Der Dinge-Erklärer – Thing Explainer: Komplizierte Sachen in einfachen Worten: Randall Munroe, Ralf Pannowitsch, Benjamin Schilling
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Der Dinge-Erklärer – Thing Explainer: Komplizierte Sachen in einfachen Worten: Randall Munroe, Ralf Pannowitsch, Benjamin Schilling

Randall Munroe, Ralf Pannowitsch, Benjamin Schilling – Der Dinge-Erklärer – Thing Explainer: Komplizierte Sachen in einfachen jetzt kaufen. 36 Kundrezensionen und 3.2 Sterne. Naturwissenschaften / Technik

Pressestimmen

„Genialer Aberwitz, der immer wieder süchtig macht“ (Sebastian Grüner, golem.de)

„‚Der Dinge-Erklärer‘ ist ein sehr schönes Buch, das unterhält und klüger macht.“ (Ronald Meyer-Arlt, Hannoversche Allgemeine Zeitung)

„In seinem neuen Buch veranschaulicht er [Randall Munroe] mit genialen Zeichnungen und witzigen Erläuterungen so ziemlich alles, was die Welt bewegt.“ (Kurier am Sonntag (Weser-Kurier))

„Ein Buch, das die Welt der Wissenschaft attraktiv macht.“ (Neue Presse Hannover)

„Ein ideales Geschenk für Wissenschaftsfreunde jeden Alters.“ (Pforzheimer Kurier)

„Randall Munroe macht vor, was Wissensvermittlung eigentlich leisten muss: Die Lust, Dinge zu entdecken und die Welt selbst zu erkunden.“ (Deutschlandradio Kultur, Vera Linß)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Bevor Randall Munroe, geboren 1984, den Webcomic „xkcd“ erfand, war er Roboteringenieur bei der NASA. Die Internationale Astronomische Union hat kürzlich einen Asteroiden nach ihm benannt: Asteroid „4942 Munroe“ ist groß genug, auf einem Planeten wie der Erde alles Leben auszulöschen, falls es zur Kollision käme. Sein Buch „What if? Was wäre wenn?“ wurde 2014 zum internationalen Bestseller. Munroe lebt in Cambridge, Massachusetts.

10 Antworten

  1. Geschenk sagt:

    In der Buchhandlung, in der ich arbeite, ist Randall Munroes What if? ein absoluter Renner, aber selbst gelesen habe ich es noch nie, dabei klingt es wirklich faszinierend. Der Dinge-Erklärer hat mich trotzdem mehr angesprochen. Vielleicht liegt es am großen Format, an den Illustrationen oder der Farbgestaltung. Das Prinzip des Dinge-Erklärers ist einfach. In Wort und Bild werden alle möglichen Dinge und Vorgänge erklärt. Wolltet ihr schon mal wissen, wie ein Stift funktioniert und welche Teile dafür nötig sind? Oder etwas komplexer: wie ein Motor funktioniert und welche Aufgaben die einzelnen Bestandteile dabei haben? Dabei werden nur die 1000 häufigsten Wörter verwendet, das heißt, Randell Munroe arbeitet mit einem Wortschatz, den jeder Erwachsene verstehen sollte. Teilweise seltsam anmutende Wörter, aber das macht den Charme dieses Buches aus. Keine Anglizismen oder hippen Wörter, sondern die Bennenung der Dinge anhand ihrer Funktionen. Smartphones sind Handcomputer, die Motorhaube ist der Vordeckel des Autos. Nach diesem Prinzip ist auch das Inhaltsverzeichnis aufgebaut. Beginnend bei der „Seite, bevor das Buch richtig anfängt“ über die „Radiowellenbox für warmes Essen“, die „Box, die Kleidung gut riechen lässt“, das „Boot, das im Meer untergeht“ und „Schreibstäbe“ bis hin zu „Unserem Stern“ und dem „Lebensbaum“. Manchmal reicht für die Erklärung des Dings eine Seite, manchmal erstreckt sie sich über eine Doppelseite. Die Farben sind dabei immer blau und weiß. Obwohl das Buch so großformatig ist, ist die Schrift sehr, sehr, sehr klein. Ich muss mich beim Lesen immer wieder über die entsprechende Stelle beugen, um alles lesen zu können, aber das ist okay. Es macht Spaß, dabei winzinge Details der Illustrationen zu erkennen. Der Dinge-Erklärer schafft es, mit Alltagsgegenständen wie Kugelschreibern und Autos zu faszinieren, und bringt dem Leser gleichzeitig technisches und wissenschaftliches Wissen bei. Einfach großartig! (c) Books and Biscuit

  2. Geschenk sagt:

    Die Beschränkung mit den tausend meist verwendeten Wörtern teils hoch komplexe Dinge zu erklären, klingt teilweise etwas merkwürdig, da natürlich -gefühlt- immer wieder die gleichen Worte auftauchen. Doch gerade das macht das Buch, auch für den Profi im jeweiligen Themenbereich, extrem unterhaltsam. Für Kinder (ab etwa 5 oder 6 Jahren) ist der Dingeerklärer ideal: Ohne Kenntnis von Fachbegriffen verstehen die Kids, wie bestimmte Dinge funktionieren und das ist doch das Entscheidende. Die Fachbegriffe können sie auch noch später lernen. Denn wer komplexe Dinge mit einfachen Worten erklären kann, der hat auch die Idee/das Prinzip dahinter tatsächlich verstanden. Das Buch sollte als Vorlage für Lehrbücher an unseren Schulen dienen. Als Idee für das nächste Buch des Autors: Das Ganze mit den tausend am wenigsten verwendeten Wörtern:-)

  3. Geschenk sagt:

    * Endlich mal wieder ein ganz und gar aussergewöhnliches Buch, das von A bis Z nur erstaunt! Randall Munroe, Erfinder der XKCG Comics und What if?, hat sich vorgenommen ALLES zu erklären, aber dazu nur die tausend häufigsten Wörter der amerikanischen Sprache zu verwenden! Die tapferen Übersetzer dieser anglophonen Meisterleistung machten dann das selbe in der deutschen Sprache und basierten sich auf die meist verwendeten Wörter in Deutschland. Damit lassen sich alle Dinge genauestens erklären und auch dem seltenen Wort Lift (nicht unter den ersten 1000 Wörtern) wird dann eben das „Hochziehzimmer“. Eine Ölbohrinsel wird zur „Schwimmstadt zum Löcherbohren“ oder das Periodensystem zu den „Teilen, aus denen alles gemacht ist“. Es ist eins der witzigsten Bücher, die ich je gelesen hatte! Der Autor versteht es auf wunderbare Weise sehr ernste und interessante Themen unterhaltsam und pädagogisch wertvoll aufzubereiten. Man stellt sich immer wieder die Frage, was seine simplen Wörter bedeuten und wie sie im wirklichen Leben heißen! Dabei wird kaum triviales Wissen vermittelt, sondern stets hochinteressante Dinge- oder wussten Sie, dass einer der Monde von Uranus einst um die Sonne kreiste? Das Buch beschreibt Wissen, wie es ein Kind sehen würde. Zum ersten Mal. Wie eine Brücke gebaut wird, warum sie so wichtig ist und was sie verbinden soll. Dass es solche Brücken auch auf fernen, bewohnten Planeten geben muss, und dass ein Alien durch die Erklärungen im Buch auch unsere irdische Anschauung zu Brücken klar verstehen müsste. E wird nicht erwartet, dass irgendein Leser Vorkenntnisse haben müsste, alles wird im Buch ganz einfach erklärt und man staunt immer wieder, wie einfach der Autor so manches hochkomplizierte Wissen aufbereitet und in seiner ganzen Breite mühelos erklärt. Das geschieht meistens mit vielen Zeichnungen im Blaupausen-Design, die in allen Richtungen kommentiert sind. Dabei geht der Autor jeweils in die Tiefe der Materie und erklärt es auch „erwachsenentauglich“. Das heißt wir alle lernen wirklich auf amüsante Weise viel über alle möglichen Dinge dieser Welt. Sehr interessant ist das Buch auch für alle, die Deutsch lernen wollen und hier eine flüssige Sprache lernen und die Dinge, die ihnen aus ihrer Muttersprache bekannt sind, in Zeichnungen erklärt bekommen! Das Buch erinnert mich an St.-Exupéry’s „Der kleine Prinz“, der, von seinem fernen Planeten kommend, auch alles staunend wahrnimmt. Munroe versteht es, technische Dinge sentimental und fast romantisch aufzubereiten. Die Zeichnungen sind immer wieder ein Hingucker, mehrere können aus dem Buch entfaltet werden und ein Poster liegt dem Buch ebenfalls bei. Die Schrift ist oft – kindergerecht- sehr klein auf den Zeichnungen, aber es ist tatsächlich ein beeindruckendes Buch für beide- Kinder und Erwachsene! Ich denke, dass dieses Buch schnell zum „Kult“ wird und es andere Bücher der selben Art geben wird, vielleicht Comicserien in Magazinen auf dem selben Muster basierend!? Hervorragendes Preis/Leistungsverhältnis und an dieser Stelle nochmals meine ganze Bewunderung auch an die beiden Übersetzer, die es nicht besser hätten machen können! Eines der wenigen Bücher, die den Titel „must have“ verdienen! .

  4. Geschenk sagt:

    …was für eine wunderbare Idee für alle, die sich gleichermaßen informieren und überraschen lassen möchte und natürlich – wie auch schon „what if?“ für alle Pop-Scientists, Nerds und Freaks! Aber dieses Buch ist auch etwas für alle, die gerne „Lach- und Sachgeschichten“ für Erwachsene lesen bzw. anschauen mögen. Tolle Graphiken – in „Blaupausen-Optik“, die mit den gebräuchlichsten Wörtern komplizierte Dinge wie (Smartphones, Brücken, den Mars usw.) erklären. Eine geniale Idee, die von der ersten bis zur letzten Seite/ Graphik konsequent durchgezogen wird. Oft habe ich die Übersetzungsleitung bewundert, denn das Original wird ja wohl in Englisch sein… Auch die Ausstattung ist wunderbar – ein Bilderbuch mit Poster für Erwachsene…. Ganz toll! Eigentlich wollte ich es meinem Bruder zum Nikolaus schenken, da er schon ein „what if?“ Fan war, aber ich glaube, ich werde es Selbstbehalten. Es macht einfach zu viel Spaß und Sinn…

  5. Geschenk sagt:

    Munroe ist vielen ein Begriff, weil er die „nerdigen“ XKCD-Webcomic zeichnet. Im Rahmen dieser Comics hatte er einmal unter der Überschrift „Up Goer Five“ die Apollo 5 Rakete erklärt und dabei nur die 1000 häufigsten Wörter der englischen Sprache benutzt. Das hat ihm anscheinend so viel Spaß gemacht, dass er jetzt ein ganzes Buch unter diese Prämisse gestellt hat: Hier erklärt er mit Blaupausenoptik alles mögliche von Hayden-Collider über Waschmaschinen und das Periodensystem bis hin zu Biologischen Zellen und der Amerikanischen Verfassung. Und immer benutzt er dabei nur einfachste Begriffe, was den Text oft (beabsichtigt) lustig klingend macht, aber oft auch das Verständnis erleichtert. Es ist damit ein schönes Buch zum Blättern und man wird gleichermaßen unterhalten (Wie erklärt er das wohl?) und man lernt auch eine Menge. Was man in der Vorschau nicht sieht, ist wie groß das Buch ist und wi detailreich die Zeichnungen. Damit ist es auch ein wirklich schönes Buch. Zudem hat Munroe überall in den Bildern kleine Gags versteckt, insbesondere seine berühmten Strichmännchen treiben überall ihr Unwesen (und es gibt ein paar Anspielungen auf XKCD und What-If). Allerdings -und das ist der einzige Kritikpunkt – ist die Schrift zum Teil sehr klein und auch alle Details erkennt man nur mit guten Augen. Der normale Text ist noch ganz OK lesbar, aber manches ist definitv zu klein geraten – die Schrift auf den Kisten im Laderaum eines Segelschiffes habe ich nicht einmal mit einer Lupe ganz entziffern können. Sicherlich unwichtig, aber ärgerlich.

  6. Geschenk sagt:

    Der Dinge-Erklärer Randall Munroe hat sich Großes vorgenommen. Der Erfinder von der berühmten Nerd-Website xkcd möchte uns mit seinem zweiten populärwissenschaftlichen Buch die Belange der Welt verständlich machen – dafür benutzt er aber lediglich die tausend häufigsten Wörter des amerikanischen Sprachgebrauchs. Munroe beschreibt in seinem Werk „Der Dinge-Erklärer“ alles Mögliche und Unmögliche, angefangen von Automotoren über Atombomben bis hin zum elektromagnetischen Spektrum ist alles dabei. Das Buch besteht aus aneinandergereihten Schaubildern, die mit Erklärungen bestückt sind und dem Leser helfen sollen, die Welt zu besser zu verstehen. Ach Munroe, was haben Sie sich da mal wieder in den Kopf gesetzt. Von seinem Werk „What if – Was wäre wenn?“, war ich absolut begeistert – und so ist es eine Selbstverständlichkeit, dass ich sein neues Buch auch in Händen halten wollte. Ich war sehr gespannt auf die Lektüre des besonderen Sachbuchs, allerding muss ich leider sagen, dass mich das Konzept nicht überzeugen konnte. Ein Buch zu schreiben und dabei nur die tausend häufigsten Wörter zu benutzen – das klingt gewagt und irgendwie auch etwas verrückt. Mich konnte diese Art der Vereinfachung der Sprache nicht überzeugen. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass aufgrund der beschränkten Auswahl der Worte die ganze Sache nicht im Geringsten einfacher gemacht wurde, nein. Vielmehr schien Munroe durch seine eigenen Regeln sich beträchtlich einzuschränken, sodass man nach dem Lesen nicht viel mehr Ahnung davontrug als vor der Lektüre. Die „Aha“-Erlebnisse, die ich bei seinem Buch „What if?“ erleben durfte, blieben hier aus. Ein Beispiel? Das Kapitel über die Organe des Menschen trägt in „Der Dinge-Erklärer“ den Namen „Die Beutel mit Zeug in uns drin“. Der Magen ist unser „Stücketeiler“ und die Harnblase der „Gelbwasserhalter“. Die Erklärungen dazu sind so geschrieben, dass man nach dem Lesen immer noch nicht wirklich eine Ahnung von den Dingen hat. Vielmehr kommt es einem so vor, als versuchte der Autor den Leser mit einer möglichst kurzen und nichtsaussagenden Antwort abzufertigen. Wer gerne Schaubilder mag und sich auf ein verrücktes und anderes Wissenschaftsbuch einlassen möchte, ist bei „Der Dinge-Erklärer“ sicherlich nicht schlecht aufgehoben. Allen anderen kann ich von der Lektüre aber nur abraten. Da gibt es deutlich bessere Sachbücher im Handel.

  7. Geschenk sagt:

    Das Buch habe ich zu Weihnachten verschenkt. Es stand auf der Wunschliste von meinem Mann, der bereits „What if..“ von Randall Munroe gelesen hat. Leider hat das Buch seine Erwartungen nicht erfüllt: Die Beschreibungen komplexer Vorgänge, wie z. B. eines Kraftwerks sind so simpel dargestellt, das selbst ein fünfjähriges Kind mehr Fachwörter kennt. Daher werden wir das Buch nicht allzu oft in die Hand nehmen.

  8. Geschenk sagt:

    Ein gutes konzept des für seine „xkcd“ Webcomics bekannten Autors Randall Munroe. Ich mag seine Comics und habe auch gerne sein „What if“ Buch (basierend auf einer „Nebenlinie“ in seinem Blog) gelesen. In „Der Dinge Erklärer“ werden komplizierte Sachverhalte oder Maschinen (Atomkraftwerk, Turbine, Plattentektonik, Zellen, Organe etc…) einfach erklärt anhand von Munroes typischen detailverliebten Zeichnungen und witzigen Beschreibungen erklärt. Für diese Erklärungen werden bewußt nur die 1000 gebräuchlichsten Worte (auch eine Liste dieser Worte enthält das Buch) benutzt. Für mich als einen technikbegeisterten Menschen sind die Klimmzüge, die der Autor/Übersetzer für die Umschreibung von Fachbegriffen einsetzt manchmal schmerzhaft (ich hätte mir oft wenigstens die Erwähnung des Fachbegriffs gewünscht) aber es ist ein tolles Buch, das auch mein Sohn (7) schon ohne Probleme lesen und (mit meiner Hilfe für Rückfragen, denn vor allem die kurzen Erklärungen sind leider oft mehr witzig als erläuternd) verstehen kann.

  9. Geschenk sagt:

    Die Namen der Dinge nicht sagen, sondern die Dinge umschreiben, hat etwas Magisches und Zwanghaftes zugleich. Das Wort Atombombe wird nicht benutzt, Atom, Nukleus und Elektron auch nicht. Der Atomkern wird mit „der schwere Mittelteil“ und die Elektronen mit „der Wolkenteil“ umschrieben. Im Deutschen, das viel stärker als das Englische und als andere Sprachen zusammengesetzte Wörter kennt, die schon die halbe Erklärung darstellen, ist das nicht selten mehr oder weniger uninteressant. „Atomkern“ (=Kern des Atoms) ist schon ein Beispiel für ein nahezu selbsterklärendes Wort (viel besser jedenfalls als das engl. nucleus =Kern). Gleiches gilt für viele englische Wörter lateinischen Ursprungs. Im Abschnitt über die Körperorgane wird in der englischen Ausgabe „ureter“ mit „yellow water hallway“ umschrieben, in der deutschen Ausgabe entsprechend der „Harnleiter“ mit „Gelbwassergang“. Auch hier ist die Umschreibung im Deutschen nur halb so informativ wie im Englischen. Beim „Bläser“ (=engl. fan), der großen, von vorne sichtbaren Komponente eines Strahltriebwerks ist die Umschreibung sogar vollkommen witzlos, da sie mit dem deutschen Fachbegriff identisch ist :-). Der französisch-deutsche Schriftsteller Georges-Arthur Goldschmidt hat auf diese Eigenart der deutschen Sprache mehrfach hingewiesen. Er meint, daß jedes Kind versteht, was „Durchfall“, „Bauchspeicheldrüse“ und „Hals-Nasen-Ohren-Arzt“ bedeuten. Die französischen Kinder haben es mit diarrhée, pancréas und oto-rhino-laryngologiste deutlich schwerer. Die Wörter Diarrhö, Pankreas und Otorhinolaryngologe gibt es in Deutschland zwar zusätzlich auch, aber so reden hier höchstens die Ärzte. FAZIT Daß dieses Buchprojekt im Deutschen eher gescheitert als gelungen ist, ist nicht die Schuld der beiden Übersetzer, die durchblicken lassen, daß ihre Übersetzungsarbeit wie ein geistiges „Sackhüpfen“ gewesen sei. Der Grund liegt in den Vorzügen der deutschen Sprache selbst, die den Absichten des Autors stets schon halb entgegenkommt. Schon die kursorische Lektüre dieses Buches läßt einem ihre einzigartige Semantik wieder bewußt werden. Trotzdem wird auch in der deutschen Übersetzung sichtbar, daß Randall Munroe Beachtliches geleistet hat. Er liefert nämlich Umschreibungen, deren schonungslose Ehrlichkeit in jeder Sprache der Welt zum Tragen kommt, etwa die Umschreibung für die Atombombe: Es ist – schreibt der Autor unbeirrt und unbeeinflußt von Politikern und Leitmedien – die „Maschine zum Verbrennen von Städten“.

  10. Geschenk sagt:

    Als Fan von XKCD und What If (obwohl der Comic oft recht unverständlich ist) habe ich mir lange überlegt sein neuestes Buch zu erstehen. Auch ob der vielen negativen Kommentare. Ich habe es nun doch gemacht und bin leider sehr enttäuscht. Hier werden Dinge in wohl originalem simplified english (ohne jede Fachwörter und Eigennamen) erklärt, und die Übersetzer haben das nun in einfaches Deutsch übertragen müssen. Die Erklärungen wirken alle skurril und verkompliziert. Man muss über zwei Ecken denken, manchmal kommt man auch gar nicht auf das, was er eigentlich sagen wollte, wenn er denn endlich mal ein Fachwort benutzen würde. Die Umschreibung der Fachwörter ist unglaublich blöde. Und lernen wird hier niemand etwas. Der kleine Wasserbeutel soll eine Zelle sein, Dinge die uns krank machen sollen wohl Viren sein, obwohl das sowieso unrichtig ist- nicht alle Viren machen krank. In der Zelle gibt es Todeswasser, sollen wohl Vakuolen/Endosomen o.ä. sein. Auch hier sind Fachausdrücke zur Unterscheidung nun mal notwendig. Es soll wohl auch irgendwie lustig sein- ok, sein Humor blitzt hin und wieder durch, meistens nervt die Umschreibung doch ziemlich und ich hatte gehofft, dass hier Dinge einfach aber auf halbwegs wissenschaftlichen Niveau erklärt werden. Nicht in einer primitiven Umschreibungssprache. Lichtfeuerwerfer sollen wohl Laser sein, Farbaugen als Kameras oder ??? Vieles ist mir völlig unverständlich und erhöht meine Verwirrung nur als dass sie Dinge erklärt. Vielleicht ist das ja auch beabsichtigt- dass man Dinge durch Umschreibung herausfindet… Wenn ja, dann ist es ein geniales Buch- aber sicher nicht für Kinder geeignet. Da ich zB nicht so der Motor/Autofreak bin hatte ich bei der Abbildung des Motors gehofft, ihn gut zu erklärt bekommen. Aber was sollen Luftzähler und Rutschkontrolle sein? Sicher sind seine Umschreibungen recht kreativ- Loch für Boote (Suezkanal), fallendes Wasser für die Niagara Fälle usw aber irgendwann nervt es einem schon. Auch Farbe hätte dem Buch gut getan. Die Schattierungen von Blau sind manchmal sehr unpraktisch auch die winzige Schrift und kleinen Grafiken tragen nicht zum Unterhaltungswert bei. Als Fazit: Das Buch ist wohl eher eine Persiflage, eine Verballhornung eines Lehrbuches, das völlig ohne Fachwörter auskommt- so wie ein Lehrbuch vielleicht zuviele Fachwörter benutzt. Wer daran Spass hat, alles durch Umschreibungen rauszufinden, wird damit gut leben und das Buch lustig finden. Allerdings sollte man dazu das,was im Buch erklärt wird schon gut kennen-paradox… Eine Bewertung ist schwierig,falls das Buch ernst gemeint ist und wirklich Dinge erklären soll 1 Stern,um den Grips anzuregen für Leute, die alles schon kennen 3 Sterne.

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