Canon EOS 6D Vollformat SLR-Digitalkamera mit WLAN und
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Canon EOS 6D Vollformat SLR-Digitalkamera mit WLAN und

Canon EOS 6D Vollformat SLR-Digitalkamera mit WLAN und: Kamera

Stil:
nur Gehäuse

Canon EOS 6D Vollformat SLR-Digitalkamera


Produktbeschreibung des Herstellers

13 Antworten

  1. Geschenk sagt:

    Auf dem Papier liest sich die 6D wenig spektakulär. Vor allem wenn man eine D750 dagegen hält. Aber in der Praxis ist sie eine überzeugende Kleinbildkamera, die ich jederzeit der D750 vorziehen würde. Zusammen mit dem 135mm F2 bekommt man eine Portraitkombi die out of cam oder direkt nach dem Öffnen in Lightroom kontrastreiche beinahe schon überscharfe Bilder liefert. Und zwar ab Offenblende. Ich habe die D750 parallel testen können und was von ihr bleibt, ist die faszinierende Möglichkeit 5 Blenden aufhellen zu können, ohne dass Farbrauschen in den Weg kommt. Allerdings ist das ein Feature, das ich noch nie gebraucht habe und zudem bezahlt man das mit sichtbar flacheren Bildern, denen es sichtbar an Kontrast mangelt. Manche mögen das für einen Vorteil halten, da man da nachträglich noch ganz viel an Kontrast und Klarheit schrauben kann. Mich stört das in meinem Workflow allerdings stark und ich bevorzuge die deutlich knackigeren Bilder aus der 6D, die zwar nicht mehr ganz so viel Nachbearbeitung vertragen aber mein Motto ist ohnehin: Fix it during shooting not in post. Belichtet man sauber, zeigt die 6D zudem bei ISO6400 und auch bei ISO12800 deutlich mehr Detail und Farbstabilität als die D750. Auch sind die Hauttöne für mich als Portraitfotografen sichtbar angenehmer als bei der D750, die wie alle Nikons einen leichten Grünstich hat. Die 6D hat zwar nur einen zentralen Kreuzsensor, der aber schneller und treffsicherer ist als das Nikon AF-System. Wenn man fokussieren und verschwenken ein paar mal geübt hat, ist das ohnehin schneller als ein AF-Feld manuell auszuwählen. Außermittige AF Auswahl gelingt am besten mit einem Touchscreen wie bei der E-M5 und Co. Der Auslöser ist sehr leise, WiFi und GPS sind brauchbar implementiert. Nur die lahme Blitzsynchro nervt, vor allem wenn man von der E-M1 1/320 gewohnt ist. In meinen Augen ist die 6D eine überzeugende handliche Kleinbildkamera.

  2. Geschenk sagt:

    Nach über 3 Jahren intensiver Nutzung meiner EOS 550D, u. a. auch mit sehr guten Objektiven, kam ich an die Grenzen dieser Kamera. Ich kenne die 550er inzwischen sehr gut, sie hat mit mir viele sehr schöne Fotos erschaffen. Ihre Vorteile sind die sehr kleine Größe und das geringe Gewicht, so ist sie immer problemlos mit dabei. Die Nachteile sind der z. T. unpräzise AF und der harte Auslöser, damit sind längere Verschlusszeiten aus der Hand kaum möglich. Die Überlegung ging in Richtung 70D, wg. des Crop würde keine grundsätzlichen Verbesserungen der Bildqualität zu erwarten sein. Lediglich die Bedienung der Kamera dürfte deutlich ergonomischer und wertiger sein. Hinzu kommt das mysteriöse 70D-AF Problem bei lichtstarken Objektiven. Die Überlegung ging dann in Richtung 6D Wesentliche Vorteile der 6D zur 5D III. – Preisvorteil, fast 50% günstiger – Deutlich geringeres Gewicht und Größe – Noch kompakte Größe in etwa wie die 60D – die 5D III wirkt im direkten Vergleich wie ein großer schwerer Klotz Einschränkungen der 6D im Vergleich zur 5D III – Geringere Serienbildfunktion 4,5 zu 6,0 B/s – Weniger AF Felder 11 zu 41, dafür bietet die 6D einen hochempfindlichen mittleren AF – Kürzeste Verschlusszeit 1/4000s statt 1/8000s Nun aber aus meiner Sicht die Vor- und Nachteile der Canon EOS 6D: ++ Großer heller übersichtlicher Sucher ++ angenehme und ergonomische Bedienung ++ extrem schneller, bissiger und treffsichere AF, auch bei fast Dunkelheit ++ Oberes Display aufgeräumt und zu den Tasten logisch angeordnete Felder ++ Präziser Auslöser (verringert Verwackelung ungemein) ++ Top Belichtungsergebnisse mit den Halbautomatikprog. (merkbarer Unterschied zur 550D) ++ Kamera ist gerade noch kompakt und nicht allzu schwer, kleinste VF Canon DSLR ++ Riesige nutzbare ISO Reserven ++ versehentlich eine ganze Session mit ISO 12.800 und darüber fotografiert. Rauschen sichtbar aber Fotos noch mehr als gut brauchbar ++ längere Verschlusszeiten, auch ohne IS, sind nun endlich aus der Hand möglich, mit der 550er ständig minimalverwackelt ++ Sehr gute Auflösung in den Bildern, im Vergleich zu Crop in der Wirkung und in der Vergrößerung vollständiger und souveräner ++ min Verschlusszeit vorwählbar, klasse Funktion + Die 6D wurde nicht mit unnötigen Funktionen überfrachtet – Kleine Schrift auf oberem Display – Anzeigen im Sucher i. Vergl. z. 550er mit dünner und schwach grüner Schrift, bei großer Außenhelligkeit kaum lesbar. Fazit: Für mich genau richtig. Denn, Vollformat, relativ kompakt und leicht, mit hervorragenden Bildergebnissen bei sehr geringem Rauschen. Schade, dass das Sucherdisplay bei hellem Umgebungslicht (sehr) schlecht ablesbar ist. ————- Zusatzinfo: Mit großem Schrecken stellte ich fest, dass der USB-Port nicht mehr funktionierte. Was war passiert? Ich hatte tags zuvor die WLAN Funktion aktiviert gehabt und eine Verbindung mit dem Smartphone hergestellt. Beim Beenden der Verbindung bleibt die WLAN Funktion noch aktiv. Das wiederum bedeutet, dass keine Videoaufnahmen möglich sind und alle USB Anschlüsse deaktiviert sind. Hierzu gibt die 6D eine kurze Info beim Aktivieren der WLAN Funktion. Diese habe ich leider übersehen. Da ich davon ausgehe, dass einige in diese Falle tappen werden, möchte ich mit dieser Info vorbeugen, wenn plötzlich der USB Port nicht mehr funktioniert.

  3. Geschenk sagt:

    Umstieg von Crop auf Vollformat? Bei der Entscheidung sollt im Vordergrund stehen für welche Zwecke man eine Kamera der gehobenen Preisklasse benötigt, denn die 5D MkIII und die 6D trennen knapp 1000 €. Ich bin ein ambitionierter Hobbyfotograf der hauptsächlich in der Natur unterwegs ist und selten mal auf Hochzeiten aushilft und natürlich auf Reisen gerne fotografiert. Ich möchte nun nach mehreren 1000 Auslösungen berichten warum ich den Kauf nicht bereue. Übersicht: (+ Top / o Ausreichend / – Negativ) + Bildqualität (Auflösung/Rauschen/dynamischer Umfang) + kompakt und leicht für einer Vollformatkamera + WLAN u. GPS o Sucherbild und Autofokus o Bilder/Sekunde o Preis/Leistungsverhältnis Bildqualität: -Die 20.2 Megapixel machen mit dem richtigen Objektiv sehr scharfe Fotos und lassen bei der Nachbearbeitung viel Spielraum für das Beschneiden von Motiven. -Das Rauschverhalten ist ebenfalls ein Genuss. Man muss schon genau hinschauen um bei ISO 1.600 ein leichtes Rauschen zu finden. Falls man mal gezwungen ist ISO 25.600 zu nutzen ist das bei kleinen Fotodrucks auch nicht zu erkennen. -Der Dynamikumfang im RAW-Modus ist auch sehr gut. Bei der Nachbearbeitung am PC ist somit der Kreativität viel Freiraum gegeben. Verarbeitung/Features: -Die kompakte Bauweise gefällt mir sehr gut. Die Kamera liegt gut in der Hand und nach etwas Eingewöhnungszeit trifft man jeden Knopf während man durch den Sucher schaut (z.B.: ISO-Knopf). -Das fehlende Schwenkdisplay kann durch die WLAN–Funktion ersetzt werden. Somit erspart man sich ein Verschleißteil mehr an der Kamera. -97% Sucherbild? Warum man hier nicht 100% wie bei der 5D MkIII schafft kann ich auch nicht sagen. Nur so viel: Hätte ich das nicht irgendwo aufgeschnappt, dann wäre es mir wohl nie aufgefallen. -Autofokus ist für meine Ansprüche ausreichend. Wer sehr viel Sport- u. Aktionfotografie betreibt ist mit der 5D MkIII besser bedient. Das gilt auch für die Bilder pro Sekunde. -Der eine SD-Speicher-Slot kann natürlich mit SDXC-Karten bestückt werden. -1/4000-30s kann bei der Belichtungszeit eingestellt werden. Der BULB-Modus hat einen eigenen Slot. Gimmicks: -Die WLAN-Funktion über Smartphone, Tablet, usw. funktioniert spielend leicht. Ich benutze gerne diese Funktion als Ersatz eines Klapp-Displays oder auch als Fernauslöser. Am Anfang hatte ich dies nur als Spielerei empfunden doch es biete ungeahnte Möglichkeiten. Gerade in Situationen wo es nicht mehr möglich ist durch den Sucher oder über LiveView die Bildgestaltung zu bestimmen, kann hier ein entscheidender Vorteil entstehen. -Die GPS-Funktion funktioniert ohne Probleme und ist auch ausreichend genau. Ich benutze die nur auf Reisen und schalte sie auch aus wenn die Kamera nicht benötigt wird, denn sie frisst nun mal Strom. Preis: -Die Kamera ist nun mal für eine andere Zielgruppe konzipiert als die 5D MkIII, was ich auch sehr begrüße. Die knapp 1000€ Unterschied kann man lieber in ein nettes Objektiv stecken 😉 . Man hat zwar einige Einbußen gegenüber der 5D MkIII aber auch zwei nette Spielereinen, wobei die WLAN-Funktion sich nun mal prima für das kreative fotografieren eignen. Das Preis/Leistungsverhältnis ist daher fair. Fazit: Die perfekte Vollformatkamera für Einsteiger die es lieben kreativ zu fotografieren. Für Presse und Aktionfotografie lohnt sich die Investition für die 5D MkIII. Ich vergebe hier 5 Sterne, da diese Kamera mir einfach sehr viel Spaß macht und für meine Anwendungen optimal ist (Bildqualität ist für mich entscheidend). Ich hoffe ich konnte bei Ihrer Entscheidung weiterhelfen. Bei Fragen und Kritik werde ich versuchen diese zu beantworten.

  4. Geschenk sagt:

    Nachdem Ich von der 70D wegen dem bekannten Autofocusproblem enttäuscht war, gab ich Canon mit der 6D nochmal eine Chance. Ich muss sagen SUPER! Diese Kamera ist genauso wie Ich mir eine Kamera wünsche und ist jeden Cent den sie im vergleich zur 70d mehr kostet wert! Haptik ist super, die Kamera liegt super in der Hand. ISO rauschen top! Selbst bei ISO 6400 ist das rauschen noch so gut wie unsichtbar und bei der richtigen belichtung sogar noch 12800 absolut top. Dann die Schärfe Top! Ich finde es super von Canon das sie kein total vollgestopftes Megapixelmonster in die 6D gepackt haben denn 20,2 Megapixel reichen vollkommen! Einziges mit dem Autofocus wurde gespart da wären mehr als nur 1 Kreuzsensor schon nett gewesen aber die 11 Sensoren der Kamera sind dafür absolut Punktgenau und superschnell. Mir reichen Sie eigentlich. Sonst Wlan und gps sind super wenn man Sie hat, war und ist für mich aber nicht ausschlaggeben für den Kauf, sondern einzig die einfach Canon typisch einfache und intuitive Bedienung und die Hammer Bildqualität! Ich kann diese Kamera nur jeden empfehlen und würde sie mir immer wieder Kaufen!

  5. Geschenk sagt:

    (tl;dr) Für Schnelleser: billigste Canon mit Vollformat Sensor, Lichempfindlichkeit vergleichbar mit den „Grossen“; exzellenter zentraler Autofokuspunkt, kein interner Blitz, feststellbarer Modusschalter; langsamerer „Schnellfeuermodus“ als die „Grossen“. SD Card, GPS abschalten. Einen wirklichen Review kann ich hier nicht leisten. Ich will auch nicht die technischen Daten aufzählen. Ich erkläre hier kurz, warum ich von der 50D zur 6D gewechselt bin, was waren meine Gründe und warum denke ich, dass sie für andere interessant sein könnte… Wichtig: meine Gründe sind natürlich extrem angepasst auf mein Nutzerverhalten (ich verwende die Kamera nur im Raw Modus und hauptsächlich im Tv/Av/M Modus – alle anderen „Gimmicks“ interessieren mich weniger), wer eine genau Aufdröselung aller neuer Features gegenüber den Konkurrenten erwartet, ist hier eigentlich falsch. Vollformat Sensor. Zu dem gibt es endlose Beiträge überall. Der Sensor ist größer, die Objektive werden teurer. Optisch macht es einen Unterschied. Das kann ich hier unmöglich erschöpfend beantworten. Für mich kam nur noch der Vollformat Sensor wegen der besseren Leistung bei wenig Licht in Frage: Es gibt da keine Alternative: der größere Sensor sammelt mehr Licht. Die Seite DxoMark hat einen interessanten Test veröffentlicht, bei dem sie das Rauschen (bei wenig Licht) des gesamten Sensors untersucht haben (man kann sich verschiedene Kameras in einen Vergleich klicken und das Signal/Rauschverhalten anschauen). Achtung hier fangen kontroverse Dauerdiskussionen gewöhnlich an: Die Megapixel sind gar nicht so entscheidend (für das Gesamtrauschen). Am Ende des Tages sammelt zuerst einmal der Sensor Licht ein. Was nicht eingesammelt wird, kann nicht ausgewertet werden (wie eine Schüssel im Regen mehr Regen sammelt, wenn sie eine größere Fläche hat). Mehr Megapixel unterteilen die „Schüssel“ in kleinere Fächer. Betrachtet man einen dieser Pixel, so wird dieser sicher mehr rauschen als ein Pixel, der eine größere Fläche bedeckt (er hat weniger „Nutzwasser“ abbekommen und muss das in Verhältnis zu seinem Messfehler setzen). Geht man aber davon aus, dass meist das Bild nicht in voller Auflösung gedruckt wird, ergibt sich eine interessante Schlussfolgerung: Das Rauschen (genauer Signal/Rauschverhältnis) bei wenig Licht hängt (beinahe) nur von der Sensorfläche ab. Egal ob Nikon oder Canon. Egal ob 50D, 60D, 70D, 5D-2, 5D3 im Großen und Ganzen zählt primär die lichtsammelnde Fläche (natürlich gibt es dazu noch Fortschritte in der Signalverarbeitung). Folgerung: Für mich „reicht“ die kleinste „große“ Canon vollkommen und sie hat einen wirklich großen Sprung in der Low Light Performance gegenüber der 50D gemacht. Andere Punkte: Zentraler Autofokus Sensor: Dieser ist extrem lichtempfindlich (die anderen Sensoren taugen eher wenig). Was hilft es, dass man ein gutes Bild gehabt hätte, aber der Fokus nicht stimmt? Modus Schalter: wie oft hat sich meine 50D von „Av“ auf „Tv“ usw in der Fototasche verstellt. Dies hat Canon jetzt endlich gelöst – super! Akku: hat Intelligenz eingebaut. Dies hat Vorteile und Nachteile. Nachbauten werden teurer, dafür kann die Kamera besser abschätzen, wieviel Saft noch im System ist. Bei mir funktionieren zwei Nachbau-Akkus einwandfrei (siehe meine Rezensionen dort). Auch nett: Man kann im Feld schon Bilder bewerten. Das ist genial, wenn man mit Models unterwegs ist. Die Bildermarkierung wird auch nach dem Import in Lightroom übernommen und erspart einem das Stück Papier, auf dem man sich die besten Aufnahmen notiert hatte… Negativ: das Display ist nicht klappbar und kein Touch. Bildfolge: Die Kamera wurde nicht für Sportereignisse entwickelt. Die Bildfolge ist deutlich zu langsam dafür (siehe technische Daten beim Geräteprofil). Schnelle Karten helfen, damit die Kamera nicht zum speichern „stehen bleibt“ (genauer [Danke für den Kommentar Florian]: die Kamera füllt ihren Buffer und beginnt gleichzeitig mit dem Schreiben auf die Karte. Ist die Karte zu langsam, kann sich im „Dauerfeuermodus“ [und auf „RAW“] der Puffer schneller füllen als die Kamera wegspeichern kann und man steht im schlimmsten Fall da und wartet ein paar Sekunden bis es weitergeht. Sie 6D schreibt in der Grössenordnung 40-45MB/s – schnellere Karten haben keine „beschleunigende“ Wirkung). SDHC Karte: Vor- oder Nachteil: man gewöhnt sich daran. Ich finde sie „verlieranfälliger“ als Compact Flash Tipps: Die Kamera speichert die Wahl des Fokuspunktes abhängig davon, wie man sie hält. Das ist kein Fehler – lässt sich abschalten. Die Kamera ist kompatibel mit der Software „DSLR“ Controller unter Android. Damit kann sie per USB ferngesteuert wer (bis zum Live View) – sofern das Android Gerät über einen „USB Host“ Modus verfügt. GPS abschalten, außer man braucht es wirklich, denn das System ist auch aktiv, wenn die Kamera am Hauptschalter aktiv ausgeschaltet wird und frisst langsam die Batterie leer. Am Schluss: Produktbewertung sind kein lohnendes Hobby. Die einzige Motivation bleibt, die positiven Bewertungen (oder auch konstruktiven Kritiken) am Ende des Monats.

  6. Geschenk sagt:

    Mein Profil: bin ambitionierter Hobbyfotograf und seit dem Jugendalter mit den damals noch analogen Spiegelreflexkameras groß geworden. Bei einer SLR sind mir zwei Dinge extrem wichtig: dass ich durch den Sucher genau das sehe, was ich hinterher aufnehme und dass die Auslöseverzögerung möglichst schnell ist. Dazu noch gute Aufnahmequalität auch bei schlechten Lichtverhältnissen und hohen ISO-Zahlen. Mein Einsatzgebiet ist vielfältig: von Naturaufnahmen im Fern- und Macrobereich, Tiere (bevorzugt meine Katzen drinnen und draußen) sowie Hallensport. Aus diesen Gründen lasse ich sowohl Live View als auch die Videofunktion bei meiner Bewertung weg, da ich beides nicht nutze. Meine bisher genutzten digitalen SLRs waren: Canon EOS 300D, 400D, 550D sowie bis vor einem Jahr die 50D. In meinem Familienumfeld befanden/befinden sich noch eine 350D, eine 1100D, eine 700D sowie eine Sony Alpha 58, mit denen ich auch schon das eine oder andere Bild gemacht habe. Nach langen Überlegungen, Lesen von Tests und x-Rezensionen (danke auch den vielen Rezensenten hier auf Amazon) habe ich vor ca. einem Jahr die EOS 6D zugelegt (nur Gehäuse, ich hatte von meiner 50D noch das EF 28-135, aber dazu später mehr). Nach dem einen Jahr Benutzung der 6D kann ich eines mit Überzeugung sagen: ja, ich würde sie wieder kaufen! Aber nun von Beginn an. 1. Erster Eindruck, Haptik/Ein- bzw. Umgewöhnung: Von Gewicht und Haptik ist die 6D der 50D recht ähnlich, sprich auch ähnlich gut. Die 6D wirkt gut verarbeitet, der Kunststoff hochwertig. Im Vergleich zu den kleinen und leichten Gehäuse der dreistelligen Canon-Serie ist das Gehäuse etwas größer und schwerer, was ich für mich persönlich als klaren Vorteil sehe. Man hat „etwas in der Hand“, ohne dass es aber ein Gewichtsmonster ist. Auch nach längeren Unternehmungen habe ich nicht das Gefühl, mit dem Foto um den Hals schlapp zu machen. Die Bedienknöpfe sind der 50D nicht unähnlich, nur dass der Joystick weggefallen ist, was viele bedauern. Ich nicht! Meiner Meinung nach ist die Lösung mit dem großen Drehrad (DAS möchte ich nicht mehr missen) mit den vier Wipptasten im Innern geschickter und schneller, aber das ist natürlich Ansichtssache. Lediglich diese vier Wipptasten wirken etwas klapperig und billig, sie funktionieren aber einwandfrei. Die Locktaste an der 6D benötige ich nicht, dass man das Drehrad zur Programmverstellung erst verstellen kann, wenn man auf den Innenknopf drückt, ist nach kurzer Zeit verinnerlicht. Geschickt gelöst ist auch die Vertiefung auf der ISO-Taste. Diese ist leicht zu finden, beim Gedrückhalten wird der ISO-Wert dann über das vordere Drehrad vor dem Auslöser verstellt. Und ja, es gibt keinen CF-Slot mehr. Wie schon ein anderer Rezensent bemerkte, die SD-Karten sind eher „verlieranfällig“. Andererseits: SD/SDHC ist heutiger Standard, man bekommt diese Karten auch in den schnelleren Varianten zu günstigen Preisen. Außerdem benötigt man keinen Kartenleser mehr mit CF-Slot, der auch nicht mehr so verbreitet ist. Meine aktuell genutzte Karte: eine Samsung 32 GB Class 6 in besonders robuster Bauart. Auf diese passen über 4800 Bilder in der höchsten Auflösung (ohne RAW). Einen zweiten Kartenslot z.B. als Notfallbackup benötige ich nicht, bisher hatte ich noch nie einen Bilderverlust oder defekte Karten. 2. Menü/Akku/Display Das Menü (Firmwarestand 1.1.6) ist sehr umfangreich, man kan die einzelnen Tasten recht individuell belegen. Mit der Q-Taste bewegt man sich in den Aufnahmeeinstellungen recht schnell hin- und her. Mit den Wipptasten springt man von Funktion zu Funktion, das äußere Drehrad verstellt diese im Einzelnen. Gewöhnt man sich schnell dran. Das Display ist brilliant und zeigt einem (nach Vergrößerung über die Lupenfunktion) sofort, ob ein Bild scharf ist oder nicht. Natürlich ist es bei hellem Sonnenschein nicht mehr so gut ables- bzw. sichtbar. Geschützt wird das Display bei mir mit einem Echtglas, das man für 10-15 EUR bekommt. So kann keine Gürtelschnalle diesem etwas anhaben. Der Sucher sowie das Suchergummi passen auch für mich als Brillenträger gut, endlich wird das Motiv überwiegend auch so dargestellt wie nachher aufgenommen. Die paar Prozente, die fehlen, spielen im Foto-Alltag selten eine Rolle. Die Akkulaufzeit empfinde ich als überragend (GPS/WLAN ausgeschaltet). 800-900 Bilder, das ist klasse. Auch wenn der Foto mal eine Weile nicht benutzt ist, ist der Akku immer noch recht voll. Das konnte meine 50D lange nicht so gut, die hielt grad mal die Hälfte, wenn überhaupt. Die WLAN-Funktion ist übrigens sehr geschickt, im mit der 6D gemachte Bilder in Kürze aufs Smartphone zu übertragen, um diese dann darüber weiterzusenden. Das Smartphone erkennt die 6D als separates WLAN, man muss auch ein Passwort eingeben, das die Kamera ausgibt, dann erhält man Zugriff. Wie gesagt, hinterher nicht vergessen, die Funktion wieder abzuschalten, um den Akku zu schonen. 3. Autofocus/Bildqualität/ISO-Einstellungen Über den Autofocus der 6D mit nur einem Kreuzsensor wurde ja schon viel geschrieben bzw. darüber diskutiert. Klar ist: Canon definiert die 6D als Reisekamera, was auch dadurch verdeutlicht wird, dass die Serienbildgeschwindigkeit nicht die schnellste ist. Selbst meine 50D war ca. 1-1,5 Bilder/Sekunde schneller. Das muss man wissen und genau so akzeptieren! Hinterher lamentieren bringt relativ wenig. Natürlich wäre es wünschenswert, wenn es mehr Autofocuspunkte gäbe, wie es z.B. die (recht günstige) Sony Alpha 58 meiner Frau hat, bei der es nur recht wenig Ausschuß durch unscharfe Bilder gibt. Zurück zur Canon: mit dieser muss man mit verschiedenen Motiven, bevorzugt schnelle und bewegte, üben und probieren, man wird mit der Zeit besser bzw. der Auschuß geringer. Ebenso muss einem klar sein, dass der Bokeh-Effekt mit dem Vollformatsensor der 6D relativ stark ist. Das ist an sich gut, aber aufgrund des nicht immer sitzenden Autofocus kommt es öfter vor, dass das gewünschte Motiv dann selbst bei halb geschlossener Blende leicht unscharf ist. Der Korridor, in dem das Motiv scharf ist, ist bei der 6D relativ klein, auf jeden Fall kleiner als an Crop-Kameras. Damit muss man auch leben bzw. sich daran gewöhnen. Aber zum Glück ist die 6D ja das absolute ISO-Monster. Wo andere Kameras, z.B. bei > ISO 1600, schlappmachen, da läuft die 6D zu absoluter Hochform auf. Bilder auch in höheren ISO-Regionen noch absolut scharf, und dadurch kann man den Einsatz von offenen Blendeneinstellungen zugunsten von mehr Tiefenschärfe vermeiden. Ebenso gibt es einem die Möglichkeit, auch in Innenräumen ohne Blitz zu fotografieren. Ja, die 6D hat keinen integrierten Blitz, das sollte inzwischen bekannt sein. Ja, es gibt Momente, in dem man diesen mal kurz gebrauchen könnte. HIer hat die etwas teurere Konkurrenz (Nikon 750D) die Nase vorn. Die Bildqualität empfinde ich als überragend. Beim Vergrößern von Bildern ist selbst bei größter Vergrößerung am PC kaum ein Treppeneffekt zu sehen. Hier kann das Crop-Format in keinem Fall mithalten, man erkennt einen deutlichen Unterschied. Alleine das ist mir die 6D wert! Natürlich gehört zu einer guten Bildqualität auch das entsprechende Objektiv. Nachdem ich zu Beginn meiner „6D-Ära“ mit dem EF 28-135 begonnen hatte, war ich nur einigermaßen zufrieden, konnte dann nach Kauf des L 24-105 nochmal eine spürbare Steigerung der Bilder feststellen. Dies ist mein absolutes Immerdrauf, mit dem ich so gut wie alle Situationen abbilden kann. Für besondere Innenaufnahmen nutze ich noch das Canon Pancake 2,8 40mm, eine nette kleine aber lichtstarke Linse. Schlußfazit: der Umstieg von Crop auf Vollformat hat sich definitiv gelohnt, trotz des recht hohen Einstiegspreises für das 6D-Gehäuse. Selbst der mittelmäßige Autofocus kann dies nicht trüben, im Gegenzug dazu entpuppt sich die 6D als absolutes ISO-Monster, das einem vielfältige Möglichkeiten eröffnet. Somit vergebe ich 5 Sterne und kann die Kamera guten Gewissens empfehlen. Abschließend noch folgende Bitte: sollten Sie in dieser Rezension einen Fehler oder einen Kritikpunkt finden, setzen Sie sich über die Kommentarfunktion mit mir in Verbindung, anstatt lediglich Nicht-hilfreich zu klicken. Nur über Feedback kann ich die Rezension verbessern, vielen Dank!

  7. Geschenk sagt:

    So ausgezeichnete Bildqualität und so schöne Bilder hatte ich noch nie! Eine Kamera mit echter Profi-Bildqualität. Hauptgründe: Rauscharmer VOLLformatsensor in kompaktem leichtem Gehäuse mit SD-Karte. Ich hatte mir ausschließlich EF-Objektive gekauft, da ich schon seit 5 Jahren eine Vollformatkamera haben will. Bei 7D konnte ich alle meine EF-Objektive nicht vollwertig ausnutzen, unnötige Größe und Gewicht der EF-Objektive, da das Bild bei 7D mit Crop 1,6 zugeschnitten ist. Mit 7D hatte ich sehr gute Bilder bekommen, die Kamera ist Super, aber 6D Bildqualität ist deutlich besser. Ich mache mehr und mehr Bilder und freue mich immer mehr auf die neue 6D. Farben, Schärfe, Belichtung, Weißabgleich, auf ganz anderem Niveau. 7D hat viele Sachen, die ich nicht unbedingt brauche. Z.B. 7D hat 2 Prozessoren, die verlangen mehr Strom. Ich mache nie 8 Bilder pro Sekunde. 4,5 bei 6D sind mir schon genug. 7D ist Größer und Schwerer. Ich wollte diese deshalb öfters nicht mitnehmen. Für meine kleine Hände sogar etwas zu Groß. 6D ist im Vergleich auch sehr leise. Viele Canon Nutzer sagten, für was eigentlich so viel Technik? Wir wollen lieber guten Sensor. Bildqualität ist uns wichtiger. Hier ist das jetzt bei 6D genau der Fall. Ein perfekter Vollformatsensor. Grössere Nachteile für mich sind allerdings: 7D 1/8.000s – 6D 1/4.000s. Blitzsynchro 7D 1/250s – 6D 1/180s. 7D 19X AF-Kreuzsensoren – 6D 1X AF-Kreuz und 10 Liniensensoren. 7D Gitter im Sucher ein/aus – 6D nur mit Mattscheibe als Zubehör. 7D AF-Messfelder ein/aus, nur aktive sind zu sehen – 6D fest, man weiss nie vorher welche zur zeit eingeschaltet sind. Jetzt habe ich eine SD-Karte und brauche nicht mehr das Gerät mit USB-Kabel zu verbinden oder einen CF-Kartenleser mitnehmen und jedes Mal anschließen. SD-Karte kann ich fast in jedem PC-System benutzen, weil SD-Reader z.B. nahezu in jedem Notebook schon dabei ist. Mein L-24mm wurde ein richtiges Weitwinkelobjektiv und nicht Crop 1,6*24 = 38,4mm bei 7D, das ist mir sehr wichtig. Hier bei 6D (im Rad integrierte 8-Wege-Schalter) gefällt mir persönlich besser als Joystick bei 7D. Bei 6D kann ich auf alle Funktionen mit rechter Hand eingreifen und das finde ich gut. Das integrierte Blitzgerät hatte ich bei 7D selten benutzt. 6D-GPS brauche ich nicht, ich hätte lieber einen Transmitter. Ich habe deshalb Speedlite 90EX gekauft. Das kleine 50g leichte Blitzgerät hat bereits einen Transmitter. In diesem Fall arbeitet der Blitz als Master und löst den/die Slave(s) aus. Als Master gibt er kein Blitzlicht ab. 6D-WLAN ist eine gute Funktion. Als 5D III am Markt kam, habe ich mich sehr enttäuscht. 3000 Euro ist mir zu viel fürs Gehäuse. Und hier 1700 Euro für 6D, und noch kompakt und leicht. Mit 6D-AF komme ich sehr gut zu recht. Bedienung der Kamera einwandfrei. Dass das 6D-Magnesiumgehäuse obere Gehäuseschale wegen WiFi- und GPS-Empfangs aus Polykarbonat gefertigt ist, stört mich nicht. Mir gefällt sogar auch 60D und 650D sehr gut, diese sind komplett aus Polykarbonat. Das ist sehr gutes Material. Der Sucher 100% 7D oder 97% 6D. Da sind beide gut genug. Groß und hell. Meine Wahl (Standard): Für 7D ein EF-S 15-85mm IS. Für 6D ein EF 4L 24-105mm IS. Und für beide EF 4L 70-200mm IS. Und wenn es kompakt sein soll dann nehme ich EF 50mm f/1.4 und Speedlite 90EX mit. EOS 6D hat alles, was ich unbedingt brauche und ist wie für mich gemacht.

  8. Geschenk sagt:

    Nach über 5 Jahren sehr zufriedener und intensiver Nutzung meiner EOS 40D hatte ich einfach Lust auf etwas Neues und natürlich auch „Besseres“. Dabei ging der Gedanke ursprünglich in Richtung 70D, aber schnell wurde mir klar, dass ich mir vom Vollformat einfach mehr verspreche. Deswegen die Entscheidung für die 6D. Als alten Canon-Nutzer entsprechen zudem Haptik, Verarbeitungsqualität und Bedienung der 6D meinen Erwartungen und Gewohnheiten. Das war vor knapp einen Jahr und nun 3000 Aufnahmen weiter bin ich immer noch begeistert, welche Bildqualität die 6D liefert. Lediglich am Anfang braucht es beim Umstieg vom APS-C auf das Vollformat ein wenig Eingewöhnung zum Handling der Schärfentiefe, aber das hat man schnell im Griff, so dass kein Frust aufkommt. Schon mit der 40D habe ich bevorzugt Festbrennweiten eingesetzt (EF-S 60 2.8, EF 85 1.8, EF 100 2.8 Macro) und war mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Was die 6D dagegen liefert ist geradezu ein Quantensprung. Allerdings muss man dazu sagen, dass dies natürlich nur bei einer 100%-Ansicht auf einem entsprechend hochwertigen Monitor in seiner gesamten Brillanz deutlich wird. Was dann noch auf manchen Foto zu entdecken ist, ist genial. Eine normale HD-Ansicht oder ein Papierabzug (13×18, sogar 20×30) lassen die Qualität nur erahnen. Ich benutzte übrigens meine 6D wie auch schon meine 40D genauso wie meine alte analoge A-1, d.h. im Modus TV, Av oder M. Den Fokus setzte ich bevorzugt über den zentralen Sensor, Liveview nutze ich nicht, selten verwende ich mehr als 400ISO (dann lieber Stativ mit 100), gespeichert wird in RAW, das Feintuning erfolgt in Lightroom. Das einzige elektronische Gimmick, was ich ab und zu einsetze, sind Belichtungsreihen. Insofern kann ich viele der technischen Eigenschaften gar nicht beurteilen. Ich will eben Fotos machen, weder den Weg finden noch Filmchen drehen. Meine 40D habe ich nach wie vor als Zweitkamera im Einsatz. Auch eine Powershot G15, die ich noch für Schnappschüsse habe, benutze ich gelegentlich. Beide machen wirklich gute Bilder, aber neben dem, was die 6D liefert, verblassen sie dann doch. Nach Allem was ich gelesen und auch gesehen habe, spielen die 6D-Aufnahmen sogar in einer Liga mit denen einer 5D-MK3. Und weil sie mir so Spaß, habe ich Ihr mittlerweile noch einen Batteriegriff und zwei weitere Objektive zur Seite gestellt.

  9. Geschenk sagt:

    Die Canon EOS 6D ist auf den ersten Blick ein Mauerblümchen: Die Spezifikationen auf dem Datenblatt lesen sich (abgesehen von WLAN und GPS) so, als sei die Kamera in vielen Punkten nichts Halbes und nichts Ganzes. Ich habe diese Punkte hier einmal zusammengestellt und will Ihnen aus meiner Perspektive zeigen, ob Sie tatsächlich ins Gewicht fallen. Noch kurz zu meinem Profil: Ich arbeite hauptberuflich als Dozent an einer Universität, wo ich schwerpunktmäßig Theorie und Praxis der Fotografie unterrichte. Privat komme ich paradoxerweise meist nur noch im Urlaub zum Fotografieren. Die Kamera sollte daher möglichst reisetauglich sein, einen funktionalen Autofokus haben und natürlich über einen zeitgemäßen Sensor verfügen, der das Beste aus meinen (doch recht zahlreichen) Objektiven herausholt. Hier also meine Eindrücke zu besonders intensiv diskutierten Punkten: – Sucher. Leider nur 97 Prozent, im Vergleich zur Canon EOS 5D II oder auch den direkten Nikon-Vollformatkonkurrenten ein Rückschritt. Weitaus praxisrelevanter ist jedoch, dass der Sucher sehr hell ausfällt und alle Informationen dort präsentiert, wo ich sie als Fotograf brauche. Der Unterschied zu professionellen Gehäusen ist nahezu irrelevant. – Body. Das Gehäuse ist stark an die EOS 60D angelehnt, was ich persönlich begrüße. Es ist verhältnismäßig klein, dennoch mit großen Händen gut zu bedienen und wirkt von der Tastenanordnung wohl sortiert. Ich kann daher schnell mit der Kamera kommunizieren und werde nicht durch überflüssige Features abgelenkt. Die Haptik ist weitaus kunstofflastiger als beispielsweise bei meiner EOS 1Ds Mark II – aber deren Robustheit habe ich trotz Zehntausenden von Auslösungen noch nie gebraucht. Sie sollten sich also fragen, ob Sie tatsächlich die staubige Rally Paris Dakar fotografieren und ihre Kamera auf Kriegseinsätzen herumtragen. Sollte dies nicht der Fall sein, wird sie dieser Body bei normaler Beanspruchung jahrelang begleiten. – Verschluss. Die Kamera packt nur 1/4000 Sekunde im Normalbetrieb und nur 1/180 Sekunde Blitzsynchronzeit. Auch hier ist die hausinterne und -externe Konkurrenz schneller – aber selbst im professionellen Einsatz reichen beide Werte meist völlig. – Autofokus. Hier ist der erste Punkt, wo Sie tatsächlich Ihr Anwendungsziel unter die Lupe nehmen müssen. Nur 11 Autofokusfelder, und davon auch nur ein Kreuzsensor, der dafür besonders lichtempfindlich ist. Sollten Sie schwerpunktmäßig Rennwägen, Pferderennen, Fußballspiele oder Flugshows fotografieren, sind Sie vermutlich eine Leistungsklasse höher (5D III) besser aufgehoben. Bei mir kommen derartige Situationen relativ selten vor (und wenn weiß ich, wie man durch Vorfokussieren und Abblenden dennoch zum Ziel kommt). Für mich ist weitaus wichtiger, dass der AF sein Ziel zuverlässig trifft und leicht zu programmieren ist – was beides zutrifft. – Videofunktion. Für Gelegenheitsnutzer hervorragend, etwa auf dem Level der Canon EOS 5D Mark II. Für Profis wegen stärkerer Neigung zu Moiré-Effekten und fehlender Kopfhörerbuchse eher ungeeignet. Da ich diese Funktion kaum nutze, kann ich mit den Einschränkungen des Sensors an dieser Stelle gut leben. – Bildqualität. Deutlich besser als die 5D II, in einzelnen Testberichten im Lowlight-Bereich sogar eine halbe Blende besser als die 5D III. Dank relativ leisem Silent-Mode daher eine nahezu perfekte Lowlight-Maschine. Mit lichtstarken Festbrennweiten ein Traum. – Speichermedium. Nur ein Kartenslot (SD-Karte) wird oft als Gegenargument genannt. In mittlerweile 15 Jahren Digitalfotografie habe ich es noch nicht ein Mal geschafft, eine Speicherkarte kaputtzumachen. Man muss also trotz fehlender zweiter Karte nicht in Angst und Schrecken leben. Sollten Sie jedoch überlebenswichtige Dinge fotografieren (dazu zählen bekanntlich auch Hochzeitsfotos, wo bei Datenverlust schnell Tränen fließen), könnte dies dennoch ein Killerargument gegen die 6D sein. – WLAN und GPS. Weitaus weniger relevant als beim Kauf von mir gedacht. Nette Gimmicks, die sich vielleicht einmal als nützlich erweisen. Wegen (technikbedingter) Latenz zwischen Kamera und Eingabegerät (etwa Smartphone/Tablet) ist die WLAN-Funktion für mich vielleicht einmal interessant bei der Bildbetrachtung auf Reisen. Unter dem Strich würde ich sagen: Eine unaufgeregte Kamera ohne zu viel Schnickschnack, die schnell reagiert und das tut, was ich möchte. Die Bildqualität ist mit Zoomobjektiven wie dem 16-35L II 2,8 oder dem 70-300L 4-5,6, aber auch mit Festbrennweiten wie dem 50 1,4 oder dem 85 1,8 absolut herausragend. Der Kauf dieser Kamera (in Kombination mit dem Pancake 40 2,8) gibt mir die Möglichkeit, endlich eine kompakte Vollformatkamera mit geringem Gewicht fast immer dabei zu haben. Von mir bekommt die Kamera daher eine uneingeschränkte Kaufempfehlung. Sollten Sie Ihre Gedanken zur Canon EOS 6D mit mir teilen wollen, freue ich mich auf Ihre Kommentare!

  10. Geschenk sagt:

    Zugegeben: Eine kühne Behauptung angesichts der 5D Mark III und der D1X. Oder im Lager der Nikonianer der D800 oder der D4. Kann eine „Einsteiger-Kamera“ da wirklich mithalten? Über die 6D wurde schon viel diskutiert, bevor sie überhaupt auf dem Markt war. Da wurden Features gelobt und verrissen, die noch niemand getestet hatte, Canon wurde beschimpft und gehuldigt: Kurzum, ein uneinheitliches Bild. Inzwischen ist sie auf dem Markt, die ersten Test liegen vor und -noch viel wichtiger als aller Laborkram- Fotografen aus Fleisch und Blut fotografieren damit u.a. andere Menschen aus Fleisch und Blut. Ich bewerte die Kamera hier genau für meine Zwecke und unter meinen persönlichen Voraussetzungen: Dies ist kein wissenschaftlicher Test, kein strukturierter Modellvergleich, sondern ein Praxisbericht. Ich fotografiere fast ausschließlich Hochzeiten, manchmal Hunde. Und ich habe bereits eine 7D im Schrank. Diese war bisher mein Arbeitspferd. Sie ist schnell, hat einen tollen Autofokus, liegt großartig in der Hand und ist zuverlässig wie ein Lanz-Bulldog. Ja: 18 MP auf einem Crop-Sensor machen sie zu einer kleinen Diva, aber ich liebe sie. Eine kleine 550D war Backup für den schlimmsten aller möglich denkbaren Fälle: Totalausfall der EOS 7D. Zum Glück ist dieser Fall nie eingetreten. Solange es die 5 DMark II gab, habe ich immer wieder überlegt, die 7D gegen die 5D Mark II zu tauschen, denn der Wunsch nach Vollformat wurde doch größer. Tests gelesen, angefasst, Bilder angeschaut, Features verglichen und bei der 7D geblieben: Es ist und war in den letzten Jahren einfach die modernere, schnellere Kamera, nach dem großen Firmware-Update war sie erst recht wieder up to date. Also habe ich meine ersten 15 Hochzeiten mit einer Crop-Kamera fotografiert. Yes we can! Weshalb ich überhaupt nach einer neuen Kamera Ausschau hielt? Ich wollte mit 2 Kameras gleichzeitig fotografieren, um nicht ständig Objektive wechseln zu müssen und trotzdem von 24-200mm immer alles dabei zu haben. Die Arbeitsweise mit nur einer „echten“ Kamera und einer „Notlösung“ als Backup in der Tasche war für mich unbefriedigend. Dabei wollte ich die Vorteile von Vollformat und Crop kombinieren. Nach Erscheinen der 5D Mark III war ich kurz versucht, mir diese zuzulegen: Toller Autofokus, hohe ISO-Empfindlichkeit, geniales Gehäuse, guter Griff, stabil, wetterfest, schnell. Aber 3300,- Einstieg und jetzt noch 2800,- Straßenpreis sind einfach nicht drin und vielleicht auch den Preis nicht wert? Also weiter warten. Dann kam die Ankündigung zur 6D. Viel Krams, den ich im Leben nicht brauche: GPS, WLAN, Video. Dafür: kärglicher Autofokus, langsamer, weniger Konfigurationsmöglichkeiten, kein Joystick, kleinerer Sucher, keine Master-Blitzsteuerung. Hmm…, ob das was taugt? Was mich schließlich zum Kauf bewogen hat: Die allseits gelobte Bildqualität auch in hohen ISO-Bereichen. Seit ich sie habe, möchte ich sie nicht mehr hergeben. Nicht obwohl ich noch die 7D habe, sondern gerade weil ich sie habe: Die beiden sind in der Kombination unschlagbar: Alles was der 7D fehlt, bringt die 6D mit und umgekehrt. Die beiden sind wie für einander gemacht: Die 7D ist schnell und hat einen klasse Autofocus. Am Crop wird aus meinem 70-200 2.8 L ein Tele bis 320mm. Sie ist robust und wassergeschützt und die professionellste Crop-Kamera, die ich kenne. Dafür sind ihre ISO-Möglichkeiten begrenzt, sie ist laut wie ein Traktor (vor allem im Serienbild-Modus) und im Weitwinkelbereich muss man sich mit Ultraweitwinkeln (bei mir ein Tamron 10-24mm) behelfen, die nur eine begrenzte Bildqualität liefern. Außerdem sind die klassischen Immerdraufs (24-70 2.8 L) keine Immerdraufs, weil sie doch recht weit in den Telebereich verschoben sind. Für jemanden, der gerne weitwinkelig unterwegs ist, fehlt dort immer etwas, bzw. es werden ständig Objektivwechsel nötig, weil einem ein paar Millimeter Brennweite untenrum fehlen. In dunklen Kirchen kam die 7D immer wieder an ihre Grenzen: ISO-Bereich und Geräuschkulisse waren die entscheidenden Faktoren, ihr die 6D an die Seite zu stellen. Auf geht’s: Ausstattung: Auf den Autofokus gehe ich unten gesondert ein, hier nur ein paar Dinge, die mir auffielen: • Leider nur zwei Speicherplätze für persönliche Einstellungen, die ich gerne nutze, insbesondere, um schnell zwischen „Kirche“ und „Draußen“ umstellen zu können. Die 7D hat drei, schade. • SD-Karten statt CF. Ich persönlich hatte meinen bisher einzigen Kartencrash mit CF-Karten, stehe deshalb der SD nicht allzu skeptisch gegenüber. SD sind deutlich billiger, weiter verbreitet und kleiner. Was eher fehlt: Ein zweiter Schacht für Backups. Hat die 7D zwar auch nicht, wäre aber toll gewesen. Andererseits: Früher war auch kein Backup-Film in der Kamera. Meine Lösung: Eher kleine Karten wählen und häufiger wechseln, statt eine Hochzeit auf eine Karte zu packen. • Keine Drahtlossteuerung für externe Blitze, da kein Aufklappblitz vorhanden. Zugegeben, blitzen wird angesichts durchaus verwendbarer ISO 12500 immer seltener, aber das System der 7D ist schon toll, um drahtlos Blitze in Gruppen auszulösen und zu steuern. • Gleiche Akkus wie die 7D und auch die 5D (Mark II und III). Theoretisch sind also alle austauschbar. Leider hat Canon mal wieder alles getan, um Fremdhersteller zu ärgern: Meine Fremdakkus, die an der 7D super funktionieren, werden von der 6D nicht erkannt. Man kann zwar fotografieren, aber hat keiner verlässliche Akkuanzeige im Display: Auch bei vollen Akkus, ist dort das Zeichen für leer. Andererseits: Seit ich zwei Originale von Canon habe, lade ich irgendwie nicht mehr: Ich habe jetzt einen Geburtstag, ein Hundeshooting und eine Taufe fotografiert, ohne nachzuladen. Vielleicht machen 40,- € Preisdifferenz doch einen Unterschied? • Was ich nicht brauche und deswegen auch nicht bewerte: Video, WLAN, GPS, Szenenprogramme. WLAN könnte mal ein interessantes Feature werden, ich habe die Steuerung über iPhone ausprobiert und kann zumindest sagen, dass die Konfiguration easy ist: Die 6D baut ein eigenes WLAN auf, in das man sich mit dem Iphone einloggt, fertig. Autofokus: Der etwas abgespeckte Autofokus mit nur 11 Sensoren, von denen nur der mittlere ein Kreuzsensor ist, schreckte mich etwas und ist in der Tat das einzige echte Manko der EOS 6D. Das Arbeiten ist etwas anders: Wo ich mit der 7D den AF-Punkt verschiebe, fokussiere ich mit der 6D zentral und verschwenke dann den Bildausschnitt. Zugegeben, das kann auch mal ins Auge gehen und zu Unschärfen führen, wenn man mit Blende 1.4 und langen Brennweiten fotografiert. Bedienung: Bedienung ist immer etwas „Gefühltes“ und damit sehr individuell, ich kann daher nur meinen eigenen Eindruck wiedergeben: Die Kamera liegt gut in der Hand, die Knöpfe und Räder laufen satt und sauber. Der von „Profis“ und auch von mir früher vielgelobte Joystick ist bei der 6D durch eine 8-Wege-Wippe rund um das Daumenrad ersetzt worden. Ich muss zu meiner Überraschung sagen: Ich liebe es! Wo ich bei der 7D immer zwischen Daumenrad und Joystick wechseln muss, habe ich bei der 6D alles in der Hand, respektive im Daumen. Da ich mit beiden Kameras täglich arbeite, kann ich voller Überzeugung sagen: Die Wippe rockt! Einige Buttons liegen anders, die Buttons am oberen Display sind nur noch einfach belegt, was ich vorteilhaft finde. Was etwas fehlt ist ein Button für den Weißabgleich, der nun über das Quickmenü erreicht wird, aber unter dem Strich gibt es nichts, was mich täglich stört. Endlich habe ich einen Verriegelungsknopf am Wahlrad, das hat mich bei der 7D häufig zur Verzweiflung gebracht, wenn ich nach 20 Bilder feststellte, dass ich in AV und nicht mehr in M fotografierte, weil sich das Rad verdreht hatte. Die Lupenansicht im Wiedergabemodus liegt mir mehr als die beiden Zoom-Daumentasten der 7D: Bild anschauen, reinspringen, Schärfe beurteilen, rausspringen. Dagegen dauert das schrittweise Reinzoomen der 7D sehr lange. Die 6D ist etwas kleiner als die 7D. Ich liebe große schwere Kameras, deswegen war das eine kleine Umgewöhnung. Aber mit Batteriegriff gleicht sich alles wieder aus, insgesamt liegt die 6D gut in der Hand, ist wertig verarbeitet und weit entfernt vom Gefühl eines „Einsteigermodels“. Sie ist definitiv keine 60D im Vollformat! Sie ist übrigens ebenso aus Magnesium wie die 7D und die anderen Vollformater, nur oben, wo WLAN und GPS sitzen, muss konstruktionsbedingt Kunststoff genutzt werden. Serienbildfunktion Langsamer (5/s) als das Rennpferd 7D (8/s), allerdings habe ich die 7D nur im Hundesport voll ausgereizt, bei Hochzeiten fotografiere ich überlegt und lasse nicht einfach das MG knattern. Maximal habe ich die 7D beim Brautstraußwerfen mal ausgereizt, ansonsten steht sie auf Einzelbild oder maximal auf dem langsamen Serienbildmodus. Bildqualität: Es macht fast keinen Sinn mehr, dazu etwas zu schreiben: Die Bildqualität ist inzwischen über alle Hersteller, alle Fabrikate und alle Preisklassen durchgehend sehr gut. Die 6D macht da keine Ausnahme. Tolle Farben, großer Dynamikumfang im RAW: Es gibt nichts zu meckern, gab es aber auch bei der 7d schon nicht… Geräusch: Für mich als Hochzeitsfotograf ein entscheidendes Kriterium, vor allem in Kirchen. Die 6D hat einen „Flüstermodus“ sowohl im Einzelbild als auch im Serienbild, der seinem NAmen alle Ehre macht. Außer einem kleinen „klack“ hört man nichts. Sie steht bei mir standardmäßig immer auf „Silent Mode“ und ich liebe es. Endlich eine Kamera, mit der ich ungestört und dezent fotografieren kann, für mich neben den ISO-Werten das entscheidende Kaufkriterium. FAZIT: Ja, für mich ist sie die ultimative Hochzeitskamera. Wäre ich Dagobert Duck, würde ich auch die 5D Mark III nehmen, da ich hier alles in einem Gehäuse habe. So ist sie für mich die ideale Ergänzung zu meiner 7D. In dunklen Kirchen ist sie großartig, draußen habe ich den Gestaltungsspielraum des Vollformats zur Verfügung und kann mit Unschärfe arbeiten. Ich habe an der 7D das 70-200 2.8 und an der 6D das 24-70 2.8 oder auch gerne mal das neue Sigma 35 1.4 Ich decke damit alle Brennweiten ab, mit einer kleinen, gut verkraftbaren Lücke zwischen 70mm und 112mm (Beginn des 70-200 an Crop 1,6), dafür habe ich dazwischen noch das 100mm Macro 2.8 L, das eine großartige Porträtlinse ist (ja, das meine ich ernst!) Die 7D ist als Telemonster und für schnelle Aktionen mit dabei, zusammen sind sie das ideale Team, um großartige Fotos machen zu können. Wenn das nicht gelingt, liegt es definitv an mir und nicht an der Technik. Aus meiner Sicht, unter meinen Voraussetzungen und mit meinen Themengebieten ist die EOS 6D ganz klar eine Kaufempfehlung. Wer im Geld schwimmt oder Minderwertigkeitskomplexe hat ist mit der Mark III besser beraten, ebenso alle Profis, die wirklich alles in einem Gehäuse brauchen und für die der Autofokus eine echte Einschränkung wäre. Ich hoffe, ich habe manchem Zweifler oder Zögerer die Entscheidung erleichtert. Nachtrag September 2013 Vielen Dank für die zahlreichen Kommentare und Rückmeldungen zu meiner Rezension. Viele Kommentare betrafen meine Gedanken zur Notwendigkeit einer 5DIII angesichts einer sehr guten 6D, einige stießen sich an dem Begriff „Minderwertigkeitskomplex“. Ich gebe offen zu: Ich habe inzwischen auch eine 5D MarkIII und meine 7D verkauft. Meine Rezension bezog sich auf meine spezifische Situation, in der ich bereits ein 7D hatte und diese um eine 6D ergänzt habe. Mit der schnellen, professionellen 7D und der etwas mager ausgestatten Vollformat-6D war ich gut aufgestellt, weil sie zusammen ein gutes Team waren. Letztlich habe ich die 7D ersetzt, weil mir die ISO-Leistung wichtig war und ich fast überwiegend die 6D in Kirchen genutzt habe und mir dann als Hauptkamera doch die Autofocus-Senoren fehlten. Ich korrigiere meine Einschätzung der 6D also ein ganz klein wenig: Das Bedienkonzept der 6D alleine mag gut sein, wenn man sie neben einer 7D oder 5D im Einsatz hat, merkt man die Einschränkungen doch: die Wege sind länger, manches Knöpfchen fehlt etc. Und der Autofokus bleibt der Schwachpunkt: Zwar hat die 6D schon zwei Felder mehr als die 5D Mark II, aber die 11, rechts zentrumsnah angeordneten Felder sind in Kombination mit dem fehlenden Joystick doch eine Einschränkung. Was bleibt, ist die überragende Bildqualität, die großartigen Gestaltungsmöglichkeiten des Vollformats, der wirklich leise Silent-Mode und die hohen ISO-Fähigkeiten. Deswegen wird sie mich trotz der Mark III immer begleiten und kein Dasein als Back up-Body fristen, sondern echte Zweitkamera sein, die mit einem 35 1.4 bestückt immer dabei ist. Trotz dieser kleinen Einschränkungen, trotz der Entscheidung, mir als Hauptkamera eine 5DIII zuzulegen bleibt die 6D eine tolle Kamera, mit der großatige Fotos gelingen. Für Sport, egal ob Tier oder Mensch würde ich nach wie vor die betagte 7D empfehlen, wer alles in einem braucht, kommt letztlich an der 5DIII nicht vorbei: Schnell, lichtstark, ausgereift und üppig ausgestattet. Und Nein: Ich bekomme kein Geld von Canon…

  11. Geschenk sagt:

    Ich bin nach langer Überlegung von der 60d auf die 6d umgestiegen. Der Grund lag primär nicht einmal in einer Unzufriedenheit mit der 60d, sondern in der Suche nach einem Weitwinkel. Nachdem mich nichts ansprach, war mir klar, dass ich eine Vollformatkamera brauche. Dann bestand die Wahl zwischen der D610 von Nikon, der D800 und der 6d. Gegen Nikon sprach bei der D610 das Gehäuse, das ich spätestens des fehlenden AF-On-Knopfes wegen ablehne, gegen die D800 sprach der PixelPitch, da ich eine Kamera benötige, die unter sehr schlechten Lichtbedingungen gute Ergebnisse bringt. Ich fotografiere sehr gerne Available Light und auch Sport in der Halle. Und das mit nur einem Sensor… Ich ging das Risiko ein und bin begeistert. Die Kamera arbeitet mühelos bei 12.800 ASA, mit dem mitgelieferten Lightroom kann das Rauschen locker herausgenommen werden (bloß NICHT jpeg nutzen, die Ergebnisse sind mit den RAW-Ergebnissen nicht vergleichbar). Was den AF angeht habe ich die zehn Liniensensoren ausprobiert und siehe da, sie stellen tatsächlich auch scharf. Mit Nikons AF-Sensorenschlacht habe ich in der Vergangenheit gearbeitet und die Ergebnisse waren auch nicht besser (D700/D300s), dafür viel geblinke im Sucher. Meine F5 hatte fünf Sensoren und es war auch scharf;). Warum dann vier und nicht fünf Sterne? Die Bedienelemente sind im Vergleich zur 60d regelrecht vorsätzlich unsinniger angeordnet. Die Kamera soll mit rechts bedient werden, Menu und Info sind aber links; die Einzoom-Funktion der 60d ist viel logischer, die Deckelkappe wirkt viel billiger als das sonst so bullige Gehäuse und das WLAN ist in der Einrichtung zu fummelig. Daher: vier Sterne. Ein letztes Wort: was gibt es gegen eine Sucherabdeckung von 97% einzuwenden? Dafür sind Motive am Bildrand auch wirklich drauf, bei meinen 100%-Modellen hatte ich damit immer Probleme und für die restlichen drei Prozent gibt es doch LV, oder? Ein allerletztes Wort: ich las gelegentlich, dass der AF nicht justierbar sei: ist er und externe Blitze kann die 6d auch mastern, auch ohne eigenen Blitz (der von den bulligen L-Optiken ohnehin abgeschattet würde). Nachtrag: die Kamera ist bis 3200ASA unglaublich gut, die Jpeg-Rauschreduzierung auch in LR kaum zu schlagen und die Fotos sehen aus, als wären sie in wunderbarem Studiolicht aufgenommen, auch wenn es eine dunkle Halle war. Ab 6400 wird es bis 12800 ASA brauchbar, aber mit deutlichem Unterschied zu 3200. Dafür kann man 6400 ASA gut nutzen, um kurze Verschlusszeiten, auch mit Blitz (problemlos über den Blitz einstellbar) zu erreichen, bzw. die Blenden, die man braucht, um ein wenig Schärfentiefe zu erhalten (großer Unterschied zu APS) Verbindung mit Laptop funktioniert: die Kamera erst auf WiFi schalten, dann den PC, dann … warten … warten. Die Deckelkappe und die Knöpfe/Schalter begeistern qualitativ immer noch nicht, kein Vergleich mit Nikon – leider. Die Videofunktion ist weit besser als an der 60D, aber es ist immer noch aus dem Stand keine Videokamera (muss auch nicht unbedingt). Die Seriengeschwindigkeit ist mit 4,5 Bildern sehr gemächlich, dafür bei jpeg „unendlich“ (und die jpegs sind gut am PC weiterzuverarbeiten – es muss nicht raw sein). Die Bilder kommen aus der Kamera gut und druckbar. Sehr praktisch für eine schnelle Verteilung. Nachtrag Dezember 2016: was diese Kamera auszeichnet, ist, dass sie in Bezug auf die Ergebnisse sehr verlässlich ist – man hat immer ein Bild, das abgeliefert werden kann, notfalls eben mit 12800ISO geschossen. Auch der Autofokus lässt einen nicht im Stich, vielleicht ist das Bild nicht immer perfekt scharf, aber immer scharf genug. Zusammen mit einem Blitzgerät reicht eine Aufnahme; die sitzt technisch. Das ist mir sehr viel wert. Mit meiner anderen Kamera kommt es auch schon einmal vor, dass ich mich entschuldigen muss für eine Aufnahme, die unbrauchbar ist. Macht keinen Spaß. Zweiter Nachtrag: die Kamera ist recht feuchtigkeitsempfindlich. Vielleicht nicht im Vergleich zu Kameras, die gar nicht spritzwassergeschützt sind, aber im Vergleich zu dem anderen Mitbewerber im Semipro-Sektor ist die Canon ein Schwamm, leider! Also: Wetterschutz nicht vergessen.

  12. Geschenk sagt:

    Canon überzeugt einfach immer wieder. Neben meiner 5D Mark 3 , wars Zeit noch eine „Ersatz“kamera zu kaufen. Da ich mit der Mark 3 schon so zufrieden war, fiel auch hier die Wahl wieder auf ein Canonprodukt. Da die Kamera ebenfalls Vollformat haben sollte, habe ich auch nicht lange überlegt und die 6D bestellt. Etwas kleiner und leichter als die 5D mark3 aber trotzdem super handlich. Die wlan Funktion per Handy funktioniert auch einwandfrei und ist eine schöne Spielerei .

  13. Geschenk sagt:

    So will ich es ebenfalls kurz tun. Ich bin einfach zufrieden. Das geringe Rauschen bei einer hohen ISO Einstellung gibt mir eine große spielerische Gestaltungsmöglichkeit. Bilder mit ISO 1600 haben immer noch eine hohe Qualität. An mancher Stelle habe ich den Kritikpunkt gelesen, das ein eingebauter Blitz fehlt. Ich mag diese „Frontal in die Augen“ Blitze nicht, deshalb war es für mich kein Kriterium. Was aber richtig viel Spaß macht ist die Möglichkeit über WLAN und meinem Smartphone (oder Tablet) die Kamera fern zusteuern. Das habe ich schon häufig genutzt. Das manuelle Scharfstellen gelingt mir hierüber immer wesentlich besser als über den Sucher. Die WLAN Funktionalität hat einen wirklichen Mehrwert, als so ein kleiner Blitz den wenn ich es will für ein paar Euros noch kaufen kann. Die Fernsteuerung habe ich auch schon erfolgreich bei Tierfotografien eingesetzt, Kamera aufgestellt und dann aus der Entfernung ausgelöst. Klappt super. + großer Sensor + geringes Rauschen bei hohen ISO Werten + WLAN + im Vergleich zu meiner 600D ist ein automatisches Scharfstellen auch bei schlechten Lichtverhältnissen nun viel besser möglich. + sehr gute Abbildungsqualität, spielt hier in einer Liga mit der 5D Mark II und Mark III + geht sparsam mit dem Akku um. Obwohl ich an manchen Tagen knapp 300 mal den Auslöser betätigte, hatte ich bisher niemals Probleme mit dem Akku bekommen. Voraussetzung ist aber, das er regelmäßig geladen wird. Auf die Anschaffung eines Ersatzakkus konnte ich _bisher_ verzichten. Negativ: nur ein Kreuzsensor für AF (allerdings stellt die 6D bei schlechten Lichtverhältnissen besser, schneller und zuverlässiger scharf wie meine 600D) ansonsten fällt mir wenig negatives, auch nach zwei Monaten intensiven Gebrauchs ein 🙂 Es ist halt eine Vollsensorkamera, für den kleinen Geldbeutel.

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