BenQ SW2700PT 68,58 cm Monitor schwarz
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BenQ SW2700PT 68,58 cm Monitor schwarz

BenQ SW2700PT 68,58 cm Monitor schwarz: Computer & Zubehör

Größe:
WQHD 2560 x 1440  |  Stil:
Monitor 4 Photographer

SW2700PT 68.58 CM 27IN IPS QHD 2560X1440 16:9 350CD AMAZON


Produktbeschreibung des Herstellers

11 Antworten

  1. Geschenk sagt:

    Entgegen dem mittlerweile stärker werdenden Trend von Displays im 21:9 Format oder 4K Displays in 28″ bis 32″, geht BenQ mit dem BL3200PT einen anderen Weg – 2560×1440 auf 32″. Ich hatte zwar auch ein 4K Display in Betracht gezogen, doch diese scheinen mir noch zu unausgereift, wenn kein TN dann recht teuer und schließlich wollen 4k auch mit einer sehr potenten GPU Lösung befeuert werden. Der BL3200PT schien für mich hier einen guten Kompromiss aus Größe und Auflösung einzugehen: WHQD auf 32″ mit einer Pixeldichte von 92 ppi. Obwohl der Kauf meines BenQ BL2710PT noch nicht so lange her ist und ich mit diesem sehr zufrieden war, bin ich beim BL3200PT dann schwach geworden, zumal ich ihn bei einem Fachhändler vor Ort für „läppische“ 559€ bekommen habe. – Verpackung, Lieferumfang und Aufbau – Wie von BenQ gewohnt kommt der Monitor in einem (wirklich) großen Karton, in dem alles sicher verstaut ist. Es werden ausnahmslos alle Anschlusskabel mitgeliefert inkl. DP, HDMI und USB 3.0 Kabel. Die Kabel sind auch ausreichend / normal lang. Ebenso ist eine Kurzanleitung dabei und eine CD mit Manual, Treiber und Zusatzprogrammen, insbesondere Display Pilot. Der Aufbau geht schnell vonstatten. Der Standfuß wird mit der Bodenplatte verriegelt und von unten mit einer Schraube (werkzeuglos) gesichert. Dann wird nur noch die Monitorhalterung hinten am Monitor eingerastet. Diese ist mit einem Verriegelungsknopf gesichert. – Verarbeitungsqualität und Design – Der Verarbeitungsqualität ist insgesamt tadellos und auf einem sehr hohen Niveau. Die Bodenplatte ist aus Metall und mit Kunststoff verkleidet. Der Kunststoff ist in „gebürsteter“ Optik gehalten. Der Arm besteht komplett aus Alu Guß mit satinierter Oberfläche. Die Verarbeitungs- und Materialqualität allein beim Standfuß schlägt sich in einem beachtlichen Gewicht von ca. 4kg nieder. Die Mechanik zum Drehen (inkl. Pivot), Neigen und Höhenverstellung ist relativ leichtgängig und hält den Monitor jederzeit stabil in Position. Ebenso ist er ziemlich unempfindlich gegen Wackler. Die Verstellbarkeit ist reicht weit gehalten. So kann man den Monitor fast komplett runter fahren. Das Gehäuse besteht aus anthrazitfarbenen leicht aufgerauten Kunststoff. Nur auf der Rückseite im Anschlußbereich ist ein Teil in Klavierlackoptik gehalten. Somit ist er leicht zu reinigen und Fingerabdrücke sind kein Thema. Der Rahmen ist gerademal 1,5cm breit (nur die untere Seite hat 2cm) und 2cm dick. Die Tiefe gesamt beträgt ca. 7cm und gemessen an der Bodenplatte benötigt der Monitor eine Aufstelltiefe von (nur) 22cm. Auf meinem Schreibtisch nimmt er damit – in Anbetracht der Größe – relativ wenig Platz in Anspruch. Wie beim Standfuß ist auch beim Gehäuse an sich die Verarbeitung tadellos und auf hohem Niveau. Das erkennt man u. a. daran, dass sich der Rahmen nirgends eindrücken oder verwinden läßt und extrem steif ist. Wahrscheinlich ist noch eine komplette Metallkonstruktion dahinter. Alles ist sauber eingepasst, keine abweichenden Spaltmaße, kein Knarzen, Wackeln, etc. Der Kunststoff fühlt sich zudem dickwandig und hochwertig an. Das Design ist angenehm schlicht und klassisch. Die schiere Größe ist Eyecatcher genug. Auf der Front ist lediglich der Herstellerschriftzug links, in der Mitte die verdeckte Sensorphalanx für Helligkeit und Bewegung und rechts die unbeschrifteten Menütasten, die bei Näherung weiß aufleuchten sowie der mechanische Ein-Aus- Schalter. Die wenigen Design Elemente sind dezent eingesetzt und was nach Metall aussieht ist auch Metall und keine Lackierung. Das Kabelmanagement ist ebenso simpel wie genial, einfach ein ovaler Ausschnitt im Monitorarm, durch den alle Kabel durchgeführt werden. Alle Anschlüsse hinten sind gut zu erreichen, nur der Hardware Ein-Ausschalter – aufgrund der Gehäusegröße – nicht so ohne Weiteres. Bildsignaleingänge wie DP und HDMI befinden sich rechts. – Bedienung – Wirklich cool sind die Sensortasten vorne rechts. Diese leuchten bei Näherung weiß auf und direkt darüber werden dann im Display die entsprechenden Menüsymbole eingeblendet. Eine Beschriftung der Tasten am Gehäuse entfällt damit. Die Sensortasten reagieren gut und zuverlässig. Die Betriebs LED ist dauerhaft weiß, was aber nicht störend grell wirkt, da es ein beleuchtetes Ein-Aus-Symbol ist. Im Standby wechselt sie auf Orange. Zusätzlich gibt es eine stylische Kabelfernbedienung in Form eines Diskus. Mit ihr kann das OSD komplett bedient werden inkl. 3 frei belegbarer Tasten. Hier kann man z. B. 3 bevorzugte Bildmodi / Presets ablegen, z. B. User, Standard, sRGB, analog zu den frei belegbaren ersten 3 Sensortasten. Das Menü ist insgesamt schlicht, reaktionschnell und bietet alle nötigen Einstellungen inkl. aller notwendigen Bildparameter wie Helligkeit, Kontrast, Farbtemperatur, Schärfe, etc. Gamma kann ebenso eingestellt werden wie Farbton und Farbsättigung. Ebenso gibt es Presets für CAD / CAM, Präsentation, Film, sRGB, usw. Neu ist der Modus „Low Blue Light“, welcher in Schritten den Blauanteil reduziert, was die Augen zusätzlich schonen soll. In der Praxis äußert sich der Effekt – vereinfacht gesagt – in einem wärmeren Bild. Diverse Einstellungen sind an bestimmte Bildmodi gekoppelt und stehen nicht überall zur Verfügung. Die meisten Bildparameter kann man im „User“ Modus ändern. Die Einstellmöglichkeiten sind insgesamt sehr umfangreich inkl. der Möglichkeit Gamma in 5 Schritten einzustellen. Von unschätzbarem Vorteil ist die Zusatzsoftware „Display Pilot“. Mit dieser Software hat man eine direkte Schnittstelle zum Monitor und kann alle Einstellungen vom PC aus vornehmen. Hier gibt es auch aufschlussreiche Hinweise, wann welche Funktionen verfügbar sind und wann nicht. Die Möglichkeit eigene Profile anzulegen wird um die Funktion erweitert, dass man anwendungsspezifische Profile erstellen kann. Die hier integrierte Anwendung für die Farbkalibrierung scheint allerdings in die Einstellung des Grafikkartentreibers einzugreifen und nicht in die Monitor Hardware. Veränderungen gehen dann u. U. mit Tonwertverlusten einher. Von daher habe ich dieses Tool auch nicht benutzt. Zu erwähnen ist noch, dass ein in Display Pilot hinterlegtes und als Standard eingestelltes Profil mit jedem Neustart geladen und somit vorgenommene manuelle Änderungen überschreibt. Das Profil sollte also auch immer aktualisiert werden, wenn man die Änderungen dauerhaft haben möchte. – Bildqualität – Den (sehr ausführlichen) Tests auf tftcentral vertraue ich mittlerweile am meisten und hier wurde der Monitor mit sehr guten Ergebnissen getestet. Der Test war dann auch letztendlich ausschlaggebend für den Kauf. Zunächst noch ein paar Besonderheiten: Eine PWM Steuerung (Pulsweitenmodulation) für die Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung wird hier nicht verwendet. Somit ist kein Flackern auszumachen („flickerfree“) und auch keine Geräusche. Generell ist der BenQ komplett geräuschlos. Für die Entspiegelung (AG – anti-glare) verwendet BenQ ein nicht allzu aggressives Coating. Die Bildoberfläche wirkt eher wie seidenmatt, was ungefähr „semi-gloss“ entspricht. Lt. Tests soll die Entspiegelung etwas aggressiver sein wie beim BL2710PT. In der Praxis sehe ich aber keinen Unterschied. Reflexionen von heller Kleidung, Möbel oder der Raumbeleuchtung werden noch ausreichend eliminiert, Glitzern oder Grieseleffekte bleiben aus und das Bild ist absolut klar und scharf, Textdarstellung wird nicht negativ beeinflusst. Das verwendete Display ist ein AMVA (VA) Panel der neusten Generation von AU Optronics und kein AHVA (~IPS/PLS) Panel wie z. B. beim BenQ BL2710PT. Das bedeutet u. a. einen gewaltigen (statischen) Kontrastumfang von bis zu 3000:1 und nur minimalen Glow Effekt. Das Bild ist knackscharf, klar, farbenfroh und dank MVA Panel sehr kontrastreich. Mit nur wenigen Grundeinstellungen konnte ich anhand Testbilder und -programme recht schnell gute Ergebnisse erzielen. Allerdings: Das Bild muss auch eingestellt werden, da für mich die Standardeinstellungen nicht in Ordnung waren. Das ist aber nicht tragisch, dafür gibt es ja das OSD. Nur solte man sich nicht wundern, wenn einem das Bild bei unveränderten Grundeinstellungen erst mal nicht gefällt. Da ich kein Coloritmeter habe, ist es für mich besonders wichtig, dass ich direkt im Monitor OSD die nötigen Einstellungen vornehmen kann, um ein – auf Sicht kalibriertes – gutes Bild zu erreichen. Dafür eignen sich die bewährten Testseiten im Internet und auch der Eizo Monitortest. Einstellungen im Grafikkartentreiber sollten dann nur noch im „Notfall“ verwendet werden, da sie fast immer mit Tonwertverlusten einhergehen. Um ein Gamma von 2,2 annähernd zu erreichen, sollte Gamma im OSD auf 1 gestellt werden (siehe auch angehängtes Produktbild). Helligkeit ist bei 35 und Kontrast auf 48. Bei den RGB Kanälen habe ich anhand eines Farbkeil-Testbildes Rot ein wenig und Grün deutlich reduziert. Mit der Helligkeit muss man etwas experimentieren, oft stellt man den Monitor erst mal zu hell ein. Je nach Raumbeleuchtung wird man dann irgendwo zwischen 20 (110 cd/m²) und 35 landen (~150 cd/m²), 120 cd/m² ist so der Standard. Der Kontrast sollte / kann bei 50 bleiben (Standard Wert), bzw. nicht höher. Erhöht man ihn zu sehr, gleitet Weiß ins Gelbliche plus Tonwertverluste. Ich habe bei mir 48 eingestellt, da ich so subjektiv das beste Ergebnis hatte. Sollten die Farben subjektiv etwas zu „flau“ wirken, was der Fall sein kann wenn man von einem IPS Panel kommt, bzw. je nach Gewohnheit, kann man die Farbsättigung leicht erhöhen. Ich habe sie auf 52 gestellt. Ab ca. 54 sind Tonwertverluste zu beobachten. Die Darstellung ist damit für mich sehr ausgewogen, es werden keine Farbanteile / Graustufen verschluckt, Banding oder dergleichen ist nicht auszumachen, ebenso keine Farbstichigkeit z. B. bei Graukeilen. Gamma 2.2 wird auch in den einzelnen RGB Anteilen gut erreicht. Weiß ist richtiges Weiß und geht (mit der Anpassung der RGB Anteile) eher etwas in Richtung Kaltweiß, was meinem persönlichen Geschmack am nächsten kommt. Dank der (quasi) semi-gloss Entspiegelung gibt es auch kein Grieseln oder Glitzern (wichtig z. B. bei Textdarstellung). Das Bild ist über weite Bereiche absolut blickwinkelstabil. Nur bei sehr seitlicher (und somit praxisferner) Betrachtung kommt es zu einem leichten Kontrastverlust, die Farben bleiben aber unverfälscht (und kippen nicht wie bei TN Panels). Ich sitze ca. 50cm vor dem Monitor. Doch auch hier – also wenn man von der Bildmitte in die Ecken schaut – ist dieser Effekt so gut wie nicht wahrnehmbar. Ein Glow Effekt, wie man ihn von IPS Panels kennt, gibt es hier so gut wie garnicht. VA Panels neigen eher zu einem Kontrastverlust (contrast shifting), was dann eine Aufhellung von dunklen Tonwerten zur Folge hat. Bei einem schwarzen Bildinhalt sind bei mittiger Betrachtung die Bildecken nur äußerst minimal aufgehellt. In der Praxis müsste man sich darauf konzentrieren und selbst dann ist es in keinster Weise störend. Selbst bei sehr seitlicher Betrachtung ist der Glow Effekt sehr gering und äußert sich lediglich in einer minimalen bläulichen / hellgrauen Aufhellung. Unterm Strich kann man sagen schwarz bleibt schwarz und das Panel hat keine auffällige Grundhelligkeit. Wer also Anwendungen hat mit vielen dunklen Bildinhalten (Spiele, Filme), wird sich hier freuen. Ich habe ein paar Bilder von meinem Modell angehängt, da kann man das gut ganz sehen. Die Ausleuchtung, Bild- und Farbhomogenität ist bei meinem Exemplar nahezu perfekt. Lediglich auf dem letzten Zentimeter zum Bildrand hin läßt die Helligkeit dezent nach. Da dieser Verlauf aber sehr sanft / gleichmäßig ist, liegt er an der Wahrnehmungsgrenze. Mein Exemplar hat 2 schwächer leuchtende Subpixel, die nur auf einem weißen oder roten Untergrund zu sehen sind und auch nur, wenn man weiß wo. In der linken Bildhälfte ist eine ca. 1cm große strichförmige (also noch nicht mal ein Pixel breite) Schattierung. Das sieht eher aus wie eine Verunreinigung im Panel. Erkennbar ist sie nur auf einem weißen Untergrund und wenn man sich auf die Stelle konzentriert. Von Lichthöfen (Backlight Bleeding) ist der Monitor komplett verschont (siehe auch angehängte Produktbilder). Lichthöfe entstehen z. B. durch Spannungen am Gehäuserahmen oder ungenaue Paneleinpassung und somit durch unterschiedlichen Druck auf das Panel, bzw. die lichtleitende Einheit der LED Beleuchtung dahinter. Hier macht sich u. a. die sehr hochwertige und verwindungssteife Paneleinfassung und Rahmenkonstruktion bemerkbar. Hinweis: Wer den Monitor mit einer NVIDIA Karte ansteuert, sollte überprüfen ob der Treiber auch wirklich Full RGB (0-255) ausgibt und nicht ein reduziertes Signal (16-235), wie es bei HD TVs üblich ist. Die Einstellung im Treiber unter „digitales Farbformat“ hilft hier ggf. nicht, da auch die Einstellung „RGB“ ein im Farbumfang reduziertes RGB Signal bedeuten kann (16-235). Das reduzierte Signal kann ggf. auch erst bei 3D Anwendungen (hier sind Spiele gemeint, nicht das 3D Format) zum Tragen kommen und nicht bei Desktop Anwendungen. Im Zweifelsfall mal danach googeln und die Anwendung „Nvidia RGB Full/Limited Range Toggler“ benutzen. Kurz und gut: selbst unter kritischer Betrachtung ist das Bild im Gesamteindruck der absolute Hammer! BenQ gibt das Reaktionsverhalten mit 4ms (GtG) an. Im Menü ist die BenQ eigene Beschleunigungsfunktion (Overdrive) „AMA“ verfügbar mit off, high und premium. Bei mir steht es auf high. Artefakte, Unschärfen, Schlieren oder ähnliches kann ich nicht ausmachen. Für mich ist der BL3200PT damit absolut spieletauglich. Bzgl. des Inputlags muss ich mich auf die Tests verlassen. Die bescheinigen dem BL3200PT einen – in Anbetracht der Panelgröße – ordentlichen Wert von um 17ms, was für „casual gamer“ mehr als ok ist, für Profi Spieler (FPS, online) aber ggf. nur noch bedingt. Ich persönlich bemerke den Inputlag nicht. Noch zum Arbeiten generell mit diesem Monitor: 32″ bei einem Sitzabstand von 50 bis 60cm ist schon grenzwertig und bei der Pixeldichte war ich mir nicht ganz sicher, ob mir das Bild nicht zu grobaufgelöst erscheint. Doch das Gegenteil ist der Fall. Bei dieser Größe scheint man förmlich im Bild zu versinken und Spiele bekommen noch mal einen zusätzlichen „mittendrin“ Effekt. Während mir 27″ mit WHQD fast schon wieder etwas zu klein waren, empfinde ich WHQD auf 32″ eher als optimal und in der Praxis als sehr komfortabel. Auch des Arbeiten mit mehreren gleichzeitig geöffneten Office Anwendungen ist komfortabel und die Lesbarkeit von 2560x1440p auf 32″ einfach nur sehr bequem. – Zusammenfassung – Das ist mittlerweile mein vierter BenQ TFT in Folge (unterbrochen nur durch einen kurzen Ausrutscher bei LG) und am BL3200PT sieht man die in meinen Augen sehr konsequente Modellpflege bei den Profidisplays von BenQ. Bewährtes wird beibehalten und weiterentwickelt, neue Technologien werden sinnvoll eingepflegt und (für mich) „Modeerscheinungen“ wie Klavierlack, externe Netzteile, Glossy Displays oder TN Panels mit 4K werden brav ignoriert. Und wenn’s dann doch mal etwas stylischer sein soll, wird der Monitorfuß gleich komplett aus satiniertem Alu Guß gefertigt. Besonders hervorzuheben ist die hochwertige schnörkellose Verarbeitung, insbesondere mit der extrem steifen Paneleinfassung / Rahmenkonstruktion, die glizterfreie und trotzdem effektive Entspiegelung, Verzicht auf PWM Steuerung und die Steuersoftware Display Pilot. Und natürlich die insgesamt wirklich sehr gute Bildqualität plus der gamertauglichen Reaktionsschnelligkeit – das alles auf beeindruckenden 32″. Von daher 5 Punkte und absolute Kaufempfehlung! AU Optronics soll übrigens in der zweiten Jahreshälfte mit der Produktion von 4K AHVA (also IPS) Panels starten. Da bleibt allerdings noch abzuwarten, wie stark der IPS Glow Effekt bei 32″ ausfällt. Sollte BenQ dann auf den 4K Zug aufspringen und NVidia oder AMD passend dazu potente – und für mich bezahlbare – Single GPU Grafikkarten anbieten, kann ich mir schon vorstellen, was dann auf meinem Schreibtisch stehen wird 😉 Update: Nach längerer Eingewöhnungszeit habe ich nun die für mich ideale Bildeinstellung gefunden: Helligkeit 35 Kontrast 50 (Standard) Schärfe 5 (Standard) Gamma 1 Farbtemperatur User: R96, G90, B100 Sättigung 53 Dazu im NVIDIA Treiber: Helligkeit 50 (Standard) Kontrast 45 Auf der lagom.nl Testseite unter „Konrast“ sind alle Farbbalken gleich verteilt, alle Stufen von 1 bis 32 sind erkennbar. Bei „Black Level“ sind alle Stufen von 1 bis 40 erkennbar, bei „White saturation“ alle Stufen von 200 bis 254. Im Eizo Monitor Test sind unter „White balance and Contrast“ alle Stufen von 3 bis 252 erkennbar. Gamma mit 2,2 wird nach wie vor erreicht. Ohne zusätzlich im NVIDIA Treiber Kontrast auf 45 war im Eizo Test unter Kontrast die Stufe 3 eigentlich nicht mehr zu erkennen gewesen. Tonwertverluste sind weiterhin nicht auszumachen. Die Sättigung auf 53 zu stellen gab für mich noch mal einen extra Tick Farbe, der mir sehr gefällt, ohne dass es nach Bonbon Farben aussieht. Bei 54 sind Tonwertverluste im lagom.nl Farbbalkenkontrast erkennbar, Stufe 31 und 32 sind dann nicht mehr unterscheidbar. Update 20.6.2015: Wegen Aufrüstung zu einem Triple Monitor Setup, habe ich mir noch zwei weitere BL3200PT bestellt. Diese beiden Monitore sind ebenfalls komplett fehlerfrei, die Displays sind zudem diesmal komplett frei von schwächer leuchtenden Pixels, wie ich sie beim ersten Modell hatte (mich aber nicht störte). Auch diese Exemplare sind perfekt und gleichmäßig ausgeleuchtet, keinerlei Backlightbleeding, keine Farbverfälschungen, fantastische Schwarzwerte. Wie stabil die Blickwinkel sind, merke ich nun richtig, da die 2 seitlichen Monitore angewinkelt vor mir stehen. Auf Sicht anhand Testbilder „gemessen“, beträgt die Gamma Abweichung mit diesen verschiedenen Blickwinkeln ca. 0,5 Punkte (von 1,9 bis 2,4) von einem äußeren Monitor zum anderen. Das empfinde ich als sehr gut und fällt ausserhalb von Gamma Testbildern nicht auf. Mit wenigen Handgriffen bei der Einstellung der RGB Farbwerte bei den 2 neuen Exemplaren haben nun alle 3 Monitore die gleiche Farbwiedergabe. Wenn ich z.B. eine weiße Seite über die 3 Monitore ziehe, bleibt der Weißton gleich. Keinerlei Farbstichigkeit.

  2. Geschenk sagt:

    Die letzten Jahre nutzte ich einen durchschnittlichen 23″-Monitor, den ich mittels eines Spyder Express 4 und der damit einhergehenden Softwarekalibrierung auf getreuere Farben getrimmt habe. Jetzt wollte ich den Schritt wagen zu einem Hardware-kalibrierbaren Monitor. Zur Wahl standen neben dem BenQ der Eizo CS240 und der Eizo CS270, Ausschlag für den BenQ gab der Preisunterschied. Meine Bewertung ist ein subjektiver Eindruck, ich habe keine wissenschaftlich stichfesten Tests der Farbtreue machen können. Mein Eindruck nach drei Wochen Betrieb: + Die Farbbrillianz ist überragend und der softwarekalibrierte Monitor daneben sieht fahl und grünlich aus + Der Monitor ist unglaublich hell + Der Monitor ist ab Werk schon sehr gut eingestellt, die Hardwarekalibrierung bringt nur noch Nuancen + Das Zusammenspiel mit dem Spyder Express war problemlos + Der Monitor sieht hochwertig aus (und ist nach meinem Empfinden etwas weniger klobig als der Eizo CS270, aber das ist sekundär) + Die Monitorblende ist dabei und funktioniert gut – Die Software zur Hardwarekalibrierung ist nicht auf der CD dabei und muss mühsam auf der Seite von Benq gesucht werden. Warum, ist mir ein Rätsel. Die Software selbst funktioniert gut (auf der BenQ-Produktseite nach dem Link zur Software „Palette Master“ suchen). – Der OSD-Controller ist eine nette Idee und funktioniert gut, warum man ihn aber nicht eleganter integriert hat, als mit einem weiteren separaten Kabel, ist mir nicht ganz klar. So hat man allein auf der Rückseite des Monitors vier Kabel hängen (Strom, Displayport oder anderes, USB für die Kalibrierung und die USB-Ports an der Bildschirmseite, OSd-Controller) Die zwei negativen Punkte fallen aber im Alltag nicht so ins Gewicht, dass ich von der vollen Punktzahl etwas abziehen würde. Tolles Gerät!

  3. Geschenk sagt:

    Gemessen am Preis erscheint der BenQ SW2700PT auf dem Papier wie die eierlegende Wollmilchsau. Betrachtet man die überwiegend positiven Rezensionen, scheint sich der Eindruck auch noch zu bestätigen. Aufgrund dessen hatte ich mich zunächst gegen den – zurzeit zum gleichen Preis erhältlichen – Eizo CS270 entschieden und den BenQ bestellt und … wurde enttäuscht. Viele Rezensenten steigen von einem schlechteren oder Office-Monitor auf diesen um und sind überwältigt, was ich zunächst verstehen kann. Mir fielen jedoch relativ schnell Farbverschiebungen und Helligkeitsunterschiede im Bild auf, weshalb ich nachgemessen habe. Ganze 400 Kelvin Abweichung sowie ein Helligkeitsverlust von bis zu 50cd bei 30% Helligkeit in der linken und unteren Bildmitte! Dies schließt ein professionelles Bearbeiten von Fotos einfach aus. Da ich kein Interesse an einer Umtauschlotterie hatte, bestellte ich mir daraufhin den CS270 von Eizo. Kein Vergleich, was die Bildschirmhomogenität angeht. Weitere Vorteile des Eizo liegen in der schnelleren Einschaltzeit sowie der meiner Meinung nach besseren Bedienbarkeit des OSD (ja, der BenQ-Controller ist nice-to-have, aber nicht so intuitiv wie er sein sollte). Das Design vom BenQ empfinde ich als schöner, aber darum geht es bei einem solchen Monitor i.d.R. weniger. Wer vor der gleichen Entscheidung zwischen den Monitoren steht, dem kann ich den Eizo empfehlen. Aufgrund der Preis-/Leistung bekommt der BenQ von mir drei Sterne. *Fotos der Bildschirminhomogenität werden nachgereicht*

  4. Geschenk sagt:

    Der Umstieg von einem „normalen“ Bildschirm aus dem Mittelfeld war ein großer Sprung. Voraussetzung bei mir war eine leistungsfähigere Grafikkarte, die die volle Auflösung schafft. Die Bildqualität ist beeindruckend. Hoher Dynamikumfang, tiefes Schwarz, kein Flimmern und keine Pixelfehler. Der Monitor kam kalibriert an und ein Vergleich mit fertigen Druckerzeugnissen ließ keine Abweichungen erkennen. Selbst der Helligkeitswert war perfekt eingestellt. Die Verarbeitung ist wertig, Fuß und Halterung solide und leicht zu bedienen (Höhenverstellung, Drehen und Verstellen des Monitors ins Hochformat – wenn man es braucht). Genial ist das Bedienmodul, das man in die handnehmen kann (kabelgebunden) und alle Einstellungen vornehmen kann, ohne sich den Rücken zu verbiegen. Für das Geld eine absolute Empfehlung. (Bin keine Mitarbeiter von BenQ.)

  5. Geschenk sagt:

    Hoffe, es gibt hier Toy Story-Fans… Mein neues Lieblingsspielzeug! Es ist ein echt COOLES Spielzeug. Mein Umstieg in die Welt der sinnlos großen Desktop-Monitore ist eigentlich albern. Von einem 27″ 1440p zu diesem 32″ mit derselben Pixelmenge. Aber: Ich wollte MEHR. Mehr Fläche. Habe aber eine schlechte Erfahrung mit einem 4K-Fernseher gemacht, also 4x Full-HD: Der Fernseher eignete sich aufgrund seiner Latenzen usw. nicht als Monitor, außerdem ist meine Internetleitung zu lahm für 4K-Videos und meine Grafikkarte für neueste Spiele auch. Außerdem sind echte PC-Monitore mit 4K noch unbezahlbar. Also weiter auf der 1440p-Schiene. War mir eigentlich auch nie zu wenig. Einen hp ENVY 32 angetestet – gefiel mir nicht genug, denn die Lautsprecher nehmen nur viel Platz weg, aber klingen trotzdem nicht und ich brauche sie auch nicht. Also zum Kollegen BENQ geschielt: Ich hatte doch schonmal einen 24″er von denen und war super zufrieden. Gut, 32″ der zweite Versuch. Und der passt wie die Faust auf jedes Auge. + Fällt sofort auf (und aus der Schachtel raus beim Auspacken): WAS FÜR EIN LIEFERUMFANG! Noch nie sowas gesehen. Wirklich JEDES Monitorkabel, was innerhalb der letzten 15 Jahre mal gängig war, ist beigelegt. VGA, DVI, HDMI, DP. Damit auch der letzte Hinterwäldler das Ding nutzen kann. Außerdem ein USB-Kabel, um die ganzen USB-Funktionen des Monitors mit dem Rechner zu verbinden, ein kleines Klinkenkabel, falls tatsächlich jemand ein älteres Videokabel als HDMI nutzen sollte, eine stylische runde (Kabel-)Tischfernbedienung für alle Einstellungen am Monitor, dieser geniale, vielseitige, stabile Standfuß und noch Strom. Kaum zu glauben. + Der Aufbau? Ein Kinderspiel! Klick, klack, fertig. Keine Schraubendreher, nichts wird gebraucht. Die einzige Schraube ist unten drunter und hat für die Handbedienung einen kleinen Dreh-Henkel drum herum. Genial! + Die Funktionen! Mehr, als irgendwer braucht. Alle Bildschirmanschlüsse (s.o.), USB-Ausgänge (nicht getestet, aber sind blau, könnte also sogar 3.0 sein) und gar ein SD-Slot! Außerdem kleine Quäke-Lautsprecher hinten drin versteckt, falls man keinen anderen Sound zur Hand hat, Kopfhöreranschluss, Pivot-Drehfunktion, alles neigbar, weite Höhenverstellung… usw. usw. usf. + Die Menübedienbarkeit ist ebenfalls hervorragend einfach; daran scheitern ja die meisten Monitorhersteller. Besonders mit der erwähnten Tischfernbedienung, wenn man echt oft was umschalten will, kinderleicht. + Bildqualität: TOP! War ja mein größtes Bedenken bei dem geringen Preis, aber es gibt nichts zu bemängeln. Keine Lichthöfe beim Schwarz, kein Farbstich im Weiß, eine riesen Bandbreite an Kontrast usw. – läuft! Vielleicht nicht der super Referenzmonitor für den Profi-Bildbearbeiter oder Farbanalysator (falls es sowas gibt), aber für Filme, Spiele und mehr einfach gut. + Stromspar-, Augenschütz- und diverse andere Modi sind frei wählbar, aber an Bord. Bei BENQ scheinen noch echte Ingenieure und Ideenträger zu arbeiten! Leichte Kritikpunkte bisher: – Die Optik ist nicht unbedingt sehr stylish. Die matt schwarzen Ränder und die gesamte Optik sehen sehr durchschnittlich aus – aber das lässt das tolle Panel nur umso gewaltiger erscheinen. – Die vielen Zubehörteile und Kabel sind leider alle einzeln in Plastiktüten verpackt – umweltfreundlich ist echt anders, die hätte man auch einfach alle zusammen in eine Recyclingpapiertüte stopfen können und gut…naja. Tja, das ist alles. Kaufen, kaufen, kaufen! BENQ hat jetzt wohl einen neuen Stammkunden. Und nein, ich bin nicht von denen geschmiert (leider ;D).

  6. Geschenk sagt:

    Gestochen scharfes Bild Lichtklappen liegen dabei nicht üblich bei der Konkurrenz .Für Bildbearbeiter genau das richtige . Man kann schnell mit der mitgelieferten Maus auf sRGB Adobe RGB und SW umschalten sehr gut !!! Gut verstellen lässt er sich auch ! Einzig die Hardware Kalibrierung mit der Software Palette Master Elements will nicht funktionieren unter Win 10 . Mehrfach den Service angerufen bis heute keine Lösung . Es fehlen immer Treiber DLLs die aber im Verzeichnis von Benq zu finden sind. Bein letzten Gespräch soll man unter Eigenschaften Die Kompatilität auf Win 7 setzen bringt aber nix. Auch mehrfaches neu installieren bringt nix. Das geht unter die Kategorie unfähig.Rufe in einen Monat mal wieder an.Vielleicht gibt irgend wann mal ne neue Software oder Treiber das kann doch nicht so schwer sein. Hat jemand ähnliche Probleme oder sogar eine Lösung mir bitte schreiben Danke

  7. Geschenk sagt:

    Habe bisher immer mit Eizo Monitoren beruflich gearbeitet… aber nachdem mein letzter den Geist auf gegeben hat, dachte ich mir, ich probiere mal den BenQ aus. Und das war eindeutig eine super Entscheidung! Die Abbildungsleistung ist absolut auf Eizo Niveau und die „Fernbedienung“ ist eine klasse Lösung.

  8. Geschenk sagt:

    Klasse! Als ich meinen ASUS VN278HE vom Platz nahm und dieses Monstrum platzierte, machte sich schon ein Grinsen bemerkbar. Der Monitor bietet absolut hervorragende Bildwerte. Das Panel reagiert obendrein noch sehr flink! Der sehr geringe Inputlag verbunden mit der schnellen Reaktionszeit, macht diesen Monitor auch für Spieler sehr interessant! Bei meiner HW waren meine Testspiele selbst in 4K noch ruckelfrei (80 fps plus). Da ich allerdings 144 Hz verwöhnt bin, musste ich mich schweren Herzens doch wieder davon Trennen. Wenn man einmal diese Geschwindigkeit erlebt hat und diese über einige Jahre gewohnt ist, fällt es einem schwer wieder auf 60 Hz zurückzugehen. Daher kann ich diesen Monitor Grafikern, auch Spielern (mit der ausreichenden HW) sehr ans Herz legen, jedoch Anwendern mit bereits bestehender 120/144 Hz Technik davon abraten. Diese sollten sich wie auch ich noch in Geduld üben und auf die dementsprechende Hardware warten, welche dann auch auf Displayport 1.3 basiert und 120 Hz bei 4K untestützt.

  9. Geschenk sagt:

    Ich habe lange überlegt, mir einen richtig großen 4K-Monitor zu kaufen. Schließlich sind 900 € viel Geld. Und wie mag ein 32″er auf dem Schreibtisch aussehen? Das etwas betagte Samsung TV-Gerät auf den Tisch gestellt, den breiten Rahmen weggedacht und … Naja, müsste gehen. Dann habe ich lange recherchiert, Bewertungen gelesen (danke an prad.de!!), zwischen BENQ, LG (etwas zu teuer, Design?) und DELL (gemischte Bewertungen) geschwankt und dann schließlich bestellt: Ich habe es nicht bereut, nein, ich bin begeistert!!! Lieferung: Klasse, innerhalb eines Tages. Trotz Eis und Schnee! Auspacken und Aufbauen Karton flach hinlegen, Monitor rausziehen (alles gut verpackt; Hinweise beachten!), Einzelteile entnehmen (Kabel sind auch dabei!) und werkzeuglos aufbauen – PERFEKT. Der Fuß sowie der Träger sind sehr solide, insgesamt ist der Aufbau ein Kinderspiel. Höhenverstellbar, drehbar, neigbar, Pivot-Funktion: alles möglich. Dann habe ich ein paar Stunden Geduld aufgebracht, um das Gerät auf Zimmertemperatur zu bringen (Feuchtigkeit schlägt sich auf dem kalten Gerät nieder; eben Winter, auch bei UPS). >>>>Exkurs: Für meinen gedämmten Midi-Tower hatte ich mir eine ASUS Strix GTX950 2G zugelegt (Cashback bis 31.01. von 15€). Das war mein erster Ausflug in die Kategorie der Gamer-Karten. Ich bin kein Spieler (gar nicht), aber es sollte Display-Port 1.2 mit 4K/60Hz und das Ganze möglichst lautlos sein. Durch den Zero-Fan-Modus laufen die beiden Lüfter unter Windows10 gar nicht. Wenn die Temperatur dann durch Testprogramme auf über 60° steigt, fangen sie langsam an zu drehen, aber sind unhörbar, selbst bei offenem Gehäuse. Zuerst an meinem alten HP 24″er angeschlossen und die Geforce-Treiber aktualisiert. Dann den BENQ angeklemmt. Exkurs Ende.< <<< Das Anschließen an Grafikkarte, USB3 etc. verläuft dank beigelegter Kabel (DP an Mini-DP, HDMI, DVI, ...) problemlos. Und dann das erste Einschalten: WOW!!! Was für ein Bild! Gestochen scharf. Aber alles sehr klein. Also skalieren: Unter Windows10 150% und 125% ausprobiert (ich bin dann bei 125% geblieben). Schon mal ein bisschen rumgetestet (Fotos sind der Hammer - dann weiß man erst einmal, wozu man eine digitale Spiegelreflex hat; WORD, EXCEL-Tabellen etc. Was da jetzt alles auf den Schirm passt??!!). Dann das Gerät auf Pixelfehler untersucht. Nix, Null, keiner! Danach geht's an die Opitmierung. Also Farben, Helligkeit, Kontrast, Gamma ... Das funktioniert mit den Sensortasten sehr gut, LED leuchten nur bei Annäherung. Helligkeit etc. auf meine Bedürfnisse eingestellt, die Tasten nach meinen Wünschen belegt, dito für die kleine Fernbedienung ("OSD-Controller"; liegt im Fuß gut aufgehoben). Besonders haben mich die Spar- und Ergonomie-Features begeistert: Der Anwesenheitssensor funktioniert zuverlässig, Hinweise zur Augenschonung können individuell eingeblendet werden. Die Beleuchtung kann z. B. abends vom eher blauen ins leicht rötliche Licht verschoben werden (LOW BLUE LIGHT) - davon merkt man nur im direkten Vergleich etwas, ist aber bestimmt augenschonend und fährt den eigenen Pegel runter. In den nächsten Tagen habe ich dann den Energieverbrauch gemessen: bei meinen Einstellungen 40 W im Betrieb (weit entfernt von den angegebenen 79 W), ca. 11 W in Wartestellung (wenn der Anwesenheitssensor greift), ca. 6 W, wenn kein Signal von der Grafikkarte kommt (Energisparmodus). Ein Netzschalter ist vorhanden, aber etwas fummelig zu erreichen - dann wären also 0 W möglich. Und da sind wir bei einem (lösbaren) Problem: Ich habe den Monitor als Slave an einer elektronischen Schaltleiste angeschlossen, die der PC als Master bedient und dann also die Slaves ein- oder ausschaltet. Nach dem Aufwachen des PC aus dem Energiesparen (PC schaltet Monitor ein) hatten sich die Fenster immer verschoben - das passierte nicht, wenn der Monitor direkt mit Spannung versorgt wurde und aus dem Standby kam. Im Netz habe ich dann Hinweise gefunden, wie das behoben werden kann (bitte mal nach PrimSurfsize.cx und *.cy recherchieren; hier mein Link (...). Ob das nur bei den Geforce-Karten ein Problem ist, weiß ich nicht, jedenfalls habe ich es auf diese Weise lösen können. Die Größe von 32" habe ich nach ein paar Stunden schon als "fast normal" angesehen. So schnell gewöhnt man sich. Erst beim Zurücklehnen (Augenschonung, s. u.) fällt einem wieder auf, vor welch exklusivem Stück Hardware man sitzt. Was stört? Die alten Programme, die nicht mit so hohen Auflösungen umgehen können. Nervig z. B. das "neue" StarMoney10. Wenn man die "matschige" Schrift dieser Programme vermeiden will, geht das (in Windows) nur über Rechtsklick auf dem jeweiligen Programm, >Eigenschaften >Kompatibilität >Skalierung bei hohem DPI-Wert deaktivieren. Dann muss man aber mit den kleinen Menüs leben. Und für die Ästheten unter uns: Mein Schreibtisch steht zwischen Fenster (rechts) und Tür (links), Rechtshänder eben, also Lichteinfall von links. Wenn man auf den Schreibtisch zugeht, sieht man auf die rechte Seite des Monitors – und da hat BENQ die Schnittstellen (USB, SD-Card, Audio) untergebracht, leicht versetzt nach hinten dann auch die HDMI-Anschlüsse sowie die für DP und DVI. Kein schöner Anblick, bei anderen Geräten liegt das alles brav links. Zusammenfassung: Lieferung durch Amazon: Perfekt. BENQ BL3201PT + Mechanik + Lieferumfang + Matter Schirm + Schmaler Rahmen + Eleganter Fuß + IPS-Panel + Auflösung 3840*2160 + Bildqualität (kein Gamer) + optimale Größe (Office, Web, Fotobearbeitung, …) + keine Pixel-Fehler + Menüsteuerung (OSD) + OSD-Controller für Schnellzugriff +/- Anordnung der Schnittstellen (= Meckern auf höchstem Niveau). (-) das gilt für alle 4K-Geräte: Es kommt möglicherweise noch eine Grafikkarte dazu (bei mir also +160 €). Also kaufen!!!

  10. Geschenk sagt:

    Ein Monitor zu diesem Preis, der den vollen Adobe RGB Farbraum abdeckt ist schon ein sehr gutes Angebot. Wie jeder Monitor ist der BenQ SW2700 beim Einschalten auf volle Helligkeit eingestellt. Nach Einstellen der Helligkeit auf circa 30% hatte ich ein sehr gutes Bild. Zusätzlich habe ich den Monitor nach der Inbetriebnahme mit dem Spyder5Pro nochmals kalibriert, was aber nicht unbedingt sein musste, da die Unterschiede im Vergleich zu den Werkseinstellungen relativ gering waren. Das Bild ist im Vergleich zu meinem Vorgängermonitor (Samsung) einfach überragend. Entgegen den vielfach negativen Kritiken bezüglich des externen OSD Controllers muss ich sagen, dass dies das beste Konzept aller meiner bisherigen Monitore ist. Ohne Verrenken beim „Entdecken“ fummeliger Tasten irgendwo am Rand des Monitors, kann ich nun einfach Bildeinstellungen vornehmen bzw. den Monitoreingang zwischen den beiden angeschlossenen Rechnern umschalten. Alles in Allem … ein guter Kauf und ein zufriedener Kunde.

  11. Geschenk sagt:

    Ich sitze zu viel vor dem Bildschirm und das seit Jahren. Weil ich das weiß, hatte ich bisher EIZO Monitore. Ich dachte, damit mache ich viel von dem wieder gut, was ich meinen Augen Böses antue. Ich glaube, so falsch war das nicht; EIZO Bildschirme waren nicht nur teuer, sondern auch spitze in technischer und ergonomischer Hinsicht. Jetzt sollte es wieder ein neuer, ein großer und ein „4K-Schirm“ sein. Da stellte ich bei meinen wirklich umfangreichen Recherchen fest, dass EIZO nur noch teuer, jedoch nicht mehr sehr gut, sondern nur noch gut sein solle, zumindest was den EIZO EV3237-BK 80 cm betrifft und nach Auffassung der Tester von Prad.de, denen ich viel Respekt und Vertrauen schenke. Ich wollte nun billiger aber besser als EIZO sein. Unsere Kanzlerin würde mich „Monitor – Populist“ nennen! ACER, SAMSUNG, DELL, Philips, ASUS, LG, AOC und BenQ wurden von mir mehrere Semester studiert und zigfach durchdekliniert, dann ein AOC Pro-Line U3277PQU gekauft und wieder zurückgeschickt. Es wurde der BenQ BL3201PT. Er steht immer noch vor mir und macht mir dabei zunehmend Freude! Natürlich hatte ich zuvor sämtliche erreichbaren Tests und User-Kommentare (oft nicht ohne Kopfschütteln) gelesen. FAZIT: Ein Super-Monitor, der hält was er verspricht! Keine toten Pixel, wunderbar vorkonfiguriert, die Helligkeit natürlich, wie bekannt, auf 100% (who knows?) Trotz langen Suchens kein relevantes Bleeding, keine schwarzen Ecken, wunderbare Farben, solide Bauart und ein hauseigenes Kalibrierungsprogramm, das selbst bei mir zielführend war und ist. Was will man mehr? ICH wollte mehr: Kaufte einen „Spyder Pro“ und schickte ihn auch postwendend zurück. Die Leute, die hier bei rezitierten, dass der Spyder 5 sein Geld nicht wert sei, hatten IMHO recht! Ich teste und kalibrierte den neuen Schirm mit „dccw“, meinen EIZO-Programmen, mit dem Monitor-Calibration-Wizard und, und, und versaute das Bild erst mal ständig mehr. Zurück zu den Werkseinstellungen und eine Benutzer-Kalibrierung mit dem hauseigenen Display-Piloten und gut wars! Das beiliegende DP-auf miniDP-Kabel habe ich durch ein beidseitig Voll-DP-Kabel ersetzt, weil der Ministecker im Monitor nicht stabil genug sitzt. Die mitgelieferte kabelgebundene „Fernbedienung“ ist gut gemeint, aber, wenn erst mal Ruhe eingetreten ist und man wieder zum normalen Betrieb übergegangen ist, braucht man sie nur noch selten. Also, Korinthenkackern, wie mir, kann ich diesen Monitor nur empfehlen. Für den universellen Gebrauch (Office, Spiele in Maßen (vor allem Schach ;-)), die Bearbeitung der eigenen Fotos und das Schauen guter Videos etc.) ist dieser Schirm mit dem 300 Euro teureren EIZO absolut auf Augenhöhe – es muss nicht immer Kaviar sein! Ich Monitor-Populist gebe dem BenQ BL3201PT nicht nur 89.5%, wie heuer die CDU ihrer Vorsitzenden, sondern 96,7 Prozent, wie Honecker, pardon, Merkel, 2014 mal bekam. Dem BenQ BL3201PT gehört die Zukunft, Honecker … nicht! PS: Wie man sieht, habe ich darauf verzichtet die technischen Spec’s in meine Meinungsäußerung einzukopieren; Prad.de lesen, bringt Euch mehr.

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