollen ja für den Polar in Zukunft noch Wechselbänder kommen was dann ja schnell gehen wird, nachdem man das Gerät herausklippsen kann. Garmin hat auch Wechselbänder, die müssen allerdings umgeschraubt werden, kostet also sicher ein paar Minuten Zeit – ich gehe aber nicht davon aus dass man das täglich macht. +++ Display +++ Polar hat ganz klar die schönere Farbanzeige, diskussionslos. Garmin ist da ein wesentlich schwächer, das Display ist immer aktiv aber unbeleuchtet und das Licht schaltet sich standardmässig nur auf Knopfdruck ein (Gesten kann man einstellen). Beim M600 ist das Display auch immer aktiv, jedoch dunkelt es sich bei Inaktivität ein bisschen ab und wenn man das Handgelenk herdreht wird es wieder aktiv und heller. Nachts kann man das Display ausschalten damit es nicht stört. Im Sonnenlicht ist interessanterweise das Display von Garmin besser lesbar als das von Polar. +++ Bedienung +++ Beide Geräte lassen sich anfangs recht intuitiv bedienen, bei speziellen Dingen muss man dann halt die Anleitung zu Rate ziehen, ist aber kein Problem. Ich lese mir ohnehin immer die Anleitung im Schnellverfahren durch weil da oft Dinge genannt werden, die ich noch gar nicht entdeckt habe und wohl auch nie entdecken würde durch reines herum probieren. Der Garmin ist im Display immer aktiv – zwar dann unbeleuchtet, aber aktiv – und es kann sofort losgewischt werden zu „Mein Tag – Schritte – Intensitätsminuten – Letzte Aktivität – Wetter – Benachrichtigungen – Kalorien – Herzfrequenz“ und diese Widgets können noch beliebig im Shop erweitert werden, die Reihenfolge kann umgegliedert werden etc. Beim M600 findet man alle möglichen Apps da er ja eine Smartwatch ist, die Anzeige von Polar selber ist hier auf Mein Tag und das Training zusammen geschrumpft, die Herzfrequenz kann man sich nur mehr über Google Fit messen lassen, was ich schon sehr schade finde. Sicher, man kann jetzt mit seiner Sportuhr sprechen und alles über Sprachsteuerung machen, aber vom Fitnessfaktor her kommts da jetzt schon ein bisschen zu kurz. Durch Antippen kommt man dann ins Untermenü, wobei bei mein Tag Schritte, Distanz, Kalorien und die Trainingseinheiten angezeigt werden, dort kann man sich dann auch gleich die Ergebnisse des Trainings anzeigen lassen. +++ Ziele / Aktivitäten +++ Während man beim Polar zwischen 3 Niveaus wählen kann und das dann gleich bleibt, berechnet Garmin das erste Ziel anhand der eingegebenen Benutzerdaten und passt das Ziel dann täglich an, kann auch manuell gemacht werden. So motiviert er jeden Tag, das nächste Tagesziel zu erreichen und immer mehr zu leisten. Man kann sich übrigens bei beiden Geräten auch mit anderen vergleichen, wenn man sich in der App dazu anmeldet sieht man die Werte von anderen Benutzern. Für mich ist es nichts, ich vergleiche mich lieber mit mir selber und versuche meine eigenen Leistungen zu steigern. Sehr seltsam finde ich allerdings die Tatsache, dass ich bei Garmin zu Mittag 9011 Schritte und 7,0 km zurückgelegt habe, während der M600 auf 12282 Schritte und 8,37 km kommt – und das wo beide Geräte über GPS verfügen? Finde ich unerklärlich, aber die Schritte werden wohl nur über den Beschleunigungssensor gemessen. Wohl gemerkt habe ich zum Testen beide Geräte an der linken Hand getragen (zur gleichen Zeit), die Differenz ist also nicht gerechtfertigt. Garmin berechnet beim Schrittziel übrigens nur Schritte, während Polar ein Aktivitätsziel hat und dort jede Aktivität eingerechnet wird. Mein Schrittziel habe ich in dem Fall bei Garmin noch nicht erreicht, habe aber morgens schon Intervalltraining gemacht und damit schon um 9 Uhr mein Tagesziel beim Polar gesprengt (habe dort Niveau 1 eingestellt und das dann gleich mal auf Niveau 2 korrigiert). Das muss sicher jeder entscheiden wie er das lieber hat, ich finde die Anzeige von Garmin nicht so schlecht, weil er – egal was man sonst noch tut – schon motiviert das Schrittziel auch noch zu erreichen. Die Höchstdifferenz war übrigens Garmin 11551 Schritte – 9,55 km und M600 20360 Schritte – 13,0 km, nur welcher Wert ist jetzt der Richtige? Und das ist ja auch nicht gerade wenig sondern 50% (!!! man stelle sich das vor) Differenz! Nachdem ich mich eingehend damit beschäftigt habe und das rückgerechnet habe habe ich bemerkt, dass Polar eine Schrittlänge von ca. 60 cm heranzieht beim Gehen während Garmin eine Schrittlänge von ca. 80 cm heranzieht – ich bin zwar 1,74 m groß aber eine Schrittlänge von 80 cm erreiche ich beim Spazierengehen nicht, deshalb habe ich in den Benutzereinstellungen die Schrittlänge auf benutzerdefiniert umgestellt und korrigiert. +++ Training +++ Man kann bei beiden Geräten aus verschiedenen Sportprofilen auswählen, dafür werben die Teile ja, dass sie Multisportfähig sind. Es sind auch alle wasserdicht, also zum Schwimmen geeignet. Die Herzfrequenz im Wasser misst keines der Geräte, das geht bei beiden nur mit einem gekoppelten Pulsgurt. Ist für mich jetzt auch nicht unbedingt notwendig weil ich kein Triathlet bin und dann hätte ich sowieso eine Sportuhr und keinen Aktivity Tracker, aber nett wärs natürlich schon gewesen wenn man schon damit Schwimmen gehen kann dass dann alles klappt. Das Training wird bei beiden Trackern leicht gestartet, hier kann man beim Garmin ganz genau definieren was man alles in der Ansicht haben möchte und sich das individuell zusammen stellen – auch während des Trainings – während man bei den Polaren vorher in den Sportprofilen definieren muss welche Ansicht man haben möchte, während des Trainings kann man hier nichts mehr ändern. Sehr schade finde ich auch, dass man hier keine Höhe anzeigen lassen kann, was beim Garmin sehr wohl geht und fürs Wandern recht praktisch ist – dabei hat der M600 aber einen Höhenmesser, wofür ist nur die Frage, Polar hat mir dazu mitgeteilt dass es aktuell nicht möglich ist die Höhe anzuzeigen. Hinterher online sieht man auch nur eine Legende, nicht die genauen Auf- und Abstiegsdaten. Falls man einen Narren an dem Herzfrequenzbild von Polar mit den Balken in Farbe gefressen hat das ist kein Problem, da gibt es eine Erweiterung von Garmin zum Herunterladen die so ähnlich aussieht. Nach dem Training kann man sich auf beiden Geräten eine Zusammenfassung anzeigen lassen, was hier nett ist bei den Polaren ist der Benefit, wo ein vordefiniertes Feedback zum Training steht, ich glaube aber dass einen das irgendwann nicht mehr ausreichend motiviert – weil es ja immer die selben Texte sind – und in dem Moment wo man sich mit Herzfrequenzzonen beschäftigt weiß man auch selber ganz genau, welche Auswirkung das Training in welcher Zone hat, ausserdem steht das auch bei jedem Gerät in der Anleitung. Das wird übrigens von einer durchschnittlichen maximalen Herzfrequenz berechnet, ein Wert der über Alter, Größe und Gewicht gezogen wird. Wer es ganz genau wissen will sollte beim Arzt einen Laktattest durchführen lassen, dann kann man die maximale Herzfrequenz und somit auch die Zonen individuell einstellen. Bei Garmin gibt es hier auch einen Vibrationsalarm wenn der Puls zu hoch wird, so dass man sich sehr schön einstellen kann dass man zB beim Gehen in der Fettverbrennungszone bleibt – notwendig ist es aber nicht, weil man ohnehin öfter auf die Uhr schaut und mit der Zeit ins Gefühl bekommt, wann man aus der Fettverbrennung raus geht und ins Herz-Kreislauf-Training rein kommt. +++ Pulsmessung +++ Sehr enttäuscht hat mich die Tatsache, dass Polar lediglich die Herzfrequenz während eines Trainings misst und nicht den ganzen Tag über wie der Garmin. Ich finde so eine Tagesleiste schon recht interessant, zumal der Garmin auch unter der Herzfrequenzkurve eine Bewegungskurve hinlegt. Somit sehe ich auf den ersten Blick, war mein Puls hier hoch weil ich mich bewegt habe oder hab ich mich über etwas aufgeregt. Fitness sollte ja ein Gesamtzustand sein und da kann man dann noch besser an vorhandenen „Baustellen“ arbeiten. Auch kann man beim Garmin den durchschnittlichen Ruhepuls ermitteln, was ja nicht ganz unwesentlich ist. Das kann man bei Polar nur indem man immer ca. um die selbe Uhrzeit über Fit seinen Puls ermittelt und dann sieht wie er sich verändert – Garmin macht das halt alles automatisch. Polar hat es sich hier wieder einfach gemacht, es gibt natürlich in der App Polar Beat den Fitnesstest, den kann man aber leider wieder nur durchführen wenn man einen Pulsgurt koppelt. Das ist für den Preis eigentlich ganz schön frech. Garmin zeigt die Pulswerte während des Trainings wirklich im Sekundentakt an, während beim M600 der Puls nur alle 10 Sekunden angezeigt wird. Interessanterweise stimmten der Höchstpuls und der durchschnittliche Puls dann aber im Laufe der Aktivität dennoch bei beiden Geräten zusammen, das scheint also nicht wesentlich zu sein – oder es wechselt einfach nur die Anzeige alle 10 Sekunden und der Puls wird sehr wohl dauerhaft gemessen beim Polar. +++ GPS +++ Zeitmäßig wechseln sich Garmin und M600 ab, mal findet der das GPS schneller mal der andere, ich habe auch den Garmin auf Glonass umgestellt um das vergleichen zu können. Bei Trainingsstrecken stimmt das ziemlich überein bei den Geräten, beim Rasenmähen im Garten schauts da schon anders aus, da hätte ich bei Polar gleich mal über die Straße und auch beim Nachbarn mit gemäht – aber das ist ja auch nicht wesentlich  Hauptsache beim Training passts. Wenn man in einem Gebäude drin war und raus kommt ist meist Garmin schneller gewesen. +++ Smart Notifications +++ Klappt mit beiden Geräten wunderbar, bei Polar noch eine Spur detaillierter weil ich nach der ersten Benachrichtigung einer App festlegen kann, ob diese blockiert wird oder nicht. Emails klappen hier auch, bei Garmin nur Gmail und sonst alle anderen Apps genauso. Beim M600 kann man hier sofort per Sprachsteuerung antworten – wenn mans denn merkt. Die Vibration ist sehr sehr schwach und leise, da kann dann schon sein dass man irgendwas nicht bemerkt – gilt auch für die normalen Alarme bzw. Wecker – da gibt der Garmin schon bisschen mehr Gas. Übersehen kann man es dennoch nicht, weil es beim M600 unten am Rand als sogenannte Karte angezeigt wird bis man es wegwischt. +++ Laden +++ Finde ich jetzt bei beiden Geräten nicht optimal, Garmin verwendet ein eigenes Ladegerät über USB das nur für das Gerät verwendet werden kann und recht fest auf den Tracker aufgeklippst werden muss. Der M600 verfügt über einen Magnetstecker der sich selbst andockt und problemlos lädt, allerdings sehr locker sitzt und wenn man nicht aufpasst dann lädt er schon wieder nicht mehr. Was mich da irritiert hat war der Hinweis, dass der Akku nach ca. 300 Ladevorgängen deutlich nachlässt. Das wären bei einer Ladung alle 2 Tage nach ca. 600 Tagen – also nicht mal 2 Jahren! Und dann? Lädt man permanent oder kauft ein neues Gerät? Alle Geräte sind recht zackig aufgeladen, da gab es nichts, wobei ich das Gefühl hatte dass der Garmin trotzdem schneller lädt als der Polar und der Akku hält auch wesentlich länger, 4 Tage sind da gar kein Problem. +++ Synchronisation +++ Garmin synchronisiert automatisch sobald man die App startet über Bluetooth, geht auch recht schnell. Wenn das Telefon in der Nähe ist werden Aktivitäten nach Abschluss auch automatisch übertragen und man bekommt eine Nachricht dass sie zur Ansicht bereit ist. Der M600 synchronisiert sich entweder über Bluetooth oder über WLAN was in der Theorie ganz toll klingt, denn so braucht man das Telefon nicht immer mit zu schleppen in einen anderen Raum. Bei Telefonaten wieder komisch, ich seh auf der Uhr dass mich jemand anruft, hab aber keinen Schimmer wo das Handy ist, also muss man erst wieder auf die Suche gehen, denn auch mit Ohrstöpsel klappts nicht über die Bluetooth Reichweite hinaus. Leider ist es irgendwann so, dass WLAN abgeschaltet wird wegen dem Akku und irgendwie hatte ich immer Probleme bei der Synchronisation, wieder Handy aus, M600 aus, dann ging wieder alles normal. Bei mir war es im übrigen auch so, dass erst bei starten der App synchronisiert wurde, also nichts anders als beim Garmin. +++ App +++ Polar bietet die Apps Polar Flow und Polar Beat, beides sehr minimalistisch gehalten. Eine Tagesübersicht in 24 Stunden Aufteilung wo man sieht wie lange man gelegen, gesessen, gestanden bzw. Hausarbeit gemacht hat, mittel oder hoch aktiv war, das selbe auch für die Woche und den Monat. Gesamt Schritte, Distanz, Aktivitätszeit, Kalorien, wie oft man inaktiv war (wenn man zu lange inaktiv ist senden beide Geräte einen Alarm aus), Schlafanzeige mit Nachtschlaf, erholsamer und unruhiger Schlaf, bei der Monatsanzeige gibt es noch eine Gewichtsstatistik (dort kann man das Gewicht aber nicht eingeben, das muss man online machen). Dann gibt es eine Übersicht über alle Trainings mit Kalender, dort kann man sich die Trainingszusammenfassung anzeigen lassen. Ausser den Einstellungen wars das schon und man kann dort nichts ändert, das geht alles nur online. Da verwöhnt Garmin mit einer Flut von Informationen dass es das Herz erfreut. Die Tagesübersicht zeigt schnell alles an was man für heute wissen muss, unter anderem auch die Aktiv-Kalorien was ich hilfreich finde, je höher die Aktivkalorien desto eher kann man sich eine Leckerei ohne Nachwirkung gönnen. Man könnte hier auch die aufgenommenen Tageskalorien in der Partnerapp MyFitnessPal aufzeichnen aber da gestehe ich, das ist mir zu mühselig. Installiert habe ich sie dennoch weil sie einen Scanner enthält, dann und wann ganz interessant was ein Lebensmittel für den individuellen Bedarf heißt. Von der Schnellansicht geht es dann weiter in die Untermenüs, in allen Bereichen sind umfangreiche Statistiken vorhanden und auch in der Seitenleiste findet man jede Menge Statistiken. Jede Aktivität kann umbenannt und betitelt werden wie man das möchte, finde ich sehr praktisch weil ich dann genau weiß wann ich was gemacht habe und wie das jeweilige Training dann war. Falls die Schlafzeit nicht richtig erkannt wurde (was bei mir fast täglich passiert weil ich vorher noch im Bett lese) kann man sie hier mühelos ändern, während sie beim Polar dann einfach so angenommen ist. Jede Aktivität kann bei Garmin umbenannt werden was ich toll finde, so sehe ich auf den ersten Blick wann ich welche Aktivität gemacht habe – also nicht nur genau was, sondern wie es heißt weil ich mir das dazu schreibe. Oder bei Wanderungen oder Spaziergängen kann man auch den Text ändern damit man sich leichter tut. Das alles bietet Polar leider nicht an, man hat da zwar eine grafische Darstellung von den Tagen aber bei weitem nicht so detailliert wie beim Garmin. Bei Garmin ist auch getrennt ob man einfach nur tagsüber gegangen ist (also Aktivität) oder ob man ein Training Gehen gestartet hat, eine Statistik über Herzfrequenz, Gewicht etc. – alles was das Herz begehrt. Was ich mir hier noch wünschen würde ist dass man seinen Körperfettwert getrennt eingeben kann, aber das geht leider nur, wenn man eine Waage von Garmin dazu koppelt. +++ Online +++ Online spiegelt sich die Ausführung der Apps total wieder, Polar sehr minimalistisch, Garmin sehr ausführlich. In beiden Varianten kann man noch mehr für sich herausholen als aus der App, Polar bietet wieder den Benefit an das Training zu analysieren. Garmin hat das nicht, punktet dafür durch ausführlichere Statistiken. +++ Preis +++ Um die Funktionen bei beiden Geräten voll nutzen zu können (also auch zum Schwimmen bzw. bei Polar für den Fitnesstest) muss man wohl oder übel auch in den Brustgurt investieren. Das heißt bei Garmin derzeit 249,00 + 78,00 für den Brustgurt = 327,00 Euro gesamt. Der Polar mit derzeit 349,00 + 54,00 für den Brustgurt = 403,00 Euro gesamt. Während man beim Garmin auf den Brustgurt verzichten könnte wenn man ihn nicht für die Pulsmessung beim Schwimmen braucht, ist der Brustgurt bei Polar fast unverzichtbar wenn man den Fitness Test machen möchte. Ohne die Gurte sind es 100 Euro Differenz, mit den Gurten 76,00 Euro. Ich persönlich würde den Puls beim Schwimmen nicht brauchen, sehr wohl aber den Fitnesstest – also bräuchte ich den Polar mit Gurt und den Garmin ohne und da macht die Differenz dann schon wieder 154 Euro aus. +++ Fazit +++ Im Grunde genommen kommt es sehr darauf an worauf man Wert legt. Möchte man eher eine Fitnessuhr mit detaillierten Auswertungen und dem Maximum an Möglichkeiten für dieses Geld, nimmt man in Kauf dass es halt nicht so schön ausschaut und auch nicht sprechen kann mit seiner Uhr dann sollte man eher zum Garmin greifen. Legt man Wert auf die Optik und geht eher in Richtung Smartwatch, wobei die Fitnessfunktionen eher im Hintergrund stehen dann sollte man wohl eher zur Polar greifen. Wobei ich sage dass es für jemanden der beide Geräte nur als Fitnesstracker nutzt und nur eine grobe Übersicht über seine Aktivität braucht bzw. etwas das motiviert, für den wird es ziemlich egal sein dass Polar bei den Auswertungen und Möglichkeiten schwächelt. Je aktiver der Mensch wird, desto mehr wird er Wert legen auf Infos und Auswertungen. Ich zB bin mittelmäßig aktiv, gehe fast jeden Tag ca. eine Stunde spazieren, mache 3x die Woche Bodyweight und 4x die Woche Mobilitätstraining. Am Wochenende mal ein bisschen wandern und wenn das Wetter schlecht ist ein Spaziergang am Laufband. Aber sogar ich möchte gerne wissen wie sich mein Status verändert und das so genau wie möglich, weil doch nur das motiviert – mich zumindest  Sicher lege ich auch Wert auf die Optik, aber dass die Polar mir viel zu groß ist und klobig aussieht ist da schon ein großer Nachteil, da hilft das tolle Display auch nix mehr. Ich für meinen Teil habe mich für den Garmin vivoactive HR entschieden und hoffe, dass Garmin vielleicht ein Gerät auf den Markt bringt das die gleiche Leistung mit mehr Optik hat!

  6. Geschenk sagt:

    Bevor ich die Uhr kaufte, las ich etliche Rezensionen zu ähnlichen Produkten. Der Markt ist ja mehr als überschwemmt mit derartigen Geräten. Da ich bereits einen alten Forerunner 305 von Garmin besaß und mit diesem sehr zufrieden war, griff ich zur vivoactive HR. Insgesamt ist es ein gutes Gerät, ich würde es allerdings noch als Bananenprodukt bezeichnen, welches beim Kunden reift. Was alles funktionieren soll, kann man der Anleitung oder diversen Tests entnehmen, ich schildere nur, was bei mir nicht gut funktioniert. Benutzt wird das Gerät mit einem iPhone 5S, neuster Firm- und Software, sowie dem Garmin Online-Konto. 1) Uralt-Firmware bei Auslieferung. Vor 3 Wochen bestellt und eine Uhr mit Uralt-Firmware bekommen. Die hatte wohl noch massive Verbindungsprobleme zum Smartphone, so dass die Ersteinrichtung recht holprig verlief. Nachdem gekoppelt war, verlor die Uhr ständig die Verbindung zur App. Nach einiger Zeit (geschätzt 2-3 Stunden) meldete die Uhr dann, dass sie eine neue Firmware bekommt (geht automatisch über die App). Gewartet… neu gestartet und… Verbindung ganz weg. Zwar zeigte Uhr und ab an, dass eine Kopplung besteht, es war aber keinerlei Synchronisation mehr möglich. Komischerweise hatte die Uhr auch nicht die neuste Firmware geladen, sondern irgendeine der Versionen zwischen Auslieferung und aktuellster. Also Kopplung manuell getrennt, erneut eingerichtet und alles neu konfiguriert. Erst etliche Stunden später zeigte die Uhr dann erneut an, dass sie eine Firmware herunterlädt. Dies war dann die aktuelle und es musste nicht neu gekoppelt werden. Seither ist zumindest die Verbindung Uhr < --> App stabil. 2) Abgleich der Einstellungen hängt. Wenn ich z.B. das Uhrzeitformat und die Maßeinheit in der App umstelle, dann die Uhr synchronisiere, ist zunächst alles ok. Es passiert aber immer wieder, dass bei späteren Synchronisationen die Einstellungen wieder nicht stimmen. Meistens liegt das daran, dass das Online-Konto die Einstellungen nicht übernimmt und sich dann irgendwann „durchsetzt“, so dass die Einstellungen denen im Konto entsprechen. Hier hakt die Software wohl noch, da der Abgleich Uhr < --> App < --> Konto zumindest bei mir noch nicht zuverlässig klappt. 3) Totale Abstürze der Uhr. Innerhalb der nun 3 Wochen hat sich die Uhr bereits zweimal komplett aufgehängt. Beim ersten Mal geschah dies, als ich ohne Bluetooth-Verbindung zum iPhone auf das Wetter-Widget kam. Es fror alles ein, die Uhr reagiert auf nichts mehr und musste vollständig zurückgesetzt werden (einschl. Kopplung mit iPhone und kompletter Neueinrichtung – sehr ärgerlich). Beim zweiten Mal fror „nur“ die Bedienoberfläche der Uhr ein, als ich eine Nachricht vom Handy auf der Uhr anzeigen ließ. Im Hintergrund lief der Schrittzähler weiter, jedoch half auch hier nur ein Reset. Wenigstens war die Kopplung noch da, so dass nicht alle Einstellungen weg waren. Die Software-Probleme ärgern mich doch sehr. Ich bin von Garmin andere Qualität gewohnt und hätte lieber ein Produkt mit weniger Features, welches stabil läuft. Anscheinend gibt es aber bei der vivoactive HR Konstellationen, bei welcher die Software nicht funktioniert. Hoffentlich behebt Garmin diese Mängel noch, bevor die nächste Serie auf den Markt kommt und man sich nur noch um deren Entwicklung kümmert. Wäre ich nicht überzeugt, dass auch andere Hersteller mit ähnlichen Problemen kämpfen, würde ich die Uhr zurückschicken. Leider befürchte ich, sieht es woanders nicht besser aus.

  7. Geschenk sagt:

    Ich nutze seit Jahren Runtastic, habe eine Runtastic GPS Uhr und auch einen 30 Euro China-Aktivitätstracker. Warum ich den Kauf der Vivoactive HR noch keine Sekunde bereut habe und ein Freund die Polar M600 gegen die Vivoactive HR getauscht hat, versuche ich hier zu beschreiben: + Zuerst: Ich konnte mit der Firmware 2.90 keine Bugs mehr entdecken, auf die sich viele ältere Rezensionen berufen (Firmware 2.90 gibt es seit Mitte September), also wurden viele Fehler ausgebessert. Die Uhr läuft bei mir fehlerfrei, auch keine Übersetzungsfehler etc. Nachtrag: Gelegentlich werden Systemeinstellungen nicht gespeichert (zB Beleuchtungsdauer, Uhrzeitformat 12/24 h) ist aber nicht weiter schlimm. + Die Vivoactive HR ist eine reine Sportuhr. Wer eine Smartwatch mit Sportfunktionen will, soll eher zur Polar M600 oder anderen Modellen greifen. Es gibt keinen internen Speicher für Mp3’s, WLAN usw. Dafür sind die Sportfunktionen perfekt durchdacht und sehr leicht zu bedienen. + Das GPS ist ein Wahnsinn. Weder mein Navi noch mein Smartphone noch die Runtastic Uhr kommen nur annähernd an die Genauigkeit und Schnelligkeit dieses GPS-Sensors ran. Das GPS-Signal wird meist in unter 5 Sekunden gefunden. Habe spaßhalber bei der Feldarbeit am Traktor mitgetrackt (siehe Bild). Die Arbeitsbreite vom Gerät war 3 Meter. Also arbeitet das GPS deutlich innerhalb +/- 5 Meter Genauigkeit. + BEDIENUNG: Sehr durchdacht. 2 Knöpfe + Touchsreen. Mit der rechten Taste kommt man sofort zur Tracking-Sportarten-Auswahl (Apps). Innerhalb weniger Sekunden kann man also das Tracking starten. Welche Sportarten man angezeigt bekommen will, kann man sehr einfach einstellen. Zusätzliche Sportapps lassen sich mit der Connect App installieren. Die Tasten sind bewusst an der Vorderseite und nicht seitlich, dass man beim Sport (zB bei Liegesstützen) nicht versehentlich die Tasten betätigten kann. Das Touchscreen reagiert sehr gut, natürlich nicht so zügig wie bei Smartphones. Widgets lassen sich beliebig anordnen und durch vertikales Scrollen ansehen (zB letzte Aktivität, Ziele, Wetter etc.) + INDIVIDUALISIERUNG: Wie gesagt, man kann sich Sportapps beliebig zusammenstellen, man kann sich Widgets beliebig anordnen, man kann sich die Uhr beliebig designen. Ob analog oder digital, ob Statistiken gleich am Hauptscreen oder nicht …. man kann sich mittels Uhrenoberflächen (via Download) die Uhr gestalten wie man will. + DISPLAY: Dazu nur ein Wort … GENIAL. Es ist kein Smartphone Display, das Fotos anzeigen kann. Es ist dauerhaft an, aber unbeleuchtet. Die Beleuchtung schaltet sich per Tastendruck ein. Es hat auch nur wenige Farben. Aber die Helligkeit ist ein Wahnsinn. Je heller die Umgebung, desto heller wirkt das Display, obwohl keine Beleuchtung an ist! Sogar 1 Meter unter Wasser lassen sich die Daten noch ablesen. Dieses Display ist PERFEKT für eine Sportuhr konzipiert und ist sehr akkuschonend. + AKKU: Ich würde mir nie eine Uhr wie die Polar M600 kaufen, wo der Akku nur 2 Tage hält. Die Vivoactive HR schafft es im Tracking Modus mit GPS und Herzfrequenzaufzeichnung auf ca. 10 Stunden. Ohne Tracking kommt man locker auf >7 Tage. Der Schrittzähler ist dabei immer aktiv und die HR-Aufzeichnung auch (wenn auch nicht dauerhaft, sondern in kurzen Intervallen). ACHTUNG: Es sind LiPo-Akkus verbaut (wie in fast allen Smartwatches), die haben nur 200-300 Ladezyklen!! Man kann sich also leicht ausrechnen, wie lange die Polar und wie lange die Garmin halten wird …. Eigentlich eine Frechheit. Ladezeit ca. 1 Stunde. + HERZFREQUENZ: Viel besser als erwartet. Man kann in den meisten Fällen getrost auf den Pulsgurt (den es ab ca. 30 Euro zu kaufen gäbe) verzichten. Bei raschen Pulsanstieg/abfall hängt die Handmessung etwas hinterher, aber damit kann ich leben und sie braucht ein paar Sekunden, bis die richtigen Werte angezeigt werden. Am Display kann man sich den Pulsverlauf der letzten 4 Stunden anzeigen lassen. Und der Ruhepuls wird angezeigt. Im Nicht-Tracking Modus wird jede Minute der Puls gemessen und den ganzen Tag aufgezeichnet. Es ist einfach toll, bei normalen Alltagaktivitäten den Puls zu beobachten (zB Büro, Treppen steigen, Auto fahren, Fussball schauen, Sex ;-)). Mit Pulsgurt würde man das nie machen. Nachtrag: Die Pulsmessung funktioniert auch problemlos im sehr hohen Bereich (>180 Puls). Zusätzliche Info: Ich habe sehr behaarte Hände, die Uhr hat keine Probleme damit. + INTENSITÄTSMINUTEN: Die Uhr schlägt vor, sich pro Woche 150 Minuten intensiv zu bewegen (anhand von Pulsbereichen berechnet). Das finde ich als Büro-Hengst genial und ist ein sehr attraktives Ziel für mich persönlich. + SCHRITTZÄHLER: Viel genauer als mein 30 Euro China gerät. Es werden weniger Fehlschritte erfasst. Aber wie bei allen Armband-Schrittzählern gilt, dass man ihn mehr als Aktivitästracker sehen sollte und nicht als Schrittzähler. Es lassen sich Fehl-Schritte durch gewisse Alltagsbewegungen einfach nicht vermeiden. Nachtrag: Der Schrittzähler lässt sich weniger manipulieren als zuerst gedacht. Schwingt man den Arm bewusst im Sitzen, werden meist keine Schritte gezählt. Trage ich mein Kind am Arm im Gehen und der Arm schwingt nicht mit, werden dennoch meist Schritte erfasst. Der Schrittalgorithmus dürfte also doch sehr ausgeklügelt sein. + INAKTIVITÄT: Man kann sich erinnern lassen, wenn man sich länger nicht bewegt hat. Finde ich gerade im Büro sehr sinnvoll. Die erste Erinnerung kommt nach ca. 1 Stunde, dann muss man sich wieder ca. 200 Schritte bewegen, um den Inaktivitätsstatus zu löschen. + STOCKWERKE: Über eingebauten Barometer zählt die Uhr die Stockwerke mit. Funktioniert überraschend gut, auch wenn es hier zu Abweichungen kommen kann. + SCHLAFANALYSE: War für mich ein Hauptkaufgrund, weil ich sehr schlecht schlafe. Die App visualisiert die Schlafphasen wirklich sehr gut, man kann die letzten Tage schön miteinander vergleichen. Genau das wollte ich. Auch die Einschlafzeit (wenn man im Bett liegt und sich nicht mehr bewegt) und Aufwachzeit werden wirklich sehr genau erfasst. Die Tiefschlafzeit korreliert bei mir eindeutig mit dem Fitnessgrad am folgenden Tag. Wenn ich am Abend vorm Fernseher sitze, wird das gelegentlich als Einschlafzeit erfasst, kann man aber problemlos morgends in der App korrigieren. + SPORTTRACKING: Man kann sich bis zu 3 Seiten mit beliebigen Werten selber einrichten, die auf der Uhr angezeigt werden sollen. Für jede Sportart extra! + SCHWIMMEN: Es werden die Bahnen gezählt, die man schwimmt bzw. man kann die Bahnlänge einstellen. Die Uhr erkennt irgendwie den Richtungswechsel. Es kommt aber zu Fehlmessungen, wenn man während einer Länge von Brust auf Rückenschwimmen wechselt, dann wird das als Bahnwechsel erkannt. + ZIELE: Man kann sich Ziele für Schritte, Stockwerke, Intensitätsminuten etc. festlegen. Finde ich persönlich sehr motivierend, gerade unter der Büro-Arbeitswoche. + OPTIK/HAPTIK: Die Uhr wirkt nicht so klobrig wie die M600, ist aber dennoch relativ groß. Das Armband ist sehr angenehm. Keine Schönheit, aber ich schäme mich auch nicht dafür. Im Gegenteil, so sehen andere, dass ich sportlich bin 🙂 + BENACHRICHTIGUNGEN: Man kann sich die Benachrichtungen vom Handy auf die Uhr schicken lassen. + ALARM: Weckalarm durch Vibrieren (wenn auch ziemlich laut). So weckt man den Partner nicht auf. + CONNECT APP: Auch hier legt Garmin der Konkurrenz sehr viel vor. Die App ist bugfrei (habe noch keinen gefunden) und hat schier unendlich viele Auswertungsmöglichkeiten. Hier kann man sich als Statistikfreak austoben. Auch Apps lassen sich so auf die Uhr mittels Bluetooth laden. Aktivitäten lassen sich nachträglich auch editieren. Negativ: Man braucht eine Internetverbindung, die Daten sind nämlich am Server gespeichert. + VERBINDUNG zum Handy: Funktioniert in 90 % der Fälle sofort, sonst hilft ein paar Minuten warten, ein Neustart des Handys oder aktiv auf der Uhr die Sync starten. + DATENSCHUTZ: Garmin ist ein US-Unternehmen, man kann also davon ausgehen, dass die Daten weitergeben werden, steht auch so unverblümt in den Datenschutzbestimmungen. Muss jeder für sich entscheiden, ob er das will oder nicht. FAZIT: Die Uhr ist in Sachen Usability, GPS-Genauigkeit, Display, Akku und Funktionen perfekt auf Sport/Aktivitätstracking ausgerichtet und ist keine Smartwatch. Also perfekt für Sportler. Darüber hinaus lässt die wirklich sehr gute Handyapp keine Wünsche offen. Die Uhr motiviert mich wirklich, mich mehr zu bewegen und macht richtig Spaß, vor allem dank der ständig verfügbaren HR-Messung. Tracking-Freaks werden sich freuen. Mittlerweile haben in meinem Freundeskreis vier sportliche Leute die Uhr und keiner hat den Kauf bereut. Wenn die Rezension hilfreich war, dann freue ich mich über eine „Hilfreich“ Markierung

  8. Geschenk sagt:

    Was die Uhr kann, kann man sich in vielen Testvideos auf Youtube oder Testberichten anschauen, ich wollte speziell auf die Sachen eingehen die mir nicht gefallen, aber auch wieso ich mir die Uhr erneut kaufen würde. Wenn der Markt der Activity-Tracker überschwemmt ist, wie bringt man seinen eigenen Activity-Tracker am besten unter die Leute? Man liesst sich durch die verschiedenen Rezensionen, Foren und Tests und baut dann einen Tracker, welcher auf die Wünsche der Käufer eingeht. Genauso hat Garmin den Vivoactive HR entwickelt! Alles was ich an anderen Trackern vermisst habe, bietet mir diese kleine Maschine. Unter anderem war es mir wichtig dass man nicht nur Laufen separat tracken kann, sondern auch schwimmen und im Sommer geh ich auch gerne Rudern. Dies hat Garmin mit an Bord. Doch nicht nur das: dank der Move IQ wird mir am Ende des Tages nicht angezeigt ich solle mich mehr bewegen wenn ich den ganzen Tag mit dem Rad oder (öfters) mit dem Longboard unterwegs bin. Vivoactive HR merkt wenn man sich bewegt, auch auf dem Rad! -> geil gemacht Garmin …. ein echter Tracker. Dann denkt man sich: Wieso soll ich so einen Tracker kaufen, für das gleiche Geld kann ich mir eine Smartwatch kaufen. Sieht besser aus und mit Android Wear hat man da viel mehr Möglichkeiten, unter anderem auch Laufapps (Runtastic) und auch Activity Tracker. Doch hier hat Garmin auch saubere Arbeit geleistet: Über die Garmin Connect App kann man auf den „App Store“ von Garmin greifen. Hier gibt es neben anderen Uhrenoberflächen noch Apps und Widgets. Die Auswahl ist überschaubar, doch das Nötigste wird angeboten. (Über Kompass Widgets, Google Map Widgets, Telefonsuche App,GPS anzeige, etc). Ausserdem hällt der Akku der Vivoactive HR ein gutes Stück länger als bei den Smartwatches, 5m wasserdicht schafft auch nicht jede Smartwatch (wenn das überhaupt eine schafft). Was ich auch noch erwähnenswert finde ist die intuitive Bedienbarkeit. Irgendwie schafft man es ohne Probleme alles zu finden was man sucht. Die Bedienung ist ähnlich wie die von Android Wear, aber da alles einfacher aufgebaut ist, verläuft man sich nicht in Untermenüs. Was mir sonst noch wirklich gefällt: – die gute Ablesbarkeit bei Sonne – im Dunkeln duch das Drücken der „Zurück-Taste“ (oder „Aus-Taste“) wird der Bildschirm erhellt … so wie bei meiner alten Casio G-Shock. – unter der Dusche wird der Display nicht durch Wassertropfen aktiviert. Versehentlich den Musikplayer vom Handy starten: Nope. – Falls man dann doch Angst hat unbeabsichtig das Display zu ändern, hat man die Möglichkeit eine Displaysperre zu aktivieren. (längeres drücken des Aus-Knopfes) – beim Schwimmen ist das Display die ganze Zeit über erhellt -> gute ablesbarkeit auch während dem Schwimmen. – GPS wird innerhalb Sekunden gefunden! Das hatte ich noch bei keiner Uhr. Meine Polar RX5 war mit 30sek bisher die schnellste. Vivoactive HR schafft es, nach dem starten der Lauf-App, in unter 10sek ein GPS Signal zu haben. – Ist man gerade beim Laufen, kann man mit der „Zurück-Taste“ ins Menü zurück, ohne dass das Training beendet wird. Dann zum Beispiel die Musikplayer-App starten und das nächste Lied wählen oder, für die die immer erreichbar sein wollen die Nachrichten-App starten und die letzen Nachrichten lesen. Dann über die Lauf-App-Icon zum Training zurückswitchen. Geht das auch bei Android-Wear? – Alarme können über die Uhr eingestellt werden (das geht nicht bei jedem Garmin Tracker) – Stoppuhr und Timer sind auch mit an Bord. (Hat fast keine Garmin-Tracker und auch nicht viele Android Wear Geräte – ausser man lädt sich eine solche App nach) Was mir nicht so gefällt: – das Zählen der Bahnen funktioniert nicht immer zu 100%. Beim Kraul 99%, doch wenn man Brust schwimmt wird die ein oder andere Bahn nicht gezählt. Würde hier eine Brust-Zähl-Genauigkeit von 80% angeben. – das Ladekabel ist, wie von Garmin gewohnt, Garminstandard: Passt NUR auf die Vivoactive HR. Hätte mir hier gewünscht den gut bekannten Micro-USB Ladekabel benutzen zu können. So schleppt man dann immer diesen Kabel mit rum. – Manchmal verliert das Vivoactive HR die Verbindung zu meinem S7 edge. Dies kam im Monat 2 mal vor. Ein Neustart des Vivoactive hat hier aber schon geholfen. Im grossen und ganzen wurden meine Wünsche zu 100% erfüllt … und sogar mehr! Für jeden der gerade am Überlegen ist einen Fitnesstracker zu kaufen: Eine klare Empfehlung von meiner Seite (und ich hatte / habe einige. Vom Vivoactive HR, Vivofit, Vivosmart, Vivosmart HR, von Sony den SWR10, SWR30 und von Polar den Loop und die M400, von Nike das Fuelband. Ausserdem als Smartwatch die LG G Watch R und die Sony Smartwatch 3). Klare Empfehlung: Vivoactive HR … mit Abstand! Dass das Ladekabel kein Micro-USB ist erfährt man in den verschiedenen Testberichten, also kein Grund Minuspunkte zu geben. Die Ungenauigkeit beim Bahnenzählen kann man auch aktzeptieren, da ausser Garmin sonst niemand eine solche Funktion anbietet. (Soweit ich weiss). Und 2 Verbindungsabbrüche im Monat sind glaube ich ein ganz guter Wert. Deshalb meine ehrliche Bewertung von 5 Sternen. Bei Fragen: immer her damit, ich helfe wo ich kann.

  9. Geschenk sagt:

    Ich habe die Fitness-Uhr von Garmin nun seit über einer Woche im Betrieb, nachdem ich zuvor eine Woche lang die ‚einfache‘ vivoactive ausprobiert hatte. Entsprechend kann ich hier nicht nur die HR bewerten, sondern will (in Klammern) auch hier und da einen Vergleich zur normalen ohne HR anstellen: Pro’s: ===== + Stabile Verpackung + Sportliches, schlichtes und funktionales Design; nicht übertrieben, nix extravagantes + Sehr angenehme Haptik der Uhr und des Armbands sowohl beim Anlegen als auch erst recht beim stundenlangen Tragen. (Die normale vivoactive fühlte sich dagegen sehr billig nach dem Silikon an, aus dem das Armband gefertigt ist, und tendierte damit auch immer dazu, etwas auf der Haut zu kleben.) + Helles Display ‚ sowohl in der Sonne als auch im Schatten oder geschlossenen Räumen spätestens mit der sehr guten Displaybeleuchtung absolut Null Probleme mit dem Ablesen der Infos. (Im Vergleich dazu ist das der normalen vivoactive, sobald es dämmriger wird, maximal befriedigend bis ausreichend.) + Der integrierte Herzfrequenz-(HF-)Sensor scheint, soweit ich das beurteilen kann, sehr gut zu funktionieren. Großer Pluspunkt daran für mich ist einfach der Komfort: Kein zusätzlicher Gürtel, einfach Sensor an der Uhr an, und los geht’s. + Akku-Laufzeit >> 1 Woche bei 24/7-Betrieb inkl. 24/7-GPS-Betrieb(!), wenn man den HF-Sensor und Bluetooth immer nur dann einschaltet, wenn man sie auch wirklich braucht: Die HF schalte ich zu, wenn ich Sport mache; Bluetooth nur 1-2x am Tag für fünf Minuten, um mit der App zu synchronisieren. Während meiner Büro-Schreibtischerhocker-Zeit ist beides etwas sinnbefreit 😉 Wenn man die Uhr nachts ablegt und ausschaltet, reicht der Akku wahrscheinlich locker 2 oder sogar 3 Wochen;‘ muß ich noch testen. Anders ausgedrückt: Ich habe die Uhr jetzt seit 8 Tagen, und sie läuft immer noch mit der ersten Aufladung! 🙂 + Integrierter Etagenzähler: Da ich mein Büro in der sechsten Etage habe und 2-3x am Tag Treppen laufe, ist das schon eine sehr nette und motivierende Statistik 🙂 Nennenswerte Steigungen beim Gehen bzw. Laufen werden ebenfalls mitgerechnet. + Die Garmin-Connect-App bietet unzählige Statistik- und Auswertungsmöglichkeiten; ich glaube, ich habe noch nicht einmal alle entdeckt. Besonders schön ist hier auch, daß die gelaufene / geradelte Route mittels GPS gespeichert und in eine Karte übertragen wird, so daß man sich die Strecken auch nochmal ansehen und ggfs. mit anderen teilen kann. Con’s: ===== — Die Garmin-Connect-App für Windows Phone (bei mir ein Lumia 640 XL mit WP 10) ist noch nicht ausgereift. Wie vielen anderen geht es mir auch so, daß die Bluetooth-Verbindung zwischen Uhr und App nur nach einem Neustart des Smartphones hergestellt werden kann. Weiterhin klappt auch die Synchronisierung manchmal nicht. Und ich habe das blöde Gefühl, daß sich What’s-App nach dem Start der Connect-App schonmal gern aufhängt bzw. meine Datenverbindung nicht mehr so richtig funktioniert‘ Ist aber auch ein genereller Kritikpunkt an Garmin, denn das alles funktionierte auch schon mit der ‚kleinen‘ vivoactive zuvor nicht zuverlässig. Trotzdem ärgerlich‘ dazumal Garmin der einzige Hersteller ist, der MS WP im Augenblick überhaupt unterstützt. Daher ein Stern Abzug. Neutral: ====== = Zu den ganzen Benachrichtigungs-Funktionen (Anrufe, SMS, etc.) kann ich nichts sagen, da ich diese bewußt ausgeschaltet habe: Ich will ganz bewußt nicht die ganze Zeit „online“ sein, und insb. wenn ich laufe oder Fahrrad fahre, ist mir währenddessen herzlich egal, wer sich gerade wozu meldet. In der Regel sind das eh alles Dinge, zu denen ich in dem Moment erstens eh nichts sagen kann und die zweitens deswegen auch locker immer noch ne Stunde Zeit haben 😉 Fazit: ===== Die ‚kleine‘ vivoactive geht zurück 4 Sterne für die vivoactive HR, die ich behalten werde: Sicher sind 260 € für einen ‚einfachen‘ Fitness-Tracker kein Pappenstil. Aber die Pluspunkte und die Unterstützung von Windows Phone sprechen in meinem Fall eindeutig für Garmin und die HR. Und die Bugs in der App werden hoffentlich im Laufe der Zeit noch beseitigt ‚ sollte bei nem Stück Software ja grundsätzlich machbar sein 🙂 UPDATE 17.06.16: =============== Ich schalte die Uhr mittlerweile nachts ab, da ich die Schlafaufzeichnung nicht wirklich brauche; alles i.O. an der Front. Nun hält der Akku bereits seit zweieinhalb Wochen und steht immer noch bei 39%. Allerdings bin ich aufgrund der Schlechtwetterlage in den letzten Tagen nicht mehr so oft dazu gekommen, Sport zu machen; ergo hier auch weniger Akku-Belastung für den Tracker. Trotzdem: Wie erwartet schafft die HR 2-3 Wochen Akku-Laufzeit spielend, wenn man alles abschaltet, was man nicht dauernd benötigt 🙂 UPDATE 24.10.16: =============== — Die Verbindung und Datenübertragung via Bluetooth ans Smartphone (Windows 10 Mobile) ist nach wie vor eine Katastrophe. Vor zwei Wochen ging da selbst nach etlichen Neustarts beider Geräte gar nichts mehr, nur noch über USB direkt am PC. Ich habe die Uhr daraufhin versuchsweise mal auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt, seitdem geht es wieder halbwegs. Es kann aber sicher nicht im Sinne des Erfinders sein, die Uhr einmal im halben Jahr auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen… :/ + Akku-Laufzeit nach wie vor hervorragend, 2-3 Wochen überhaupt kein Problem. Unter’m Strich bin ich mit der Uhr weiterhin grundsätzlich zufrieden, irgendwas zwischen 3,5 und 4 Sternen.

  10. Geschenk sagt:

    Dies ist die erste Amazon-Rezession, die ich verfasse, aber zu diesem Produkt möchte ich nun meine Meinung mitteilen. Kurz ein paar Vorabinfos: – Ich verfolge die Wearables seit geraumer Zeit, wollte vor einem halben Jahr schon einmal eines kaufen, habe mich dann aber dagegen entschieden, weil kein Gerät alle Funktionen anbot, die mir wichtig sind und mir die Technik noch nicht ausgereift schien. Entsprechend habe ich mich über das Errscheinen der Vivoactive HR gefreut und viele Hoffnungen auf diese Uhr gesetzt. – Ich habe schon eine Garmin Forerunner 10 und einen reinen Schrittezähler von Omron. – Ich treibe regelmäßig Sport, hauptsächlich Laufen, Rennrad fahren und Schwimmen, dazu noch Spaziergänge. – Ich würde mich als ambitionierten Hobbysportler bezeichnen, ich trainiere im Moment auf meinen ersten Volkstriathlon und lege schon Wert auf Trainingswerte und achte auch darauf, mein Training ausgewogen zu gestalten (also mal intensiv, mal etwas lockerer, usw). Allerdings ist Sport für mich immer noch ein Hobby, das heißt, ich habe keine detaillierten Trainingspläne, trainiere nicht nach Herzfrequenzzonen und stelle keine Ansprüche an irgendwelche Zielzeiten oder Ähnliches. Die Garmin Vivoactive HR schien mir daher genau die richtige Uhr für mich zu sein, sie deckt alle meiner Sportarten mit eigenen Programmen ab, liefert mir Daten rund um mein Hobby dazu (Schritte, Herzfrequenzdaten über den Tag, usw) und ist mit 250€ auch noch einigermaßen erschwinglich. Viel versprochen habe ich mir auch davon, alle meine Aktivitäten in Zukunft gebündelt in der Garmin Connect App ansehen zu können. Ich gehe jetzt die einzelnen Bewertungspunkte einmal durch und berichte, wie ich diesen Aspekt von der Uhr erlebt habe: Design: Die Vivoactive HR gefällt mir an meinem Arm, wirkt sportlich und erregt auch nicht zu viel Aufmerksamkeit. Funktionsaufbau: Die Uhr ist für mich schlüssig aufgebaut, ich habe mich nach einigem „Ausprobieren“ schnell an den Funktionsaufbau gewöhnt und habe keinerlei Probleme mit der Bedienung. Activity Funktionen: Die Uhr zählt die Schritte sehr zuverlässig, im Vergleich zu meinem Omron Schrittezähler habe ich keine Abweichungen. Schön finde ich auch die Darstellung der Schritte in der App, genau sowas habe ich gesucht. Das Zählen der Stockwerke funktioniert einigermaßen, ich bin auf der Arbeit im Moment im zweiten Stock, wenn ich von dort aus einmal ins UG und wieder hoch laufe, zählt die Uhr manchmal tatsächlich 3 Stockwerke hoch und runter, manchmal aber auch nur 3 runter und 2 rauf oder sogar auch mal nur 1 Stockwerk überhaupt. Diese Funktion ist also eher ein Richtwert. Was für mich wirklich super wäre: Eine Gesamtabstimmung der sportlichen Aktivitäten. Wenn ich beispielsweise 1,5km geschwommen bin und auf der Arbeit nur um die 3.000 Schritte gemacht habe, dann zeigt mir die Uhr ein Defizit zu meinem Ziel von rund 4500 Schritten an. Dasselbe gilt fürs Rennrad fahren. Aber gerade an diesen Trainingstagen werde ich diese Schrittziele nie erreichen, da mein Trainingspensum dann schon voll ist. Dies ist für mich natürlich kein Bewertungskriterium. Sportfunktionen: Die Werte beim Joggen und Radfahren habe ich mit Fahrradtachometer, Garmin Forerunner 10 usw gegengeprüft, das passt alles. Auch während dem Sport bietet die Uhr mit dem großen Display alle Notwendigkeiten an. Was für mich wirklich interessant war, war die Schwimmfunktion. Ich schwimme grundsätzlich im Bruststil und hierbei ist mir aufgefallen, dass die Uhr eine Bahn nur als Bahn zählt, wenn ich bei der Wende mit der Hand, an der ich die Uhr trage, den Beckengrad greife. Trotzdem hat die Uhr in einem Intervall mal eine Bahn nicht gezählt, im nächsten dann wieder eine Bahn dazugemacht (wie auch immer das zustande kam), letztendlich hats dann im Ergebnis gepasst. Die Schwimmfunktion ist also nach meiner Einschätzung nach nicht 100% zuverlässig. Allgemein liefert die Uhr sehr viele detaillierte Daten. Da ich Sport aber immer noch als Hobby sehe, sind mir SWOLF Werte und Schrittfrequenzen nicht so wichtig, sodass ich zu dieser Plausibilität nicht viel sagen kann. Schlaffunktion: Hier nutze ich parallel noch die App „Sleep like Android“. Ich kann zwischen den Ergebnissen der Uhr und der App keine wirkliche Übereinstimmung feststellen. Natürlich kann ich auch nicht überprüfen, welche Anwendung realistischer ist. Was mir aber an der Garmin Vivoactive HR auffällt: Sie erzählt mir jeden Morgen in der Auswertung, dass ich in der Nacht mindestens 5-15 Minuten wach war… Ich glaube aber, dass ich das gemerkt hätte. Einmal war ich tatsächlich wach und auf der Toilette, das hat die Uhr als Tiefschlaf verzeichnet. Ein anderes Beispiel: Ich habe die Uhr mal von 19 – 23 Uhr nicht getragen, das hat die Uhr dann als Schlaf erkannt und den darauf folgenden Schlaf nicht als solchen gewertet. Gut, das kann passieren, woher soll die Uhr auch wissen, dass ich sie nicht am Arm habe. Was mich dann aber ärgert: Ich habe den Schlaf manuell angepasst, diese Nacht wird aber in der Auswertung der Connect App nicht angezeigt. Smartwatchfunktion: Nutze ich nicht, hat beim Ausprobieren aber funktioniert. Herzfrequenzfunktionen: Ich habe keinen Brustgurt zum Vergleich, da würde ich auf andere Rezessionen verweisen. Im Sitzen scheint die Uhr den Puls zuverlässig anzuzeigen. Was mich aber stört: Manchmal gibt es extrem krasse Ausschläge nach oben, beispielsweise soll ich gestern beim Duschen über 10 Minuten lang einen Puls von 150 gehabt haben. Ich dachte zuerst, es liegt am Wasser, habe danach alles schön getrocknet, den Sensor abgewischt usw… Der Puls blieb auf 150. Eine Messung mit der Hand an Handgelenk ergab maximal einen Puls von 80, was mir auch etwas realisitischer schien. Ein Tag zuvor hatte ich ähnliche Probleme, da schoss der Puls ca. alle 5-10 Minuten von 60 kurz auf 120 / 130 nach oben, um dann langsam wieder nach unten zu gehen, wohlgemerkt im Sitzen und ohne Aktivität. Natürlich habe ich versucht, das durch die Position und das Armband der Uhr anzupassen, allerdings nur mit mäßigem Erfolg. Zuverlässigkeit: Hier hatte ich viele verschiedene Probleme: – Die schon angesprochenen Probleme mit der Schlafphasenmessung. – Die schon angesprochenen Probleme mit der Herzfrequenzmessung. – Die schon angesprochenen Probleme mit der Stockwerkzählung. – Das Gerät lässt sich bei mir nur mit dem Handy koppeln, wenn ich es explizit in der App unter Geräte auswähle. Sicherlich auch ein Problem mit meinem Handy, trotzdem frage ich mich, warum man die App nicht gleich an die normale Bluetoothfunktion angebunden hat, anstatt hier nur eine Verbindung über die App zu ermöglichen. (Lasse ich trotzdem nicht in die Bewertung einfließen) – Die Uhr ist schon mehrfach einfach so abgestürzt. Sie war kurz aus, dann kam der Garmin-Schriftzug und dann fuhr sie wieder hoch. Einmal auch mitten in einer Aktivität. Ergebnis: Alle Daten der letzten paar Stunden waren weg, inklusive Schritte, Intensitätsminuten und so weiter. – Diese Woche habe ich am Dienstag eine Aktivität mit hoher Intensität gehabt. Am Abend hatte ich in der App und auf der Uhr 141 Intensitätsminuten. Am Mittwoch waren die Minuten in der App noch da, auf der Uhr hingegen stehen 0 Minuten und das, obwohl die Uhr diesen Wert eigentlich pro Woche anzeigt. Der Wert wird auch durch erneutes Synchronisieren nicht wieder richtig angezeigt. – Ich kann die Grundeinstellungen der Uhr in der App und im Onlineportal nicht speichern. Ich hätte gerne „24 Stunden“-Format und „Kilogramm“ und „Meter“ als Basiseinheiten (nicht „Meilen“ oder „Pfund“ o.Ä.). Entsprechend habe ich das geändert und gespeichert. Das Speichern wird allerdings nicht übernommen, warum auch immer. Nach jedem Synchronieren der Einstellungen kann ich meine Uhr von neuem auf die von mir gewünschten Einheiten umstellen. Mit diesem Problem habe ich den Garminsupport angeschrieben, alles geschildert und gefragt, woran das liegen könnte. Die Antwort hat über eine Woche gedauert. Man hat sich für den Fehler entschuldigt und mir mitgeteilt, dass mit Hochdruck an der Ausbesserung gearbeitet werden würde. Die Zuverlässigkeit ist für mich das Ausschlagkriterium schlechthin. Die Vivoactive HR ist für mich eigentlich mehr Spielerei, immerhin habe ich schon eine GPS-Uhr und den Schrittzähler. Außerdem kann ich sicherlich auch gut leben, ohne meine Herzfrequenz rund um die Uhr zu kennen und alles in einer App zusammengefasst zu haben. Auch die Info, ob ich jetzt von 4-6 Uhr in der Leichtschlafphase war, verändert mein Leben nur am Rande. Interessant wäre das schon eher wieder, wenn ein Schlafphasenwecker integriert wäre. Jedenfalls vertrete ich hier die Meinung: Ich brauche keinen Datensammler am Handgelenk, der alles Mögliche aufzeichnet, wenns am Ende doch nicht richtig angezeigt wird, nicht zuverlässig funktioniert und mehr Ärger macht, als Freude. Dann kann ich meine Aktivitäten auch weiterhin manuell zusammenstellen. Man kann nur hoffen, dass sich künftig mit Softwareupdates etwas verändern wird. Allerdings habe ich das Gefühl, dass der Kunde zum Teil auch als „Tester“ benutzt wird, also dass das Produkt unfertig auf den Markt gebracht wurde und jetzt, passend zum Kundenfeedback, den Feinschliff bekommen soll. Zusammengefasst muss ich sagen, dass ich wirklich sehr enttäuscht bin. Ich hatte gehofft, dass ich mit der Vivoactive HR ein Gerät gefunden habe, das mir meine Wünsche (die meiner Meinung nach den Basisanforderungen an ein solches Gerät entsprechen, nämlich, dass der Leistungsumfang zuverlässig funktioniert) erfüllt und ich somit ein korrektes, umfassendes Bild meiner Aktivitäten erhalte. Es geht zwar alles in die richtige Richtung, aber für mich ist es wahrscheinlich trotzdem besser, noch ein bisschen Zeit vergehen zu lassen, bis die Technik auch tatsächlich funktioniert. Die Vergabe der Sterne fällt mir wirklich sehr schwer. Wie ich beschrieben habe, ist nicht alles an dem Gerät schlecht, trotzdem stört mich extrem, dass der Hersteller Funktionen verspricht, die dann aufgrund irgendwelcher Fehler schlicht und einfach nicht funktionieren. Und ich rede hier nicht von irgendwelchen High-End-Funktionen, sondern beispielsweise von der schlichten Anzeige der Intensitätsminuten. Das ist für mich vergleichbar mit einem Auto, das ich zwar starten kann und es eigentlich auch zuverlässig fährt, aber alle hundert Kilometer entscheidet es sich dann doch mal, einfach stehen zu bleiben oder die Geschwindigkeit nicht mehr anzuzeigen. Dafür würde ich exakt 1 von 5 Sternen vergeben. Ich entscheide mich hier für 2 Sterne. 1 Stern gibt’s ja schließlich immer und den 2. Stern vergebe ich für den super Ansatz, den die Uhr mitbringt und die tollen Funktionen, die sie bietet. Vor allem die Sportapps waren sehr zuverlässig und sind durchaus nutzbar. 3 Sterne ziehe ich ab, da die Uhr teilweise nicht einmal Basisanforderungen erfüllt, der Nutzen so deutlich geschmählert wird und ich mich mehr über Fehler geärgert habe, als alles andere. Die Uhr geht für den Moment zurück an Amazon. Sollte mir aber morgen jemand garantieren, dass die Uhr !zuverlässig! das tut, was die Beschreibung verspricht, bin ich der Erste, der sie wieder bestellt. Bis dahin werde ich weiter aufmerksam verfolgen, was sich in der Entwicklung so tut. ********************************* ********************************* Ergänzung 19.11.16: Vielen Dank für die positiven Rückmeldungen! Erst einmal eine kurze Antwort zu dem kritischen Kommentar. Was genau erwarte ich von der Uhr? Ich erwarte, dass das, was der Hersteller anpreist, zuverlässig funktioniert. Und das ist bei dieser Uhr leider gar nicht der Fall, da schon die banalsten Funktionen (zum Beispiel die Anzeige der Intensitätsminuten) ausfallen. Auch von der Herzfrequenzmessung kann ich erwarten, dass Sie ungefähr passt. Tut sie meist auch, aber trotzdem gibt es regelmäßig starke Abweichungen. Und ich spreche hier nicht von +/- 10 Schlägen, sondern von 40 oder mehr Schlägen pro Minute. Das Argument, dass man mit einer gewissen Instablität möglicherweise leben muss, weil es das Gerät nicht leisten kann und es keine Alternative gibt, könnte ich ja noch gelten lassen – aber es gibt eine Alternative, die zeigt, wie es richtig funktioniert: Seit zwei Monaten bin ich Besitzer der Sportuhr Polar V800. Diese Uhr macht vor, wie Zverlässigkeit funktioniert. Die Synchronisation zwischen Uhr und Cloud funktioniert ohne Probleme, Bluetooth am Handy an, App starten, Knopf an der Uhr drücken und los gehts. In den zwei vergangenen Monaten ist die Uhr kein einziges Mal abgestürzt. Und Einstellungen können an der Uhr, am Laptop und in der App bearbeitet werden. Auch die angegebenen Leistungen der Uhr funktionieren wie erwartet. An dieser Stelle muss ich natürlich erwähnen, dass der Leistungsumfang der V800 ein anderer ist. Während die Vivoactive HR Lifestyle und Sport gelungen kombiniert, rückt beim V800 der Lifestyleaspekt deutlich in den Hintergrund. Die Vivoactive würde ich als Lifestyleprodukt mit Sportfunktionen beschreiben, den V800 als Sportgerät mit Lifestyleoptionen. Jetzt muss jeder selbst entscheiden, was er haben möchte. Mir reicht ein einfaches Aktivitätstracking, ohne Stockwerkfunktion etc. Wichtiger ist für mich eher, die richtige und zuverlässige Kombination meiner Sport- und Traininsdaten in Kombination mit einigen Aktivitätsdaten. Daher kann ich persönlich auch ohne die HF-Funktion am Handgelenk gut leben. Da diese ohnehin zur Zeit bei keinem Gerät komplett zuverlässig ist und ich mich beim Training auf meine Daten verlassen möchte, bevorzuge ich mittlerweile den Brustgurt der V800 – und habe mich daran gewöhnt. Klar wäre ein gurtloses Training noch besser, aber derzeit kann man (noch) nicht alles haben. Dadurch, dass die V800 als High-End-Sportgerät gilt, bringt sie auch noch ein paar andere nette Vorteile mit. Der Akku hält mir bei 2-3 Einheiten die Woche die gesamte Woche durch, ohne GPS muss ich die Uhr ungefährt alle 2-3 Wochen laden. Außerdem sind die Sportfunktionen so umfangreich, dass ich mich nun noch besser beim Sporteln unterstützt sehe, unter anderem gibt es auch eine eigene Triathlonfunktion. Und wer die Profile der Vivoactive HR schon super individuell einstellbar findet, der kommt bei der V800 erst richtig auf seine Kosten. Ich bin mit meiner neuen Uhr also voll und ganz zufrieden und kann jedem Interessenten wirklich nur raten, sich mit dieser auch einmal genau zu beschäftigen. Wer allerdings eher Wert auf Lifestyle und „Schnickschnack“ legt, für den ist die V800 wahrscheinlich zu sportfokussiert. Da ich nun eine wirklich, wirklich brauchbare Alternative gefunden habe, die vieles deutlich besser macht als die Vivoactive HR muss ich sagen, dass ich die Softwarefehler der Vivoactive HR nun noch ärgerlicher finde. Klar kann man sagen, dass die V800 schon älter ist und daher ausgereifter. Allerdings geht meine Kritik hiermit ganz deutlich in Richtung Garmin! Ich bin ein ganz klarer Gegner davon, dass Hersteller ihre Produkte auf den Markt schmeißen und der Kunde dann als Tester fungiert. So machen sich Hersteller ihre Namen (verdient) kaputt. Und ich als Kunde möchte ein Produkt kaufen, das funktioniert und zwar ab Kauf und nicht, nachdem ich es ein Jahr lang mitentwickelt habe. Natürlich gebe ich gerne Feedback (wie man an dieser Rezession sieht), aber die Basis muss passen. Daher habe ich mich entschieden, meine Bewertung der Vivoactive HR auf einen Stern zu korrigieren. Bei weiteren Fragen und Anregungen bin ich gerne bereit, darauf einzugehen!

  11. Geschenk sagt:

    Seit Dienstag ist die lang erwartete Vivoactive HR bei mir im Einsatz und ich bin einfach nur super begeistert! Ergattern konnte ich sie im Media Markt 🙂 Über die Optik lässt sich streiten, ich habe daran nichts auszusetzen – sie steht bei mir nicht so hoch und sieht auch sportlich aus. Auch die Breite des Bandes stört mich persönlich nicht. Klar gibt es vergleichbare Anbieter die ein deutlich schickeres Design haben aber ich bin einfach von Garmins Technik begeistert und das hat für mich einen höheren Stellenwert. Die Funktionen sind überragend. Sportarten erkennt sie automatisch ohne das ich noch irgendwelche Eingaben tätigen muss. Leider sind noch nicht alle Sportarten vertreten (ich gehe zB regelmäßig zum MMA und Thaiboxen) aber ich denke das wird mit der Zeit noch kommen. Auch Schwimmen geht mit der Vivoactive HR problemlos und macht sogar richtig Spaß. Ich denke für jemanden der viele verschiedene Sportarten ausübt ist sie einfach perfekt 🙂 Die Herzfrequenz weicht im Gegensatz zum Brustgurt um 1-2 Schläge ab – das kann man denke ich gut verkraften. Zur Zeit habe ich immer mal wieder Lücken im Tagesverlauf, aber das war im Vergleich zum Vivosmart HR am Anfang genau so. Die Schlafüberwachung ist einwandfrei. Wenn ich wach war, hat mir die App dieses auch bestätigt. Einschlafzeitpunkt passt meines Erachtens auch, genau wie die Zeit zu der ich aufstehe. Alarme kann man an der Uhr direkt einstellen, beim Vivosmart HR war leider nur ein Alarm möglich, bei der Vivoactive HR bis zu 3. Die Vibration spürt man auf jeden Fall, leider hört man sie auch allzu deutlich. Ob ich mich damit wirklich wecken lassen möchte weiß ich noch nicht so recht, habe Angst das dieser Schreck am frühen Morgen einen Herzinfarkt bei mir auslöst 🙂 Die Alarme haben für mich eher den Zweck mich an etwas zu erinnern, statt mich aufzuwecken. Die Bedienung ist kinderleicht und das Display reagiert gut und schnell. Finde es super das man sich andere Watchfaces auswählen kann, dadurch hat die Uhr auch immer einen anderen Look. Aktuell gibt es zwar noch nicht so viele davon aber dazu sollte man bedenken das die Vivoactive HR noch nicht lange auf dem Markt ist. Es wurde ja bereits die Helligkeit der Uhr erwähnt – bei Sonnenlicht ist sie für mich immer noch super abzulesen (bei Stufe 3). Wobei ich finde das bei Stufe 5 kein großer Unterschied besteht. Alles in allem bin ich super zufrieden und würde sie nach jetzigem Standpunkt noch mal kaufen. Sollte sich daran etwas ändern, werde ich die Rezension erweitern.

  12. Geschenk sagt:

    Die vivoactive HR von Garmin kommt mit einer guten Akkulaufzeit, sehr gut ablesbarem Display, eingebautem GPS-Sensor und mit eingebautem Herzfrequenzmesser daher. Für mich ein tolles Gesamtkonzept. Ein ausführlicher Bericht‘. Grundfunktionen: ———————— – Schrittzähler (mit Tageszielen) – Etagenzähler – Kalorien – Schlafüberwachung – Laufen – Gehen – Radfahren – Rudern – Skifahren, Langlauf und Snowboarden – Schwimmen – Herzfrequenzmessung (integriert, kein Brustgurt notwendig) – Golf – Inaktivitätserinnerung – Vibration – Benachrichtigungsfunktion für SMS, WhatsApp, Email, Kalender, soziale Medien – Wecker – Telefon finden – Musikplayerfunktion (nur Steuerung) Die Funktionsliste kann sich sicherlich sehen lassen und ich habe bestimmt auch etwas vergessen. Einrichtung: —————- Die Einrichtung der Uhr ist leicht verständlich, einfach, kann über die Uhr selber aber einfacher noch über die passende Garmin Connect App (Für Android, iOS und Windows Mobile, und Windows 10). Der Aktivitätstracker lässt sich über Bluetooth mit dem Smartphone oder dem Tablet verbinden. Für den PC kann man das mitgelieferte USB Kabel verwenden, welches auch zum Aufladen der Uhr dient. Zur Einrichtung ist das Erstellen eines Garmin Connect Accounts (kostenlos) erforderlich. Display: ———– Das Display mit einer Auflösung von 205 x 148 Pixel ein LCD-Display und ist sehr gut ablesbar, auch bei direkter Sonneneinstrahlung. Bei dunkleren Lichtverhältnissen oder nachts kann man per Knopfdruck Beleuchtung dazu schalten. Die Beleuchtungsdauer ist einstellbar (8 Sekunden, 15 Sek., 30 Sek., 1 Minute und dauerhaft). Das Display so farb- oder helligkeitsgewaltig wie das einer Smartwatch. Bedienung und Funktion: ———————————– Die Bedienung erfolgt über das Touchdisplay und die beiden Tasten unterhalb des Displays. Auf dem Display kann man das passende Programm anwählen. Laufen, Schwimmen, Einstellungen, etc.. Sportaktivitäten kann man in der Uhr speichern und auch zu späteren Zeitpunkten im abgelegten Protokoll ganz ohne Smartphone anschauen (mit Details). Zusammen gefasst ist die Bedienung denkbar einfach. Eine automatische Aktivitätserkennung ist mit an Bord. Funktioniert auch ganz zuverlässig. Garmin Move IQ heißt diese Funktion und kann zwischen Gehen. Laufen, Radfahren, Schwimmen und Training auf dem Crosstrainer unterscheiden. Da der Tracker auch fürs Schwimmen geeignet ist, ist er logischerweise Wasserdicht und kann auch beim Duschen am Handgelenk bleiben. Sehr übersichtlich gestalten sind die Anzeigen der jeweiligen Details. Die da z.B. wären beim Laufen: – Distanz – Timer – Pace – Rundenzeit – Rundendistanz – Pace pro Runde – Herzfrequenz Radfahren: – Distanz – Timer – Geschwindigkeit – Rundendistanz – Rundenzeit – Durchschnittsgeschwindigkeit – Herzfrequenz Für die Trittfrequenz ist ein zusätzlicher Sensor nötig. Beim Schwimmen wählt man zwischen den Bahnlängen 25 und 50 Meter, 33 1/3 Meter oder Yards oder Benutzerdiniert und bekommt folgende Details: – Intervallzeit – Intervalldistanz – Bahnen Mit der Golffunktion kann man sich Golfplätze auf die Uhr herunterladen. Da ich kein Golfer bin, habe ich diese Funktion nicht getestet. Die HERZFREQUENZMESSUNG ist meines Erachtens genau genug um zuverlässige Messergebnisse zu erhalten. Mein Polar Herzfrequenz-Brustgurt liefert immer ähnliche Werte mit minimalster Abweichung. Für Hobbysportler sollte der integrierte Sensor also ausreichen. Persönliche Rekorde kann man in der recht übersichtlichen App einsehen. Tägliche Schrittziele werden automatisch angepasst. Diese Funktion kann man ausschalten. Dieses geht auch leicht über die Internetseite connect.garmin.com, wo man sich mit seinem connect Account einloggen kann. Hier bekommt man zudem schnell eine Übersicht aller erreichten Ziele und kann auch Einstellungen wie Abnehmziele und mehr, schnell und übersichtlich einstellen. Die Vernetzung mit anderen Connect Nutzern, mit Bestenlisten und Ergebnissen der verbunden Kontakte ist auch möglich (eine Verbindung muss vom Gegenüber bestätigt werden). Besonders gefällt mir die Telefon-Finden-Funktion. Im gekoppelten Zustand kann man via Uhr sein Smartphone klingeln lassen. Als notorischer Smartphonesucher, wie ich es einer bin, eine brauchbare Funktion. Watchfaces kann man sich im Store (integriert in der Connect App) herunterladen. Ebenso einige Anwendungen für Kraftsport und andere Aktivitäten. Apps wie Kalorienzähler oder andere Aktivitäts-Apps aus dem Playstore oder aus dem AppStore (strava, Endomondo, MyFitnessPal) sind mit der Connect App kompatibel. GPS: ——- Ein GPS Sensor ist in der Fitnessuhr integriert. Ein zwangsläufiges mitführen des Smartphones entfällt. Das GPS Signal wird bei mir bisher immer innerhalb 15 Sekunden gefunden. Natürlich Lage abhängig. GPS kann man manuell ein- und ausschalten. Wählt man den Laufmodus an schaltet sich GPS automatisch ein, nach dem Laufen wieder automatisch aus. Die Aufzeichnung der Wegpunkte per GPS funktioniert wirklich einwandfrei und man kann sich in der App seine Wegstecke in Kartenoptik anschauen (ähnlich Googlemaps und Co.). Benachrichtigungsfunktion: ————————————– SMS, Email- und WhatsApp Nachrichten kann man mit gekoppeltem Smartphone lesen, diese aber leider nicht beantworten. Bilder in Nachrichten sind nicht darstell- bzw. anzeigbar. An Kalendereinträge erinnert das Smartband ebenfalls. Die jeweiligen Benachrichtigungsfunktionen muss man vom Smartphone freigeben. Eine sanfte Weckmöglichkeit via Vibration bietet die vivoactiove HR auch. Akkulaufzeit: —————— Mit eingeschalteter Herzfrequenzmessung kommt man locker über eine ganze Woche mit einer Akkuladung aus. Hier ist es wichtig, dass man nicht dauerhaft die Bluetooth Verbindung eingeschaltet lässt. Mit eingeschaltetem Bluetooth kommt man auf gute 2 Tage. Für 13 Stunden GPS-Aktivität reicht zudem eine Ladung aus (Herstellerangabe). Bei gemischter Nutzung kann ich das nicht genau überprüfen. Wenn ich 3-4 Stunden in der Woche Sportaktivitäten nachgehe (Laufen mit GPS und Schwimmen), Synchronisierung über Bluetooth nach Sportaktivität und dem anschließenden Ausschalten von Bluetooth komme ich 4 Tage mit einer Akkuladung aus. Die genaue Akkulaufzeit hängt natürlicherweise vom Aktivitäts- und Konnektivitätsverhalten ab. Tragekomfort und Ersatzbänder: ———————————————- Trotz des relativ breiten Armbandes (ca. 26 cm) trägt sich die Uhr sehr angenehm und leicht. Das Armband ist aus Silikon und meiner Meinung nach sehr Strapazierfähig. Wechselarmbänder (Silikon) sind in verschiedenen Farben für 29,99 € erhältlich. Weiß, Rot, Gelb und natürlich Schwarz. Das schwarze Armband gibt es auch in einer XL Ausführung für besonders breite Handgelenke. Ein Lederband wie bei der vivoactive ohne HR, gibt es (noch) nicht. Für die komplette Messung beim Fahrradfahren kann man passenden Trittfrequenzmesser erwerben (39 €). Lieferumfang: —————— Schnell aufgelistet; Aktivitätstracker USB Kabel Ein Ladegerät ist im Lieferumfang nicht enthalten. Hier kann einfach ein USB-Netzteil verwendet werden. Fazit: ——– Eine Fitnessuhr, ein Fitnesstracker, ein Smarttracker, wie immer man die Garmin vivoactive HR nennen möchte, mit vielen Funktionen, gut ablesbaren Display (auch bei Sonne), vernünftiger App mit Möglichkeit der Kopplung anderer Apps. Auch die Verarbeitung der Uhr und der Silikon-Armbandes machen einen sehr ordentlichen Eindruck. Keine scharfen Kanten oder Ähnliches. Eingebautem GPS- und Herzfrequenzsensor und Benachrichtigungsfunktion, welcher nur eine Antwortfunktion fehlt. Das würde die Sache abrunden. Dennoch für mich momentan einer der besten Fitnesstracker am Markt. Absolut empfehlenswert.

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