Das Nest: Roman: Cynthia D’Aprix Sweeney, Nicolai Schweder-Schreiner
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Das Nest: Roman: Cynthia D’Aprix Sweeney, Nicolai Schweder-Schreiner

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Pressestimmen

»Die Amerikanerin Cynthia D’Aprix Sweeney hat einen hinreißenden und klugen Familienroman geschrieben …  glänzende Unterhaltung und ein literarischer Wurf.«
Denis Scheck, ARD Druckfrisch, 30.10.2016

»Diesen Problemstoff kleidet D’Aprix Sweeney ins Gewand einer Familienkomödie, die so adrett ausstaffiert ist, dass viele Leser die Verfilmung schon vor Augen haben dürften.«
Wolfgang Höbel, Literatur Spiegel, November 2016

»Mit welcher Finesse die ehemalige Werbetexterin den Alltag ihrer Figuren ineinander webt, deren strategische Pläne ausbaldowert und zugleich von den anderen konterkarieren lässt, ist ein großer Spaß.«
Anne Haemig, Spiegel Online, 28.10.2016

»Mit „Das Nest“ hat Cynthia D’Aprix Sweeney den Feelgood-Roman für die ganze Familie geschrieben, den man ohne Bedenken auch dem Hallodri-Bruder oder der Schwester schenken kann, die ihr Versprechen als Schriftstellerin dann doch nicht ganz eingelöst hat.«
Klaus Nüchtern, Die Welt, 5.11.2016

»Cynthia D’Aprix Sweeney ist eine selbstsichere Autorin. Sie erzählt aus wechselnden Perspektiven, aber mit einer Stimme. Damit signalisiert sie dem Leser: Vertrau mir, ich habe die Sache im Griff. Und das hat sie. Sie hält die diversen Handlungsfäden straff. Sie versteht sich auf perfekt geschnittene Szenen.«
Sacha Verna, Frankfurter Rundschau, 29.10.2016

»…ein farbiger und rasanter Gesellschaftsroman mit raschen Dialogen, überraschenden Wendungen und mit jenem Hader unter Geschwistern, der beim Leser stets auch Heiterkeit freisetzt … «Das Nest» ist eine unterhaltsame Satire, aber auch ein Roman über die obere New Yorker Gesellschaft mit ihren Eitelkeiten und Neurosen … ein intelligent gemachter, solider und geradezu unverschämt unterhaltsamer Reisser«
Manfred Papst, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 13.11.2016

»Lesenwert!«
Sandra Schäfer, Hamburger Morgenpost, 16.11.2016

»Ein sehr unterhaltsamer, mitunter bitterböser Familienroman mit einem überraschenden Ende.«
Anita Schöppner, Main-Post, 3.11.2016

»Ein wunderbarer Familienroman, tragisch, komisch und herrlich menschlich.«
Verena Lugert, annabelle, 19. Oktober 2016

»Kein Wunder, dass es einen regelrechten Bieterstreit um das Debüt der Autorin gab. Sie porträtiert diese dysfunktionale Familie und spiegelt damit die Sorgen und Zwänge unserer Zeit. Der Leser findet sich leicht in den vielen Facetten der Helden wieder. Vor allem aber gelingt ihr das Kunststück, die einzelnen Geschichten zu glücklichen Enden zu führen, ohne dass ein Hauch Kitsch in der Luft liegt.«
Brigitte Wir, Oktober 2016

»Cynthia D’Aprix Sweeney … ist mit ihrem Debütroman ein kluges und humorvolles Buch gelungen, das zeigt, wie der Kampf ums Geld Lebensentwürfe und Familien durcheinanderbringen kann.«
Buch aktuell, November 2016

»Am Schluss des Buches ist für keinen der Plump-Geschwister die Welt mehr so, wie sie am Anfang  des Buches war. Für die einen ist es befreiend, für die anderen ausgesprochen schmerzhaft. Für den Leser ist es teilweise amüsant, teilweise bedrückend, aber von der ersten bis zur letzten Seite spannend und nachvollziehbar.«
Ute Krebs, Freie Presse, 4.11.2016

»So unterhaltsam wie ganz großes Kino«
Elle

»Eine rasante, humorvolle Story. Man schließt Familie Plumb für ihre allzu menschlichen Fehler ins Herz.«
Publishers Weekly

»Sweeney schreibt für uns alle.«
Washington Post

»Ein Roman wie gute dunkle Schokolade: elegant und bittersüß, so köstlich, dass man ihn in einer Nacht verschlingt.«
Entertainment Weekly

»Eine meisterhaft konstruierte, bösartig-komisch und wahnsinnig fesselnde Erzählung … «
Elizabeth Gilbert

»Ich konnte nicht aufhören zu lesen oder diese gestörte Plumb-Familie zu mögen.«
Amy Poehler

»Das Nest ist ein energischer, bösartig-komischer und schöner Roman.«
Bret Anthony Johnston

»Es wimmelt von Humor und charmanter Ironie in diesem lebendigen Debüt-Roman«
New York Times Book Review

»Jeder weiß, dass man Geld und Familie nicht vermischen sollte – Ein genialer Rat für Leute mit viel Geld und ohne Familie, aber Sweeney schreibt für den Rest von uns.«
Ron Charles, Washington Post

» Wenn man den süßen und  sentimentalen Epilog liest, kann man praktisch das woh-oh-oh eines Indie Pop Songs hören, der im Abspann gespielt wird.«
Hermione Hoby, The Guardian

»Cynthia D’Aprix Sweeney schreibt wie ein Pro, wenn es um das Bewegen ihrer einzelnen Schachfiguren auf einem übervollen Brett geht.«
Janet Maslin, New York Times

»Sweeney Familiensaga balanciert nicht nur Komödie und Tragödie, sondern auch Skandal und Errungenschaften, Vertrauen und Betrug, Zugehörigkeit und Isolation und die Komplexität der Liebe in einer Familie auf eine harte aber auch zärtliche Weise.«
Eric Swedlund, Paste Magazine

»Es ist ein Buch über Familie und darüber, wie wir Herausforderungen angehen, wenn der Plan in unserem Leben, das sichere Nest, ins Wanken gerät. Dann kann man den Kopf in den Sand stecken oder die Ärmel hochkrempeln und weitermachen!«
Alexandra Koch, readpack.de, 29.10.2016

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12 Antworten

  1. Geschenk sagt:

    Ich musste mich richtig durch das Buch quälen. Es war schwierig den Faden nicht zu verlieren, bei der Flut an Namen und Geschichten über so viele unterschiedliche Personen – die mich überwiegend nicht mal im Ansatz interessiert haben. Wenn über den Kapiteln der jeweilige Name gestanden hätte, wäre es am Ende eventuell einfacher gewesen. Aber so hab ich – und das passiert mir so gut wie NIE – absolut den Überblick verloren und wusste manchmal am Ende des Kapitels nicht mal mehr, was am Anfang war – obwohl sie nicht mal lang waren. Ich finde es total schade, aber es war so langweilig. Ich vergebe deshalb drei Sterne, weil der Schreibstil flüssig war, einige Handlungen interessant und manch ein Charakter überraschende Züge aufwiesen. Aber ansonsten wird es wohl zu den wenigen Büchern dieses Jahres zählen, die mich nicht beeidruckt haben. Mich hat tatsächlich nur die Geschichte mit Leo interessiert: Wieso, weshalb, warum er so gehandelt hat und ich wollte wissen, was passiert – aber dann folgte direkt wieder ein Rückblick oder Ähnliches und ich hab das Buch tagelang liegen gelassen. Das Cover ist sehr schön und ich denke, für viele wird es eine super Geschichte sein. Es geht um Loyalität, Sucht, Gewinnen und Verlieren. Opferbereitschaft und dem Versagen. Die Geschwister haben es sich zu bequem in ihrem Nest gemacht und darauf aufgebaut. Das Buch ist in drei Teilen aufgebaut.

  2. Geschenk sagt:

    Das Buch beginnt mit einem hollywoodartigen Auftakt. Leo langweilt sich auf einer Party. Er trinkt und kokst und macht eine junge hübsche Kellnerin an. Mit einem billigen Trick lockt er sie in sein Auto. Und dann passiert ein Unfall. Schnitt zurück nach New York. Die 4 Plumb-Geschwister sind verabredet um über ihre Erbschaft, ihr Nest, zu reden. Denn Leos folgenschwerer Unfall hat ihre Mutter dazu bewogen, ihr Eingriffsrecht in Anspruch zu nehmen und das Erbe zur Vertuschung des Skandals auszugeben. Leo gibt sich zerknirscht und gelobt, einen Weg zu finden, seine Geschwister auszuzahlen. Denn alle haben in baldiger Erwartung des Geldsegens über ihre Verhältnisse gelebt. Häuser sind hypothekenbelastet, der Ehepartnern wird belogen, es gibt geheime Kreditkarten. Doch die Zeit vergeht und Leo kommt mit keiner Idee oder gar seinem Scheckbuch um die Ecke. „Das Nest“ ist ein ruhiges, unaufgeregtes Buch das von 4 verwöhnten Erwachsenen erzählt, alle über 40, aber nicht wirklich reif. Sie leben in New York und da gelten andere Gesetze. Man muss ein Haus haben, Eigentum, die Kinder müssen aufs richtige College. Reich sein bedeutet hier wirklich richtig reich zu sein. Die Plumbs wähnen sich am Rande der Armut, die hier relativ ist, wenn man sich zu diesem Zeitpunkt immerhin in der noblen Qyster-Bar treffen kann. Wer Geldprobleme hat, käme niemals auf die Idee, dort zu essen. Aber soweit denken die 4 gar nicht, denn sie sind einfach nicht gewohnt, so zu denken. Irgendwie war da immer der Fond, das Nest, das in der Ferne verlockend funkelte und das Ende aller Sorgen um den sozialen Stand versprach. Immobilien sind ein großes Thema in New York und in diesem Buch. Ein anderes großes Thema ist der Klatsch. Leo kam einst mit einer Internetzeitung, die von, teilweise auch bösartigem, Klatsch lebte. Das, was über einen geredet wird, ist von großer Wichtigkeit. Und so fährt Leo ein großer Schrecken in die Glieder, als er mit der Idee konfrontiert wird, das evtl ihn niemand mehr kennt nach seinem Abgang von der Zeitung und den vertrödelten Jahren an der Seite einer Shopping-Queen-Gattin. Alle 4 Geschwister sind egoistische, verwöhnte Jammerlappen. Ich hätte ihnen gerne mehr Sturzhöhe gegönnt zum Schluss, aber die Autorin hat fast so etwas wie ein Happy End im Hut. Mir kamen alle zu gut davon. Das Buch ist durchaus unterhaltsam und ich habe es gerne gelesen. Eine Menge Themen werden angesprochen, u.a. auch 9/11. Es dümpelt aber irgendwie vor sich hin, ist sehr amerikanisch, sehr spezifisch in seiner lokalen Problematik. Die Autorin zeichnet ihre fehlerhaften Figuren mit großer Zuneigung, die leider auf mich nicht wirklich übersprang. Mir waren sie alle zu selbstbezogen und oberflächlich. Mir hätte etwas mehr Zynismus gefallen, ein wenig mehr Realität, denn es endet doch sehr rosarot.

  3. Geschenk sagt:

    Die Autorin erzählt hier eine sehr ruhige, eher unaufregende Geschichte, in der es mir einfach viel zu viele Personen gab. Die Erzählstränge sind dabei einfach viel zu lang und werden mit der Zeit langweilig und uninteressant. Jede Person hat zwar ihre eigene Geschichte zu erzählen, aber irgendwie hat mich das nicht so richtig mitgenommen und irgendwie auch nicht interessiert. Am gesamten Roman fehlte der rote Faden. Ich hätte hier eine Geschichte erwartet, bei der sich der Fokus wirklich nur um „Das Nest“ dreht. Der Schreibstil ist relativ einfach, aber doch sehr weit ausholend, eine Orientierung am Wesentlichen hätte diesem Roman gut getan. So gab es leider Kapitel die mich interessiert und einige die mich weniger interessiert haben. Auch war es bei der Anzahl der Personen schwierig nicht den Faden zu verlieren, immer wieder musste neu geordnet und sortiert werden. Somit ist es leider eine Geschichte, die man lesen kann aber nicht unbedingt muss. Eine Erwähnung verdient allerdings noch das sehr schön gestaltete Cover, das mich sofort angesprochen hat.

  4. Geschenk sagt:

    Das Cover ist mit seinem hochwertigem Umschlag sehr ansprechend gestaltet und passt perfekt zum Titel des Buches. Der Vater von Leo, Melody, Jack und Bea hat für die 4 Geschwister einen Fond angelegt. Die Geschwister haben diesen Umstand bei ihrer Lebensplanung schon mit einkalkuliert. Der Fonds soll jedoch erst dann ausgezahlt werden, wenn das jüngste Geschwisterkind 40 Jahre alt wird. So will der Vater verhindern, das das Geld schon vorzeitig ausgegeben wird. Die Plumb Geschwister sind in ihrer Lebensplanung sehr unterschiedlich. Eines haben sie jedoch gemeinsam. Sie leiden alle unter Geldnot und warten sehnsüchtig auf ihr Erbe. Doch am Ende kommt alles anders als erwartet. Der Debütroman von Cynthia D‘ Aprix Sweeney hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist ansprechend. Der Roman wurde pfiffig und spritzig und mit Humor erzählt. Dadurch wurde die Geschichte auch nicht langweilig. Die Charaktere sind in ihrer Unterschiedlichkeit detailreich dargestellt und ich konnte sie mir gut vorstellen. Eine tolle Familiengeschichte mit Unterhaltungswert zu einem Thema, das jeden irgendwann mal betrifft

  5. Geschenk sagt:

    Nach dem Unfall von Leo, den er aus purer Selbstüberschätzung und reiner Vergnügungssucht verursacht hat, mussten dessen Folgen aus der vom Vater vor vielen Jahren angelegten Gemeinschaftskasse bezahlt werden, die eigentlich dazu gedacht war, am 40-sten Geburtstag von Melody, der Jüngsten der Familie Plumb, an alle vier Nachkommen in gleichen Teilen ausgezahlt zu werden. Die meisten Plumbs brauchen in der Finanzkrise frisches Geld, um die Konsequenzen ihrer wenig vorsichtigen Entscheidungen abwenden zu können. Um an ihre Anteile zu kommen, müssen sie eine für alle annehmbare Lösung finden. Die vier Plumb Kinder stellen eine Art Archetypen der heutigen amer. Gesellschaft dar: Der charismatische Leo, der nur an sich denkt und als Erstes eigene Vorteile gelten lässt. Angenehmes Leben auf Kosten anderer ist für ihn kein Problem, viel mehr der Fall von kluger Vorsorge und erfolgreicher Überzeugungsarbeit gegenüber seinen Gläubigern. Sein kleiner Bruder, Leo-Light in der Schule genannt, der nun das Geld dringend braucht und von der Gnade seines großen Bruders abhängt. Leo-Light hätte sich aber genauso verhalten, wäre er an Leos Stelle. Melodie, die Jüngste, die ein für sie zu teures Haus auf Pump gekauft hat. Nun weiß sie nicht, wie sie die Raten dafür abstottern soll, denn ohne das Geld vom Vater sind die Zahlungen gar nicht zu bewältigen, zumal auch College für die Töchter bald bezahlt werden soll. Da gibt es noch Bea, einst erfolgreiche Autorin, die seit paar Jahrzehnten keinen Roman mehr geschrieben hat. Diese Situation eignet sich bestens, um der Generation der heute 40-46 jähriger Großstädter in New York Spiegel vors Gesicht zu halten und zum Nachdenken über die Ursachen der selbst gemachten Krisen anzuregen. Die Autorin präsentiert insg. drei Generationen der Familie Plumb, die unterschiedlicher hätten nicht sein können. Anhand von dieser Familie ist bildhaft wie unterhaltsam gezeigt worden, wie es zu der Finanzkrise kommen konnte, welche Werte oder Abwesenheit dessen im Spiel waren, um die einen, die die Krise in Gang gesetzt hatten, ungeschoren davonkommen zu lassen und die anderen, die ihr ganzes Leben den Dollar zwei Mal umdrehen, bevor sie ihn ausgeben, für die Taten der Egomanen bezahlen und sonst alle Konsequenzen tragen zu lassen. Der Roman ist eine Gesellschaftssatire: witzig, toll beobachtet und meisterhaft erzählt. Die typischen Charakterzüge der Großstadtneurotiker wie die Scheinheiligkeit, Egomanie, Kaltherzigkeit usw. nimmt die Autorin gekonnt aufs Korn. Jedes Kapitel endet mit einem Cliffhänger und wechselt zu einer anderen Figur, bzw. zu einer weiteren Episode aus dem Leben der Mitglieder der Familie Plumb, auch zum Leos Unfallopfer und ihrer Familie, den Bekannten, etc., wodurch ein lebendiges Gemälde entsteht. Viele Themen sind gekonnt in den Erzählteppich eingewoben worden. Die Nachwirkungen der Immobilienkrise sind für Melody von großer Wichtigkeit. 9/11 ist anhand einer rührenden Geschichte zweier Liebenden präsent. Der Mann spielt im letzten Drittel eine Rolle, die weiter für spannende Momente sorgt und in einem rührenden Höhepunkt mündet. Auch das Thema Erwachsenwerden ist am Beispiel von Melodys Töchtern dabei. Alleinerziehende Mütter sind durch Stephanie, Leos langjährige on/off Freundin gut präsent, etc. Die Perspektiven wechseln sich, je nach dem aus welcher Sicht erzählt wird, was zweifelsohne eine Bereicherung darstellt. Die Autorin wagt sich auch an solche Themen wie Homo-Ehe und Kinderwunsch: Leos kleiner Bruder lebt mit seinem Ehemann seit 20 Jahren zusammen. Die lesbischen Neigungen einer von Melodys Töchtern sind auch dabei und, wie Jacks Geschichte, meisterhaft wie bewegend dargestellt worden. Die Aussage des Romans ist recht bodenständig, die auch zu der Geschichte insg. sehr gut passt. „Das Nest“ hat auf mich einen sehr guten, authentischen Eindruck gemacht. Er folgt keinem (!) bekannten Erfolgsmuster, ist spannend, klug und einfach nur schön. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und fühlte mich in der gesamten Länge bestens, auf gutem intellektuellem Niveau unterhalten. Fazit: Ein toller, sehr gut gelungener Familienroman. Überlebensgroße Figuren, toller Plot, meisterhaft erzählt. Ich habe mich für „Das Nest“ begeistert und kann es wärmstens weiterempfehlen. 5 von 5 möglichen Sternen.

  6. Geschenk sagt:

    „Das Nest“, das keines ist Matilda – der Auslöser dieses Romans ist noch unverdorben. So formuliert sie es nach dem schrecklichen Unfall so:“Ich kann nicht noch mehr verlangen, weil ich bekommen habe, was ich verdient habe“. In ihrer Unschuld erkennt sie Anstand und Grenzen. Die Geschwister Leo, Bea, Jack und Melody haben Wünsche, die sie durch das Geld eines Fonds,“das Nest“, der demnächst aufgeteilt werden soll, glauben, erfüllen zu können. Hochverschuldet, um einen Lebensstandard zu erhalten, den sie sich gedacht haben – getrieben von dem Anschein mithalten zu müssen:mehr Geld, mehr Status, mehr Lebensqualität, mehr als sie in ihrer Unvollkommenheit sind, das teure New York peitscht die Wünsche an. Nun kommt es anders als geplant und bringt die Geschwister in Bedrängnis. Dann der Verlust, die Endgültigkeit und das Neuordnen der Puzzlesteine. Die Protagonisten, die Geschwister, Bea, Leo, Jack und Melody begeben sich auf einen mühseligen Weg, begleitet von Lügen, Betrug, Sehnsucht Schmerz, Leichtigkeit und letztendlich Liebe– und wir begleiten sie. Wir erhalten einen Einblick in die Lebensart des heutigen New York, dessen mitunter irrwitzigen Facetten. Nach dem Höhepunkt und einer beginnneneden Einsicht und den daraus folgenden Lebensveränderungen aus Notwendigkeit, flacht die Geschichte nicht ab, sondern erfordert auch das eigene Nachdenken, die Reflektion bis zum bemerkenswerten Endspurt, bei dem eine beschädigte Rodinfigur – sind wir nicht alle versehrte Schätzchen – eine Rolle spielt Alles das, was auch wir, falls wir bürgerliche Leser sind, als Grenze zum Erträglichen erachten, kann ja im wahren Leben passieren – wir zittern, schaudern und durch den immer wieder als roten Faden durchziehenden Humor, können wir herzlich lachen ünd auf den Schaumkronen eines drohenden Gewitters dahinfliegen – das ist Lesevergnügen pur – klar gelenkt von dem spannungsreichen und bestens konstruiertem Aufbau dieses tollen Erstlingswerks.

  7. Geschenk sagt:

    Der Debütroman „Das Nest“ von Cynthia D‘Aprix Sweeney ist ein recht spannendes Werk über „Familienbande“, zerplatzte Träume und die Auseinandersetzung mit den wichtigen Inhalten des Lebens. 4 Geschwister, eine während derer Kindheit völlig überforderte Mutter und ein Vater, dessen früher Tod ein geplantes Erbe zunächst in weite Ferne rücken lässt. Die Geschichte wird schon durch die Cover-Gestaltung des Buches perfekt in Szene gesetzt. Die abgebildeten Vögel stehen für die 4 Hauptprotagonisten, 4 Geschwister, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Eine schwierige Kindheit und das erwartete, dann aber doch nicht eintretende Erbe zum 40. Geburtstag der jüngsten Schwester und die daraus entstehenden Konflikte unter den Geschwistern bilden das große Grundgerüst des Romans. Im Zentrum dessen stehen die zwischenmenschlichen Komponenten, Erwartungshaltungen und falschen Hoffnungen, die Zerbrechlichkeit von Familie und im Detail natürlich die fragilen Zusammengehörigkeitsgefühle der Geschwister. Hier zeigt die Autorin sehr großes Gespür für die Feinheiten. Der Schreibstil ist dabei durchweg eingängig und das Buch dadurch sehr gut zu lesen. Die Protagonisten wirken authentisch, wenn auch tatsächlich „bunt“. Der Roman bleibt meiner Meinung nach durchgehend subtil spannend und weist eine tolle atmosphärische Dichte auf. Einige Inhalte blieben für meinen Geschmack am Ende des Buches noch zu offen. Aber insgesamt liest sich der Roman sehr logisch und bleibt in sich stimmig. Mir persönlich gefielen besonders die Tiefgründigkeit, die „messerscharfe“ und doch leichte Aufarbeitung des Themas, wie auch der allgemeine Schreibstil der Autorin sehr gut und ich würde das Buch jederzeit weiterempfehlen! Ein schöner „Schmöker“ mit Tiefgang, deswegen 5 Sterne.

  8. Geschenk sagt:

    bzw. eine Heimat im Sinne von Geborgenheit und Rückhalt haben die vier Plumb-Kinder – zumindest auf dem Papier seit Ewigkeiten erwachsen – schon lange nicht mehr, wenn sie überhaupt je sowas hatten. Früh zu Halbwaisen geworden, hat sich ihre exzentrische, stets dem Alkohol zugeneigte Mutter doch eigentlich nur um sich selbst gekümmert. Und auch sonst, untereinander gab es stets wenig Halt: dafür waren und sind Leo, Bea, Jack und Melody einfach zu unterschiedlich. Doch über all die Jahre, durch alle Widrigkeiten hindurch, gab es immer etwas, woran sie sich festhalten konnten, nämlich das „Nest“ – einen erklecklichen Fond für alle vier, der ihnen offenstehen sollte, wenn Melody, die Jüngste von ihnen, ihren vierzigsten Geburtstag hinter sich hat, was zu Beginn dieses Buches nicht mehr lange dauern wird. Allerdings wird dieser Fond ausgerechnet von ihrer Mutter, der unzuverlässigsten Person unter der Sonne verwaltet und so erfüllt sie auch in diesem Falle nicht die Erwartungen aller. Denn Leo, der Älteste, gerät in eine Notsituation, in der sie ihm kurzerhand die gesamte Summe – mehrere Millionen – zur Verfügung stellt. Ein schwerer Schlag für die restlichen Geschwister, hatten sie doch schon alle mit dem Geld gerechnet. Und es teilweise bereits einkalkuliert in ihre Lebensplanung. Und nun? Wir lernen in diesem Roman alle vier Plumb-Geschwister und ihr jeweiliges Umfeld, ihre Familien kennen, es wird uns vorgeführt, was Familie NICHT sein sollte. Oder kann Leo das Geld rechtzeitig retournieren? Springen die anderen über ihren Schatten und helfen sich gegenseitig aus der Patsche? Lesen Sie selbst, es passiert so einiges Unvorhergesehene und sie werden Bekanntschaft mit einigen Charakteren der besonderen Art machen. Die Autorin Cynthia D’Aprix Sweeney hat einen klassischen Familienroman geschaffen und gleichzeitig etwas überraschend Neues. Wie in diesem Genre üblich, werden die Charaktere demaskiert und zeigen in der Krise ihr wahres Gesicht. Ebenso wie ihr Umfeld – in einigen Fällen entspricht dies den Erwartungen, die der Leser früh entwickelt, in anderen wird man total überrascht. Trotzdem – ich zumindest war durchgehend froh, am Rande zu stehen und nicht zu dieser Familie zu gehören, die etwas Gestörtes, etwas Zerstörendes an sich hat. Aber – haben das nicht alle Familien? Nun, ich würde sagen, definitiv nicht in diesem Ausmaß, wenn überhaupt. Das Buch liest sich ausgesprochen süffig, der Stil ist sowohl ausdrucksstark als auch unterhaltsam, die Charaktere gut gezeichnet. Einige wenige Male war ich ein bisschen enttäuscht von den inhaltlichen Entwicklungen – hier hätte es ein wenig mehr, da wieder etwas weniger sein dürfen. Doch das sind persönliche Wünsche, die ebenso auf meinen Lese- wie auch auf meinen Lebenserfahrungen fußen. Insgesamt ist dies ein spritziger, unterhaltsamer, teilweise auch erschütternder, ja schockierender, doch immer wieder auch humorvoller Roman über eine New Yorker Familie der Gegenwart. Eine brilliante Unterhaltung an dunklen Herbsttagen!

  9. Geschenk sagt:

    Wer Geschichten um große Familien mit überraschenden Wendungen und raffiniertem Schreibstil mag, wird „Das Nest“ lieben! Schon auf den ersten Seiten fiel mir immer wieder der gute Schreibstil der Autorin auf. Ich weiß leider bis heute nicht, woran genau er mich erinnert, auf jeden Fall habe ich den leicht ironischen Unterton beim Lesen sehr genossen. Das ist jedoch nicht der einzige Grund, warum die Geschichte um die Familie Plumb so gut erzählt ist: Die Autorin wechselt auf meisterhafte Weise von der Gegenwart in die Vergangenheit und wieder zurück. Bei vielen anderen Autoren merke ich, wie ich mir zwischendrin immer kurz die Frage stelle, ob wir uns gerade in der Gegenwart oder noch in der Vergangenheit befinden, bei Cynthia d’Aprix Sweeney war das jedoch immer glasklar. Ebenso überraschend gut waren die unterschiedlichen Perspektiven der Familienmitglieder erzählt. Darüber hinaus wurde auch aus Perspektiven von Nebenfiguren erzählt, die man zunächst gar nicht in die Geschichte einordnen konnte – erst am Ende ergab sich dann das stimmige Gesamtbild mit allen Charakteren. Die Autorin schafft es dabei auch, dass selbst Charaktere, die einem vermutlich im realen Leben unsympathisch wären, plötzlich sympathisch vorkommen, einfach weil jeder Charakter seine eigene Geschichte bekommen hat. In diesem Fall ist es tatsächlich auch der Schreibstil, der die Spannung aufrecht erhält, weil man neugierig ist, welche Figur als nächstes überraschend auftaucht und wie sie in die Geschichte passt. Darüber hinaus gibt es aber natürlich noch den roten Faden und die spannende Frage, ob sich die Familie am Ende zusammenreißen kann. Obwohl man ein Buch eigentlich wirklich nicht nach dem Äußeren beurteilen sollte und ich das normalerweise auch in keine Rezension reinschreibe, muss ich in diesem Fall aber sagen, dass das Buch wirklich so gut ist wie das tolle Cover schon suggeriert!

  10. Geschenk sagt:

    Inhalt: Melody, Jack, Bea und Leo sind Geschwister. Sie sind in ihren Vierzigern, stehen mitten im Leben und sie haben immer gewusst, sie würden eines Tages erben. Aber was, wenn die Erbschaft ausbleibt? Ein warmherziger, humorvoller und scharfsinniger Roman darüber, wie der Kampf ums Geld Lebensentwürfe und Familien durcheinanderbringen kann. Als Kinder haben sie einander geneckt, als Erwachsene verbindet die Geschwister Melody, Jack, Beatrice und Leo Plumb nur noch eine gemeinsame Erbschaft. Mitten in der Finanzkrise brauchen alle dringend Geld. Melody, Hausfrau und Mutter, wachsen die Ausgaben für ihr Vorstadthäuschen und die Collegegebühren ihrer Töchter über den Kopf. Antiquitätenhändler Jack hat hinter dem Rücken seines Ehemanns das Sommerhaus verpfändet. Beatrice, erfolglose Schriftstellerin, will endlich ihr Apartment vergrößern. Doch kurz bevor das Erbe ausbezahlt wird, verwendet ihre Mutter es, um Playboy Leo aus einer Notlage zu helfen. Unfreiwillig wiedervereint, müssen die Geschwister sich mit altem Groll und falschen Gewissheiten auseinandersetzen. Aber vor allem müssen sie irgendwo frisches Geld auftreiben … Aufmerksam auf das Buch wurde ich durch das doch recht ungewöhnliche Cover… aber ich muss gestehen, hätte eine Freundin mir das Buch nicht geliehen, ich hätte es vermutlich nicht gekauft um zu lesen. So bin ich um so mehr begeistert, denn das Buch war wirklich gut. Es hat mich sehr gut unterhalten und mir lustige Lesestunden bereitet. Ich kam direkt in die Geschichte rein, der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und das Thema auch. Alles in allem ein wirklich gelungenes Buch!

  11. Geschenk sagt:

    Die Plumbs sind eine Familie wie viele andere auch: Ausser der zufälligen Verwandtschaft hat man nur wenig gemeinsam und so beschränken sich die Zusammentreffen auf die eher seltenen Familienfeiern. Doch was die vier Geschwister verbindet, ist die Vorfreude auf das in Bälde auszuzahlende Erbe (das das Nest genannt wird): An Melodys 40. Geburtstag sollen alle 500.000 $ erhalten, die jede/r von ihnen teils schon seit Jahren fest verplant hat. Doch kurz vor diesem Termin verschuldet Leo, der Lebemann unter den Geschwistern, einen entsetzlichen Unfall und die Mutter der vier verwendet den Großteil des Geldes, um die Schäden so gering wie möglich zu halten. In dieser aussergewöhnlichen Situation finden sich die drei restlichen Geschwister zusammen, um einen Weg zu finden, doch noch an das Erbe zu gelangen. Denn Leo, der für sein verantwortungsloses Verhalten berühmt-berüchtigt ist, soll nicht ungeschoren davon kommen. ‚Das Nest‘ ist eine wirklich schöne und unterhaltsame Familiengeschichte mit überaus differenziert und liebevoll beschriebenen Charakteren. Schwarz-Weiß-Schemata gibt es praktisch nicht (sieht man von der Mutter ab, die aber nur eine Randfigur darstellt) und sämtliche Personen haben ihre guten wie auch schlechten Seiten, selbst der egoistisch-narzisstische Leo. Die Autorin schildert überzeugend und nachvollziehbar, wie Menschen ihr ganzes Dasein darauf ausrichten, in einer bestimmten Zeit einen bestimmten Geldbetrag in Händen zu halten. Aber als dieses scheinbar bald erreichte Ziel sich buchstäblich in Nichts auflöst, brechen ganze Lebensentwürfe zusammen. Doch statt dass die Welt ‚untergeht‘, kommt sich die Familie näher; es entstehen neue Möglichkeiten und manche/r muss feststellen: Es sind nicht die Schlechtesten 😉 Ein ebenso lesenswertes, amüsantes wie mutmachendes Buch, das jedoch mal wieder mit einem Klappentext versehen ist, den man auch weglassen könnte. Ja, die Geschwister müssen Geld auftreiben, aber diesen Antrieb empfand ich während des Lesen eher nebensächlich. Und auch das Bild der Autorin hat ein derart historisches Alter, dass die Aussagekraft gegen Null geht. Doch wer liest schon Klappentexte (ausser mir) 😉 ?

  12. Geschenk sagt:

    Die vier Plumb-Geschwister Leo, Jack, Bea und Melody haben eines gemeinsam: Sie leben zwar alle weit über ihre Verhältnisse, aber immer noch unter ihrem Niveau. Wie gut, dass es im Hintergrund einen Treuhand-Fonds (liebevoll „Das Nest“ genannt) gibt, denn der verstorbene Vater der vier eingerichtet hat und der an Melodys 40. Geburtstag zu gleichen Teilen an die Geschwister ausgezahlt werden soll. Leider macht Leo, der Erstgeborene, seinen Geschwistern einen Strich durch die Rechnung: er reitet sich in einen riesigen Schlamassel, der den Ruf der Plumbs gefährdet, was Mutter Francie dazu veranlasst, den Löwenanteil des Nests zur Ehrenrettung der Familie einzusetzen. Diese Entscheidung stellt vor allem Jack und Melody vor große Probleme… Cynthia D’Aprix Sweeney hat mich mit ihrem Debütroman begeistert, sie hat einen vielschichtigen Plot gebastelt, in dem die lebensnahe Zeichnung der vier Geschwister überzeugt. Ihr ist ein authentischer Familienroman gelungen, in dem der Leser zwischen den völlig unterschiedlichen Sichtweisen der Protagonisten ständig hin- und hergerissen ist. Ein richtiger Sympathieträger ist eigentlich nicht dabei: Leo, Jack, Bea und Melody haben einige negative Charaktereigenschaften, die in ihrer angespannten finanziellen Situation überdeutlich hervortreten. Dennoch kann man sich als Leser in ihre Lage versetzen und hinterfragt sich auch selbst, ob man in ihrer Situation tatsächlich anders reagieren würde. Daneben gibt es auch noch einige Randfiguren, die vor allem dazu dienen, die Protagonisten von außen zu betrachten, die aber dennoch ihre eigene Hintergrundgeschichte mitbringen. Da gibt es beispielsweise einen pensionierten Feuerwehrmann, der auf den Antiquitätenhändler Jack trifft; eine junge Latina, die für einen Fehler einen hohen Preis bezahlt hat; Leos On-/Off-Beziehung, die ihn bei sich einziehen lässt; oder auch den Herausgeber einen kleinen Literaturzeitschrift, der gleich mit mehreren Plumb-Geschwistern in Kontakt steht. Diese Figuren haben ihre eigenen Kapitel, in denen sie dem Leser immer wieder neue Erkenntnisse über die Plumbs präsentieren, aber auch ihre eigenen Geschichten erzählen, was dem Roman sehr viel Tiefe und Facettenreichtum verleiht. Die Autorin überzeugt aber nicht nur durch die gelungene Charakterzeichnung, sondern auch durch den Verlauf der Handlung, der durch die häufigen Perspektivwechsel und unerwarteten Wendungen das Interesse des Lesers durchgehend wachhält. Die komplexen Gefühlslagen werden dabei mal bissig, mal melancholisch, aber immer treffend und nachvollziehbar vor dem Leser ausgebreitet, was dazu führt, dass man jederzeit nah an den Figuren und nah am Geschehen ist. Ich versuche eigentlich, kein „Cover-Käufer“ zu sein (mal mehr, mal weniger erfolgreich), aber bei diesem Buch fand ich die Umschlaggestaltung schon auf den ersten Blick faszinierend – das Cover weckte sofort mein Interesse und ich wollte wissen, welche Art Geschichte sich dahinter verbirgt. Und nachdem ich diese Geschichte nun kenne, möchte ich dem Klett-Cotta-Verlag mein Kompliment für dieses wunderbare, treffende Cover aussprechen – es passt hervorragend zum Roman und ist sogar schöner und gelungener als das Cover der amerikanischen Originalausgabe. „Das Nest“ war definitiv eines meiner Lese-Highlights in diesem Jahr, und ich möchte dieses Buch allen Lesern ans Herz legen, die gerne Geschichten über Familien lesen – aber auch allen, die einfach meisterhaft erzählte Geschichten lesen möchten. Dieses erstaunliche Debüt macht Cynthia D’Aprix Sweeney zu einer Autorin, die man im Auge behalten sollte.

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