Die Kunst, Recht zu behalten: Arthur Schopenhauer
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Die Kunst, Recht zu behalten: Arthur Schopenhauer

Bei Amazon.de erhältlich: Die Kunst, Recht zu behalten, Arthur Schopenhauer, Nikol, ISBN: 9783868200270: Schnelle und versandkostenfreie Lieferung ✓

10 Antworten

  1. Geschenk sagt:

    Nutze gerne sehr große Idealisten für meine persönlichen Ziele, daher der Kauf dieses Buches. Hoffte hier ein paar Antworten auf meine allgemeinen Fragen im Leben zu finden. Habe mich sehr gerne vertieft in dieses Buch, habe teilweise einzelne Wörter zerlegt bevor ich weiterlas. Freue mich dieses Buch gekauft zu haben. Perfekt für Idealisten!

  2. Geschenk sagt:

    Genial erklärt, was die Dialektik bewirkt und wie sie anzuwenden ist. Gute Beispiele. Schade nur, dass vieles auf latein und sogar grieschich zitiert wird. Ohne die Übersetzung ist es fast nicht möglich den guten Gedanken zu folgen. Ein kleines Latinum ist Pflicht. Der Herrausgeber sollte es heute übersetzen. Platz ist genug!

  3. Geschenk sagt:

    Mit Freude habe ich alle diese guten Rezensionen hier gelesen. Ich bin absoluter Fan von Schopenhauer, den ich neben allem, was er sonst noch so ist, auch noch als ausgesprochen witzig erlebe. Selten habe ich so viel lachen müssen wie bei der Lektüre seiner Bücher. Insbesondere natürlich derer, die nur kurze und überschaubare Ausschnitte aus seinem großen Werk enthalten, bei dem mir wegen seiner Komplexität und dem Schwierigkeitsgrad das Lachen doch eher verging/vergeht. Allein so kleine Bemerkungen aus der Feder von Arthur Schopenhauer wie : „Es seufzt der Tropf in Purpur“ begleiten mich schon jahrzehntelang und bringen mich immer wieder zu dem Lachen der befreienden Erkenntnis. Auch die These von Schopenhauer, dass die Erkenntnisfähigkeit der meisten Menschen nachhaltig durch ihre eigene Willensbildung blockiert ist ( = sie nur verstehen, was ihren eigenen aktuellen Bedürfnissen und Belangen dient, die sie nun einmal unbedingt durchsetzen wollen ) hat mir sehr geholfen. Seit dem – seit ca. 20 Jahren – renne ich nicht mehr mit Argumenten gegen Wände an – jedenfalls nicht mehr lange- sondern sage mir nur noch : “ Aha, da ist sie wieder, diese unüberwindliche Blockade“ und erspare mir viel Stress. Dieses Buch hier ist für mich darüber hinaus aber noch eines der wichtigsten Werkzeuge und Hilfsmittel, die ich für meinen Beruf brauche. Ich arbeite im Bereich der hochamtlichen sog. Wahrheitsfindung mit nachfolgender Rechtsprechung, auf der Seite der Verdreher. Als Verdreher kann man Gesetzestexte getrost beiseite lassen, wenn man nur diese „Tricks“ von Arthur Schopenhauer kennt. Wichtiger als sie selbst anzuwenden ist dabei, zu erkennen, wann sie von der sog. Gegenseite angewendet werden, und dann Angriffe dieser Art wie beim Karate entweder ins Leere zu schicken, oder den Angreifer selbst mit seiner ganzen vermeintlichen Rechtskriegungskraft auf die Matte zu werfen. Einfach genial, ewig gültig .

  4. Geschenk sagt:

    Zugegeben ist das Buch aufgrund seiner alten Sprache und einigen lateinischen Formulierungen nicht einfach zu lesen. Manche Passagen musste ich mir mehrmals ansehen um sie zu verstehen. Außerdem handelt es sich hierbei um kein fertiges Buch sondern einen ersten Entwurf, ein Skript welches wohl nie richtig fertiggestellt wurde. Ich fand es sehr interessant einen Zwischenstand eines solchen Buches zu lesen. Trotz allem ist der Inhalt des Buches absolut zeitlos und gerade in der Zeit der sozialen Netzwerke wo schnell Meinungen aufeinandertreffen scheint es mir wichtig, dass man sich mit der „Kunst zu disputieren“ auseinandersetzt. Das Buch ist sehr kompakt und auf den Punkt. Wer, aufgrund der alten Sprache, etwas Zeit mitbringt die Inhalte nachzuvollziehen kann viel dazulernen und so gibt es von meiner Seite eine klare Kaufempfehlung.

  5. Geschenk sagt:

    Im Buch werden 38 ‚Kunstgriffe‘ vorgestellt (37+1). Die Kunstgriffe sind eine Art ‚Taktiken der Gesprächsführung‘. Diese sind alle mehr oder weniger sinnvoll oder hilfreich, dass sollte auch jeder für sich beurteilen. Ich finde z.B. Kunstgriff 31 nicht so hilfreich. Man solle so tun, als ob man nicht folgen kann und die Zuhörer (bei denen man in Ansehen steht) würden dann verstehen, dass es Unsinn ist. Es lässt vermuten, dass der Autor von einem Setting ausgeht, bei dem zwei Personen diskutieren und eine Anzahl von Zuhörern das Ganze verfolgen – bei denen man dann Eindruck schinden soll (wann kommt so etwas vor?) . Das finde ich etwas irritierend. Aber schon die Ausführungen zur Dialektik machen das Buch lesenswert (… zur Eitelkeit gesellt sich Geschwätzigkeit … , S.11). Wer an der Kunst der gepflegten Diskussion Gefallen findet und Geschwätzigkeit verabscheut, wird das Buch toll finden, obwohl es nicht ganz einfach zu lesen ist.

  6. Geschenk sagt:

    Dieses Buch ist trotz des Alters eine Art „Must-Have“ für jeden Hobby-Debattierer oder für jeden, der immer wieder Vorträge hält, worauf angeblich Leute mit „Ahnung“ ein paar Fragen stellen, um einen bloßzustellen. Wenn man diese Hinweise in dem Buch in die heutige Zeit überträgt, verliert man fast keine Diskussion mehr, egal ob man fachliche Ahnung hat oder nicht! 😉 Auch ein wunderbares Geschenk an den Vorgesetzten oder Freunde, die gegen einen immer verlieren…

  7. Geschenk sagt:

    Als ich kürzlich wiedermal die Lust verspürte, einen grossen Klassiker zu lesen, der unmittelbaren Praxisbezug bietet, stolperte ich über Schopenhauers Schrift zur Kunst, Recht zu behalten. Dieses Magnum Opus der Dialektik ist heute noch Grundlage vieler Neuerscheinungen im Bereich der gekonnten Diskussionskunst und weckt frohlockende Erinnerungen an die Gymnasialzeit. Die enthaltene Sprache ist ein Genuss und der Inhalt nach wie vor hochaktuell. Wer in Disputen gerne die Oberhand behält und in den Schriften der alten Philosophen bewandert ist, dem sei zu diesem Buch geraten. Zwar prosperiert der Markt moderner Ratgeber betreffend Rhetorik, Schlagfertigkeit und Rabulistik, wer aber die Lehren gerne ad fontes verfolgt, wird ob Schopenhauers Zeilen begeistert sein. Zugleich wird durch die Lektüre praktisches Wissen erworben, das im Alltag sogleich trainiert und angewandt werden kann.

  8. Geschenk sagt:

    Nicht zuletzt der Volksmund lehrt, dass Recht haben und Recht bekommen zwei unterschiedliche Sachen sind. Zwar lässt Schopenhauers Abhandlung zur Dialektik den juristischen Beigeschmack beiseite, den Wert seiner Zeilen für die täglichen Diskussionen in Beruf, Schule, Freundeskreis oder im durchaus mal vorkommenden Streit mit eher unangenehmen Mitmenschen berührt dies allerdings nicht. Auf knapp 90 Seiten erfährt man Altbekanntes und mitunter auch etwas Neues über Möglichkeiten in Diskussionen die Oberhand zu behalten, gleich wie gut die eigenen Thesen und Argumente sind. Ob jeder dieser Kunstgriffe in der heutigen Zeit noch sitzen würde, darüber ließe sich bestimmt streiten, aber in der Summe ist nach wie vor einiges an Schopenhauers Tipps und Tricks dran. Kurz zum Handwerklichen: Saubere und stabile Bindung, die Schrift ist insgesamt etwas groß geraten, was allerdings meines Empfindens nach der Übersichtlichkeit sehr zu Gute kommt. Sämtliche Zitate, derer sich Schopenhauer aus dem Lateinischen und Griechischen bedient, sind kurz sinngemäß übersetzt, was natürlich seine eigene Auseinandersetzung mit den antiken Dialektikern und Philosophen der Marke Cicero und Aristoteles (u.a.) nachvollziehbarer macht. Ein Anhang mit weitergehenden Erklärungen unterstützt den Durchblick des Lesers weiterhin. Der Preis geht in diesem Zusammenhang also vollkommen in Ordnung, zudem sollte man den Unterhaltungsaspekt des Werkes nicht gänzlich unterschätzen, denn auch wenn man bei den philosophischen Klassikern selten an Witz und Esprit denkt, so wird man von manch augenzwinkerndem Kommentar überrascht sein.

  9. Geschenk sagt:

    Die Lektüre muss mehrmels gelesen werden, damit etwas dauerhaft haften bleibt, es lohnt sich aber. Die Schrit ist ungewöhnlich groß, das Buch ist klein und handlich.

  10. Geschenk sagt:

    Ich habe viel über A. Schopenhauer gelsen, aber wenig von ihm. Das ist mein erstes Buch von ihm und ich muss sagen, ich finde es sehr gut. Auch wenn es böse ist, was das Thema Rechtbehalten in einer Polemik angeht. Mir gefallen die 38 Kunstgrife gut, jedoch sind einige Kapitel zu wenig erklärt und beziehen sich nur au andere… hier sollte man echt sein Köpfen einschalten. Was ich ebenso gut finde ist die Erklärung am Anfang, worum es überhaupt geht und was Dialektik überhaupt ist. Sörend fand ich die lateinische und griechischen Zitate, ohne der genauer Übersetzung oder Erklärung. Bei der Anwednung sollte man jedoch aufpassen, worau ebenso der Autor warnt! Recht haben und Recht bekommen mit allen Mitteln!!! Ich bin mir sicher, dass, wenn man das Buch wirklich anwendet auch Recht bekommt… nur muss man es eben klug anstellen. Das Buch empfehle ich auf jeden Fall weiter.

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