Bitte nicht öffnen, Band 1: Bissig!: Charlotte Habersack, Fréderic Bertrand
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Bitte nicht öffnen, Band 1: Bissig!: Charlotte Habersack, Fréderic Bertrand

Bitte nicht öffnen, Band 1: Bissig!: Charlotte Habersack, Fréderic Bertrand: Bücher

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Charlotte Habersack begann schon früh, auf der Schreibmaschine ihrer Mutter ihre ersten eigenen Geschichten zu tippen. Heute schreibt sie vor allem Drehbücher und Romane für Kinder oder düst mit ihrem Motorrad durch ferne Länder. Zusammen mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern lebt sie in München.

12 Antworten

  1. Geschenk sagt:

    Dieses Kinderbuch, das für die Altersstufe 8 – 11 Jahre empfohlen wird, passt zwar nicht in meine Altersgruppe, aber, nachdem mir das Cover und die Inhaltsangabe so zugesagt haben, wollte ich es unbedingt lesen. Und, ich kann nur sagen, auch für junggebliebene Erwachsene ist es ein Lesevergnügen. Das Cover, das wie ein Päckchen aussieht und in der Ausstanzung auf den Inhalt (des Päckchens) schließen lässt, ist mit viel Liebe zum Detail gearbeitet. Dies kann ich auch vom Inhalt des Buches durchaus sagen. Der Schreibstil ist flüssig und nimmt den Leser mit ins Geschehen. Die liebevoll gestalteten Bilder unterstreichen das Ganze und machen das Buch komplett. Die Charaktere sind gut rübergebracht und der Leser ist mittendrin. Habe das Buch meiner 10jährigen Nichte und deren Zwillingsbruder gegeben, damit ich weiß, wie es denn auf Kids im empfohlenen Alter wirkt. Deren einstimmiger Kommentar: Ui, das ist echt total lustig und spannend. Und die Namen die die Leute haben….kicherkicher….. Das Gemalte ist auch total schön……gibt’s da noch mehr Bände davon? Da muss ich doch nichts mehr dazu sagen, oder?! Das Buch handelt von Nemo, der ein ominöses Päckchen mit der Aufschrift des Titels geliefert bekommt. Natürlich macht ihn gerade das sehr neugierig. Als er seine Neugier nicht länger bezwingen kann, geschehen seltsame, unerklärliche Dinge. Gut, dass er Freunde um sich hat, die ihm helfen. Mein Fazit: echt klasse, da müssen weitere Bände unbedingt her

  2. Geschenk sagt:

    Heute durfte ich das Buch „Bitte nicht öffnen, Vorsicht Bissig“, von Charlotte Habersack, welches im Carlsen Verlag erschienen ist, lesen. In dem Buch geht es darum, dass der Kleine Nemo ein geheimnisvolles Päckchen, mit der Aufschrift „Bitte nicht öffnen“ bekommt. Nach dem Nemo das Päckchen dann geöffnet hat, passieren drei Dinge: 1. Eine Plüschfigur springt heraus, ein verfressener Yeti – Ritter namens Icy – Ice – Monsta quick lebendig! 2. Draußen schneit es und das mitten im Sommer. 3. Und der Yeti wird immer größer, Zweieinhalb Metergroß! Während die Stadt in Schnee und Eis versinkt, kommt Nemo ins Schwitzen. Denn wie bitteschön versteckt man einen Yeti. Das Cover, das wie ein Päckchen aussieht und in der Ausstanzung auf den Inhalt des Päckchens schließen lässt, wurde echt mit viel Liebe zum Detail gearbeitet. Dies kann ich auch zu den Bildern im Buch sagen. Sowohl der flüssige Schreibstil, als auch die tollen Bilder, nehmen den Leser mit ins Geschehen und machen das Buch komplett. Sowohl ich als auch meine Geschwister waren von dem Buch echt begeistert und freuen uns somit schon auf den nächsten Band. Fazit: Das Buch ist nicht nur ein Lesevergnügen von für die in der angegebenen Altersstufe 8 – 11 sondern auch für junggebliebene Erwachsene.

  3. Geschenk sagt:

    Meine Meinung: Ein wirklich zauberhaftes Kinderbuch. Die Geschichte dreht sich um ein geheimnisvolles Päckchen in dem sich ein Kuscheltier-Yeti namens Icy-Ice-Monsta befindet. Aus unerklärlichen Gründen erwacht es zum Leben und es gibt noch andere merkwürdige Ereignisse, die mit seinem Erwachen zusammen hängen. Nemo und seine Freunde haben ein wunderbares kindgerechtes Abenteuer zu bestehen. Die Schrift im Buch ist schön groß und die Ausdrucksweise leicht verständlich. Dadurch kann es auch sehr gut von Kindern selber gelesen werden. Im Buch gibt es auch noch einige illustrierte Seiten, die sehr liebevoll und witzig gezeichnet sind. Das lockert die Geschichte zusätzlich auf. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und erlauben dadurch auch Lesepausen, gerade für die jüngeren Leser. Die Geschichte ist sehr abenteuerlich, aber nicht gruselig und damit für Jeden geeignet. Für witzige Momente sorgt vorallem, dass der Yeti einen lustigen Sprachfehler hat. Zudem spielt auch die Freundschaft und die Familie eine wichtige Rolle. Und es gibt auch eine zickige Lehrerin, die allen das Leben schwer macht. Das Buch ist in sich abgeschlossen. Am Ende gibt es aber eine Überleitung zum zweiten Band „Bitte nicht öffnen: Schleimig!“, die sehr neugierig macht und andeutet, dass die noch offenen Fragen, wohl in der Fortsetzung aufgeklärt werden könnten. Leider muss man sich bis dahin noch gedulden, denn diese ist erst für den Herbst 2017 geplant. Nachdem mich dieser erste Band schon so begeistert hat, kann ich das kaum noch erwarten. „Bitte nicht öffnen: Bissig!“ sollte in keinem Bücherregal fehlen, denn optisch ist es der Knaller und inhaltlich eine liebevolle und abenteuerliche Geschichte für jung und alt. Cover: Das Cover ist einfach der Wahnsinn. Es hat die Optik des geheimnissvollen Päckchens genauso, wie es Nemo bekommt und damit der absolute Hingucker. Selbst der angedeutete Klebestreifen ist in Glanzoptik aufgedruckt, um ihn realistisch wirken zu lassen. Natürlich fehlen auch der Adressaufkleber und der Poststempel nicht. Das kleine Loch, durch den der Inhalt angedeutet ist, ist ein richtiger Eyecatcher, der einen sofort neugierig macht und man möchte das Buch gleich in die Hand nehmen und es aufschlagen. Aber auch in der Innenseite setzt sich diese tolle Aufmachung fort. Man sieht nicht nur ein farbiges Bild des Icy-Ice-Monstas, sondern das komplette Innenleben des Päckchens mit herumfliegendem Füllmaterial. Einfach toll! Eine Aufmachung die absolut gelungen ist. Fazit: Ein witziges und zauberhaftes Yeti-Abenteuer. Ich danke dem Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar.

  4. Geschenk sagt:

    Zuallererst hat mich das Cover des Buches sehr beeindruckt. Es hat mir ja schon gefallen als ich es im Internet gesehen habe, aber in echt wirkt es noch viel besser. Der Ausschnitt mit dem süßen Grusel-Yeti ist echt toll und auch das Packetband wirkt ja wie echt. Aber nicht nur das Äußere des Buches gefällt mir. Die Geschichte ist echt schön und witzig erzählt. Die drei Freunde Nemo, Frederick und Oda sind sehr sympathisch. Auch die Erwachsenen sind sehr interessant dargestellt. Von der strengen Rektorin, der netten Lehrerin, den Eltern von Nemo, die beide arbeiten, die Eltern von Frederick, die geschieden sind über die Eltern von Oda, die ständig unterwegs sind. Schön, daß es weitergeht und im Buch schon die Vorschau für den nächsten Band abgedruckt ist. Wer wohl der geheimnisvolle Päckchenversender ist?!

  5. Geschenk sagt:

    Meine Meinung: Kinderbücher haben eine gan eigene Magie, für Kinder sind sie der Fundus für Moral und Umgangsformen, für Erwachsene ein Aufleben des inneren Kindes. Das ist eigentlich der Hauptgrund warum ich auch gern mal zu einem Kinderbuch greife, oftmals entdeckt dabei zuckersüße und schlaue Geschichten, die auch für Erwachsene interessant sind. Genau das war der Grund, warum ich auf „Bitte nicht öffnen“ gestoßen bin, und sofort verzaubert war. Schon der Plot ist unglaublich witzig und charmant, denn wann trifft man schon mal auf einen Plüsch-Yeti, oder eher „Icy Ice-Monsta“, der plötzlich zum Leben erwacht und das Leben auf den Kopf stellt. Dabei ist vor allem Nemo, der Empfänger des Pakets, als Hauptprotagonist involviert in das Chaos. Nemo fand ich wirklich gut getroffen, er war clever, aber auch schüchtern, er war abenteuerlustig, aber auch an den richtigen Stellen vorsichtig. Er traf genau die richtige Mischung aus vorbildlichen und realitischen Jugendlichen. Der wahre Held des Buches ist jedoch Icy Ice-Monsta, denn er hat wirklich alle zum schmunzeln gebracht. Wirklich jede Szene mit ihm war einfach toll und gut gemacht, daher ist es auch nicht erstaunlich, dass ich das Buch innerhalb weniger Stunden durchgelesen hatte. Ich musste einfach wissen, wie es Icy Ice-Monsta schafft wieder nach Hause zu kommen. Wirklich gelungen fand ich die Illustrationen im Buch, die die Geschichte perfekt unterstrichen haben und somit die passende Stimmung schafften. Mein liebstes Bild ist jedoch das von Icy Ice-Monsta am Anfang des Buches, einfach wunderschön illustriert. Aber auch der Schreibstil der Autorin konnte überzeugen, denn sowohl die kleinen Buchstabenverdreher als auch die Dialoge waren für das Lesealter passend und unterhaltsam. Man hatte fast durchgängig ein kleines Schmunzeln auf den Lippen. Fazit: „Bitte nicht öffnen!“? Befolgen sie diese Anweisung nicht, schlagen sie das Buch auf und genießen sie die Geschichte voller Zauber, Alltagskomik und witzigen Plüschtieren. Die Illustrationen und der Schreibstil sorgen für wunderbar unterhaltesame Lesestunden, die für Klein und Groß eine Menge Spaß mit sich bringen. Das Buch von Charlotte Habersack ist defintiv eines meiner Jahreshighlights!

  6. Geschenk sagt:

    Im Namen meines Kindes schreib ich : Ich heiße Piet und bin 10 Jahre alt. Meine Nachbarin hat mir das Buch für die Ferien mitgegeben, denn ich lese nicht viel, aber dieses Buch ist super toll und spannend. Ich habe es in den Ferien ganz schnell durchgelesen, und hoffe auf mehrere Fortsetzungen. Alle Figuren im Buch habe ich gemocht.

  7. Geschenk sagt:

    COVER/GESTALTUNG Die Gestaltung ist genial. Durch das Loch im Cover und die schöne Zeichnung dahinter, werden bestimmt viele in der Buchhandlung darauf aufmerksam. Die liebevollen Zeichnungen zwischendurch in der Geschichte sind wirklich gut, einzige Kritik: Die Frauen sahen sich immer sehr ähnlich. Das Preis-Leistungs-Verhältnis für 9,99€ ist wirklich richtig gut. MEINUNG Sehr schnell bin ich in die Geschichte gekommen. Ganz zu Beginn gibt es auch eine Karte, sodass man sich einen guten Eindruck der Kleinstadt machen und immer wieder stöbern kann. Nemo findet sein Leben unaufregend. Kein Wunder also, dass er entgegen der Vernunft und seiner Mutter ein geheimes Paket öffnet. Zuerst passiert nichts wirklich, außer vielleicht ein plötzlicher Wintereinbruch im Sommer, doch dann ist eine Yeti-Stoffpuppe zum Leben erwacht… Ich finde die Idee und die Umsetzung klasse. Man erlebt eine ‚putzige‘ Geschichte. Vor allem der Wortwitz hat mir gefallen. Der kleine Ort heißt ‚Boring‘, die unsympathische Direktorin Frau Spargel und noch vieles mehr. Insgesamt gibt es viele herzliche Szenen, die mich auch mal gerne zum Lachen brachten. Der Schreibstil ist wirklich schön. In einfachen Worten und in moderner Sprache findet man sich super in der Geschichte zurecht. Die Zeichnungen haben Szenen unterstrichen und es ist nicht so ‚trocken‘ rübergebracht. Durchgelesen habe ich das Buch wirklich innerhalb von 2 Std., was natürlich ebenfalls der größeren Schrift zuzuschreiben ist. Dennoch ließ es sich sehr flüssig weglesen und hat auch mich als Jugendliche gut unterhalten. Das Ende hat mir sehr gut gefallen. Auch toll ist, dass es eine Trilogie wird und man schon in den 2. Band ‚Schleimig‘ hineinlesen konnte – und auch dieser Beginn war vielversprechend Wir dürfen also auf Herbst 2017 gespannt sein. FAZIT Ein wunderbares Kinderbuch, das sowohl Jungen als auch Mädchen, Jüngeren als auch Älteren gefallen wird. Schöne Zeichnungen untermalen die fantasievolle, lustige und herzliche Geschichte. – 4,5 von 5 Feenfaltern + Kinderbuchliebling! – Vielen Dank an den Carlsen Verlag für das aus Versehen zugesandte Rezensionsexemplar! © Anna Salvatore’s Bücherreich

  8. Geschenk sagt:

    Das Kinderbuch „Bitte nicht öffnen – Bissig!“ von Charlotte Habersack erschien im Juli 2016 im Carlsen Verlag. Es geht um einen kleinen Jungen Namens Nemo. Eines Tages bekommt er ein geheimnisvolles Paket welches er mit seinem besten Freund öffnet. Und damit fängt alles an. Eine Plüschtier Yeti-Ritter springt aus dem Karton und verändert das Leben der Jungs mit einem mal und es fängt an zu schneien im Sommer! Die Aufmachung des Buches gefällt mir sehr gut und entspricht mit der Covergestaltung Kindergeschmäcker. Die Schrift ist für diese Altersgruppe angenehm groß und die enthaltenen Bilder machen das Lesen mit zum Vergnügen. Der Schreibstil ist einfach gehalten und sehr verständlich. Die Story selber ist sehr witzig und amüsant geschrieben. Besonders amüsant fand ich die Beschreibung der Adresse vom Paket. Die Spannung steigt im Laufe des Buches an und die Charaktere sind so beschrieben das man sich diese vorstellen und hineinversetzen kann (nicht nur für uns Erwachsenen). Ich werde es demnächst auch meinem Patenkind vorlesen. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und kann es nur weiter empfehlen. Ein Lesespaß für Groß und Klein.

  9. Geschenk sagt:

    ein ganz tolles buch mit einem ebenso gut durchdachten, passenden cover. parallel zum inhalt ist es in der art eines pakets gestaltet, mit der aufschrift (des titels) „bitte nicht öffnen- bissig!“.  an einer kleinen öffnung blitzt bereits etwas lila-farbenes und ein hauer hervor, der dem yeti icy ice monsta gehört.  und wie so ein yeti in ein paket paßt und warum dies ausgerechnet bei nemo landet, dessen name NIEMAND bedeutet und der noch dazu im beschaulichen BORING lebt, was für langweilig steht- mit all diesen wunderbaren kleinigkeiten hatte die autorin das interesse meiner 12jährigen tochter und mir geweckt.  der schreibstil ist locker und frisch, voller wortwitz und dennoch kindgerecht. die zeichnungen des buches unterstützen das geschriebene wort mit einer entzückenden leichtigkeit und doch kann man in ihnen immer wieder kleine überraschungen entdecken.  wie nemo und sein bester freund fred, die sich trotz der mahnung der eltern nicht an das „nicht öffnen“ des paketes halten, die begegnung mit dem yeti überleben, der plötzlich lebendig wird und auf 2m wächst und welche rolle nemos flamme oda einnimmt, wie sie das schneechaos stoppen- all das und so viele kleine nebengeschichten erzählt charlotte habersack in diesem tollen ersten band.  der nur dazu verführt, voller spannung auf den 2. zu warten! 🙂  eine ganz klare empfehlung für dieses buch! und einen dank an die autorin ebenso wie an den zeichner. und natürlich an das team von vorablesen, die uns dieses buch zum rezensieren bereitgestellt haben.

  10. Geschenk sagt:

    Erster Satz Zwei Tage bevor alles begann…. Am Rande des Städtchens Boring, im Garten einer alten Villa, zwischen Sandkasten und Schaukel, kniete ein kleiner Junge. Fakten Autor: Charlotte Habersack Verlag: Carlsen Erscheinungsdatum: 28.07.2016 Genre: Kinderbuch Seiten: 230 Inhalt Nemo bekommt unerwartet ein Paket. Es ist adressiert an „Niemand. Wo der Pfeffer wächst. Am Arsch der Welt.“ Da seine Mutter überzeugt ist, das dieses Päckchen nicht wirklich für ihn ist, soll Nemo das Paket nicht öffnen und am nächsten Tag zurück zur Post bringen. Doch als sich das Paket am nächsten Morgen bewegt, öffnet es Nemo doch und was er da auspackt bringt ihn in ziemliche Schwierigkeiten. Gestaltung Das Buch ist wirklich toll gestaltet! Von außen sieht es aus wie ein Päckchen. Öffnet man den Klappendeckel entdeckt man wie Nemo den Inhalt. Im Inneren des Buches entdeckt man dann eine Karte von Boring und auch zwischen durch immer wieder lustige Bilder. Auch für Leseanfänger finde ich das Buch perfekt – die Schrift ist ausreichend groß, die Kapitel nicht zu lang. Sprache Die Sprache ist einfach, kindgerecht, aber trotzdem unterhaltsam und auch richtig spannend. Die Figuren sind lustig und toll beschrieben. Besonders lustig fand mein Sohn, wie Icy-Ice-Monsta spricht. Und auch mir hat das Lesen großen Spaß gemacht. Fazit Ich finde diese Geschichte sehr gelungen! Sie ist lustig, spannend und sehr unterhaltsam! Perfekt für Leseanfänger, aber auch schon die Kleineren können beim Vorlesen ihren Spaß dabei haben!

  11. Geschenk sagt:

    Die Aufmachung: „Das ist ja richtig toll gemacht“, war mein erster Satz nachdem ich das Buch ausgepackt habe. Auch beim weiteren Durchblättern wurden meine erwachsenen Kinderaugen immer größer. Es beginnt bereits beim Einband: Welches Buch hat bitte ein Loch genau an DER Stelle? Oder schaut aus wie ein mehrmals mit Klebeband umwickeltes und eingedelltes Päckchen? „Bitte nicht öffnen – Bissig!“ macht das auf witzige Art und Weise. Auch die Illustrationen sind der Knüller. Jedes Bild beinhaltet unglaublich viele Details, sodass du selbst nach eingängiger Betrachtung noch etwas Neues entdecken kannst. Die Protagonisten: Die Protagonisten sind Nepomuk „Nemo“ Pinkowski, Frederik „Fred“ Koch und Oda-Delphine Mandelbrot. (Oda habe ich mir übrigens nach Nemos Beschreibung komplett anders vorgestellt als Frederic Bertrand sie dann tatsächlich gezeichnet hat.) Während Nemo und Fred schon seit Immer befreundet sind, schließt sich Oda dem eingeschworenen Duo erst über ein Schulprojekt an. Nemo ist anfänglich nicht begeistert, da er doch heimlich in Oda verliebt ist. Das führt zu witzigen Situationen zwischen den beiden Kindern, macht sie aber gleich umso sympathischer. Aber auch Fred ist ein richtiger Tollpatsch und sorgt nicht nur einmal für Furore. Getoppt wird das Chaos mit dem kleinen Knuddelmonster Icy Ice-Monsta, welches die Kinder versuchen zu beschützen. Dabei lernen sie nicht nur ihre Stärken und Schwächen neu kennen, sondern wachsen innerhalb ihrer Freundschaft enger zusammen. Nebst den drei Freunden und dem kleinen Knuddelmonster gibt es noch zahlreiche weitere Charaktere. Dazu gehören die Supermarktbesitzenden Eltern von Nemo, die Schauspieler-Eltern von Oda, die zerstrittenen Eltern von Fred, zahlreiche Nachbarn und Mitschüler, ein Spielwarenhändler, ein Postbote und die Schuldirektorin Frau Dr. Brigitta Spargel. Die meisten der genannten Charaktere bringen viel Humor mit oder wirken amüsant auf den Leser, aber Frau Spargel ist ein wirklicher Schrecken und durchweg unausstehlich. Der Verlauf: Die Geschichte um das Knuddelmonster Icy Ice-Monsta bedient sich keiner großen Einleitung, sondern beginnt mit der Übergabe eines Pakets mitten im Leben von Nepomuk „Nemo“ Pinkowski. Gespickt mit Beschreibungen von Charakteren und Orten nimmt die Handlung schnell an Fahrt auf. So lernt der Leser im Verlauf der Handlung nicht nur die drei Protagonisten genauer kennen, sondern auch das kleine Städtchen Boring. Der Stadtname steht im Widerspruch zu seiner Übersetzung, denn in Boring, wie der Leser feststellen wird, ist es alles andere als langweilig: Geheimnisvolle dunkle Gestalten, ein vereinsamtes Iglu, Wanderungen in finsterer Nacht durch dunkle Gassen, ein gefährlich aussehender Bär, u.v.m. Bis zum Ende bleibt „Bitte nicht öffnen – Bissig!“ spannend, lustig und flott. Das war spitze: Ein absolutes Highlight von „Bitte nicht öffnen – Bissig!“ sind die Illustrationen von Frederic Bertrand. Seine Zeichnungen sind bereits aus anderen Kinderbüchern bekannt und immer wieder gern gesehen. In jedem Bild steckt viel Liebe zum Detail, was zudem auch ausschlaggebend für die Beliebtheit bei Klein und Groß ist, so aber auch die Geschichte selbst. Freunde, Familie und Bekannte im Alter zw. 11 u. 60 Jahren hatten Freude am Buch. Das war nicht spitze: Auch wenn ich das Buch bisher in großen Tönen gelobt habe, so missfällt es mir, dass ein grundlegender Fakt bis zum Ende der Geschichte nicht aufgeklärt wird. Lediglich der Abspann gibt einen Hinweis zur Klärung. Ich hätte mir gewünscht, dass Frau Habersack dies anderweitig in „Bitte nicht öffnen – Bissig!“ andeutet. Mein Fazit: „Bitte nicht öffnen – Bissig!“ ist ein fantastisches Buch für Klein und Groß, sowie für Lesemuffel und Leseeulen. Die zahlreichen Illustrationen bereichern das Abenteuer mit Nemo, Fred, Oda und Icy. Darüber hinaus sieht das Buch im Regal auch super aus, da es vom Einband etwas Besonderes ist.

  12. Geschenk sagt:

    Das Leben in der kleinen Stadt „Boring“, ist wie der Name schon sagt alles andere als abenteuerlich oder aufregend. Das ändert sich, als Nemo ein Paket erhält, bei nicht klar ist, ob er es überhaupt erhalten sollte, öffnen sollte er es jedoch ganz sicher nicht. Aber die Neugier siegt und Nemo öffnet das Paket. Damit setzt er eine ungeahnte Kette von Ereignissen in Gang, die mit einem Schneechaos mitten im Juni, einer bewaffneten Bürgerwehr und einem riesigen Yeti endet. Wird der Yeti wieder sicher zum Besitzer zurückgebracht werden können und sich das Wetter normalisieren? Nemo wird dabei von seinem Freund Fred und Schwarm Oda unterstützt. Schon das Cover ist wirklich überzeugend. Es unterstützt die Geschichte und weckt durch das Loch, durch welches ein Auge entgegenblickt, Interesse. Ebenfalls sehr gut gelungen sind die Illustrationen, die sehr schön und detailreich gestaltet sind und die Geschichte unterstützen. Der Schreibstil ist recht einfach, aber trotzdem gelungen. Für Kinder ist er gut verständlich, aber der erwachsene Vorleser wird sich nicht langweilen. Die Charaktere sind toll gestaltet und haben alle ihre Eigenarten. Es werden auch Probleme angerissen, welche Kinder mit ihren Eltern haben können (Scheidung, Eltern, welche nur ihren Job im Kopf haben) ohne diese zu zentral und damit bedrückend zu schildern. Die Geschichte als solche ist natürlich sehr phantastisch, aber Kinder lieben solche abenteuerliche Geschichte bekanntlich. Ich fand es unterhaltsam und stellenweise auch wirklich spannend. Das Ende war gut gelungen und weckte bei mir gleich Interesse für den Folgeband, bei dem es nicht bissig, sondern schleimig werden soll… Ein gutes Kinderbuch, welches nicht nur phantasievoll unterhält, sondern auch die Themen Freundschaft, Empathie und Zusammenhalt behandelt, ohne mit erhobenem Zeigefinger zu agieren. Meinen Sohn (12) konnte es nicht mehr wirklich fesseln, aber unter dem Strich fand er es doch ganz in Ordnung. Jugendmeinung: Ich denke das Buch ist sehr gut für Grundschüler geeignet. Mich konnte es heute nicht mehr so begeistern, aber ich glaube in der Grundschule hätte ich es einfach nur genial gefunden, daher empfehle ich es gerne, aber eher jüngeren Lesern bis ca. 10 Jahren. Das Buch lässt sich leicht lesen, ist gut verständlich und besonders loben möchte ich die Zeichnungen. Sie sind voller Details und einfach sehr gut gelungen! Es hätten aber gerne ein paar mehr sein können.

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