Gardena Mähroboter R 70 Li, 04072-20
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Gardena Mähroboter R 70 Li, 04072-20

Gardena Mähroboter R 70 Li, 04072-20: Baumarkt

Technische Daten

Leistung
Maximale Flächenkapazität: 700 m² +/-20%
Ladesystem: Automatisch
Maximale Steigung in der Arbeitsfläche: 25 %

Produkt
Tastatur: 15 Tasten
Informationsdisplay: LCD-Display mit Bedienmenü
Timer: ●
Griff: Integriert
Radprofil: Mittel

Leistung und Aufladen
Akkutyp: Li-Ion
Normale Ladezeit: 70 min
Typische Mähdauer je Ladezyklus: 60 min
Energieverbrauch: 20 W

Motor und Schneidsystem
Mähsystem: 3 rasiermesserscharfe Messer
Schnitthöhe, min-max: 20 – 50 mm
Arbeitsbreite: 17 cm

Geräusch- und Lärm-Daten
Geräuschpegel: gemessen: 58 dB(A), garantiert: 60 dB(A)

Sicherheitsfunktionen
Alarm: Mittel
PIN-Code: ●
Installationssperre: ●
Zeitschloss: ●
Hebesensor: ●
Neigungssensor: ●

Installationszubehör (im Lieferumfang enthalten):

Begrenzungskabel 200 m, Haken 400 St, Zusätzliche Messer 3 St

Gesamtabmessungen
Produktabmessungen, LxBxH: 58x46x25,5 cm
Gewicht: 7,5 kg

10 Antworten

  1. Geschenk sagt:

    Wir haben lange recherchiert und studiert bevor wir uns für das R70Li entschieden haben. Der Entschluss fiel wegen der Ersatzteil und Reparatur Möglichkeiten. Ein Noname Produkt ist deswegen erstmal nicht in Frage gekommen. Er mäht seit ein halbes Jahr ohne Probleme, bei Sonne und Regen. Pluspunkte: -Verarbeitungsqualität -Mähqualität -Lithium Akku -Allwetter tauglichkeit -unvorstellbar leise -Alarm und funktionssperre bei unbefugter Benutzung Einziger Punkteabzug; -Geringe Schnittbreite nach mein Empfinden. Somit muss er wohl häufiger hin und her fahren, aber das macht er eh bis der Akku lehr ist. Das Aufladen dauert schon ca. 1,5 Stunden, aber das ist wohl so üblich. -Preis ist etwas hoch aber ich bereue es nicht. Falls jemand mit dem Gedanken spielt sich solch ein Roboter anzuschaffen, nur Mut. Es lohnt sich. Kein lästiges Rasenmähen und vor allem, Naturkompostierung und Düngung der Rasenfläche. Man muss sich nur noch darum kümmern dass kein Langfinger gefallen daran findet.

  2. Geschenk sagt:

    wir würden uns den mäher immer wieder kaufen! wenn man das kabel erstmal verlegt hat läuft er super mir fehlten immer ein paar vorher/nachher fotos, darum habe ich mal welche eingestellt. nach einem monat sah unser rasen dichter und grüner aus. unsere rasenfläche beträgt knapp 700 qm und die schafft er! nach starken regenfällen hat er sich schon mal festgefahren, aber das lag daran, dass es bei uns stellen im rasen stellen gab, die noch nicht vom rasen bedeckt waren und somit recht matschig waren. das ist nicht weiter schlimm, einfach an eine andere stelle setzen und weiterfahren lassen. das ergebnis kann sich sehen lassen. 1. bild mitte mai (direkt vor dem ersten einsatz), 2. bild mitte juli, 3. bild ende august

  3. Geschenk sagt:

    Der Mähroboter ist der Knüller! Nach vielem Vergleichen und Lesen von Tests habe ich dem Gardena eine Chance gegeben. Nun ist er seit einem Jahr im Einsatz, und ich habe nur wenig zu meckern. Das Negative gleich zuerst: – Nach einiger Zeit quietscht er leise, aber in diversen Foren gibt es eine Anleitung, wie man die entspr. Stellen einfetten kann. – Es kann bei sehr unebenem Gelände passieren, dass er fälschlicherweise Alarm auslöst (er denkt, er wäre hochgenommen worden) — ärgerlich, wenn man nicht zuhause ist (die Nachbarschaft freut sich!). Wunsch: Steuerung via WEB/WLAN ermöglichen. Das war’s auch schon… nun das Positive: – Das Aufbauen der Ladestation ist einfach. Ich habe sie auf Waschbeton-Platten geschraubt, das ist bombenfest. Muss man aber nicht. – Die Bedienung ist einfach und eingängig. – Zwei Zeiten pro Tag einstellbar, prima! – Schnitthöhe einstellbar. – Wetterfest (zumindest fährt er seit vielen Monaten bei Sturm und Regen). – Das Verlegen des Begrenzungskabels ist einfacher gewesen als gedacht. Tipp: Mit einem Spaten vorstechen, dann Kabel reindrücken. Kann man auch in Gehplatten-Ritzen versenken, oder mit der Hand in die Erde drücken (ist aber umständlich). – Verhalten bei Stromausfall: Er bleibt stehen (sehr gut, wenn man einen Gartenteich hat ;-)). – Erkennen des Kabels: Überfährt er das Begrenzungskabel, bleibt er stehen, fährt ca. 50cm zurück, dreht dann und mäht weiter. Das ist sehr praktisch, damit er sich in Ecken oder bei schwierigen Stellen nicht festfährt oder zufällig den begrenzten Bereich verlässt (das wäre fatal). Es macht viel Spaß, dem Robo zuzusehen, und auch das Ergebnis ist prima. Der Schnitt bleibt liegen, und das ist absolut erwünscht aufgrund der düngenden Wirkung. Moos geht langsam zurück, da das Gras immer kurz geschnitten ist. Und Aufwand bisher gleich Null. Die Messer sind auch noch scharf. Kaufempfehlung! P.S. Wer sich nun auch so einen Roboter holen möchte: Es wäre schön, wenn ich jemanden werben dürfte, dann gibt’s nämlich ein Present von Gardena. Einfach bei Interesse Antwort auf die Rezension schreiben. Ganz unabhängig davon hätte ich die 5 Sterne auch vergeben 🙂

  4. Geschenk sagt:

    Der R70 hat nun eine Saison unseren Rasen gemäht und ich muss sagen meine Erwartungen wurden übertroffen. Vorab habe ich mich sehr lange und genau informiert und mich dann für den R70 entschieden da mir das Preis/leistungsverhältnis am besten zusagte. Das verlegen der Kabel ist nach Anleitung im Handbuch und den Youtube Videos von Gardena wirklich einfach. Die erste Inbetriebnahme braucht etwas Zeit um sich mit allen Einstellungen und Möglichkeiten vertraut zu machen. Die individuellen Zeiteinstellungen und Mähhöhe müssen aber nach der ersten Zeit angepaßt werden. Anfangs lief der R70 bei uns täglich von morgens 8 Uhr bis abends 20 Uhr. Nur unterbrochen von den Ladezyklen. Nach den ersten 2 Wochen habe ich auf 10 Uhr bis 18 Uhr verkürzt und das nur von Montag bis Freitag. Das Mähergebnis war trotzdem sehr gut. Obwohl die Schnittbreite nicht sehr groß ist, mäht der Gardena wirklich alles gleichmäßig. Innerhalb von 3 Tagen hatte er unseren Rasen nach einem zweiwöchigen Urlaub wieder sauber gemäht. Anfangs sah das von oben wirklich lustig und chaotisch aus im ca. 15 cm hohen Rasen. Bei der ersten Inbetriebnahme hatte ich den Rasen vorher noch gemäht, wie es laut Handbuch empfohlen wird. Nach dem Urlaub einfach den R70 wieder in seine Station gesetzt und gestartet. Er hat sich auch durch das hohe Gras gearbeitet. Allerdings ist unser Garten wirklich topfeben. Es war auch trotz des hohen Grases nicht nötig dieses abzurechen. Alles wurde sauber klein geschnitten. Der R70 Li ist wirklich sehr leise und stört nicht. Auch Katzen lassen sich von ihm nicht aus der Ruhe bringen. Bei starkem, länger anhaltendem Regen habe ich den Mähroboter in der überdachten Station gelassen. Ich denke das Gras würde sonst zu sehr platt gefahren. Vom Gardenaservice kann ich auch nur gutes Berichten. Ich habe die Ladestation nicht im Rasen sondern ausserhalb aufgestellt. Trotz wirklich sehr gerade verlegtem Suchkabel konnte die Ladestation nicht genau angefahren werden. Der R70 hat die letzten 30 cm immer nach rechts abgeschwenkt und konnte so nicht laden. Er blieb jedesmal schräg auf der Stationsplatte stehen. Obwohl es spät am Freitagnachmittag war wurde ich vom Gardenaservice noch zurück gerufen. Mir wurde erklärt das die Ladestation wirklich IM Rasen stehen sollte um solche Probleme zu vermeiden. Ich habe die Ladestation in den Rasen verschoben ohne die Kabel zu ändern und siehe da: alles funktionierte. Ich würde unseren Gardena Mähroboter auf keinen Fall mehr hergeben.

  5. Geschenk sagt:

    Wenn der Rasenroboter läuft, ist er hervorragend und leistet gute Dienste. Leider war am 2. Tag der Inbetriebnahme ein Defekt aufgetreten. Der Rasenroboter bekam keinen Strom mehr. Der Kundendienst am Telefon hatte auch sofort die Lösung auf die blinkende Anzeige an der Ladestation parat: Einige Rasenroboter haben fehlerhafte Netzteile (externe) und diese gehen durch mehrmaliges Trennen vom Stromnetz kaputt. Ich musste den Reparaturauftrag ausfüllen und Kaufunterlagen dazulegen und dieses per Post an Gardena senden. Nach einer Woche bekam ich ein neues Netzteil zugeschickt und seitdem läuft mein Roboter so, wie er soll. Der Kundendienst ist m.E. verbesserungsbedürftig. Wenn mir bekannt ist, dass defekte Teile verkauft wurden, hätte ich an Gardenastelle bei einer Kundenreklamation direkt schon beim Anruf des Kunden das neue Netzteil auf den Weg geschickt und nicht erst die Rücksendung abgewartet.

  6. Geschenk sagt:

    Ich schreibe diese Rezension nach ca. einem Jahr des Gebrauchs. Meine Fläche ist etwas mehr als 400qm groß. ein paar Einfassungen für Beete und ein Weg sind Teil dieser Fläche. Der Roboter mäht bei mir täglich von 21 Uhr bis 6 Uhr. Die Klingen müssen alle 3 Monate getauscht werden, was aber sehr einfach und günstig ist. Reinigen muss man den Mäher alle 2 Wochen. Bei regnerischem Wetter und sehr guter Wiese jede Woche. Zeitaufwand dafür 3 Minuten. Nach einem Jahr war bei mir das Hinterrad verschlissen und auch die Kupferkontakte haben auf einer Seite aufgegeben (siehe Fotos) und ich musste den Mäher zurück schicken. Jetzt warte ich auf meine Gutschrift und werde mir wohl das Nachfolgemodell holen was hoffentlich diese Schwächen nicht mehr hat.

  7. Geschenk sagt:

    Folgendes habe ich an GARDENA Central Service geschrieben: ich habe am vergangenen Wochenende die Installation eines R70Li durchgeführt, folgende Probleme ergaben sich: 1. Beim Befehl HOME (entspr. Kap. 3.9) fährt der R70Li zunächst, wie beschrieben, bis zum Suchkabel und bleibt kurzzeitig genau darüber stehen und dreht sich dann. In wenigen Fällen bewegt er sich dann parallel im Abstand der Korridorbreite (mittel) mit langsamer Fahrt zur Ladestation – so sollte es eigentlich immer sein. In den meisten Fällen schlägt er jedoch nach dem Stopp über dem Suchkabel eine falsche Richtung ein und entfernt sich mit schnellem Tempo. Spätestens beim Begrenzungskabel wählt er dann eine neue (zufällige) Richtung bis er wieder auf das Suchkabel stößt, dann beginnt die Lotterie von vorne – manchmal, wie gesagt, klappt es dann und er fogt in langsamer Fahrt dem Suchkabel parallel im Korridor-Abstand. 2. Wenn der R70Li die Ladestation erreicht hat, bleibt er etwa 1m davor stehen, dreht 90° und fährt genau über das Suchkabel, bleibt dort stehen und dreht weitere 90°, so dass das Heck genau Richtung Ladestation ausgerichtet ist. Soweit ist das vermutlich genau richtig. In geschätzt der Hälfte der Fälle fährt er nun rückwärts in die Station, dockt an und beginnt zu laden. Leider kommt es aber sehr oft vor, dass der R70Li nach der korrekten Wende und optimalen Platzierung vorwärtsfahrend sich von der Station wieder entfernt. Manchmal unternimmt er dann einen weiteren Versuch, der auch manchmal zum erfolgreichen Andocken führt, aber meistens fährt er vorwärts weg mit erhöhter Geschwindigkeit. Ich habe sämtliche Empfehlungen/Vorschriften eingehalten und die Überprüfung der Schleife (entspr. Kap. 3.7) ergibt ein dauerhaft grünes Licht an der Ladestation. Einzig das Kap. 3.8 „Kalibrierung“ habe ich zu früh begonnen, als die Begrenzungs- und das Suchkabel noch nicht angeschlossen waren. Anscheinend nur beim R40Li gibt es den Befehl „Anleitung Kalibrierung“ (entspr. Kap. 6.6), um die Kalibrierung zu wiederholen. Deshalb habe ich den Befehl Test AUS (entspr. S.50) durchgeführt. Diesen Testlauf hat der R70Li korrekt bis zum Ender des Suchkabels im Abstand der Korridorbreite (mittel) mit langsamer Fahrt durchgeführt. Ich bitte Sie um eine baldige Stellungnahme zu den beiden oben beschriebenen Problemen, bzw. einen Vorschlag für das weitere Vorgehen. Antwort von GARDENA Central Service: … Die von Ihnen beschriebenen Probleme lassen uns vermuten, dass die Gummidämpfer Ihres Mähroboters, womöglich durch falsche Lagerung, deformiert sind. Dies führt dazu dass der Stoßsensor ständig oder nur durch minimale Unebenheiten ausgelöst wird und der Mäher nicht immer einwandfrei in die Ladestation findet. Wir empfehlen Ihnen daher das Gerät direkt oder über Ihren Händler zur Überprüfung / Reparatur bzw. Umtausch zu uns GARDENA Manufacturing GmbH…. zu senden. In einer weiteren Email schrieb GARDENA Central Service, dass nur (noch) die Modelle von 2014 betroffen seien, die neuen hätten das Problem nicht mehr. Mich hat das ganze viel Zeit und Arbeit gekostet (mehrfaches Umverlegen des Begrenzungs- und Suchdrahtes), da ich erst glaubte, dass das Problem daran läge. 🙁 Jetzt habe ich ihn wieder mit neuen Gummidämpfern (kostenlose Reparatur) – nur Versandkosten von 10 Euro. So wie es aussieht läuft er jetzt.

  8. Geschenk sagt:

    Ich habe mir schon lange einen Mähroboter kaufen wollen, weil ich wenig Freizeit habe und die wenige Zeit lieber mit meinen kleinen Kindern verbringe, als Rasen zu mähen. Ich habe lange gezweifelt, recherchiert, alle Tests gelesen und mich dann, v.a. wegen der guten Bewertungen hier bei Amazon, für den Gardena R 70 Li entschieden. In der Auswahl waren neben dem Gardena auch der Bosch und der Husqvarna. Gegen den Bosch sprach, dass er die Rasenfläche vermisst und laut Testberichten nicht sehr gut auf Änderungen der Fläche reagiert, die bei uns ständig vorkommen, weil mit Kindern immer Sachen rumliegen. Gegen den Husqvarna sprach der deutlich höhere Preis, trotzdem die Technik die gleiche ist wie im Gardena. Das größere Gardena Modell R 70 Li sollte man wählen, wenn man entweder eine Fläche von mehr als 400qm hat, oder wenn die Fläche zweigeteilt ist; er lässt sich so programmieren, dass zwei zusammenhängende, gleich oder unterschiedlich große Flächen mit gleicher oder unterschiedlicher Intensität gemäht werden. Jetzt ist der Roboter seit zwei Monaten im Einsatz und ich kann nur feststellen, dass er alle meine Erwartungen übertroffen hat! Die Anschaffung ist nicht preiswert und ein wenig Suchen nach dem besten Preis sowie ein Kauf außerhalb der Gartensaison lohnen sich. Ich habe ihn im Frühjahr für unter 1000 EUR online gekauft, danach gesehen, dass er im Baumarkt sogar noch günstiger gewesen wäre. In der Saison kostet er idR 25% mehr. Die Installation ist nicht trivial, für jemanden, der/die halbwegs handwerklich geschickt ist, aber insgesamt unproblematisch, wenn man sich strikt an die sehr gute Anleitung hält. Wir haben zu zweit weniger als einen Tag für eine verwinkelte Fläche von 700qm gebraucht. Wir haben das Kabel nur oberirdisch verlegt. Wenn man regelmäßig vertikutieren möchte, empfiehlt sich eine Verlegung in 3-5cm Tiefe. Wichtig ist tatsächlich, sich vorher genau Gedanken über die richtige Platzierung des Roboters und der Begrenzungskabel zu machen, da es mühsam ist, die Kabel neu zu verlegen. Das beigefügte Material (Kabel, Kabelanker, Kabelverbinder) reicht für etwa 700qm Fläche und lässt sich für mehr Bedarf ohne Probleme aus dem Zubehör bei Amazon erweitern. Am meisten überrascht hat mich die Mähqualität. Wenn man sich für die Mähzeiten an die Programmier-Anleitung hält (bei uns 2x am Tag etwa 4 Stunden), dann erhält man ein wirklich hervorragendes Mähergebnis. Der Roboter hält den Rasen konstant auf der angestrebten Länge. Dadurch wird der Rasen, anstelle in die Länge zu wachsen, gezwungen, in die Breite zu wachsen und bildet ein hervorragendes Rasengeflecht, genauso wie es sein sollte und wie auf den Werbebildern. Ich hatte es für Werber-Quatsch gehalten, dass die Kabel vom Rasen ‚verschluckt‘ werden, aber genauso ist es: nach nur vier Wochen waren die Kabel so in den Rasen ‚eingewachsen‘, dass sie nur noch mit Mühe zu sehen waren; nach sechs Wochen waren sie völlig verschluckt. Den Rasenschnitt sieht man fast gar nicht und er wird bestens vom Boden absorbiert. Unsere Nachbarn und wir haben einen offenen Garten, ohne Zaun. Da der Nachbar den Roboter nicht mitnutzen wollte, habe ich den direkten Qualitätsvergleich zu seinem wöchentlichen Motormähen und stelle fest, dass unser Rasen schon nach acht Wochen wesentlich gesünder, dunkler und kräftiger / enger verwachsen aussieht. Unkraut wird kurz gehalten und vom Rasen erstickt, leider allerdings auch die hübschen Gänseblümchen, die beim Nachbarn reichlich blühen. Und die Kinder? Haben als erstes den neuen Gartenkameraden getauft („Robi“), neugierig beäugt, insgesamt aber respektvoll Abstand gehalten, wozu wir sie auch ermuntern. Vor herumliegendem Spielzeug, Schuhen oder dem Trampolin stoppt Robi in der Regel. Allerdings hat er schon mal ein paar Flip-Flops angesäbelt, die ihm im Weg lagen; wenn der Gegenstand zu flach ist, erkennt der Stop-Mechanismus ihn nicht. Aus diesem Grund würde ich ein Baby definitiv nicht mit Robi alleine lassen. Das ist aber unproblematisch, dann mäht er halt nachts. Er ist praktisch geräuschlos und kann für zwei Mähzeiten zu jeder beliebigen Uhrzeit und für ausgewählte Wochentage programmiert werden. Ein Wochenend-Mähverbot gilt für Robi nicht, da man ihn kaum hört.

  9. Geschenk sagt:

    Der Mähroboter ist nun knapp 2 Monate im Einsatz. Ich möchte an dieser Stelle Erfahrungswerte und Hinweise zum Aufbau und Betrieb geben. Aufbau und Installation: -Die betreffende Rasenfläche, auf welcher der R70li zum Einsatz kommt, beträgt bei mir ca. 620 Quadratmeter. Der Mähroboter ist für bis zu 700 Quadratmeter ausgelegt. -Es sind auf der Rasenfläche außerdem Bäume, Sträucher und ein Gehweg aus Betonplatten vorhanden. Das Begrenzungskabel kann sehr einfach verlegt werden, auch wenn es bei einer solchen Fläche etwas Kraft und Zeit kostet. Bäume können durch eine sogenannte „Insel“ vom Mähbereich ausgeschlossen werden, dass funktioniert prima. -Das Begrenzungskabel kann auch problemlos unter Gehwegplatten bzw. Betonplatten verlegt werden. Wer möchte, kann das Kabel auch Eingraben (Rasenfläche). Das empfiehlt sich bspw. wenn später vertikutiert werden soll. -Als Standort für die Ladestation des Mähroboters wird eine Fläche im Rasen empfohlen. Links und rechts von der Ladestation sollten ca. 1,5m Platz sein, damit genügend Platz für die Einfahrt ist. Außerdem besteht die Möglichkeit, den Mähroboter einen schmalen, mittleren oder breiten „Korridor“ fahren zu lassen. Neben dem Begrenzungskabel (Grenze um die Rasenflächen) legt man auch ein Suchkabel. Anhand des Suchkabels findet der Roboter nach dem Mähvorgang die Ladestation. Das Suchkabel wird also innerhalb der zu mähenden Rasenfläche verlegt. Wenn der Roboter nun den schmalen Korridor abfährt, bilden sich Fahrstreifen im Rasen, da wo das Suchkabel verlegt wurde. Deshalb empfiehlt sich die Einstellung eines mitteleren oder breiten Korridors, um die Bildung von Fahrstreifen zu vermeiden. -Wird der Rasen als Standort für die Ladestation gewählt, bildet sich nach gewisser Zeit darunter eine braune Fläche, da an dieser Stelle natürlich kein Gras mehr wächst. Dessen sollte man sich bewusst sein. Regen macht dem Mähroboter oder der Ladestation nichts aus. Bei uns steht die Ladestation auf der Terasse (Plastersteine). Der Korridor ist hier schmal aufgrund von Wänden und Dachpfosten. Um es zu vermeiden, dass der Roboter herumirrt um den Ausgang auf den Rasen zu finden, kann man ein „Fernziel“ im Roboter einstellen. Dieses bezweckt, dass der Roboter eine vorher eingestellte Anzahl von Metern zunächst nur geradeaus fährt (entlang des Führungskabels) und erst dann anfängt zu mähen. So kann man einige Meter an engen Passagen gut überbrücken, wenn notwendig. Allerdings lassen sich dann die Optionen mittlerer und breiter Korridor nicht mehr verwenden, wenn baulich bedingt enge Passagen im Garten entlang des Suchkabels vorhanden sind. Insgesamt können 2 Fernziele eingestellt werden – ein weiteres dient um abgelegene Rasenflächen gezielt anfahren zu lassen. Betrieb: -Der Roboter ist 4 Tage pro Woche im Einsatz. Die 620 Quadratmeter werden gut bearbeitet. Das Schnittergebnis lässt sich sehen, hin und wieder bleiben einzelne Halme oder kleine Büschel stehen, was aber nicht stört. An den Rasenkanten muss man nacharbeiten, wenn der Rasen durch höhere Kanten begrenzt wird. Das gilt aber auch für Benzuinrasenmäher, da man hiermit auch nicht überall hinkommt. Die Lautstärke beim Mähvorgang ist sehr gering, es kann also auch am Sonntag gemäht werden. -Der Automatikmodus funktioniert super. Wochentage, Start- und Endzeit des Mähvorgangs einstellen und los gehts. Zu beachten: Nach betätigen der Stop-Taste muss der Automatikmodus wieder aktiviert werden. Dieser Modus funktioniert auch nur bei vollständig aufgeladenem Akku. Also nicht wundern, wenn bei den ersten Testläufen nicht gleich alles auf Anhieb so läuft, wie man es sich vorstellt. -Durch die Plastikklappe, welche die Funktionstasten schützt, kann man nicht hindurchschauen. Man muss also immer erst die Stop-Taste betätigen, um zu sehen, was der Roboter gerade anzeigt (Status, Meldungen etc.). Das ist etwas lästig bei der Installation, später wenn alles automatisch funktioniert, nicht mehr ganz so störend. -Das Entsorgen von geschnittenem Gras entfällt ebenfalls. Da der Roboter mehrere Tage (je nach Rasenfläche) im Einsatz ist, „rasiert“ der Roboter regelmäßig den Rasen. Die kleinen Stoppel dienen gleichzeitig als Nährstoffe, was die Qualität des Rasens erhöht. -Reinigung: Die Unterseite des Roboters ist sehr verwinkelt. Mit einem kleinen Kehrbesen lassen sich Rasenreste abbürsten. Jedoch bleibt immer etwas hängen. Auf der Ladestation selbst sammelt sich hin und wieder Schmutz und Wasser, sollte regelmäßig gereinigt werden. Und wichtig: Die Unterseite des Roboters darf nicht mit Spritzwasser gereinigt werden. Dadurch würde das Gerät beschädigt werden. Wer also Sprinklersysteme im Garten hat, sollte diese ausgeschaltet lassen, wenn der Roboter unterwegs ist. -Stromverbrauch: Hier konnte ich keine wesentliche Veränderung im Vergleich zu den üblichen Monatsverbrauchswerten feststellen. Auf jeden Fall kann jetzt auch Benzin und Öl für den alten Rasenmäher eingespart werden. Insgesamt also eine lohnende Investition und spart wöchentlich 2-3 Stunden Arbeit. Im Vergleich zum herkömmlichen Mähen mit bspw. Benzinrasenmähern mäht der Roboter per Zufallsprinzip. Es braucht also einige Zeit, bis alles schön gemäht ist (abhängig von der Größe der Rasenfläche). Daran muss man sich gewöhnen. Weitere Funktionen wären wünschenswert, zum Beispiel die Einrichtung von unterschiedlichen Korridorbreiten entlang der Strecke des Suchkabels (also nicht nur eine Breite für das ganze Strecke sonderen Aufteilung in mehrere Korridore). Mehr als 2 Fernstartziele wären hilfreich und die Reinigung wäre bei einer weniger verwinkelten Fläche unterhalb des Roboters ergiebiger. Nachtrag vom 05. September 2014: -Der Rasenmäher ist nun ca. 5 Monate im Einsatz. Das Gerät arbeitet tadellos und hat sich zu einem sehr zuverlässigen Helfer im Garten entwickelt. -Wartung: Es existiert nahezu kein Wartungsaufwand. Man sollte das Gerät mindestens einmal pro Woche mit einem Kehrbesen kurz abkehren (von unten immer ohne Wasser reinigen), um Grasreste zu entfernen, die sich unterhalb des Rasenmähers ansammeln. Es sollte auch die Beweglichkeit der Rasierklingen geprüft werden. Diese sollten, trotz Festschraubens, locker und beweglich bleiben. Durch Witterungseinwirkungen und Grasreste können die Klingen schwergängiger werden. Da die Klingen an einer Scheibe befestigt sind, die sich während des Mähvorgangs dreht, sollten diese beweglich sein, um ein optimales Mähergebnis zu erhalten. Wenn 4-5 Tage pro Woche gemäht wird, sollten die Klingen alle 2-3 Monate gegen neue und scharfe Klingen ausgewechselt werden. Das Wechseln der Klingen ist sehr einfach und dauert nur wenige Minuten.

  10. Geschenk sagt:

    Mitte 2002 hatte ich das erste Mal mit dem Gedanken gespielt, einen Mähroboter zu beschaffen. Schnell war klar, das konnte nur ein Husqvarna werden. Die hatten eine robuste und zuverlässige Technologie und kamen auch mit einem schwierigen Terrain zurecht. Außerdem hatte ein Kollege einen solchen Roboter für seine 1.700 qm Gartenanlage im Einsatz und war sehr zufrieden. Allein die Kosten haben mich seinerzeit davon abgehalten. Jetzt, rund 13 Jahre später, hab ich mich mal wieder mit dem Thema beschäftigt, nachdem ich den Garten, mit einer rund 450 qm großen, unterbrochenen Rasenfläche neu angelegt hatte. Viele Modelle wurden gesichtet und unzählige Testberichte gelesen. Heraus kam: Gardena R 40 Li Da ich meine Gerätschaften ungern am Limit arbeiten lasse, habe ich mich dann für die nächst größere Variante entschieden, den Gardena R 70 Li. Beim Auspacken stellte ich entzückt fest, dass es sich um einen Gardena Rasenmäher aus dem Hause Husqvarna handelt. Da schließt sich der Kreis! 🙂 Nun denn, der vorhandene Rasen war rund 10 cm hoch und eigentlich viel zu hoch für den Roboter. Trotzdem hab ich den Mähroboter mit einer Schnitthöhe von 5 cm darauf losgelassen. Nach rund 20 Stunden Stunden sah es zwar witzig aus, als die Rasenfläche einige ungemähte Büschel enthielt und ich fragte mich, ob der Robbi sie wohl je erwischen würde. Eine Nacht später sah der Rasen wie ein grüner Teppich aus. Kurz: Meine hohen Erwartungen an den Mähroboter wurden sogar noch übertroffen. Fazit: Der R 70 Li mäht rund um die Uhr. Die Nachbarn stört das nicht, da er nicht lauter ist, als ein Rauschen von Blättern im Wind. Das Schlafzimmer hat ein Fenster zum Garten und auch da ist, selbst bei offenem Fenster, (fast) nichts zu hören. Ganz klare Kaufempfehlung! Als Sonnen- und Regenschutz bekommt Robbie noch eine ordentliche Garage – eine leicht modifizierte Hundehütte ist dabei deutlich preiswerter, besser und m.E. auch hübscher als ein ebenfalls erhältliches original Kunststoffdach. Nachtrag vom 27.08.2015 Nachdem die Mäh-Saison 2015 langsam dem Ende zugeht, kann ich eine erste Kurzzeitstudie abgeben. Was gefällt: * Bei Regen, Sturm und Unwetter – er mäht und mäht und mäht … * Bisher absolut zuverlässig und immer noch sehr leise * geringer Wartungsaufwand (ca. alle 2 Wo. trocken(!) reinigen und alle 4 Wo. die Klingen wechseln) Was weniger gefällt (und das führt zur Abwertung): – Das hintere Rad ist starr aufgehängt und zerstört auf Dauer bei Rechts-, Links-Drehungen den Rasen – speziell an engen Passagen oder an Hindernissen. Durch ein in alle Richtungen bewegliches Hinterrad könnte das verhindert werden. Tipp: Ein bis zwei Tage Mähpause oder an der Stelle ein kleines Hindernis (z.B. Bambusstab) aufstellen schont diese Flächen ein wenig.

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