Fujifilm X-T10 Systemkamera Gehäuse silber
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Fujifilm X-T10 Systemkamera Gehäuse silber

Fujifilm X-T10 Systemkamera Gehäuse silber: Kamera

Farbe:
silber  |  Stil:
Gehäuse

FUJIFILM X-T10 SILVER


Produktbeschreibung des Herstellers

Fujifilm X-T1 Fujifilm X-T10 Fujifilm X-E2 Fujifilm X-A2
Elektronischer Sucher
Sensor 16,3 MP X Trans CMOS II Sensor im APS-C Format 16,3 MP X Trans CMOS II Sensor im APS-C Format 16,3 MP X Trans CMOS II Sensor im APS-C Format 16,3 MP CMOS Sensor im APS-C Format
Prozessor EXR Prozessor II EXR Prozessor II EXR Prozessor II EXR Prozessor II
Spritzwasser- und staubgeschützt, kälteresistent bis -10°C
Hybrid-Autofokus / Prediction AF
Max. ISO-Empfindlichkeit 51200 51200 25600 25600
Serienaufnahme (wählbar) 8 oder 3 Bilder pro Sek. 8 oder 3 Bilder pro Sek. 7 oder 3 Bilder pro Sek. 6 oder 3 Bilder pro Sek.
Wi-Fi-Funktion
Verbessertes AF-System mit „Zone“ und „Weit/Verfolgung“ Seit Firmware 4.0 Firmware-Update in Planung

7 Antworten

  1. Geschenk sagt:

    Mein Weg führte mich von einer analogen Spiegelreflexkamera (Minolta) in grauer Vorzeit über eine Canon 500D (APSC-Sensor) zu einer Canon 6D (Vollformat-Sensor), zu der ich mir einen gehörigen Objektivpark angeschafft habe. Aber so schön die Bilder waren, so wertig sich die Ausrüstung anfühlte, das Problem war einfach das Gewicht. Immer mehr Lichtstärke = immer mehr Glas = immer mehr Kilo… Dabei hatte ich schon die „kleinste“ Vollformatkamera und das „leichteste“ lichtstarke Reisezoom (Tamron 24-70/2,8), zusammen waren es aber doch immerhin ziemlich genau 1,5 kg, die ich unterwegs den ganzen Tag mit mir herumschleppte. Ich habe außerdem die Canon 100D für weniger Gewicht angeschafft, weil ich von der 500D noch gute (und leichtere) Objektive hatte, aber hier nahm die BQ bei höheren ISO-Zahlen sichtbar ab, außerdem sollte es etwas NOCH KLEINERES/LEICHTERES sein. Deshalb war ich schon länger auf der Suche nach einer kleinen, leichten Kamera, die vom Handling und von der Bildqualität aber an die gewohnte 6D herankommt. Und war schon zu dem Ergebnis gekommen, dass das wahrscheinlich einfach unmöglich ist, Physik und so… Angeschaut (und zu Hause gründlich ausprobiert) habe ich: Olympus E-M1 mit 12-40mm Pro, Sony RX 100 III, Panasonic LX100 und diese Fuji X-T10 mit 18-55mm/2,8-4. Mit der Oly glaubte ich schon, angekommen zu sein, aber dann war ich doch mit der Bildqualität bei low light und dem AF nicht wirklich zufrieden (s. meine Rezension dort). Die Sony RX 100 III ist supersüß und klein, als einzige wirklich Jackentaschen-tauglich, aber die Bedienung machte mich wahnsinnig. Wegen jeder Einstellung in die unendlichen Tiefen der Untermenüs zu tauchen – und dann womöglich noch im Wechsel der Kameras wieder vergessen haben, wo man suchen muss… außerdem war der BQ bei low light… enttäuschend. Die Panasonic LX100 überzeugt in der Kombination „gerade noch Jackentaschen-tauglich“/Handling. Sehr angenehm fand ich, dass es einen Einstellring für die Blende, ein Einstellrad für die Belichtungszeit und ein Einstellrad für die +/- Korrektur gab (so wie auch bei der Fuji). Und ein paar weitere Knöpfe für die wichtigsten Fragen des Fotografen-Alltags, so dass nahezu alles über die Hardware gesteuert werden konnte. Aber: low light… „höhere“ ISO-Zahlen mit unschönem Rauschen beginnen schon bei 800. Außerdem sind die verwendeten Pixel (12,8 MP) nicht so zahlreich, dass starke Ausschnittsvergrößerungen möglich wären – und das bei einem fest eingebauten Objektiv bis max. 75mm (KB), d.h. kein Wechsel auf ein Teleobjektiv möglich. Blieb noch die mitbestellte – leider wieder deutlich größere Fujifilm X-T10. Und da war sie, die eierlegende Wollmilchsau. Ja, sie geht mit dem mitgelieferten Standardzoom nicht in die Jackentasche (oder man braucht eine recht sackartige Jacke) – aber durchaus mit dem äußerst günstig zu erstehenden 27mm/2,8-Pancake-Objektiv. Ja, sie hat kein Touch-Display wie die Oly (schnüff). Ja, sie kostet mit dem höherwertigen 18-55mm/2,8-4 Objektiv eine ordentliche Stange Geld und wiegt auch nicht gar nichts (betriebsbereit mit Akku ziemlich genau 700g). Aber immerhin wiegt sie damit weniger als die Hälfte von meiner 6D – bei hervorragender Bildqualität. Ich möchte nicht behaupten, dass sie in allen Punkten die 6D sogar ausstechen kann, aber für den normalen Alltagseinsatz entsteht dieser Eindruck durchaus. Fuji behauptet, einen speziellen neuartigen Sensor zu benutzen, auf dem irgendwie mehr Informationen gespeichert werden können. Irgendetwas muss da dran sein, denn die Betrachtung der JPGs oder DNGs über Lightroom (blöderweise erkennt meine Version 5 das Raw-Format dieser Kamera nicht und wird es natürlich auch nicht mehr, weil eine neue Version 6 schon da ist) löst fassungslose Begeisterung aus. Die Fotos waren dermaßen klar und scharf, dass ich erst einmal in den Voreinstellungen der Kamera die Schärfe von +2 auf +1 herunterreguliert habe. Man will sich ja nicht verletzen. Ausschnittsvergrößerungen sind ohne Probleme bis zu einem wirklich kleinen Ausschnitt möglich, ohne dass der verbleibende Bildausschnitt – jedenfalls am PC – pixelig wirkt (ich habe mal versucht, ein Foto und den entsprechenden Ausschnitt hochzuladen, weiß aber nicht, wie die Erkenntnismöglichkeiten auf dieser Seite sind). Höhere ISO ist gegenüber den beiden anderen kleinen deutlich besser zu verschmerzen, auch wenn natürlich zum Nachtsichtgerät (6D) noch Luft ist. Ich habe meine Fotos mal durchgeschaut, die ich seither mit der Fuji gemacht habe, und würde meinen, dass 1600 noch gut geht (100%-Ansicht). Was die Kamera nicht so toll beherrscht, sind Action-Fotos. Wenn ich mit meinem Hund ausgehe, ist der beim Rennen meistens schneller als die Fuji mit ihrem schon hochwertigen Zoom. Aber ich räume ein, dass ich auch bisher noch keine Motivation verspürte, mit dem schnellen Serienbildmodus und dem Verfolgungs-Autofokus zu experimentieren, weil ich sonst eher der Einzelbild/S-AF-Typ bin. Von daher kann ich nicht sagen, was actionmäßig alles möglich wäre, wenn man sich nur gut vorbereitet. Was mich dagegen unendlich freut: Mit einem Adapter für wenige Euronen kann ich die alten Leica-Festbrennweiten meines Vaters an der Kamera betreiben. Der Adapter lässt zwar keine Elektronik durch, aber die Leica-Objektive haben sämtlich einen eigenen Blendenring, so dass eine halbautomatische Benutzung (Blende einstellen, Belichtungszeit auf „A“, manuell fokussieren) gut möglich ist. Und auch bei den alten Objektiven funktioniert der in der Kamera vorhandene Fokus-Assistent (fokus peaking), mit dem man mit einem Knopfdruck eine Lupenansicht mit hervorgehobenen Kanten sehen kann, um leichter scharf zu stellen. Es mag sein, dass diese Objektive für die hohe Auflösung der heutigen Kameras nicht wirklich gerechnet sind, aber die Wirkung ist wunderschön – und die Optik passt perfekt zur Retro-Optik der Fuji. Alles in allem: ich bin begeistert und muss nicht mehr schleppen. Die Frage bleibt, welche Kamera als nächstes aus meinem Fuhrpark ausgemustert wird… die „minderwertigere“ 100D oder die „schwere“ 6D?

  2. Geschenk sagt:

    Nach 5.000 Auslösungen erlaube ich mir einmal hier noch etwas zu der Kamera in den Bewertungen zu ergänzen. Normalerweise schreibe ich nicht gerne Rezensionen, aber die X-T10 hat mich deutlich über die Erwartungen hinaus überzeugt. Erwähnenswert: Vor der Fujifilm X-T10 hatte ich die Olympus E-M10 und davor die Canon EOS 700D sowie eine Samsung NX1000 Systemkamera. Die Fuji ist damit meine dritte Systemkamera sowie das vierte Kamerasystem, in dem ich fotografiere. Kurz meine Eindrücke zur Kamera und dem Fuji-X-System in Pro ,Neutral, Contra: + Insgesamt extrem gute Bildqualität im APS-C Bereich. Wie viel der X-Trans Sensor dazu beisteuert kann ich nicht sagen, zaubern kann er jedoch nicht. + Objektiv-Qualität: Die gute Bildqualität ist zum großen Teil der überdurchschnittlich guten Fujinon Objektive zu verdanken. Die Fuji Objektive(alle für APS-C) sind sehr scharf und unglaublich kompakt für ihre Leistung (oft mit Bildstabilisator). So gute APS-C Objektive habe ich bisher bei keinem anderen Kamerasystem gesehen. Ein Vergleich mit VF-Systemen wäre jedoch unfair. + Objektiv-Sortiment: Andere Hersteller können sich hier eine Scheibe von abschneiden. Ordentliche Auswahl an überdurchschnittlich hochwertigen Objektiven im gehobenen Preissegment. Für die gängigsten Brennweiten gibt es heute 2016 bereits offenblendige Festbrennweiten. Ein spezielles Objektiv möchte ich zum Ende noch erwähnen. + Kamera bringt alle technischen Standard-Funktionen (auch multimedial z.B. App, Wasserwaage) mit, die man 2015/2016 erwarten kann. + Herausragend schneller AF + Gute Update-Politik + Für mich die perfekte Kamera für Reisen (Kompromiss zwischen Qualität und Sensorgröße/Gesamtgewicht). Größerer Sensor bedeutet größere Kamera und Objektive. Durch kompakte Größe kann sie ohne Probleme mit in den Alltag genommen werden. + Durch das kompakte, retro Design fällt die Kamera bei anderen Leuten nicht sofort auf, wenn man unterwegs ist oder in der Stadt fotografiert. + Feeling beim Fotografieren: Nach gewisser Eingewöhnungszeit mit den Einstellrädern und vielen Knöpfen machte mir das Fotografieren mit der X-T10 einfach unheimlich Spaß. Vor allem der Blendenring am Objektiv gefällt mir sehr. (+ Meiner Meinung nach eine der schönsten Kameras auf dem Markt) o Objektive sind teuer, jedoch lohnenswert (Fujifilm positioniert sich mit Fujinon im APS-C Bereich qualitativ sowie preislich klar vor Canikon) Vermisst wird vielleicht ein „billig“ 50mm 1.8er neben dem 56mm 1.2. o Aktuell keine Möglichkeit im Fuji-X-System auf Vollformat umzusteigen (Neue Objektive müssten entwickelt werden, da aktuelles Sortiment nicht VF-kompatibel) – Belichtungskorrektur-Steuerrad Position: Viel zu oft versehentlich beim Ein- und Auspacken aus der Tasche das Rad verdreht. – Dioptrin Einstell-Rad hat keine Null-Markierung. Den Nullpunkt muss man daher immer abschätzen, wenn man versehentlich am Rad dreht. – Gewinde-Position für Stativ: Bei aufgeschraubter Schnellwechselplatte kein Zugang zum Akku – Keine Möglichkeit der USB-Aufladung. Sehr ärgerlicher Konstruktionsfehler mit dem Argument von oben. – Akkuleistung. Standard-Problem bei Systemkameras. – X-Mount Kompatibilität: Keine Möglichkeit Fremdobjektive z.B. Canon mit AF-Übertragung zu adaptieren. Insgesamt vergebe ich dennoch 5 Sterne, da diese Fujifilm Kamera meiner Meinung nach die beste, kompakte APS-C Systemkamera auf dem Markt ist. An dieser Stelle möchte ich noch ein bestimmtes Objektiv erwähnen, welches der Grund war, zu diesem System zu wechseln. Es geht um das Fujinon XF18-55mm 2.8-4 als kompaktes Immerdrauf-Objektiv. Eine solche Abbildungsleistung als Standard-Zoom mit Bildstabilisator in einem derart kompakten Gehäuse habe ich noch nicht gesehen. Die Blende reicht eben auch aus um nach Abenddämmerung auf ISO 6400 freihand scharfe Fotos schießen zu können. In meinen Augen ein technisches Meisterwerk. In Kombination mit der X-T10 war das Fotografieren ein Traum, auf Reisen sowie bei spontanen Trips durch die Stadt. Kameratechnisch gibt es nur die Sony Alpha 6000, die jedoch kein gleichwertiges, kompaktes Kit-Objektiv im Sortiment hat. Alle APS-C DSLRs fliegen bei einem Vergleich raus, weil selbst die Sony Alpha 7 Reihe mit VF-Sensor meistens kompakter ist. Für Anfänger: Eignet sich die Fujifilm X-T10 nur bedingt, weil sie doch mit ihren vielen Rädchen und Tasten zu Verwirrung führen kann. Es gibt wenig Tutorials und insgesamt fotografieren die meisten Leute noch mit Canon/Nikon/Sony. Außerdem gibt es kaum günstige Objektive, weshalb der hohe Preis die Amateure frustrieren könnte. Bei Canon/nikon finde ich die Möglichkeit schön, sich nach den Fotografie-Grundlagen als zweites Objektiv z.B. das 50mm 1.8 oder z.B. ein lichtschwaches Teleobjektiv für angenehme 100€ anschaffen zu können. Meiner Meinung nach gehören gute, günstige Objektive für Anfänger im ersten Kamerasystem zu den wichtigsten Kriterien. An dieser Stelle finde ich es schade, dass bei Fuji keine Adaptierung möglich ist. Schlusswort: Aufgrund von Karriere-Möglichkeiten musste ich das Fuji-System verlassen, da in dem Bereich ein Vollformatsensor unverzichtbar ist. Zu schade, dass Fujifilm bisher nichts in dem Bereich im Angebot hat. Obwohl ich nun mit dem ebenfalls nicht schlechten Sony-Vollformatsystem unterwegs bin, schaue ich auf eine sehr erfolgreiche Zeit mit der oben genannten Fuji-Kombination zurück und frage mich, ob ich künftig viele spontane Momente versäume festzuhalten, weil meine Kamera samt Blendenwunder-Zeiss-Objektiven zu Hause oder im Studio liegt. Kurz: Ich bin begeistert.

  3. Geschenk sagt:

    Seit einem knappen Jahr spielte ich bereits mit dem Gedanken, mir eine Systemkamera zuzulegen. Mir gefällt daran vor allem, dass ich damit fähig bin hochwertige Bildqualität zu bekommen, ohne unnötige Kilos herumzuschleppen. Ich besitze ausserdem noch eine Canon 5D Mark II. Diese bietet zwar nach wie vor knickscharfe, professionelle Bilder, ist mir aber mit Battery Pack und Objektiv einfach zu viel des Guten. Man möchte sie auf Dauer einfach nur auf ein Stativ aufschrauben, anstatt in der Hand zu halten. Letzten Herbst hatte ich ein Hochzeits-Shooting, bei dem dann der Groschen fiel. Da ich 90% der Aufnahmen aus der Hand machte, ging mir das Gewicht irgendwann gehörig auf den Senkel. Ich schaute mich also nach etwas leichterem um. Meine Wahl fiel zuerst auf die Olympus OM-D EM10, da hätte ich aber, um Flexibilität und Bildqualität zu maximieren zum Pro-Zoom 12-40mm greifen müssen, also ca. 1.600 € investieren müssen. Ausserdem fehlte mir noch das letzte bisschen Freistellungsvermögen (MFT-Sensor) und Bildqualität (Überkontrastierung, Artefakte, Bildrauschen bei High-ISO). Dann begann ich mich zunehmend über das Fuji X-System zu informieren und ich hatte mich umentschieden: es sollte eine X-E2 werden. Dann hörte ich aber Gerüchte, die mich noch abwarten ließen – es sollte noch eine neue, günstigere Kamera herauskommen, positioniert unterhalb der X-T1. Meine Geduld hat sich ausbezahlt und nun halte ich die X-T10 in meinen Händen. Ich habe sie für den Einstieg nun mit dem Standardzoom 18-55mm kombiniert und habe somit für gute 1000 Euro eine bessere Bildqualität als mit der OMD. Weitere Linsen werden folgen: das 10-24mm Weitwinkelzoom und noch 1-2 Festbrennweiten. Das Schöne ist: es gibt im Fuji Line-Up wohl keine schlechten Linsen‘ Grundsätzlich bin ich sehr angetan von der Kamera, aber es gibt auch Kompromisse, die man eingehen muss. Hier ein Kurzüberblick +++ – sehr gute Bildqualität bis ISO 1600, gute Bildqualität bis ISO 4000, brauchbare (kleine Prints) BQ bis ISO 6400 – JPEGs ‚out of camera‘ sehr gut verwendbar, brauchen wenig Nachbearbeitung – schöne Farbwiedergabe und Plastizität der Bilder – gut auflösender Sucher – Autofokus-Performance endlich auf der Höhe der Zeit, aber immer noch nichts für professionelle Sport- und Actionshooter – intuitive Bedienung mit Analog-Feeling – Automatik-Modus, wenn es mal schnell gehen soll – solide Fertigungsqualität ‚made in Thailand‘ – im Vergleich dazu fühlt sich Sonys A6000 wie eine billige Bridge-Kamera an – Kit-Zoom ist für das Geld sehr gut, aber verglichen mit dem XC 16-50mm (gleiche BQ) um100 € zu teuer – für die Größe gute Ergonomie durch sehr griffige Gummierung, ausgeprägte Daumenablage, aber‘ ooo – große Hände brauchen im Zusammenspiel mit großen Objektiven einen Zusatzgriff – große Hände werden den Fn-Button unten rechts unbeabsichtigt berühren ( ich habe ihn deaktiviert) – nicht die allerbeste Detailwiedergabe bei Gräsern, Büschen und Bäumen (detailverliebte Landschaftsfotografen sollten woanders schauen) – immer noch leicht wachsartige Hautabbildung bei High-ISO-JPEGs – hinteres Bedienrad lässt sich nicht frei konfigurieren – Bedienung, Menü und Konfigurierbarkeit überfordern am Anfang etwas – Videomodus immer noch nichts für Anspruchsvolle (war aber klar) – Hohe Serienbildrate auf 8 Bilder beschränkt, danach starke Einbremsung des Tempos (irgendwie muss man ja noch von der X-T1 abgrenzen 😉 – – – – Sucher: Augenmuschel zu flach und zu hart (ich hoffe hier wird noch ein extra Aufsatz angeboten) – Sucher: Anzeige etwas arg überkontrastiert (Farbsättigung lässt sich einstellen, Kontrast nicht) – Belichtungskorrektur-Rad zu schwergängig – Bildvorschau: nur 0,5, 1,5 Sekunden und dauernd einstellbar. Hallo Fuji!? – Kein automatisches Rotieren in der Bildanzeige einstellbar – keine Überbelichtungswarnung in der (Voll-)Bildanzeige Ich habe die Kamera nun eine knappe Woche und bin sicherlich noch nicht alle Optionen durchgegangen. Falls mir noch etwas bemerkenswert schlechtes oder Gutes auffällt, aktualisiere ich die Rezension. Grundsätzlich bin ich mit der Kamera zufrieden und habe mein Ziel erreicht: sehr gute Bildqualität zu erzielen mit einer kompakten und mobilen Lösung. Ich hoffe meine bewusste Entscheidung für das Fuji-System zahlt sich auch in Zukunft aus. Die Objektive sind auf jeden Fall gut genug für das nächste anstehende Sensor-Upgrade mit 24-28MP‘ Deshalb habe ich mir erst einmal die gut 400 € Aufpreis zur X-T1 gespart, denn X-Pro 2 und X-T2 sind nicht mehr so weit. So kann ich beruhigt abwarten und in etwa 2 Jahren evtl. ein lohnendes Body-Upgrade machen.

  4. Geschenk sagt:

    Die neue Fujifilm X-T10 erfüllt für mich den Wunsch nach einer kompakten digitalen Systemkamera. Insbesondere relativ leicht und mit Klappdisplay sollte sie sein, da ich das Geschleppe einer Canon 6D Vollformatausrüstung mit 3 L-Zoomobjektiven leid bin. Völlig erstaunlicherweise ist die JPEG Bildqualität dieser 16 MP APS-C Kamera absolut mit dem Canon 6D Vollformat vergleichbar, vielleicht liegts am nicht notwendigen Tiefpassfilter und der kamerainternen JPEG Optimierung. Wer diese Bildqualität nicht glauben kann oder will, sollte es einfach ausprobieren!! Ich hätte es vorher kaum für möglich gehalten, auch kein Vergleich mit dem ebenfalls von mir getesteten Canon APS-C System (EOS 760D). Vielleicht gibt es noch sichtbare Unterschiede mit RAW Nachbearbeitung, aber ich habe weder Zeit noch Lust ewig meine vielen Fotos nachzuoptimieren. Sehr angenehm ist natürlich der gut brillentaugliche elektronische 100% Echtzeitsucher, mit dem man auch bei Sonnenlicht die Schärfentiefe erkennen kann und sofort sieht, was man bekommt, eine Abblendtaste mit abgedunkeltem Sucherbild ist nicht mehr notwendig. Anstatt bei den traditionellen Spiegelreflex DSLR hinterher auf dem Rückdisplay kontrollieren zu müssen, „ob es was geworden ist“, auch die langsame live view Alternative, sind für mich technisch einfach nicht mehr zeitgemäß! Zum Fotografieren nutze ich zu 90% den Sucher, für die Kontrolle dann lieber das 7,6 cm Display. Die wählbaren Anzeigen u.a. Wasserwaage, Histogramm und Gitternetz erleichtern die schnelle Bildkomposition, sind aber zunehmend auch bei neuen DSLR Hybridsuchern verfügbar. Die mehreren wählbaren Farbprofile (Simulationen legendärer „analoger“ Diafilme Fuji Provia, Velvia, Astia usw.) bringen insbesondere beim Standard Provia-Profil eine sehr angenehme natürliche Farbwiedergabe. Die Dynamikwiedergabe der Hell-Dunkel-Kontraste ist bemerkenswert hoch, das schafft eine Canon D6 nicht. Auf den Autofokus kann man sich aber leider nicht 100% verlassen. Vereinzelt kommt es zu leichten Unschärfen im Unendlichbereich bei aufeinanderfolgenden Aufnahmen desselben Motivs, insbesondere bei automatischer Fokussierung auf kontrastarme Details wie Grünflächen/ Bäume oder Wolken. Daher ist in diesen Fällen eine kritische Kontrolle über das Display mit 100% Vergrößerung notwendig. Der EVF Sucher kostet natürlich Strom, so dass mindestens ein Reserveakku Pflicht ist. Der Stromverbrauch hält sich (ohne Blitzgebrauch) aber in Grenzen und man kann sich auf die 3-stufige Ladeanzeige rechtzeitig verlassen. Die Verarbeitungsqualität der recht kleinen trotzdem griffigen X-T 10 Kamera ist absolut solide und sehr angenehm, im klassischen Kameradesign mit 3 Einstellrädern, selbst wenn es nicht das wetterfeste deutlich teurere Fujifilm X-T1 Topmodell ist, das ansonsten mit noch übersichtlicherem Sucher und besserer Griffigkeit punkten kann. Mit dem wahlweise elektronischen vibrationsfreien Verschluss erfüllt sich auch mein Wunsch nach einer möglichst unauffälligen lautlosen Kamera (wählbares synthetisches Auslösegeräusch ausschaltbar), die Fujinon Zoomobjektive sind beim AF und OIS Stabilisator äußerst leise. Blitzaufnahmen und Langzeitbelichtung funktionieren nur mit dem mechanischen Schlitzverschluss, ansonsten blockiert die Kamera ohne Angabe von Gründen. Die Position der Bajonettentriegelungstaste ist für Rechtshänder nervend ungünstig. Das Fujifilm System ist deutlich kleiner & unauffälliger z.B. bei Reisefotografie als eine große und schwere Canon mit weißem Telezoom, bei der alle in Position „Achtung Profifotograf!“ gehen. Dabei hilft auch der indirekte augenschonende „Lichtschachtsucher“-Blick auf das Klappdisplay, ohne das Objekt frontal „abzuschießen“; sehr hilfreich für kreative Überkopf- oder bodennahe Positionen (aber nicht selfietauglich), die oft gerade die herausragenden Bilder bringen. Die Kamerafernsteuerung über Bluetooth Handy mit der Fujifilm Camera Remote App funktioniert auch völlig problemfrei, ansonsten Micro-USB Anschluss für RR-90 Fernbedienung und als Gimmick sogar Drahtauslösergewinde im Auslöser. Meine derzeit 3 Fujinon XF Zoomobjektive machen ebenfalls einen hervorragend verarbeiteten Eindruck, sind aber teilweise teurer (!) als ein vergleichbares Canon L-Objektiv (der Branchenstandard im Profibereich). Das Bokeh ist bei den Fujinon-Zooms allerdings nicht so schön wie bei vielen Canon L-Objektiven im Vollformat. Das Angebot an Objektiven der bekannten Dritthersteller ist für XF Fujifilm noch sehr gering, klarer Vorteil für die seit Jahrzehnten etablierten Canon/ Nikon und teilweise Sony/Minolta Systeme. Fujifilm baut sein hochwertiges und teures Objektivangebot ständig weiter aus, das Angebot an hochlichtstarken Festbrennweiten ist jetzt schon herausragend. Der konsequente Verzicht auf Reflexsucher und Reflexspiegel spart Platz, Geräusche, Vibrationen und erleichtert deutlich die Konstruktion von hochwertigen Objektiven, insbesondere im Weitwinkelbereich. Die Fujifilm Firmware Politik ist bekanntlich sehr anwenderfreundlich, andere Hersteller verweisen da faul auf den Kauf einer neuen Kamera. Als hochwertiger Displayschutz aus Glas sind die für die Fujifilm X-E2 passend, zB von GGS Larmor, solange es noch keine speziellen für die X-T 10 gibt. Für schnelle Sportfotografie, extreme Teleaufnahmen (keine extremen Supertele verfügbar, aber Telezoom 100-400 mit 1,4x Telekonverter in Planung bis 2016), Spezialobjektive von Drittherstellern und auch bei anspruchsvollen ETTL/ HSS Blitzaufnahmen würde ich aber ein hochwertiges Canon/ Nikonsystem bevorzugen, dies sind (noch) nicht die geeigneten Fujifilm Anwendungsgebiete. Exotischere Bildbearbeitungssoftware unterstützt teilweise nicht das Fujisystem. Alles im allem kann ich das Fujifilm XF System sehr empfehlen, die Hauptargumente sind für mich die überragende Bildqualität bei kompakten Abmessungen/ geringem Gewicht und einem eher klassischen Handling! Hat etwas vom kleinen aber feinen Edelsystem, wie vergleichsweise zu Analogzeiten Contax. Die Kamera wurde mit dem EISA Award 2015/16 als beste kompakte Systemkamera ausgezeichnet. Kamerabody Made in Thailand, Kitzoom 18-55 Made in China. Einsatzgewicht komplett 735 Gramm.

  5. Geschenk sagt:

    Hallo zusammen, nach langer Entscheidungsfindung habe ich mich für die Fujifilm XT-10 inkl. 18-55mm F2.8 – 4.0 Objektiv entschieden. Die letzten Tage, besonders im Urlaub haben gezeigt, daß diese Entscheidung goldrichtig war! Im Vorfeld habe ich knapp 10 Jahre lang mit einem Nikon Spiegelreflex System fotografiert, als immerdrauf hatte ich das Nikkor 24-70mm F2.8. Über die Abbildungsleistung brauche ich ja diesbezüglich nix erwähnen, defacto der Beste Zoom am Markt in diesem Brennweitenbereich. Größtes Manko war aber das Gewicht, was mich irgendwann dazu gebracht hat, zusätzlich eine Sony RX 100 II zu kaufen. Für eine Kompakte macht sie erstaunlich gute Bilder, was aber viel Zeit in der Nachbearbeitung in Anspruch genommen hat, da mir die Out of Cam Jpegs nicht zugesagt haben. Ergo habe ich im RAW Modus fotografiert und per Lightroom die Bilder bearbeitet. Jetzt, wo unser Nachwuchs auf der Welt ist, hat man noch weniger Zeit und ich habe nach langen Recherchen das o.g. Fuji System erstanden. Gleich vorweg, für alle Nörgler… Ja, das Objektiv ist Made in China und die Kamera Made in Thailand. ABER!!! Die Abbildungsleistung ist wirklich unglaublich! Egal bei welcher Blende und bei welcher Brennweite, sind die Fotos bis in alle Ecken scharf, keine Verzeichnung, nix, wirklich nix! Ich bin immer noch sprachlos. Ich fotografiere nur in der Einstellung Jpeg Fine mit der, jeweils an die Situation angepassten Filmeinstellung. Sprich in Provia, Velvia, Astia usw. Genau so wie die Fujifilm Analogfilme heißen, so heißen auch die Filmmodi und sie machen ihren Job super. Die Kamera wurde von mir am Anfang gleich per Update von Body und Objektiv auf den neuesten Stand gebracht. Der Autofokus arbeitet geräuschlos, schnell und sitzt immer perfekt. Ich benutze die manuelle Fokusfeld Auswahl und arbeite mit dem Blendenmodus ( A). Die Verarbeitung der Kamera und des Objektives ist über jeden Zweifel erhaben, super Haptik. Der Zoom, Fokus und Blendenring laufen seidenweich. Für alle denen eine DSLR zu groß und eine Kompakte zu klein ist und die maximale Bild Qualität in einem spiegellosem System suchen, dann seid ihr hier genau richtig! Kein anderer Hersteller baut für Spiegellose Kameras so gute Objektive wie Fuji und maßgeblich sind immer die Objektive für eine gute Bildqualität verantwortlich, unabhängig von den fotografischen Fähigkeiten. Von mir eine klare Kaufempfehlung !!!

  6. Geschenk sagt:

    Jahrelang habe ich ausschließlich mit meiner Canon DSLR fotografiert. Ich habe es zwar mal mit einer Samsung Systemkamera versucht (NX1000), aber irgendwie war das alles nicht so überzeugend von der Bildwirkung her, dass ich dann doch wieder nur zur DSLR gegriffen habe. Meine Canon 60D war für mich daher jahrelang der einzige fotografische Begleiter. Im letzten Jahr stand dann aber ein Urlaub im Allgäu an, Rucksack gleich wenig Platz. Es musste daher eine neue Lösung her. Nach langem Suchen habe ich mich damals für eine kleine Fuji X-M1 entschieden. Zum einen, weil sie günstig war und ich per Adapter meine Canon Objektive nutzen konnte, zum anderen, weil mich die Bildwirkung von Fuji echt umgehauen hat. Nach dem Urlaub musste ich sagen – ich habe meine große Canon DSLR keine Sekunde vermisst. Nicht nur der Sensor der Fuji ist der Hammer, auch das Kitobjektiv hinterlässt einen durchweg positiven Eindruck. Lange bin ich daher mit der X-M1 rumgezogen und habe die Kamera lieben gelernt. Über kurz oder lang hat mir aber ein Feature gefehlt – der Sucher. Als das Sparschwein gefüllt war, habe ich daher nicht mehr nur auf eine neue Fuji geschielt, sondern wirklich ernsthaft über einen Wechsel nachgedacht. Bei Fuji wollte ich in jedem Fall bleiben. Letztlich habe ich wer weiß wie viele Videos angesehen und bin letztlich bei der Fuji X-T10 hängen geblieben. Ich schreibe die Rezension nun nach 9 Monaten des Nutzens und muss sagen – derzeit fühle ich mich in Sachen Kamera so richtig angekommen. 01 VERARBEITUNG und ERSTER EINDRUCK: Die Fuji X-T10 i ist wie aus einem Guss. Wesentlich griffiger als die kleine X-M1 und dennoch sehr leicht. Klar, legt eine X-T1 oder die neue X-T2 noch eine Schippe drauf, aber ich habe noch keine Situation innerhalb der Nutzdauer gehabt, in der ich am Body der X-T10 gezweifelt habe. Ob im staubigen Boden oder auf nassem Untergrund bzw. im kalten Winter – die X-T10 hat bis jetzt alles problemlos mitgemacht. Insgesamt gefällt mir die Aufmachung des Bodies sehr gut und ich mag den leichten Retrolook (ich habe die Kamera in Schwarz). Die Griffigkeit zur X-M1 hat sich deutlich verbessert und obwohl die X-T10 deutlich kleiner als meine 60D ist, vermisse ich diese überhaupt nicht. 02 BEDIENUNG An die Bedienung jeder neuen Kamera muss man sich natürlich erst mal gewöhnen. Bei der Samsung und auch bei einer Nikon habe ich das allerdings vergeblich versucht und bin nie damit warm geworden. Deshalb bin ich auch jahrelang bei meiner Canon DSLR geblieben. Bei der Fuji X-M1 war ich damals neugierig, ob es jetzt klappen würde. Und siehe da – ich kam wunderbar mit der Bedienung und der Menüführung der Fuji zurecht. Gleiches gilt auch für die X-T10. Zwar ist die Bedienung etwas anders, als bei der x-M1 und etwas komplexer, aber ich fühle mich sehr wohl bei Fuji und kann alles schnell ansteuern. Die Kamera kann mit der rechten Hand bedient werden und alle Knöpfe sind gut erreichbar. Das Menükreuz hat einen guten Druckpunkt. Das kleine Rad über der Daumenablage macht die Bedienung leicht, man muss manchmal aber aufpassen, nicht unbewusst etwas zu verstellen. Die Menüführung finde ich, trotz einiger Einstellmöglichkeiten, übersichtlich und ich habe mich schnell zurecht gefunden. Klar, ein Touchscreen würde das Ganze noch erleichtern, aber ich vermisse es nicht unbedingt. 03 KITLINSE Ein (positives) Wort zur Kitlinse. Meist erhält man im Kit ja eher eine Linse, die so einigermaßen okay ist und mit der man erst mal über die Runden kommt. Von der Abbildungsleistung des Kitobjektivs der Fuji bin ich aber sehr angenehm überrascht und ich nutze das Objektiv sehr gerne. Es ist knackig scharf, bietet genug Weitwinkel und kommt ohne große Vignettierung oder CAs aus. Der Zoom und Fokussierungring ist ausreichend groß und lässt sich bequem bedienen. Etwas gewöhnen musste ich mich an die vertauschte Zoomeinstellung gegenüber meiner DSLR Objektive, aber das hat man nach ein paar Sekunden im Blut. Weiter fällt die sehr kompakte Bauweise auf. Zwar lässt sich die Kamera nicht in der Hosentasche verstauen, aber für kleine oder volle Rucksäcke genau richtig, da kaum Platz weggenommen wird. Außerdem positiv – bei Fuji ist gleich die passende Sonnenblende dabei. Bei Canon Objektiven sucht man die ja leider vergeblich und muss noch mal in die Tasche greifen. Hier wird also alles geliefert, um direkt gerüstet zu sein. 04 ABBILDUNGSLEISTUNG UND PERFORMANCE Wenn mich die Fuji in einem Punkt von Anfang an überzeugen konnte, dann mit ihrem Sensor, ihrem Rauschverhalten und der Abbildungsleistung. Meine Canon mochte ich immer – aber was der kleine Sensor der Fuji rausholt, ist wirklich beachtlich. Der Dynamikumfang der Systemkamera arbeitet wesentlich feinfühliger und holt auch in dunklen Situationen noch Details raus, während meine Canon nur noch schwarz abbildet. Merkt man vor allem dann, wenn es um Dämmersituationen geht und Vordergrund und Hintergrund belichtet werden sollen. Das Rauschverhalten kann sich sehen lassen und auch hier punktet die kleine Fuji gegenüber meiner Canon. Die Bilder sind auch bei hohen ISO Zahlen noch zeigbar und können mittels Software sehr gut nachgebessert werden. Ebenso gefällt mir die Farbwiedergabe der Fuji – hat irgendwie einen ganz eigenen Look, der meinem Fotostil sehr entgegenkommt. Als Vergleich ziehe ich hier mal die Samsung NX1000 heran, deren Farben ich immer grässlich fand, da viel zu grell. Die Fuji bildet natürlich ab und der Farbbereich kann im Menü manuell angepasst werden. Beeindruckend finde ich auch den Auto-Modus der X-T10. Den Automatikmodus an Kameras habe ich eigentlich immer wie die Pest gemieden. Nachdem ich die Auto-Funktion von X-T10 ausprobiert habe, muss ich sagen, das Fuji hier ganze Arbeitet leistet. Beeindruckende Resultate, die nicht künstlich wirken. Wer also mal eine schwierige Fotosituation bewältigen muss, der erhält hier einen Modus, der verlässlich ist. 05 SUCHER Das Hauptargument, warum ich von der X-M1 auf die X-T10 gewechselt bin. Und ich muss sagen, mit dem Sucher bietet Fuji alles, was ich gesucht habe und das um ein Vielfaches besser, als bei meiner 60D. Ein elektronischer Sucher macht doch einen deutlichen Unterschied zum optischen. Und ich habe mich in kurzer Zeit sehr an den der Fuji gewöhnt und ihn ins Herz geschlossen. Warum? Weil er das Bild genau so anzeigt, wie es auch auf der Speicherkarte landet. Hier hat der optische immer getäuscht. Man dachte, prima, so soll das Bild aussehen, hat den Auslöser gedrückt und es sah keineswegs so aus, wie man wollte. Beim elektronischen Sucher sehe ich sofort, was ich noch korrigieren muss. Damit ist es natürlich sehr angenehm, Bilder zu gestalten. 06 DYNAMIKUMFANG Wenn die großen DSLR Hersteller an etwas arbeiten sollten, dann am Dynamikumfang. Was Fuji und auch Sony hier vormachen, ist Weltklasse. Kein Wunder also, dass auch viele namhafte Fotografen Sony und Fuji für sich entdecken. Der Dynamikumfang der X-T10 ist einfach genial – was man da im Raw Format noch rausholen kann, ist wirklich genial. Ich nutze sonst wirklich keine Fanboy-Hymnen, aber die Fuji hat mich wirklich für sich gewonnen. 05 FAZIT: Seit ich die Fuji X-T10 habe, nutze ich sie auf Wanderungen, etc. lieber als meine schwere Canon DSLR. Dass es mal so kommt, dachte ich lange Zeit nicht, aber das sollte zeigen, wie gut die Fuji für mich funktioniert und wie zufrieden ich mit ihr bin. Klar, hat sie kleine Schwächen (so könnte der Akku wesentlich länger durchhalten), aber für mich war es insgesamt eine Investition, die sich mehr als gelohnt hat.Ich bereue den Kauf nicht und würde sie daher weiterempfehlen.

  7. Geschenk sagt:

    Ich habe mir die Kamera vor 13 Monaten bei Amazon bestellt und innerhalb von 2 Tagen war die Kamera einschließlich der beiden Zoom-Objektive XC 16-50 und XC 50-230 in der Wunschfarbe silber geliefert. Cashback von Fujifilm mit Vergütung von 100 € (gleich bei der Bestellung in Abzug) war da sehr angenehm, da musste kein zusätzlicher Antrag gestellt werden. Das Automatikprogramm und die schier unendlichen Möglichkeiten der individuellen Einstellungen sind ausgezeichnet. Inzwischen wurden die beiden Standartobjektive ergänzt mit den Fujinon Objektiven XF 60mm F2.4 und XF 18-55 F2.8. Auch ein Blitz von Metz (mecablitz 44 AF-2 digital), der mit der Fujifilm X-T 10 ausgezeichnet funktioniert und ein leichtes / kleines aber standhaftes Stativ von Rollei (Compact Traveler No. 1) wurden noch ergänzt. Mit der Ausrüstung und einem guten Fotorucksack von Samsonite B-Lite (ein Schnapper bei Amazon) runden mit einigen obligatorischen Filtern die Ausrüstung ab. Das Ganze ist noch gut tragbar (auch auf einer längeren Wanderung oder Radtour) und das ist eben der große Vorteil der Kameraausrüstung. Vielseitig anwendbar aber nicht zu schwer. Die guten Testergebnisse in div. Fotofachmagazinen von Fuji – Kamera(s) A-T 10 und X-T 1 und der neuen X-T 2, sowie der guten Objektive Fujinon sprechen eine Sprache für sich. Nach jetzt 13 Monaten habe ich den Kauf keinesfalls bereut. In der Anlage einige Bilder (stark komprimiert).

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