Carrera 20030188 – Digital 132 GT Championship
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Carrera 20030188 – Digital 132 GT Championship

Spielzeug: Carrera 20030188 – Digital 132 GT Championship.

Produktbeschreibung

Das digitale Rennbahnsystem im Maßstab 1:24 mit detailgetreuen Fahrzeugen im Maßstab 1:32. Die Spurwechselmöglichkeit in den Weichen, das taktische Überholen und ein Rennen mit bis zu 6 Fahrzeugen gleichzeitig garantieren echtes Rennsport-Feeling für Zuhause. Inklusive kabelloser Handregler. Ab 8 Jahren. Streckenlänge: 7,6m Aufbaumaße: 300 x 200 cm Verpackungsinhalt: – Mercedes-AMG GT3 – Audi R8 LMS „Audi Sport Team“ – CONTROL UNIT, 2 WIRELESS Handregler, Doppelweiche, – Kurven, Geraden, Leitplanken, Stützen

Achtung: verschluckbare Kleinteile – für Kinder unter 3 Jahren nicht geeignet.


Produktbeschreibung des Herstellers


Carrera DIGITAL 132 Mercedes-AMG GT3 „No.16“

12 Antworten

  1. Geschenk sagt:

    Als Kinder hatten weder mein Bruder noch ich eine Carrera-Bahn, so dass wir auf die Gnade von Freunden angewiesen waren, wenn wir damit spielen wollten. Umso mehr habe ich mich auf diese Bahn gefreut. Für den Aufbau und die erste Inbetriebnahme habe ich ungefähr eine Stunde benötigt. Zwar waren alle Bahnstücke ohne Beschädigungen oder Fehler, aber die Verbindungen sehen nicht allzu stabil aus, so dass die Stücke vorsichtig zusammengesteckt werden sollten. Die Autos überzeugen durch ihre Detailtreue. Allerdings ist bereits beim ersten Aus-der-Kurve-Fliegen meinem Fahrzeug der Außenspiegel abgefallen. Zum Glück habe ich dies schnell gemerkt, den Spiegel gefunden und sofort wieder aufstecken können. Eine schöne Spielerei sind die Vorder- und Rückleuchten, die aus- und angeschaltet werden können. Wer alleine spielt, kann das Autonomous Car (oder auch Ghost Car) nutzen. Damit fährt das programmierte Fahrzeug auf Bahn seine Runden und das eigene Rennauto kann dagegen antreten. Die Grundgeschwindigkeit und das Bremsverhalten der Fahrzeuge lassen sich jeweils in zehn Stufen einstellen. Dadurch lässt sich bei unterschiedlich erfahrenen Gegnern ein wenig die Chancengleichheit erhöhen. Um weitere Optionen nutzen zu können, sind Zusatzmodule erforderlich, wie z.B. die Pit Lane oder die Pit Stop Lane. Dort können die Fahrzeuge aufgetankt werden. Ein leerer Tank ist natürlich zu vermeiden, wobei auch die Tankfüllung einen Einfluss auf das Fahrverhalten hat. Bei diesem Paket sind zwei Autos dabei, wobei auf bis zu sechs Fahrzeuge aufgestockt werden kann. Dank der zugehörigen Digitalweiche ist es möglich, die Spur zu wechseln, was für einen zusätzlichen Kick sorgt. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Parkett nur bedingt eine ideale Unterlage für die Bahnstrecke ist. Die Pfeiler, mit denen Teile der Strecke nach oben gestützt werden, stehen nicht sehr stabil und rutschen gerne etwas über den Boden.

  2. Geschenk sagt:

    Carrerabahnen begeistern nicht nur kleine Jungs, sondern auch gestandene Männer. Mit diesem Set erhält man eine gute Grundausstattung, die sich erweitern lässt. Die Strecke ist aufgebaut schon recht groß (3 m x 2 m/ 7,6m Streckenlänge) und vermittelt guten Fahrspaß mit rasanten Kurven und Überkreuzung der Fahrbahnen (Brücke). Die Digital 132 ist besser von der Ausstattung her als GO / Carrera Evolution oder Digital 143 und bietet eine große Auswahl an spannenden Autos vom Lamborghini bis zum Ford Mustang. Ein Highlight sind die beiden Rennwagen (roter Audi R8 LMS „Audi Sport Team“ und silberner Mercedes-AMG GT3). Beide Autos sehen realistisch aus, Spiegel, Spoiler, Aufkleber, Antenne, Scheibenwischer… sind detailgetreu ausgearbeitet und am eindrucksvollsten ist die Beleuchtung der Scheinwerfer/Rücklichter. Das Licht lässt sich ein-/ausschalten und auch die Bremslichter funktionieren. Als Frau habe ich es normalerweise nicht so mit Autorennen, aber das Rennfieber hat dann sogar mich gepackt, schon allein weil ich die Beleuchtung der Rennwagen so genial finde. Die Autos haben hinten Magneten, so dass sie gute Bodenhaftung haben und nicht ganz so schnell aus der Spur fliegen, obwohl sie ein richtig gutes Tempo erreichen. An einer Stelle ist eine Weiche, so dass rasante Spurwechsel und überholen möglich ist. Die beiden Controller sind mit Akkus ausgestattet, die an der Bahn aufgeladen werden können. Es sind bis zu 6 Fahrer möglich, Topspeed lässt sich je Auto programmieren, Tankinhalt und Bremskraft einstellen. Leider war bei unserer Bahn eine Schiene defekt, da wurde bei der Produktion eine Metallführung vergessen, so dass wir 2 Schienen entfernen mussten, damit die Bahn überhaupt in Betrieb genommen werden konnte. Bei einer anderen Schiene riss der Kunststoff beim Zusammenstecken an der Seite ein. Solche Pannen an Heiligabend wären natürlich unschön und lassen etwas an der Qualität zweifeln, ansonsten funktionierte aber alles gut. Nach einer Mail an den Support wurde das Schienen-Problem auch behoben und ein paar Tage später trafen 2 neue Schienen ein. Die Controller lassen sich leicht verbinden und sind wireless, es hängt also kein Kabel herum und man kann sich frei bewegen. Hin und wieder gibt es mal Probleme, dass die Scheinwerfer nicht mehr leuchten sondern stattdessen Dauerblinken. Beim Mercedes fällt schnell mal der Spoiler ab, wenn er aus der Bahn fällt, aber insgesamt ist es eine spannende Rennstrecke, mit der man viel Spaß haben kann und die sich auch gut erweitern lässt.

  3. Geschenk sagt:

    Vorab eine Bestätigung an die Beurteilung der Dame, die sagt, dass eine Carrera nicht nur junge Menschen anspricht. Auch ich bin ihr „fast“ verfallen. Eigentlich als Geschenk gedacht, überlege ich ernsthaft, die Carrera Bahn in meinem Keller fest zu installieren. Ich gebe der Dame auch in ihrer Beurteilung bezüglich der Detailfreude, die in die Entwicklung der Rennfahrzeuge gelegt wurde Recht. Beleuchtung, Tempobegrenzung oder Erhöhung als Option sind ebenfalls klasse. Hier haben die Ingenieure etwas zu Ende gedacht. Hoffentlich liest dieses nicht das Christkind, denn dann müsste ich die Bahn doch weiterreichen. 🙂

  4. Geschenk sagt:

    Diese Art der Carrerabahn ist wirklich Neuland für uns gewesen. Bisher hatten wir Bahnen mit Loopings und deutlichen kleineren und leichteren Autos, daher war ich etwas skeptisch, ob uns diese Bahn wirklich gefallen würde. Es handelt sich hierbei um eine Rennbahn mit 2 Fahrzeugen (rot und blau) im Maßstab 1:32 und die Bahn hat eine Länge von 7,6 Meter. Wir haben unsere Bahn im Dachgeschoss aufgebaut, wo noch ein Raum leer stand. Gott sei dank muss ich sagen. Denn der Aufbau der Bahn hat ca. 1 Stunde gedauert und die Bahn ist mir ihren 2×3 Meter wirklich nicht klein. Ich kannte noch eine Carrerabahn mit Controller am Kabel. Bei dieser Bahn gibt es nun kabellose Wireless Controller und man kann bis zu 6 Autos teilnehmen lassen. Hierbei ist es zudem möglich, dass man den Ghost Modus programmiert und man fährt gegen ein Computergesteurtes Auto. Die Schnelligkeit der Autos kann man auch varrieren. Der Preis ist nicht gerade günstig, aber für diese ganzen Features was die Bahn anbietet und die Erweiterungen, die man dazu kaufen kann, wie zb. mehr Fahrzeuge oder mehr Streckenteile, lohnt sich das Geld. Denn alleine die Größe der Bahn überzeugt mich.

  5. Geschenk sagt:

    Eigentlich das perfekte Geschenk für ein Kind, doch ich kam leider nie in den Genuß. Bis jetzt! Diese Carrera-Bahn ist echt super und jederzeit erweiterbar. Schnell aufgebaut und absoluter Spaß. Finde es gerade für Einsteiger optimal, da man jederzeit etwas dazu kaufen kann und somit seinem Hobby frönen 🙂 Selbstverständlich ist man auch heute noch mit diesem Artikel bei Kids ganz vorne mit dabei.

  6. Geschenk sagt:

    Über die technisches Details dieser tollen Anlage ist schon viel geschrieben worden. Da kann ich nichts mehr ergänzen. Ich nähere mich jetzt in meiner Bewertung als total subjektiver Laie. 1. Wenn man die Anlage aufbaut, stellt man fest „Donnerwetter, da brauche ich aber verdammt viel Platz für den Aufbau“. In der Tat braucht man 200 x 300 cm Platz. 2. Der Aufbau ist zwar einfach und funktioniert gut. Die Anlage „nur mal eben aufbauen“ um ein paar Stunden zu spielen => das überlegt man sich auf Grund des Zeitaufwandes doch. 3. Wenn man, so wie ich, in der „LEGO-Welt“ groß geworden ist, vermisst man etwas die Variationsmöglichkeiten beim Aufbau und fehlende Features, die für mehr Stimmung sorgen, z.B. Tribünen mit Zuschauern, Fahrerboxen etc.. Hier und da ein Modellpüppchen. 4. Es gilt wirklich nur: Aufbauen – Fahren – Abbauen (oder aufgebaut stehen lassen) 5. Das Fahren und vor allen Dingen die Wettrennen in ihren verschiedenen Variationen machen riesigen Spaß. Und man muss wirklich Fahrerfahrungen sammeln, bevor man mit seinen Fahrergebnissen zufrieden ist. Die Elektronik funktioniert perfekt und da man auch im normalen Leben beim Autofahren aus der Kurve fliegt, wenn man zu schnell fährt, warum nicht auch auf dieser Rennbahn 6. Die Detailtreue der beiden dazu gehörenden Rennwagen begeistern in den Details und sind sehr schön Fazit Toll für den Technikinteressierten, der auch im „normalen“ Leben Spaß an Autos und vor allen schnellen Autos hat. Eher ein Spielzeug für Erwachsene und deutlich ältere Kinder oder Jugendliche, die Spaß daran haben, an ihrem Fahrstil zu „feilen“ Leute, die Kreativität und Spaß beim Auf- und Zusammenbau suchen, sind mit anderen Sachen (zum Beispiel mit den 4 Buchstaben aus Dänemark) besser aufgehoben Der Preis übrigens mag für die Aufmachung und den Lieferumfang wohl gerechtfertigt sein, ist aber für sich allein gesehen doch recht hoch. Da werden sich viele den Kauf dieser Carrera-Bahn doppelt überlegen.

  7. Geschenk sagt:

    Das Paket ist wirklich schwer und die enthaltenen Bauteile und Fahrzeuge sind überwiegend hochwertig und sehr gut ausgearbeitet. Vor allem die beiden vorhandenen Fahrzeuge Mercedes-AMG GT3 und Audi R8 überzeugen mit ihrem Detailgrad. Weitere Modelle können erworben werden – das beginnt bei günstigen Formel 1 Boliden und geht bis in den 3 stelligen Euro Bereich hoch für besonders schmucke Rennwagen von Mercedes, Porsche & Co. Auch gibt es einige Zusatzsets mit Engstellen, zusätzlichen Weichen und Pitlanes. Wem also die rund 3m x 2m nicht reichen, kann problemlos erweitern und verbessern. Allerdings gibt es für die 132er Serie aktuell noch weniger Ausbauprodukte als beispielsweise für Carrera GO Reihe – ich hoffe, hier wird noch nachgebessert und Schikanen, echte Weichen und Spurwechselkurven halten Einzug in die Verkaufsregale. Mit der Carrera Bahn meiner Jugend hat diese hier nur noch wenig zu tun. Zwar entspricht die Streckenführung immer noch einer (leicht verschobenen) acht, aber alles wirkt realer und mehr einem echten Rennkurs angelehnt. Aufgrund der hohen Zahl von Streckenplatten kann auch auf eine echte acht verzichtet und der Kurs variiert werden. Die Platten lassen sich gut aneinander befestigen und halten stabil. Das Plastik zeigte keine Beschädigungen, auch nicht nach mehreren Umbaumaßnahmen an der Streckenführung. Die Fahrzeuge weisen vorn und hinten Beleuchtung auf, die allerdings manchmal zu flackern beginnt. Bei abgedunkeltem Zimmer macht das Fahren so noch mal eine Ecke mehr Spaß – einfach klasse. Die Geschwindigkeitsregler kommen ohne Kabel aus und ermöglichen so bis zu 6 Fahrzeuge gleichzeitig auf der Bahn (lt. Anleitung, kann nicht getestet werden) ohne zu Kabelwirrwarr zu führen. Das Starter Set von Carrera weiß total zu begeistern. Allerdings – und über diesen Kritikpunkt habe ich länger nachgedacht, bleibe aber dabei – ist der hier angedachte Preis von über 300€ meines Erachtens bei aller Güte deutlich zu hoch gegriffen. Im Vergleich zur Bahn meiner Jugend hat sich die Qualität verdoppelt, die Summe auf dem Preisschild aber versiebenfacht. Das angedachte Alter mit 15 Jahren + zeigt auch, dass hier von Spielzeug kaum noch geredet werden kann und offensichtlich beinahe so viel Verantwortungsbewusstsein erwartet wird, wie für die Stimmenabgabe bei einer Kommunalwahl.

  8. Geschenk sagt:

    Also ich wollte als Kind immer eine eigene Carrera Bahn haben, musste mich aber damit begnügen, bei meinem Cousin mitspielen zu dürfen. Wir haben oft stundenlang gegeneinander gespielt. Es war eine wahre Wonne. Heute, ca. 25 Jahre später, habe ich eine eigene Carrera Bahn – und sie ist auch noch breiter, größer, digital und wireless. Es ist echt der Hammer. Ich kann mich den positiven Rezensionen meiner Vorrezensenten erst einmal nur anschließen. Selbst meine 3 einhalb jährige Tochter konnte mit mir spielen, weil man die Gesamtgeschwindigkeit der Fahrzeuge so weit drosseln kann, dass man selbst bei Vollgas nicht aus den Kurven fliegt. Die Anleitung ist gut, wenn auch etwas klein bebildert. Aber da der Aufbau keine große Schwierigkeit darstellt, ausreichend. Es gibt nur einen Punkt, der für mich so gravierend ist, dass er mir einen Sterne-Abzug wert ist: die Akkus, die man vor dem ersten Fahren in die Controller einsetzen muss, sehen notdürftig zusammen gelötet aus. Außerdem ist der filigrane Stecker, mit dem der Akku mit dem Controller verbunden wird, eine Frechheit. Das schreit nach Ausfällen und Nachkäufen. Bis jetzt ist da nichts passiert, aber mit heutiger Technik wäre so ein merkwürdiger „Akku“ nicht nötig. Ansonsten kann ich nur anmerken: Spielspaß pur. Weitere Fahrzeuge werden definitiv zugekauft.

  9. Geschenk sagt:

    Jedes Jahr im Dezember sieht man ratlose Eltern oder Großeltern vor den zahllosen bunten Carrera-Schachteln stehen. Uns ging es damals genauso, deshalb hier mein Versuch etwas Hilfestellung und Orientierung bei der Auswahl bzw. Kaufentscheidung zu geben. **************************************************************************************************** Worüber man sich aber auf jeden Fall beim Einstieg in die Carrera-Welt von vornherein klar sein sollte: der Kauf einer Grundpackung ist meist nur der Anfang der Geschichte, das ist wie mit den Märklin-Eisenbahn-Grundsets die jedes Jahr zu Weihnachten bei den Discountern angeboten werden. Mit dem was man da gekauft hat ist man leider nur sehr kurz zufrieden, weil es auf die Dauer schnell eintönig wird eine kurze und langweilige Bahn immer im Kreis herum zu befahren. Also muß man noch mehr Geld für Erweiterungen in die Hand nehmen um zu vermeiden daß das Grundset schon 3 Tage nach Weihnachten im Keller verstaubt. Das ist seitens der Hersteller aber auch so vorgesehen, Stichwort „Folgegeschäft“, da wird dann erst richtig Geld verdient. Apropos Discounter: dort gibt es zu Weihnachten oft diese NoName-Superbillig-Rennbahnen, unser Kind bekam vor 3 Jahren von der Verwandschaft so ein Set geschenkt. Das Teil wurde noch vor Silvester wieder zurückgebracht, das war der Reinfall des Jahres, ich habe selten so einen unbespielbaren fabrikfrischen Müll gesehen. Man erwirbt hier uralte, sterbenslangweilige und primitivste Analogtechnik die in keinster Weise erweiterbar ist, bevor man für so was Geld ausgibt würde ich lieber ein kleines Feuerchen mit den Geldscheinen machen oder die Knete spenden. ****************************************************************************************************************** Man(n) kennt Carrera oft noch aus der eigenen Jugend, denkt an die fast unkaputtbaren, schlichten, soliden und gußeisernen Wagen mit den federnd gelagerten Kupferblech-Schleifern und die Schienen mit dem 3-Leitersystem. Alles war noch „Made in Germany“ und kostete daher richtig Geld. Zubehör gab es relativ wenig und die analoge Bahn wurde sehr schnell sehr langweilig wenn man immer nur auf der kurzen Standard-8 (ohne Überholmöglichkeit) aus der Grundpackung seine Runden drehte. Heute dagegen gibt es etliche Rennbahnsysteme mit dem bekannten Carrera-Schriftzug drauf: Carrera GO Carrera Digital 143 Carrera Evolution Carrera Digital 132 Carrera Digital 124 (Diese Reihenfolge ist preislich von „billig“ nach „teuer“ aufsteigend sortiert). Alle modernen Carrera-Varianten sind seit ca. 1999 komplett „Made in China“, „Made in Germany“ gibt es hier schon lange nicht mehr. Die wesentlichen Unterschiede sind wie folgt: Carrera GO: ———– -max. 2 Fahrer möglich Das ist eine kleine Welt für sich, praktisch mit nichts aus den größeren Baureihen kombinierbar, die kleine Einsteigerbahn mit kleinen Autos für kleine Kinder für den kleinen Preis. Die Schienen sind lediglich rd. 11cm breit, also ca. die Hälfte der großen Carrera-Bahnen. Die Wagen passen in der Breite gerade noch so auf die Bahn, es geht also wirklich sehr eng zu beim Rennen. Man kann keine Höchstgeschwindigkeit oder Bremskraft festlegen, nur ausnahmsweise mit Teil-Beleuchtung der Fahrzeuge, man kann nicht selbst die Spur wechseln wenn man will, nicht tanken usw.. Ist eben die alte analoge Technik bei der man selbst nichts regulieren und steuern kann, außer der Fahrgeschwindigkeit natürlich. Steht zwar Carrera ganz groß vorne drauf, wer hier aber deshalb die gute alte solide Carrera-Qualität erwartet wird garantiert enttäuscht. Das ist für den kleinen Preis einfach nicht drin. Es gibt zwar Loopings, Sprungschanzen und dgl., also all das Actionzeugs worauf die ganz Kleinen voll abfahren, aber auch oft schnell enttäuscht und gefrustet sind weil das in der Realität nicht so klappt wie gedacht. Auch schafft es längst nicht jedes GO-Auto diese Loopings zu durchfahren. Und die X-Spurwechsel, Kreuzungen und Engstellenschienen z.B. sind regelrechte Materialkiller weil die Autos bei jeder Runde übel zusammenkrachen können wenn man nicht sehr aufpasst. Die Weichen werden ja nicht wie bei Digital vom Fahrer geschaltet sondern die Autos wechseln zwangsweise und automatisch die Spur. Womit die kleinen GO-Fahrer auch oft überfordert sind: diese schwer zu fahrenden sog. Flyover-Haarnadelkurven bei denen die Autos eine enge 180°-Kehre fast senkrecht an der Wand hoch fahren sollen. Auch hier droht wieder Frustgefahr. Wir konnten unserem Kind damals erklären daß dieses ganze GO-Spezial-Stuntzubehörzeugs eigentlich nur in der Werbung toll ist um damit kleine Kinder anzulocken. Danach war die GO kein Thema mehr und wir gingen direkt über zur Digital132. Noch ein Problem: bei den GO-Autos kann man nicht so feinfühlig Gasgeben wie bei den D132/124 Wagen. Dadurch ist die Bahn etwas schwierig für die Kinder zu fahren. Manche GO-Kunden berichten hier ja von einem praktisch nicht dosierbaren Vollgas-Fahrgefühl, weil die Regler so schlecht ansprechen daß man entweder viel zu schnell oder zu langsam unterwegs ist. Frustrierendes Resultat: die Autos fliegen ständig raus und/oder schaffen keine komplette Runde am Stück. Carrera Digital 143: ——————– -max. 3 Fahrer möglich -gleiche Schienen und gleiche Autogröße wie bei der GO -die meisten Autos ebenfalls ohne Beleuchtung -viel weniger Schienenvarianten (Kurven!) zur Auswahl als bei den größeren Digitalsystemen -es gibt eine schaltbare(!) X-Weiche ABER: da es sich um ein Zwischending aus GO und Digital 132/124 handelt hat die 143 ein bisschen was von beiden, ist also eine ganz leicht aufgepeppte GO die aber auch nicht sehr lange Spass macht weil ihr zu viel von den großen Brüdern fehlt. Hier dürfte recht schnell der Wunsch nach einer „richtigen“ großen Carrera wie D132 oder D124 aufkommen. Da die GO und Digital 143 beide nur kleine Bahnen für kleine Kinder sind (und Kinder ja zügig größer werden), ist die effektive Nutzungsdauer deshalb sehr limitiert. Ich würde sagen bestenfalls 2 Jahre, wenn die Bahn überhaupt so lange überlebt. Dann kann man Carrera-technisch wieder ganz von vorne anfangen und diesmal in die großen Systeme investieren. Mit einer D132 dagegen hat man auch als Teenager oder Erwachsener noch viel Spass, und man kann hier ein Tempolimit je Fahrzeug einstellen, dadurch werden die Kids am Anfang nicht überfordert und frustriert. Wenn sie die Bahn dann beherrschen hat man noch viel Ausbau-Luft nach oben. Unser Kind hat die D132 mit seinen damals etwas mehr als 8 Jahren sofort und völlig problemlos begriffen, die Controlunit mit ihren vielen Einstellmöglichkeiten war auch kein Hindernis, ganz im Gegenteil. Den Kids macht es auch heute noch einen Heidenspaß die Autos umzuprogrammieren. Für D132 gibt es übrigens auch kindgerechte Fahrzeuge wie z.B. die „Cars“-Modelle, also muß man nicht dafür zwingend extra eine GO kaufen. Man könnte also weise ein zukunftssicheres und vielseitig erweiterbares D132-Grundset mit Controlunit kaufen, hat dadurch auch später noch alle Ausbaumöglichkeiten, dazu dann noch 2 „Cars“-Autos für die Jugend zum einlernen und jeder ist zufrieden. Kleiner Treppenwitz am Rande: es gibt Leute die meinen, daß die GO doch eher für Erwachsene ist, weil diese mit den auftretenden Problemen und Eigenheiten dieses Systems besser klarkommen als kleine Kinder. Die größeren D132 und D124 dagegen bereiten Kindern i.d.R. weniger Probleme da sie besser zu handhaben und weniger störanfällig sind. Carrera Evolution: —————— -max. 2 Fahrer möglich, größere Autos und größere Schienen als bei GO und D143, aber leider völlig ohne Beleuchtung. Das ist die alte einfache analoge Technik, ist äußerlich fast gleich mit Digital 132, entspricht von den Spielmöglichkeiten aber dem Stand von vor 40 Jahren, das wird in Rekordzeit todlangweilig. Man kann zwar auf Digital nachrüsten, aber das geht nur bedingt und lohnt sich auch meistens nicht. Da kann man stattdessen auch gleich direkt bei Digital 132/124 einsteigen. Außerdem kann man mit einer Digital 132/124 ja auch mal analog spielen, wenn man will, dazu bleibt einfach jeder Fahrer wie früher in seiner Spur und man spielt ohne Tankfunktion. Dann hat man klassisches Slotracing wie damals. Die Schienen sind die gleichen wie bei D132 und D124, haben aber eine etwas andere und alte Verbindungstechnik. Sie ist etwas teurer als die GO, aber deutlich billiger als die großen Digitalbahnen. Vom Spielwert her nur ein kleines Strohfeuer, fast alle gravierenden Nachteile der GO findet man auch hier. Carrera Evolution ist auch die älteste Baureihe im aktuellen Carrera-Sortiment, gibt es seit 1998. Mein Rat: besser Finger weg, damit wird man nicht wirklich glücklich. Digital 132: —————— max. 6 Fahrer bei der D132, die Schienen sind die gleichen wie bei Evolution, rd. 20cm breit, Extra-Randstreifen zur Fahrbahnverbreiterung sind im Kurvenbereich aussen sehr ratsam da die Autos sich sonst an die Leitplanken „anlehnen“ bzw. den Leitplanken und sich selbst die Farbe abschmirgeln. Man kann die Spur wechseln bzw. überholen wie man will sofern Digitalweichen verbaut wurden, den Topspeed je Auto programmieren, Tankinhalt und Bremskraft einstellen, fast alle Wagen sind vorne und hinten (mit Rück- und Bremslicht) beleuchtet, das Licht kann man am Drücker ein- und ausschalten; man kann mit elektronischer Tankfunktion viel realistischer spielen, gegen einen oder mehrere (Anzahl theoretisch unbegrenzt!) Ghostcars fahren die nach dem Zufallsprinzip die Spur wechseln (die jeweilige Ghostcar-Geschwindigkeit kann man selbst fest einstellen), eine Startampel einbauen, variable Kurvenradien verbauen, es gibt Safetycars und Pacecars usw. usw.. Kostet daher natürlich auch ein mehrfaches eines Go-Startsets. Der Phantasie sind nur durch den Geldbeutel und den vorhandenen Platz Grenzen gesetzt. Digital 132 hat die größte Auswahl an Fahrzeugen insgesamt in der Carrera-Welt. Digital 124: —————- Die „Königsklasse“ für Erwachsene im besten Alter mit viel Platz und Geld ;o) offiziell bis 4 Fahrer bei D124 mit Originaltrafo (mit stärkerem Extra-Labornetzteil als Trafo-Ersatz sind aber auch hier 6 Fahrer möglich); die Schienen bzw. die Bahn selbst ist identisch zur D132, (die Spannung ist aber verschieden: D132 hat einen 14,8V, die D124 einen 18V-Trafo) die Autos sind aber deutlich schwerer, größer und vor allem breiter. Maße D124 am Beispiel Ferrari 458 GT2 (LxBxH): 200 x 85 x 50mm, Gewicht 243g dto. in D132: 140 x 65 x 35mm, Gewicht 107g Sie passen daher wie bei der GO gerade noch so auf die Piste, teure Extra-Randstreifen zur Fahrbahnverbreiterung sind deshalb absolut unverzichtbar; D132er-Autos haben dagegen zu beiden Seiten etwa ein Fingerbreit Platz auf der Schiene da sie ja etwas kleiner sind. Digital 124 braucht leider auch den meisten Platz aller Carrera-Rennbahnsysteme durch die de facto-Randstreifenpflicht: 20cm Schienenbreite + beidseitig Randstreifen= 40cm Gesamtfahrbahnbreite !! Eine D124-Grundpackung beinhaltet neben der Bahn auch Randstreifen für die Kurven, zusammen mit den teureren Autos treibt dies natürlich den Paketpreis deutlich in die Höhe. Ein D124 Auto ist technisch schon eine andere Klasse als ein D132er, hat aber wie ich finde auch gewisse Nachteile: -beim Preis: der o.g. Ferrari 458 GT2 kostet in D124 um die 70,–, in D132 dagegen 45,– bis 50,– -eingeschränkte Fahrzeugauswahl: für D124 hat man von allen Carrera-Baureihen die kleinste Auswahl. Ist bei den Preisen aber auch wieder schonend fürs Budget ;o). -die D124-Autos fahren sich auch ganz anders als ein D132, sie sind etwas behäbiger und brauchen entsprechend lange Strecken um so richtig auf Touren zu kommen. Stellt man einen 124er auf die Piste wirkt diese gleich eine ganze Nummer kleiner und kürzer. -durch die Fahrzeugbreite ist es in Kurven bei Kopf an Kopf-Rennen nicht ungefährlich zu überholen. Wenn das kurveninnere Fahrzeug beim vorbeipreschen mit dem Heck nach außen schwenkt, stößt es gegen das Nachbarfahrzeug und kann dieses aus der Spur drängen ****************************************************************************************** Coole Papa+Sohn-Spielidee (geht so leider nur mit D132 und Controlunit) im Stil von „Auf dem Highway ist die Hölle los“: man kauft sich ein zusätzliches D132-Polizeiauto zur Bahn, programmiert dieses als Ghostcar und spielt richtig Verfolgungsjagd mit 3 Fahrzeugen. Besonders abgefahren kommt das wenn man abends im halbdunklen Zimmer mit eingeschalteter Fahrzeugbeleuchtung sowie das ebenfalls voll beleuchtete Polizeiauto zusätzlich noch mit Blaulicht über die Piste heizt. Ergebnis: der Weihnachtsabend ist geritzt, das Kind strahlt :o). Eine schöne und interessante Alternative zum normalen Rennbetrieb. ****************************************************************************************** Wovon ich jedem nur abraten kann: Carrera-Sets mit Formel 1-Autos kaufen, die Dinger zerlegen sich laufend in Rekordzeit durch zahlloses und filigranes Spoilergeflügel, sind natürlich auch ganz ohne Beleuchtung, diese extrem leichten Autos haben auch noch einen stärkeren Motor drin als die meisten DTM-Wagen und werden daher in der Szene „Bodenraketen“ genannt. Es nervt einfach tierisch wenn nach jedem Abflug die teilweise winzigen Spoiler erst gesucht und wieder drangesteckt werden müssen. Und ohne Spoiler sehen die Wagen ziemlich bescheiden aus…. Fazit: ====== Carrera GO ist Carrera-technisch eine Sackgasse, nur sinnvoll wenn ganz kleine Kinder, wenig Platz und Investionsbereitschaft vorhanden sind. Mit Tränen und Frusterlebnissen ist zu rechnen. Dies erklärt sich auch wenn man nur mal die Preise ansieht: für den Preis eines einzigen D132 oder D124-Renners bekommt man bei der GO eine komplette Anlage. Die GO ist eine reine Einstiegsdroge, ein Türöffner für Carrera um im Kinderzimmer erstmal präsent zu sein. Nicht besonders haltbar, sehr billig, und sie soll irgendwann mal zu den größeren Carrera-Bahnen führen. Nur bedingte Kaufempfehlung von mir. Digital 143 ist wie weiter oben schon geschrieben leider auch nicht so das Wahre: eine verkappte Kleinkinder-Carrera mit einer winzigen Prise Digitaltechnik. Es fehlt zuviel von den Möglichkeiten der D132/D124. Keine Kaufempfehlung meinerseits. Evolution: viel zu wenig Spiel- und Erweiterungsmöglichkeiten, hier hat man sehr schnell die Nase voll. Keine Kaufempfehlung meinerseits. D132 ist für mich das optimale System mit fast allen Möglichkeiten D124: Hier braucht man noch zwingend teure Randstreifen dazu weil die Autos ja breiter sind, die D124-Wagen sind die teuersten Carreramodelle. D124 hat auch die kleinste Auswahl an Autos da diese Baureihe sich mehr an Erwachsene, Sammler und Liebhaber richtet. Dieser Kundenkreis ist zwar zahlungskräftig, aber auch recht überschaubar. D124 ist mehr für die ganz großen Jungs gedacht, nur hier gibt es deshalb auch limitierte Edel-Startsets mit Randstreifen, Wireless-Funkreglern und hübschen leichtbekleideten Mädels auf der Startschiene für den schlappen Einstiegspreis von rd. 500,–. D124 ist die teuerste Art Carrera zu fahren. Die ganzen Carrera-Zubehörteile wie Figuren und Gebäude sind im Maßstab 1:32, passen also zu D132 und Evolution, aber leider nicht zu der größten Carrera D124. D124 hat „nur“ ca. 10% Anteil am gesamten Carrera-Rennbahnangebot, spielt also keine führende Rolle. Guter Rat: ========== Man sollte sich zum Einstieg ein gut ausstaffiertes Grundset (unbedingt mit Controlunit, das ist die aktuellste und vielseitigste Steuereinheit) suchen, möglichst mit 2 Weichen. Alles was man noch extra nachkaufen muß wird relativ teuer, ist das Gewünschte schon in der Grundpackung enthalten kommt man insgesamt billiger weg. ———————————————————————————————————————————————————————– Warum ist diese Controlunit denn so wichtig? Das hat folgenden Grund: die Blackbox ist das veraltete Vorgängermodell der Controlunit, wirklich nicht zu empfehlen. Grundsets mit dieser Blackbox stammen teilweise noch aus 2008 (!). Die aktuelle Controlunit hat mehr Möglichkeiten und ist deutlich einfacher zu bedienen. Scheinbar besonders günstige D132-Sets sollte man genauer unter die Lupe nehmen, diese sind i.d.R. älteren Datums mit Blackbox, daher auch der niedrigere Preis. Die neuen 2015er-D132-Sets haben nun alle die neuere Controlunit mit dabei, die alte Blackbox stirbt daher sowieso bald aus. Das ganze Digitalzubehör kann man auch nur teilweise an die alte Blackbox anschließen, bei der Controlunit gibt es hier keinerlei Einschränkungen. Die Controlunit ist praktisch Herz und Hirn der gesamten Anlage, mit ihr steht und fällt der gesamte Spielspass. ———————————————————————————————————————————————————————— Will man zu dritt oder zu viert fahren muß man noch 2 Autos plus 2 Regler/Drücker dazukaufen, diese 4 Teile können alleine schon bis zu 200,– extra kosten. Je nach dem wo, wann und was man kauft, kann man z.B. reduzierte Auto-Auslaufmodelle erwischen, dann wird es noch etwas günstiger. Also kann man sich überlegen und nachrechnen ob es sich lohnt, ein passendes zweites Grundset dazu zu kaufen im Vergleich mit dem Einzelkauf. Mit mehr als 2 Autos auf einer relativ kurzen Grundpackungsstrecke zu fahren will aber auch gut überlegt sein. Mehr Autos auf der Strecke brauchen auch entsprechend mehr Platz = Streckenlänge wenn man sich nicht dauernd gegenseitig behindern will. Eine zu lange Strecke ist aber auch nicht wirklich ratsam, da man so weniger spannende Duelle/Rennsituationen hat wenn jeder quasi alleine vor sich hinfährt weil die Bahn so weitläufig ist. Wir haben unsere aktuelle Bahn ggü. dem Vorgänger um 25% gekürzt und das Fahren ist erheblich interessanter geworden. Die Bahn sollte interessant und abwechslungsreich zu fahren, übersichtlich, nicht zu lang und nicht zu kurz sein. Eine Grundpackung ist vom Preisleistungsverhältnis fast schon ein Schnäppchen; ist hier wie bei der Modelleisenbahn. Jede Grundpackungsstrecke, egal wie lang, wird aber schnell langweilig da man immer nur ein und denselben Kurvenradius fährt, nämlich die Standard-Kurve 1/60, diese ist in jedem Grundset haufenweise mit dabei. Wir haben unsere Bahn mittlerweile auf über 20m erweitert, mit öffnenden und schließenden Kurven, Schikanen, Überfahrt zwecks Streckenlängenausgleich, Wireless+Reglern, Tankfunktion durch Pitlane, Driver Displays, Position-Tower-Rundenzähler, Startlight, Labornetzteil um abwechselnd D132 und D124 mit genügend Strom fahren zu können, Gebäuden, sehr vielen Randstreifen, Leitplanken usw. Dies alles kostet natürlich so richtig Geld, man sollte realistischerweise mindestens mit dem 2-3 fachen Preis des Grundsets als Investition rechnen, sonst wird der Grundset-Weihnachtsspaß sehr schnell langweilig. Carrera zu fahren ist generell kein billiges Hobby. Bitte nicht auf die aus den schwierig zu fahrenden und öden 1/60 Kurven + Standardgeraden eindrucksvoll zusammengesteckten „Erweiterungssets“ in den Online-Auktionen hereinfallen, das ist ein typischer Anfängerfehler der mir damals aber auch schon passiert ist. Die 1/60 Kurven sind wie Salz: eine Prise davon macht die Bahn interessant, zuviel davon aber verdirbt einem den ganzen Fahrspaß. Diese Kurventeile bekommt man daher auch oft für 2,–/Stk. praktisch nachgeworfen. Solche Erweiterungssets stammen i.d.R. von Leuten die sich clever ein passendes Extra-Startset dazugekauft haben um so günstiger an Autos, Regler, Weichen oder Controlunits zu kommen. Es gibt aber auch Händler die Startsets zerlegen und die Teile einzeln verkaufen um mehr Umsatz zu machen. Diese o.g. Standard-Schienen sind praktisch wertlose „Schlachtabfälle“ die man so einzeln weder brauchen noch weiterverkaufen kann. Also steckt man sie z.B. zu Parkhaus-Kreiseln mit Auffahrt oder als „Schleuderkurs“ zusammen, das sieht dann auf den ersten Blick toll aus. Ist aber bei Tage betrachtet ein echter Schuß in den Ofen, weil man nur wieder das kauft was man ja schon mehr als genug hat, nämlich unbeliebte Schienen die keinen rechten Fahrspaß machen. Dann stattdessen lieber z.B. eine Packung Kurve 2/30, 3/30 oder 4/15 kaufen, das bringt viel mehr Fahrfreude. Als Carrera-Anfänger denkt man ja normalerweise: Strecke ist Strecke und Schiene ist Schiene. Das stimmt aber so nicht, es gibt langweilige Strecken und Standard-Schienen wie sie in den Startsets vorkommen. Diese „eckigen“ und unrunden Bahnen sehen auf den ersten Blick gar nicht mal so schlecht aus, öden aber sehr schnell an weil es sich ja immer wiederholt: Kurve folgt auf Gerade und wieder eine Gerade, gefolgt von Kurve usw.. Die Kurventeile sind bei den Grundpackungsstrecken aber immer dieselben, also geht der Reiz sehr schnell verloren. Deshalb bauen die fortgeschrittenen Carrerafahrer ihre „runden“ Bahnen ohne diese 1/60-Kurventeile (welche in der Carrera-Szene noch unbeliebter als Fußpilz sind), oder nur mit extrem wenigen Stück und nehmen stattdessen verschiedene Kurventeile mit veränderlichen Radien. Dadurch muß man jede Kurve anders angehen, man muß auch mal abbremsen, oder aus der Kurve rausbeschleunigen und kann nicht einfach im Blindflug mit konstanter Geschwindigkeit seine Runden drehen. Das macht den Reiz beim Carrerafahren aus und hält das Hobby auf die Dauer interessant. Thema Wireless+-Funkregler: —————————————- diese sind prinzipiell schon vorteilhaft, speziell wenn man eine größere Bahn hat, da man zu seinem rausgeflogenen Auto mit dem Drücker in der Hand hinlaufen, es einsetzen und dann sofort wieder weiterfahren kann. Da machen die Dinger wirklich Sinn, bei einer kleinen Grundpackungsstrecke dagegen muß man es sich überlegen. Natürlich ist es aber schon toll wenn man sich mit dem Wireless-Drücker hinstellen kann wo man mag anstatt stur an der Strippe zu hängen. Wenn man die Wireless+ in einem Grundset kauft spart man auch noch etwas, im Nachkauf sind dafür sonst ca. 90,– extra fällig. Achtung: es sollten unbedingt die aktuellen „Wireless+“ sein. Die alten, nicht empfehlenswerten, kabellosen Regler arbeiten mit Infrarottechnik, wie die Fernbedienung beim TV. Erkennbar an dem dicken IR-Knubbel am Reglerfuß sowie dem IR-Empfänger in Form einer Motorölflasche. Thema Zusatzeinspeisungen: ————————— Siehe hierzu meine Rezi zu den Carrera-Zusatzeinspeisungen Wichtig: eine Carrerabahn sollte man nicht ständig auf und abbauen, das ist eher ungesund für das Schienenmaterial, gilt ganz besonders für die kleinen und empfindlichen GO und D143-Bahnen. Umbauten sollten nur mit Vorsicht und viel Gefühl vorgenommen werden. Auch noch wichtig: -öfters mal mit einem leicht feuchten Fensterleder (ohne Putzmittel) die Bahn reinigen/abstauben. Sehr positiv ist es wöchentlich mal mit dem Staubsauger und einem Möbelpinsel die Strecke abzusaugen, sonst betätigen sich die Autos selbst als Staubsauger und verschmutzen innerlich übermäßig -die Schleifer der Autos wollen auch gepflegt und kontrolliert sein, ab und zu muß man die auch mal erneuern wenn sie abgenutzt sind um Funktionsstörungen zu vermeiden -nach einer gewissen Zeit kommt es vor daß die Autos plötzlich kurz abstoppen/langsamer werden beim fahren. Dies liegt oftmals daran, daß sich auf den Edelstahl-Stromleitern der Schienen eine Art Patina gebildet hat. Dadurch wird der Stromfluß verschlechtert. Abhilfe: mit Wattepads und ein wenig Ballistol-Waffenöl die Stromleiter abreiben -die Reifen freuen sich wenn sie mit Teppichklebeband abgezogen werden, das erhöht den Grip. Dazu einfach eine überzählige, alte oder defekte Schiene nehmen, links und rechts vom Schlitz Doppelklebeband aufkleben, dann das Auto vorsichtig vorwärts/in Fahrtrichtung mehrmals drüberschieben und staunen was da so runterkommt. Vorher natürlich die obere Schutzfolie vom Klebeband entfernen ;o). Alternativ: eine Rolle breites Tesa-Klebeband (kein braunes Paketklebeband) nehmen, etwa 5cm abrollen, rückwärts um die Rolle legen so daß die Klebeseite nach aussen zeigt und dann die Reifen direkt auf der Rolle reinigen. So machen es die meisten Carrera-Piloten weil das die einfachste und schnellste Methode ist. -Digitalweichen sollten nicht direkt hinter einer Kurve verbaut werden, da die Autos so oft nicht die Diode treffen können und die Weiche deshalb nicht zuverlässig schaltet. Deshalb besser immer eine Standardgerade davorsetzen. PS: wer etwas von Carrera unter den Weihnachtsbaum legen will sollte nicht zu lange warten. Weihnachten kommt immer schneller als man denkt. Letztes Jahr z.B. wollte ich ca. 2 Wochen vor dem Fest Kurve 4/15, Driver Displays und anderes Zubehör hier bestellen. Ging aber nicht weil da schon fast alles ausverkauft war. Ich musste dann leider warten bis die Teile nach einigen Wochen im neuen Jahr wieder verfügbar waren. Außerdem ziehen die Preise für Carrera-Material ab etwa 4 Wochen vor Heiligabend für gewöhnlich teilweise deutlich an. Und dieses höhere Preisniveau hält sich dann bis weit ins erste Quartal des neuen Jahres hinein. Weihnachten ist ja die Hauptsaison für Carrera mit dem meisten Umsatz. Wer daher seine Artikel im November schon zeitig besorgt hat ist im Dezember ganz entspannt und fein raus. Ab Februar kann man dann oft wieder ein Schnäppchen machen, wenn die Autos aus dem Vorjahressortiment auslaufen und reduziert abverkauft werden. Wer etwas von Carrera weiterverkaufen will sollte bis ca. Ende November warten, dann steigen Chancen und Verkaufserlöse über den Jahresdurchschnitt. Rat und Hilfestellung zum Thema findet man in den einschlägigen Slotterforen im Internet. Kommentar

  10. Geschenk sagt:

    Ich habe diese Bewertung gegeben weil man rundum zufrieden sein kann mit dieser GT Championship Autorennbahn von Carrera. Würde jedem dieses Set empfehlen der in die Carrera Welt startet, darauf kann man super aufbauen.Man sollte nicht am falschen Ende sparen auch wenn es billigere Sets gibt. Gutes Preis- Leistungsverhältnis alle Komponenten im Set auf neusten digitalen Stand und Wireless-Controller dabei. Die Verarbeitung ist gut, Super Autos, leichter Aufbau, verständliche Bedienungsanleitung. Aus eigener Erfahrung ist man am besten dran wenn man gleich Digital Driver, Digital Tower und Spielbahn Pit Lane (Boxengasse) mit bestellt. Auch noch ein kleinen Brücken Stützensatz gleich mit bestellen da nur 6 Stück vorhanden sind im Set und aus Erfahrung 8-10 Stützen besser wären für die Überfahrt. Macht voll Spaß

  11. Geschenk sagt:

    Amazon ein Danke schön für die schnelle und gut geschützte Lieferung! Alles kam heile an! Carrera Bahn, der Traum vieler Jungenherzen! Und dieser Traum bleibt irgendwie erhalten! Was für ein Spaß dieses „sinnlose“ Rundengerangel!! Das Material besticht sofort, hier passt und sitzt alles auf Anhieb. Die einzelnen Bauteile sind schnell gesteckt, der Wirleless Ladestand / Start Ziel mit Basis sofort einsatzbereit, die berühmte Wechselweiche integriert und schon kann es losgehen! Fast 8 Meter Fahrspaß im Starterset mit Anleitung auf 3 mal 2 Meter in Kurven komprimiert, Steigung inbegriffen, das ist schon toll! Aber das Herz schlägt richtig hoch, wenn man die Fahrzeuge in die Hand nimmt! Die sind echt wertig gebaut, sehen gut aus und fühlen sich auch gut an. Man dreht und wendet Sie und fühlt sie eine ganze Weile mit Genuss, bevor es auf die Bahn geht. Und dann geht es los mit dem Rundenspaß. Eigentlich total bekloppt dieses ewige Rundengejachtere, objektiv darf man gar nicht drüber nachdenken! Aber es macht echt einen Heidenspass und es wird nicht so schnell langweilig! Der Preis ist HAPPIG, die Qualität aber auch erstklassig! Leider führ der Spaß schnell dazu, man will noch dies und das dann haben und es geht ins Geld, aber irgendwie tut’s einem auch nicht leid drum! Ganz toll finde ich die Wirelesslösung!! Ich werde mir in jedem Fall noch ein paar Anbauteile besorgen, und nun nenne ich nur ein paar Worte, Race-App, LED-Tower, Lap-Counter….und dann diese heißen „Kisten“, seufz, da wird noch mancher Euro draufgehen! Sehr viel Geld, aber auch überzeugende Qualität und richtig viel Spaß und Besitzerstolz! Das System ist so wertig gebaut, dass man es ruckzuck montiert hat und ebenso schnell wieder verschwinden kann! Dadurch vergammelt es nicht nach einmal Nutzen in der Ecke, sondern wird gerne immer wieder mal hervorgeholt! Ich gebe TROTZ des hohen Preises die vollen fünf Sterne, mich hat einfach alles überzeugt!

  12. Geschenk sagt:

    Vorab: Carrera-Puristen sollten sich der nächsten Rezension zuwenden, ich beschreibe das Set aus Sicht des Familienvaters, der seine Zöglinge zum Vorwand nimmt, um mit einer Carrera-Bahn zu spielen. Das Carrera 20030188 – Digital 132 GT Championship Set enthält neben Trafo, zwei Autos, zwei Fernbedienungen samt Funkempfänger (angegebene) 7,60m Strecke. Zu dieser zählen auch Leitplanken und Brückenpfeiler und eine Weiche. Die voluminöse, weil mehrsprachige, Bedienungsanleitung fand ich an einigen Stellen verbesserungswürdig. Beim Test habe ich mich am Streckenvorschlag orientiert, aus Platzgründen musste ich den Kurs jedoch verkürzen. Ein echter Fan wird an der Stelle natürlich Prioritäten setzen und den nötigen Platz schaffen. Wer nach dem Aufbau feststellt, dass die Fernbedienungen nicht funktionieren, sollte die Packung noch einmal absuchen: Die Akkus sind separat verpackt und gut versteckt. Die positiv besetzten Produktmerkmale darf man wohl als weitgehend bekannt voraussetzen: Man hat zwei Autos (bis zu sechs sind möglich), die man um die Wette fahren lässt, möge der bessere Fahrer gewinnen. Man kann auch ein (bzw. mehrere) Fahrzeuge automatisch fahren lassen und so ein Rennen gegen die Automatik fahren; die Geschwindigkeit derselben lässt sich einstellen, somit kann man sie an die eigenen Fähigkeiten anpassen. Die Fahrzeuge verfügen über Beleuchtung, die gelegentlich auch zur Kommunikation benutzt wird. Die Streckenteile werden zusammengesteckt und zusätzlich mit einrastenden Clips gesichert. Grundsätzlich ist diese Vorgehensweise gut; so hat man, zumindest theoretisch, eine feste und trotzdem leicht zu lösende Verbindung. In der Praxis hatte ich mit dieser Technik jedoch wiederholt Probleme: So lösten sich einige der eingerasteten Clips von alleine; manche waren extrem schwer einzurasten, obwohl die Streckenteile ohne wahrnehmbaren Spalt zusammengefügt waren. Nicht überall haben die Fahrzeuge elektrischen Kontakt; an der Weiche kann ich das noch nachvollziehen, das Problem tritt jedoch auch in den Kurven auf. Zwei Streckenstücke hatten verbogene Kontakte, die einen Zusammenbau verhinderten; das Problem ließ sich aber durch Zurechtbiegen lösen. Die Fahrzeuge selber sind recht flott, Geschwindigkeit und Bremskraft sind einstellbar. Sie sind recht robust – bis auf die Anbauten. So ist der Heckspoiler bereits beim zweiten Unfall gebrochen, nicht schön bei einem so teuren Spielzeug (wobei die Fahrzeuge einzeln noch einigermaßen bezahlbar sind). Allerdings fahren die Fahrzeuge auch mit solchen leichten Karosserieschäden problemlos, und ich bezweifle ernsthaft den realen Vorteil eines Heckspoilers unter Wettkampfbedingungen im Wohnzimmer. Etwas unglücklich finde ich, dass von „wireless“ die Rede ist. Technisch gesehen ist das natürlich eine zutreffende Übersetzung für eine Funkfernbedienung, könnte aber leicht auch falsche Erwartungen (WLAN, Appsteuerung etc.) schüren. Alles in allem hat man aber doch ein gutes Einstiegsset. Angegeben ist das Spielalter ab 8 Jahren, in dem Alter sollte man allerdings etwas Bruch einkalkulieren.

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