Gardena Mähroboter R40Li, 4071-20
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Gardena Mähroboter R40Li, 4071-20

Gardena Mähroboter R40Li, 4071-20: Baumarkt

Der innovative GARDENA Mähroboter R40Li übernimmt für Sie das Rasenmähen. Dank seines freien Bewegungsmusters mäht dieser Mähroboter eine Rasenfläche bis maximal 400 m² effektiv, zuverlässig und ohne Streifenbildung. Dabei lädt der Mähroboter bei Bedarf seine Accus selbstständig an der Ladestation auf. Ein einfach zu verlegendes Begrenzungskabel sowie ein Kollisionssensor zeigt dem Mähroboter R40Li, wo gemäht werden darf und wo Hindernisse vorhanden sind. Der Mähroboter kürzt die Spitzen der Grashalme konstant mit rasiermesserscharfen Messern, wobei der Rasenschnitt als natürlicher Dünger auf dem Rasen liegen bleibt (Mulchprinzip). Die Schnitthöhe von 2 bis 5 cm lässt sich einfach per Drehknopf einstellen. Bei einem Gewicht von acht Kilogramm bewältigt der robuste Mähroboter Steigungen bis 25 %. Die Programmierung ist denkbar einfach und benötigt nicht viel Zeit. Über das große Tastenfeld und Display lassen sich verschiedene Mähperioden oder Tage definieren. Nach erfolgter Programmierung startet der Mähroboter automatisch zu den eingestellten Zeiten und arbeitet auch bei Regen. Der leistungsstarke und pflegeleichte Lithium-Ionen-Accu mit 18 Volt/1,6 Ah gewährleistet einen sicheren und energiesparenden Betrieb. Zudem arbeitet der Mähroboter sehr leise und emissionsfrei. Hebe- und Neigesensoren sowie ein großer Abstand zwischen Gehäuse und Messern garantieren zusätzliche Sicherheit für Mensch und Tier. Über die große, gut erreichbare Stop-Taste kann der Rasenmähroboter außerdem jederzeit gestoppt werden. Der Mähroboter ist flexibel und damit für fast jeden Gartentyp geeignet, so zum Beispiel auch für Zweitflächen. Lieferumfang: Mähroboter mit Ladestation, Niedervolt-Stromkabel, 150m Begrenzungskabel, 400 Haken, 3 Ersatzmesser, Verbinder und 5 Anschlussklemmen.

10 Antworten

  1. Geschenk sagt:

    Der Mähroboter R 40 Li von Gardena ist seit August 2012, abzüglich der Winterpause, bei mir fleißig im Einsatz. Leicht hat er es dabei nicht: Meine knapp 400 qm Rasen werden oberirdisch von 2 Hunden und unterirdisch von zahlreichen Wühlmäusen und Maulwürfen immer wieder umgestaltet. Zusammen mit einem alten und recht tief liegenden Plattenweg, Obstbäumen und Beeten ergibt sich daraus für ihn ein recht unebenes Arbeitsfeld mit immer mal neuen Hindernissen. Garten und Roboter haben sich natürlich erst an einander gewöhnen müssen. Das Begrenzungskabel habe ich ein paar mal korrigieren und verändern müssen bevor alle Absturzstellen optimal gesichert und alle toten Ecken ausgegrenzt waren. Einige kleine Blumenkübel haben Sicherungspfosten bekommen. Nun bleibt er kaum mal hängen oder geht aus anderem Grund auf Störung. Arbeiten muß er hauptsächlich nachts, er ist dabei so leise daß er auch im Sommer bei offenem Fenster nicht stört. Etwas lasse ich ihn auch tagsüber fahren wenn ich daheim bin, damit ich sehe und höre ob er fehlerfrei arbeitet. Seine Ladestation habe ich mit einer halben 210l-Regentonne überdacht, so hat er einen sicheren Bunker wenn er Pause macht. Darin belasse ich ihn auch wenn heftiger Regen angekündigt ist, denn die schmalen Räder haben bei Nässe nicht viel Gripp und er saut sich dann auch nicht unnötig von unten mit nassem Grasschnitt zu. Wasserscheu ist er aber nicht. Die 3 Messer wechsele ich etwa alle 2 Monate aus, zwischendurch ist auch, je nach Wetter, etwas putzen von unten angesagt. Das soll man nicht mit einem Schlauch machen, also ist kratzen mit einem kleinen Spachtel oder Schraubendreher fällig. Länger als 5 Minuten braucht man dafür aber nicht. Das Beste bei allem sind aber das Ergebnis und die Zeitersparnis: Ich arbeite nicht zu den normalen 9-17 Zeiten und hatte früher immer, wenn ich frei hatte, einen langen, zotteligen Rasen, eher eine Wiese, hinter dem Haus. Dann war richtig Arbeit angesagt und die Freizeit ging dabei drauf. Seit der Roboter arbeitet, habe ich sein Arbeitsfeld kein einziges Mal mehr mit dem großen Rasenmäher bearbeiten müssen, nicht mal nach der Winterpause. Nur ein paar tote Ecken und eine kleine Fläche vor dem Haus muß ich noch mähen, das füllt gerade einmal den Fangkorb meines Mähers. Auf der Hauptfläche ist der Rasen immer gleichmäßig hoch, man möchte meinen er würde gar nicht mehr wachsen. Das ist einfach klasse. Rasenmähprofis werden natürlich bemängeln, daß man beim Robotermähen immer Streifen von den Rädern kreuz und quer auf der Fläche sieht und daß man keine parallelen Mähstreifen und Muster mehr erzeugen kann. Auch hat natürlich nicht der gesamte Rasen die exakt gleiche Höhe, denn der Roboter braucht im Schnitt etwa 3 Arbeitstage um überall mal vorbeigekommen zu sein. Und Profis stellen ihren Mäher sicher auch niedriger ein, als ich den Roboter eingestellt habe. Denn bei zu niedriger Einstellung bleibt er zu häufig an Bodenwellen oder kleinen Hindernissen stehen und kehrt dann um. Durch den kurzen Radstand des Roboters ist die Rasenoberfläche auch insgesamt unebener, ein großer Mäher oder gar ein Rasentraktor schaffen ein ebeneres Bild. Man muß auch bedenken, daß man einen Roboterrasen nicht ohne weiteres vertikutieren kann, denn da liegen die Begrenzungskabel und mittendrin auch das Nach-Hause Kabel. Die kann man aber auch vergraben. Ich gebe dem Roboter dennoch 5 Sterne, denn die Arbeitsersparnis und sein tüchtiges, klagloses Arbeiten machen alle kleinen Schönheitsfehler zur Nebensache. Nur einen Wunsch habe ich für ein Nachfolgemodell: Eine kleine, einfache Fernbedienung wäre toll. Sie müßte einfach nur das können, was man jetzt über Display und Tastatur auf der Oberseite des Gerätes machen muß. Dann könnte dort der klapperige Deckel entfallen und man könnte dem Roboter auch mal aus der Ferne einen „Fahr nach Hause“ – Befehl geben, wenn Regen droht.

  2. Geschenk sagt:

    Nach dem der R40i nun ein eine Saison brav seine Arbeit getan hat und ich sehr begeistert von dem kleinen Gartenfreund war passierte nun Folgendes: Der R40i wurde aus dem Winterlager geholt und mit einem neuen Messer trat er wieder seinen Dienst an. Das hat er ungefähr zwei Wochen gemacht, dann fand ich ihn eines abends abseits von der Station. Die Tastatur war kaputt, die oberen 2 Zeilen liesen sich nicht bedienen. Kein Problem – ein Anruf bei der Hotline von Gardena zeigt: ein bekanntes Problem, schnell einschicken – in spätestens 3 Tagen ist er wieder da. Erst mal Verpackung suchen, es soll ja nichts kaputt gehen.. Jetzt – 10 Tage später – war ja ein Feiertag dazwischen, kann ja mal passieren – bekomme ich ein Schreiben von Gardena – so ziemlich alles kaputt, weil – entweder in Teich oder Pfütze gefallen – selbst dran rumgeschraubt – oder zu nass gereinigt (!!) also mit andren Worten selbst dran schuld.. das Ganze macht dann 739,xx Euro und im gleichen Schreiben bietet man mir ein Ersatzgerät zu 708 Euro an.. die Ladestation hätte ich ja noch.. Ich bin echt fassungslos, hab weder selbst geschraubt (wie doof kann man sein bei 2 Jahren GARANTIE)habe keinen Teich und einen Garten in Hanglage (keine Pfützen..), hab ihn auch sorgfältig gereinigt und nicht in ein Wasserbad getaucht. Also meine Freude ist seit gestern Trauer über so eine Frechheit – für mich ist das Abzocke für irrebarable Fernostimporte und so auch noch nicht hinzunehmen!

  3. Geschenk sagt:

    weil genau nach 2 Jahren – zum Ende der Garantiezeit – ein „Elektronik Problem“ auftrat. Ich habe das Gerät zum Händler gebracht und das Gerät reklamiert und die Auskunft erhalten, der Roboter wurde abgespritzt und alle elektronischen Innenteile sind korrodiert. Weiters wurde behauptet, dass das Gerät einen Regensensor hätte und bei Regen in die Ladestation fahren sollte. Die Reparatur würde ca 800 Euro kosten, also einem Neugerät entsprechen. Tatsächlich kein Teich, keine Pfützen, kein Reinigen mit Wasser. Nur war der vorige Sommer sehr verregnet und somit hat Regen das Gerät außer Betrieb gesetzt. In der Bedienungsanleitung nirgends ein Hinweis, dass Regen ein Problem wäre. Bei der Gerätevorstellung steht über Mähtechnik: „…R40 li kann auch bei Regen mähen, nasses Gras bleibt jedoch leichter im Mäher hängen …“. Nur beim Punkt Installation der Ladestation: „Der Standort muss vor Spritzwasser, z.B. vom Rasensprenger, geschützt sein.“ Das Mähergebnis war allerdings sehr zufriedenstellend und somit machte ich mich auf die Suche nach einem regenfesten Gerät. Kurz und gut: es gibt keinen. Husqvarna – Gardena gehört ja dazu – bietet zwar einen angeblich wetterfesten Mähroboter an, allerdings ist der gleich um Ecken teuer! und wetterfest, heißt ja nicht wasserfest. Also ließ ich mich dazu hinreißen, im Abverkauf beim Bauhändler des Vertrauens das gleiche Modell noch einmal zu kaufen, wohl auch um mir die Neuinstallation zu ersparen. Das Gerät ausgepackt und angeschlossen und jetzt kommt der Hammer: Meldung beim Gerät: „Ladestrom zu hoch“! Das hat zur Folge , dass das Gerät nicht lädt und somit nicht betriebsbereit ist. Hab es jetzt wieder reklamiert und zur Auskunft bekommen, dass ein falscher Transformator beigepackt war. Der steht nun zum Austausch heran. Da macht es Gardena wirklich sehr leicht und als Folge dessen kann ich nur jedem vor dem Kauf abraten!

  4. Geschenk sagt:

    Wenn man sich mit Mährobotern beschäftigt tun sich eine Menge Fragen auf, da man sich ja beim Erstkauf mit der Materie nicht auskennt. Da gibt’s eine Vielzahl von Geräten und man fragt sich: Was sind die Vorteile, was die Nachteile? Gleich eine Erkenntnis vorweg: Der optimale Mähroboter hängt wohl davon ab wie der Garten aussieht und was sich der Nutzer vom Roboter erwartet. Vor allem die Größe der Fläche (bei mir ca. 180m²) ist entscheidend. Bei mir ist der Rasen sehr homogen und in gutem Zustand, da tut sich der Gardena halt auch leicht. Hohes Gras mit dicken Halmen und Unkraut wird er wohl nicht lieben, er hat ja nur lächerliche 20W. Ich habe mich für den Gardena R40Li entschieden, weil: Er sehr sehr sehr leise ist. Das war eigentlich der Hauptgrund, weil das Ding ja doch viele Stunden pro Woche in Betrieb ist und ich meine Nachbarn nicht verärgern will. Ich würde auch nicht von ihnen gestört werden wollen. Lärmpegel: gemessen mit Handy und 1,5 bis 2m Entfernung ca. 58 bis 60dB, aus 5 bis 7m Entfernung ca. 55dB bei einem Grundpegel ohne Mäher von ca. 45 bis 50dB. Ab 15m Entfernung fast nicht mehr hörbar. Was mir auch noch an diesem Gerät gefällt: Das Gras wird recht sauber geschnitten, da die Messer wirklich sehr scharf sind. Man sollte sie aber regemäßig tauschen bzw. nachschleifen (mit Abziehstein oder Schleifpapier, kann jeder). Er hat eine große Stopptaste, er erkennt Hindernisse sehr zuverlässig, er ist preisgünstig und er bietet viel Sicherheit gegen Verletzungen (Kinder). Und Ersatzmesser kosten nur ein paar Euro und Akkus sind ab 60€ zu haben. Auch zwei gute Gründe, denn beides sind Verschleißteile, wobei der Akku doch eine Weile halten sollte. Folgende Fragen hatten sich für mich im Vorfeld gestellt, die ich mir jetzt nach der Inbetriebnahme gut beantworten kann: 1.) Warum schneidet das Gerät nur so schmale Streifen? Hätten die Konstrukteure die Schnittbreite vergößert wäre das Gerät sicher weit lauter geworden. Selbst der größere R70Li schneidet auch nur 17cm Breite. Außerdem wäre die Motorleistung stark gestiegen, was unterm Stich weit höhere Anforderungen an den Akku stellt. Außerdem bietet das Gerät somit viel mehr Sicherheit sollte jemand mal versuchen ins laufende Messer zu greifen. Das dürfte fast unmöglich sein. 2.) Ist das Gerät auch wirklich leise? Ja, es ist wirklich leise. In normalen Wohngegenden wird es wohl von anderen Geräuschen übertönt. Beim Nachbarn sind die Amseln dann schon weit lauter zu hören als der Mäher. Ein Problem kann die hintere Rolle sein, die gerne zu quietschen beginnt (hoher Ton). Da muss man 4 Schrauben öffnen, die seitlichen Halterungen der Rolle abziehen und beidseitig ein bißchen Silikonspray auftragen. Dann ist wieder Ruhe. (Das Problem lässt sich googlen). Trat bei mir nach 30 Minuten auf, das IST ein Konstruktionsfehler, aber leicht zu beheben. Das Mähgeräusch besteht eigentlich aus drei Geräuschen: Der Radantrieb surrt tief wie ein Elektroroller, nur leiser. Der Mähteller surrt höher, aber fast unhörbar. Und wenn die Messer Gras schneiden, dann klingt das wie ein Häcksler, nur eben ganz leise. 3.) Was ist wenn ein Stückchen Rindenmulch im Gras liegt? Das ist dem Mäher herzlich egal, er mäht drüber ohne dass auch nur irgendwas passiert. Wenn ich mit dem normalen Mäher drüberfahre macht das ordentlich Lärm, beim Roboter ist nur ein dezentes „Klack“ zu hören. Harmlos 4.) Mäht der Mäher das Begrenzungskabel durch? Nein, frisch verlegt und Mäher auf 2,5cm eingestellt: Kein Problem. Er drückt das Kabel mit den Rädern ja selbst nach unten. Aus meiner Sicht ist es fast unmöglich, dass das Kabel beschädigt wird, da müsste es schon deutlich vom Boden abstehen. Ordentlich verlegt gibt’s wohl kein Problem. Bei Bedarf sind weitere Kabelhaken recht günstig zu haben. Man sollte das Kabel alle 50cm (laut Anleitung 70cm) mit einem Haken sichern, vor allem den Suchdraht. Dann bleibt der Draht sicher liegen und man kann auch nicht mit dem Fuß hängen bleiben. Eventuell gleich eine Packung Extrahaken (100 Stk.) mitkaufen. 5.) Sind die Randzonen ein Problem? Das wird sich noch weisen, da habe ich noch zu wenig Erfahrung. Einerseits kann man seinen Garten mit geeigneten Randsteinen (überfahrbare Mähkanten) Roboterfit machen, andererseits wird man wohl immer nacharbeiten müssen, auch wenn man mit dem „normalen“ Mäher mäht. 6.) Saugt er z.B. Steine vom Boden auf wie ein normaler Mäher? Nein, das tut er nicht, da er keinen nennenswerten Luftstrom erzeugt, er hat ja auch nur 20W und nicht 1500W wie ein großer Elektromäher. 7.) Ist der Grasschnitt fein gehäckselt? Ja, das ist er definitiv. Das geschnittene Gras fällt nach unten und kann problemlos verrotten und als Dünger dienen (Mulchen). Die Grashalme sind dabei so extrem zerschnitten, dass die abgeschnittenen Grashalme nur noch wenige mm lang sind. 8.) Wie sieht es mit dem Spaßfaktor aus? Einfach super! Es ist lustig das Gerät in Betrieb zu nehmen, es ist lustig ihm zuzusehen und es ist angenehm einfach zu bedienen. 9.) Qualität? Innen Husqvarna, außen Gardena. Alles aus Kunststoff und macht keinen extrem hochwertigen Eindruck. Man sollte ihn wohl schonen und ihm auf jeden Fall einen Unterstand (Robbi-Port) gönnen, damit er Witterung und Sonneneinstrahlung nicht so extrem ausgesetzt ist. Gebaut ist er wohl eher nicht für die Ewigkeit, aber das ist ja heute Standard. Fazit: Ein lustiges Gerät das einen ausgereiften Eindruck macht, Arbeit spart, Rasen besser pflegt und etwas höherwertig verarbeitet sein könnte. Ich würde ihn wieder kaufen. Ein wichtiger Hinweis: Auch ein Mähroboter braucht Zeit, vor allem für die Wartung. Der größte Vorteil ist, dass der Rasen damit sehr dicht wird. Man kann damit aber auf keinen Fall ein Schnittbild wie mit einem konventionellen Mäher schaffen, mit dem man auch Streifen und Muster mähen kann. Darauf wollte ich nur hinweisen. Für mich überwiegen trotzdem die Vorteile und der Zeitaufwand ist wirklich überschaubar. Abschließend noch ein paar Tipps für schönen Rasen: * Erst das ständige Mähen mit dem Roboter macht den Rasen richtig dicht. Rasen hat nämlich zwei Arten von Wuchs. Einerseits in der Länge, andererseits neue Halme (Horstbildung). Das ständige Mähen bringt das Gras dazu immer neue Halme wachsen zu lasen, der Rasen wird einfach extrem dicht. Ich lasse den Mäher immer Nachts laufen. Das ist für das Gras besser, da die Feuchtigkeit in der Nacht das Austrocknen der Schnittflächen verhindert. Es sammelt sich zwar Mähgut im Mäher, aber das ist kein Problem, reinigen muss man ihn sowieso regelmäßig. Und manchmal bleiben kleine Häufchen aus gemähtem Gras liegen, die arbeitet der Mäher aber wieder selber auf. * Ordentlich düngen: 3 bis 5kg pro 100m² x-beliebigen NPK-Dünger. Nach jeder Düngergabe mind. 2 bis 3 Wochen warten, es dauert schon mal 1 bis 2 Wochen bis das Gras den Dünger zu verarbeiten beginnt. So oft düngen bis das Gras schön saftig grün ist. Dünne, hellgrüne oder gelbliche (nicht braune) Halme deuten auf Nährstoffmangel hin. * Regelmäßig wässern: Vor allem gleich nach dem Düngen erst mal rund 5mm bis 10mm wässern (500 bis 1000 Liter auf 100m²). Wenn’s heiß ist pro Tag ca. 2 bis 4mm gießen. Pro Woche kann Rasen bis 35mm Wasser verbrauchen, wenn es wirklich extrem heiß ist. Sonst reichen auch 15 bis 20mm pro Woche. Am besten in der Früh gießen, gleich nachdem der Mäher fertig wurde. Wenn das Gras die Blätter zusammenfaltet hat es zu wenig Wasser. Bei dichten Böden weniger gießen! Der Boden darf nie matschig sein. Ist der Rasen noch nicht dicht braucht er auch nicht viel Wasser! * Wenn Dünger, Wasser und dauerendes Mähen passen wird der Rasen bald wie ein Teppich aussehen. Man sieht nicht mehr den Boden darunter und Wasser wird sehr schnell nach unten abgeleitet, da die vielen Wurzeln für eine gute Durchlüftung des Bodens sorgen. Viele Vögel im Gras die sich ständig was aus dem Boden picken sind ein Zeichen, dass viele Würmer und Käfer im und am Boden leben. Das ist ein sehr gutes Zeichen! Regenwürmer lockern den Boden und verarbeiten abgestorbenes Gras. Wenn alles passt sind keine grauen und braunen abgestorbenen Halme mehr zu sehen. * Wenn es heiß ist kürzer mähen. 2,5cm bis 3,0cm sind optimal. * Unkraut tut sich schwerer je kürzer der Rasen ist. Erst mal aber warten bis er ganz dicht ist, dann erst langsam kürzer mähen. Je dichter der Rasen ist umso länger wird er auch gemäht, weil der Mähroboter am Rasenteppich nicht mehr so stark einsinkt. Bei Bedarf daher eventuell nochmals kürzer einstellen. Aber Vorsicht! Einmal zu tief gemäht und der Schaden ist groß. Theoretisch kann man Rasen auch 1cm lang wachsen lassen, aber das geht nur durch langsames Heruntermähen und dazu braucht man den richtigen professionellen Sanduntergrund (spezielle Rasenerde, sehr gut eben angelegt). Und weich ist der Rasen dann auch nicht mehr. Kleines Update im zweiten Jahr: Ich hatte mich gewundert dass die Mähzeit nur noch so kurz ist (ca. 15 Minuten). Dachte der Akku sei kaputt gegangen. Habe das Gerät im Man-Modus erst mal mähen lassen bis es stehen bleibt. Dann in die Ladestation geschoben. Nach Vollladung drückt man Taste 0 für 5 Sekunden und es erscheinen Extra-Menüs und man kann sich den Akkuzustand anschauen. Der Akku ist laut der Geräteinfo wie neu (1200mAh). Da kam mir die Idee: Stumpfe Messer brauchen wohl mehr Motorleistung. Messer getauscht und siehe da, wieder 40 Minuten Mähzeit wie am ersten Tag. Den ersten Winter hat der Mäher im Freien in seinem Unterstand in der Ladestation verbracht. Da ist es zwar kalt aber trocken. Der Akku war somit immer in der Ladestation und das ist normalerweise das Beste für den Akku. Nach rund 670 Ladezyklen im ersten Jahr funktioniert er noch immer wie neu. Man muss sich scheinbar nicht so viel antun beim Überwintern wie in der Anleitung beschrieben. Trocken sollte er wohl stehen aber sonst am besten in der Ladestation, und die baue ich sicher nicht ab, das ist mir zu blöd. Noch eine kleine Ergänzung: Die Messer sollten immer scharf sein, sonst franst das Gras aus. Wer keine neuen kaufen will zieht sie einfach auf einem Stückchen Schleifpapier ab. Dieses legt man auf eine feste Oberfläche, z.B. einen kleinen Holzklotz und schiebt das Messer entlang der Schneide unter mäßigem Druck vor und zurück. Ein paar mal von jeder Seite geschliffen und schon ist das Messer wieder scharf. Körnung Schleifpapier so um die 120 sollte passen. Und nach dem Montieren der Messer ein wenig Silikonspray zwischen Messer und Teller sprühen (dort wo es angeschraubt ist), dann wickelt sich dort nicht so das Gras fest. Update März 2016: Vor wenigen Tagen habe ich den Mäher wieder in Betrieb genommen. Winterpause hat er in der Ladestation draußen verbracht. Dabei habe ich bemerkt, dass der Sensor für Kollisionen nicht richtig funktioniert. Nach dem Ausblasen mit Druckluft (es war einiges an trockenem Gras angesammelt) wurde es nicht besser. Darauf hin habe ich die 4 Torx-Schrauben die das bewegliche Gehäuse halten (an der Unterseite) aufgeschraubt. An der Vorderseite befindet sich eine Vertiefung, in dieser hatte sich ziemlich viel Gras gesammelt. Am Foto ist das Gras schon entfernt. Durch das Gras war der Magnet, welcher am beweglichen Gehäuse sitzt, so weit blockiert, dass er sich bei Kollisionen nicht ausreichend nach hinten bewegen konnte. Nach dem Säubern funktioniert er wieder. Der Akku dürfte nun doch schlapp gemacht haben. Der Mäher hat einfach nicht mehr richtig funktioniert. Fuhr immer nach kurzer Zeit in die Ladestation und meist gar nicht mehr raus. Offenbar bringt der Akku keine Leistung mehr, sprich die Spannung bricht im Betrieb ein. Ich habe einen Ersatzakku (kein Original) hier bei Amazon gekauft. Siehe meine Rezension dort. Laufzeit mit einer Akkuladung im Manuellen Modus ca. 1,75h! Der Preis für den Akku war ok. Der Tausch sehr einfach. Also: Der Mäher mäht wieder 1A. Nur die Heckrolle sieht schon etwas abgenutzt aus. Das liegt an dem Pflaster vor seiner Ladestation. Dort dreht er immer um. Letztens habe ich im Baumarkt an einem Neugerät die Rolle inspiziert. Die dürfte jetzt aus einem anderen Kunststoff gefertigt sein, härter allem Anschein nach. Mai 2016: Lokales Umlegen des Kabels: Ich habe das Kabel teilweise erweitern und umlegen müssen. Dabei hat sich gezeigt wie sehr das Kabel ins Gras eingewachsen ist. Ein Vergraben beim Verlegen ist wirklich sinnlos. Vertikutieren ist unter Rasenprofis sowieso mehr als umstritten, also gibt es keinen Grund das Kabel zu vergraben. Vor allem wird dann nachträgliches Ändern fast unmöglich weil man das Kabel nicht mehr finden kann. Fotos dazu habe ich hochgeladen. August 2016: Ich habe jetzt mal neue Klingen besorgt, weil die alten waren irgendwie nicht so wirklich das was ich mir vorgestellt hatte. Es waren keine Originalklingen und jetzt habe ich welche mit Titanbeschichtung. Sind hier auf Amazon leicht zu finden. Jetzt erst habe ich bemerkt, dass es zwei verschiedene Dicken bei den Klingen gibt. Ich hatte die dünnen (ohne Beschichtung) und habe mir jetzt die dicken titanbeschichteten gekauft. Das Ergebnis ist deutlich besser, das Gras ist weniger ausgefranst. (Gekauft habe ich die Genisys mit 0,75mm; die kann ich hiermit empfehlen)

  5. Geschenk sagt:

    Seit Gardena per Badge-Engineering den Automower 305 von Konzernmutter Husquarna zum R40Li gemacht hat, hat der deutsche Kunde plötzlich Vertrauen zu Rasenmährobotern. Auch unterbietet der Gardena seinen Bruder im Preis deutlich. Daher haben auch wir nicht mehr gezögert und seit 2012 tut der Gardena Mähroboter bei uns im Garten seinen Dienst. Die Installation ist einfach, Nachteil sind nur die hohen Anforderungen an die Platzwahl der Ladestation. Sie muss innerhalb der Installation stehen. Hier hilft experimentieren, wenn man das nicht akzeptieren will. Mit etwas Grün an passender Stelle gepflanzt, kann man das häßliche Teil aber auch so gut kaschieren. Wer einen separaten Vorgarten hat, muss leider das Kabel als Schleife ums Haus legen und dann den Mäher umsetzen, was nicht überall geht. Lösung wäre für diesen Fall eine zweite Ladestation. Dann kann es aber auch schon losgehen. Was sofort auffällt: Der Mäher ist unglaublich leise. Man könnte ihn tatsächlich nachts mähen lassen, wenn da nicht das vollautomatische Bewässerungssytem sinnvollerweise arbeiten würde. Beides zusammen fährt die Zeit für Gartenarbeit auf nahezu null. An Rasenpflege bleibt nur Arbeit für den Turbotrimmer, dabei nutze ich den preiswerten 400 Li, der im Gegensatz zu Fadentrimmern exakt an jede Kante kommt und somit die Ecken erwischt, die der Robotermäher nicht erreicht. Diese Ecken kann man mit guter Gartenplanung auf Null reduzieren, wenn man die Rasenbegrenzung mit ebenen und damit befahrbaren Platten realisiert und Baumscheiben teilbefahrbar macht. Auf unserem sehr ebenen und trockenen Grund ist bei warmen Wetter das Verhältnis zwischen Ladezeit und Arbeitszeit sehr gut, gemessene 67 Minuten zur Aufladung und 80 Minuten Mähzeit bei 18° Außentemperatur, besser also als in der Betriebsanleitung beschrieben, was ich sehr akzeptabel finde. Pflege außer der Aufladung braucht der Mäher trotzdem ab und an. Der feine Rasenrest wird unter Feuchtigkeitsentzug hart wie Beton und kann die Beweglichkeit der Messer einschränken. Daher reinige ich den Mäher alle paar Wochen. Ersatzmesser brauchte er bisher nach sechs Wochen noch nicht, zudem sind sie preiswert und sehr einfach zu installieren. Kinder lieben den Mähroboter. Allerdings sollte man ihnen einmal erklären, wie der Mäher arbeitet und dass man entsprechend nicht im Betrieb unter ihn greift. Neugierigem Anheben durch größere Kinder entzieht er sich durch Abschalten. Danach ist der PIN-Code im normalen Sicherheitsmodus fällig, sonst fährt er nicht mehr. Sinnvoll! Ansonsten ist der Mäher durchaus kompatibel zu üblichem, fröhlichen Gartentreiben. Kleine Spielzeuge sollten nicht auf dem Rasen sein, sie können die Messer beschädigen. Größere Spielzeuge wie Bälle schiebt er beiseite oder wendet an ihnen per Anstoßautomatik, wie an Kinderfahrzeugen oder Gartenstühlen. Hund und Katze meiden ihn üblicherweise sofort oder nach dem ersten Kontakt. Der Gardena R40Li- ein tolles Haustier und ein weiterer Schritt zum wartungsfreien Garten! Edit nach der ersten Mähsaison: Stimmt alles noch. Das Gerät ist wirklich eine große Hilfe. Der Rasen sieht Klasse aus. Edit nach einigen Wochen der zweiten Saison: Inbetriebnahme problemlos. Die lange Schleife von etwa 150m, die Vorgarten und Hauptgarten ums Haus herum verbindet blieb unversehrt. Die Station hat draußen überwintert – Kontaktspray auf Anschlüsse und Ladebleche – fertig. Der Mäher war im Herbst gereinigt, geladen und der Messer beraubt im Gartenschuppen abgestellt worden. Neue Messer eingesetzt und schon fuhr der Mäher ohne Nachladen los. Der Rasen sieht tiptop aus, das ist die erste Saison, wo ich im Frühjahr auf Vertikutieren und Einsatz von Unkrautvernichter verzichte. Jetzt mäht der R40Li gerade am Sonntag. Die Dezibel kann ich nicht messen, aber subjektiv ist er so leise, dass man ihn schon aus 10m Abstand kaum noch aus dem Grundgeräusch in unserem reinen Wohngebiet heraushört. Entsprechend gibt es mit den Nachbarn keinen Ärger, eher Freude wenn sie mit Bekannten beim Vorbeilaufen das faszinierende Gartengerät bei der Arbeit beobachten. Was will man mehr? Edit im Sommer der zweiten Saison: Das Unkraut (Klee) kommt doch langsam wieder. Das verhindert der Mäher also nicht. Aber der Klee breitet sich nicht mehr so schnell aus. Zum Thema Lärm scheint die Umgebung wichtig zu sein. Ein zweiter Roboter ist bei einem Nachbarn im Einsatz, wo die Akustik zwischen zwei Häuserfronten die Geräusche des Mähers verstärkt und man ihn nachts oder sonntags nicht laufen lassen sollte. Die Quadratmeterleistung scheint mir Unfug zu sein. Unser Mäher braucht nur jeden dritten Tag in den Einsatz zu gehen. Bei einem Grundstück mit wenigen ungünstigen Ecken wie bei uns, würde ich den R40Li nach den gemachten Erfahrungen auch auf viel größeren Grundstücken einsetzen. Das nur als Anmerkung, weil es jetzt gar einen R70Li für Grundstücke bis 700qm gibt. Edit nach der zweiten Saison: Kurz vor Saisonende blockierte der Motor. Natürlich am Wochenende, so dass ich als Bastler beschloss, den Mäher auseinander zu bauen um der Sache auf den Grund zu gehen. Die Demontage wäre mit Standardwerkzeug und durchschnittlichem Geschick auch machbar gewesen. Tatsächlich war der bürstenlose Motor für den Mähbetrieb auseinander gefallen. Eine gelöste Schraube blockierte den Motor. So etwas darf eigentlich nicht passieren. Zum Glück reichte es, den Motor zusammenzusetzen um ihn wieder in Funktion zu bringen. Bei der Gelegenheit konnte ich das Innenleben des R 40 Li inspizieren: Beide Platinen sehen wie neu aus, innen ist keinerlei Schmutz, Staub oder Nässe – umlaufende Gummidichtungen machen einen guten Job. Auch die Montage war einfach und gut machbar.

  6. Geschenk sagt:

    Wir haben uns unseren „Robo-Shaun (das Schaf)“ vor ca. 5 Wochen geleistet. Das Mähergebnis, die Installation, das alltägliche Handling etc. – alles super und begeisternd. Ich kann mich hier nur den vorhergehenden positiven Rezensionen voll und ganz anschließen. Es ist einfach eine neue Dimension der Rasenpflege! Von einem „Englischen Rasen“ habe ich immer geträumt und in der Vergangenheit auch jede Menge Pflegearbeit in unseren 200qm-Rasen gesteckt, ohne mein Ziel zu erreichen. Jetzt ist der Englische Rasen da – permanent, nicht nur für 1 – 2 Tage nach dem letzten Schnitt – und es läuft (fast) alles von selbst – bis auf kurze und einfache Reinigungsarbeiten, v.a. die Messerchen müssen regelmäßig von Grasresten befreit werden, damit sie auch freigängig bleiben. Ansonsten ist es extrem entspannend, nach einem harten Arbeitstag auf der Terrasse zu sitzen, bei einem Glas Wein oder Bier, und dem kleinen Racker bei seiner unermüdlichen Arbeit zuzuschauen. Sogar unsere 2 Hunde (Malteser) haben sich mit ihm angefreundet – nach einer ca. 2-tägigen Anbell- und Antanz-Phase haben sie begriffen, dass „er“ nicht als Spielpartner zur Verfügung steht und auch sonst keine Konkurrenz oder Gefahr darstellt. Sie ignorieren ihn einfach… Das „Aber“ – rein technischer Natur – muss jetzt aber doch auf den Tisch: bei einer Stromunterbrechung (mal kurz den Netzstecker ausgesteckt) streikt das ganze System. Nach dem Wiedereinstecken blinkt die Statusleuchte in der Ladestation rot-blau, d. h. kein Schleifensignal. Die einzige Abhilfe ist, bei eingestecktem Netzteil den (Niedervolt-)Stecker zur Ladestation zu trennen und wieder einzustecken. Dann ist zumindest das Schleifensignal wieder da und die Kontrolleuchte grün. Der Mähroboter läuft dann – wenn er gerade im Arbeitsmodus ist – wieder weiter. UPDATE: gerade getestet,nach ca. 15 Min. ohne Schleifensignal bzw. Strom schaltet der Mähbot auch auf Störung und will dann am Gerät eine Freigabe („OK“) für die Störung… Das bedeutet, wenn man ein paar Tage oder Wochen auf Geschäftsreise oder in Urlaub ist und es einen kurzzeitigen Stromausfall gibt,erwartet einen eine ungemähte Wiese, weil das System nicht selbstständig wieder anläuft. Das ist ein ganz klares Manko! An den GARDENA-Service habe ich mich bisher noch nicht gewandt, ich möchte erstmal abwarten, ob es hier in diesem Forum ähnliche Erfahrungen gibt. Bis dahin, habt Spaß an Eurem Roboter-Schaf!

  7. Geschenk sagt:

    Seit über einem Jahr hab ich nach einem Mähroboter für meine knapp 400qm grosse Rasenfläche gesucht, nur war ich nicht bereit um die 2000,- EUR zu bezahlen. Nun bin ich auf den Gardena Mäher gestossen und hab mich für einen Kauf entschieden, seit fast 3 Wochen zieht er nun täglich in meinem Garten seine Runden. Und ich bin mehr als zufrieden mit dem Mähergebnis, lückenlos und sauber, wie es sein soll! Und das trotz meiner zahlreichen Baume und Sträucher! Durch sein sehr leises Betriebsgeräusch ist auch ein Sonntagsbetrieb kein Problem! Die Inbetriebnahme und das verlegen des Begrenzungskabels war sogar für mich als Nichthandwerker ein Kinderspiel! Fazit: ausgereiftes Gerät für Flächen bis 400 qm – sehr empfehlenswert

  8. Geschenk sagt:

    Irgendwie ist der Mäher eine Mischung aus Shaun dem Schaf und R2D2. Wenn er einmal ordentlich installiert ist, zieht er seine Runden auf dem Rasen und grast vor sich hin. Stört ihn dabei etwas, oder bleibt er gar hängen, dann gibt er Piepgeräusche von sich, was dann eher in die Star Wars Richtung tendiert. Aber mal von Anfang an. Wir kauften den Mäher bei der Baumarkt-Kette mit dem Biber. Da wir jemanden kenne, der bereits seit drei Jahren mit dem Husqvarna 305 höchst zufrieden ist, dachten wir, das wir mit dem R40LI von Gardena nicht viel falsch machen können. Hier ist im Vergleich zum Husqvarna lediglich die Geschwindigkeit etwas reduziert, der zweite Startpunkt an das Ende des Suchkabels verlegt und die Korridorbreite fix statt variabel. Es handelt sich also rein um Unterschiede in der Software. Außerdem ist der Gardena Robomäher grün statt weiß oder schwarz. Für uns war klar, dass diese Kleinigkeiten nicht ausreichen würden, um knapp 600,- Euro mehr zu bezahlen. Im Lieferumfang enthalten sind neben dem Mäher * die Basisstation (Ladestation) mit drei Erdschrauben. * ein Netzteil auf dem Husqvarna steht 😉 * ein 10 Meter langes Niederspannungskabel, das für unsere Zwecke leider zu kurz war. * drei Ersatzklingen inklusive Schrauben * zwei Säcke mit Erdhaken für den Begrenzungsdraht (400 Stück) * 200 Meter Begrenzungsdraht * 8 Klemmen um den Begrenzungsdraht und den Führungsdraht entsprechend zu verbinden * 5 Anschlussklemmen * eine Einführungs-DVD * die gedruckte Beschreibung Seitens der Ausstattung und der Funktion des Mähers kann ich sowohl von unserem Gerät als auch von dem eines Nachbarn durchaus Gutes berichten. + Alles dabei was man für die Anlage auch komplexerer Gärten braucht. + Menüführung ist selbsterklärend und die Schnitthöheneinstellung denkbar einfach. + Der Mäher arbeitet nahezu lautlos. Gerade ein leicht scherendes Geräusch ist zu vernehmen, wenn die Rasierklingen die Grashalme schneiden. Es könnte auch Nachts gemäht werden, auf jeden Fall aber Sonntags. + Das Schnittbild ist sehr sauber. + Bei ordentlich verlegten Begrenzungskabeln manövriert sich der Mäher in keine aussichtslosen Situationen. + Bei unserer etwas mehr als 100 Quadratmeter großen Fläche mit zwei Inseln und mehreren Ecken war die Installation an einem Vormittag erledigt. (Allerdings werden die Leitungen erst in einem zweiten Schritt vergraben, wobei die Schlitze mittels Trennscheibe in die Wiese ‚geschnitten‘ werden)) + Man erhält mit dem Gardena R40LI ein langjährig erprobtes Gerät eines Spitzenherstellers zu einem vernünftigen Preis. +/- Größtenteils Softwareunterschiede die eine Differenzierung zwischen Husqvarna Automower 305 und Gardena R40LI erreichen. Dabei wäre es nicht nötig gewesen den Fahrkorridor beim Gardena anders zu machen als beim Schwesternmodell. Aber so ist nun mal die Marketingpolitik. – Leider gibt es keine Rasenkanten-Funktion die dem Mäher erlaubt entlang des Begrenzungskabels zu fahren und somit durchgängig die Rasenkante zu mähen. Die ganze Geschichte über die Installation ist in meinem Test-Blog (der Link ist bei meinem Bewertungsprofil hinterlegt) zu finden. Fazit: Für uns die absolut beste Leistung zu diesem Preis, wenn man die Verlegung selbst machen kann und will. Entscheidet man sich für den hochpreisigeren Husqvarna Automower, so erhält man beim Fachhändler die Installation des Mähers inklusive aller Führungskabel meist ab rund 1.500,- Euro. ** UPDATE vom 22.05.2015: ** Unser Rasenroboter R40LI von Gardena ist nun bereits seit fast einem Monat unablässig in unserem Garten unterwegs. Es ist also an der Zeit einmal seine Leistung zu reflektieren. Die Herzen der Familienmitglieder hat er auf jeden Fall ebenso erobert wie die der Nachbarn. Seit einiger Zeit hat der Roboter den Namen Cutty Mähgatron, den er von unserem Sohn bekam. Der passt sehr gut zu dem Elektroschaf. Die Kinder haben sich auch schon an die Anwesenheit und die Arbeit des Mähroboters gewöhnt, obwohl der Mäher nach der Attacke des Mähers auf die Lieblingsschuhe unserer Tochter, bei ihr ziemlich in Ungnade gefallen ist. Die Wogen sind allerdings bereits wieder geglättet, und unsere Kinder wissen, dass sie ihre Schuhe nicht auf der Wiese stehen lassen, wenn sie ins Trampolin gehen, sondern diese am Besten unter der Leiter des Trampolins vor dem Mäher in Sicherheit bringen. Auch die Nachbarn stehen immer wieder am Zaun und beobachten die gleichbleibenden Bewegungen unseres Mähgatron. Es hat schon etwas Hypnotisches, dem Mäher bei der Arbeit zuzusehen. Apropos Arbeit. Die erledigt er absolut zufriedenstellend, denn es gibt kaum Stellen an denen nachzuschneiden wäre. In der ersten Woche sagte ich zu meiner Frau, dass ich schon gespannt sei zu sehen wie die Mähleistung wäre, wenn das Gras dann mal ordentlich wuchs. Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht bemerkt hatte, war die Höhe des Grases an Stellen die aus dem Mähbereich ausgenommen waren. Erst hier erkannte ich, dass der Mäher offensichtlich so gut arbeitete, dass der Rasen absolut gleichmäßig gemäht war. Auf dem Bild ist zu erkenne, dass das Begrenzungskabel um etwa 2-3 Zentimeter zu weit vom Rand entfernt gelegt wurde, daher ist dort das Gras nach etwa vier Tagen wesentlich höher als am restlichen Rasen. Allerdings wwurde später auch diese Stelle ordentlich gemäht, als der Robomäher in einem flachen Winkel auf die Stelle zufuhr, da er dadurch etwas näher an den Rand heran kam. Auf dem nächsten Bild sieht man die Auswirkung, wenn der Mäher hinter der Rasenkante in eine Vertiefung fährt, denn dann kommen die Messer natürlich sehr nahe zum Boden und schneiden den Rasen extrem kurz. Dadurch sieht der Rasen an dieser Stelle nicht besonders hübsch aus. Wir verlegten das Kabel trotzdem sehr knapp an der Kante, da in den nächsten Wochen in dem Bereich wo das schwarze Vlies zu sehen ist, ein Steinboden hinkommt, der auf gleicher Ebene sein soll wie der Rasen. Dann kann der Mäher dort perfekt arbeiten. Ein Ähnlich Problem hatten wir bei unserer Zisterne, die genau mittig im Garten liegt. Da sie aus baulichen Gründen um etwa 25 Zentimeter tiefer liegt als das Rasenniveau, haben wir dort eine starke Geländekante. Wenn der Mäher diese Kante schräg nimmt, kann es entweder passieren, dass seine Sensoren melden angehoben worden zu sein, oder es kommt wie in der Vertiefung beim vorigen Bild dazu, dass die Messer in den Boden einschneiden. Das versuchen wir nun durch eine Abflachung der Kante zu entschärfen. Ob es was bringt, werden wir später sehen, Was auf jeden Fall was gebracht hat, war die Palette die wir in die Grube einlegten, um zu verhindern, dass der Mäher in der Grube festsitzt. Da wir den Mäher nicht komplett von dem Bereich fernhalten wollte, legten wir das Kabel sehr eng um den Deckel der Zisterne und stellten eine Palette darauf an der er anstoßen kann, ohne dabei festzuhängen. Festhängen ist etwas, was relativ selten vorkommt. Ganz ausschließen kann man es vermutlich nicht, da der Mäher bei Erreichen der Begrenzung des Mähbereichs zurück schiebt, und dabei ab und zur den Mähbereich komplett verlässt oder sich festfährt. Das liegt bei uns hauptsächlich an den vielen Beeten, Kanten, Engstellen und Fallen mit denen der Mäher zurecht kommen muss. Auf dem Bild sieht man, wie sich der Mäher beim Reversieren mit der Leiter des Trampolins aufspießte. Natürlich stoppt er dann sofort. Meine Eltern haben einen Garten mit klaren, geraden Abschlüssen und müssen ihr Roboschaf fast nie aus einer misslichen Lage befreien. Bei uns steckt der kleine Mähgatron schon zwei bis drei Mal die Woche fest. Das Mähergebnis litt bislang allerdings nicht darunter. Die Begrenzungskabel habe ich übrigens nach einem zweiwöchigen Testlauf eingegraben, da wir später auch vertikutieren wollen, und dabei die Kabel zumindest 3-5 Zentimeter tief in der Erde liegen sollte um nicht beschädigt zu werden. Um den Schlitz für die Kabel zu machen verwendete ich ein Trennscheibe (auch als Flex bekannt) und schnitt entlang des provisorisch verlegten Kabels in die Erde. Mit dem Montage-Werkzeug für die Trennscheiben-Montage zog ich zunächst den Schlitz noch etwas nach um widerspenstige Graswurzeln aus dem Weg zu räumen und drückte dann mit eben diesem Werkzeug das Kabel in den gefrästen Schlitz. So konnte ich die rund 90 Meter Kabel innerhalb von knapp vier Stunden vergraben, ohne dabei den Rasen zu sehr zu beschädigen. Zwischendurch probierte ich allerdings immer wieder aus ob der Mäher das Signal des Kabels noch erhält. Denn wenn es mal eingegraben ist, ist ein Kabelbruch schwer zu lokalisieren. An manchen Stellen fixierte ich das Kabel im Schlitz mit den mitgelieferten Erdhaken, damit es nicht nach Oben rutscht. Die Messer waren nach den ersten Testläufen für die richtige Positionierung des Kabels, bei denen der Mäher immer wieder auf unsere Betonrandsteine auffuhr, leider etwas ausgeschlagen. Dadurch wurde das Mähergebnis etwas schlechter, weil ja der Rasen mehr abgeschlagen als gemäht wurde. Daher tauschte ich die Messer gegen die, bei der Lieferung enthaltenen, neuen Klingen aus. Beim Tausch bürstete ich auch gleich ordentlich den Rasenschnitt von der Unterseite des Mähers. Seither passt alles. Sollte irgend eine Information fehlen, oder Fragen offen sein, bitte einfach diese Rezension kommentieren. Ich lese alle Kommentare und antworte natürlich auch darauf. Ansonsten freue ich mich natürlich über Feedback, ob die Rezension hilfreich war.

  9. Geschenk sagt:

    Gekauft im August 2013. Ausgepackt, Kabel verlegt, Gerät programmiert, eingeschaltet: Geehht!!! Auf die Terrasse gesetzt, Flasche Bkier aufgemacht und dem Elektroschaf bei der Arbeit zugeschaut. Die verrichtet es seitdem klaglos. Bei manchen negativ urteilenden Rezensenten habe ich das Gefühl, sie seien mit dem Gerät etwas überfordert.

  10. Geschenk sagt:

    Wir haben vor 3 Jahren einen Gardena Mähroboter R40Li gekauft. Gemäss Betriebsanleitung darf es auf dem Mähobjekt Gehwegplatten haben, da unser Roboter auf diesen Platten dreht, nutzt sich das fixe Heckrad ab (siehe Bild), so dass es jährlich ersetzt werden muss (ca. 60 Euro). Im ersten Jahr wurde dies auf Garantie von Gardena ersetzt nun muss ich dieses immer wieder nachkaufen. Habe das Problem bei Gardena gemeldet. Man zeigte sich dort nicht interessiert. Würde in unserem Fall diesen Mähroboter nicht mehr kaufen. Wichtig sind flexible Drehräder, so kann die Abnutzung auf einem Minimum gehalten wird.

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