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Kurzbeschreibung

Die Stadt Rose Creek steht unter der tödlichen Kontrolle des Geschäftsmanns Bartholomew Bogue (Peter Sarsgaard). Die verzweifelten Einwohner engagieren daher zu ihrem Schutz sieben Outlaws, Kopfgeldjäger, Spieler und Revolverhelden – Sam Chisolm (Denzel Washington), Josh Farraday (Chris Pratt), Goodnight Robicheaux (Ethan Hawke), Jack Horne (Vincent D’Onofrio), Billy Rocks (Byung-Hun Lee), Vasquez (Manuel Garcia-Rulfo) und Red Harvest (Martin Sensmeier). Während sie die Stadt auf den gewalttätigen Showdown vorbereiten, der unausweichlich bevorsteht, finden diese sieben Söldner heraus, dass es bei ihrem Kampf um mehr als nur um Geld geht.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Update des Westernklassikers bzw. Kurosawa-Filmes um eine bunt zusammengewürfelte Truppe von Außenseitern, die eine Dorfgemeinschaft gegen Bösewichte verteidigt. — Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: DVD.

12 Antworten

  1. Geschenk sagt:

    Die vernichtenden Kritiken kann ich so nicht verstehen. Dass dieser Film nicht jedem gefällt, ok, muss er ja auch nicht. Aber dass man sich über die „flache Story“ mokiert, also echt, die ist ja hinlänglich bekannt aus den „beiden“ Originalen „Die 7 Samurai“ und „Die glorreichen Sieben“ und wird auch in 10 Jahren bei einem erneuten Remake nicht anders sein. Hier kommt’s meiner Meinung nach einzig auf die 7 Hauptdarsteller und die Machart dieses Westerns an – und das haut voll hin. Die 7 Glorreichen finde ich sehr gut ausgewählt, wenngleich ich hier aber doch anfügen muss, dass die einzelnen Charaktere etwas blass bleiben und dass man über sie nicht wirklich viel erfährt. Aber war das bei „Die glorreichen Sieben“ von John Sturges etwa anders? Nein, wie auch! Hier muss eine bekannte Story in die Gänge kommen, und das tut sie – und wie! Wer gut choreografierte Action mag – wir sind halt im 21. Jhrd. – ist in diesem Film gut aufgehoben. Und wer versucht, beim Bodycount mitzuzählen – viel Spass. Nach dem ersten Zusammenstoss zwischen den 7 Glorreichen und den Mannen des Bösewichts (7 gg 22) rückt dieser in persona mit einer Armee von Söldnern gegen die 7 und ihren Schützlingen aus der Kleinstadt an. Und dann wird eine halbe Stunde lang geschossen und gesprengt und jeder Langmantel aus dem Sattel oder von den Beinen geholt. Und ja, wie aus den Vorgängerfilmen bekannt, gibt es auch unter den 7 Glorreichen Verluste. Also ich fand den Film klasse und habe mich prächtig unterhalten! Für mich 5 glorreiche Sterne!

  2. Geschenk sagt:

    Film-Bewertung: Story: 2/5 Sterne Schauspieler/Regie/Soundtrack: 5/5 Sterne Humor: 2/5 Sterne Action: 4/5 Sterne Spannung: 2/5 Sterne Gefühl: 1/5 Sterne Anspruch: 0/5 Sterne Effekte: 1/5 Sterne Gesamt: 4/5 Sterne Fazit: Antoine Fuqua belebt den angestaubten Klassiker „The Magnificent Seven“ wieder, dabei heraus kommt ein solider Westernfilm für echte Kerle. Witzige Oneliner, schnelle Feuergefechte und ein aufwendiges Westernsetting… all das passt. Zugegeben die Story kommt westerntypisch sehr geradlinig ohne jede Überraschung daher und die Charakterzeichnung ist ebenso oberflächlich. Es ist schade dass die Ansätze von Geschichten hinter den Personen nicht weiter beleuchtet wurden. Besonders Denzel Washington und Ethan Hawke hatten hier noch viel Potenzial während Chris Pratt wie immer den Typ mit coolen Sprüchen gibt. Dennoch macht es einfach riesig Spaß diesem „Trupp von Straßenkötern“ beim Aushecken des Plans zuzusehen, der abschließenden in einen wuchtigen Showdown mündet. Der Bodycount ist dabei ziemlich hoch auch wenn sich die Darstellung weniger explizit als beispielsweise zuletzt in „The Equalizer“ gibt und der Film meiner Meinung nach eigentlich ein FSK 12 ist. Hoch rechne ich Fuqua jedoch an, dass er keine Geiseln nimmt und im Finale beide Seiten Verluste zählen müssen. Nun heißt es aber voller Vorfreude auf „The Equalizer 2“ im September 2017 warten.

  3. Geschenk sagt:

    Ein ganz solider Western, der aber (fast erwartungsgemäß) an das Original von 1960 nicht herankommt. Die Figuren haben zum Teil ähnliche Entrees wie im Original und selbst Zitate („Das erinnert mich an den Mann, der aus dem 10. Stock eines Hauses fiel…“) wurden 1:1 übernommen. Die Figuren wirken im Vergleich zu Brynner und Co. eher farblos und wie spätpubertierende Halbstarke, aber nicht wie gestandene Männer, die das Leben gezeichnet hat. Charaktere wie Josh Faraday und Vasquez kommen zeitweise sogar eher unsympathisch rüber. Die glaubwürdigste Leistung liefert Ethan Hawke ab! Peter Sarsgaard mimt den Bösewicht über die gesamte Spielzeit mit ein und demselben emotionslosen Gesichtsausdruck. Auch hier kein Vergleich mit der schauspielerischen Leistung eines Eli Wallach! Fazit: Die Glorreichen Sieben 2016 kann man sich 1x anschauen und ist ganz OK für Popcorn-Kino – das war’s dann aber auch schon.

  4. Geschenk sagt:

    Dieses Wochenende war ich mit meiner Frau im Kino zu den glorreichen Sieben. Der Saal gut besucht und der Film hat mir richtig Spaß gemacht! Ich kenne das Original nicht, werde es mir aber noch ansehen. Normalerweise schwöre ich auf Amazon – Rezessionen. Allerdings waren hier noch zu wenige, als das mich die durchschnittliche Rezession überzeugt hatte, geschweige denn, dass es bei einem Film weniger um die Qualität eines Produktes, sonern vielmehr um Kunst und damit auch den Geschmack geht. Entgegen mancher Bewertungen waren mir die zwischenmenschlichen Beziehungen in dem Film nicht ganz so wichtig wie die Aktion, die Story und das Layout, sowie die Charaktere. Fand auch das Drehbuch gut geschrieben. Spannung und Aktion machen richtig Spaß und ich freu mich schon auf nen Männerabend mit meinen Kumpels zusammen mit dem Film. Zu Bier und Whisky sicherlich ne gute Wahl. 🙂

  5. Geschenk sagt:

    …. doch ob das neue Werk dadurch zum Treffer wird, sei damit zunächst mal nicht gesagt. Kurz zum Vorfeld der Ereignisse : Auf der Grundlage des japanischen Historienfilms „Die sieben Samurai“ (1954) drehte Regisseur John Sturges den Western „Die glorreichen Sieben“ (1960) mit Yul Brunner. Der Film gilt längst als Klassiker und mittlerweile auch als einer der bekanntesten Western überhaupt. Auch die anderen sechs Haudegen neben Yul Brunner waren oder blieben publikumsvertraut : Steve McQueen, Charles Bronson, James Coburn, Horst Buchholz, Robert Vaughn (später : „Solo for O.N.C.E.L“) und Brad Dexter. Als Oberschurke wütete noch Eli Wallach (u.a. „Zwei glorreiche Halunken“). Drei Fortsetzungen entstanden : „Die Rückkehr der glorreichen Sieben“ (1966, wieder mit Yul Brunner), „Die Rache der glorreichen Sieben“ (1969, mit George Kennedy) und „Der Todesritt der glorreichen Sieben“ (1972, mit Lee van Cleef). Von 1998 bis 2000 entstand noch eine 22 teilige TV- Serie mit Michael Biehn (dem Gegenspieler von Arnold Schwarzenegger in „Terminator“ 1 und 2). Mit etlicher Skepsis sah ich nun dem neuen Werk entgegen, denn es ist schon eine Herausforderung und eine sehr große Hausnummer, sich den Titel eines solch berühmten Vorgängers anzueignen. Würden die „sieben Neuen“ also weniger Profil erhalten als die „Sieben Zwerge“ ? Würde es mit ihnen und dem ganzen Film schließlich gnadenlos den Bach hinuntergehen wie einstmals mit den „Sieben Schwaben“ ? Es geht zumindest packend los : Gleich in der Eingangsszene zeigt der geschäftstüchtige Banditen- Boss (Peter Sarsgaard) sehr eindrucksvoll, dass er trotz seiner überlegenen Position die Widerworte Anderer nicht ertragen kann. Ein würdiger Gegenpol zum Schutz der mehr oder weniger hilflosen Farmer ist eilig gefragt. Dieser reitet in Gestalt von Denzel Washington (als Sam Chisum, im Original dagegen als Chris Larabee) in die kleine Stadt hinein. Bereits in diesen frühen Phasen zeigt Kameramann Mauro Fiore (Oscar- Preisträger für „Avatar“) sein kreatives Können. So erleben wir den neuen dunklen Helden im hautnahen Gesichtsprofil von vorn, dann von der Seite, ausschnittsweise auch von hinten (im Detail : Pistolengurt, Patronengürtel), sodann auch von viel weiter weg, umgeben von durchaus ansehlichen Landschaftsaufnahmen und passender, leicht westernmäßiger Begleitmusik. Jeder der weiteren bald hinzukommenden sechs Spießgesellen wird seine eigene ausgearbeitete Kontur erhalten. Am meisten und sicherlich sympathischsten ragt Chris Pratt („Guardians of the Galaxy“ und Saurier- Dompteur in „Jurassic World“) heraus. Es ist schon äußerst spannend, wenn er von drei Pistolenläufen in unmittelbarer Nähe deutlich in Schach gehalten wird. Obwohl an sich ja hoffnungslos verloren, will er noch schnell einen seiner Kartentricks vorführen. Der Zuschauer wie auch die Kleinganoven im Film sind natürlich vorgewarnt und lassen ihn keine Sekunde aus den Augen. Bis er sie auf raffinierte Weise schließlich doch noch überlisten kann ……. Insgesamt wird wie erwartet viel geschossen, kaum geprügelt. Die Schnittfolge ist dabei recht schnell, beinahe zu schnell, aber es ist noch akzeptabel, d.h. jede einzelne Kampfhandlung lässt sich mitverfolgen. Eine etwas längere Schnittfrequenz wäre dennoch wünschenswert gewesen, um sich einzelne Szenen besser einzuprägen und sie zu verarbeiten. Die gesamte aktionsbetonte Schlussphase dauert etwa 30 Minuten, macht somit ein Viertel des gesamten Filmes aus — und hat es wahrhaft in sich ! Bei genauer Betrachtung erinnert Denzel Washington (übrigens zweifacher Oscar- Preisträger durch die Filme „Glory“ und „Training day“) in seiner düsteren Aufmachung ein wenig an Henry Fonda in „Spiel mir das Lied vom Tod“. Es gibt weitere Parallelen zu diesem Film, beispielsweise die alten Schlingverletzungen, die Denzel Washington im Rahmen des Show Downs noch seinem Widersacher zeigen wird. Auf ähnliche Weise erinnert Chris Pratt etwas an Clint Eastwood, nicht nur äußerlich oder durch seine Coolness, sondern auch durch die (leicht abgewandelte) Szene mit der Zigarette im Mund gegen Filmende. Spannend bleibt zudem die Frage, ob und wen es von den mehr oder weniger „guten Sieben“ im ausgehenden Gefecht „erwischen“ wird, wer also ins Gras beißen muss bzw. sich an der Biegung des Flusses …., nein, auf einem stattlichen Hügel begraben lassen muss. Auch für psychologische Momente wird gesorgt, beispielsweise in der längeren Ruhephase vor dem großen Sturm. Nur ein Beispiel : Einer der Sieben möchte den glorreichen Trupp verlassen. „Du wirst dich selbst mehr enttäuschen als die anderen oder mich“, wird Anführer Denzel Washington ihm mit auf den Weg geben. Besagte Szene ist eine von mehreren Verneigungen vor dem Original : „Geh ruhig“, sagte Chris (Yul Brunner) damals zu Lee (Robert Vaughn), „du tust keinem damit weh.“ — „Ja“, hatte jener darauf geantwortet, „mit Ausnahme von mir selbst.“ Alles in allem bin ich wirklich positiv überrascht von einem Action- Film, der, sogar mit etwas Tiefgang, durchaus zufriedenstellend und vor allem kontinuierlich unterhaltsam in eine Art neuartiges Western- Genre eingekleidet wurde. Vor allem ein jüngeres Publikum, das die alten Vorgänger (noch) nicht kennt, wird es durchweg glänzend unterhalten. Und ganz zum Schluss, als die Original- Musik leicht variiert gespielt wird und alle sieben Charaktere noch einmal gezeigt werden, kommt sogar ein wenig Wehmut auf ………

  6. Geschenk sagt:

    New Mexico 1879: Kopfgeldjäger Sam Chisholm lässt sich nur zögerlich darauf ein, der jungen Witwe Emma Cullen Gehör zu schenken. Doch spätestens nachdem der Name Bartholomew Bogue gefallen ist, hat sie seine ganze Aufmerksamkeit. Dieser Großkapitalist, nach eigener Aussage, hat das Minenstädtchen Rose Creek tyrannisiert, um an die Bodenschätze der Region zu kommen und schreckt dabei auch vor Mord nicht zurück, wie Emma schmerzlich erfahren musste. Ihr Mann war einer der wenigen, die sich ihm in den Weg stellten und dafür mit dem Leben bezahlen mussten, was ein Ultimatum zur Folge hatte. Sollte nicht jeder Bewohner seinen Landbesitz für 20 Dollar an Bogue abtreten, droht die totale Vernichtung des Ortes. Drei Wochen Bedenkzeit gibt es. Wenig Zeit um Hilfe zu besorgen, die sie schließlich in Chisholm findet, der auch ein privates Interesse an einer Auseinandersetzung mit Bogue hat. Der Kopfjäger im Staatsdienst lässt sich auf die Sache ein und stellt in kürzester Zeit eine kleine, aber schlagkräftige Truppe von Außenseitern zusammen, mit denen er den Siedlern zu Hilfe eilen will. Nach einer ersten Konfrontation mit einigen von Bogues Schergen, welche die sieben Aufrechten für sich entscheiden, wissen die Helfer, das sie noch eine Woche Zeit Zeit haben, sich auf die große, alles entscheidende Schlacht vorzubereiten. Denn Bogue naht mit einer bis an die Zähne bewaffneten Söldner-Armee, um Rose Creek ein für allemal dem Erdboden gleich zu machen. Im Morgengrauen des siebten Tages haben die glorreichen Sieben eine Verabredung mit dem Schicksal. Reisende in Blei Diese Sieben der 2016er Version des beliebten Klassikers vom großen John Sturges aus dem Jahr 1960 mit seinen Stars Yul Brynner, Steve McQueen, Charles Bronson, James Coburn und Co., sind keine glattrasierten weißen Männer in sauberen Kleidern mehr. Nein, diese Sieben sind unrasierte dreckige Halunken, Spieler, Outlaws, Trapper, Scharfschützen und sonstige Halsabschneider, nicht nur einer von ihnen psychisch schwer angeschlagen, ethnisch wild durchmischt und gerade dadurch wohl glaubhafter in diesem Setting des größten Einwanderungslandes der Welt. Die Bösewichte sind keine mexikanischen Banditen mehr, ein solcher kämpft nun in den Reihen der Helden, vielmehr ist der Oberschurke nichts weniger als ein Wirtschaftsboss, ein Kapitalist, ein Industrieller, ein Amerikaner, der den Fortschritt predigt und dafür über Leichen geht. Seine Männer sind gekaufte Söldner, eine todbringende Privatarmee, mit der alles vernichtet wird was sich seinen Interessen in den Weg stellt. Was für eine Veränderung! Sie verschafft dem Film eine ungeahnte Aktualität, die einigen Klischeefallen zum Trotz bis zum bitteren Ende Bestand hat. Man kann sich momentan wohl kaum einen geeigneteren Filmstar vorstellen, der in der Lage ist in Yul Brynners übergroße Fußstapfen zu treten, als den zweifachen Oscar-Gewinner Denzel Washington, der als Anführer der sieben Männer im Kampf gegen eine Übermacht an Feinden, die nötige Haltung und Selbstsicherheit, gepaart mit Charisma und Durchsetzungsvermögen ausstrahlt. Der Charakterkopf sorgt von Beginn an für die nötige Erdung des zuweilen übers Ziel hinaus schießenden Abenteuers, bewahrt die oft erzählte Geschichte vor dem Fall, gibt ihr Würde und Tiefe. Gut gewählt sind ebenso die Mitstreiter an seiner Seite, echte Typen, die auch ohne tiefere Psychologisierung als Menschen aus Haut und Haar bestehen, deren möglicher Verlust am Ende schmerzt. Besonders hervorzuheben sind dabei Ethan Hawkes Figur, sowie dessen Interaktion mit Byung-hun Lee, deren gemeinsame Geschichte einen eigenen Film tragen könnte. Chris Pratt überzeugt einmal mehr als ausgekochtes Schlitzohr, Vincent D’Onofrio gibt seinem Part skurrile Züge mit Erinnerungswert und die beiden Newcomer Manuel Garcia-Rulfo und Martin Sensmeier können ebenfalls überzeugen, auf den zweiten Blick sicherlich noch mehr als ohnehin schon. Antoine Fuqua stattet sein routiniert inszeniertes Remake mit einer Menge eigener Akzente aus, durch die sein Werk für sich stehen kann, nicht ohne die berühmten Vorlagen des Stoffes hinreichend zu zitieren und damit zu würdigen. Der ausgeklügelte Showdown kommt mit einer Wucht daher, die man sich von einem dreckig-realistischen Western nur wünschen kann. Das ist auch das Stichwort, man sieht an allen Ecken und Enden das Bemühen um einen glaubhaften Look, der dem modernen Erzählstil nicht widerspricht, sondern ihn unterstützt. Es geht trotz der überlangen Laufzeit recht schnell zur Sache, rasant und ohne jede Länge entwickelt sich die, sich im Laufe des Filmes tonal verändernde, Geschichte von einer zunächst klassisch anmutenden Prämisse zu einer düstereren, vor allem im politischen Background doppelbödigen Kapitalismuskritik, bei der ganz zeitgemäße Themen verhandelt werden, wenn auch meist unter der Oberfläche. Das ganze ist in edle und unverbrauchte Bilder von Fuqua’s Stammkameramann Mauro Fiore getaucht und von einem sehr passenden Soundtrack unterlegt, der letzten Arbeit des verunglückten Komponisten James Horner, welche von Simon Franglen vervollständigt wurde. Fazit: Wuchtig-kompromissloses, zudem recht eigenständiges Remake eines Klassikers mit leichten Schwächen.

  7. Geschenk sagt:

    Gestern im Kino gewesen und total begeistert. Tolle Darsteller inkl. starker Frau an der Seite der glorreichen Sieben. Action wirklich gut gemacht und die Musik unterstützt großartig. Pflichtkauf!!

  8. Geschenk sagt:

    Bin selbst ein Hardcorefan von John Wayne + Burt Lancaster + Gary Cooper also eher Old-School und ich muss sagen dieser Western ist für mich unter den Top3 der Western überhaupt. Die Action setzt Maßstäbe und sowas habe ich bisher in keinem Western gesehen. Denzel spielt mal wieder überragend mit ruhiger lässiger und ironischer Art wie es heutzutage kaum noch ein Schauspieler kann. Der Rest der Truppe besteht aus dreckigen Halunken die auch alle samt sehr gut passen. Man muss halt Feuer mit Feuer bekämpfen. Der Bösewicht ist auch sehr gut ausgewählt. Bereits nach ein paar Minuten hatte sich in mir schon ein Hass aufgebaut . Dagegen ist Calvera vom ersten Film von 1960 ein lieber netter Kerl. Auch der ein oder andere gute Spruch sowie gute Landschaftsaufnahmen sind vorhanden. Die 2,5 Stunden waren mir nie langweilig und der Film ist für mich ein Muss-Kauf sobald er erscheinen wird. Hoffe es kommen in Zukunft noch mehr von solchen Western mit Denzel Washington. Im Film gibt es mehrere Zitate aus dem Film von 1960 und im Abspann ist auch dir alten Musik zu hören. Ansonsten geht der Film seinen eigenen Weg. Die Dorfbewohner sind jetzt mehr eingebunden und die Endschlacht ist fast wie eine Kriegsschlacht durchgeplant. Es sind deutlich mehr Bösewichte zu bekämpfen als im Film von 1960. Das die Handlung im alten Film besser war oder die Charaktere kann ich nicht bestätigen. Im Anschluss habe ich mir noch einmal den alten Film angeschaut. Hier fällt besonders auf das 3 der 7 so gut wie gar nicht sprechen im ganzen Film. Lediglich Yul Brunner und Stewe McQueen reden ständig sowie Horst Buchholz und ab und zu Bronson. Man sollte heutige Filme nicht mit Western von vor 50 Jahren vergleichen und diesem tollen Film eine Chance geben

  9. Geschenk sagt:

    Mir hat der Film sehr gut gefallen, das fängt bei der Schauspielerriege an(Washington, D Onofrio, Hawke und das unverbrauchte neue Gesicht Haley Bennett) und geht weiter über die sehr guten Actionsequenzen, den tollen Soundtrack und die exquisite Kameraarbeit. Zu erwähnen ist auch Peter Sarsgard als bester Bösewicht seit langem. Der beste Western seit langem.

  10. Geschenk sagt:

    Für diesen Film kann es nur 5 Sterne geben. Überzeugende Darsteller, Action, gute Sprüche (viele gleich wie beim Western Original) und trotzdem ist es ein Film für Erwachsene. Das zeigt schon die erste harte Szene, als die Gangster einfach mal ein paar Dorfbewohner, inkl. einer Frau töten.

  11. Geschenk sagt:

    …. doch ob das neue Werk dadurch zum Treffer wird, sei damit zunächst mal nicht gesagt. Kurz zum Vorfeld der Ereignisse : Auf der Grundlage des japanischen Historienfilms „Die sieben Samurai“ (1954) drehte Regisseur John Sturges den Western „Die glorreichen Sieben“ (1960) mit Yul Brunner. Der Film gilt längst als Klassiker und mittlerweile auch als einer der bekanntesten Western überhaupt. Auch die anderen sechs Haudegen neben Yul Brunner waren oder blieben publikumsvertraut : Steve McQueen, Charles Bronson, James Coburn, Horst Buchholz, Robert Vaughn (später : „Solo for O.N.C.E.L“) und Brad Dexter. Als Oberschurke wütete noch Eli Wallach (u.a. „Zwei glorreiche Halunken“). Drei Fortsetzungen entstanden : „Die Rückkehr der glorreichen Sieben“ (1966, wieder mit Yul Brunner), „Die Rache der glorreichen Sieben“ (1969, mit George Kennedy) und „Der Todesritt der glorreichen Sieben“ (1972, mit Lee van Cleef). Von 1998 bis 2000 entstand noch eine 22 teilige TV- Serie mit Michael Biehn (dem menschlichen Gegenspieler von Arnold Schwarzenegger in „Terminator“ 1). Mit etlicher Skepsis sah ich nun dem neuen Werk entgegen, denn es ist schon eine Herausforderung und eine sehr große Hausnummer, sich den Titel eines solch berühmten Vorgängers anzueignen. Würden die „sieben Neuen“ also weniger Profil erhalten als die „Sieben Zwerge“ ? Würde es mit ihnen und dem ganzen Film schließlich gnadenlos den Bach hinuntergehen wie einstmals mit den „Sieben Schwaben“ ? Es geht zumindest packend los : Gleich in der Eingangsszene zeigt der geschäftstüchtige Banditen- Boss (Peter Sarsgaard) sehr eindrucksvoll, dass er trotz seiner überlegenen Position die Widerworte Anderer nicht ertragen kann. Ein würdiger Gegenpol zum Schutz der mehr oder weniger hilflosen Farmer ist eilig gefragt. Dieser reitet in Gestalt von Denzel Washington (als Sam Chisum, im Original dagegen als Chris Larabee) in die kleine Stadt hinein. Bereits in diesen frühen Phasen zeigt Kameramann Mauro Fiore (Oscar- Preisträger für „Avatar“) sein kreatives Können. So erleben wir den neuen dunklen Helden im hautnahen Gesichtsprofil von vorn, dann von der Seite, ausschnittsweise auch von hinten (im Detail : Pistolengurt, Patronengürtel), sodann auch von viel weiter weg, umgeben von durchaus ansehlichen Landschaftsaufnahmen und passender, leicht westernmäßiger Begleitmusik. Jeder der weiteren bald hinzukommenden sechs Spießgesellen wird seine eigene ausgearbeitete Kontur erhalten. Am meisten und sicherlich sympathischsten ragt Chris Pratt („Guardians of the Galaxy“ und Saurier- Dompteur in „Jurassic World“) heraus. Es ist schon äußerst spannend, wenn er von drei Pistolenläufen in unmittelbarer Nähe deutlich in Schach gehalten wird. Obwohl an sich ja hoffnungslos verloren, will er noch schnell einen seiner Kartentricks vorführen. Der Zuschauer wie auch die Kleinganoven im Film sind natürlich vorgewarnt und lassen ihn keine Sekunde aus den Augen. Bis er sie auf raffinierte Weise schließlich doch noch überlisten kann ……. Insgesamt wird wie erwartet viel geschossen, kaum geprügelt. Die Schnittfolge ist dabei recht schnell, beinahe zu schnell, aber es ist noch akzeptabel, d.h. jede einzelne Kampfhandlung lässt sich mitverfolgen. Eine etwas längere Schnittfrequenz wäre dennoch wünschenswert gewesen, um sich einzelne Szenen besser einzuprägen und sie zu verarbeiten. Die gesamte aktionsbetonte Schlussphase dauert etwa 30 Minuten, macht somit ein Viertel des gesamten Filmes aus — und hat es wahrhaft in sich ! Bei genauer Betrachtung erinnert Denzel Washington (übrigens zweifacher Oscar- Preisträger durch die Filme „Glory“ und „Training day“) in seiner düsteren Aufmachung ein wenig an Henry Fonda in „Spiel mir das Lied vom Tod“. Es gibt weitere Parallelen zu diesem Film, beispielsweise die alten Schlingverletzungen, die Denzel Washington im Rahmen des Show Downs noch seinem Widersacher zeigen wird. Auf ähnliche Weise erinnert Chris Pratt etwas an Clint Eastwood, nicht nur äußerlich oder durch seine Coolness, sondern auch durch die (leicht abgewandelte) Szene mit der Zigarette im Mund gegen Filmende. Spannend bleibt zudem die Frage, ob und wen es von den mehr oder weniger „guten Sieben“ im ausgehenden Gefecht „erwischen“ wird, wer also ins Gras beißen muss bzw. sich an der Biegung des Flusses …., nein, auf einem stattlichen Hügel begraben lassen muss. Auch für psychologische Momente wird gesorgt, beispielsweise in der längeren Ruhephase vor dem großen Sturm. Nur ein Beispiel : Einer der Sieben möchte den glorreichen Trupp verlassen. „Du wirst dich selbst mehr enttäuschen als die anderen oder mich“, wird Anführer Denzel Washington ihm mit auf den Weg geben. Besagte Szene ist eine von mehreren Verneigungen vor dem Original : „Geh ruhig“, sagte Chris (Yul Brunner) damals zu Lee (Robert Vaughn), „du tust keinem damit weh.“ — „Ja“, hatte jener darauf geantwortet, „mit Ausnahme von mir selbst.“ Alles in allem bin ich wirklich positiv überrascht von einem Action- Film, der, sogar mit etwas Tiefgang, durchaus zufriedenstellend und vor allem kontinuierlich unterhaltsam in eine Art neuartiges Western- Genre eingekleidet wurde. Vor allem ein jüngeres Publikum, das die alten Vorgänger (noch) nicht kennt, wird es durchweg glänzend unterhalten. Und ganz zum Schluss, als die Original- Musik leicht variiert gespielt wird und alle sieben Charaktere noch einmal gezeigt werden, kommt sogar ein wenig Wehmut auf ………

  12. Geschenk sagt:

    Als Western Fan und auch Fan des Originals, war dieses Remake Pflicht für mich! Ein wichtiger Grund für einen Kinobesuch im Gegensatz zu Ben Hur, waren die Schauspieler und die Erkenntnis, daß ein fähiger Action Regisseur wie Antoine Fuqua die Zügel in der Hand hatte! Die Handlung ist allgemein bekannt, nur anders als im Original ist hier der Bösewicht wirklich böse! Denzel Washington ist immer eine Bank, aber auch der restliche Cast mit Chris Pratt, der mich ein wenig an die Rolle von Horst Buchholz im Original erinnerte oder Vincent D’Onofrio und Ethan Hawke sind gut in die Sieben integriert! Den weiblichen Part spielt Haley Bennet, die Fuqua schon in The Equalizer im Boot hatte! Peter Sarsgaard als brutaler Bartholomew Bogue ist auch perfekt besetzt! Fazit: Für mich ein sehr gelungenes Westernremake mit guter Besetzung, einem herrlichen Western Soundtrack und viel Ballerei! Gerade die letzte halbe Stunde ist Daueraction auf A Format!

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