Das Joshua-Profil: Thriller: Sebastian Fitzek
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Das Joshua-Profil: Thriller: Sebastian Fitzek

Sebastian Fitzek – Das Joshua-Profil: Thriller jetzt kaufen. 301 Kundrezensionen und 4.0 Sterne. Belletristik / Kriminalromane

Pressestimmen

„[…]Es wäre unfair, zu viel von der Geschichte zu verraten, die an den Nerven zerrt, manchmal vor Spannung nicht zu ertragen ist und voller überraschender Wendungen steckt – besonders dann, wenn man gerade mal wieder aufatmen möchte.“ Frauke Kaberka und Hendrik Werner, Kurier am Sonntag, 08.11.2015

„Fitzek ist ein Könner, jeder Satz sagt einem das.“ Morgenpost am Sonntag, 01.11.2015

„Der Plot ist, wie stets bei Fitzek, klug konstruiert.“ Jobst-Ulrich Brand, Focus, 24.10.2015 — Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.

16 Antworten

  1. Geschenk sagt:

    Inhalt: Die Brüder Max und Cosmo sind grundverschieden. Max ist ein eher erfolgloser Schriftsteller und gesetzestreuer Bürger und Cosmo hingegen das absolute Gegenteil. Dieser sitzt in einer psychiatrischen Einrichtung unter Sicherheitsverwahrung. Max wird in ein paar Tagen ein sehr schreckliches Verbrechen begehen, zudem ein Mensch überhaupt fähig ist. Nur weiß er selber noch nichts davon, sondern nur die Menschen die ihn töten wollen, bevor es zu spät ist. Meine Meinung: Bisher kenne ich ja von Sebastian Fitzek nur „Der Nachtwandler“, aber ich kann jetzt schon soviel verraten dass es mir um Längen besser gefallen hat als „Das Joshua Profil“. Vielleicht liegt es auch daran, dass man die beiden recht schlecht miteinander vergleichen kann. Der Nachtwandler ist ja ein Psychothriller und diese Sparte von Thrillern sagt mir mehr zu. Dort herrscht immer eine recht beklemmende Stimmung. Beim Joshua Profil war ich in den ersten zwei dritteln des Buches sehr oft verlockt laut loszulachen weil ich es so witzig fand. Viel Spannung kam bei mir nicht auf wenn ich ehrlich bin, das kam erst sehr spät gegen Ende. Da muss ich zugeben, dass mich das Buch doch noch fesseln konnte, auch wenn es dann recht schnell zu Ende war. Was ich mir auch vorstellen könnte ist, dass es von Vorteil wäre „Die Blutschule“ von Max Rhode vorher zu lesen. Unter diesem Pseudonym hat ja Fitzek das Buch geschrieben, das von dem Hauptprotagonisten des Buchs stammt. Max Rhode ist als Schriftsteller nicht erfolgreich. Er lebt mit seiner Frau und Tochter in Berlin und ist gesetzestreu und vorbildlich. Sein Bruder Cosmo dagegen ist das genaue Gegenteil und wurde immer wieder wegen größeren Delikten verhaftet. Drogen waren sehr oft im Spiel, doch das schlimmste ist dass er pädophil ist. Im Moment sitzt er in einer psychiatrischen Einrichtung in Sicherheitsverwahrung. Doch Maxs Leben ändert sich von einer Sekunde auf die andere als er aus dem Krankenhaus einen ominösen Anruf bekommt. Ein ihm unbekannter Mann will ihn sofort sehen, denn er will ihn warnen. „Machen Sie sich nicht strafbar“, war alles was er ihm noch sagen konnte bevor er starb. Den Anfang habe ich noch ganz gut gefunden aber das Hochgefühl verging recht schnell. An sich ein interessantes Thema, aber ich hatte mir Spannung vom Anfang bis zum Ende gewünscht. Mir kam es eher wie eine Berg und Talfahrt vor, wobei sich das meiste im Tal abgespielt hat. Am meisten hat mich aber gestört, dass ich am Ende einen der Protagonisten auch noch sympathisch fand, obwohl ich das nicht sollte. Mein Fazit: Was gut angefangen hat, hat recht schnell seinen Reiz verloren und erst gegen Ende wiedergefunden, aber ich denke dass diese Buch auch nicht zu den besten des Autors gehört.

  2. Geschenk sagt:

    Zugegeben, ich habe immer hohe Erwartungen wenn ich ein Buch von Fitzek in der Hand habe. Das liegt vermutlich daran, dass ich alle seine Bücher gelesen und den Großteil dieser wirklich spitze fand. Allerdings, und dies tue ich sehr sehr ungern, muss ich seinem aktuellen Werk zwei Sterne um die Ohren hauen. Warum? Ganz einfach: Die Storyidee ist echt super und lädt zum Lesen ein. Jedoch kippt die Geschichte im Laufe des Romans und in der Mitte hatte ich das Gefühl gar nicht bis ans Ende zu kommen. Was am Anfang aufregend beginnt zieht sich dort wie ein Kaugummi. Zudem bin ich leider leider mit dem Protagonisten nicht warm geworden…. und mit seiner Tochter noch weniger. Ich empfand das Mädchen viel zu überzeichnet und extrem clever für ihr zartes Alter… Ich weiß nicht. Das Ende konnte das Werk dann nicht „retten“ und hat mich nicht wirklich überzeugt. Manchmal hatte ich das Gefühl, mit Fakten aus der Googlemaschine beworfen zu werden. Eigentlich tut das nicht Not. Herr Fitzek, ich mag Ihre Bücher, auch wenn diese mich nicht Belehren…

  3. Geschenk sagt:

    Ich vermisse den „alten“ Herrn Fitzek….anders kann ich es grad gar nicht schreiben. Ich habe bisher jedes Buch von Sebastian Fitzek gelesen regelrecht verschlungen, besonders „Der Augensammler“ & „Der Augenjäger“ hatten es mir angetan….. Zur Story von „Das Joshua Profil“ wurde ja nun inzwischen schon einiges geschrieben, ich muss wirklich gestehen ich habe mich einfach nur durchgequält. Es ist einfach nur langweilig, die Story an sich klang sehr interessant, aber im Verlauf der Geschichte verfällt Herr Fitzek oft in übertriebene Plauderei. Manchmal hatte ich das Gefühl, was nicht passt wird passend gemacht. Die Charaktere die früher außergewöhnlich gezeichnet waren & dem Leser im Gedächtnis blieben, sind in diesem Buch einfach irgendwie blass, uninteressant & nichtssagend. Ein Protagonist ist mir allerdings tatsächlich im Gedächtnis geblieben, der Anwalt „Toffi“, den fand ich richtig cool, leider waren diese Auftritte immer recht kurz. Ich finde es großartig, dass Herr Fitzek sich mit Themen auseinander setzt die den Leser tatsächlich zum Nachdenken anregen, auch ich habe, bevor ich diese Rezension geschrieben habe, nochmal ausführlich über das Buch nachgedacht. Gerade die Enthüllungen durch Edward Snowden, Big Data, Predictive Policing sind Themen die mich absolut interessieren & hier hat Herr Fitzek auch in meinen Augen eine Punktlandung hingelegt, die Umsetzung allerdings war mir wie gesagt viel zu konstruiert, irgendwie gar nicht in der Fitzek Manier die man bisher gewohnt war & die muss ich zugeben, vermiss ich sehr. Wo ist die Ermittlungsarbeit?, das „Leser an der Nase herumführen“?, das geheimnisvolle?, das bis zum Schluss spannend machen? Ich bin bisher immer regelrecht in Lobhudelei verfallen wenn ich von Fitzek Büchern erzählt habe, bei diesem Buch muss ich tatsächlich suchen um etwas zum Lobhudeln zu finden. Das Beste an dem Buch war für mich das Nachwort. Ich hoffe sehr, dass bald mal wieder ein Fitzek’scher Psychothriller erscheint, mit Gänsehaut-Feeling, falschen Spuren legen & vor allem Spannung!

  4. Geschenk sagt:

    So etwas ist mir ja bei Sebastian Fitzek noch nie passiert! Dass ich mich durch eines seiner Bücher regelrecht durchquälen musste. Ich habe für das Buch zwar nicht länger als eine Woche gebraucht, aber nur, weil ich dachte, dass es auf der nächste Seite dann endlich in alter Fitzek-Manier endlich losgeht. Aber irgendwie hab ich mich dieses Mal wohl leider geirrt. Max Rhode hat zusammen mit seiner Ehefrau die Fürsorge für ein Pflegekind namens Jola übernommen. Max ist erfolgloser Schriftsteller und ein gesetzestreuer Bürger. Sein Bruder Cosmo hingegen hat sich schon mehr zu Schulden kommen lassen in seinem Leben. Doch in wenigen Tagen soll Max eine entsetzliches Verbrechen begehen von dem er allerdings noch nichts weiß. Doch andere wollen das verhindern. So an sich dachte ich echt: WOW! Das kann ja nur wieder spannend werden. Ein erfolgloser Schriftsteller, der in einen Konflikt hineingerät, in dem niemand sein möchte. Eine komischer Kautz als Bruder, eine starke Tochter und noch fiesere Typen, die allen ans Leder wollen. Ich hab mich wieder total auf die Wendungen gefreut und all das anderen, was einen Fitzek eben für mich ausmacht. Nach den ersten 100 Seiten dachte ich noch: „Okay. Du hast ja noch gut 300 vor dir. Das wird schon noch.“ Doch leider wurde gar nichts – außer ich enttäuscht. Max Rhode ist so ein typisches Weichei, der aber dann natürlich in einer Extremsituation zum übelsten Draufgänger mutiert. Langweilig war er leider auch. Kim, seine Ehefrau, ja. Was die für eine Rolle gespielt hat, weiß ich leider auch nicht. Die Pflegetochter Jola soll 10 Jahre alt sein, benimmt sich aber wie eine 20-jährige. Ihr ganzes Verhalten war einfach nicht altersgemäß. Die hat ein Wissen, dass hab ich nicht mal ansatzweise mit 10 gehabt. Bruder Cosmo taucht auf, stiftet ein bisschen Verwirrung und spielt zwar in dem Roman mit, aber eine sehr große Rolle hat der jetzt auch nicht. Frida, die Arme, wird „entführt“ von Max und ist dann auf einmal voll drinnen im Geschehen, ob sie jetzt will oder nicht. Und dem Bösewicht James Edwards hab ich auch nicht richtig geglaubt. Da gab es schon viel bösere Typen in anderen Romanen. Auch die Handlung plätschert so langsam vor sich hin. Zu viele Zufälle. Irgendwann fand ich es dann einfach nur noch kurios. Keine unerwartete Wendungen, außer eine am Schluss, aber die hat das Steuer nun wirklich nicht herumgerissen. Nichts, was ich nicht schon mal irgendwo gelesen hätte und auch wirklich nichts neues. Hätte mir jemand das Buch in die Hand gedrückt ohne mir den Namen des Autors zu nennen, dann hätte ich gedacht, dass es jeder x-beliebige Autor hätte sein können, aber nicht ein Sebastian Fitzek. Und was mich eigentlich am meisten genervt hat, war die ständige Werbung in eigener Sache zu seinem anderen Buch, was er als Max Rhode geschrieben hat. Das fand ich ja fast schon unerhört aufdringlich! Ich weiß nicht, wie lange ich jetzt auf dieses Buch gewartet habe, aber so viel kann ich sagen: Die Wartezeit hat sich nicht gelohnt!

  5. Geschenk sagt:

    Hab „Das Joshua Profil“ zum Geburtstag bekommen und an 2 Tagen „weggelesen“. Das ist auch schon einer der (wenigen) positiven Aspekte: Wie bei fast allen Fitzek Thrillern (und ich hab sie alle gelesen) handelt es sich um einen schnellen, kurzweiligen Plot. Ohne lange Vorgeschichte nimmt die Handlung schnell fahrt auf – das unterscheidet „das Joshua Profil“ für mich z. b. positiv vom „Passagier 23“, das ich bis kurz vor Schluss eher zäh fand. Wie üblich kommt auch dieser Fitzek nicht ohne Verschwörungstheorie aus – das macht seine Thriller ja auch irgendwie aus. Insofern war ich über die ersten 2/3 des Buches auch durchaus ganz angetan. Dass es aber am Ende um … +++ ACHTUNG SPOILER +++ … Pre-Crime geht (sorry, aber das Thema war bereits nach „Minority Report“ komplett ausgelutscht) und wieder gleich die GANZ große Weltverschwörungstheorie (die 7 größten Nationen der Welt) sein musste, hat irgendwie alles kaputt gemacht. Die durchaus spannenden Aspekte, ob man Sympatien mit einem Pädophilen haben darf, inwiefern wir Dinge überhaupt selbst in der Hand haben oder sie uns durch unsere Sozialisation mitgegeben wurden und nicht zuletzt, wieviel Spuren wir gewollt und ungewollt im Netz hinterlassen und was man damit alles anstellen kann („ich habe doch nichts zu verbergen!“) sind für mich hinter einem Bild von Tom Cruise verblasst, den ich permanent vor Augen hatte, nachdem dieser Pre-Crime quatsch raus war. Schade!

  6. Geschenk sagt:

    Ich muss ehrlich sagen, dass ich den Klappentext erst gar nicht beachtet habe, sondern als ich sah, dass dieses Buch von Sebastian Fitzek ist, habe ich es mir direkt besorgt. (und kurze Zeit später sogar direkt gelesen) Ich bin ein großer Fitzek-Fan, auch wenn ich bisher noch nicht sooo viele seiner Bücher gelesen habe, aber keines war bisher ein Flop. Ok, wenn ich „die Blutschule“ mitzähle, die ich vor diesem gelesen habe, dann war das nicht sein bestes Buch und auch dieses hier kommt nicht so ganz an die anderen ran. Sehr schön fand ich, dass hier ein sehr aktuelles Thema bearbeitet wurde, ohne langweilig oder belehrend zu wirken. Und ganz besonders hat mit das Nachwort vom Autor selbst gefallen, in dem er sich, dieses Buch und seine anderen Bücher erklärt. (warum er schreibt, was er schreibt) Beim vorliegenden Thriller bin ich mir noch nicht ganz einig mit der Bewertung.. Zum einen überlege ich immer wieder: Ist es wirklich ein Thriller? Manchmal kam es mir eher wie ein besser gestellter Krimi vor, anfangs sogar wie ein normaler (Familien)Roman, aber im Endeffekt, wenn ich alle Punkte zusammennehme, dann kommt doch „Thriller“ heraus. Der Autor überrascht immer wieder mit unerwarteten Wendungen, aber manches wirkt auch zu unglaubwürdig, zu konstruiert. Auch sind die Charaktere für mich nicht immer passend. Ein Kind von 10 Jahren kommt eher wie ein pubertierender Teenager rüber. Einem Max Rhode wird alles angedichtet, was man so finden kann. Am Ende, als man denkt, die Geschichte ist nun vorbei, kommt doch nochmal ein Part, mit dem man nicht gerechnet hat, der aber auch wieder zu gewollt klingt. An manchen Stellen habe ich mir wirklich manchmal etwas weniger gewünscht. Ich habe „die Blutschule“ ja vorher gelesen und denke, dass es ein großes Plus ist, wenn man das Werk kennt. Es ist aber nicht zwingend erforderlich für das Verständnis der Handlung in „das Joshua-Profil“. Verglichen mit den Büchern, die ich bisher von Sebastian Fitzek gelesen habe, ist dies leider also ein etwas schwächeres und bekommt nicht die uneingeschränkte Leseempfehlung von mir. Ich kann dann wirklich eher die Psychothriller von ihm empfehlen.

  7. Geschenk sagt:

    Inhalt: Der erfolglose Schriftsteller Max ist ein gesetzestreuer Bürger. Anders als sein Bruder Cosmo, der in der Sicherheitsverwahrung einer psychiatrischen Anstalt sitzt, hat Max sich noch niemals im Leben etwas zuschulden kommen lassen. Doch in wenigen Tagen wird er eines der entsetzlichsten Verbrechen begehen, zu denen ein Mensch überhaupt fähig ist. Nur, dass er heute noch nichts davon weiß … im Gegensatz zu denen, die ihn töten wollen, bevor es zu spät ist. Meine Meinung: Predictive Policing – Verbrechen vorhersagen; den Täter schnappen, bevor er zuschlägt; wissen, wann und wo das nächste Mal ein Verbrechen geschieht. Klingt nach Zukunftsmusik – ist es aber nicht … Eines muss man Fitzek lassen: er hat ein Näschen für brisante, hochaktuelle Themen. Jetzt kommt das große „aber“: So interessant die Story „hinter“ der Story ist – bezogen auf predictive policing – so blass und doof sind die Figuren. Da ist der Schriftsteller Max Rode, der einen Bestseller geschrieben hat, „Die Blutschule“. Dass ein Schriftsteller eine Motor-Yacht wie selbstverständlich steuern und anlegen kann ist mir neu. Diese „Bonus-Features“, mit denen Fitzeks Protagonisten ausgestattet sind, sind mir bereits in „Passagier 23“ aufgefallen, wo sich die Hauptfigur mal eben mit dem HI-Virus infizieren ließ. Jola, die Pflegetochter von Max, kommt für ihre 10 Jahre etwas klugscheißend daher. Sie wirkt eher wie eine 18jährige, denn ein Kind. Auch hier wurde etwas dick aufgetragen. Seine Frau hingegen blieb mir etwas zu sehr im Hintergrund, hier hätte ich mir etwas mehr Input gewünscht, z. B. warum sie nicht mit … kann, warum sie tut was sie tut. Wenn ich dann so Sätze lese, wie z. B. „Jola lächelte matt, und die Sonnen strahlten noch wärmer.“, dann würde ich am liebsten laut schreiend davon laufen. Auch hatte Max für meinen Geschmack in vielen Situationen mehr Glück als Verstand. Zugute halten muss man ihm, dass die Geschichte trotzdem halbwegs spannend war und mit einer, naja, sagen wir mal überraschenden Wende daherkam. Was das Buch gerade so auf 3 Sterne gerettet hat. Fazit: eine einigermaßen passable Gänsehaut-Story mit viel zu dick aufgetragenen Figuren. Das beste am Buch war definitiv die etwas umfangreich geratene Danksagung. Diese gibt den ein oder anderen Denkanstoß. Und im Gegensatz zur Story kommt diese nicht überspannt daher.

  8. Geschenk sagt:

    Für mich als echten Fitzek-Fan das nunmehr zweite enttäuschende Buch in Folge. Zwar ein hochbrisantes Thema, doch der Funke ist bei mir leider einfach nicht übergesprungen. Sehr schade, ich hatte mir wirklich mehr erhofft.

  9. Geschenk sagt:

    Max Rhode, minder erfolgreicher Thrillerautor und Vater einer jungen Pflegetochter, bekommt einen seltsamen Anruf. Eine heisere Stimme befiehlt ihn in ein Krankenhaus in Berlin. Max kann seiner Neugierde nicht widerstehen und folgt der Anweisung. Hätte er das mal lieber gelassen, denn im Krankenhaus warten keine Antworten, sondern nur Prophezeiungen auf ihn. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, greift auch noch jemand seine Pflegetochter Jola an. Diese kommt mit dem Schrecken davon, doch Max sieht sich vielen Vorwürfen ausgesetzt. Wer hat es auf ihn abgesehen? Warum taucht sein Bruder Cosmo, der seit Jahren wegen seiner ungesunden Liebe zu Kindern weggesperrt ist, plötzlich wieder auf? Und wer, verdammt nochmal, ist Joshua? „Das Joshua-Profil“ ist der neuste Thriller aus der Feder von Sebastian Fitzek und hat mich wieder mal begeistert. Entgegen seinen Vorgängern, konnte mich dieses Werk sogar zum Weinen bringen, was mir bei solcher Art von Romanen äußert selten passiert. Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven und Personen erzählt. Zu Beginn kommt allein der Schriftsteller Max Rhode zu Wort. Nach und nach werden dann von einem auktorialen Erzähler auch die Erlebnisse von Jola, Frida, einer eher unbescholtenen Paketzustellerin und weiteren Personen berichtet. Trotz Perspektiven- und Figurenwechsel fand ich mich sehr schnell zurecht und hing an den Worten des Autors. Beim Lesen kam mir immer wieder der Verdacht, dass Sebastian Fitzek mehr mit Max Rhode gemeinsam hat, als es zunächst den Anschein erweckt. Der recht erfolglose Thrillerautor im Buch beschreibt sein Leben und Arbeiten sehr detailgenau, aber nicht unspannend. Ich konnte mir sehr gut vorstellen, wie schwer es für Max sein muss, neben einer erfolgreichen Frau sich selbst zu behaupten und dann auch noch für seine Familie da zu sein, wenn man eigentlich im Kopf gerade Opfer Nummer 425 um die Ecke bringt. Ich glaube, hier spricht Sebastian Fitzek vielen Kollegen der Branche aus der Seele. Die Story an sich ist spannend, fesselnd und nicht gut für die Fingernägel. Ich bin mit Max durch Berlin gehetzt, habe mich jagen und schlagen lassen und gerade, als ich dachte, ich könnte mal Luft holen, kam der Autor von hinten und briet mir noch eins über. Wow! Während des Lesens schob ich selbst den dringend notwendigen Gang ins Bad bis zum fast Unvermeidlichen hinaus, denn ich konnte einfach nicht aufhören. Dass ich dann auch noch Sympathie für Cosmo entwickelte, ja gar mit ihm weinte, schreibe ich ganz allein dem Können Fitzeks zu und verneige mich tief! Ich hatte bei der Lektüre das Gefühl, dass „Das Joshua-Profil“ Sebastians persönlichster Thriller ist. Mit Blick fürs Detail, mit einer ungeheuren Kraft und Sogwirkung und mit dem nötigen Gefühl für Grenzen zeigt der Autor, was es heißt, wenn man das Wohl seines Kindes über das eigene stellt. Ich bin immer noch fasziniert und geflasht, wie stark dieser Thriller geworden ist. Der Stil von Sebastian Fitzek ist sehr gut und flüssig zu lesen. Seine Erzählweise ist temporeich, fesselnd und wer denkt, er könne das Buch kapitelweise genießen, wird spätestens nach 3 Abschnitten eines besseren belehrt werden. Fazit: Fitzek at his best. Ich kann das Buch nur empfehlen!

  10. Geschenk sagt:

    Ich bin ein Thriller- und Fitzek- Fan und habe mich schon lange auf das Buch gefreut. Das Thema ist mal wieder sehr innovativ ( Predictive Policing), aber für sowas hat Fitzek ja einen „Riecher“ und spinnt ausgehend von der Realität gekonnt weiter. Trotzdem war ich etwas enttäuscht. Ein Zeichen ist bei mir, wenn ich ein Buch immer wieder weglege. Für mich war es etwas arg konstruiert und auch vorhersehbar. Wenn man Fitzek kennt, dann kennt man irgendwann wohl auch seine immer ähnliche Technik, die für mich mittlerweile durchschaubarer wird, vor allem was plötzliche Wendungen betrifft. Mit den Charakteren bin ich nicht richtig warm geworden, sie waren mir zu schablonenhaft. Das Stärkste fand ich das Nachwort, das ist ja bei Fitzek immer ein Schmankerl und hier besonders lesenswert. Ich würde Herrn Fitzek empfehlen, mal wieder einen „kleinen, feinen“ Psychothriller zu schreiben, ich denke an die Therapie oder den Seelenbrecher. Die waren einfach stark und fesselnd, eher kammerspielartig, klar im Aufbau, mit interessanten, berührenden Charakteren. Nicht immer höher, weiter, größer, komplexer, verwirrender …

  11. Geschenk sagt:

    Wie immer ein Fitzek Meisterwerk. Bisher hat mich noch nie ein Buch von Fitzek enttäscht und ich habe alle gelesen. Jedes mal aufs neue schafft er es Spannung von der ersten Seite an aufzubauen, wichtige Themen anzusprechen und einfach giniale Wendungen einzubauen. Auch das der Aufbau der Bücher, sprich die Bilder auf dem Cover oder die Beschaffenheit, immer etwas mit den Inhalt des Buches zutun haben finde ich einfach klasse !!! Egal mit welchem Buch von Fitzek kann man einfach nichts falsch machen jedes einzelne ist genial.

  12. Geschenk sagt:

    Nun also der neueste Fitzek. Nach dem katastrophalen Passagier 23 dachte ich mir, es könne ja nur noch bergauf gehen. Wirklich. Zusammengepanschter konnte der Nachfolger nicht werden, und das wurde er auch zum Glück nicht. Jedoch macht sich m.E. fast schon ein literarischer Identitätsverlust bemerkbar. Bin ich der einzige, der es sieht oder richtet der Verlag einen unserer bisher besten Psycho-Thriller Autoren geradezu hin? Zum Inhalt wurde schon viel gesagt und auch ich kann nur folgendes feststellen: Es wirkt zumindest nicht so hanebüchen wie der Passagier 23. Und das Thema an sich ist auch gar nicht mal so verkehrt: Predictive Policing. Schon mal gehört? Ja, richtig Minority Report war glaube ich die erste ernstzunehmende Verfilmung mit diesem Themenkomplex. Hervorragend, mit Tom Cruise in der Hauptrolle. Wenn noch nicht gesehen, unbedingt nachholen. Aber zurück zum Buch: Im Berlin der Gegenwart wird der erfolglose Schriftsteller Max Rhode Opfer einer Verschwörung und stolpert unwissend in das Netz eines Programms, das es ermöglicht, anhand von Internetdaten ein Risiko für eine Straftat zu kalkulieren. Ob er wirklich dazu in der Lage wäre, das wird in gewohnter Fitzek-Manier offen gelassen. Hilfe erhält Hr. Rhode durch seine beiden Side-Kicks, seinem Bruder Cosmo und Frida, einer Paketzustellerin, die in das ganze eher zufällig hineinstolpert. Das Wort „zufällig“ wird irgendwie in Fitzeks neuesten Werken ganz groß geschrieben, denn auch hier kommt es zu bestimmten „Zufällen“ ohne die die Geschichte wohl nach 20 Seiten vorbei wäre. Etwa wie oft die entführte Pflegetochter Jola dem Tod von der Schippe springt. Ich weiß das Stilmittel der kurzen Kapitel und Cliffhanger eigentlich zu schätzen. Doch dieses STILMITTEL sollte doch nicht zum Selbstzweck werden. Hr. Fitzek benutzt es dermaßen oft, dass man irgendwann desensibilisiert und abgestumpft dagegen ist. Die Folge: Man weiß, dass auf der nächsten Seite sowieso der Hauptfigur nichts geschehen wird, da der x-te Zufall eintritt, der den Helden wie durch ein Wunder retten wird. Hatten wir das nicht schon beim Passagier 23? Größter Kritikpunkt ist allerdings die permanente Werbung für das Buch „Die Blutschule“, sozusagen ein Buch im Buch. Sie verstehen? Was als ganz clevere Idee klappen könnte, wenn subtiler ausgelegt, wird einem ständig penetrant vorgehalten. Dass es als das erfolgreichste und tiefgehendste, weil auf tiefste persönlich erlebte Ereignisse basierend, bezeichnet wird, wirkt nur umso penetranter. Die Tragik um den Bruder Cosmo, der sich wegen seiner pädophilen Neigung das Leben verbaut hat, konnte ich nicht nachvollziehen. Die Charaktere wirkten leider eher zweckmäßig als wirklich tiefgehend. Dass hier versucht wird, „reale“ Sprache zu verwenden, damit es authentischer wirkt, ist eigentlich eine gute Idee. Hier jedoch wirkte es teils sehr deplaziert und äußerst ausgereizt. DIE SZENE IM WALD Ja es gibt einen längeren Überlebenskampf im Wald. Subjekt ist hier das kleine 10-Jährige Mädchen Jola. Mal überlegen: Überlebenskampf im Wald mit einem kleinen Mädchen als Protagonist. Ich gebe zu, es fühlte sich sehr nach dem Roman „Das Mädchen“ von Stephen King an. Der einzige Unterschied war, dass in letzterem die Wildnis wirklich bedrohlich wirkte, jedoch bei Fitzek die längere Szene durch die vielen Cliffhanger und kurzen Kapiteln so dermaßen „durchstilisiert“ wurde, dass die Spannung sichtlich abfiel. FAZIT: Ich bin eigentlich ein Fitzek-Fan der ersten Stunde. Und Sternstunden hatte er wirklich viele: Die Therapie gehört in jedes Repertoire der Psycho-Thriller. Doch was in der letzten Zeit von ihm abgeliefert wurde, wirkt wie eine gesichtslose Masse aus Thriller-Elementen und Stilmitteln. Steht Hr. Fitzek unter Zeitdruck? Ist er vertraglich dazu angehalten, jedes Jahr mindestens 2 Bücher herauszubringen? Ich würde ihm, so leid es mir tut, eine Schaffenspause wünschen. Wirklich, ein Come-Back nach einem Jahr mit einem neuen Konzept, meinetwegen in der Art von „Die Therapie“, und ich bin der erste, der vor dem nächsten Buchhändler übernachtet, um ein Exemplar zu ergattern.

  13. Geschenk sagt:

    Nach dem einmaligen Erfolg seines Debütromans „Die Blutschule“ ist Max Rhode ein erfolgloser Autor. Seine Frau Kim ist als Pilotin viel unterwegs, so das Max sich überwiegend alleine um die Pflegetochter Jola kümmert. Eines Tages kommt das Jugendamt und will ihm Jola wegnehmen, um sie ihren leiblichen Eltern zurück zu geben. Max ergreift gemeinsam mit Jola die Flucht, auf der sie in einen Verkehrsunfall geraten. Als Max im Krankenhaus aufwacht, ist Jola spurlos verschwunden und niemand glaubt ihm. Einzig sein Bruder Cosmo, der wegen seiner pädophilen Vergangenheit in einer geschlossenen Anstalt sitzt, scheint ihm nun noch helfen zu können. Die Spannung wird in diesem Thriller gut aufgebaut, so das man das Buch nicht aus der Hand legen mag. Es gibt ständig neue Wendungen, mit denen ich so überhaupt nicht gerechnet hätte. Die Charaktere sind gut beschrieben und man kann sich gut in die Geschichte hinein versetzen. Allerdings gab es so einige Szenen bei denen ich mir dachte, das kann so niemals passieren. Natürlich ist so ein Thriller immer reine Fiktion aber hier war es mir stellenweise doch etwas zu viel. Mich nervt es auch in Filmen immer wenn Actionhelden eine tödliche Situation nach der nächsten überleben und genauso war es auch hier. Dafür ziehe ich einen Stern ab. Alles in allem ist dieser Thriller aber empfehlenswert und ein „Muss“ für jeden Sebastian Fitzek Fan. 4 Sterne von mir.

  14. Geschenk sagt:

    An sich ist die Geschichte / Erzählung ganz gut. Mir hat jedoch die Erzähler Stimme nicht gefallen. Ich denke wenn man das Buch selbst liest kommt es durchaus besser rüber als es vorgelesen zu bekommen.

  15. Geschenk sagt:

    Das Buch lässt sich gut lesen, bleibt spannend bis zum Schluss. Immer wieder gerne, ein Buch von Sebastian Fitzek zu lesen.

  16. Geschenk sagt:

    Ich mag einfach die Art und Weise, wie Sebastian Fitzek mit den theoretischen Möglichkeiten, die aus der heutigen digitalen Vernetzung entstehen könnten, spielt. So weit hergeholt ist die Vorstellung von Daten Missbrauch nicht, sei es nun durch staatliche Behörden oder private Unternehmen oder Organisationen. Vielleicht hilft dieser Thriller dem einen oder anderen, seinen Umgang mit den eigenen Daten zu hinterfragen und etwas kritischer diesbezüglich zu werden.

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