Das Paket: Psychothriller: Sebastian Fitzek
mehr Bilder >>
zum Shop

Das Paket: Psychothriller: Sebastian Fitzek

Sebastian Fitzek – Das Paket: Psychothriller jetzt kaufen. 211 Kundrezensionen und 4.1 Sterne. Belletristik / Kriminalromane

Pressestimmen

„Ein grandioses – echt fieses – Buch!“
freundin, 02.11.2016

„Und das Gruseln geht weiter.“
myself, November 2016

„Fitzek jagt seine Leser durch ein verwirrendes System von Zeitsprüngen, bis man quasi nicht mehr weiß, ob man sich in Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft befindet.“
Thüringer Allgemeine , 12.11.2016

„Die einfallsreiche Aufmachung des Buches macht in jedem Fall schon mal Lust aufs Lesen. Und auch der Inhalt hält, was der Autor mit seinen bisherigen Thrillern versprochen hat: atemlose Spannung von der ersten bis zur letzten Seite.“
msn (Schweiz/Österreich/Deutschland), 07.11.2016

„Dass die Figuren, die Stimmung, die Geschichte eine unglaubliche Dichte haben, eine Intensität, die kaum übertroffen werden kann und dass jedes Kapitel mit einem Cliffhanger endet, ist bei den Büchern des Autors selbstredend.“
booksection.de (Blog), 31.10.2016

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seine Bücher werden in vierundzwanzig Sprachen übersetzt und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Sebastian Fitzek lebt mit seiner Familie in Berlin.

35 Antworten

  1. Geschenk sagt:

    Das Paket auszupacken war schon ein besonderes Erlebnis und sehr einstimmend für den Inhalt. Ich konnt das Buch nicht aus den Händen legen bis ich es durchgelesen hatte und immer wieder hörte man mich sagen: „Man, ist das spannend!“ Die arme Frau, was musste die durchmachen und ich als Leserin ebenfalls, bis endlich Licht in`s Dunkel kam. Das Ende war überraschend und ich war einfach froh, endlich erlöst zu sein, im Sinne von: „Zum Glück, sie hat es überlebt!“

  2. Geschenk sagt:

    Früher war ich mal ein Fitzek-Fan. Das war, als seine Stories noch überraschend anstatt haarsträubend und seine Charaktere natürlich anstatt Abziehblider waren. Zumindest einigermaßen. Für deutsche Psychothriller-Verhältnisse eben. Spätestens mit diesem Roman ist der Bogen aber überspannt. Der eine Stern ist für das Cover.Ehre, wem Ehre gebührt, das ist toll und originell. Was man von Sebastian leider nicht mehr behaupten kann. Sein Hang zum Hanebüchenen war ja schon immer latent vorhanden, aber mal ehrlich: Solch einen Unsinn habe ich zuletzt im Amokspiel gelesen, und da hat sich der Unfug zum Glück auf das letzte Drittel beschränkt. An diesem Buch mag ich gar nichts, weder Emma noch ihren Mann noch sonst irgendwen oder irgendwas. Ich musste mich richtig durchquälen bis zum Schluss. Was ich aber besonders nicht mag, sind die schwurbeligen Schachtelsätze, bei denen sich mir der Eindruck aufdrängt, der Herr Fitzek hält mich irgendwie für ein bisserl blöde, so als Leser. Kein Mensch denkt so, wie er uns das von Emma anfangs im Hotelzimmer weismachen will. Und wo wir schon mal da sind: Dort hängt (im Zimmer eines asiatisch angehauchten „Luxushotels“) das überlebensgroße Porträt eines Künstlers, der in China als höchst kontrovers gilt. Haben Sie schon mal ein Porträtfoto einer existierenden Person in einem Hotelzimmer gesehen? So etwas schenkt man sich aus nachvollziehbaren Gründen. Könnte man wissen, wenn man schon mal in einem Hotell gepennt hat. Oh, und bevor es jetzt heißt, ich ziehe mich an Nebensächlichkeiten hoch: Das war nur eins von unzähligen Beispiel, mit denen Sebastian sich hier durch die Geschichte fabuliert, die klingt, als hätte er sie an einem Nachmittag zusammengestümpert. Und die Sprache des Mannes hatte früher mal richtig Klasse. Klar, ist er kein Poet wie Stephen King, Dean Koontz, Gaiman und … na die richtig Großen eben. Aber das muss auch nicht sein. Fitzeks Bücher hatten früher mal Charme und ein bisschen Humor und jede Menge Spannung. So langsam drängt sich mir der Verdacht auf, dass der Großteil dessen auf das Konto seiner früheren Lektoren geht. Vielleicht meint man ja mittlerweile bei Knaur, der Sebastian hätte keinen Lektor mehr nötig. Hat er aber. Bitter.

  3. Geschenk sagt:

    Über die konstruierte und dünne Geschichte braucht man kein Wort mehr zu verlieren, das wurde schon alles in den 1- und 2-Sterne-Rezensionen abgehandelt. Ärgerlich ist aber außerdem, dass der Schmarrn auch noch mit Leserbriefen künstlich aufgebläht wird ( immerhin 10% des Buches ), die bestenfalls auf Herrn Fitzeks Webseite Platz verdient hätten, wenn sie denn jemanden interessieren. Sprachlich aber nicht schlecht, man bleibt dann doch irgendwie bis zum Schluss am Ball, daher 2 Sterne.

  4. Geschenk sagt:

    Der Verlag hätte gut daran getan, statt in eine aufwändige Verpackung zu investieren, Sebastian Fitzek einen kompetenten Lektor an die Seite zu stellen, der ihm zuflüstert: „Junge, was du da ablieferst ist Mist. Nimm dir eine Auszeit, hab eine Idee und arbeite die aus“. An diesem Buch ist alles ärgerlich: das beginnt mit dem Layout – das Buch wird künstlich auf 370 Seiten aufgemotzt. Kurze Kapitel, an deren Ende dann öfter eine halbe Seite frei bleibt. So schafft man Volumen. Relativ großes Schriftbild, das bringt auch nochmal etwas. Am Schluss endet das Ganze plötzlich auf Seite 330. Die restlichen Seite dienen der Beweihräucherung des Autoren, in dem E-Mails aus den letzten 10 Jahren abgedruckt werden. Mal ehrlich: wen interessiert das? Warum muss ich dafür Geld ausgeben? Wenn man nicht gerade ein Stephen King ist, der in seinen Vor- oder Nachworten oft wirklich clevere Gedanken äußert, sollte man derartiges besser unterlassen. Und was die Geschichte angeht, die ist alles andere als gut durchdacht, sondern wirkt wirklich wie schnell dahingehauener Groschenroman. Protagonisten, die nicht einmal ansatzweise eine Tiefe besitzen. Ein Plot, der weder spannend, noch interessant ist, sondern so etwas von an den Haaren herbeigezogen, dass es schon peinlich ist. Wenn wir es mit einem Hobby-Schriftsteller zu tun hätten, der seinen Roman im Selbstverlag veröffentlicht: meinetwegen. Aber hier haben wir einen etablierten Autoren, der Erfahrung besitzt und eine ganze Verlagsmaschinerie zur Verfügung hat. Da kann man für 20 Euro wenigstens erwarten, dass sich der Schriftsteller Mühe gibt. So habe ich mich aber praktisch nach jedem Kapitel geärgert, wie man mit so einer Dünnbrett-Bohrer-Geschichte auch noch Kohle machen kann. Das mag fürs Erste ein lukratives Geschäftsmodell sein: schnell viel Umsatz, ohne dass ein nennenswerter Aufwand dahintersteckt. Langfristig kann das nicht gut gehen. Für mich das – mit Abstand – schlechteste Buch, dass ich seit langem gelesen habe. Schade, dass man Bücher nicht reklamieren kann…

  5. Geschenk sagt:

    Meine Meinung: Ich muss gestehen, dass auch ich zu den Sebastian Fitzek Fans gehöre und daher musste ich natürlich sein neustes Buch sofort lesen und war gespannt, ob es eher wie seine älteren Bücher ist oder eher wie seine neueren. Nachdem ich das Buch dann beendet habe, musste ich es erst einmal sacken lassen. Ich habe es zugeklappt und wusste nicht, wie mir das Buch gefallen hat. Ich musste erst einmal darüber nachdenken und meine Gedanken sortieren. Mir haben ein paar Dinge nicht gefallen und zwar war das zum einen das Paket als solches. Ich hatte erwartet, dass das Paket viel wichtiger für die Geschichte ist, als es dann letztendlich war. Außerdem bin ich mit der Protagonistin Emma überhaupt nicht warm geworden. Dadurch dass sie durch die Erlebnisse, die sie durch machen musste, einen Knacks weg bekommen hat, konnte ich mich nicht mit ihr identifizieren. Mir war das alles zu übertrieben und ich konnte viele ihrer Handlungen nicht nachvollziehen. Der Aufbau des Buches ist der, eines typischen Psychothrillers. Sebastian Fitzek schafft es einen in die falsche Richtung zulocken und den Leser zu verwirren. Das Ende des Buches kam überraschend, aber wirklich zufrieden war ich damit nicht. Weswegen das Buch trotz einiger Schwächer eine gute Bewertung von mir bekommt liegt an der Spannung. Das Buch ist ein absoluter Pagetuner. Ich konnte es nicht aus der Hand legen und musst einfach wissen, wie es weiter geht und dann auch endet. Fazit: „Das Paket“ von Sebastian Fitzek ist ein Psychothriller, der durchaus seine Stärken und Schwächen hat. Manche Dinge waren für mich unlogisch und nicht ganz nachvollziehbar. Dennoch war das Buch unfassbar spannend und ich konnte es nicht aus der Hand legen, sodass es von mir knappe 4 Sterne bekommt.

  6. Geschenk sagt:

    Ist und bleibt mein Lieblingsautor! Fitzek schafft es wie immer, den Leser mit auf eine abenteuerliche Reise zu nehmen, in der man zwischendurch immer wieder völlig verwirrt ist. Er schafft es, seine eigenen Gedanken fließen zu lassen und quasi jeden zu verdächtigen und einen trotzdem im dunkeln tappen zu lassen. Der Schreibstil ist wie immer super – man kann gar nicht aufhören zu lesen, weil es spannend und super flüssig geschrieben ist, sodass man gar nicht merkt, wie viele Seiten man plötzlich schon gelesen hat. Leider hat mich das Ende etwas enttäuscht – plötzlich war Schluss, dabei dachte ich, dass da noch irgendwas kommt. Das fand ich etwas schade, deshalb nur 4 Sterne statt 5. Auch blieb mir eine Frage offen, auf die ich mir nicht wirklich einen Reim machen kann. Fazit: Trotz abruptem Ende definitiv empfehlenswert!

  7. Geschenk sagt:

    Wenn ein Schreib- Neuling dieses Buch Verlage angeboten hätte, wäre es niemals erschienen. Herr Fitzek darf aber anscheinend den größten Mist abliefern, und es wird gedruckt. Sehr ärgerlich. Die Story blöd, die Personen alle ohne Tiefe und Charakter, die “Heldin“ eine nervtötende Kuh. Und zur Lösung des Falls kommt man, indem man jeden einzelnen Protagonisten einmal zum Täter macht, um es dann 2 Seiten später zu widerlegen. Das macht man solange, bis nur noch einer über ist. Glückwunsch zum 10 jährigen, und ich hoffe, der Autor nimmt sich jetzt mal eine Schaffenspause um wieder was anständiges zu schreiben.

  8. Geschenk sagt:

    Zuerst möchte ich ganz klar sagen, dass dieses Buch definitiv 5 Sterne verdient hat. Es ist unbestreitbar, dass Literatur subjektiven Einschätzungen unterworfen ist, aber Fitzeks Paket ist einfach spannend und gut geschrieben. Nichtsdestotrotz verstehe ich einige Kritiken, denke das hängt einfach u.a. damit zusammen, dass es sich hier um eine Protagonistin handelt und diese sehr a la „Gone Girl“ konstruiert ist- sprich sie ist dem Leser unsympathisch, ihre Handlungen und Gedanken nicht nachvollziehbar, latent nervig. Ich persönlich schließe mich hier aber der Mehrzahl an Rezensionen an, denn ich finde es gerade auch deswegen sehr spannend! Das muss einem Autor erstmal gelingen. Gone Girl war beispielsweise nicht annähernd so spannend aus meiner Sicht. Viel mehr Potential würden seine Charaktere zwar bieten, aber es ist auch so ein quick-read! Ich bin und bleibe einfach ein Fitzek Fan und kenne keinen anderen deutschen Autor, der so viele so spannende, packende, verstörende Bücher geschrieben hat. Mein Lieblingsbuch bleibt die Therapie!

  9. Geschenk sagt:

    Das Paket Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und danke dem Droemer Verlag für das Leseexemplar. Herausgeber ist Droemer eBook; Auflage: 1 (26. Oktober 2016) und hat 368 Seiten. Kurzinhalt: Seit die junge Psychiaterin Emma Stein in einem Hotelzimmer vergewaltigt wurde, verlässt sie das Haus nicht mehr. Sie war das dritte Opfer eines Psychopathen, den die Presse den »Friseur« nennt – weil er den misshandelten Frauen die Haare vom Kopf schert, bevor er sie ermordet. Emma, die als Einzige mit dem Leben davonkam, fürchtet, der »Friseur« könnte sie erneut heimsuchen, um seine grauenhafte Tat zu vollenden. In ihrer Paranoia glaubt sie in jedem Mann ihren Peiniger wiederzuerkennen, dabei hat sie den Täter nie zu Gesicht bekommen. Nur in ihrem kleinen Haus am Rande des Berliner Grunewalds fühlt sie sich noch sicher – bis der Postbote sie eines Tages bittet, ein Paket für ihren Nachbarn anzunehmen. Einen Mann, dessen Namen sie nicht kennt und den sie noch nie gesehen hat, obwohl sie schon seit Jahren in ihrer Straße lebt … Meine Meinung: Das Buch steht den anderen Thrillern von Fitzek in nichts nach, aber diesmal ist er nicht rasant, sondern eher seicht, aber trotzdem wieder voller Wendungen . Fitzek legt wieder sehr viele falsche Fährten und lockt den Leser in immer andere Richtungen. Aber dies macht auch das Lesen aus. Obwohl man diesmal eher immer nur aus der Sicht der Protagonistin alles liest und es manchmal ein wenig absonderlich in ihren Taten zu scheinen mögen, ergibt das alles am Ende doch wieder einen Sinn. Die Kapitel sind sehr kurz gehalten und dem Autor seine klare, präzise Schreibweise verleitet zum stetigen Weiterlesen. Emma ist eigentlich selbst eine Psychiaterin und weiß eigentlich , dass sie Anzeichen von Paranoia hat, aber der Leser weiß halt nie, was Wahn und was Realität ist und dies macht das Buch so spannend. Man fiebert richtig mit und überlegt, wie man selbst handeln würde, obwohl einem niemand so recht zu glauben scheint. Denn auch der Mann und ein Freund scheinen ihr nicht zu glauben. Am Ende des Buches sind Leserbriefe abgedruckt, die finde ich sehr spannend, denn was Bücher so bei lesenden Menschen auslösen können, ist schon faszinierend. Mein Fazit: Wieder ein sehr spannender Psychothriller, den ich schnell und gern gelesen habe, der mich fasziniert hat und der in keiner Weise den anderen Büchern vom Autor hinterhersteht. Ich vergebe 5 tolle, spannende Sterne.

  10. Geschenk sagt:

    Beschreibung Emma Stein liebt ihren Beruf als Psychiaterin, doch seit sie in einem Hotelzimmer geschoren und vergewaltigt wurde, ist ihr Leben aus den Fugen geraten. Aus ständiger Angst, sie könnte nochmals Opfer eines Psychopathen werden, verkriecht sich Emma in ihrem Haus und kapselt sich vollkommen von ihrer Umwelt ab. Eines Tages nimmt Emma, ohne es wirklich zu wollen, ein mysteriöses Paket für einen Nachbarn an, dessen Namen sie noch nie zuvor gehört hat. Das gibt Emmas Paranoia neue Nahrung, und so kommt es, dass sie die Sicherheit ihrer Wohnung verlässt, und in einen wahren Albtraum hineingerät. Meine Meinung Ich lese super gerne Psycho-Thriller, da ist es eigentlich ein ziemlich ungewöhnlicher Zufall, dass ich bisher noch keines von Sebastian Fitzek’s Werken gelesen habe. Nunja dies habe ich nun mit „Das Paket“ geändert! Die Aufmachung des Buches ist mit der Paket-Verpackung sehr gut gelungen, und auch der Einband wirkt sehr paketartig – einfach etwas ganz spezielles und ein echter Hingucker für das Bücherregal. Der spannungsgeladene Schreibstil von Sebastian Fitzek hat mich von der ersten Seite gefesselt, und hat mich definitiv nicht mehr so schnell los gelassen. Vor allem die psychisch labile Emma, nimmt den Leser auf ein nervenaufreibendes Verwirrspiel mit. Lange habe ich gerätselt, ob die ganze Geschichte mit dem „Friseur“ lediglich Emmas blühender Fantasie und Paranoia entsprungen sein könnte, und dann wieder habe ich einen Protagonisten nach dem anderen in Verdacht genommen. Obwohl ich Emma nicht wirklich mochte, ist sie ein fabelhaft authentischer Charakter. Ihre Ängste und Gedanken sind nachfühlbar dargestellt, und machen für mich den Reiz dieses Buches aus. Außerdem bleibt es bis zum Schluss ziemlich spannend, Schlag auf Schlag ereignen sich die unvorstellbarsten Dinge in Emmas Leben. Leider gab es dann etwas ab­rupt so eine Art Schlüsselpunkt, ab dem die Auflösung (welche an sich richtig gut eingefädelt ist) ziemlich schnell von statten ging. Hier hätte ich mir etwas mehr Tiefgang gewünscht. Dazu bleiben neben der Hauptprotagonistin Emma die anderen Charaktere leider etwas farblos. Deshalb vergebe ich mit einem Punkt Abzug, gute 4 von 5 Grinsekatzen. Über den Autor Sebastian Fitzek wurde am 13. Oktober 1971 in Berlin geboren und ist ein der erfolgreichsten deutschen Schriftsteller. Bevor 2006 sein Debütroman „Die Therapie“ erschien, studierte er Jura und arbeitete bei einem Berliner Radiosender. Seither veröffentlichte er viele weitere erfolgreiche Thriller, die in bis zu 20 Sprachen übersetzt wurden! Fazit Ein spannendes Verwirrspiel das von Anfang bis Ende fesselt! ———————————————————– © Bellas Wonderworld; Rezension vom 15.11.2016

  11. Geschenk sagt:

    Mein Weg zur Arbeit beträgt ungefähr eine Stunde. Und in der Zeit höre ich sehr gerne Hörbücher. Nun habe ich mir das neueste Buch von Sebastian Fitzek angehört. Und ich bin begeistert. Ich bin schon ein großer Fan der vorangegangenen Bücher gewesen, aber dieses hier ist wirklich herausragend. Erzählt wird die Geschichte in zwei Erzählsträngen. Einmal in der Gegenwart – und einmal drei Wochen zuvor, bis man sich komplett in der Gegenwart wiederfindet. Und die Geschichte wartet mit vielen Überraschungen und Wendungen auf, die nicht wirklich vorhersehbar sind. Das Hörbuch bleibt bis zur letzten Minute überaus spannend – so spannend, daß es zum Teil schade war, daß ich schon bei der Arbeit bzw. zu Hause angekommen bin. Da hätte die Fahrt ruhig länger dauern können! 😉 Von mir gibt es hierfür eine ganz klare Kaufempfehlung! Und wer die Bücher von Fitzek noch nicht kennt, dem kann ich auch die Anderen sehr ans Herz legen. Gelesen wird das Buch übrigens von Simon Jäger, der Synchronstimme von Matt Damon, welche ich als überaus angenehm empfinde!

  12. Geschenk sagt:

    Inhalt Seitdem die Psychiaterin Emma vergewaltigt wurde, traut sie sich nicht mehr aus dem Haus. Sie ist sich sicher, dass sie das dritte Opfer des sogenannten „Friseurs“ war. Ein Serienmörder, der seinen Opfern die Haare vom Kopf schert und sie dann tötet. Emma ist das einzige Opfer das überlebt hat, doch das Zimmer in dem sie vergewaltigt wurde, gibt es angeblich gar nicht und kaum einer glaubt Emma. So verschanzt sie sich in ihrem Haus, bis sie eines Tages ein Paket für einen Nachbarn annehmen soll, den sie nicht kennt und dabei kennt sie alle ihre Nachbarn. Und schon geht der Horror erneut los. Meine Meinung Ich muss gestehen, dass dieses Buch erst mein zweites Buch von dem Autor war, weil ich nur selten Thriller lese. Bisher kannte ich nur „Noah“, was mir zwar auch gefallen hat, aber meiner Meinung nach nicht an „Das Paket“ herankommt. Denn „Das Paket“ hat mich unglaublich in seinen Bann gezogen. Schon der Prolog, der eine Szene aus Emmas Kindheit zeigt, konnte mich fesseln. Danach gibt es einen Zeitsprung von achtundzwanzig Jahren und man begleitet Emma, die einen Vortrag auf einem Kongress hält. Anschließend wird sie im Hotel vergewaltigt und erneut gibt es einen Zeitsprung von sechs Monaten. Sechs Monate nach der Tat befindet sich Emma bei ihrem besten Freund und Anwalt Konrad, der sie ausfragt und so erfahren wir, was drei Wochen zuvor geschehen ist, nachdem Emma ein Paket von einem fremden Nachbarn erhalten hat. Diese Zeitsprünge fand ich sehr ansprechend, weil es die Neugierde schürt und zu Beginn nur wenig verraten wird. Erst nach und nach versteht der Leser die Zusammenhänge, sodass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Zwischendurch zweifelt man an allem und jedem, selbst an Emma selbst, so sehr versteht sich Sebastian Fitzek darauf den Leser in die Irre zu führen. Zu keiner Zeit wusste ich wirklich, was als nächstes passiert. Es gibt unglaubliche Entwicklungen und ich wusste bis zum Schluss nicht, was wirklich dahinter steckt, obwohl ich wild spekuliert habe. Der Plot ist durchweg spannend und auf seine Art faszinierend. Dabei tat Emma mir ab der ersten Seite leid. Ich fühlte mir ihr und auch wenn ihr Verhalten manchmal unlogisch und seltsam war, konnte ich das bei dem was ihr passiert durchweg nachvollziehen. Sie muss so viel durchmachen und hat nur wenig Unterstützung. Sie traut sich nicht mal mehr vor die Haustür und erkennt selber, dass sie psychische Probleme hat, doch schafft sie es nicht etwas dagegen zu unternehmen. Die Figuren des Buches waren unglaublich gut ausgearbeitet und facettenreich, auch wenn mir nicht jeder sympathisch war. Aber das hat hier einfach auch gepasst. Der Schreibstil ist unglaublich fesselnd, emotional und bildgewaltig, dabei aber nicht zu blutig oder brutal und das obwohl Menschen sterben. Alles wird aus der personalen Erzählperspektive von Emma geschildert, was ich sehr passend fand. Das Ende hat mir unglaublich gut gefallen, denn es gibt eine entscheidene Wendung und so entsteht ein Ende mit dem ich nicht gerechnet hätte, aber das Buch überzeugend abschließt. Ich bin völlig begeistert von diesem Thriller und muss unbedingt noch mehr Bücher von dem Autor lesen. Fazit „Das Paket“ war für mich ein Highlight. Es hat so einen unglaublichen Sog auf mich ausgeübt, dass ich es gar nicht schnell genug beenden konnte. In der Zwischenzeit habe ich so ziemlich jeden verdächtigt und die Auflösung habe ich als sehr gelungen empfunden. Wer spannende Psychothriller sucht, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen.

  13. Geschenk sagt:

    Mein erstes Buch von Fitzek. Eigentlich lese ich wenig bis gar keine Bücher. Das war das erste Buch welches ich unbedingt durch lesen musste. Vom Spannungsaufbau versteht der Kerl doch viel, allerdings fand ich das „finale“ doch deutlich kurzweiliger als den Rest. Dies kann aber auch daran liegen, dass man das alles was passiert einfach nicht erwartet. Vermutungen hatte ich zwar aber sowas? Niemals! Sehr gut geschrieben, die kurzen aber vielen Kapitel machen spaß beim lesen! Ein großes Danke an den Autor. Ich muss scheinbar mehr von ihm lesen.

  14. Geschenk sagt:

    Bei Amazon vorabbestellt, am Erscheinungstag erhalten, direkt anfangen zu lesen und am nächsten Tag beendet. Über den Inhalt an sich möchte ich nicht viel sagen, um niemandem die Spannung zu nehmen. Davon abgesehen werden hier bereits genügend andere Rezensenten das ein oder andere Wort darüber verloren haben. Ich kann nur berichten wie fesselnd Sebastian Fitzek schreibt. Sein Schreibstil macht süchtig und ist auch Schuld daran, dass ich „Das Paket“ so schnell verschlungen habe. Wer bereits seine anderen Werke kennt und liebt, wird auch diesmal wieder begeistert sein. Das Ende seiner Bücher ist niemals vorhersehbar, wie in vielen anderen Büchern, in denen man bereits nach wenigen Seiten ahnt, welche Wahrheit sich am Ende enthüllen wird. Sebastian, ich hoffe, Du schreibst schon am nächsten Buch!

  15. Geschenk sagt:

    Meine Meinung: Es ist mal wieder so weit, die Buchmesse ist vorbei und über all sieht man nur noch Bilder und Postings von Sebastian Fitzeks neustem Buch, wie fast jedes Jahr. :zwinker: Der Titel und auch die Gestaltung haben mich wie viele dann sehr neugierig auf den neuen „Fitzek“ gemacht. Besonders auch weil ich oft gehört habe das sein neues Buch eher mit seinen älteren Werken zu vergleichen ist. Uns erwartet auf jeden Fall ein spannende psychologische Geschichte mit kurzen Kapiteln (das mag ich persönlich besonders an Fitzeks Büchern) mit vielen Cliffhanger am Kapitel Ende, so das man immer wieder noch eins weiter lesen möchte. Emma lernen wir einmal im Kindesalter kenne im Prolog wo wir erfahren das sie als Kind Angst vor einem fremden Mann im Kleiderschrank hat, und sie deswegen da schon in Psychischer Behandlung war. Später als Erwachsene wird sie dann selber Psychologin und wir treffen sie wieder bei einen Vortrag vor Kollegen, doch gleich am Anfang des Buches geht es schlag auf schlag, erst eine komische Nachricht auf dem Badezimmer Spiegel des Hotels und dann eine schreckliche Vergewaltigung und das ab rasieren ihrer Haare. 6 Monate später ist Emma in einen sehr schlechten psychischen Zustand, sie ist so instabil das ein Paket eines Fremden Nachbars sie total aus der Fassung bringt, und ganz verwirrende Dinge ihren lauf nehmen. Die Ereignisse überschlagen sich und man weiß die ganze Zeit nicht was wirklich los ist. Man wartet nur darauf das sich alles klärt, und Licht ins Dunkle kommt. Emma als Hauptcharakter lernt man schon ziemlich gut kennen, nur bleiben fast alle anderen Charaktere sehr blass, da hätte ich mir gern mehr Tiefe gewünscht. Aber so konnte man gut Verwirrung stiften und möglichst viel Menschen kamen so als Täter in fragen. Leider (für mich Persönlich, mag nicht jedem so gehen bzw. stören) war mir kein Charakter Sympathisch und schon gar nicht Emma, konnte viele ihrer Handlungen nicht nachvollziehen, das fand ich ein wenig schade. Aber trotz dem hat mir das Buch sehr gut gefallen und ganz besonders das Ende. Fazit: Ein solider „Fitzek“/Psychothriller, mit knackigen Kapiteln und flotten Tempo und so verwirrend das man einfach nicht auf die Lösung kommt, und deswegen ganz schön ins grübeln gerät. Nicht immer ganz seicht, aber auch nicht zu Blutig, genau der richtige Thriller für eine schlaflose Nacht.

  16. Geschenk sagt:

    Der Hype um das Buch ist grösser als es gut ist Fand es irritierend, dass es plötzlich quasi 2 Verbrechen hab u der Verdacht auf den wahren Täter immer wieder wechselte Nicht nach meinem Geschmack Vl hab ich mir aber auch einfach etwas anderes erwartet Nbin froh es nur aus der Bibliothek geliehen u nicht gekauft zu haben 😉

  17. Geschenk sagt:

    Du meine Güte!! Das ist milde ausgedrückt literarischer Müll.. Keine Ahnung wo diese Top-Bewertungen her kommen. Ich habe bisher alle Fitzek-Romane gelesen und muss leider sagen das Herr Fitzek immer mehr Richtung Belanglosigkeit abdriftet.. Nervige Charaktere, ein Schreibstil den jeder Autor eines Groschenromans übertrumpfen würde, eine Geschichte die so an den Haaren herbeigezogen ist das einem die selbigen auszufallen drohen, und dann letztlich noch Seitenweise Leserbriefe die den hohen Preis von über 20 Euro rechtfertigen sollen.. Nein danke! Bin sauer und furchtbar enttäuscht.. Finger weg von diesem Quatsch!!

  18. Geschenk sagt:

    Habe mir dieses Buch aufgrund der vielen positiven Rezensionen heruntergeladen – und bereue es zutiefst! Selten so einen Schwachsinn gelesen. Fitzek ist zwar bekannt für Phantasie und skurille Figuren. Aber hier wurden einfach willkürlich verschiedenste Charaktere zusammengewürfelt. Spannungsaufbau vermisst man gänzlich. Und der Gipfel ist, dass das Buch bei 91% am Kindle endet um die restlichen Seiten mit Selbstbeweihräucherung des Autors aufzufüllen. Das wird der erste Fitzek, den ich wieder lösche. Schade um den Speicherplatz!

  19. Geschenk sagt:

    …und ich habe mich so sehr auf die Veröffentlichung gefreut. Aber was war denn das bitte? Null Spannung, weil man ja eh weiß, dass alles ganz anders kommt. Die Geschichte ist so unrealistisch und an den Haaren herbeigezogen…unglaublich. Für mich wirklich das schlechteste Buch von Sebastian Fitzek. Liest sich für mich so, als wäre ihm nichts eingefallen, aber irgendwas musste er halt schreiben. Sorry 🙁

  20. Geschenk sagt:

    Ich habe mich wegen der vielen guten Rezensionen für dieses Buch entschieden und wurde leider enttäuscht. Mit Mühen habe ich es durchgelesen, von Anfang an war mir die Protagonistin zu übertrieben paranoid.der Autor hat versucht pro Kapitel das aus 2-5 Seiten besteht Spannung aufzubauen das im nächsten Moment wieder flach ausfiel. Erst denkt man da passiert nix mehr und erst zum Schluss wird es relativ interessant. Trotzdem würde ich dieses Buch nicht weiterempfehlen.

  21. Geschenk sagt:

    Wochenlang habe ich mich auf das neue Buch von Herrn Fitzek gefreut und nun das. 🙁 Die Geschichte zieht sich endlos lange und auch an Füllseiten wurde nicht gespart. Die einzelnen Kapiteln sind teils sehr kurz und mit der Hauptprota wurde ich einfach nicht warm. Besonders hat mich dieses Buch zu sehr an „Die Therapie“ erinnert. Genervt war ich besonders von der endlos langen Danksagung. 10-Jahre Jubiläum hin oder her, die knapp 40 Seiten waren einfach zu lang. 🙁 Schade um das Geld. 🙁

  22. Geschenk sagt:

    Ich hab bis jetzt alle Bücher von ihm gelesen und bin jedesmal extrem gefesselt. Ich kann das Buch dann nicht aus der Hand legen bis ich fertig bin. Diese Spannung die er erzeugt ist Wahnsinn. Auf sein nächstes Buch freue ich mich schon jetzt.

  23. Geschenk sagt:

    Ich habe angefangen Bücher zu lesen aufgrund der Bücher von Herrn Fitzek. Splitter und Amokspiel waren meine ersten Begleiter. Diese waren zwar wahrscheinlich nicht die intelligentesten Thriller, vielleicht sogar etwas kitschig, jedoch spannend bis in die letzten Haarspitzen. Die Charakter mit Liebe gezeichnet, die Handlung verwirrend und doch schlüssig. Die Bücher sind immer kurz und knackig zu lesen (trotz Zeitsprüngen). Das Paket ist hier keine Ausnahme. Man will einfach wissen, was mit Emma (der Hauptfigur) los ist. Man rätselt die ganze Zeit mit, will der Protagonisten helfen ihr Problem zu lösen. Bis zum Ende lag ich falsch, da werde ich wohl auch nicht der Einzige sein 😉 Das Ende hat mich umgehauen, ich saß mit offenem Mund vor dem Buch. Danke Herr Fitzek für dieses Jubiläumsbuch!

  24. Geschenk sagt:

    Ich kenne alle Bücher von Sebastian Fitzek und bis auf ein Werk haben mir seine Thriller richtig gut gefallen. Auf „das Paket“ war ich sehr gespannt und habe es mir als Hörbuch vorbestellt. Als es endlich erschien, begann ich direkt mit dem Hören. Ich fand es so klasse, dass ich den Kopfhörer gar nicht weglegen wollte. Das Paket wird sehr spannend erzählt. Diese für Sebastian Fitzek typischen Wendungen fand ich mal wieder richtig gut. Ich konnte oft nicht einschätzen ob es sich bei den Geschehnissen um Wahn oder Wirklichkeit handelt. Zum Schluss kommt natürlich die ganze Wahrheit ans Licht und kaum jemand hat kein zweites Gesicht. Ich fand das Hörbuch von Anfang bis Ende spannend und kurzweilig. Wenn meine NachbarInnen demnächst keine Pakete mehr für uns annehmen…ja dann haben sie bestimmt das Buch gelesen 😉 Ich hoffe, die Rezension war hilfreich, über ein Feedback würde ich mich freuen

  25. Geschenk sagt:

    Ich habe bisher alle Fitzekbücher gelesen und stelle leider einen Negativtrend fest. Es fesselt einfach nicht mehr und im Falle dieses Werks liegt es wirklich an der Story, dem Aufbau des Ganzen und m.E. auch nach an übertriebener Verschachtelung des Inhaltes. Ich hatte nach ca. 60% kaum noch Lust weiterzulesen. Immer wieder komische Handlungstränge, Zeitsprünge und erzwungen wirkende Details von denen man nicht weiß ob sie wirklich wahr sind oder nur Einbildung der Hauptfigur. Dann kommt immer die schnelle Auflösung der fraglichen Thematik, nur allzu oft recht enttäuschend. Das ganze Buch baut auf diesen Halbrealitäten auf und man kommt sich mehr oder weniger sehr simpel und plump „unterhalten“ vor. Leider eine Enttäuschung.

  26. Geschenk sagt:

    Ich kann die sich überschlagenden Rezensionen nicht wirklich nachvollziehen. Die Handlung ist mitunter ziemlich langatmig, die Hauptprotagonistin kommt einem nicht wirklich nahe. Richtige Spannung kommt da nicht auf. Ich weiß auch nicht, ob es nur mir so vorkommt: aber der Satz der Seiten wirkte seeeehr großzügig… zusammen mit dem eigentlich überflüssigen „Fragen an Fitzek“-Teil am Ende wirkt das Buch sehr aufgebläht. Kurz gesagt: es ist sehr schnell durchgelesen…

  27. Geschenk sagt:

    Ich wollte mir eigentlich eine Fitzek-Auszeit gönnen, weil ich nach den begeisternden ersten Büchern von den letzteren grundweg enttäuscht war, weil sie in meinen Augen immer mehr zur Fließbandproduktionen verkommen sind, denen grad das fehlt, was die ersten Bücher von Fitzek ausgemacht haben. Aber in meinem Umfeld sind viele Leute, die mich umstimmen wollen und mir sein neues Buch geschenkt haben („das ist sicher wieder klasse, lies das mal“), insofern habe ich es gelesen und mir ein persönliches Urteil gebildet, das ich hier einfach neutral weitergeben möchte, denn ich möchte eigentlich meine alte Liebe zu Fitzeks Stil wieder aufleben lassen, weil er im Grunde schreiben kann. Aber auch bei dem Buch gelingt es ihm in meinen Augen nicht, mich mitzureißen und zu begeistern, deshalb hier meine Meinung, die nur eine subjektive sein soll. Wem das Buch gefällt, dem sei es gegönnt, und ich möchte hier auch nicht rüberkommen nach dem Motto „wenn ihm eh nix von Fitzek gefällt, warum kritisiert er dann“, insofern hier nur mein ganz persönlicher Eindruck frei von Missionierungsgedanken. Was mich zuerst an dem Buch stört, ist der Hype, der medial darum gemacht wird. Es ist schön, wenn man die aufwendige Verpackung positiv hervorstellt, aber die Jubelarien, die schnellschussartig gleich nach Erscheinen von Medien abgefeuert werden, legen nahe, dass man das Buch bis zu dem Zeitpunkt noch kaum gelesen hat, das macht stutzig, insofern finde ich die bei Amazon hinterlegten Zitate von „freundin“, „Thüringer Allgemeine“ und Co etwas seltsam. Was ist an dem Buch (laut „freundin“) grandios und echt fies? Was ist (laut „Thüringer Allgemeine“) ein verwirrendes System von Zeitsprüngen, wo man nicht mehr weiß, ob man sich in Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft befindet? Das Buch läuft geradlinig durch, unterbrochen von ein paar therapeutischen Rückblicken, die in die Gegenwart hineinwirken, das ist nicht verwirrend und alles recht übersichtlich. Und wo die (laut „booksection.de“) entdeckte „unglaubliche Dichte“ bleibt und die „Intensität, die kaum übertroffen werden“ kann, ist mir schleierhaft. Okay, wie angemerkt, endet wirklich jedes Kapitel mit einem Cliffhanger, der aber fitzek-typisch beinahe jedesmal wieder in sich zusammenfällt zu völligen Banalitäten. Und das wirkt als Stilmittel auf mich mit der Zeit nur unglaublich langweilend. Warum das Buch „Das Paket“ heißt, sei dahingestellt, das Paket spielt dann doch eher eine untergeordnete Rolle oder führt zu Handlungssträngen, die an Absurdität kaum zu überbieten sind und ein wenig nach „Stephen King meets Richard Laymon und nimmt noch Anleihen bei „Mitternachtsspitzen“ und Fitzeks Erstwerk“ anmuten. Wenn die Protagonistin in der Wohnung des Verdächtigen bei einem illegalen Besuch ihr Handy verliert und der Verdächtige es dann findet und bei ihr vorbeibringt, wäre es doch ein leichtes gewesen, mit einem „hey, das ist meines, wo haben Sie das her, das wurde mir vor zwei Tagen gestohlen“ sich aus der Situation zu retten. Stattdessen reiht sich eine Abstrusität an die andere, Todkranke entwickeln Superkräfte, auf einmal überall Tote und Leichenteile, die doch nur diejenigen in Verdacht bringen sollen, von denen man nach ein paar Büchern Fitzek doch weiß, dass sie garantiert nicht die Täter sind. So hangelt sich das Buch von einer absurden Situation zur nächsten, bis am Schluss dann auf einmal (hey, kaum vermutet) vieles anders ist als gedacht und auf einmal im Vorbeigehen Täter und Motiv enthüllt werden, so dass ich erst dachte, bei meiner Edition würden 50 Seiten fehlen. Hätte sein können, für den Preis war das Buch eh zu dünn, das hätte man auch für ein Drittel des Preises bei den gebundenen Groschenromanen finden können. Wer dann der wirkliche Täter war, war eigentlich schon nach dem ersten Drittel des Buches klar – zumindest wenn man andere Fitzek-Bücher kennt. Und im eigentlich hätte es auch Person X, Y oder Z sein können, da hätte man mit derselben Logik ebenfalls Begründungen für die Täterschaft anführen können. Alles in allem, war es für mich ein netter Roman für zwischendurch nach dem üblichen Fitzek-Baukasten, allerdings fand ich gewisse Konstellationen so absurd, dass ich das Buch eher als Kriminalroman ablegen würde, aber nicht als Thriller. Was mir eher negativ aufgestoßen ist, ist die etwas seltsame Leser-Anbiederung und Dankesorgie am Ende, bei der mir nur das Wort „anheischig“ einfällt. Irgendwie bedankt sich der untertänige Fitzek in tiefster Verbeugung und allerhöchster Demut vor dem geliebten Leser, und es ist ihm beinahe peinlich, erwähnen zu müssen, wie dankbar diese Leser dafür sind, dass er ihr Leben bereichern darf und wieviel er ihnen doch gegeben hat. Dazu führt er als Beleg auch gleich ein Dutzend Mails an, verbunden mit dem bescheidenen Hinweis, dass er eigentlich auch 30 000 solcher Mails hätte abdrucken können, aber uns das nicht zumuten möchte. Wie schön und wie empathisch. Da rollt’s mir dann doch die Zehennägel hoch. Ich kann verstehen, dass jemand wie Fitzek stolz ist auf das, was er geschaffen hat, das sei ihm unbenommen. Ich glaube ihm auch, dass er happy ist über diese Autor-Leser-Bindung, auch das sei ihm gegönnt. Aber diese Selbstbeweihräucherung zwischen den Zeilen kommt bei mir dann doch ein wenig anbiedernd rüber. Aber wie gesagt: Alles subjektiv, ich gönne jedem seine 5-Sterne-Momente mit Fitzeks aktuellem Buch und bin eigentlich nur neidisch, dass ich sie immer noch nicht wieder teilen kann, obwohl ich sie gerne wieder erleben würde. Jetzt steht erstmal „Todesmärchen“ von Andreas Gruber auf der Leseliste, da gibt’s für den halben Preis schon doppelt so viel Seiten 🙂

  28. Geschenk sagt:

    Berlin: Die kleine Emma fürchtet sich vor Arthur, einem Geist, der sich in ihrem Zimmer im Schrank versteckt. Emmas Vater, der sie stets brutal zurückweist und so für ihr späteres Leben ein Trauma verankert, bringt sie zu einem Kinderpsychologen, doch Emma weiß genau, dass sie Arthur in ihrem Zimmer, mit einem Motorradhelm auf dem Kopf gesehen hat. 28 Jahre später: Psychologin Dr. Emma Stein hält einen Vortrag über ihr Experiment, wie gesunde Menschen in einer geschlossenen Klinik falsch befundet, zwangsweise behandelt und missbraucht wurden. Dabei wird sie von Ärzten der Tagung besonders hart angegangen. Völlig erschöpft verbringt sie die Nacht in dem Tagungs-Hotel und wird dort bestialisch vergewaltigt. Alles deutet darauf hin, dass sie dem „Friseur“ zum Opfer gefallen ist, der Frauen in Hotels vergewaltigt, tötet und ihnen die Haare abschneidet, doch Emmas Geschichte erscheint unglaubwürdig. Nach diesem grauenvollen Verbrechen wagt sich Emma sechs Monate lang nicht mehr vor die Tür, denn in jedem Mann sieht sie ihren Peiniger. Eines Tages nimmt sie ein Paket für einen neuen Nachbarn an und eine nervenaufreibende Odyssee grauenvoller Ereignisse beginnt. Der Autor: Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seine Bücher werden in vierundzwanzig Sprachen übersetzt und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Sebastian Fitzek lebt mit seiner Familie in Berlin. (Quelle: Droemer Verlag) Reflektionen: Sebastian Fitzek ist es gelungen, mich mit seinem Psychothriller „Das Paket“ spannend zu unterhalten. Im Nachhinein würde ich jedoch sagen, es war nicht die Handlung, sondern ein gekonnt, zackiger Schreibstil, der der Geschichte durch illusionierte Worte, detailliert erzählte Begebenheiten und zahlreiche Cliffhanger Tempo einhaucht, ohne inhaltlich auf besondere Weise zu überzeugen. Das Paket ist ein durchaus ein lesenswerter Psychothriller, doch nach beenden des Buchs verpufft die Story ein wenig, ohne sich ein Plätzchen in meinen Erinnerungen gesucht zu haben. Schade eigentlich, denn Fitzek weiß wie es geht. Die Figur der kindlichen Emma ist emotional berührend dargestellt. Es trifft einen Leser, wenn er lesen muss wie ein kleines Kind so verletzend von seinem Vater zurückgewiesen wird. Die Eltern glauben, dass Emma lediglich eine blühende Fantasie besitzt und ignorieren damit völlig die empfundene Angst des Kindes. Auch die erwachsene Emma wird quasi zurückgewiesen, denn Ermittler und Ehemann Philipp interpretieren die Vergewaltigung eher als ein Lügenmärchen. Die psychischen Konflikte, Selbstzweifel und Ängste die Emma dadurch erlebt, sind emotional und authentisch erzählt. Sie überzeugt als Figur, doch daneben bleiben Figuren, wie zum Beispiel der Ehemann Philipp, Fallanalytiker beim BKA, relativ blass. Interessant dargestellt ist hingegen der Strafrechtler Konrad, der Emmas Mentor und Freund ist. Seine Rolle empfand ich gut gezeichnet. Sebastian Fitzek spielt mit seinen Lesern auf seine typische Weise, in dem er am Ende fast eines jeden Kapitels Cliffhanger inszeniert, die die Spannungskurve nach oben treibt. Als Leser kommt man immer wieder ins Grübeln und denkt sich, jetzt wird dieser Psychothriller aber vorhersehbar und genau das Gefühl des Lesers ist erneut geschickt inszeniert. Nach meinem Geschmack wird die Handlung von zu vielen Inszenierungen und Konstruktionen begleitet, sodass die zahlreichen Wendungen und Verstrickungen dem Buch den Glanz nehmen. Fazit und Bewertung: Das Paket ist ein lesenswerter Psychothriller, der zwischendurch recht nett unterhält. Er ist durchaus spannend, aber doch auch sehr inszeniert und konstruiert. Wer darüber hinwegsehen kann, dem empfehle ich diese Geschichte gern.

  29. Geschenk sagt:

    Die,die den Schreibstil von Fitzek mögen (vorallem die älteren Bücher), die werden auch dieses gern lesen 🙂 Hatte den Thriller auch in ein paar Tagen durchgelesen. Inhaltlich ist das Buch nicht ganz so „gewaltig“, wie so einige andere Bücher von Fitzek. Dafür steht mehr die Paranoia der Protagonistin im Vordergrund; das liegt wahrscheinlich an den Zeitsprüngen, die Fitzek verwendet

  30. Geschenk sagt:

    Inhalt: Die Psychiaterin Emma Stein hat etwas grauenvolles erlebt, aber schlimmer als dieser Vorfall ist nur, dass ihr niemand glaubt. Selbst ihr Mann Philipp glaubt, dass sie sich etwas ausdenkt, denn es gibt keine Beweise für ihre Behauptungen. Dieses Erlebnis lässt Emma seit dem in Angst leben und als der nette Paketbote Salim ihr ein Paket für einen A. Palandt in die Hand drückt, der angeblich in ihrer Straße wohnt, den sie aber noch nie gesehen hat, häufen sich die schlimmen Vorfälle. Meine Meinung: Ich bin immer wieder neugierig auf die Bücher von Sebastian Fitzek, wobei ich gestehen muss, dass ich seine ersten Bücher am besten fand. Wenn man den Klappentext liest, dann erwartet man ein Buch das mit dem Empfang eines Pakets beginnt, doch hier gibt es schon eine Vorgeschichte. Emma Stein ist Opfer einer Straftat geworden und diese Tat hat sie zu einem ängstlichem Wrack gemacht. Damit sie sich sicherer fühlt hat sie Samson, einen Hund doch auch der ist nicht immer in der Lage ihr zu helfen. Als das Paket ohne Absender kommt, gerät Emma in Panik, denn sie kennt den Empfänger nicht. Immer wieder scheint jemand Spielchen mit Emma zu spielen, denn auf den Leser wirkt sie im Buch sehr verwirrt und doch merkt man, dass Dinge arrangiert werden um sie als Verrückte abzustempeln. Obwohl ich Philipp als sehr gebildeten und höflichen Mann empfand, fand ich es unmöglich das er seiner Frau nicht geglaubt hat. Auch wenn es für den Auslöser ihrer Angst keine Beweise gibt, so könnte er doch etwas mehr auf sie eingehen. Zum Glück hat Emma ihren väterlichen Freund Konrad, der sie jetzt auch verteidigen soll, denn ihr selbst werden jetzt schlimme Straftaten vorgeworfen. Das Buch wechselt immer von der Gegenwart in die Vergangenheit, denn Emma selbst liegt gerade in einem Krankenbett bei ihrem Freund Konrad und erzählt ihm wie alles abgelaufen ist. Mir haben die Psychospielchen des Autors gefallen, aber die Geschichte war mir am Anfang doch etwas zu lahm. Erst im letzten Drittel wo sich alles aufzuklären begann wurde es für mich interessanter. Es gab viele Wendungen und Aufklärungen die mich ziemlich überrascht haben. Richtig gut fand ich, dass es in diesem Buch einige Tote und viele Intrigen gab. Nicht jeder war der, für den er sich ausgab und man wusste nie ob man es mit einem Freund, oder Feind zu tun hat. Fazit: Nach einem eher mittelmäßigem Start wurde das Buch zum Ende hin immer besser. Wenn man das Buch nicht abbricht, dann wird man im letzten Drittel doch noch positiv überrascht.

  31. Geschenk sagt:

    Mit „Das Paket“ kehrt Sebastian Fitzek endlich zurück zu seinen Wurzeln! In seinen letzten Werken hatte er immer mehr den Hang zu übertreiben, auch Realismus war teilweise ein Fremdwort (was nicht bedeutet, dass ich diese Bücher schlecht fand). Jetzt lässt er dies endlich sein und überzeugt mit einem gut ausgearbeiteten Psychothriller, der an seine Anfänge mit „Die Therapie“ erinnert. Neben der großartigen Aufmachung überzeugt das Buch auch mit seinem Inhalt. Der lockere Schreibstil und die recht kurzen Kapitel unterstützen einen schnellen Lesefluss und sind sehr angnehm. Auch die Idee ist Klasse: Man nimmt ein Paket für einen Nachbarn an, den man gar nicht kennt. Ein alltägliche Situation, die vermutlich schon sehr vielen passiert ist. Insgesamt hat Fitzek fast alles richtig gemacht. Einzig die Geschichte hinter dem mysteriösen Nachbarn empfand ich als zu weit hergeholt. Hier wurde wieder etwas übertrieben. Ebenfalls enthalten sind Leserbriefe verschiedener Leser mit wundervollen Geschichten rund um die Fitzek-Bücher. Anlässlich seines 10jährigen Jubiläums eine wirklich tolle Idee!

  32. Geschenk sagt:

    Ich wollte mir eigentlich eine Fitzek-Auszeit gönnen, weil ich nach den begeisternden ersten Büchern von den letzteren grundweg enttäuscht war, weil sie in meinen Augen immer mehr zur Fließbandproduktionen verkommen sind, denen grad das fehlt, was die ersten Bücher von Fitzek ausgemacht haben. Aber in meinem Umfeld sind viele Leute, die mich umstimmen wollen und mir sein neues Buch geschenkt haben („das ist sicher wieder klasse, lies das mal“), insofern habe ich es gelesen und mir ein persönliches Urteil gebildet, das ich hier einfach neutral weitergeben möchte, denn ich möchte eigentlich meine alte Liebe zu Fitzeks Stil wieder aufleben lassen, weil er im Grunde schreiben kann. Aber auch bei dem Buch gelingt es ihm in meinen Augen nicht, mich mitzureißen und zu begeistern, deshalb hier meine Meinung, die nur eine subjektive sein soll. Wem das Buch gefällt, dem sei es gegönnt, und ich möchte hier auch nicht rüberkommen nach dem Motto „wenn ihm eh nix von Fitzek gefällt, warum kritisiert er dann“, insofern hier nur mein ganz persönlicher Eindruck frei von Missionierungsgedanken. Was mich zuerst an dem Buch stört, ist der Hype, der medial darum gemacht wird. Es ist schön, wenn man die aufwendige Verpackung positiv hervorstellt, aber die Jubelarien, die schnellschussartig gleich nach Erscheinen von Medien abgefeuert werden, legen nahe, dass man das Buch bis zu dem Zeitpunkt noch kaum gelesen hat, das macht stutzig, insofern finde ich die bei Amazon hinterlegten Zitate von „freundin“, „Thüringer Allgemeine“ und Co etwas seltsam. Was ist an dem Buch (laut „freundin“) grandios und echt fies? Was ist (laut „Thüringer Allgemeine“) ein verwirrendes System von Zeitsprüngen, wo man nicht mehr weiß, ob man sich in Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft befindet? Das Buch läuft geradlinig durch, unterbrochen von ein paar therapeutischen Rückblicken, die in die Gegenwart hineinwirken, das ist nicht verwirrend und alles recht übersichtlich. Und wo die (laut „booksection.de“) entdeckte „unglaubliche Dichte“ bleibt und die „Intensität, die kaum übertroffen werden“ kann, ist mir schleierhaft. Okay, wie angemerkt, endet wirklich jedes Kapitel mit einem Cliffhanger, der aber fitzek-typisch beinahe jedesmal wieder in sich zusammenfällt zu völligen Banalitäten. Und das wirkt als Stilmittel auf mich mit der Zeit nur unglaublich langweilend. Warum das Buch „Das Paket“ heißt, sei dahingestellt, das Paket spielt dann doch eher eine untergeordnete Rolle oder führt zu Handlungssträngen, die an Absurdität kaum zu überbieten sind und ein wenig nach „Stephen King meets Richard Laymon und nimmt noch Anleihen bei „Mitternachtsspitzen“ und Fitzeks Erstwerk“ anmuten. Wenn die Protagonistin in der Wohnung des Verdächtigen bei einem illegalen Besuch ihr Handy verliert und der Verdächtige es dann findet und bei ihr vorbeibringt, wäre es doch ein leichtes gewesen, mit einem „hey, das ist meines, wo haben Sie das her, das wurde mir vor zwei Tagen gestohlen“ sich aus der Situation zu retten. Stattdessen reiht sich eine Abstrusität an die andere, Todkranke entwickeln Superkräfte, auf einmal überall Tote und Leichenteile, die doch nur diejenigen in Verdacht bringen sollen, von denen man nach ein paar Büchern Fitzek doch weiß, dass sie garantiert nicht die Täter sind. So hangelt sich das Buch von einer absurden Situation zur nächsten, bis am Schluss dann auf einmal (hey, kaum vermutet) vieles anders ist als gedacht und auf einmal im Vorbeigehen Täter und Motiv enthüllt werden, so dass ich erst dachte, bei meiner Edition würden 50 Seiten fehlen. Hätte sein können, für den Preis war das Buch eh zu dünn, das hätte man auch für ein Drittel des Preises bei den gebundenen Groschenromanen finden können. Wer dann der wirkliche Täter war, war eigentlich schon nach dem ersten Drittel des Buches klar – zumindest wenn man andere Fitzek-Bücher kennt. Und im eigentlich hätte es auch Person X, Y oder Z sein können, da hätte man mit derselben Logik ebenfalls Begründungen für die Täterschaft anführen können. Alles in allem, war es für mich ein netter Roman für zwischendurch nach dem üblichen Fitzek-Baukasten, allerdings fand ich gewisse Konstellationen so absurd, dass ich das Buch eher als Kriminalroman ablegen würde, aber nicht als Thriller. Was mir eher negativ aufgestoßen ist, ist die etwas seltsame Leser-Anbiederung und Dankesorgie am Ende, bei der mir nur das Wort „anheischig“ einfällt. Irgendwie bedankt sich der untertänige Fitzek in tiefster Verbeugung und allerhöchster Demut vor dem geliebten Leser, und es ist ihm beinahe peinlich, erwähnen zu müssen, wie dankbar diese Leser dafür sind, dass er ihr Leben bereichern darf und wieviel er ihnen doch gegeben hat. Dazu führt er als Beleg auch gleich ein Dutzend Mails an, verbunden mit dem bescheidenen Hinweis, dass er eigentlich auch 30 000 solcher Mails hätte abdrucken können, aber uns das nicht zumuten möchte. Wie schön und wie empathisch. Da rollt’s mir dann doch die Zehennägel hoch. Ich kann verstehen, dass jemand wie Fitzek stolz ist auf das, was er geschaffen hat, das sei ihm unbenommen. Ich glaube ihm auch, dass er happy ist über diese Autor-Leser-Bindung, auch das sei ihm gegönnt. Aber diese Selbstbeweihräucherung zwischen den Zeilen kommt bei mir dann doch ein wenig anbiedernd rüber. Aber wie gesagt: Alles subjektiv, ich gönne jedem seine 5-Sterne-Momente mit Fitzeks aktuellem Buch und bin eigentlich nur neidisch, dass ich sie immer noch nicht wieder teilen kann, obwohl ich sie gerne wieder erleben würde. Jetzt steht erstmal „Todesmärchen“ von Andreas Gruber auf der Leseliste, da gibt’s für den halben Preis schon doppelt so viel Seiten 🙂 Ob ich das nächste Fitzek-Buch lese, hängt wohl wieder von meiner Umgebung ab 🙂 Fitzek kündigt für 14. März ja „achtNacht“ an, da geht’s wohl um eine Nacht, bei der der in einer Lotterie Gezogene eine Nacht lang geächtet und für vogelfrei erklärt wird. „Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten – und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt. Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst.“ Ist das dann die Fitzek-Version vom Kinofilm „The purge“? Man darf gespannt sein …

  33. Geschenk sagt:

    Spannung und Nervenkitzel, mehr bleibt nicht zu sagen! Über die Inhalte des BUchs möchte ich nicht referieren, sonst braucht man das Werk nicht mehr zu lesen.

  34. Geschenk sagt:

    Hatte das Buch in 3Stunden durch…Sehr, sehr spannend! Aber wer Fitzek kennt, weiß was ich meine. Toller Autor, tolles Buch.

  35. Geschenk sagt:

    Ich habe schon viele Werke von Fitzek gelesen, die mich alle viel mehr überzeugten als dieses hier. Fand ihn eher lahm und die Auflösung des vorher aufgebauten Durcheinanders sehr subtil. Schade. Aber es gibt sicher wieder bessere.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.