Fujifilm X-T10 Systemkamera inkl. Fujinon XF 18-55 mm
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Fujifilm X-T10 Systemkamera inkl. Fujinon XF 18-55 mm

Fujifilm X-T10 Systemkamera inkl. Fujinon XF 18-55 mm: Kamera

Farbe:
schwarz  |  Stil:
inkl. XF18-55 mm Objektiv

FUJIFILM X-T10 Noir + 18-55


Produktbeschreibung des Herstellers

Fujifilm X-T1 Fujifilm X-T10 Fujifilm X-E2 Fujifilm X-A2
Elektronischer Sucher
Sensor 16,3 MP X Trans CMOS II Sensor im APS-C Format 16,3 MP X Trans CMOS II Sensor im APS-C Format 16,3 MP X Trans CMOS II Sensor im APS-C Format 16,3 MP CMOS Sensor im APS-C Format
Prozessor EXR Prozessor II EXR Prozessor II EXR Prozessor II EXR Prozessor II
Spritzwasser- und staubgeschützt, kälteresistent bis -10°C
Hybrid-Autofokus / Prediction AF
Max. ISO-Empfindlichkeit 51200 51200 25600 25600
Serienaufnahme (wählbar) 8 oder 3 Bilder pro Sek. 8 oder 3 Bilder pro Sek. 7 oder 3 Bilder pro Sek. 6 oder 3 Bilder pro Sek.
Wi-Fi-Funktion
Verbessertes AF-System mit „Zone“ und „Weit/Verfolgung“ Seit Firmware 4.0 Firmware-Update in Planung

11 Antworten

  1. Geschenk sagt:

    Mein Weg führte mich von einer analogen Spiegelreflexkamera (Minolta) in grauer Vorzeit über eine Canon 500D (APSC-Sensor) zu einer Canon 6D (Vollformat-Sensor), zu der ich mir einen gehörigen Objektivpark angeschafft habe. Aber so schön die Bilder waren, so wertig sich die Ausrüstung anfühlte, das Problem war einfach das Gewicht. Immer mehr Lichtstärke = immer mehr Glas = immer mehr Kilo… Dabei hatte ich schon die „kleinste“ Vollformatkamera und das „leichteste“ lichtstarke Reisezoom (Tamron 24-70/2,8), zusammen waren es aber doch immerhin ziemlich genau 1,5 kg, die ich unterwegs den ganzen Tag mit mir herumschleppte. Ich habe außerdem die Canon 100D für weniger Gewicht angeschafft, weil ich von der 500D noch gute (und leichtere) Objektive hatte, aber hier nahm die BQ bei höheren ISO-Zahlen sichtbar ab, außerdem sollte es etwas NOCH KLEINERES/LEICHTERES sein. Deshalb war ich schon länger auf der Suche nach einer kleinen, leichten Kamera, die vom Handling und von der Bildqualität aber an die gewohnte 6D herankommt. Und war schon zu dem Ergebnis gekommen, dass das wahrscheinlich einfach unmöglich ist, Physik und so… Angeschaut (und zu Hause gründlich ausprobiert) habe ich: Olympus E-M1 mit 12-40mm Pro, Sony RX 100 III, Panasonic LX100 und diese Fuji X-T10 mit 18-55mm/2,8-4. Mit der Oly glaubte ich schon, angekommen zu sein, aber dann war ich doch mit der Bildqualität bei low light und dem AF nicht wirklich zufrieden (s. meine Rezension dort). Die Sony RX 100 III ist supersüß und klein, als einzige wirklich Jackentaschen-tauglich, aber die Bedienung machte mich wahnsinnig. Wegen jeder Einstellung in die unendlichen Tiefen der Untermenüs zu tauchen – und dann womöglich noch im Wechsel der Kameras wieder vergessen haben, wo man suchen muss… außerdem war der BQ bei low light… enttäuschend. Die Panasonic LX100 überzeugt in der Kombination „gerade noch Jackentaschen-tauglich“/Handling. Sehr angenehm fand ich, dass es einen Einstellring für die Blende, ein Einstellrad für die Belichtungszeit und ein Einstellrad für die +/- Korrektur gab (so wie auch bei der Fuji). Und ein paar weitere Knöpfe für die wichtigsten Fragen des Fotografen-Alltags, so dass nahezu alles über die Hardware gesteuert werden konnte. Aber: low light… „höhere“ ISO-Zahlen mit unschönem Rauschen beginnen schon bei 800. Außerdem sind die verwendeten Pixel (12,8 MP) nicht so zahlreich, dass starke Ausschnittsvergrößerungen möglich wären – und das bei einem fest eingebauten Objektiv bis max. 75mm (KB), d.h. kein Wechsel auf ein Teleobjektiv möglich. Blieb noch die mitbestellte – leider wieder deutlich größere Fujifilm X-T10. Und da war sie, die eierlegende Wollmilchsau. Ja, sie geht mit dem mitgelieferten Standardzoom nicht in die Jackentasche (oder man braucht eine recht sackartige Jacke) – aber durchaus mit dem äußerst günstig zu erstehenden 27mm/2,8-Pancake-Objektiv. Ja, sie hat kein Touch-Display wie die Oly (schnüff). Ja, sie kostet mit dem höherwertigen 18-55mm/2,8-4 Objektiv eine ordentliche Stange Geld und wiegt auch nicht gar nichts (betriebsbereit mit Akku ziemlich genau 700g). Aber immerhin wiegt sie damit weniger als die Hälfte von meiner 6D – bei hervorragender Bildqualität. Ich möchte nicht behaupten, dass sie in allen Punkten die 6D sogar ausstechen kann, aber für den normalen Alltagseinsatz entsteht dieser Eindruck durchaus. Fuji behauptet, einen speziellen neuartigen Sensor zu benutzen, auf dem irgendwie mehr Informationen gespeichert werden können. Irgendetwas muss da dran sein, denn die Betrachtung der JPGs oder DNGs über Lightroom (blöderweise erkennt meine Version 5 das Raw-Format dieser Kamera nicht und wird es natürlich auch nicht mehr, weil eine neue Version 6 schon da ist) löst fassungslose Begeisterung aus. Die Fotos waren dermaßen klar und scharf, dass ich erst einmal in den Voreinstellungen der Kamera die Schärfe von +2 auf +1 herunterreguliert habe. Man will sich ja nicht verletzen. Ausschnittsvergrößerungen sind ohne Probleme bis zu einem wirklich kleinen Ausschnitt möglich, ohne dass der verbleibende Bildausschnitt – jedenfalls am PC – pixelig wirkt (ich habe mal versucht, ein Foto und den entsprechenden Ausschnitt hochzuladen, weiß aber nicht, wie die Erkenntnismöglichkeiten auf dieser Seite sind). Höhere ISO ist gegenüber den beiden anderen kleinen deutlich besser zu verschmerzen, auch wenn natürlich zum Nachtsichtgerät (6D) noch Luft ist. Ich habe meine Fotos mal durchgeschaut, die ich seither mit der Fuji gemacht habe, und würde meinen, dass 1600 noch gut geht (100%-Ansicht). Was die Kamera nicht so toll beherrscht, sind Action-Fotos. Wenn ich mit meinem Hund ausgehe, ist der beim Rennen meistens schneller als die Fuji mit ihrem schon hochwertigen Zoom. Aber ich räume ein, dass ich auch bisher noch keine Motivation verspürte, mit dem schnellen Serienbildmodus und dem Verfolgungs-Autofokus zu experimentieren, weil ich sonst eher der Einzelbild/S-AF-Typ bin. Von daher kann ich nicht sagen, was actionmäßig alles möglich wäre, wenn man sich nur gut vorbereitet. Was mich dagegen unendlich freut: Mit einem Adapter für wenige Euronen kann ich die alten Leica-Festbrennweiten meines Vaters an der Kamera betreiben. Der Adapter lässt zwar keine Elektronik durch, aber die Leica-Objektive haben sämtlich einen eigenen Blendenring, so dass eine halbautomatische Benutzung (Blende einstellen, Belichtungszeit auf „A“, manuell fokussieren) gut möglich ist. Und auch bei den alten Objektiven funktioniert der in der Kamera vorhandene Fokus-Assistent (fokus peaking), mit dem man mit einem Knopfdruck eine Lupenansicht mit hervorgehobenen Kanten sehen kann, um leichter scharf zu stellen. Es mag sein, dass diese Objektive für die hohe Auflösung der heutigen Kameras nicht wirklich gerechnet sind, aber die Wirkung ist wunderschön – und die Optik passt perfekt zur Retro-Optik der Fuji. Alles in allem: ich bin begeistert und muss nicht mehr schleppen. Die Frage bleibt, welche Kamera als nächstes aus meinem Fuhrpark ausgemustert wird… die „minderwertigere“ 100D oder die „schwere“ 6D?

  2. Geschenk sagt:

    Ich hatte über ein Jahr lang bereits die Fujinon X E2 mit verschiedenen Objektiven (XF 14, XF 23, XF 60) und war sehr zufrieden mit der Ausstattung, der Haptik und den Ergebnissen. Allerdings, was ich zunehmend vermisste, war ein klappbares Display, das ich z.B. bei meiner Zweitcamera Sony RX 100 M3 sehr zu schätzen weiss. Die Fujifilm X T1 war mir etwas zu gross und schwer, ich wollte nicht wieder in die Richtung einer schweren und grösseren Camera gehen. So habe ich mir zunächst etwas halbherzig die Fujifilm X T10 bestellt und bin nun nach jetzt 10 Tagen des Ausprobierens und Vergleichens überzeugt, dass für mich die X- T10 eine deutliche Verbesserung zur X E2 ist, nicht nur in Hinblick auf das klappbare Display. Damit meine ich nicht die Bildqualität, die ist bei beiden Fujinon Cameras excellent und da lassen sich keine Unterschiede feststellen. Was mich besonders beeindruckt hat, ist der Bedienungskomfort und die Vielseitigkeit, was sich einem schon nach kurzer Einarbeitung in die Struktur der XT10 erschliesst. Man kann sich die Camera mit 2 Einstellräder und 5 Funktionstasten absolut individuell anpassen, und darüber hinaus gibt es noch die zahllosen zusätzlichen Möglichkeiten, die der Button links oben (Drive Einstellrad) verfügt wie 11 verschiedene Filmsimulationen, und 8 Filtereffekte, Mehrfachbelichtungen oder Panoramaaufnahmen. Nicht nur die Handhabung, auch die Haptik der X T10 empfinde ich als sehr ausgewogen. Der Sucher im mittleren Bereich der Camera (anstelle aussen bei der X E2) ist für mich viel angenehmer zu nutzen. Mit der Camera hat man eigentlich 2 in einem Gehäuse : die Spiegellose Systemcamera mit all ihren Möglichkeiten aber auch eine Automatik mit Motivprogrammen und allem drum herum, wenn man es mal wissen und vergleichen will oder es einfach mal schnell gehen soll… Noch etwas zum Objektiv: ich hatte das Bundle mit dem 16-50er Objektiv (leider nicht sehr lichtstark) bestellt. Noch habe ich ja 3 hochwertigen Fuji Objektive (siehe oben) und legte keinen Wert darauf. Nach meinem Testen und Vergleichen in der vergangenen Woche bin ich doch sehr beeindruckt von der Leistung dieses einfachen und auch sehr leichten Kombi Objektivs. OK es ist nicht lichtstark, aber in sehr vielen Situationen lieferte es mir sehr sehr gute, durchaus vergleichbare Ergebnisse, sodass ich jetzt grübele, von welchem Objektiv ich mich trennen werde. Fazit: Vor dem Wechsel zu Fujifilm bin ich zunächst ein eigentlich zufriedener Besitzer der Sony A 6000 gewesen, die wirklich auch sehr gut war. Allerdings begeistert haben mich die Bilder nur mit dem Zeiss Objektiv 1,8 /24, ansonsten habe ich mich z.B. nach meinen Reisen sehr viel mit ausführlicher Bildbearbeitung am Computer beschäftigt (beschäftigen müssen). Das mache ich mit den Fuji Bildern z.T. auch noch, aber mein Aufwand ist jetzt deutlich weniger geworden. Aus meiner Sicht ist es schlicht nicht mehr so oft nötig, das Bildergebnis aus der Camera zu verändern bzw. zu verbessern, damit meine ich Schärfe, Helligkeit, Farben… Ich empfehle Interessierten in jedem Fall mal sich diesen Vergleich der Bildqualität bei dkamera.de anzusehen. Natürlich sind all diese Erfahrungen und Beurteilungen immer persönlich. In jedem Falle aber wollte ich möglichen Interessenten eine zusätzliche Entscheidungshilfe geben. Von mir eine klare Empfehlung!

  3. Geschenk sagt:

    Nach 5.000 Auslösungen erlaube ich mir einmal hier noch etwas zu der Kamera in den Bewertungen zu ergänzen. Normalerweise schreibe ich nicht gerne Rezensionen, aber die X-T10 hat mich deutlich über die Erwartungen hinaus überzeugt. Erwähnenswert: Vor der Fujifilm X-T10 hatte ich die Olympus E-M10 und davor die Canon EOS 700D sowie eine Samsung NX1000 Systemkamera. Die Fuji ist damit meine dritte Systemkamera sowie das vierte Kamerasystem, in dem ich fotografiere. Kurz meine Eindrücke zur Kamera und dem Fuji-X-System in Pro ,Neutral, Contra: + Insgesamt extrem gute Bildqualität im APS-C Bereich. Wie viel der X-Trans Sensor dazu beisteuert kann ich nicht sagen, zaubern kann er jedoch nicht. + Objektiv-Qualität: Die gute Bildqualität ist zum großen Teil der überdurchschnittlich guten Fujinon Objektive zu verdanken. Die Fuji Objektive(alle für APS-C) sind sehr scharf und unglaublich kompakt für ihre Leistung (oft mit Bildstabilisator). So gute APS-C Objektive habe ich bisher bei keinem anderen Kamerasystem gesehen. Ein Vergleich mit VF-Systemen wäre jedoch unfair. + Objektiv-Sortiment: Andere Hersteller können sich hier eine Scheibe von abschneiden. Ordentliche Auswahl an überdurchschnittlich hochwertigen Objektiven im gehobenen Preissegment. Für die gängigsten Brennweiten gibt es heute 2016 bereits offenblendige Festbrennweiten. Ein spezielles Objektiv möchte ich zum Ende noch erwähnen. + Kamera bringt alle technischen Standard-Funktionen (auch multimedial z.B. App, Wasserwaage) mit, die man 2015/2016 erwarten kann. + Herausragend schneller AF + Gute Update-Politik + Für mich die perfekte Kamera für Reisen (Kompromiss zwischen Qualität und Sensorgröße/Gesamtgewicht). Größerer Sensor bedeutet größere Kamera und Objektive. Durch kompakte Größe kann sie ohne Probleme mit in den Alltag genommen werden. + Durch das kompakte, retro Design fällt die Kamera bei anderen Leuten nicht sofort auf, wenn man unterwegs ist oder in der Stadt fotografiert. + Feeling beim Fotografieren: Nach gewisser Eingewöhnungszeit mit den Einstellrädern und vielen Knöpfen machte mir das Fotografieren mit der X-T10 einfach unheimlich Spaß. Vor allem der Blendenring am Objektiv gefällt mir sehr. (+ Meiner Meinung nach eine der schönsten Kameras auf dem Markt) o Objektive sind teuer, jedoch lohnenswert (Fujifilm positioniert sich mit Fujinon im APS-C Bereich qualitativ sowie preislich klar vor Canikon) Vermisst wird vielleicht ein „billig“ 50mm 1.8er neben dem 56mm 1.2. o Aktuell keine Möglichkeit im Fuji-X-System auf Vollformat umzusteigen (Neue Objektive müssten entwickelt werden, da aktuelles Sortiment nicht VF-kompatibel) – Belichtungskorrektur-Steuerrad Position: Viel zu oft versehentlich beim Ein- und Auspacken aus der Tasche das Rad verdreht. – Dioptrin Einstell-Rad hat keine Null-Markierung. Den Nullpunkt muss man daher immer abschätzen, wenn man versehentlich am Rad dreht. – Gewinde-Position für Stativ: Bei aufgeschraubter Schnellwechselplatte kein Zugang zum Akku – Keine Möglichkeit der USB-Aufladung. Sehr ärgerlicher Konstruktionsfehler mit dem Argument von oben. – Akkuleistung. Standard-Problem bei Systemkameras. – X-Mount Kompatibilität: Keine Möglichkeit Fremdobjektive z.B. Canon mit AF-Übertragung zu adaptieren. Insgesamt vergebe ich dennoch 5 Sterne, da diese Fujifilm Kamera meiner Meinung nach die beste, kompakte APS-C Systemkamera auf dem Markt ist. An dieser Stelle möchte ich noch ein bestimmtes Objektiv erwähnen, welches der Grund war, zu diesem System zu wechseln. Es geht um das Fujinon XF18-55mm 2.8-4 als kompaktes Immerdrauf-Objektiv. Eine solche Abbildungsleistung als Standard-Zoom mit Bildstabilisator in einem derart kompakten Gehäuse habe ich noch nicht gesehen. Die Blende reicht eben auch aus um nach Abenddämmerung auf ISO 6400 freihand scharfe Fotos schießen zu können. In meinen Augen ein technisches Meisterwerk. In Kombination mit der X-T10 war das Fotografieren ein Traum, auf Reisen sowie bei spontanen Trips durch die Stadt. Kameratechnisch gibt es nur die Sony Alpha 6000, die jedoch kein gleichwertiges, kompaktes Kit-Objektiv im Sortiment hat. Alle APS-C DSLRs fliegen bei einem Vergleich raus, weil selbst die Sony Alpha 7 Reihe mit VF-Sensor meistens kompakter ist. Für Anfänger: Eignet sich die Fujifilm X-T10 nur bedingt, weil sie doch mit ihren vielen Rädchen und Tasten zu Verwirrung führen kann. Es gibt wenig Tutorials und insgesamt fotografieren die meisten Leute noch mit Canon/Nikon/Sony. Außerdem gibt es kaum günstige Objektive, weshalb der hohe Preis die Amateure frustrieren könnte. Bei Canon/nikon finde ich die Möglichkeit schön, sich nach den Fotografie-Grundlagen als zweites Objektiv z.B. das 50mm 1.8 oder z.B. ein lichtschwaches Teleobjektiv für angenehme 100€ anschaffen zu können. Meiner Meinung nach gehören gute, günstige Objektive für Anfänger im ersten Kamerasystem zu den wichtigsten Kriterien. An dieser Stelle finde ich es schade, dass bei Fuji keine Adaptierung möglich ist. Schlusswort: Aufgrund von Karriere-Möglichkeiten musste ich das Fuji-System verlassen, da in dem Bereich ein Vollformatsensor unverzichtbar ist. Zu schade, dass Fujifilm bisher nichts in dem Bereich im Angebot hat. Obwohl ich nun mit dem ebenfalls nicht schlechten Sony-Vollformatsystem unterwegs bin, schaue ich auf eine sehr erfolgreiche Zeit mit der oben genannten Fuji-Kombination zurück und frage mich, ob ich künftig viele spontane Momente versäume festzuhalten, weil meine Kamera samt Blendenwunder-Zeiss-Objektiven zu Hause oder im Studio liegt. Kurz: Ich bin begeistert.

  4. Geschenk sagt:

    Seit einem knappen Jahr spielte ich bereits mit dem Gedanken, mir eine Systemkamera zuzulegen. Mir gefällt daran vor allem, dass ich damit fähig bin hochwertige Bildqualität zu bekommen, ohne unnötige Kilos herumzuschleppen. Ich besitze ausserdem noch eine Canon 5D Mark II. Diese bietet zwar nach wie vor knickscharfe, professionelle Bilder, ist mir aber mit Battery Pack und Objektiv einfach zu viel des Guten. Man möchte sie auf Dauer einfach nur auf ein Stativ aufschrauben, anstatt in der Hand zu halten. Letzten Herbst hatte ich ein Hochzeits-Shooting, bei dem dann der Groschen fiel. Da ich 90% der Aufnahmen aus der Hand machte, ging mir das Gewicht irgendwann gehörig auf den Senkel. Ich schaute mich also nach etwas leichterem um. Meine Wahl fiel zuerst auf die Olympus OM-D EM10, da hätte ich aber, um Flexibilität und Bildqualität zu maximieren zum Pro-Zoom 12-40mm greifen müssen, also ca. 1.600 € investieren müssen. Ausserdem fehlte mir noch das letzte bisschen Freistellungsvermögen (MFT-Sensor) und Bildqualität (Überkontrastierung, Artefakte, Bildrauschen bei High-ISO). Dann begann ich mich zunehmend über das Fuji X-System zu informieren und ich hatte mich umentschieden: es sollte eine X-E2 werden. Dann hörte ich aber Gerüchte, die mich noch abwarten ließen – es sollte noch eine neue, günstigere Kamera herauskommen, positioniert unterhalb der X-T1. Meine Geduld hat sich ausbezahlt und nun halte ich die X-T10 in meinen Händen. Ich habe sie für den Einstieg nun mit dem Standardzoom 18-55mm kombiniert und habe somit für gute 1000 Euro eine bessere Bildqualität als mit der OMD. Weitere Linsen werden folgen: das 10-24mm Weitwinkelzoom und noch 1-2 Festbrennweiten. Das Schöne ist: es gibt im Fuji Line-Up wohl keine schlechten Linsen‘ Grundsätzlich bin ich sehr angetan von der Kamera, aber es gibt auch Kompromisse, die man eingehen muss. Hier ein Kurzüberblick +++ – sehr gute Bildqualität bis ISO 1600, gute Bildqualität bis ISO 4000, brauchbare (kleine Prints) BQ bis ISO 6400 – JPEGs ‚out of camera‘ sehr gut verwendbar, brauchen wenig Nachbearbeitung – schöne Farbwiedergabe und Plastizität der Bilder – gut auflösender Sucher – Autofokus-Performance endlich auf der Höhe der Zeit, aber immer noch nichts für professionelle Sport- und Actionshooter – intuitive Bedienung mit Analog-Feeling – Automatik-Modus, wenn es mal schnell gehen soll – solide Fertigungsqualität ‚made in Thailand‘ – im Vergleich dazu fühlt sich Sonys A6000 wie eine billige Bridge-Kamera an – Kit-Zoom ist für das Geld sehr gut, aber verglichen mit dem XC 16-50mm (gleiche BQ) um100 € zu teuer – für die Größe gute Ergonomie durch sehr griffige Gummierung, ausgeprägte Daumenablage, aber‘ ooo – große Hände brauchen im Zusammenspiel mit großen Objektiven einen Zusatzgriff – große Hände werden den Fn-Button unten rechts unbeabsichtigt berühren ( ich habe ihn deaktiviert) – nicht die allerbeste Detailwiedergabe bei Gräsern, Büschen und Bäumen (detailverliebte Landschaftsfotografen sollten woanders schauen) – immer noch leicht wachsartige Hautabbildung bei High-ISO-JPEGs – hinteres Bedienrad lässt sich nicht frei konfigurieren – Bedienung, Menü und Konfigurierbarkeit überfordern am Anfang etwas – Videomodus immer noch nichts für Anspruchsvolle (war aber klar) – Hohe Serienbildrate auf 8 Bilder beschränkt, danach starke Einbremsung des Tempos (irgendwie muss man ja noch von der X-T1 abgrenzen 😉 – – – – Sucher: Augenmuschel zu flach und zu hart (ich hoffe hier wird noch ein extra Aufsatz angeboten) – Sucher: Anzeige etwas arg überkontrastiert (Farbsättigung lässt sich einstellen, Kontrast nicht) – Belichtungskorrektur-Rad zu schwergängig – Bildvorschau: nur 0,5, 1,5 Sekunden und dauernd einstellbar. Hallo Fuji!? – Kein automatisches Rotieren in der Bildanzeige einstellbar – keine Überbelichtungswarnung in der (Voll-)Bildanzeige Ich habe die Kamera nun eine knappe Woche und bin sicherlich noch nicht alle Optionen durchgegangen. Falls mir noch etwas bemerkenswert schlechtes oder Gutes auffällt, aktualisiere ich die Rezension. Grundsätzlich bin ich mit der Kamera zufrieden und habe mein Ziel erreicht: sehr gute Bildqualität zu erzielen mit einer kompakten und mobilen Lösung. Ich hoffe meine bewusste Entscheidung für das Fuji-System zahlt sich auch in Zukunft aus. Die Objektive sind auf jeden Fall gut genug für das nächste anstehende Sensor-Upgrade mit 24-28MP‘ Deshalb habe ich mir erst einmal die gut 400 € Aufpreis zur X-T1 gespart, denn X-Pro 2 und X-T2 sind nicht mehr so weit. So kann ich beruhigt abwarten und in etwa 2 Jahren evtl. ein lohnendes Body-Upgrade machen.

  5. Geschenk sagt:

    Normalerweise habe ich Nikon Kameras, aber bei schlechten Lichtverhältnissen oder in dunklen Räumen, wo kein Blitz erlaubt ist, gibt es nichts besseres als die Fuji X Kameras. Ich habe schon wirklich viel in der Hand gehabt, aber die Bildqualität der Fuji bei 3200 ISO ist in meinen Augen unerreicht. Da kommt keine Sony mit und auch keine Canon 5d. So ein Detailreichtum bei geringstem Rauschen gibt es nur bei Fuji . Natürlich ist die XT10 aber auch als vollwertige Kamera zu betrachten, denn auch bei schönem Wetter und in vielen Situationen erfüllt dieser Kamerazwerg seine Aufgaben bravourös. Im Gegensatz zur X E-2 ist sie kleiner, obwohl sie alle relevanten Funktionen aufweist. Im Gegenteil…. Sie hat sogar mehr zu bieten. Ein klappbares Display, einen schnelleren Autofokus und einen besseren elektronischen Sucher. Für mich ist die Größe ideal, obwohl ich keine kleinen Hände habe und gut finde, dass sie in meinem Fotorucksack nicht viel Platz braucht. Natürlich ist es eine Frage der Gewöhnung, aber man kann sich mit der kleinen gut arrangieren. Rein Äußerlich betrachtet sieht so ein normales Fuji Tele Zoom nahezu monströs an der Kamera aus und man hat da Gefühl die Kamera ans Objektiv zu setzen und nicht umgekehrt. Die Verarbeitung ist fujitypisch auf höchstem Niveau, der Retrolook wirkt gefällig und alles fühlt sich sehr wertig an. Für den Anfänger gibt es eine immer erreichbare Vollautomatik und ansonsten kann man eine Vielzahl von Parametern, Filmlooks, Motivprogrammen etc einstellen oder auswählen. Man Kann die Kamera auch voll manuell steuern, das Belichtungskorrekturrad auf der Oberseite ist einfach Klasse positioniert, das AF Feld lässt sich auswählen, verkleinern oder vergrößern und bietet per Tastendruck eine 100% Ansicht an. Eigentlich kann man an dieser Kamera kaum einen Nachteil finden, außer vielleicht ihrer Schnelligkeit bei bewegten Objekten, aber auch da hat sie gegenüber der X-E2 zugelegt. Ein Wermutstropfen für ambitionierten Fotografen bleibt das sehr hochpreisige Objektivsortiment. Es gibt quasi nur 3 oder vier Objektive, die preiswerter als der Body sind, aber es ist für alle Anwendungen etwas im Angebot. Abgesehen davon ist ein Großteil dieser Linsen von oberster Güte, sodass man wirklich damit professionell fotografieren kann. Auch die billigen Objektive sind erstaunlich gut. Fazit: Für alle, die bei wenig Gewicht und Größe eine wirklich gute und brauchbare Kamera suchen, ist die Xt 10 eine der Guten. Auch als Ergänzung zur Profiausrüstung von Nikon und Canon eine wirkliche Empfehlung, wenn das Licht mal knapp wird. Sie hat eine hervorragende Bildqualität bis 3200 ISO, ist relativ flott und verfügt über alles, was man sich wünscht. Natürlich muss man sich in die Vielzahl von Funktionen erst einarbeiten, aber wer schon einmal eine X-E2 oder anderes besessen hat, kommt sofort damit klar. Update Praxistest Ich war für zwei Wochen im Urlaub und hatte nur die Fuji , ein 18-55, ein 50-230 und ein1,4 35mm dabei und was soll man sagen… Man hat quasi nichts mit sich herumzutragen und bei über 90% aller Aufnahmesituationen hat die Kamera perfekte Fotos gemacht. Einzig bei fliegendem Getier hat das Tele oder die Kamera Probleme überhaupt etwas einzufangen. Bei Surfern hat mich der Autofokus wirklich positiv überrascht und mit der Weitverfolgung (einstellbarer AF Modus) eine hervorragende Trefferquote erzielt. Bei Nachtaufnahmen in Städten oder selbst bei Vollmond am Meer wirklich gute Ergebnisse. Bisher hat mich diese kleine Xt 10 noch nie enttäuscht.

  6. Geschenk sagt:

    Ich habe meine Dslr an den Nagel gehangen. Pentax K30. Blendensteuerung defekt. Ich war zuerst skeptisch weil ich nicht glauben wollte das der gleiche APS-C Sensor, ein besseres Rauschverhalten haben soll. Ich wurde eines besseren belehrt, denn selbst mit den Kit Objektiven haut die Kamera bilder raus… Junge Junge Da kann meine Pentax und Canon Eos sofort einpacken. Man fragt sich warum die zwei großen Hersteller das nicht auf die Reihe bekommen. In den ersten Stunden liegt sie komisch in der Hand aber das legt sich schnell. Ich genieße die Leichtigkeit. Den Retrolook und vor allem das Entschleunigte Fotografieren. Man kann schnell muss aber nicht. Es wird wohl eine Weile dauern bis ich alle Funktionen begriffen habe und nicht ständig aus Gewohnheit den falschen Knopf drücke, aber das macht alles nix denn ich habe nach 3 Jahren endlich mal wieder richtige Freude beim Fotografieren. Ein paar Bilder die in den ersten Minuten entstanden sind habe ich hochgeladen. Diese gehen von Iso 200 bis Iso 4000

  7. Geschenk sagt:

    Hallo zusammen, nach langer Entscheidungsfindung habe ich mich für die Fujifilm XT-10 inkl. 18-55mm F2.8 – 4.0 Objektiv entschieden. Die letzten Tage, besonders im Urlaub haben gezeigt, daß diese Entscheidung goldrichtig war! Im Vorfeld habe ich knapp 10 Jahre lang mit einem Nikon Spiegelreflex System fotografiert, als immerdrauf hatte ich das Nikkor 24-70mm F2.8. Über die Abbildungsleistung brauche ich ja diesbezüglich nix erwähnen, defacto der Beste Zoom am Markt in diesem Brennweitenbereich. Größtes Manko war aber das Gewicht, was mich irgendwann dazu gebracht hat, zusätzlich eine Sony RX 100 II zu kaufen. Für eine Kompakte macht sie erstaunlich gute Bilder, was aber viel Zeit in der Nachbearbeitung in Anspruch genommen hat, da mir die Out of Cam Jpegs nicht zugesagt haben. Ergo habe ich im RAW Modus fotografiert und per Lightroom die Bilder bearbeitet. Jetzt, wo unser Nachwuchs auf der Welt ist, hat man noch weniger Zeit und ich habe nach langen Recherchen das o.g. Fuji System erstanden. Gleich vorweg, für alle Nörgler… Ja, das Objektiv ist Made in China und die Kamera Made in Thailand. ABER!!! Die Abbildungsleistung ist wirklich unglaublich! Egal bei welcher Blende und bei welcher Brennweite, sind die Fotos bis in alle Ecken scharf, keine Verzeichnung, nix, wirklich nix! Ich bin immer noch sprachlos. Ich fotografiere nur in der Einstellung Jpeg Fine mit der, jeweils an die Situation angepassten Filmeinstellung. Sprich in Provia, Velvia, Astia usw. Genau so wie die Fujifilm Analogfilme heißen, so heißen auch die Filmmodi und sie machen ihren Job super. Die Kamera wurde von mir am Anfang gleich per Update von Body und Objektiv auf den neuesten Stand gebracht. Der Autofokus arbeitet geräuschlos, schnell und sitzt immer perfekt. Ich benutze die manuelle Fokusfeld Auswahl und arbeite mit dem Blendenmodus ( A). Die Verarbeitung der Kamera und des Objektives ist über jeden Zweifel erhaben, super Haptik. Der Zoom, Fokus und Blendenring laufen seidenweich. Für alle denen eine DSLR zu groß und eine Kompakte zu klein ist und die maximale Bild Qualität in einem spiegellosem System suchen, dann seid ihr hier genau richtig! Kein anderer Hersteller baut für Spiegellose Kameras so gute Objektive wie Fuji und maßgeblich sind immer die Objektive für eine gute Bildqualität verantwortlich, unabhängig von den fotografischen Fähigkeiten. Von mir eine klare Kaufempfehlung !!!

  8. Geschenk sagt:

    Jahrelang habe ich ausschließlich mit meiner Canon DSLR fotografiert. Ich habe es zwar mal mit einer Samsung Systemkamera versucht (NX1000), aber irgendwie war das alles nicht so überzeugend von der Bildwirkung her, dass ich dann doch wieder nur zur DSLR gegriffen habe. Meine Canon 60D war für mich daher jahrelang der einzige fotografische Begleiter. Im letzten Jahr stand dann aber ein Urlaub im Allgäu an, Rucksack gleich wenig Platz. Es musste daher eine neue Lösung her. Nach langem Suchen habe ich mich damals für eine kleine Fuji X-M1 entschieden. Zum einen, weil sie günstig war und ich per Adapter meine Canon Objektive nutzen konnte, zum anderen, weil mich die Bildwirkung von Fuji echt umgehauen hat. Nach dem Urlaub musste ich sagen – ich habe meine große Canon DSLR keine Sekunde vermisst. Nicht nur der Sensor der Fuji ist der Hammer, auch das Kitobjektiv hinterlässt einen durchweg positiven Eindruck. Lange bin ich daher mit der X-M1 rumgezogen und habe die Kamera lieben gelernt. Über kurz oder lang hat mir aber ein Feature gefehlt – der Sucher. Als das Sparschwein gefüllt war, habe ich daher nicht mehr nur auf eine neue Fuji geschielt, sondern wirklich ernsthaft über einen Wechsel nachgedacht. Bei Fuji wollte ich in jedem Fall bleiben. Letztlich habe ich wer weiß wie viele Videos angesehen und bin letztlich bei der Fuji X-T10 hängen geblieben. Ich schreibe die Rezension nun nach 9 Monaten des Nutzens und muss sagen – derzeit fühle ich mich in Sachen Kamera so richtig angekommen. 01 VERARBEITUNG und ERSTER EINDRUCK: Die Fuji X-T10 i ist wie aus einem Guss. Wesentlich griffiger als die kleine X-M1 und dennoch sehr leicht. Klar, legt eine X-T1 oder die neue X-T2 noch eine Schippe drauf, aber ich habe noch keine Situation innerhalb der Nutzdauer gehabt, in der ich am Body der X-T10 gezweifelt habe. Ob im staubigen Boden oder auf nassem Untergrund bzw. im kalten Winter – die X-T10 hat bis jetzt alles problemlos mitgemacht. Insgesamt gefällt mir die Aufmachung des Bodies sehr gut und ich mag den leichten Retrolook (ich habe die Kamera in Schwarz). Die Griffigkeit zur X-M1 hat sich deutlich verbessert und obwohl die X-T10 deutlich kleiner als meine 60D ist, vermisse ich diese überhaupt nicht. 02 BEDIENUNG An die Bedienung jeder neuen Kamera muss man sich natürlich erst mal gewöhnen. Bei der Samsung und auch bei einer Nikon habe ich das allerdings vergeblich versucht und bin nie damit warm geworden. Deshalb bin ich auch jahrelang bei meiner Canon DSLR geblieben. Bei der Fuji X-M1 war ich damals neugierig, ob es jetzt klappen würde. Und siehe da – ich kam wunderbar mit der Bedienung und der Menüführung der Fuji zurecht. Gleiches gilt auch für die X-T10. Zwar ist die Bedienung etwas anders, als bei der x-M1 und etwas komplexer, aber ich fühle mich sehr wohl bei Fuji und kann alles schnell ansteuern. Die Kamera kann mit der rechten Hand bedient werden und alle Knöpfe sind gut erreichbar. Das Menükreuz hat einen guten Druckpunkt. Das kleine Rad über der Daumenablage macht die Bedienung leicht, man muss manchmal aber aufpassen, nicht unbewusst etwas zu verstellen. Die Menüführung finde ich, trotz einiger Einstellmöglichkeiten, übersichtlich und ich habe mich schnell zurecht gefunden. Klar, ein Touchscreen würde das Ganze noch erleichtern, aber ich vermisse es nicht unbedingt. 03 KITLINSE Ein (positives) Wort zur Kitlinse. Meist erhält man im Kit ja eher eine Linse, die so einigermaßen okay ist und mit der man erst mal über die Runden kommt. Von der Abbildungsleistung des Kitobjektivs der Fuji bin ich aber sehr angenehm überrascht und ich nutze das Objektiv sehr gerne. Es ist knackig scharf, bietet genug Weitwinkel und kommt ohne große Vignettierung oder CAs aus. Der Zoom und Fokussierungring ist ausreichend groß und lässt sich bequem bedienen. Etwas gewöhnen musste ich mich an die vertauschte Zoomeinstellung gegenüber meiner DSLR Objektive, aber das hat man nach ein paar Sekunden im Blut. Weiter fällt die sehr kompakte Bauweise auf. Zwar lässt sich die Kamera nicht in der Hosentasche verstauen, aber für kleine oder volle Rucksäcke genau richtig, da kaum Platz weggenommen wird. Außerdem positiv – bei Fuji ist gleich die passende Sonnenblende dabei. Bei Canon Objektiven sucht man die ja leider vergeblich und muss noch mal in die Tasche greifen. Hier wird also alles geliefert, um direkt gerüstet zu sein. 04 ABBILDUNGSLEISTUNG UND PERFORMANCE Wenn mich die Fuji in einem Punkt von Anfang an überzeugen konnte, dann mit ihrem Sensor, ihrem Rauschverhalten und der Abbildungsleistung. Meine Canon mochte ich immer – aber was der kleine Sensor der Fuji rausholt, ist wirklich beachtlich. Der Dynamikumfang der Systemkamera arbeitet wesentlich feinfühliger und holt auch in dunklen Situationen noch Details raus, während meine Canon nur noch schwarz abbildet. Merkt man vor allem dann, wenn es um Dämmersituationen geht und Vordergrund und Hintergrund belichtet werden sollen. Das Rauschverhalten kann sich sehen lassen und auch hier punktet die kleine Fuji gegenüber meiner Canon. Die Bilder sind auch bei hohen ISO Zahlen noch zeigbar und können mittels Software sehr gut nachgebessert werden. Ebenso gefällt mir die Farbwiedergabe der Fuji – hat irgendwie einen ganz eigenen Look, der meinem Fotostil sehr entgegenkommt. Als Vergleich ziehe ich hier mal die Samsung NX1000 heran, deren Farben ich immer grässlich fand, da viel zu grell. Die Fuji bildet natürlich ab und der Farbbereich kann im Menü manuell angepasst werden. Beeindruckend finde ich auch den Auto-Modus der X-T10. Den Automatikmodus an Kameras habe ich eigentlich immer wie die Pest gemieden. Nachdem ich die Auto-Funktion von X-T10 ausprobiert habe, muss ich sagen, das Fuji hier ganze Arbeitet leistet. Beeindruckende Resultate, die nicht künstlich wirken. Wer also mal eine schwierige Fotosituation bewältigen muss, der erhält hier einen Modus, der verlässlich ist. 05 SUCHER Das Hauptargument, warum ich von der X-M1 auf die X-T10 gewechselt bin. Und ich muss sagen, mit dem Sucher bietet Fuji alles, was ich gesucht habe und das um ein Vielfaches besser, als bei meiner 60D. Ein elektronischer Sucher macht doch einen deutlichen Unterschied zum optischen. Und ich habe mich in kurzer Zeit sehr an den der Fuji gewöhnt und ihn ins Herz geschlossen. Warum? Weil er das Bild genau so anzeigt, wie es auch auf der Speicherkarte landet. Hier hat der optische immer getäuscht. Man dachte, prima, so soll das Bild aussehen, hat den Auslöser gedrückt und es sah keineswegs so aus, wie man wollte. Beim elektronischen Sucher sehe ich sofort, was ich noch korrigieren muss. Damit ist es natürlich sehr angenehm, Bilder zu gestalten. 06 DYNAMIKUMFANG Wenn die großen DSLR Hersteller an etwas arbeiten sollten, dann am Dynamikumfang. Was Fuji und auch Sony hier vormachen, ist Weltklasse. Kein Wunder also, dass auch viele namhafte Fotografen Sony und Fuji für sich entdecken. Der Dynamikumfang der X-T10 ist einfach genial – was man da im Raw Format noch rausholen kann, ist wirklich genial. Ich nutze sonst wirklich keine Fanboy-Hymnen, aber die Fuji hat mich wirklich für sich gewonnen. 05 FAZIT: Seit ich die Fuji X-T10 habe, nutze ich sie auf Wanderungen, etc. lieber als meine schwere Canon DSLR. Dass es mal so kommt, dachte ich lange Zeit nicht, aber das sollte zeigen, wie gut die Fuji für mich funktioniert und wie zufrieden ich mit ihr bin. Klar, hat sie kleine Schwächen (so könnte der Akku wesentlich länger durchhalten), aber für mich war es insgesamt eine Investition, die sich mehr als gelohnt hat.Ich bereue den Kauf nicht und würde sie daher weiterempfehlen.

  9. Geschenk sagt:

    Ich glaube, dass ich in Deutschland einer der Ersten Bezieher dieser Kamera war. Über den Amazon-Bestellprozess muss ich nicht viel velieren. Die X-T10 war lange vorher angekündigt und zu Beginn immer mal wieder in kleinen Mengen bestellbar wobei das schwarze Modell eher zu bekommen war als das silberne. Zwei Wochen vor unserem Jahresurblaub schlug ich zu und die Kamera kam dann auch recht zügig an. Jeder, der sich die X-T10 kauft, wird vorher einen Vergleich zwischen dieser und der X-T1 gemacht haben. So war das bei mir auch. Ich komme aus der Nikon-Gegend (D7000+alle möglichen Objektive) und hatte lange Zeit als Zweitkamera die X10 von Fuji. Als meine X10 wegen eines spontanen Objektivbruches (es knackt bei 50mm) ausgefallen war suchte ich zunächst nach einem Ersatz für die „Kleine“. Da bot sich die X30 an oder ein dieser fancy Streetphotography-Teile (Ricoh GR, X100, Nikon A). Als ich mich jedoch eingehender mit meinen Bildern und auch mit meinen Vorlieben befasst, schien mir das keine gute Lösung zu sein. Die beste Lösung wäre doch eine neue Systemkamera, welche sowohl die kleine Fuji als auch die DSLR ersetzen könnte. Das würde Platz machen in meiner Fototasche für eine Wasserflasche und das ein oder andere Gerät. Da kam ich ziemlich schnell auf eine OM-D, GX7, Sony alpha, Sony R7 oder eben die X-T1. Mir gefiel der Look (und ich meine damit die Bilder) meiner X10 schon immer sehr gut und auch die Verarbeitungsqualität war für eine Kompakte nicht von Pappe. Und als ich mich schon fast für den Wechsel zur X-T1 entschieden hatte, kam die X-T10 ins Spiel. Es sollte kaum einen Unterschied geben. Das Gehäuse wäre nicht so abgedichtet aber die Software und vor allem der Sensor und die Größe sprachen im Zusammenhang mit dem doch recht guten Preis eher für das neue Modell. Ich rechnete kurz durch (und das muss man bei den Objektivpreisen von Fuji) und kam relativ schnell auf einen akzeptablen Plan, wenn ich drei meiner Nikon-Objekte veräußern würde. Gesagt getan und gut zwei Wochen vor unserem Urlaub gab es noch Zeit mich mit der Bedienung auseinanderzusetzen. Das hat nicht lange gedauert. Ich werde hier zunächst einmal die wesentlichen positiven und negativen Dinge nennen und in Zukunft noch weiteres dazu schreiben. Was mir sofort auffiel: – Die Kamera an sich war kleiner als meine Nikon D7000. Ok, deshalb habe ich sie mir ja auch gekauft. Weniger Gewicht und kleiner Außenmaße. Trotzdem fehlte das etwas. Wer immer einen „Brummer“ wie die D7000 in der Hand hält vermisst unten an der X-T10 ca. einen Zentimeter. Ich habe mich dazu durchgerungen eine der damals selten angebotenen Original-Ledertaschen von Fuji zu kaufen. Das war besser, wenn doch noch nicht ideal. – Dann gab es vorher im Netz noch eine Diskussion zu den Knöpfen der X-T10 im Vergleich zur X-T1. Sie wurden durch die Bank gelobt und als wesentlich besser, leichtgängiger und weniger schwammig bezeichnet. Stimmt, nur ist das für mich ein echter Nachteil. Ich bin es von der Nikon gewohnt einen Widerstand an den Bedienelementen zu haben. So etwas gibt es hier nicht. Die Rädelchen vorne und hinten sind extrem leichtgängig und verstellen sich schon einmal gerne selbst. Das wird es so bei der X-T1 nicht geben. Wer häufig Draußen fotografiert, wird das ebenfalls bemängeln. Mir ist es bei der X-T10 tatsächlich zu filigran gelöst. – Wichtiger Punkt: Die Kamera scheint mir Temperaturabhängig zu sein. Die Schalter und Knöpfe verhalten sich anders bei Hitze als bei Kälte. Ich war im Urlaub sowohl auf der Zugspitze bei 10 C° als auch im Tal bei 38 C°. Da tut sich einiges. Bei Hitze wird der Auslöser undefiniert und man kann den Auslösepunkt nicht mehr so gut finden. Auch macht es einen Unterschied, ob man vorne oder komplett zentriert auf den Auslöser drückt. Das ist sehr irritierend. Wohl gemerkt: Es funktioniert immer nur das Gefühl bei der Auslösung ändert sich. Deutlich gemerkt habe ich das, als ich in München bei 32 C° Außentemperatur in die Pinakothek der Moderne gegangen bin. Drinnen waren es dann konstant 20 C° bei 50% Luftfeuchte. Die Kamera ist übrigens während der gesamten Zeit nicht nass geworden oder wurde dreckig. Auch bei den anderen Knöpfen auf der Rückseite meine ich ein anderes Verhalten bei Hitze bzw. Kälte erkennen zu können. Zuhause bei ca. 20-25 C° funktionieren die Knöpfe allerdings sofort. – Die Bilder/Objektive und der Sensor. Die Bilder sind über alles erhaben. Sie sind mit meinen beiden Objektiven (XF 18-55mm und XC 50-230mm) extrem scharf, detailliert und knackig. Die Kamera kann meiner D7000 in allen Belangen das Wasser reichen oder schlägt diese. Ich möchte keine Testreihen besprechen, da ich dafür nicht genug Kameras kenne, aber ich bin zufrieden und meine Erwartungen sind erfüllt worden. Sehr überrascht war ich von dem 50-230mm XC Objektiv (in Silber, weil es günstiger war), welches ich mir kurz vorher auch hier bei amazon gekauft habe um auch ein wenig Tele mitzunhemen. Das Prädikat „Bombe“ stimmt hier auf jeden Fall. Wer es als „Billiglösung“ bezeichnet meint wirklich nur den Preis, denn es gibt das Teil schon ab 199 EUR aber mit einer überragenden Abbildungsleistung. Bitte lasst Euch nicht von den hohen Blendenzahlen abschrecken. Mit einer X-T10 oder sonstiger X-Trans-Sensor-Kameras ist das eigentlich kein Problem (wegen der hohen ISO-Zahlen), wenn man nicht gerade in der Nacht knipsen möchte. – Und genau das ist auch einer der Sachen, die ich erst einmal lernen musste. Da rauscht bis 800 ISO einfach nichts. Und auch bei ISO 1600 ist das meiste noch OK. Das ermöglicht ein anderes Herangehen an die Bilder. Ich bin mit der X-T10 dazu übergegangen (so wie ich es mir erhoffte hatte) im elektronischen Sucher mir das Bild „anzusehen“. Und es „wird“ so wie angezeigt. Das kannte ich vorher nicht. Das lässt die Ausschussquote gegen Null gehen. Ich trimme die Werte einfach so, wie ich mir das Foto am Ende der Bearbeitungskette (Foto-Import in LR-Lightroom Raw-Nachbearbeitung-Zuschneiden-Export) vorstelle. Auch die eingeblendete Wasserwaage hilft da sehr. Das gleiche mit den Bildstilen, die sind für mich mittlerweile maßgeblich für die Entwicklung in LR (obwohl ich natürlich in RAW fotografiere). – Das Akku. Ein leidiges Thema. Es hält einfach nicht besonders lange. Ich habe mir, um über den Tag zu kommen zwei weitere dazugekauft und natürlich auch ein weiteres Ladegerät. Ich meine, dass die Gesichts- und die Augenerkennung sehr viel Akku kosten. Ich habe sie wieder abgestellt. Ich fotografiere meistens mit Singe-Focus und erreiche ca. 250-300 Bilder mit einer Ladung. Auch bin ich mittlerweile dazu übergegangen nur noch den EVF (elektronischen Sucher) zu benutzen. Das ergibt für mich den meisten Sinn. Das ändert sich natürlich, wenn ich das KLAPPDISPLAY (Juchuhh) benutze. – Das Display ist klappbar, Jawoll! Einer meiner Wünsche an eine neue Kamera wurde erfüllt. Kurz gesagt: Auch eine professionelle Kamera sollte immer ein Klappdisplay haben. Nikon macht es mit der D750 ja auch und trotzdem haben es einige der neuen Canon und Nikon Modelle immer noch nicht. Zur X-T10 – es funktioniert und ist einigermaßen solide. Nicht so massiv, wie bei der D750 aber ich hoffe es hält trotzdem eine lange Zeit. – Bildstile: Wenn man so in den üblichen Foren und Youtube unterwegs ist, meint man es geht immer nur um die Technik und Specs der Kameras. Ebenso wichtig ist das fotografische Verständnis des Herstellers und vor allem auch die Software, welche der Hersteller auf die Kamera packt. Das kann Fuji. Die voreingestellten Bildstile sind kein bloßer Spaß und man hat das Gefühl, dass Fuji seine Kameras auch nach dem üblichen 1/2 Jahr Produktplatzierung nicht im Stich lässt. Z.B. bekommt auch die X-T1 die Firmware 4.0 und das ist beruhigend auch für X-T10 Besitzer. Ich bin mit den Bildstilen und meiner neuen Art des Fotografierens (s.o. „Man sieht was man hat.“) sehr zufrieden. Obwohl ich in RAW knipse bekomme ich in Lightroom unter den Kameraeinstellungen doch die Bilder so wiedergegeben, wie ich es in der Kamera zuvor gesehen habe. Die Arbeit in LR wird dadurch verkürzt und die Ergebnisse sind besser. – Video : Brauche ich nicht und ich habe auch keine Erfahrungen damit. Meine Videos mache ich zumeist mit dem Smartphone. – Bedienung : Daran muss ich mich noch gewöhnen. Sie ist friemeliger als bei einer DSLR von Nikon und auch nicht so beruhigend solide. An die Tastenstellung kann man sich gewöhnen, nur die rechte Taste des Steuerkreuzes musste ich deaktivieren, weil ich immer mit dem Handballen daran gekommen bin. Als Ausgleich dient mir jetzt die Videotaste. Und das kann man wieder als Vorteil werten. Fast alle Tasten sind neu belegbar. Das ergibt Sinn und wird von mir auch reichlich genutzt. Die Aufteilung der Räder oben und der Knöpfe sind fast ideal. Ich brauche kein extra ISO-Rad, da ich ein A-typ bin (Ich stelle die Blende ein und überlasse der Kamera die Verschlusszeit und ISO). – Kitlinse: Ich habe die XF 18-55mm Version. Die Verarbeitung ist gut aber für mich schon fast zu gut. Da wackelt nix und alles läuft „smooth“ und ohne Lücken. Ich habe Bedenken, dass Stöße und Reibereien diesen Linsen mehr schaden als z.B. meine guten Nikkoren, wo immer ein wenig Gummi in der Nähe ist. Nachdem ich die XC Linse kennengelernt habe hätte ich jetzt keine Bedenken mehr diese auch als Kitlinse auszuprobieren. Ich finde die Gegenlichtblende bescheiden und schon fast peinlich klapperig. Aber vielleicht haben sich die Ingenieure auch dabei was gedacht, denn den Zweck erfüllt sie. Ich werde sie bald durch eine Andere ersetzen. Als nächste Linse ist die 35mm 1.4er dran. Darauf freue ich mich schon. Fazit vorerst: Die Kamera ist gut aber auch nicht so gut für mich. Ich bin wohl eher der X-T1 Typ. Trotzdem freue ich mich über die geringere Größe und vielseitigen Einsatzmöglichkeiten. Die Optik ist über alles erhaben und die Bilder sehen vorzüglich aus. Für Ungeübte gibt es den Auto-Schalter und das ist ein echter Mehrwert, wenn man die Kamera mal abgibt. Mittlerweile bin ich bei ISO 1600 angekommen und auch sehr zufrieden damit. Es gibt 4 Sterne vor allem, weil mir die Knöpfe an sich nicht so gut gefallen und ich klitzekleine Bedenken wegen der Haltbarkeit habe.

  10. Geschenk sagt:

    Ich werde in meiner kurzen Rezension keine technischen Details oder allgemeine Vorzüge dieser Kamera bzw. von Systemkameras generell wiederholen. Ich beziehe mich ausschließlich auf meine persönlichen Eindrücke. Hintergrund: Gesucht habe ich eine modernere Alternative zu meiner Fuji X-E1. Interessiert hat mich schon lange die X-T1, deren Preis mich bislang im Vergleich zur Leistungssteigerung (gegenüber der X-E1) abgeschreckt hat. Neben der nun erschienenen und preislich attraktiveren X-T10 waren außerdem die Olympus OM-D E-M1 und die E-M5 II in der engeren Wahl, da ich das mFT-System und das Olympusdesign interessant finde. Letztendlich habe ich mir jedoch die X-T10 testweise bestellt und auch behalten – nicht nur, aber auch – weil ich schon Fuji-Objektive besitze und nicht wieder das System wechseln will. Einsatzzweck: „Immer-dabei-Kamera“; heißt für mich aber nicht wirklich immer dabei, sondern auf (Kurz-)Reisen, Spaziergängen / Wanderungen, Events wie Hochzeiten etc. Eben alles, wo leichtes Gepäck gefragt ist. Ich habe zudem noch eine Canon EOS 70D, die ich für Studioaufnahmen / Workshops nutze. Was ist gut: – Gehäuse: Das, was mich zuerst positiv überrascht hat. Die X-T10 liegt mit ihrem leicht definierten Handgriff erstaunlich gut in der Hand. Ich hatte eigentlich erwartet auf jeden Fall einen externen Handgriff dazu kaufen zu müssen. Ist aus meiner Sicht nicht erforderlich. Im vergleich zur „großen“ X-T1 wirkt die kleine Schwester viel ausgewogener. Sobald große Objektive verwendet werden, wird jeden Systemkamera natürlich Kopflastig. Die Verarbeitung ist übrigens, wie erwartet, erstklassig. – Bedienbarkeit: Das Fuji-System ist bekanntlich etwas anders, als das übliche vom Canon / Nikon etc. Nach kurzer Umgewöhnung (für Neueinsteiger) weiß man die vielen Einstellrädchen aber zu schätzen und kann diese intuitiv bedienen. Vor allem mit XF-Objektiven, welche noch einen eigenen Blendenring haben. Das fehlende ISO-Einstellrad (bei der X-T1 vorhanden) stört mich nicht. Man kann die beiden kleinen Räder dafür verwenden. – Bildqualität: Hervorragend. Keine Überraschung, da gleicher Sensor wie in der X-E1. – Geschwindigkeit: Im vergleich zur X-E1 eine deutliche Steigerung, vor allem im Live-View und AF. Die Serienbildfunktion nutze ich so gut wie nie. Daher stört mich der geringe Puffer dort auch nicht. – Gesichtserkennung / Augen: Nice to have, aber nicht immer zuverlässig. – WiFi: Nett, vor allem, wenn man direkt einen Instant-Drucker ansteuern will. – Auto-Modus: Hat die X-T1 nicht. Die X-T10 kann man auch mal einem fotografisch ungeübten Menschen in die Hand geben. Die Kamera macht das schon. – RAW – Konverter / Filmsimulationen: Die klassischen Fujifilm-Simulationen sind sehr praktisch und ersparen einem manchmal die nachträgliche Bildbearbeitung. Vor allem der neue Classic Chrome ist ein echter Gewinn. – Szenen-Programme etc.: Es macht halt Spaß, auch mal ein bisschen mit der Panorama-Funktion, dem Miniatur-Effekt usw. zu experimentieren. Es wird ja niemand dazu gezwungen. 😉 – Kit-Objektiv: Das Objektiv für unter 100 Euro ist eigentlich ein Muss. Es leistet gute Dienste, auch wenn es sich nicht so hochwertig anfasst, wie die XF-Objektive. Dafür ist es leicht und ist bei mir oft dabei. Was fehlt: – Abdichtungen: Bei der Preisklasse vielleicht nicht zu erwarten. Andere machen es trotzdem… Dazu gehören allerdings auch die abgedichteten Objektive, von denen ich bisher keine habe. Fazit: Ein perfekter Kompromiss zur X-T1. Wer sich für Fuji entscheidet, das Geld übrig hat und ausgeben will, kommt wohl nicht an der X-T1 vorbei. Allen anderen kann ich die technisch fast auf Augenhöhe liegende und zudem noch handlichere X-T10 empfehlen.

  11. Geschenk sagt:

    Nach über Tausend Auslösungen in RAW und Jpeg erlaube ich mir meine Erfahrungen mit der X-T10 zu beschreiben. Die Kamera ist hochwertig verarbeitet und trotzdem für diese Klasse ein Leichtgewicht. Die Bildqualität ist für meinen Geschmack sehr gut. Die Bilder mit hohem Dynamikbereich wie auch Bilder die unter schwierigen Lichtverhältnissen gemacht werden sind mit RAW und leichter Nachbearbeitung besser. Dort kommt die Jpeg Engine nicht mehr so gut klar. Das Rauschverhalten wenn man die Bilder nicht in 100% Ansicht anschaut finde ich ganz ok, die laut Labortests rauschfreien Bilder bis ISO 1600 sehe ich nicht ganz. Auch nicht mit der Isolosen Variante. Aber wir reden hier von der Mittelklasse und nicht von einer Profikamera. Das Objektiv 18-55, 2.8 – 4 fühlt sich hochwertig an ist sehr gut verarbeitet. Wenn man gerne mal Gegenlichtaufnahmen macht hat man trotz montierter Gegenlichtblende mit Lensflairs zu kämpfen.Ich weiss leider nicht ob die Festbrennweiten hier bessere Resultate abliefern. Egal welcher Winkel zur Sonne, und geschlossener Blende das Resultat sind Lensflairs. Meiner Ansicht nach der grösste Schwachpunkt dieser Kamera ist die Akkuleistung, unter zwei Reserveakkus sollte man nicht aus dem Haus gehen. Mehr als 150 Bilder habe ich nie hinbekommen. Das ist auch der Punkt der den fünften Stern gekostet hat. Man könnte hier noch über den Trageriemen reden der mehr einer Schnur gleicht, für wenig Geld hätte Fuji da sicher besseres zaubern können. Das Buch 101 Tipps zur X-T10 kann ich nur empfehlen, um die Kamera zu verstehen und besser bedienen zu können. Lobenswert finde ich die Firmware Politik von Fuji, die immer wieder gute Verbesserungen mit sich bringt. Im Grossen und Ganzen ein wirklich gutes Gesamtpaket, würde die Kamera wieder kaufen. Bin jetzt schon gespannt was Fuji als Nachfolger geplant hat, sicher wird der neue 24 Megapixel Sensor Einzug halten und vieles mehr….

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