Canon EF 50mm 1:1.8 STM Objektiv schwarz
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Canon EF 50mm 1:1.8 STM Objektiv schwarz

Canon EF 50mm 1:1.8 STM Objektiv schwarz: Kamera

Canon EF 50mm f/1,8 STM Objektiv:

Mit dem Objektiv EF 50mm 1:1,8 STM lassen sich ganz einfach eindrucksvollere Aufnahmen realisieren: Durch die hohe Lichtstärke von 1:1,8 wird Ihr Hauptmotiv mit hoher Schärfe eingefangen und gleichzeitig der Hintergrund mit einer attraktiven Unschärfe dargestellt.

Mehr Licht auf den Sensor lassen

Die hohe Lichtstärke von 1:1,8 lässt mehr als 8-mal so viel Licht auf den Sensor als das Standard-Zoomobjektiv, das Sie im Kit mit Ihrer EOS-Kamera erworben haben. Das ermöglicht schärfere Aufnahmen mit weniger Bewegungsunschärfe und reduziert die Notwendigkeit für den Einsatz von Blitzlicht – so hält man ganz einfach die natürliche Atmosphäre in dunkleren Umgebungen fest.

Für Porträtaufnahmen und den alltäglichen Einsatz

Die 50mm-Brennweite ermöglicht auch aus einiger Entfernung eine bildfüllende Motivdarstellung. Damit ist das Objektiv ideal für Porträtaufnahmen. Der mit dem menschlichen Auge vergleichbare Blickwinkel und seine kompakten Abmessungen machen das EF 50mm 1:1,8 STM zu einem großartigen Objektiv für den alltäglichen Einsatz, das Sie immer mit Ihrer EOS Kamera mittragen können.

Gestochen scharfe Fotos und Videos

Die nahezu geräuschlose STM-Fokussierung (Stepping Motor) stellt Fotos schnell scharf, so dass Sie selbst flüchtige Momente schnell und sicher festhalten können. Die STM-Technologie ist auch ideal für hochwertige Videoaufnahmen: Sie ermöglicht die gleichmäßige und nahezu geräuschlose Schärfenachführung. Damit werden Videoaufnahmen besonders ruhig und die Tonaufnahmen werden nicht durch Geräusche des Fokusmotors gestört.

10 Antworten

  1. Geschenk sagt:

    Eine gute Verbesserung zu dem Vorgänger: – Ein leiser Fokus, wenn auch hörbar in Video Aufnahmen. Ähnlich dem 24mm STM. – Ein etwas ruhigeres Bokeh, aber bitte keine Wunder zu L objektiven erwarten. – Höherwertiger Eindruck von der Verarbeitung. – Angenehmer Fokus Ring. – Gleiche und gute Abbildung wie der Vorgänger. Zwar ein wenig teurer als das alte 50mm aber der Aufpreis lohnt alle mal. Für den Preis eine absolute Empfehlung! Nachtrag: An meiner APSC Kamera war der Zugewinn ganz ok. Filmen warn trotz STM eher weniger möglich, da die Brennweite an APSC ca. 80mm betrug und das Objektiv kein IS inne hat. Also kaum brauchbar ohne Stativ! Nun aber besitze ich eine Vollformat 6D und bin absolut begeistert. Das Objektiv ist wesentlich besser an VF. Bildqualität ist merklich besser, Brennweite ist universeller und die Verarbeitung macht sich an der 6D gut. Auch perfekt für Panorama und Landschaft nutzbar. Portrait ist aber nun eingeschränkter, da die Brennweite kürzer wie an APSC wirkt. Absolute Empfehlung! Das Bild mit der Wand, zeigt die Vignette und Bokeh an der 6D VF. Die Pflanze ist von der 70D also APSC. Beide Bilder sind komplett unbearbeitet.

  2. Geschenk sagt:

    Das neue STM ist dasselbe wie das alte, nur mit STM Motor und mehr Blendenlamellen? Das wird oft behauptet. Wenn man sich beide Objektive aber mal genauer anschaut, fällt da doch so einiges mehr auf. Es wurde sehr viel verbessert. Leider aber nicht immer nur zum Guten. Auf meinem Blog habe ich einen sehr detailierten Bericht verfasst, wo man sich im Gegensatz zu hier alle Bilder in voller Auflösung ansehen kann. Zu finden auf aperturized.com unter Essays (leider erlaubt Amazon ja keine direkten Links). VORGESCHICHTE: Nachdem mein altes EF 50mm II an meine Frau abgetreten wurde, habe ich lange überlegt, was der Nachfolger werden soll. An Voll(klein)format liebe ich 50mm, daher kamen das EF 50mm 1:1.4 USM oder das Sigma 50mm 1.4 HSM Art als Alternativen in Frage. Das 50mm 1.4 hat allerdings auch einige Macken. Starke chromatische Aberationen, USM ist auch kein Ring USM und daher Augenwischerei und ihm fehlt irgendwie der Charakter des 1.8er. Dafür dann mehr als das 3fache? Lieber nicht. Das Sigma ist da schon eine andere Klasse. Nahezu perfekt! Aber gross und schwer. Als Amateur ist mir dann ein kleines Objektiv, dass immer dabei ist dann doch lieber. Als dann das STM angekündigt wurde war schnell klar. Das wird es. ERSTER EINDRUCK Beim ersten Anfassen wurde ich sofort sehr positiv überrascht. Mal abgesehen vom Metallbajonett, fühlt sich die Oberfläche des Objektives sehr wertig an. Mehr wie das Polycarbonat Oberteil meiner Canon 6D als wie die Plastikoberfläche des alten EF 50mm II. Auch deutlich besser als das EF 50mm 1:1.4 USM oder das EF 100mm 1:2.8 Macro USM. Auch sehr willkommen: Endlich gibt es ein echtes Gewinde für eine Gegenlichtblende. Ja, bei Canon ist natürlich keine dabei. Aber ich musste sie trotzdem haben und konnte nicht warten, bis es günstigere Angebote von Drittanbietern gibt. Also habe ich mir die ES-68 von Canon mitbestellt. Ja, ich hätte warten und viel Geld sparen können. Ja, ich sollte nicht die Politik von Canon unterstützen. Aber ich wollte sie einfach haben. Kommt mir jetzt bitte nicht mit rationalen Argumenten 😉 Die Oberfläche der Gegenlichtblende hat dasselbe hochwertige Feeling wie das Objektiv und bietet ausserdem einen Verriegelungsknopf mit dem die Blende sicher verriegelt wird. Natürlich kann sie nun auch platzsparend verkehrt herum montiert werden. AUTO FOCUS UND STM Deutlich verbessert wurde die AF Geschwindigkeit dank dem neuen STM (Stepping Motor) Antrieb. Auch fällt auf, dass nun der Focus deutlich öfters auf Anhieb sitzt. Das nervige Pumpen der alten Version wurde deutlich minimiert und tritt nur noch in schlechtem Licht und sehr kontrastarmen Motiven auf dem AF Punkt auf. Ein deutlicher Vorteil des STM soll sein nahezu geräuschloser Betrieb sein – laut Canon. Nun, vielleicht ist es ein Mangel meines Models, aber von „nahezu geräuschlos“ ist dieser Motor doch recht weit entfernt. Klar, der Motor ist leiser als beim alten EF 50mm II und klingt nicht so nervig. Jedes meiner USM Objektive ist jedoch deutlich leiser. Ich habe auch schon gelesen woanders, dass der STM in anderen Objektiven von Canon leiser sein soll, als beim EF 50mm STM. Also erwartet einfach mal nicht zuviel. Da ich allerdings praktisch nie Videos aufnehme und auch sehr selten in absolut leisen Umgebungen fotografiere kann ich damit leben. Allein der verbesserte AF ist schon Vorteil genug für mich. Erwähnenswert auch, dass die Naheinstellgrenze von 0,45m auf 0,35m reduziert wurde und damit die Macrofähigkeit erhöht wurde. FOCUS-BY-WIRE Schön ist, dass der Focus Ring nun breiter ist und besser greifbar ist. Aber es ist nicht länger ein mechanischer Ring. Statt dessen ist es ein elektronischer Ring, der den AF Motor steuert. Dies hat den Vorteil, dass nun das Verhalten von Ring-USM Motoren emuliert werden kann: Bei aktiven AF und halbdurchgedrücktem Auslöser kann man durch Drehen am Ring den Focus nachregeln. Schön! Aber das ganze kommt leider mit ein paar Nachteilen, weswegen ich es auch gewagt habe einen Stern von meiner Bewertung abzuziehen. Ist der AF aktiviert und ich drehe am Ring tut sich zunächst gar nichts. Erst wenn ich den Auslöser halb durchdrücke, ist der Focus Ring aktiviert. In der MF Stellung dagegen ist der Focus Ring immer aktiviert. Hier kann ich also auch ohne durchdrücken des Auslösers den Focus durch drehen verändern. Das ist erstmal gewöhnungsbedürftig, aber noch erträglich. Beim Drehen des Rings wird der Focus zwar recht zügig nachgezogen. Eigentlich merke ich hier keine wirkliche Latenz. Aber das Gefühl ist dabei doch völlig anders, erst recht da man bei jedem Drehen immer sofort den Motor hört, der einen daran erinnert, dass man hier nur den Motor steuert. Richtig blöd ist aber, dass das ganze aber natürlich immer voraussetzt, dass das Objektiv an der Kamera montiert ist und die Kamera eingeschaltet ist. Gerade da das Objektiv beim Fokusieren ausfährt kann man den Tubus nach dem abmontieren nicht mal eben einfahren. Beim EF 50mm 1:1.4 USM beispielsweise führt Druck auf den ausgefahrenen Tubus immer wieder zu defekten AF Motoren (siehe Rezensionen dort). Ich will nicht erst herausfinden müssen, wie der STM das aushalten kann. Eventuell werde ich auch hier wohl dazu übergehen die Gegenlichtblende immer nach vorne montiert zu lassen. Hier hätte ich mir also lieber wieder einen mechanischen Fokusring gewünscht und hätte dafür auch gerne darauf verzichtet im AF Modus manuell eingreifen zu können. BILDQUALITÄT: SCHÄRFE Kommen wir nun zum wichtigsten Punkt: Der Bildqualität. Auch wenn behauptet wird, dass der Aufbau gleich ist, hier hat sich doch recht viel getan. Zum ersten Test habe ich mal mit dem alten und dem neuen Nifty Fifty die Bedienungsanleitung fotografiert. Das Ergebnis habe ich hier hochgeladen und ist in voller Auflösung auf meinem Blog zu finden. Ist das alte Objektiv in der Mitte bei Offenblende noch recht unscharf ist hier das neue STM bei Offenblende um Welten besser. Beim STM verbessert sich das nochmal bei f/2.8, danach bleibt die Schärfe dann relativ konsisten auf gleichem Niveau. Das alte Objektiv verbessert seine Schärfe deutlich langsamer. Dafür aber kann das alte ab f/5.6 das neue Objektiv aber auch leicht überholen. Holla! Wenn man aber nun bedenkt, dass bei einer solche Linse, viele doch recht gerne bei Offenblende fotografieren wollen, sehe ich hier das neue STM dennoch als Sieger an. Schaut man sich nun die Randschärfe (hier linke obere Ecke) an wird klar wie viel besser das neue STM doch ist. Man kann für den Preis sicher keine sensationelle Randschärfe erwarten, dennoch ist das STM nun auch bei Offenblende am Rand benutzbar. Und im direkten Vergleich wird deutlich, wie schlecht hier doch das alte EF 50mm II ist. Selbst bei f/5.6 erreicht das alte Objektiv noch längst nicht die Randschärfe wie das STM bei f/1.8. Klarer Sieg für das neue EF 50mm STM. Wem die Randschärfe hier nicht ausreicht, der muss dann eben doch mehr Geld ausgeben und zum Sigma 50mm Art greifen. Für den Preis ist das STM aber verdammt gut! BILDQUALITÄT: BOKEH Warum kauft man sich nun eine lichtstarke Festbrennweite. Doch in erster Linie um Objekte frei zu stellen und den Hintergrund in schöner Unschärfe (Bokeh) verschwimmen zu lassen. Natürlich kann man hier keine Wunder von einer Linse dieser Preisqualität erwarten. Das alte 50mm II war hier auch nie wirklich eine Sensation. Gerade mal fünf Blendenlamellen und eine Form, die zu deutlichen Fünfecken führt sowie harte Ränder führen zu einem unruhigen Bokeh bei Lichtern im Unschärfebereich. Dies ist sehr gut hier im Beispielbild der Weihnachtskette zu sehen. Nun bietet das neue STM sieben Blendenlamellen und eine deutlich bessere Form, die deutlich kreisrunder bleibt. Geblieben sind zwar die harten Ränder, dennoch sieht das Bokeh nun aber deutlich angenehmer und ruhiger aus. Letztendlich schauen aber wohl auch nur ambitionierte Fotografen genau auf das Bokeh. Jeder andere sollte durch das Subjekt angesprochen werden und wenn das Bokeh wichtiger als das Subjekt ist, ist bei der Komposition vielleicht etwas falsch gelaufen 😉 FAZIT Hier mein Fazit im Vergleich auf den Vorgänger: +++ Um Welten bessere Randschärfe. Jetzt auch bei Offenblende akzeptable Ergebnisse. ++ Schnellerer und treffsicherer Autofocus. ++ Sieben Blendenlamellen und neue Form führen zu nahezu kreisrunden Bokehlichtern, auch beim Abblenden. ++ Reduzierte Naheinstellgrenze von 0,45m auf 0,35m ++ Deutlich bessere Gehäusequalität: Metallbajonett und wertiger Kunsstoff. ++ Gewinde und Verfügbarkeit einer echten Gegenlichtblende (Canon ES-68). + Mittenschärfe bei Offenblende deutlich besser. Fällt beim Abblenden ab f/5.6 aber leicht hinter dem alten EF 50mm II zurück. + Leiserer AF, wenn auch hinter den Erwartungen eines STM Objektives. + Verbesserter Objektivdeckel. + Manuelles Eingreifen im AF Modus möglich. – Wie auch beim Vorgänger ausfahrender Tubus beim Fokussieren. — Focus-by-wire: Einige Probleme und Unstimmigkeiten (mehr dazu oben), welche für mich zum Sternabzug führen. Unter dem Strich bleibt eine klare Empfehlung für das neue EF 50mm 1:1.8 STM und ich sehe keinen wirklich Grund mehr die alte Version zu kaufen. Optisch bietet das neue STM eine deutliche Verbesserung. Auch das Gehäuse ist deutlich qualitativer. Der Aufpreis zur alten Version ist für mich daher sogar mehr als gerechtfertigt. Würde der Ärger mit dem Focus-by-wire erspart bleiben, wären es klare 5 Sterne. UPDATE (2015-05-31): Nach dem mein Review auf PetaPixel.com veröffentlicht wurde kam die Bitte mal zwei Bilder zum Vergleich der Naheinstellgrenze aufzunehmen. Leider kann ich bei Amazon nachträglich keine weiteren Bilder mehr hochladen (oder ich finde es nur nicht). Auf meinem Blog (aperturized.com -> essays) habe ich unten diese beiden Bilder hinzugefügt und das Ergebnis hat auch mich überrascht. Das ist schon ein deutlicher Unterschied. Natürlich ist das 50mm STM noch längst kein Macro Objektiv, wer aber öfters gerne Nahaufnahmen von größeren Dingen macht, wird es lieben. Das alte 50mm II habe ich im Zusammenspiel mit Macroringen allerdings auch sehr gerne für Macros verwendet. Mit der neuen Naheinstellgrenze braucht man nun nur noch kürzere Ringe, das bedeutet weniger Lichtverlust und bessere Qualität.

  3. Geschenk sagt:

    Ich teste dieses Objektiv nun schon seit ein paar Monaten und wurde wirklich angenehm überrascht! Für DSLR Anfänger (wie mich) absolut geeignet um schöne Ergebnisse zu erzielen. Am besten gefällt mir, dass man die Blende auf 1.8 aufmachen kann, und so auch in nicht so hellen Locations auch mit natürlichem Licht fotografieren kann.

  4. Geschenk sagt:

    Ich habe sowohl den Vorgänger als auch das 50mm 1,4 von Canon besessen. Für mich ist Fotografie ein Hobby und ich benutze bevorzugt Festbrennweiten, ich habe einige alte manuelle FD Brennweiten als auch viele aktuelle Modelle. Warum bestelle ich mir also dieses billigste Modell von Canon? Zum einen sind 50mm am Vollformat/Kleinbild vielfältig nutzbar und zum anderen soll Canon einige Mängel, die der Vorgänger noch hatte, ausgemerzt haben. Ich halte mich möglichst kurz und bewerte die für mich erfahrbaren Kriterien anhand von Punkten, der Relevanz nach absteigend. Ich versuche wenn möglich Bezug zu anderen Objektiven, im speziellen dem Vorgänger 50mm 1.8 II und dem 50mm 1,4 USM zu nehmen. OPTIK 8/10: Schärfe – Die eigentliche optische Formel hat sich im Vergleich zum Vorgänger nicht verändert, es soll sich lediglich etwas an der Beschichtung getan haben. Somit kann man die Erfahrungen der alten Linse auf die STM Version gut übertragen. Ich halte selbst die Offenblende für die meisten üblichen Anwendungsfälle (Ausdrucke von Fotos/ Bildschirmfüllende Darstellung/Facebook) von der Schärfe uneingeschränkt nutzbar. Im Vergleich zum 1,4er Objektiv ist die Offenblende selbst für diesen Anspruch zu weich. Wenn man natürlich für die – für viele Rezensenten – ‚wichtige‘ 1:1 Pixel für Pixel Ansicht geht, ergeben sich natürlich Unterschiede zwischen den Blenden: Blende 1,8 ist natürlich im Vergleich zu Blende 5,6 sowohl sehr soft als auch kontrastarm. Ab Blende 2,8 ist die Bildmitte schon zu 90% Prozent auf dem Niveau von Blende 5,6, d.h. kaum noch unterscheidbar, der Rand ist noch etwas softer aber wesentlich besser als bei Blende 1.8. Generell ist ein abglendetetes 50mm Objektiv aber an Schärfe kaum zu überbieten. Bokeh – War die Qualität/Schönheit der Unschärfe beim Vorgänger dank der nur fünf Blendenlamellen oft sehr speziell und konnte einem so manches stimmungsvolles Bild verhageln, so ist sie nun ein kleines Träumchen. Vielleicht hat die miserable Leistung des 50mm 1,4er Objektivs in diesem Bereich meine Sichtweise verändert, aber was Canon hier in ihrem Billigobjektiv abliefert ist schon großes Kino. Auch abgeblendet bleiben die Bokehbälle schön rund und was noch wichtiger ist, der Gesamtbildeindruck ist ziemlich ruhig und soft. Wenn z.B. beim 1,4 etwas nur minimal aus dem Fokus heraus war zerstörte ein Kriseln das Motiv. Das Bokeh ist nun m.E. besser als bei vielen anderen Objektiven. Und nicht nur Zoom Objektive, sondern auch einige Festbrennweite (und ja, L-Objektiv oder nicht ist nämlich vollkommen Latte) sind hier nicht unbedingt besser. Die sieben abgerundeten Blendenlamellen tun hier ihr gutes und anscheinend war die optische Formel vom 1,8er in diesem Bereich vorher schon gar nicht so schlecht. Ich halte das Bokeh nah dran am 85mm 1,8, welches wiederum nah am 135mm L ist. Das 100mm L Makro halte ich hier übrigens für die Referenz und ist noch um einiges perfekter. Vignettierung – Für APS-C Kameras vernachlässigbar. An Vollformat vorhanden. Bei Offenblende ist die Vignettierung natürlich extrem, die Ecken sind stark abgedunkelt und sie ist bis fast zur Bildmitte sichtbar. Wenn man viele weiße Wände fotografiert ist das natürlich ein Problem, oder man blendet halt ab. ;-). Im alltäglichen Gebrauch stört es mich nicht groß und kann natürlich in Lightroom, oder kameraintern per Profil (wer gerne JPG schießt‘), rausgerechnet werden. Ich lasse sie sogar oft als Stilmittel drin. Chromatische Aberration – Bei Offenblende an starken Kontrasten bei 1:1 natürlich sichtbar, aber durchweg im Rahmen und auf einem hohen Niveau, wie andere moderne Festbrennweiten auch. Wenn man nicht gerade Chromgrille bei Sonnenschein fotografiert, nicht störend. FOKUSSIERUNG 7/10: Das 50mm 1,8 II hatte hier wegen des Mikromotors so manche Tücken. Es war manchmal etwas ungenau, das kreischende Geräusch mag auch bei manchem Kirchenbesuch störend gewesen sein und es ließ keine manuelle Nachjustierung im AF Modus zu (aufj. Fall nicht mehr als einmal). Hier hat Canon einiges nachgeholt und hat nun einen Steppermotor eingebaut, welchen man von anderen aktuellen Canon ‚Einsteiger‘-Objektiven kennt. Vom Geräusch und Geschwindigkeitsniveau ist das 50mm STM auf gleichem Niveau wie mein 40mm STM Crêpes (sprich crap) – äh – Pfannkuchen Objektiv. Also insgesamt ziemlich leise aber nicht das schnellste. Ein USM Objektiv ist auf jeden Fall schneller. Der Fokus sitzt an meiner 6d bei den ersten Testschüssen immer, von der Genauigkeit also Top. Nun zu den Besonderheiten des STM Objektivs: – Dank focus-by-wire kann man den, im Vergleich zum Vorgänger, nun etwas breiteren und griffgünstiger gelegenen Fokussierring auch im AF-Modus drehen ohne den Motor zu zerstören. Der Fokus ändert sich dann aber nur wenn man den Auslöseknopf schon gedrückt hält. D.h. es ist nur eine Nachfokussierung und keine Vorfokussierung möglich. Das fokussieren erfolgt dann unmittelbar ohne störende Verzögerung. – Wie bei allen STM Objektiven funktioniert auch der MF Modus nur wenn Strom anliegt, bzw. die Kamera an ist. Wenn man im Nahbereich fotografiert und die Kamera ausschaltet oder das Objektiv von der Kamera trennt, kann man den ausgefahren Tubus bei diesem Objektiv nicht von Hand einfahren. VERARBEITUNG 5/10: Besser als beim Vorgänger. Fast auf dem Niveau des 40mm STM. Das sich auf Grund der geringeren Größe aber etwas weniger hohl anhört. Alles in allem dem Preis angemessen. FAZIT: Mit dem Kauf dieses Objektivs macht man wenig falsch. Ich fühle mich jetzt im 50mm Bereich, für meine Ansprüche, gut aufgestellt. Sollten sich im Laufe des Objektivlebens noch einige Aspekte ergeben, werde ich die Rezension updaten. Preis/Leistung 10/10 Die Fotos zeigen einmal die Blendenlamellen bei Blende 3,5, die Vignetierung Blende 1,8 zu 5,6, Vergleich Bildmitte 1,8 zu 5,6 100% Crop & Vergleich Rand Blende 1,8 zu 5,6 100% Crop und noch ein obligatorisches Blümchenfoto bei Blende 2 und Gegenlicht. Alle Bilder sind von unbearbeiteten RAWs. *Update 27.05.2015* Ich habe ein weiteres Foto hinzugefügt um ein Beispiel mit einer APS-C Kamera (EOS-M) zu haben. Blumen bei Blende 4. Generell betritt die Linse bei APS-C Sensoren natürlich ein schwierigereres Terrain, um ein wirklich scharfes Bild zu haben muss man natürlich etwas abblenden. Zwei weitere Eigenschaften die ich bisher nicht angesprochen habe: -Das Streulicht verhalten ist als gut zu bezeichnen, Reflexionen und Kontrastverlust sind gering. Ein Sigma 35mm ist in der Hinsicht nur wenig besser. Hier scheint sich die neue Vergütung auszuzahlen. -Die Naheinstellgrenze hat sich nun von 45cm auf 35cm verringert, was einen etwas größeren möglichen Abbildungsmaßstab zur Folge hat. Da sich an der optischen Formel nichts geändert haben soll, nehme ich mal an, dass der neue Fokusmotor einen etwas größeren Verstellbereich spendiert bekam und die Linsen nun etwas weiter rausfahren können.

  5. Geschenk sagt:

    Ich habe erst vor circa einem halben Jahr angefangen, mich mit dem Thema Fotografie zu beschäftigen. Kaufte mir dazu die Canon 750D mit dem 18-55mm Kitobjektiv und das passende Canon Einsteigerbuch. Da ich Uhren sammle und schnell merkte, dass ich mit dem Kit Objektiv nicht die Ergebnisse erzielte, die ich wollte, fing ich an, mich ein wenig einzulesen. Was wollte ich überhaupt? Die Uhr (oder ein anderes Objekt) im Vordergrund scharf und den Hintergrund möglichst unscharf / unkenntlich. Das schafft man mit einem lichtstarken Objektiv, bei dem man die Blende weit öffnen kann. Aha. Also erstmal schlau gemacht, was das mit dieser Blende so auf sich hat und wie das alles funktioniert. Als die Theorie saß, machte ich mich auf die Suche nach einem geeigneten Objektiv, das auch in meinen Preisrahmen passte. Schnell stieß ich auf die beiden Pankaces von Canon als auch auf das 50mm f/1.8 STM und entschied mich für Letzteres (das 24mm Pancake habe ich später übrigens auch noch getestet – leider mit weniger guten Erfahrungen, eine Bewertung folgt). Gewohnt schnell durch Amazon hielt ich das Objektiv am nächsten Tag in Händen. Oh…im Gegensatz zum Kitobjektiv hat das 50mm ein Metallbajonett (das ist der Anschlussring, mit dem man das Objektiv an der Kamera befestigt) und das zu dem Preis. Wow. Verarbeitungsqualität auf den ersten Blick schon mal sehr gut. Bereits die ersten Tests haben mich überzeugt. Was eine Linse! Mit der Schärfe war ich bei f/1.8 nicht 100% zufrieden, da man hier auch nur einen kleinen Schärfebereich hat. Aber ab f/2.8 ist es wirklich toll. Man muss ein wenig üben, klar, gerade als Anfängerin wie ich. Aber dieses Objektiv hat mich direkt so sehr begeistert, ich würde es nie mehr hergeben wollen. Der Autofokus ist (meiner Meinung nach) leise und wirklich gut. Was ich noch dazu sagen muss: ich fotografiere nicht im Automatikmodus sondern (zur Zeit) ausschließlich im AV Modus. D.h. ich stelle meine Blendenöffnung selbst ein und lasse die Kamera die Öffnungszeit bestimmen. Möchte ich ein wenig mehr vom Hintergrund (scharf) sehen, mach ich die Blende weiter zu (größere Blendenzahl), möchte ich den Fokus auf dem Vordergrund (wie in den Beispielen), öffne ich die Blende (kleine Blendenzahl). In Räumen macht es auch ohne Blitz dank der Lichtstärke tolle Fotos. Fazit: für den Preis ein unschlagbar gutes Objektiv! Für mich ist es zum Lieblingsobjektiv geworden. Klare Kaufempfehlung, wenn man gerne Porträtfotos macht oder Objekte vom Hintergrund freistellen möchte. Ich denke, Fotos sagen mehr als 1000 Worte. Und wie gesagt, ich bin selbst blutige Anfängerin.

  6. Geschenk sagt:

    Wann braucht man ein 50mm Objektiv? Bei Canons APS-C Reihe (1000D, 100D, 7x0D, 70D) ist ein 50mm Objektiv ein leichtes Tele und damit ein prima Oberkörper-Portrait-Objektiv. Im Kit werden zu den Kameras 18-55mm Zoom-Objektive angeboten und meistens mitgekauft. Da sind doch 50mm bereits abgedeckt? Schon, aber zum Freistellen von Portraits, also wenn der Hintergrund hinter dem Motiv unscharf erscheinen soll, ist ein Lichtstarkes Objektiv viel besser. Dazu stellt man die Kamera in den Modus Av und stellt die Blende mit dem Wahlrad auf eine größe Öffnung also einen kleinen Blendenwert. Beim f/1.8er kann man ruhig 1.8 wählen – der Wert erscheint im Sucher. aZur Aufnahme auf die Augen des oder der Portraitierten scharfstellen (mit weit offener Blende bedarf es etwas Übung um regelmäßig genau zu treffen also ruhig mehrmals probieren, dabei den AF-Punkt am besten auf ein einzelnes Feld stellen nahe der Position des Auges im endgültigen Foto stellen – ein Blick ins Handbuch hilft hier wenn man das noch nie gemacht hat. ) und voila 🙂 War der Hintergrund jetzt ein paar Meter hinter den Augen, so wirkt er schön unscharf und das Portrait tritt hervor. Der Effekt ist bei den Kitobjektiven dagegen sehr schwach ausgeprägt, weswegen eine Lichtstarke Festbrennweite dazu genau das richtige ist. Auch an den teureren Vollformat-Kameras leistet es gute Dienste wirkt dort aber als Normalobjektiv und nicht als Tele. Zum Oberkörper-Portraitieren ist hier deshalb das 85mm f/1.8 auch eine gute Wahl – und verhält sich dann vom Bildausschnitt in etwa wie das 50mm an APS-C Kameras. Gibts noch mehr Auswahl? Canon hat schon lange mehrere 50mm Objektive (f/1.2, 1/1.4 und f/1.8) im Programm. Das f/1.2 ist sehr schwer und teuer und ist damit außerhalb der Reichweite vieler Fotografen. Das f/1.4 ist schon eher bezahlbar und das f/1.8 unschlagbar günstig. Das 1.4er USM ist allerdings schon ein altes Modell aus den frühen 90ern und ist auch abgeblendet viel softer als das günstigere f/1.8. Das Bokeh des 1.8er ist durch gerundete Blendenlammellen schöner als das 1.4er; der Autofokus des 1.4er ist ein klein wenig schneller als beim 1.8er aber auch hier ist das 1.8er flott genug um junge Kätzchen portraitieren zu können und dabei ein scharfes Bild zu bekommen. Und das will schon was bedeuten, denn sie sitzen immer nur Kurz an einem Platz und taugen deshalb gut als anspruchsvolle Testobjekte 🙂 Von daher kann ich das Objektiv wärmstens empfehlen. Was fehlt zum 5. Stern? Ein Bildstabilisator, der hätte schon noch was – weil manchmal will man ja doch abblenden um mehr Tiefenschärfe zu bekommen. Wer den Vorgänger 50mm 1.8 II besitzt und über das STM Objektiv nachdenkt, dem darf gesagt sein, dass das neue feiner und schneller scharfstellen kann und so weniger Ausschuss produziert. Das Bokeh ist beim neuen, wenn abgeblendet, cremiger und weniger harsch. Wer häufig mit einem 50mm Fotografiert wird da gerne wechsen, für seltene Aufnahmen macht es weniger Sinn. Ich habe den Wechsel nicht bereut.

  7. Geschenk sagt:

    Als Hochzeitsfotograf habe ich mir bisher immer die teuren L-Objektive ausgeliehen, weil ich bei denen immer sicher sein kann, dass a) die Qualiät hoch ist und b) der Autofokus extrem schnell. Ich suchte nun aber ein Backup-Objektiv, welches ich allerdings auch für Portäts einsetzen kann. Ich dachte ich versuche es mal mit dem 1.8 STM 50 mm. Ich will hier nicht groß herumreden. positiv ——— + Bildqualität, sehr scharf + Preis + Verarbeitung ok negativ ——— – STM-Autofokus nicht komplett lautlos, aber vermutlich einige Meter weiter nicht mehr hörbar – Autofokus langsamer als bei L-Objektiven Für Hobbyzwecke sowie kontrollierte Profi-Situationen reicht das Objektiv aus und bietet eine super Bildqualität. Man sollte den AF-Punkt aber immer ganz genau setzen, aber das sollte klar sein. Wo ich etwas Sorge habe ist der AF-Motor, der ist langsamer als bei den L-Objektiven. Aber ich werde das mal in einer Hochzeit, wo alles immer schnell geht, testen und hier Bescheid geben

  8. Geschenk sagt:

    Ich habe bisher alle Versionen dieses Objektivs besessen: Sowohl das alte EF 50mm f/1.8, als auch dessen Nachfolger das EF 50mm f/1.8 II. Ich habe mich irgendwann entschlossen auf das 50mm zu verzichten, da ich das 60mm f/2.8 Macro besitze. Jetzt kam bei mir irgendwann wieder die Sehnsucht nach einem 50mm Objektiv hoch und somit habe ich diese neueste Version gekauft, die ja in vielen Tests vergleichsweise gut abschneidet. Ich nutze es an meiner Canon 70D. – Lieferumfang Der Lieferumfang ist für nicht-L-Objektive gewohnt klein. Im Karton im neuen Design liegt das Objektiv mit beiden Deckeln und den Anleitungen. Das war’s. Vielleicht sollte Canon mal langsam beginnen wie andere Objektivhersteller wenigstens die Sonnenblende mitzuliefern. – Verarbeitung Die Verarbeitung ist im vergleich zum direkten Vorgänger deutlich besser. Es besitzt nun ein Metallbajonett, der Kunststoff fühlt sich deutlich wertiger an. Der Fokusring läuft ebenso weich wie sich auch der MF/AF Schalter bedienen lässt. Es ist dazu sehr klein und leicht und lässt sich häufig einfach in die Kameratasche werfen um es als Alternative dabei zu haben. Im Thema Verarbeitung gibt es – vor allem in diesem Preisbereich – nicht wirklich etwas zu bemängeln. – Bildqualität Die Bildqualität ist schon bei Offenblende sehr gut und steigt leicht abgeblendet noch ein mal deutlich an ebenso wie der Kontrast. Im Vergleich zu beiden Vorgängern hat hier das STM deutlich die Nase vorne, denn diese waren bei Offenblende ziemlich weich und Kontrastarm. Bei f/2.8 ist es schon sehr gut. Unter gewissen Winkeln zur Sonne (wirklich sehr selten) entstehen heftige Flares, die jedoch durch einen kleinen Schwenk der Kamera oder einen Schritt zur Seite verschwinden. Chromatische Abberationen und Vignette befinden sich – auf meiner Crop Kamera – im guten Bereich. – Bokeh Das STM Objektiv hat im Vergleich zu seinen Vorgängern sieben statt fünf Blendenlamellen. Wo abgeblendet die Vorgänger aus den Spitzlichtern im Unschärfebereich schnell unschöne Fünfecke formten so bleiben diese beim STM Objektiv lange recht rund. Das verbessert die Bokeh-Qualität ungemein, was das Objektiv in Verbindung mit der tollen Bildqualität und der großen Offenblende zu einem tollen Gesamtpaket für jeden, der gerne in die Portraitfotografie, in der ich mich auch bewege, einsteigen möchte. – Autofokus Zum Autofokus muss man nicht viel sagen. Er beruht auf der relativ neuen STM (Stepping Motor) Technologie von Canon. Diese verspricht einen schnellen, lautlosen und besonders beim Filmen weichen Fokusvorgang. Der Fokus ist relativ schnell, erreicht aber dabei nicht ganz die Schnelligkeit von USM Objektiven. Lautlos ist die Fokussierung ebenfalls nicht, er macht die selben quietschenden Geräusche, die die anderen STM-Festbreiten von Canon von sich geben. Die STM-Kitobjektive sind hier deutlich leiser am Werk. Vergleicht man den Fokus nun mit den Vorgängern muss man jedoch einen immensen Fortschritt zugeben. Er ist eben deutlich leiser und vielleicht etwas schneller als der Fokus der alten Objektive. Das Wichtigste hierbei ist jedoch, dass er deutlich besser trifft. Somit sind Fehlfokussierungen zur Seltenheit geworden. – Fazit Wenn man sich den Preis anschaut in Verbindung mit dem Gebotenen kann ich nicht anders als fünf Sterne zu vergeben. Ich glaube, dass Canon aktuell kein Objektiv mit besserem Preis/Leistungsverhältnis anbietet. Es ist einfach eine Empfehlung für jeden, der sein Kitobjektiv sinnvoll ergänzen möchte und ist optimal als Einstieg in die Portraitfotografie geeignet.

  9. Geschenk sagt:

    Ich wollte unbedingt ein Objektiv mit dem ich auch in Gebäuden Abends mal ordentliche Bilder machen kann. Mit diesem Objektiv hab ich genau das bekommen was ich wollte. Die Bilder sehen sogar bei Dämmerung in Gebäuden Abends super aus und die Porträts sind sehr scharf. Insbesondere die Tiefenschärfe gefällt mir sehr gut.

  10. Geschenk sagt:

    Als erstes möchte ich sagen das ich mich als aufsteigenden Hobby Fotografen bezeichnen würde. Ich kann leider nicht aus Jahrzehnten Objektiv Erfahrung sprechen, jedoch bin ich begeistert von den Ergebnissen dieser Linse. Ich habe immer auf den Vorgänger dieses Objektives geschielt, jedoch störte mich der laute AF doch zu sehr, sowie empfand ich das Plastik Bajonett als ein Unding. Hier wurde genau das verbessert worauf ich gewartet habe 🙂

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