Dash Roboter von Wonder Workshop, spielend programmieren lernen mit kostenlosen Apps
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Dash Roboter von Wonder Workshop, spielend programmieren lernen mit kostenlosen Apps

Spielzeug: Dash Roboter von Wonder Workshop, spielend programmieren lernen mit kostenlosen Apps.

Produktbeschreibung

Mit dem Lernroboter Dash lernt Ihr Kind auf spielerische Weise das ABC des Programmierens. Er macht Coding sichtbar und erlebbar und regt Kinder zu kreativem und interaktivem Spielen mit Technik an. Dash wird Ihr Kind mit seinen unendlichen Spielmöglichkeiten und seiner liebenswerten Art begeistern. Altersgerechte Apps führen Ihr Kind Schritt für Schritt ans Programmieren heran, intuitiv und spielerisch. So erleben Kinder im Alter von 6-12 Jahren den Umgang mit digitalen Technologien und erlernen wichtige Grundlagen des Programmierens und der Problemlösung während sie spielen. Dash – Lernspaß für die Erfinder von morgen.

Lesen Sie alle Sicherheitsinformationen und Betriebsanleitungen, bevor Sie Ihren Roboter benutzen, um Körperverletzungen oder Sachschäden zu vermeiden. WARNUNG: Enthält Kleinteile und kleine Kugeln. Nicht für Kinder unter 3 Jahren geeignet.


Produktbeschreibung des Herstellers

8 Antworten

  1. Geschenk sagt:

    Mein Sohn (10 Jahre) hat diesen Roboter getestet. Er liebt technisches Spielzeug und mag es auszuprobieren. Die Inbetriebnahme von Dash ist sehr einfach und es ist wirklich süß, wenn er einem zublinzelt. Bevor man aber richtig mit ihm spielen kann, muss man erst durch die Tutorial durch. Die ersten Schritte sind noch ganz einfach, Die konnte mein Sohn ohne fremde Hilfe erledigen. Allerdings begann es mit den Lämpchen an Eingemachte zu gehen. Da musste man nämlich ganz genau aufpassen, in welcher Reihenfolge man die einzelnen Schritte programmiert. Ein kleiner Fehler und es gibt zwar ein Ergebnis, aber nicht das gewünschte. Also musste ich helfen. Im ersten Moment war ich ein wenig überfordert, aber dann muss man einfach noch einmal mit der Aufgabe von vorn anfangen und Schritt für Schritt die einzelnen Sequenzen schalten. Dazu muss man sich auch genau die Aufgabenstellung durchlesen. Nach einer Viertelstunde katten wir es dann geschafft und das geforderte Ergebnis erreicht. Die Tutorials müssen genau das geforderte Ergebnis bringen, sonst kommt man nicht weiter. Ein 6jähriger kann das wahrscheinlich noch nicht allein, vielleicht ab 8. Mit 10 sollte ein Kind aber in der Lage sein, mit etwas Ruhe und vielleicht ein wenig Hilfe die einzelnen Schritte hinzubekommen. So ist es möglich, dass Dash von einem bestimmten Startpunkt von dem Zimmer meines 10jährigen Sohnes aus in das Zimmer seines Bruder fährt und dort ein paar Sprüche ablässt. Zum Ärgern braucht der 10jährige also gar nicht mehr zu seinem Bruder persönlich laufen 😉

  2. Geschenk sagt:

    Länge:: 4:44 Minuten Bei ferngesteuertem Spielzeug hatten wir bisher oft den Effekt, daß die Begeisterung zu Anfang groß war, sich dann aber ebenso schnell wieder legte, im Vergleich mit Lego & Co. vermochte solches Spielzeug kaum Langzeitmotivation zu erzeugen. Die Ankündigung, den hier rezensierten Roboter programmieren zu können erzeugte dann große Neugier, und das Ergebnis hat uns alle mehr als überzeugt. Geliefert wird der kleine Roboter zusammen mit einem Micro-USB Ladekabel und zwei Lego-Adaptern, die man auf die Ohren oder Fußgelenke klemmen kann. Ein Ladegerät liegt nicht bei, hier kann man jedes handelsübliche Ladegerät verwenden. Eine Fernsteuerung oder ähnliches liegt nicht bei, damit man mit Dash was anfangen kann, benötigt man zwingend eine der fünf Apps, für das hier rezensierte Pack haben wir die App „Wonder“ verwendet. Programmiert wird nach der Logik eines Ablaufdiagramms. Für jeden Schritt gibt es Icons aus den Kategorien „Licht“, „Sound“, „Aktion“, „Bewegung“, „Spezial“ und „Zubehör“ (letzteres kann man vernachlässigen). Die Icons werden auf den Bildschirm des Tablets gezogen und mit Fingerwisch verknüpft. Mit Antippen lassen sich auch verschieden Parameter der einzelnen Schritte einstellen, etwa ob die Aktion zeitverzögert oder unmittelbar erfolgen soll, wie schnell etwas geschieht, oder welchen Sound aus einer Gruppe Dash abspielen soll. Um das alles kennenzulernen gibt es ein umfangreiches Tutorial („Roboter-Saga“), welches man durchspielen muß, um dann nach und nach Aktionen für den freien Modus freizuspielen. Um alles durchzuspielen ist man schon ein paar Stunden beschäftigt, insbesondere dann, wenn man öfter mal rumprobiert. Der Schwierigkeitsgrad ist nicht zu unterschätzen. Sechsjährige, die gerade erst Lesen lernen dürften hier überfordert sein, auch meine 10jährige Tochter brauchte ab und zu mal Hilfe, da die App in der Programmierung stur logisch ist. Soll heißen, wenn hier nur ein kleiner Fehler gemacht wird, klappt es (im Tutorial) nicht, und es kommt eine Fehlermeldung. Meist läßt sich der Fehler dann aber schnell beheben. Am meisten Spaß macht der freie Modus, wo man nach Herzenslust programmieren kann. Meine Kinder haben sich nach ein paar Stunden schon selbständig Parcours gebaut, und mit Hilfe der Lego-Adapter aus Dash einen Bulldozer gebaut. Aus Elternsicht bewerte ich den kleinen Roboter positiv. Er fördert mit dem spielerischen Lernen das logische Denken und bereitet den Boden für spätere Informatik-Aktivitäten, ist gleichzeitig aber auch kreativ und macht den Kindern Spaß.

  3. Geschenk sagt:

    Anfangs dachte ich mir dass der “ Wonder Workshop Dash Roboter“ nicht wirklich gut ist, aber nach ein paar Tagen und mit Berücksichtigung dass er für Kinder von 8 bis 12 gedacht ist habe ich meine Meinung grundlegend geändert. Der Dash, so heißt der Roboter mit den 3 Kugeln, der Roboter mit nur einer Kugel hört auf die Bezeichnung Dot, sieht sehr knuffig aus und begeistert nicht nur Kinder sondern auch Erwachsene. Der Roboter regiert auf seine Umgebung mit Bewegungen, Lichteffekten und Sprachbausteinen. Das Zusammenspiel aller drei Aktionen, insbesondere das große Augen, verleihen dem Dash eine gewisse Persönlichkeit die so liebevoll ist wie ein Roboter nur sein kann. Ich hätte fast Haustier genannt, aber das wäre doch etwas übertrieben. Richtig gut gefällt mir dass der Dash sehr kompakt und robust aufgebaut ist. Im Spielmodus ist er schon öfters gegen Tische, Schränke, Stühle etc. gefahren, weder das Mobiliar noch der Roboter haben einen Kratzer abbekommen. Die Beiden Antriebsräder sind ebenfalls sehr robust und bieten auch auf glatten Flächen genügend Gripp so dass man auf glatten Böden oder auch auf Teppichböden mit ihm fahren kann. Im Outdoor Bereich sollte der Boden trocken, halbwegs sauber und glatt sein. Sandkasten oder Wies kann ich nicht als Spielgelände empfehlen. Der Dash wird mit einem Herkömmlichen Ladegerät für Smartphones geladen, aus Umweltschutzgründen wurde kein Ladegerät mitgeliefert, sondern nur ein Kabel. Grund dafür ist das man für das Spielen mit dem Dash ein Smartphone oder ein Tablet haben sollte und somit auch ein Ladegerät im Haus ist. Ein Aufladen an einem PC USB Port funktioniert ebenfalls. Ein robustes Ladekabel befindet sich in der liebevoll und hochwertigen Verpackung, die sogar eine Fahrrampe besitzt, so das Dash nach Hause in seine Parkbox fahren kann. Anfangs hab ich mich geärgert dass es 5 verschiedene, kostenfreie, Apps für den Dash gibt. Aber nachdem ich diese Ausprobiert habe macht es sind diese getrennt anzubieten. Weil jede App bezieht sich entweder auf eine andere Altersgruppe oder grundlegende Funktion. Wenn man alles in eine App gesteckt hätte könnte die Kinder ggf. überfordert werden mit der Vielzahl an Funktionen. Unter makewonder PUNKT de finden Sie viel Informationen über die Apps und dem Roboter. Deshalb möchte ich sie hier nicht langweilen und zu viel über die Apps schreiben. Etwas schade finde ich es dass man bei den meisten, der 5 Apps, erst einmal Trainings Übungen machen muss um alle Funktionen freigeschaltet zu bekommen. Wenn man eine Aufgabe nicht versteht gibt es zwar eine gute Hilfe und man lernt was man falsch gemacht hat. Aber ich würde lieber selber entscheiden ob ich die Trainings alle durcharbeiten will oder nicht. Besonders gut für Älter ist die App Blockly, hier kann man in Ablaufsprache Programmieren, sehr fein und Übersichtlicht. Leider ist die Schrift auf meinem Samsung S5 winzig klein und schlecht zu lesen, das liegt aber an meinen schälen Augen. Hier hätte ich mir gewünscht dass man das Bild etwas vergrößern könnte. Fazit: Viel Spielspaß und sehr viele Möglichkeiten. Fahrspaß, es gibt auch eine Fernbedienungsmodus und ganz viel Programmierbare Fahrfunktionen. Viel Soundeffekte von Tieren über Fahrzeugen, Sprachausgabe und Technischen Geräuschen. Sehr umfangreich und oft lustig und liebevoll gemacht Viel Lichteffekte besonders das Auge, hier können auch Smileys etc. angezeigt werden. Das Auge sieht aus als ob es eine Kamera beinhaltet, wäre eigentlich ganz Nett weil man dann auf dem Smartphone sehen kann wo man hinfährt andererseits kann so kein Missbrauch betrieben werden von Aufnahmen von Kindern etc. Ich finde den Dash sehr lustig und Kinder können tatsächlich damit Ablaufprogrammierung lernen. Ich selber bin Elektrotechniker und denke das ich das beurteilen kann. Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung!

  4. Geschenk sagt:

    Vorab: Ich bin ITler und habe mich noch dazu jüngst erst beruflich damit auseinander gesetzt, was man heute mit professioneller bzw. industrieller Robotik so alles machen kann. Zudem bin ich Vater von drei Kindern von denen zwei – meine Tochter (10) und mein Sohn (7) voll in die Zielgruppe des „Dash“ fallen. Ach, und ich habe zwischenzeitlich mit dem „App Inventor“ des MIT gearbeitet (das wird später noch einmal relevant). Ich führe das hier so explizit auf, weil es deutlich macht, dass meine Beurteilung dieses Produktes in einem etwas anderen Kontext steht als die meiner Mitrezensenten. Das macht sie nicht besser oder schlechter, aber es erklärt vielleicht, warum ich manche Sachen so sehe wie ich sie eben sehe. Zu „Dash“ und seinem kleinen Bruder „Dot“ (das Set Wonder Workshop – Bildungsroboter Dash und Dot zeigt sie in trauter Eintracht) muss man wissen, dass sie von „Wonder Workshop“ produziert werden, einem in der USA beheimateten Unternehmen, dessen Fokus darauf liegt, Kindern auf spielerische Art und Weise das Handwerkszeug für das Programmieren zu vermitteln. Neben „Dash“ und „Dot“, die als technische Plattformen dafür dienen, gibt es noch Gimmicks wie ein von „Dash“ zu bedienendes Xylophon, ein Katapult usw., die zum Ziel haben, den Spielspaß und die Spielmöglichkeiten noch einmal auf ein breiteres Fundament zu stellen. Beispiele findet man z.B. hier Wonder Set: Dash & Dot Roboter und Katapult von Wonder Workshop sowie hier Dash & Dot Robot Wonderpack by Development robotic plateform und Wonder Pack by Wonder Workshop, wobei diese Beispiele scheinbar durch ein ständig wachsendes Sortiment ergänzt werden. Auf seiner Website bietet der Hersteller aktuell die beiden Roboter „Dash“ und „Dot“ an, die bei so konzipiert sind, dass sie sich super ergänzen. „Dash“ ist dabei die bewegliche Kernkomponente des Systems. Er ist ein Roboter mit 3 Mikrofonen, einem Lautsprecher, 12 Augenleuchten (weiße LEDs), Ohrenleuchten (RGB-LEDs mit Farbwechsel), einem Spotlight (wiederum RGB-LEDs), roten Rücklichern, 4 IRs-Sendern und 2 IRs-Empfängern z.B. zur Robotererkennung und 3 Abstandssensoren mit jeweils ca. 30 cm Reichweite. „Dash“ kann derzeit mit den folgenden Gimmicks ergänzt werden: Katapult, LEGO-Baustein-Anschlüsse, Xylophon, Planierschild und Häschenohren. „Dot“ ist das kleine Pendant von „Dash“ und hat ebenfalls 3 Mikros, einen Lautsprecher, die 12 Augenleuchten und Ohrenleuchten sowie ein Spotlight, hat auch Rücklichter und die gleiche Anzahl an Sendern und Sensoren wie „Dash“. Er unterscheidet sich vor allem dadurch von ihm, dass er nicht selbstständig mobil ist. Das muss dann „Dash“ übernehmen. An Gimmicks kann man „Dot“ mit den Häschenohren ausstatten, wiederum LEGO-Baustein-Anschlüsse anbauen und einen „Abschlepphaken“ montieren. Beide Roboter kommen übrigens mit sehr überschaubaren Einführungshandbüchern (da eigentlich alles App-basierend ist), einem Ladekabel und einem stylischen Karton. Die Roboter sind über Bluetooth (4) angebunden, werden via besagtem Ladekabel (Micro-USB-Kabel) an einem Rechner oder Ladegerät (liegt NICHT bei – schade, wie ich finde) geladen und bieten über einen eingebauten, wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Akku eine Spielzeit von ca. 5 Stunden bei einer Standby-Zeit von ca. 30 Tagen. „Dot“ ist natürlich unbeweglich, aber „Dash“ erreicht eine Geschwindigkeit von etwas über einem Meter pro Sekunde, kann seinen Kopf drehen und wenden und ist zu ziemlich schnellen Kursänderungen fähig. Beide Geräte (habe mir den Dot natürlich auch noch im Spielwarenhandel angesehen) wirken robust bis unverwüstlich und „Dash“ hat inzwischen mehrere „intensive“ Begegnungen mit unserem jüngsten Sohn (1) hinter sich. Interessantes Detail: Weder „Dash“ noch „Dot“ haben eine Kamera, was mir persönlich sehr entgegen kommt, da ich keinen großen Wert darauf lege, dass eine mehr oder weniger autonome Kamera mit App-Anbindung die ganze Zeit meine Wohnung abfährt. Der Funktionalität tut das keinen Abbruch. Man mag sich jetzt die Sinnfrage „Wozu brauchen meine Kinder so ein Ding?“ stellen und ich möchte da glaube ich erst im Fazit so recht drauf antworten bzw. gerne auf die für das Konzept von „Wonder Workshop“ ebenso wichtige Thema „Apps“ eingehen und ein paar Beispiele zur Benutzung von „Dash“ geben. Das wird Ihnen bei der Einschätzung der Möglichkeiten und Tücken dieser Technologie eher helfen als vorauseilende Analysen meinerseits. Damit sind wir im Grunde auch an dem Punkt angekommen, an dem ich das Thema „App Inventor“ wieder aufgreife. Ich hatte ja oben angedeutet, dass es relevant werden würde. „Wonder Workshop“ bietet mehrere z.T. sehr basale, z.T. sehr mächtige Apps zu „Dash“ und „Dot“ an. Dabei ist es mit Ausnahme der „bewegungsabhängigen“ Funktionen scheinbar irrelevant, ob man einen „Dash“ oder „Dot“ betreibt – „programmiertechnisch“ gibt sich das nichts. Es fehlen eben bei „Dot“ einige Funktionen, die er nicht erfüllen kann (z.B. „nach Links fahren“). Andere Rezensenten werden jetzt sicherlich zunächst die App „Wonder“ thematisieren, da sie scheinbar die Hauptkomponente ist. In meinen Augen ist das aber nur die halbe „Wahrheit“, weshalb ich zunächst einmal „Blockly“ thematisieren möchte: „Blockly“ ist eine App, die auf der gleichnamigen Softwarebibliothek von Google basiert, was kein Wunder ist, wenn man bedenkt, dass einer der Gründer von Wonder Workshop selbst Programmierer ist und sein vorheriges Unternehmen Jambool an Google verkauft hat. Wer schon mit dem „App Inventor“ (AI) gearbeitet und damit Android-Apps erzeugt hat, der kennt das Potential von „Blockly“ (die Library) sehr gut, weil der AI eben komplett auf diesem „Code Editor“ basiert. „Blockly“ (die App) ist eine im Grunde sehr abgespeckte aber deshalb nicht weniger mächtige Abwandlung dessen, was bei dem AI statt findet. Nur, dass man Blockly hier benutzt, um das Programmieren der „Dash“- und „Dot“-Komponenten zu ermöglichen. Als technischer Sicht ist das alles eher rudimentär und auch beileibe keine Raketenwissenschaft, aber ich weiß, dass ich die allermeisten Leser vermutlich schon vor einem Absatz „verloren“ habe. Lassen Sie sich in Bezug auf „Blockly“ jedenfalls sagen, dass es sich dabei im Grunde (bei der Library wie der App) um ein Kiste mit Werkzeugen handelt, die „man“ im Sinne von „Otto Normalverbraucher“ und „Otto Normalverbrauchers Kind“ einsetzen kann, um durch das Verketten ganz einfacher, block-förmiger Elemente, die etwas an Puzzleteile erinnern, sogar hochkomplexe Programmabläufe zu visualisieren und dadurch tatsächlich zu programmieren. Das läuft dabei nach dem Schema „Man kann nur miteinander kombinieren, was passt“ ab – Blöcke sind eben hüben wie drüben (ob nun im AI oder in der Blockly-App) so gestaltet, dass sie nur sinnhaft verbunden werden können. Das ermöglicht es, mit etwas „Trial & Error“ auch jüngeren Kindern bereits ziemlich eindrucksvolle Programme zu „schreiben“ bzw. eher „zu puzzlen“. Und genau das ist ja, was Wonder Workshop bezweckt. Ich habe deshalb mit „Blockly“ angefangen, weil ich davon ausgehe, dass es die Grundbasis dafür ist, was später in „Wonder“ und mehreren anderen Apps (dazu gleich) eine Art Spielprinzip bzw. Belohnungsprinzip übergepfropft bekommen hat. Außerdem ist es die App, die Erwachsenen wie mir sicherlich die besten Möglichkeiten geben wird, „Dash“ an seine Grenzen zu bringen. Ich habe mir jedenfalls einige Projekte vorgenommen, die ich im weiteren auch hier dokumentieren werde, sobald ich sie umgesetzt habe. In „Wonder“ kann man jedenfalls durch das „Abarbeiten“ von Quasi-Tutorials (siehe einen Großteil meiner Bilder) Fähigkeiten freischalten, die man dann im Zusammenspiel mit einer (ebenfalls freizuschaltenden Cloud) und einer Art „Werkbank“, auf der man einfach nur mit den schon vorhandenen Funktionen experimentieren kann, als Kind sehr, sehr, sehr viele Dinge umsetzen. Die Möglichkeiten sind in der Tat mannigfaltig und nutzen das volle Spektrum von „Mach ein Geräusch“ bis „Mach ein Geräusch, wenn ich in die Hände klatsche oder mit Dir spreche“ und „Dreh dich zu mir, wenn ich mit Dir spreche“ oder „Komm zu mir, wenn ich dich rufe“ oder „Mach eine Lichtorgel und rülpse dabei“ (kein Scherz) aus. Da ist viel Spaß für Kinder drin und „Dash“ wirkt gleichzeitig auch noch so knuffig, dass er hier tatsächlich schon „am Kopf“ GESTREICHELT wurde. Die anderen Apps, die Wonder Workshop bietet, sind „Xylo“ (zur Bedienung des optionalen Xylophons), „Path“ (zur Planung von Bewegungsabläufen mit ganz rudimentären Mitteln) und „Go“ (quasi eine ganz basale „Fernsteuerung“ wie sie – deutlich komplexer – auch in „Wonder“ implementiert ist). Ich muss sagen, dass mich dabei allerhöchstens „Path“ noch etwas „hinter dem Ofen hervor lockt“ – aber auch nur, weil es die Wegfindung sehr vereinfacht und „Dash“ einen leicht „autonomen“ Touch verleiht – auch wenn ich freilich weiß, dass es doch nur vorgegebene Pfade sind. Trotzdem: Man kann damit mega gut Kindern suggieren, dass der Roboter tatsächlich „von alleine“ was macht. Nun, die große, abschließende Frage ist sicherlich, ob solch ein Roboter wie „Dash“ mit dem hier dargestellten Bedienkonzept und der angesprochenen Grundidee „Programmieren an Kinder zu vermitteln“ A. wirklich seinen Preis wert ist, B. überhaupt nötig ist und C. zweckdienlich bei der Zielerreichung ist. Zu A. lässt sich sagen: Ja, ich denke schon. „Dash“ ist preislich so aufgestellt, dass man ihn keinesfalls als günstig auffassen kann, aber er ist gleichzeitig sehr wertig und wirkt sehr robust. Freilich lässt sich nach zwei Wochen Test über „Langlebigkeit“ keine Aussage machen, aber eine Tendenz ist schon absehbar. Zu B. lässt sich sagen, dass – ach, reden wir lieber zunächst über C.: Klar ist „Dash“ sehr gute geeignet, um Kinder thematisch an das Programmieren heran zu führen. Auch das Belohnungsprinzip bzw. die recht schnelle Folge leichter Aufgaben bzw. Quasi-Tutorials erlaubt schnelle Erfolgserlebnisse, erklärt dabei nötigenfalls über die „Hilfe“ alles nötige und lässt Kinder nicht im Regen stehen. Ich finde das super gelöst. Zurück zu B.: Klar ist „Programmieren“ der neue Hype nachdem jetzt auch schon in Kindergärten Englisch angeboten wird und man am besten schon mit 4 Jahren mit dem Lesenlernen anfängt. Wem das etwas zu sehr nach „Heli-Eltern“ klingt, der liegt da schon ganz richtig. Abseits davon, dass es KEINE für das Überleben nötige Kernkompetenz ist, ist „Programmieren“ jedoch sicherlich – wie ich ja selbst aus meinem beruflichen Kontext weiß – ein sehr mächtiges Instrument. Vor allem ist es ein Instrument, das nicht jeder spielen kann. Wenn man früh herausfindet, dass es einem liegt und entsprechend motiviert wird (eben durch „Dash“ und andere Werkzeuge), so halte ich es schon für eine Chance, die sich da für manche Kinder auftut. Es ist jedoch auch so – und das möchte ich hier auch noch einmal ganz explizit sagen -, dass „einen Dash programmieren“ und „richtig programmieren“ zwei paar Schuhe sind. Auch der „App Inventor“ vermittelt ja vor allem das konzeptionelle Rüstzeug, um später mal zu verstehen, was beim Programmieren abläuft; aber hier wie dort bleibt es sehr basal. Darüber muss man sich klar sein: Das hier ist „Programmieren 0te Klasse“, wächst zwar mit und erreicht irgendwann und irgendwo „Grundschulniveau“, aber darüber hinaus geht es nicht. Als Einstieg eignen sich daher „Dash“ und ggf. am Markt zu findende, andere Produkte gewiss und ich kann alleine schon zur Nachwuchsförderung nur begrüßen, dass an den Grundschulen erwogen wird, hier und da mal Kindern das Scripting bzw. Programmieren nahe zu bringen, aber nein, es ist KEIN MUST-HAVE. Fazit: „Dash“ lebt jetzt gut zwei Wochen bei uns, wird täglich bespielt, setzt sich erfolgreich gegen die Konkurrenz (nämlich Ravensburger Brettspiele und Hausaufgaben) durch und zeigt mir dabei immer wieder, was für Potentiale einerseits in solch einer Technologie und andererseits in meinen Kindern stecken, die beide bereits kleine Programme bzw. eher „Programmabläufe“ (um in der Nähe der Fachtermini zu bleiben) erstellt haben und sich einen Keks darüber freuen, was für einen Quatsch „Dash“ manchmal macht, weil sie es ihm beigebracht haben.

  5. Geschenk sagt:

    Süß sieht er aus, wie er da in seiner edlen Pappverpackung sitzt. Wie ein Mischung aus BB-8 und WALL-E. Die eigenen Kids sind sofort Feuer und Flamme. Der Niedlichkeitsfaktor wird dann gleich noch einmal potenziert, nachdem man ihn – bei Lieferung bereits mit vollem Akku ausgestattet – über den seitlichen Knopf anschaltet und er zu piepsen, plappern, blinken und rollen/sich drehen beginnt. Der erste Eindruck ist also gelungen, der Spieltrieb geweckt. Und noch bevor eine der kostenlosen Apps geladen ist, beginnt die Interaktion: Dash reagiert auf laute Töne und dreht sich in die Richtung eines rufenden Kindes. Bewegt man die eigene Hand vor dem Licht umrahmten Auge, folgt der ganze obere Kopf, nickt und dreht sich. Toll. Schnell sind fünf kostenlose Apps auf das iPhone geladen – eine Registrierung auf der Webseite, die in der Schnellanleitung abgedruckt ist und die die Apps listet – ist nicht nötig, ggf. aber hilfreich. Die Bedienung der Apps ist wahlweise selbsterklärend oder wird innerhalb der Apps durch Tutorials erklärt. Die erste App „Go“, die ich ausprobiere, macht Dash zu einem ferngesteuertem Fahrzeug das über Bluetooth mit dem Smartphone gekoppelt ist. Der Roboter lässt sich per virtueller Fernbedienung auf dem Smartphone Display durch die Gegend fahren, vorwärts rückwärts, im Kreis drehen. Die Geschwindigkeit lässt sich dabei über einen – natürlich ebenfalls virtuellen – Schieberegler in vier Stufen einstellen. Der Lichtkranz um das „Auge“ kann individualisiert werden, die Farbe der Leuchten lassen sich einstellen und dimmen, Geräusche (Verkehr wie Hupen, Sirene, … oder auch Tiere wie Elefant …) abspielen und eigene Sounds wie beispielsweise die eigenen Stimme aufnehmen und wiedergeben. Neben dem eigentlichen Fortbewegen des ganzen Bots lässt sich wahlweise auch nur der Kopf bewegen oder auch programmierte Bewegungs-, Ton- und Lichtfolgen abspielen. So wird Dash beispielsweise mit einem „überraschten Gesichtsausdruck“ per Ein/Ausblenden der Lichter um das „Auge“, einem entsprechendem „o-oh“-Sound und verwirrtem Hin- und Herfahren / Drehens zum lustigen Hingucker. Vielmehr als ein „ferngesteuertes Auto“ ist er so zwar nicht, macht aber trotzdem über alle Altersgrenzen hinweg Spaß. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Die zweite App „Xylo“ lösche ich gleich wieder, da sie nur bei optional erhältlichem Zubehör zu funktionieren scheint Die „Blockly“-App schließlich ermöglicht es, Dash zu „programmieren“. In dem man auf dem Smartphone-Display einzelnen Puzzleteile mit Befehlen aneinander reiht, erstellt man beispielsweise Bewegungsabläufe, die danach per „Play“-Button gestartet und automatisch abgearbeitet werden können: „Start“ – „Vorwärtsfahren schnell“ – „Ton abspielen“ – „Drehen“ – „Rückwärtsfahren langsam“ – …. Das ist nett und gibt erste Hinweise, wie „programmieren“ funktioniert, ist gleichzeitig so einfach gehalten, dass Kinder, die Lesen können, spielerisch schnell zu Erfolgen kommen. Fein. Der Roboter ist ein echter Knüller für Kinder – einerseits lässt er sich spielerisch nutzen wie ein ferngesteuertes Fahrzeug mit weiteren Funktionen (Licht, Sounds, …). Andererseits lässt er sich – wie es sich für einen Bot gehört – einfach programmieren. Gut verarbeitet und edel verpackt sorgt er für große Kinderaugen und Spaß bei Klein und Groß.

  6. Geschenk sagt:

    Meine Tochter (12 Jahre) hat eine Vorliebe für alles, was mit Technik zu tun hat, gleichzeitig aber auch eine Schwäche für niedliche, kuscheltierartige Wesen. Erste Programmiererfahrungen konnte sie bereits in der Schule in der dortigen „Robotik-AG“ sammeln (hier werden aus Lego einfache Roboter gebaut und programmiert). Mit diesem eigenen Roboter geht für sie ein langgehegter Wunsch in Erfüllung. Mit seinem großen blinzelnden, leuchtenden Auge und dem niedlichen, kugelförmigen Körper hat er ihr Herz sofort im Sturm erorbert und es ist nicht erstaunlich, dass sie innerhalb kürzester Zeit in der Lage war, ihm das ein oder andere „Kunststückchen“ beizubringen. Klein „Dashy“ (wie sie ihn liebevoll genannt hat) ist aber auch wirklich sehr lernfähig, denn er hat: ►einen integrierten Lautsprecher mit erstaunlich gutem Sound ►ein integriertes Mikrofon (hierüber lassen sich Stimmen im Raum orten und sogar eigene Laute aufnehmen) ►einen dreh- und schwenkbaren Kopf ►Abstandssensoren zum Erkennen von Hindernissen ►einen integrierten Motor und große, gummierte Räder (sprich er kann sich durch den Raum bewegen) ►ein großes, blinzelndes Auge (dadurch wirkt er sehr lebendig) ►mehrere LEDs für farbige Lichteffekte (die so hell leuchten können, dass „Dashy“ sogar im Dunkeln fahren kann) Ein integriertes, leistungsstarkes 2200mAh Lithium-Ionen Akku, welches über einen USB Anschluss immer wieder aufgeladen werden kann (Steckdosenadapter ist nicht enthalten, hier kann man aber einfach eine herkömmlichen Handy-Ladeadapter mit 1,5A Ladestrom nutzen) sorgt für bis zu 90 Minuten Laufzeit (bei in etwa genauso langer Ladezeit). Dies ist eine hervorragende Zeitbilanz und reicht absolut aus. Um mit dem Programmieren loslegen zu können ist es notwendig, eine von vier extra für diesen Roboter ausgelegten und im Schwierigkeitsgrad und den Anforderungen aufeinander aufbauenden Apps herunterzuladen (Go, Path, Wonder oder Blockly) und den Roboter via Bluetooth ( Voraussetzung: Bluetooth 4LE) entweder mit dem Smartphone oder einem passenden Tablet zu verbinden. Der Hersteller gibt auf seiner Webseite einige kompatible Geräte an (die Liste ist aber bei weitem nicht vollständig). Generell kann man sagen, dass sich ein Tablet aufgrund der auf dem Smartphone doch teilweise recht kleinen Symbole besser eignet. Da unsere Tochter einen Kindle Fire besitzt war es uns wichtig, dass dieser sich dafür eignet, was der Fall ist. Grundsätzlich kann man sagen, dass die Apps sehr intuitiv funktionieren, und für meine Tochter, sicher auch aufgrund ihrer Vorerfahrungen, aber auch dank eines sehr guten, in eine Story eingebetteten Tutorials eigenständig zu bedienen waren (bei jüngeren, komplett unerfahrenen Kindern ist die Hintergrundunterstützung eines Erwachsenen zumindest am Anfang sinnvoll). Toll findet sie die Tatsache, dass man sich zumindest anfangs an den zahlreichen Beispielprogrammen aus der Cloud orientieren kann (da gibt es wirklich extrem lustige Ideen). Außerdem ist gerade auch bei der Wonder App sehr viele Ideen um Programme nachzuprogrammieren und so ein Verständnis für grundlegende Möglichkeiten zu entwickeln. Der Roboter selbst wirkt sehr robust, hat bei uns auch schon den ein oder anderen Zusammenstoß mit Hindernissen schadlos überstanden und macht insgesamt einen durch und durch soliden und vertrauenserweckenden Eindruck. Die Möglichkeiten bei diesem Roboter sind nahezu unendlich, stundenlanger Spiel- und nebenbei auch Lernspass garantiert, der Schwierigkeitsgrad wächst mit dem Erlernten, ein pädagogisch absolut durchdachtes Spielzeug welches eine Brücke zwischen Spielen und Lernen schlägt und ein recht abstraktes und eher trocken logisches Thema wie Informatik für Kinder erleb- und begreifbar macht. Sehr zu empfehlen.

  7. Geschenk sagt:

    Als Informatiker (und jahrelanger Programmierer) mit Nachwuchs in der Zielgruppe des Wonder Workshop Roboters war ich sehr gespannt auf die Lieferung. Da ich in der Kindheit/Jugend selber durch Spielzeug (damals war es Fischertechnik) auf den Geschmack der Programmierung gekommen bin und das Erfassen bzw. Durchdringen von logischen Abläufen auch für die geistige Entwicklung von Kindern nicht verkehrt sein kann, wollte ich wissen, wie gut dem Hersteller die Umsetzung in der wirklich recht jungen Zielgruppe (6-12) gelungen ist, ohne zu überfordern und damit abzuschrecken. Soviel sei vorweg verraten, die letzten Tage mit dem Sohnemann (6) und dem Dash Roboter haben gezeigt, Wonder Workshop hat ein gelungenes Lernspielzeug geschaffen, die Möglichkeiten sind altersspezifisch abgestuft und die Nutzung ist gerade für Kinder intuitiv. Allerdings sind die Apps teilweise noch ausbaufähig bzw. nicht fehlerfrei, dazu aber nun mehr: Die Pros/Cons in der Zusammenfassung vorab: ++ unterschiedlich abgestufte Nutzungsmöglichkeiten (von der Fernsteuerung bis zur doch umfangreicheren Programmierung) ++ tolle visuelle Programmiermöglichkeiten + zahlreiche Sensoren integriert + robustes, kindgerechtes Design + ausreichend lange Akkulaufzeit + Nette Licht- und Spracheffekte + Gutes Tutorial/Story zum Erlernen der Programmierung + Ausbaufähige Beispiele in der komplexeren Bausteinprogrammierung Blockly + Micro USB Ladefähigkeit + Stimmenortung o Smartphone/Tablet mit Bluetooth 4 LE Modul benötigt o Funktionen auf mehrere Apps verteilt, teilweise nicht übersetzt – Möglichkeiten der Wonder Programmiersprache teilweise nicht in Blockly vorhanden und umgekehrt – keine Speicherung von Programmen auf Dash möglich — sehr kurze Reichweite der Abstandssensoren (ca. 10-15cm anstelle der angegebenen ca. 35cm) — Blockly App (und teilweise auch Wonder App) nicht sonderlich stabil, nicht abgefangene Ausnahmen, die sogar zum Absturz von Dash führen Kurzfazit: Tolle Idee und auch Umsetzung. Die altersgerechte Heranführung der Kinder an die nicht gerade einfache Thematik Programmierung gelingt sehr gut und sowohl die selbstentwickelten Programmiersprachen, als auch die Hardware können überzeugen. Allerdings haben die Apps teilweise noch Stabilitätsprobleme bzw. Programmierfehler, was schnell zu Unverständnis oder sogar Frust beim kleinen Anwender führen kann. Der Roboter ist zwar dennoch gut programmierbar, aber hier hat der Hersteller noch ein wenig nachzubessern. Weiterer Kritikpunkt sind die Abstandssensoren, die nicht die zugesicherte Reichweite haben was dazu führt, dass Dash sehr oft mit Hindernissen in Kontakt kommt. Ansonsten ist der Roboter aber wie gesagt super und hat schöne Möglichkeiten für langfristigen Spielspaß und verschiedenste Programmiermöglichkeiten/-ideen. Daher in der Summe gute 4 Sterne, die auch 5 werden können, wenn Wonder Workshop bei den Apps noch ein wenig nachbessert und ggf. die Empfindlichkeit der Sensoren anpasst. ———————– Der Dash im Detail: ———————– Die Hardware: ——————- Der kugelige Roboter Dash sieht in Natura meiner Meinung nach besser aus, als auf den Produktfotos. Der blaue Kunststoff des quasi aus fünf Kugeln bestehenden Gehäuses hat eine sehr gute Haptik, wirkt äußerst robust und das doch beachtliche Gewicht von 813 Gramm unterstreicht den wertigen Ersteindruck. Der Kopf von Dash ist motorgetrieben und kann sowohl horizontal als auch vertikal geschwenkt werden. Das „Auge“ hat keine Funktion und ist umgeben von einem Kranz weißer LEDs. Auf dem Kopf sitzen 4 Knöpfe, die für die Programmierung genutzt werden können. Die beiden vorderen, unteren Kugeln des Gehäuses beherbergen die beiden Antriebseinheiten mit großen, gummierten Rädern, während die rückseitige Kugel nur ein vollbewegliches Hilfsrad hat. An der Brust befindet sich noch eine RGB LED und auch die Beiden „Ohren“ können farbig leuchten. Der Micro USB Anschluss ist weiß beleuchtet und signalisiert den Ladevorgang. Als Sensoren besitzt der Dash zwei Infrarot Abstandssensoren an der Vorderseite, sowie einen Sensor an der Rückseite. Außerdem scheinen mehrere Mikrofone integriert zu sein, die Stimmen im Raum orten können, wozu wahrscheinlich drei kleine Öffnungen auf verschiedenen Seiten des Kopfes dienen. Außerdem ist ein recht lauter Lautsprecher im Inneren verbaut. Neben dem eigentlichen Roboter liegen noch eine Schnellstartanleitung, ein Micro USB Kabel sowie zwei Lego Adapter im Karton. Letztere ermöglichen den Anbau von beliebigen Lego Elementen entweder am Kopf oder an den Seiten des Roboters, eine tolle Lösung, wie sich später noch zeigen sollte. Insgesamt ein überraschend positiver erster Eindruck, den Dash da abliefert. Funktionen: ——————- Eingeschaltet zeigt Dash erst mal seine kompletten Lichteffekte und meldet sich mit einer Begrüßung zu Wort. Befindet er sich im Standby leuchtet er in einer frei bestimmbaren Farbe und dreht sich immer der Stimme im Raum zu, was erstaunlich gut funktioniert. So sieht es immer aus, als würde er einen ansehen. Mehr kann erst einmal ohne die Verwendung der Wonder Workshop Apps nicht mit dem Roboter gemacht werden. Ein Blick in den Playstore und die Suche nach Wonder Workshop brachte vier relevante Apps zu Tage, die mit dem Dash in der vorliegenden Konfiguration genutzt werden können. Auf alle will ich kurz eingehen. Sie fordern steigende Fähigkeiten vom Bediener, angefangen von der einfachen Fernbedienung bis hin zur komplexeren Programmierung. Die Verbindung zwischen Tablet bzw. Smartphone und Dash wird über Bluetooth 4 LE hergestellt, was mit einem Samsung Galaxy Tab S problemlos und fehlerfrei gelingt. Ob das mit dem eigenen Tablet möglich ist, sollte man in den Gerätespezifikationen des Gerätes nachsehen. Wonder Workshop bietet auf der Homepage außerdem eine Kompatiblitätsliste, die aber bei weitem nicht abschließend ist. Die Reichweite der Bluetooth Verbindung beträgt bei Sicht etwas mehr als 10 Meter. Generell macht es bei der Benutzung durch Kinder Sinn, ein Tablet zur Bedienung zu nutzen, auf einem Smartphone sind die Elemente teilweise zu klein. Go App: ———– Diese App ist eine Fernsteuerung für den Dash und eignet sich problemlos für jüngere Nutzer. Unser Nachwuchs hatte mit seinen sechs Jahren kein Problem in der Nutzung und sichtlich Spaß am Steuern des Roboters. Neben der eigentlichen Fahrbewegung und –geschwindigkeit lassen sich der Kopf schwenken, die Augenbeleuchtung anpassen, die Körperbeleuchtung steuern, sowie integrierte und 10 selbst aufnehmbare Sounds im Roboter abspielen. Die Sounds werden dabei auf dem Roboter gespeichert und stehen dadurch dann auch in den anderen Apps zur Verfügung. Dadurch, dass die Bewegungssteuerung über zwei virtuelle Joysticks erfolgt, erfordert die App schon ein wenig Geschick und Übung, so dass bereits eine erste Herausforderung für die jungen Nutzer besteht. Im Gegensatz zu Wonder und Blockly ist Go nicht übersetzt, was allerdings nicht ganz so dramatisch ist, da in der Steuerung ausschließlich Symbole zum Einsatz kommen. Insgesamt ein gelungener Einstieg und eine schnelle Startmöglichkeit. Path App: ————– Weiter geht es im Schwierigkeitslevel mit Path. Hier gibt es erste kleinere Aufgaben und Befehlsabfolgen umzusetzen und Dash ausführen zu lassen. Dabei können, wie der Name schon sagt, die Wege von Dash vorgegeben werden, die Dash für den auf dem Tablet gezeichneten Weg 1:1 in der Realität umsetzt. Im Vordergrund steht hier noch das Abspielen vorgegebener Sounds oder kleinerer, einprogrammierter Aktionen. Dabei wachsen die verfügbaren Fähigkeiten von Dash mit den abgeschlossenen Aufgaben. Auch Path ist intuitiv und von sechsjährigen Kindern selbstständig bedienbar. Noch besser hätte man Path machen können, wenn man ein Foto des Raumes zur Bestimmung des Weges nutzen könnte, aber evtl. kann man das mit zukünftigen Updates noch umsetzen. Wonder App: —————— Wonder ist die umfangreichste App und bringt eine erste Programmiersprache für Dash mit. Die grafische Programmiersprache besteht aus auswählbaren Aktionen, sowie konfigurierbaren Übergängen, die wie eine Perlenkette aneinandergereiht das Programm ergeben. Ich war erstaunt, wie schnell unser Nachwuchs die Funktionsweise verinnerlicht hatte, die Umsetzung ist daher mehr als gelungen. Außerdem sind die Möglichkeiten bereits hinreichend komplex, um interessante Aufgabenstellungen umzusetzen. So kann auf Stimme und Klatschen reagiert oder Aktionen zufällig ausgeführt werden. Ein einfaches Fangspiel ist so z.B. realisierbar, allerdings sollten Erwachsene gerade bei jüngeren Programmierern Hilfestellung geben. Es steht ein sehr umfangreiches Tutorial – die Roboter Sage – zur Verfügung, welches durch Wiederholung essentieller Grundlagen zur Verinnerlichung der „Programmiersprache“ führt. Auch aus fachlicher Sicht eine perfekte, kindgerechte Umsetzung. Um nicht nur Programmieren zu müssen bietet die App außerdem eine Fernsteuerung wie in der Go App, sowie neben der freien Programmierumgebung Beispielprogramme aus der Cloud. Ein „Erfinderbuch“ informiert über den Fortschritt im Tutorial. Was in der Wonder App bei der freien Programmierung auffiel ist, dass es gerade bei umfangreicheren Abfolgen gerne mal zu Hängern, sowohl von der App als auch von Dash kommt. Die Fehler sind teilweise reproduzierbar und auch wenn unser Nachwuchs noch lange nicht so weit ist, die Möglichkeiten der App auszureizen, dürften ältere Nutzer diese Bugs doch entdecken. Allerdings ist auch das Erstellen eines derartigen Parsers nicht gerade trivial und so verwundert es nicht, dass es noch vereinzelte Bugs gibt. Blockly App: —————- Blockly ist die App mit den höchsten Anforderungen an logisches Denken und kommt wesentlich nüchterner daher als Wonder. Hier gibt es kein großes Tutorial sondern nur vorgefertigte Beispiele. Die Programmierung geht schon in Richtung einer funktionalen Programmiersprache die anhand von Bausteinen dargestellt wird. Die Syntax beinhaltet aber bereits Schleifenkonstruktionen, wenn-dann Konstrukte, Funktionen und Variablen. Wer Blockly beherrscht, für den ist der Schritt zur realen Computerprogrammierung nicht mehr allzu weit, lediglich der Befehlsumfang ist ein anderer. Der Aufbau, sowie die visuelle Programmierung mittels Bausteinen ist gut umgesetzt, allerdings vermisst man in Blockly einige Möglichkeiten, die Wonder bietet (beispielsweise einen Zufallsgenerator) und der Programmablauf hat bei komplexeren Abläufen gerne mal Fehlfunktion (aus dem Programm herausgelöste Teile werden dennoch ausgeführt, etc.). Es ließ sich sogar Dash komplett zum Absturz bringen, wenn z.B. sowohl eine Sensorannährung von vorne und von einer Seite abgefangen wurde, hier half nur ein aus- und einschalten. Zwar bietet Blockly die meisten Möglichkeiten, aber auch noch den meisten Nachbesserungsbedarf durch den Hersteller. Dash in Aktion: ——————- Der Roboter ist ordentlich schnell, die Bewegung lässt sich sehr gut beeinflussen und die Möglichkeiten der Programmierung sind ausgesprochen umfangreich. Durch die Annährungssensoren lässt sich auf Hindernisse reagieren, Stimmen können im Raum geortet und Aktionen per Hardwaretasten ausgelöst werden. Hierdurch und in Verbindung mit den frei besprechbaren Sounds ergeben sich unheimlich viele Möglichkeiten und es liegt in erster Linie an der Kreativität der Kinder, wo die Grenzen sind. Richtig toll sind auch die Lego Adapter, durch die sich beispielsweise ein Schieber oder ein Stifthalter aus Lego anbauen lassen. Auch ein Anhänger o.ä. ist so bau- und nutzbar. Ansonsten bietet der Hersteller noch ein Xylophon und eine Schleuder als Zubehör, obwohl ich das persönlich für entbehrlich halte. Allerdings werden wir wohl noch einen Dot anschaffen, sobald er verfügbar ist, denn die Möglichkeiten der Interaktion zwischen Dash und Dot sind ebenfalls sehr interessant. Etwas schade ist, dass sich keine Programme direkt auf den Roboter laden und „offline“ z.B. über die 3 Hardware Tasten starten lassen. Das wäre schön, um Dash auch ohne Tablet nutzen zu können. Evtl. kann man hier noch was durch Softwareupdates machen. Weiteres etwas größeres Manko im Betrieb sind insbesondere die vorderen Abstandssensoren. Sie sind mit einer Reichweite von 12 Inch (etwa 35 cm) angegeben und in den Werbevideos des Herstellers erkennt Dash eine Person bereits in einiger Entfernung. Das ist leider in der Praxis überhaupt nicht der Fall. Selbst bei nur normaler Geschwindigkeit wird ein Hindernis meistens erst bei Vollkontakt erkannt. Nähert man sich im Standby mit einer Hand dem Roboter zeigt dieser erst bei ca. 10 – 15 cm eine Reaktion, was das Verhalten bei der Fahrt erklärt. Das ist nicht nur für die Programmierung suboptimal, es ist auch für diverse Möbelstücke nicht gerade angenehm. Außerdem zuckt man als Elternteil bei jedem Anpraller zusammen. Leider lässt sich die Empfindlichkeit der Sensoren nicht einstellen. Immerhin kann zwischen Hindernissen auf rechter und linker Seite reagiert und so ein Hindernis richtig umfahren werden. Die Lichteffekte sind sehr schön gemacht, zumal sich die einzelnen Segmente des Auges einzeln ansteuern lassen, so lässt sich z.B. ein Gesicht kreieren. Die farbige BrustLED produziert ausreichend Helligkeit, so dass man den Dash selbst im Dunkeln einsetzen kann. Die Akkulaufzeiten des Dash sind ausreichend lang, wenn man die Fähigkeiten bedenkt. Bei viel Spielerei und Fahrbetrieb des Roboters ist nach ca. 80 – 90 Minuten Schluss. Die Ladedauer ist in etwa genau so groß und der Ladestrom beträgt maximal 1,5 A, man sollte also ein entsprechendes USB Netzteil nutzen. Lerneffekt/Spielspaß: —————————– Die Umsetzung der eher trockenen Thematik „Programmierung“ gelingt Wonder Workshop sehr gut. Der Aufbau der verschiedenen Apps mit den unterschiedlichen Anforderungen und Lernzielen ist hervorragend gewählt und durchdacht. Letztendlich wird das Kind/der Jugendliche bis zu den Grundprinzipien der funktionalen Programmierung recht spielerisch, intuitiv und gut visualisiert hingeführt. Die Möglichkeiten sind dabei wirklich umfangreich und Dank der integrierten und herunterladbaren Beispiele aus der Community gibt es gute Anreize für den jungen Programmierer. Die Zielgruppe von 5 bis 12 Jahren wird vollumfänglich bedient und es sollte für das gesamte Altersspektrum genug Herausforderungen geben. Selbst mir als Erwachsener hat die Programmierung (und das Ergebnis) Spaß gemacht und wenn es mal genug mit der Programmierung ist, lässt sich Dash auch einfach als ferngesteuertes Gefährt einsetzen. ——————- Fazit: ——————- Ein gelungenes Werkzeug, um dem Nachwuchs die Grundlagen der Programmierung spielerisch näher zu bringen ohne ihn zu überfordern oder gar abzuschrecken. IT-Skills können in der heutigen Zeit nie verkehrt sein und durch Dash wird man intuitiv und leicht erlernbar bis hin zu den Grundlagen funktionaler Programmierung geführt. Die Hardware ist überraschend wertig, robust und durchdacht aufgebaut und hat lediglich in der Reichweite der Annährungssensoren ein Manko. Anders sieht es bei den Apps aus, die teilweise noch Stabilitätsprobleme oder Logikfehler beinhalten und noch nachgebessert werden müssen. Daher vorerst auch nur 4 Sterne, auch wenn die Idee und das Potential der Umsetzung sogar 5 verdient hätten.

  8. Geschenk sagt:

    Länge:: 5:19 Minuten Diesen kleinen Kameraden muss man einfach mögen. Dash, so heißt der kleine Freund, aus dem Hause Wonder Workshop wird mit einem USB-Ladekabel, 2 Bausteinen sowie einer Schnellstartanleitung geliefert. Salopp gesagt ist Dash ein kleiner Roboter, der über einen Antrieb, Sensoren, Ton und LEDs verfügt. Er kann auf seine Umwelt reagieren, singen, tanzen und bereitet einen definitiv viel Freude. Gesteuert wird Dash über die kostenlose App „Wonder“. Die App erklärt sich nach dem problemlosen downloaden und installieren von selbst. Um sich mit der Steuerung bzw. der Programmierung vertraut zu machen, empfiehlt sich das Tutorial (Roboter-Saga). Schritt für Schritt lernt man Dash, durch gestellte Aufgaben näher kennen und erlernt spielerisch das Programmieren. Vor dem Programmieren sollte man nicht zurück schrecken, es ist wirklich kinderleicht. Die Programmierungspunke bzw. Befehle werden einfach miteinander verbunden bzw. verknüpft. Drückt man dann auf „Play“ führt Dash die Befehle der Reihe nach aus. Im Video sieht man nur einen Bruchteil der Befehle, Handlungen, die Dash ausführt. Fakt ist, dass man sich mit diesem kleinen Freund länger beschäftigen kann und auch sollte. Einfaches „nur“ hin und her fahren, Laute von sich geben war gestern, willkommen in der Zukunft!

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