Amazon Fire TV Stick – Amazon.de | Streaming Media Player
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Amazon Fire TV Stick – Amazon.de | Streaming Media Player

Fire TV stick kaufen: der leistungsstärkste Streaming Media Stick, jetzt 4K Ultra HD kompatibel | Tausende Serienepisoden und Filme von Amazon Video, Netflix, ZDF Mediathek und vielen mehr sowie Spiele, Musik und Apps | Kostenlose Lieferung mit Amazon Prime
Einfach einstecken und innerhalb von wenigen Minuten loslegen. Nehmen Sie den Fire TV Stick mit von Raum zu Raum, und verwandeln Sie Ihre HD-Fernseher in Entertainment-Center. Tausende Serienepisoden und Filme von Amazon Video, Netflix, ZDF Mediathek und vielen mehr sowie Spiele, Musik und Apps. Dual-Core-Prozessor und 1 GB Arbeitsspeicher für ein schnelles und flüssiges Streaming-Erlebnis. Sofort streamen – ASAP errechnet, welche Filme und Serienepisoden Sie schauen möchten und puffert diese für das sofortige Starten Ihres Streamingerlebnisses. Ideal zum Spielen – Entdecken Sie Bestseller wie Crossy Road, Sonic The Hedgehog 2, Beach Buggy Racing und weitere. Prime-Mitglieder profitieren von uneingeschränktem Zugriff auf Prime Video und damit auf exklusive Inhalte wie Transparent sowie Zugriff auf über zwei Millionen Songs, ausgewählte Playlists und ihr ganz persönliches Radio mit Prime Music.

9 Antworten

  1. Geschenk sagt:

    Vorab eigentlich ist der Stick ganz in Ordnung, er spielt Filme und Serien ab und sogar Netflix läuft (großer Pluspunkt). Zu den positiven Aspekten gibt es ja bereits mehr als genug Rezensionen, daher spare ich mir diese an dieser Stelle. Auffällig ist, dass die Konkurrenz-App netflix öfter „Verbindungsprobleme“ auf dem Stick hat, amazon prime Film aber perfekt laufen. Zur gleichen Zeit am gleichem Internetanschluss aber auf anderen Geräten läuft auch netflix flüssig. Unangebracht finde ich auch die schleichende Einführung von Werbung vor den einzelnen Filmen, schließlich handelt es sich ja um ein bezahltes Angebot. Nun zu dem größtem Ärgernis seit ein paar Tagen: Es wurden die Primemarkierungen an den Serien und Filmen entfernt. Damit ist nicht mehr direkt ersichtlich, ob das Streamen im Prime-Abo inklusiv ist, sondern man muss jeden Film einzeln öffnen. So macht das Aussuchen auf dem Stick keinen Spaß mehr und es dauert ewig! Vermutlich will man damit mehr kostenpflichtige Filme verkaufen. Mein Vorschlag: Prime-Banderole -> kostenlos durch Prime Netflix-Banderole -> kostenlos durch Netflix Keine Banderole -> kostenpflichtige Inhalte Scheinbar teilen sehr viele meine Ansicht, schon über 2.000 likes. Vlt bekommen wir somit die Prime-Banderole oder eine vergleichbare Kennzeichnung der kostenlosen Inhalte zurück. Ergänzung vom 26.10.16: Nun gibt es das nächste „Opfer“ Amazon Musik. Durch die Auslagerung in eine separate App entstehen folgende Nachteile: – keine Sprachsuche mehr für Musik – nicht mehr Teil des Startmenüs – keine Historie der letzten Titel mehr (nur noch 1 letzter Titel) – die neue App ist zusätzlich sehr langsam Diese Abwertung des Sticks kurz vor der Einführung von „amazon echo“, bei welchem genau diese Sprachsteuerung von Amazon Musik groß angepriesen wird, gibt natürlich zu denken.

  2. Geschenk sagt:

    Die Prime-Markierungen wurden entfernt. Dadurch wird man verleitet auf kostenpflichtige Filme zu klicken. So fühlt man sich betrogen, da das Produkt deutlich schlechter ist als bei der Auslieferung.

  3. Geschenk sagt:

    Ich besitze bereits das Fire TV. Mittlerweile bin ich dank Kodi als Mediaplayer und der recht guten Auswahl im Angebot von Prime Instant Video sehr zufrieden mit der kleinen, quadratischen Box. Deswegen wünschte ich mir die Vorteile des Fire TV auch in anderen Räumen mit TV wie z.B. im Arbeitszimmer, Schlafzimmer oder auch im Kinderzimmer, da meine dortigen Fernseher noch älter sind und kein Smart TV besitzen. Die Mobilität und damit die Möglichkeit, den kleinen Stick im WLAN im Hotel oder zum Vorführen von Bildern aus der Cloud bei Freunden einzusetzen, reizte mich ebenfalls. Natürlich wollte ich als Technikfreak diesen Streaming-Stick auch einfach nur mal ausprobieren und schauen, was man damit so anstellen kann. Da ich vor einiger Zeit auch den Google Chromecast ausprobieren konnte und damit überhaupt nicht zufrieden war, interessierte mich natürlich sehr, ob es Amazon beim Fire TV Stick besser macht. Der Preisunterschied zum regulären Preis beträgt aktuell nur 4 EUR. Der Chromecast kostet 35 EUR, der Fire TV Stick 39 EUR. Der größte Unterschied ist die Philosophie der beiden Geräte: Der Chromcast bezieht seine Apps“ über das verbundene mobile Gerät, d.h. man kann darauf direkt keine Apps installieren und benötigt zwingend ein Smartphone oder Tablet, um ihn zu bedienen. Beim Fire TV Stick ist es anders. Hier werden die Apps direkt auf dem Stick installiert, so dass man zur Bedienung auch kein Smartphone oder anderes mobiles Gerät benötigt. Die beiliegende Fernbedienung reicht vollkommen aus. Ich habe meine Rezension in kurze Kapitel eingeteilt, damit jeder findet, was er sucht. So möchte ich sowohl dem technisch wenig interessierten, als auch demjenigen, der tiefer einsteigen möchte, bei der Kaufentscheidung unterstützen und auch auf mögliche Probleme eingehen und Lösungen anbieten. Für Anregungen und Kritik in Form von Kommentaren bin ich natürlich offen. Lieferumfang: =========== Geliefert wird der Fire TV Stick in einem kleinen Karton und nach dem Öffnen war ich doch ziemlich überrascht, wie klein der Stick doch ist. Nicht viel größer als ein USB Stick älterer Bauart. Neben dem Fire TV Stick selbst, enthält der Karton noch eine Fernbedienung inkl. Batterien, ähnlich der des Fire TV, jedoch ohne Sprachsuche. Ein USB-Kabel samt Netzteil ist ebenfalls vorhanden. Der beiliegende HDMI-Extender dient zum Anschluss an schwer zugänglichen Stellen, wie z.B. bei Wandbefestigung des TV und kann zudem den WLAN-Empfang verbessern. Auch an eine leicht verständliche Kurzanleitung wurde gedacht. Beim Chromecast ist hingegen keine Fernbedienung enthalten. Technische Daten : =============== Das Wichtigste für mich, waren folgende Punkte (In Klammern stehen die Werte des Google Chromecast zum Vergleich): -Dual-Core-Prozessor mit 1 Ghz (Single-Core-Prozessor) -Auflösung bis hin zu FullHD mit 1080p mit 60 fps (Angeblich bis 1080p mit 30 fps) -HDMI-Tonübertragung bis hin zu 7.1 (Dolby Digital 5.1) -1 GB RAM (512 MB) -8 GB Speicher für Apps und Daten (2 GB für Daten) -Dualband WLAN mit externem Extender (Single Band WLAN) Die Wärmeentwicklung ist wie schon beim Fire TV ungewöhnlich niedrig. Der kleine Stick wird im Betrieb höchstens handwarm, also deutlich unter 45°C. Außerdem unterstützt auch der Fire TV Stick, wie das Fire TV schon, CEC, womit man diesen per TV-Fernbedienung über den HDMI-Port steuern kann. Design und Verarbeitung: ==================== Das Design des Fire TV Stick gewinnt sicher keinen Design-Preis, ist aber auch nicht wirklich relevant, da sich der kleine Stick meist irgendwo hinten am TV befinden wird, wo man ihn ohnehin nicht sieht. Die Abmessungen könnte man am besten mit einem zu lang geratenen USB-Stick vergleichen. Der USB-Anschluss ist an der Seite angeordnet und das USB-Kabel ist ausreichend lang, um es an einem im TV befindlichen USB-Anschluss zu verbinden. Mit 11,5 cm ist aber ausreichend Abstand zur Wand erforderlich, sofern die HDMI-Anschlüsse nach hinten ausgeführt sind. Bei meinem Sony LCD-TV befinden sich die HDMI-Anschlüsse zwar an der Seite, jedoch etwas vertieft, so dass der Stick zu lang war und ich auf den HDMI-Extender zurückgreifen musste. Die Fernbedienung besteht aus einer matten, griffigen Beschichtung. Die Tasten selbst sind glänzend. Sogar beim Netzteil, wo andere Hersteller keinen großen Wert auf Design legen, hat Amazon sich Gedanken gemacht. Es sieht recht edel aus, da es auch schwarz glänzend ausgeführt ist. An der Verarbeitung gibt es nichts auszusetzen. Alles macht einen stabilen und wertigen Eindruck, wie man es auch von anderen Produkten wie z.B. dem Kindle oder Fire TV gewohnt ist. Einrichtung: ========= Schon beim Fire TV war die Einrichtung einfacher, als ich es bisher von anderen Geräten gewohnt war. Beim Fire TV Stick ist es nicht anders: Nach Anschluss an einem freien HDMI-Port an TV oder Beamer, WLAN und Stromnetz über einen freien USB-Port oder das Netzteil, fährt der Stick hoch und geht seine Installationsschritte durch: 1. Suche nach der Fernbedienung: Falls es da Probleme gibt, sind wahrscheinlich die Batterien nicht richtig eingelegt. Anders, als bei anderen Fernbedienungen, werden beide Batterien in die gleiche Richtung eingelegt. 2. Suche nach dem WLAN. Hier hatte ich erst Verbindungsprobleme, die ich dadurch beheben konnte, die Sperren im Router wie z.B. für FTP, aufzuheben. Tipp: Verbesserung der Empfangsqualität Dazu habe ich einfach ein 1 Meter langes HDMI Kabel genommen wie z.B. HDMI-Verbindungskabel HDMI-Stecker (A) auf HDMI-Stecker (A), den Stick über eine Kupplung HDMI Adapter – Buchse/Buchse – 1080p – FULL HD angeschlossen und VOR den TV gelegt bzw. etwas weiter weg. So kann man auch im entsprechenden Radius die optimale Position finden. Bei mir war damit die Empfangsstärke deutlich besser als direkt am TV. Mit ca. 4 EUR Aufpreis, wenn man das Material nicht sowieso schon hat, finde ich, kann man das ja mal ausprobieren. Eine weitere Möglichkeit, ist der Wechsel des WLAN Kanals, was auch oft empfohlen wird. Nur wie komme ich an einen „guten“ Kanal? Dazu braucht man nur die App „WiFi Overview 360″ auf dem Smartphone zu installieren. Mit dieser App kann man die freien Kanäle auf ihre Qualität hin prüfen und es werden die optimalen Kanäle angezeigt. 3. Suche nach Updates: Dieser Punkt wurde schnell abgehandelt, obwohl mir kurze Zeit später dann doch ein Update auf 54.1.1.0 angeboten wurde. 4. Frage nach dem Amazon-Konto: Der Stick ist auf das eigene Konto voreingestellt, kann aber hier auch für ein anderes Konto konfiguriert werden. 5. Geschwindigkeitstest 6. Ein kurzes Einführungsvideo wird gezeigt, wie man es schon vom Fire TV her kennt. 7. Kindersicherung: Endlich wird man gleich darauf hingewiesen. Hier kann man einen PIN vergeben, um sich vor versehentlichen Einkäufen z.B. durch die Kinder zu schützen. D.h. Ohne diesen PIN können Familienmitglieder Serien, Filme etc. kaufen, ohne das eine weitere Bestätigung verlangt wird. MEIN TIPP: Falls es doch mal dazu kommt, ist Amazon recht kulant. Einen von mir durchgeführten Testkauf“ beim konfigurieren der Kindersicherung, stornierte Amazon ohne Probleme. Die PIN-Eingabe ist bei beiden Streaming Clients jetzt deutlich besser gelöst, da ein Außenstehender den PIN am TV nicht mehr mitlesen kann! Nun erscheint der Startbildschirm, wie man ihn schon vom Fire TV her kennt. Er ist damit auf dem ersten Blick absolut identisch. Reicht die Stromversorgung über den USB-Port des angeschlossenen TV/Beamer nicht aus, informiert eine Meldung auf dem Bildschirm (USB-Anschluss nicht unterstützt“) über die Inkompatibilität“. In diesem Fall ist das mitgelieferte USB-Netzteil zu verwenden. Leider bekam ich bei meinem Sony LCD-TV genau diese Meldung, jedoch nicht am LG LCD-TV meiner Tochter und auch nicht, was mir besonders wichtig war, an meinem Beamer. Gerade da macht es durchaus Sinn, auf ein HDMI-Kabel zu verzichten und nur ein dünnes, optisches Kabel vom Beamer aus zu verlegen. Tipp: Klappt es nicht gleich mit dem USB-Anschluss, einfach nach der Einrichtung noch einmal probieren. Bei mir funktionierte danach auch der Anschluss am Sony TV. Bedienung : ========= Die Prime-Oberfläche schaut mit dem Fire TV Stick deutlich besser aus als auf meinem Sony LCD TV oder Blu-ray Player. Besonders hervorzuheben ist die Schnelligkeit, mit der man durch die Menüs navigieren kann. So etwas bin ich weder von meinem bisherigen TV, noch von meinem Mediaplayer gewohnt. Keine Ruckler oder Wartezeiten nach Tastendruck! Im Vergleich mit der identischen Bedienoberfläche meines Fire TV konnte ich keine merkliche Performance-Unterschiede feststellen. Lediglich der Druckpunkt der Fernbedienung kommt mir etwas schwerer vor, als bei der Fire TV Remote. Mit der beiliegenden Fernbedienung ist keine Sprachsteuerung möglich, jedoch kann man die Fernbedienung des Fire TV verwenden oder die entsprechende App für das Smartphone. Da der USB-Port, im Gegensatz zum Fire TV, nicht zur Erweiterung mit USB-Geräten geeignet ist, kann man auch keinen anderen als den von Amazon angebotenen Bluetooth-Controller anschließen und auch keinen USB-Hub. Das jüngste Firmware-Update des Fire TV, mit dem auch die Konnektivität mit fremder Bluetooth-Hardware verbessert wurde, steht für den Fire TV Stick nicht zur Verfügung. D.h. Es ist ohne Kunstgriffe nicht möglich, schnell mal eine Bluetooth-Tastatur oder einen Kopfhörer anzuschließen. Tipp: Anschluss einer Bluetooth-Tastatur! Es ist dennoch möglich! Man kann auch eine herkömmliche Bluetooth-Tastatur anschließen, wenn man zuvor eine entsprechende App per Sideload installiert: Damit fällt die Bedienung wesentlich einfacher. Da ich hier keine Links posten darf, einfach den in meinem Kommentar benutzen. Da die Fernbedienung mittels Bluetooth arbeitet, braucht man keinen Sichtkontakt. Das ist insofern wichtig, da sich der Fire TV Stick ja meist hinter einem TV befindet. Die kleine und leichte Remote liegt gut in der Hand und die Tasten sind optimal belegt. Der Navigationsring ersetzt eine Maus und ermöglicht neben Prime Instant Video auch in vielen anderen Apps, wie den Mediatheken, eine flüssige Bedienung. Die Home-Taste ist doppelt belegt. Mit einem kurzen Druck gelangt man in den Startbildschirm. Mit der aktuellen Firmware wird nach einem langen Druck ein weiteres Menü angezeigt, bei dem man die Wahl zwischen Ruhemodus, Einstellungsmenü und Bildschirmspiegelung hat. So hat man schnellen Zugriff auf die wichtigsten Einstellungen. Tipp: Bedienung mit einer lernfähigen Fernbedienung oder Fernbedienung des TVs Der Fire TV Stick unterstützt, wie auch das Fire TV, inoffiziell CEC. CEC (Consumer Electronics Control) erlaubt die Steuerung von Geräten über den HDMI Port. D.h. die Steuersignale der Fernbedienung des TVs werden über HDMI an den Fire TV Stick weitergegeben, selbst dann, wenn sich dazwischen ein AV-Receiver befindet. So kann ich mit der Fernbedienung meines Sony TVs, trotz Infrarottechnik, in den Menüs des Fire TV Stick navigieren! Bis auf die Sprachsuche sind alle Tasten funktionsfähig und das, obwohl Sony selbst schreibt, dass Bravia Sync nur mit Sony-Geräten funktionieren soll. Die Tasten der Fernbedienung sind dabei ergänzend belegt, d.h. bestimmte Tasten wie z.B. die Lautstärkeregelung sind dem TV zugeordnet, die Navigations-, Vor- und Rücklauftasten jedoch dem Fire TV. Da es sich dabei um eine Funktion des TVs handelt, spielt es auch keine Rolle, ob man die Originalfernbedienung oder eine lernfähige Fernbedienung wie z.B. die One for All URC 7960 oder eine Logitech Harmony im Einsatz hat. Zum Aktivieren muss man im Sync-Menü des TVs das Fire TV bzw. den zugehörigen HDMI-Eingang auswählen.). Damit lässt sich auch das Manko fehlender Tasten für die Lautstärkeregelung ausgleichen. Die Eingabe des Pins für die Kindersicherung finde ich etwas kompliziert, da die Zahlen nun auf 2 Seiten verteilt sind und jede Zahl einer bestimmten Taste auf der Fernbedienung zugeordnet ist. Aber nur so lässt es sich realisieren, dass niemand den PIN mitlesen kann. Die Software: Prime Instant Video, Apps und Spiele: ======================================== Als Prime Kunde ist mir natürlich die Umsetzung der Software für den Zugriff wichtig. Hier hat Amazon alles richtig gemacht, nämlich einfach die Oberfläche des Fire TV beibehalten. Mit der aktuellen Firmware gibt es sogar noch ein neues Feature, welches man schon vom Kindle kennt: X-Ray. Wer kennt das nicht? Man schaut einen Film und fragt sich bei dem ein oder anderen Schauspieler, wer das bloß ist oder woher man den Song kennt, der gerade gespielt wird. Ein kurzer Druck auf die obere Navigationstaste zeigt unten kleine Bilder der Darsteller der aktuellen Szene und deren Real- und Filmname an. Betätigt man die Taste 2 Mal, öffnet sich ein Menü, wo man im Film nach bestimmten Szenen suchen kann. Daneben erhält man hier noch konkretere Infos zu allen Darstellern wie z.B. deren Biographie. Natürlich gibt es auch eine Übersicht der Songs und man kann mit einem Klick in die Szene des Films springen, in der ein bestimmter Song gespielt wird. Die Infos selber kommen alle aus der Filmdatenbank IMDB. Ich finde die Umsetzung von X-Ray geradezu phantastisch und nutze sie auch häufig. Für mich ebenfalls besonders wichtig sind die Mediatheken von ARD und ZDF, wo man sich den letzten Tatort, die Nachrichten oder seine verpasste Lieblingssoap-Folge anschauen kann. Der Aufbau ist sehr praktisch und auch hier gelingt die Navigation flüssig. Daneben gibt es noch zahlreiche andere Apps wie Spotify, Youtube, Spiegel Online, Bild, Netflix, etc., über die hier schon berichtet wurde. Erst nach Auswahl findet die kurze Installation statt. Auch hier gefällt mir die optische Aufbereitung besser, als bei meinem Smart TV und Mediaplayer. Durch die schnelle Reaktion bei der Navigation ist die Eingabe eines Suchtextes bei z.B. YouTube nicht ganz so mühsam, aber natürlich immer noch viel zu langsam im Vergleich zur Sprachsuche oder der Eingabe mittels einer Tastatur. Der Fire TV Stick eignet sich begrenzt auch als Spielekonsole, was für mich jedoch nicht von Bedeutung ist. Dafür habe ich meine Xbox mit kompletter Ausstattung. Im Gegensatz zum Fire TV, sind im Amazon AppS-Shop deutlich weniger Spieletitel vorhanden. Das ist verständlich, da die Hardware nicht für alle Spiele geeignet ist. So sucht man z.B. das grafisch recht anspruchsvolle Rennspiel Asphalt 8 für den Fire TV Stick im Amazon AppShop vergeblich. Bild- und Tonqualität: ================ Die Bildqualität habe ich mit meinem 47″ Sony LCD TV und einem BenQ W1080ST-Beamer getestet. Bei Amazon Prime Instant Video schaffte ich mit meinem 16 MBit-Internetzugang und 60% WLAN-Empfang die volle HD-Auflösung. Die Tonausgabe funktioniert ebenfalls perfekt, so dass auch der Dolby-Ton per HDMI sauber zu meiner Soundbar weiter geleitet wird. Ein Tonausgang fehlt aber, so dass für die Verwendung mit einem AV-Receiver der Stick auch dort angeschlossen sein muss. Miracast und Chromecast: ==================== Miracast ermöglicht die drahtlose Übertragung des Bildschirms eines Smartphones, Laptops oder Tablets auf einen externes Wiedergabegerät über das Heimnetz. Dabei wird der komplette Bildschirm gespiegelt. Es handelt sich dabei um einen offenen Standard. Chromecast ermöglichte bisher nur die Wiedergabe der Inhalte einzelner Apps, beherrscht mittlerweile aber auch die Spiegelung. Wie der Name schon sagt, ist dieser Standard“ eine Eigenentwicklung von Google. Deswegen funktioniert Chromecast auch nicht mit Microsoft-Betriebssystemen. Natürlich funktioniert die Übergabe von Streams aus Netflix oder Youtube vom mobilen Endgerät auch mit dem Fire TV Stick, so dass man mit dem mobilen Endgerät andere Aufgaben erledigen kann. Amazon nennt es in dem Fall DIAL (Discover and Launch), wie es anfangs auch der Google Chromecast verwendete. Dabei handelt es sich um ein von Netflix und YouTube entwickeltes Nachrichtenprotokoll. Die Übertragung klappt in beiden Fällen nicht ganz verzögerungsfrei, was die Anwendung bei Spielen ausschließt. Beim Chromecast Stick ist dafür mindestens Android 4.4 erforderlich und die Spiegelung funktioniert nicht mit allen Geräten. Wenn es funktioniert, ist jedoch auch die Wiedergabe von FullHD-Material möglich. Der Fire TV Stick nutzt den Miracast-Standard, welcher bereits ab Android 4.2 einwandfrei funktioniert. Miracast funktioniert mit nahezu allen mobilen Endgeräten, wie z.B. mit meinem Samsung Galaxy S4. Leider nutzt der Fire TV Stick diesen Standard nur für Android-Geräte und hat eine Unterstützung für Windows-Betriebssysteme bisher nur angekündigt. Faktisch funktioniert es wohl mit einigen Geräten. Bei mir habe ich es mit meinem Lenovo Helix versucht, es aber nicht hinbekommen. Mit dem Fire TV klappte es problemlos. Mal sehen, ob es mit zukünftigen Firmware-Updates noch besser wird. Durch die verzögerungsbehaftete Übertragung ist der Nutzen jedoch eingeschränkt. Spiele machen keinen Sinn und Videos ruckelten bei mir mehr oder weniger stark. Nützlich finde ich es aber, wenn man schnell mal seine Mails vom Smartphone oder den Internet-Browser auf den Flat-TV projizieren möchte. Die Miracast-Spiegelung mit dem Fire TV Stick dürfte jedenfalls auf deutlich mehr Endgeräten funktionieren als die Spiegelung mit Chromecast. Kodi: ==== Ja, es gibt Kodi im Amazon AppShop, aber es wird als nicht kompatibel mit dem Fire TV Stick bezeichnet. Daher ist es nach wie vor notwendig, dieses per Sideload zu installieren. Mittlerweile gibt es auch eine passende, selbsterklärende App (Apps2Fire“) fürs Smartphone, so das man zwingend keinen PC mehr zur Installation benötigt. KODI ist ein Media Center, welches ursprünglich für die Xbox entwickelt wurde. Für KODI benötigt man auch keine zusätzliche Software auf dem heimischen NAS-Server. Die Installation ist in wenigen Minuten erledigt und erfordert nur einige, kleine Schritte. Komplette Anleitungen mit Links gibt es zahlreiche im Netz (oder in meinem Blog, s. Profil) und da ich hier keine Links Posten kann nur eine kurze Übersicht, damit man ein Gefühl für den Aufwand bekommt. 1. Unter Einstellungen->System->Entwickleroptionen die beiden Optionen ADB-Debugging“ und Apps unbekannter Herkunft verwenden“ aktivieren. Danach die IP-Adresse des Sticks anzeigen lassen und notieren. Wenn man schon dabei ist, kann man auch unter Anwendungen“-> Nutzungsdaten sammeln“ ausschalten, sofern man Amazon nicht über sein Nutzungsverhalten informieren möchte. 2. Amazon FireTV Utility App“ besorgen und auf dem PC starten und dort die IP-Adresse eintragen (File->Settings) und Normal Debug Mode“ auswählen. Damit kann man mittlerweile sogar mehrere Fire TVs verwalten! 3. Kodi in der aktuellen Version 14.2 (Helix) herunterladen. Das ist eine APK-Datei für Android (ARM-Version). Es gibt auch schon eine Alpha-Version 15 mit dem Namen Isengard, die ich bei mir erfolgreich installieren konnte. 4. Auswahl der APK-Datei für Kodi mit Select und dann Side Load und schon wird Kodi auf dem Fire TV Stick installiert. Wenn das einen Fehler „too many files specified; only takes APK file and verifier file“ bringt, ist vermutlich der Pfad zu lang. Dann einfach das ganze Programm und die APK-Dateien in z.B. C:\FTV ablegen. Das ganze dauerte bei mir weniger als 10 Minuten und ist wirklich ganz einfach. Man findet Kodi nicht im Startbildschirm unter Apps, sondern man muss sie unter Einstellungen->Anwendungen->“Alle installierten Apps verwalten“ auswählen. Wem das zu kompliziert ist, installiert auf die gleiche Weise noch die App FiredTVLauncher. Nun steht einem nahezu ALLES offen: Zugriff auf ein NAS-Laufwerk mit beliebigen Protokollen wie SMB, NFS, FTP, UPnP, etc. Dabei werden von meiner Buffalo Link Station Duo wirklich alle Video- und Tonformate abgespielt bis hin zu MKV/MTS, DTS-Ton, etc. Wichtig dabei ist, das die Tonausgabe dann auch entsprechend in der Expertenansicht von Kodi konfiguriert wird. Dort kann man u.a. auch DD 5.1 und DTS auswählen. Meine WD TV Live hing sich bei MTS-Dateien, das sind Videoaufnahmen in 1080p von meiner Digitalkamera, regelmäßig nach 10 Sekunden auf. Nicht so der Fire TV Stick mit Kodi. Daneben kann man zusätzliche Video- und Audio-AddIns installieren. Das sind keine Android Apps, sondern Erweiterungen für Kodi mit zusätzlichen Video- und Audiokanälen. Außerdem sind auch Program-AddIns installierbar, wobei nicht alle davon auf dem Fire TV Stick lauffähig sind. Ausführlich zu beschreiben, was mit Kodi alles möglich ist, würde den Rahmen hier sprengen. Dazu gibt es eine ausführliche Webseite von den Entwicklern. Ein Update muss wie folgt durchgeführt werden, damit die Daten nicht verloren gehen: 1. Installation der neuen Version via Side Load 2. Starten der neuen Version: Daten werden aus der alten Version übernommen 3. Deinstallation der alten Version über das App-Menü im Fire TV Fire TV oder Fire TV Stick? Die wesentlichen Unterschiede: ============================================= Das wesentlichste Merkmal ist sicher der Preis. Der Fire TV Stick kostet 60 EUR weniger als das Fire TV. Er verbraucht weniger Strom und benötigt im Idealfall nicht einmal ein Netzteil. Aufgrund seiner Abmessungen ist er extrem mobil und kann so auch überall hin mitgenommen werden. Die Leistungsfähigkeit ist bis auf die Spieleperformance nicht weit weg vom Fire TV. Was mir nicht so gefällt ist die momentan noch fehlende Bluetooth-Konnektivität. Beim Fire TV lassen sich nach dem neusten Firmware-Update auch beliebige Tastaturen und Kopfhörer koppeln. Hier braucht es beim Fire TV Stick einen Kunstgriff, den ich auch schon beim Fire TV, als die Funktionalität noch nicht umgesetzt war, nutzte. Nach Installation und Konfiguration der App FireTV-Bluetooth-Settings.apk“ aus dem XDA-Developer-Forum, kann man so auch auf dem Fire TV Stick externe Bluetooth Geräte koppeln. Ich hoffe aber, dass Amazon diese Funktionalität im Laufe des nächsten Updates implementiert, da dieser Trick mit Tastaturen nicht funktioniert, da die PIN-Eingabe zur Kopplung nicht unterstützt wird. Ebenso fehlt die nun beim Fire TV vorhandene Möglichkeit, per USB Laufwerke anzuschließen. Da der USB-Anschluss nur zur Stromversorgung dient, wird es hier vermutlich künftig auch keine Möglichkeit geben. Da auf dem FireTV Stick ohnehin keine komplexen Spiele lauffähig sind, sollte der interne Speicher aber ausreichend sein. Um es kurz zu machen: Wer auf leistungshungrige Spiele verzichten und auf die Umsetzung der Bluetooth-Kopplung anderer Geräte warten kann, zudem wenig Geld ausgeben möchte, ist mit dem Fire TV Stick gut beraten. Ebenso natürlich, wie in meinem Fall, als Zweitgerät fürs Schlaf- oder Kinderzimmer. Fire TV Stick oder Google Chromecast Stick? Die wesentlichen Unterschiede: =========================================================== Der Preisunterschied ist sehr gering. Da fällt die Entscheidung nicht schwer: Auf dem Fire TV Stick können im Gegensatz zum Chromecast Apps installiert werden. Nach Installation von Kodi bekommt man so einen Medienplayer mit unendlich vielen Streaming-Möglichkeiten von Video- und Musikinhalten bis hin ins heimische NAS. Beim Chromecast muss die zugehörige App auf dem mobilen Gerät damit kompatibel sein. So kann nicht jede beliebige App zum Streamen verwendet werden. Mit Kodi sollte das Streamen aber auch beim Google Chromecast funktionieren, da es dazu zahlreiche Anleitungen im Netz gibt (Ich hatte es nicht ausprobiert). Zudem ist der Fire TV Stick deutlich flüssiger zu bedienen und kann eigentlich all das, was auch der Google Chromecast kann, nur vieles davon noch besser und deutlich schneller. Selbst wenn man kein Prime Kunde ist, ist der Nutzwert durch Kodi enorm. Nicht zu vergessen, die kostenlose Dreingabe einer sehr gut durchdachten Fernbedienung. Aus meiner Sicht liegt der Fire TV Stick im Vergleich ganz klar vorn und mir fällt kein Grund ein, wieso ich mich für den Google Chromecast entscheiden sollte. Fazit: ==== Mit dem Fire TV Stick ist Amazon aus meiner Sicht ein großer Wurf gelungen. Er kann vieles, was auch schon das Fire TV kann und übertrifft den Google Chrome in Leistung, Funktionsumfang und Geschwindigkeit deutlich. Die Einrichtung ist kinderleicht und selbst wenn man kein Prime Kunde ist, bekommt man dank Kodi einen hervorragenden Streaming-Client, der problemlos alles aus dem heimischen Netzwerk abspielen kann. Sofern der USB-Port des TV/Beamer genug Strom liefert, braucht man nicht einmal ein Netzteil und der Stick wird einfach mit dem TV ein- oder ausgeschaltet. Sogar die Sprachsuche ist dank entsprechender App fürs Smartphone möglich, so dass es keinen Grund gibt, deswegen die Fernbedienung mit integriertem Mikrofon zu erwerben. Amazon sollte aber unbedingt, wie auch schon beim Fire TV, den Bluetooth Support für andere Geräte implementieren. Das sollte technisch kein Problem sein und ich erwarte das auch beim nächsten Firmware-Update. Damit wäre dann der Anschluss von Tastaturen und Kopfhörern möglich. Was mir auch noch nicht so gefällt ist die Miracast-Umsetzung für Windows 8, die bei mir bisher noch nicht zuverlässig funktioniert. Auch hier hoffe ich auf Verbesserungen durch kommende Updates. So ist der Fire TV Stick nicht nur für Prime Kunden interessant, sondern für alle, die einen günstigen Streaming-Client suchen. Ich würde ihn auf jeden Fall wieder kaufen, auch zum aktuellen Preis. Fragen beantworte ich gerne in meinen Kommentaren und würde mich auch sehr über eine positive Rückmeldung freuen, da das Erstellen einer Rezension auch eine Menge Arbeit ist. Dafür vielen Dank!

  4. Geschenk sagt:

    Die Idee, die hinter dem Stick steckt ist, oder besser gesagt war, super. Doch dann kam man auf die glorreiche Idee die Markierung der Prime-Inhalte zu entfernen. Somit ist es nun nicht mehr ersichtlich ob sich um kostenlose Inhalte oder Bezahl-Angebote handelt. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern kostet nur unnötig Zeit. Schade, denn im Gegensatz zu der Prime Video App, die unnötig kompliziert ist, war es bei dem Stick einigermaßen bequem durch die Inhalte zu navigieren. Ganz ehrlich, so macht das echt keinen Spaß und ich lasse den Stick immer öfter ungenutzt. Wenn ich ihn dann doch mal benutze, dann surfe ich zuerst die Amazon-Seite auf meinem Laptop an, suche mir Inhalte heraus, die mich interessieren und suche sie dann über den Stick. Echt schade das ganze 🙁

  5. Geschenk sagt:

    immer schlechter per Update? Zu Anfang war wirklich alles super. Jetzt nach dem jüngsten Update wurden die Prime Markierungen entfernt. So muss man immer in den Film schauen, ob er für für Prime Mitglieder nichts kostet. Gaaaanz schlecht…

  6. Geschenk sagt:

    Damit ist dieses Produkt durch ein Softwareupdate deutlich schlechter als im Auslieferungszustand. Das ist absolut inakzeptabel. Erst wenn das zum nächsten Update rückgängig gemacht wird gibt es wieder fünf Sterne.

  7. Geschenk sagt:

    Meine Produktrezension auf amazon: Am Anfang hat uns Fire TV Stick sehr gut gefallen. Im Allgemeinen läuft alles flüssig und in sehr guten Qualität. Leider haben wir in der letzten Zeit nur Probleme mit dem Stick. Die Apps starten nicht oder stürzen direkt ab. Und nach dem letzten Update wurden die Prime Markierungen bei Filmen und Serien entfernt. Damit erkennt man nicht mehr welche von diesen im Prime inklusive und somit kostenfrei sind. Allgemein bin ich der Meinung, dass die Oberfläche schlecht aufgebaut ist. Es fehlt mir z.B. die Möglichkeit meine Favoriten selbst zu gestallten und zu sortieren. Wenn meine Rezension für Sie hilfreich war, freue ich mich über ein JA ↓ Danke

  8. Geschenk sagt:

    Zwölf Monate leben wir nun schon mit FireTV – und es ist keine Übertreibung, wenn ich sage, dass dieses Gerät wirklich einiges in unserem Alltag verändert hat, unterm Strich erfreulicherweise zum Positiven. Zusätzlich zur Box habe ich nun auch noch den FireTV Stick erworben, weil er für uns weitere Vorteile bringt – doch dazu später mehr, ebenso wie alles Wissenswerte zum FireTV Stick und ein Vergleich mit der FireTV Box. Beginnen möchte ich damit, für wen überhaupt der FireTV Stick in Frage kommt. Sich ein solches Exemplar anzuschaffen, sollte einem auf jeden Fall eine Überlegung wert sein, wenn man … 1. noch keinen Smart-TV (=internetfähigen TV) daheim hat 2. einen (älteren) Smart-TV hat, der einem in puncto Apps aber zu langsam ist 3. mehrere TVs in einem Haushalt hat 4. gerne auf Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender zugreift 5. Streaming-Angebote von VoD-Anbietern (AmazonPrime, Netflix …) nutzen möchte 6. Videos von YouTube auf dem TV ansehen möchte 7. sich für Online-Inhalte von SpiegelOnline, BILD, Sport1 usw. interessiert 8. auch mal Spiele (casual games) auf dem TV spielen möchte 9. auf all dies auch unterwegs (z.B. in Hotels) nicht verzichten möchte 10. bereits zahlendes Prime-Mitglied ist, aber noch kein FireTV (Stick/Box) besitzt Wer sich bei diesen Punkten eher weniger angesprochen fühlt, darf hier gerne ausblenden und sich den restlichen Text sparen. Allen anderen möchte ich nachfolgend erläutern, worin genau der „Mehrwert“ von FireTV besteht und ob man sich im Bedarfsfall dann eher für den Stick oder für die teurere Box entscheiden sollte. ✔ Was genau verbessert der FireTV Stick an meinem TV? Der FireTV Stick ist im Prinzip ein kleiner Computer in Form eines HDMI-Sticks. Mit Hilfe dieses Sticks wird aus einem „normalen“ TV ein internetfähiger TV. Das Internet kommt ins Wohnzimmer, herkömmliches Fernsehen und Video-on-Demand wachsen so zusammen, die Grenzen verschwimmen. Durch FireTV erweitern sich die Möglichkeiten der TV-Nutzung erheblich. Man wird dadurch zunehmend unabhängig vom gewohnten TV-Programm mit festen Sendezeiten. Tagesschau, Tatort oder heute-Show verpasst? Kein Problem, sind ja noch mehrere Tage lang in der Mediathek abrufbar. Man schaut die Sendungen dann, wenn man Lust und Zeit dazu hat und nicht wann der Sender den Beitrag ausstrahlt. Gleiches gilt für Filme und Serien (dann über einen entsprechenden VoD-Anbieter wie Amazon Prime oder Netflix). Den FireTV Stick kann man sich dabei ähnlich wie ein an den TV angeschlossenes Zusatzgerät, z.B. einen DVD-Player, vorstellen. So wie sich über den DVD-Player verschiedene Inhalte abspielen und am TV wiedergeben lassen, so bringt FireTV Inhalte als Stream (ohne den Umweg über ein Speichermedium) über das Internet direkt ins heimische Wohnzimmer. ✔ Welche Anschlussvoraussetzungen müssen dafür gegeben sein? Genau drei: Strom, HDMI (am TV) und Internet. Strom ist in der Regel unproblematisch, da in der Nähe des TV-Standorts ja bereits eine Steckdose vorhanden sein muss (ggf. Mehrfachsteckdose verwenden). Die Verbindung vom FireTV Stick zum Stromnetz erfolgt über das beiliegende USB-Kabel samt Netzteil. Dieses Kabel hätte wegen mir gerne etwas länger sein dürfen, es reicht bei mir mal gerade so bis zur Steckdose. Ein freier HDMI-Anschluss am TV ist zwingende Voraussetzung, um FireTV nutzen zu können. Ältere TVs ohne HDMI-Buchse scheiden hier aus. Der Anschluss an den Fernseher wird ganz einfach über das ebenfalls im Lieferumfang enthaltene HDMI-Extender-Kabel hergestellt. Die Verbindung zum Internet schließlich geht drahtlos über W-Lan – und zwar ausschließlich auf diesem Weg. Anders als bei der FireTV Box, an der man auch ein LAN-Kabel anschließen kann, ist man beim Stick auf eine vernünftige drahtlose Internetverbindung angewiesen. Wichtig: Der Router bzw. W-Lan-AccessPoint sollte sich nicht zu weit entfernt vom TV befinden, um eine stabile und schnelle W-Lan-Verbindung zu gewährleisten. Dem FireTV Stick kann ich dabei eine durchweg sehr gute Empfangsqualität bescheinigen, denn bei uns im Haus steht der W-Lan-AccessPoint eine Etage höher, d.h. es sind eine Zimmerdecke und mehrere massive Wände dazwischen und dennoch ist das Signal stark genug für einen unterbrechungsfreien, flüssigen Empfang ohne Ruckler. Grundvoraussetzung ist ferner natürlich auch ein entsprechender Breitband-Internet-Anschluss; die meisten Streaming-Anbieter empfehlen eine Bandbreite von mindestens 6 MBit/s. ✔ Wie laufen die ersten Schritte ab? Der FireTV Stick ist sehr benutzerfreundlich, er lässt sich auch ohne technische Kenntnisse in wenigen Minuten in Betrieb nehmen und ist dann sofort einsatzbereit. Im Auslieferungszustand ist der Stick schon vorkonfiguriert. Das heißt, er ist bereits mit dem amazon-Konto, von dem aus die Bestellung erfolgte, verknüpft. Will man den Stick später einmal weitergeben oder verkaufen, kann man das Konto jederzeit wieder abmelden (über „Einstellungen/Mein Konto“). Nach dem erstmaligen Anschalten sind gemäß den Anweisungen am Bildschirm nur noch einige einfache Grundeinstellungen vorzunehmen. Man wählt die Sprache und gibt den Schlüssel seines W-Lan ein (alle verfügbaren Netzwerke in der Umgebung werden automatisch gescannt und angezeigt). Danach testet FireTV kurz die Geschwindigkeit des W-Lan und prüft, ob Software-Updates verfügbar sind. Schließlich muss man mit einem Klick nur noch die Verknüpfung mit dem (vorkonfigurierten) amazon-Konto bestätigen. Damit ist das Setup beendet. Das Ganze dauert keine 5 Minuten. Anschließend gibt’s dann noch ein ganz nett gemachtes Erklär-Video mit einer ersten Übersicht über die Funktionen, welche FireTV bietet. Tipp: Insbesondere FritzBox-User sollten darauf achten, dass die routereigene Kindersicherung dem FireTV Stick auch die Kontaktaufnahme mit den amazon-Servern erlaubt und ggf. den FireTV Stick in den Filtereinstellungen des Routers explizit zulassen. ✔ Der Aufbau der Startseite: Hier findet man sich intuitiv zurecht. Am linken Bildrand gibt es eine schmale Textspalte mit den Oberbegriffen (Filme, Serien, Watchlist, Bibliothek usw.). Über farbige Kacheln kann man dann im Hauptteil die verschiedenen Inhalte anwählen: Filme, Serien, Apps und Spiele (getrennt nach gratis und kostenpflichtig). Sehr hilfreich finde ich, dass es mit „Prime Video“ eine separate, nochmals mehrfach unterteilte, Rubrik nur mit den für Prime-Kunden kostenfreien Prime-Inhalten gibt. Will man also gezielt nur Gratis-Filme und -Serien schauen, muss man nicht erst durch das gesamte Angebot blättern. Zusätzlich sind sämtliche Prime-Inhalte noch mit dem bekannten Prime-Signet am linken oberen Kachelrand gekennzeichnet. Nur zur Klarstellung: Eine bestehende amazon Prime-Mitgliedschaft ist Voraussetzung für die Nutzung der kostenfreien Inhalte. Der Kauf des Fire TV-Stick „alleine“ reicht zur Gratisnutzung nicht aus. ✔ Wie steuere ich den FireTV Stick? Hierfür liegt eine Fernbedienung (incl. Batterien) bei. Die Fernbedienung ist vergleichsweise klein und leicht. Sie ist auf die wesentlichen Funktionen reduziert und dadurch quasi selbsterklärend. Ich finde dies sehr positiv, denn die sechs, übersichtlich angeordneten, Tasten mit eindeutigen Symbolen (keine Miniaturbeschriftung wie so häufig) reichen absolut aus. Im Gegensatz zur FireTV Box hat die Fernbedienung des Sticks keine Sprachsuch-Funktion, welche allerdings ohnehin nur für die Suche nach amazon-Inhalten ausgelegt ist. Für alle, die den Komfort der bekanntlich sehr gut funktionierenden Sprachsuche nicht missen möchten, bietet amazon die Sprachfernbedienung als separates Zubehör an. Manch einer wird sich angesichts des in der Summe dann geringen Preisunterschieds zur Box dann wohl gleich für diese entscheiden, denn dort ist die Sprachfernbedienung ja im Lieferumfang mit enthalten. Alternativ lässt sich auch eine kostenlose Fernbedienungs-App herunterladen, die dann in Verbindung mit einem Smartphone die Sprachsuche ermöglicht (dies wird auch in dem Einführungsvideo genauer erklärt). ✔ Wie unterscheidet sich der FireTV Stick von der FireTV Box? Nicht zuletzt auch wegen des wesentlich günstigeren Preises (er kostet ja regulär nur knapp halb so viel wie die Box) ist der Stick von der technischen Ausstattung und den Anschlüssen her ganz einfach auf das Wesentliche bzw. Funktionale reduziert. Keine Sprachsuche, kein LAN-Anschluss, weniger Arbeitsspeicher (nur 1 statt 2GB) und ein schwächerer Prozessor. Einige grafikintensive Spiele wie Asphalt 8 oder Riptide GP2 werden daher für den Stick nicht angeboten, was für mich aber nicht ins Gewicht fällt. Problematischer sind dagegen für manche Anwender die Einschränkungen beim Zubehör, da am Stick – anders als bei der Box – keine USB-Eingabegeräte angeschlossen werden können. Tastaturen und Gamecontroller lassen sich nur über Bluetooth (Stick Standard 3.0, Box hat 4.0) mit dem FireTV-Stick verbinden. Dennoch sollte man sich davon nicht beirren lassen. Die FireTV Box ist die Luxusausgabe, die 110%-Lösung, die auch für Technik-Freaks kaum Wünsche offen lässt. Der FireTV Stick arbeitet dennoch ausreichend schnell und erledigt seine Streaming-Aufgaben hervorragend. Beim Betrachten von Filmen und Videos kann ich absolut keinen Unterschied zwischen Stick und Box feststellen, in beiden Fällen klappt es flüssig und ohne jegliches Ruckeln. Nur beim Scrollen durch die Menüs bleibt der Stick, was die Geschwindigkeit angeht, etwas hinter der Box zurück. Hier hakelt es manchmal ein wenig, aber dies merkt man wirklich nur im direkten Vergleich, in der Praxis kann man das getrost vernachlässigen. Der FireTV-Stick braucht auch definitiv den Vergleich mit Googles Chromecast, der in den wesentlichen technischen Merkmalen schwächer ausgestattet ist, nicht zu scheuen. Ein Vorteil des Sticks ist zudem seine Portabilität. Im Gegensatz zur Box, die vorrangig für einen festen Standort konzipiert ist, lässt sich der Stick mit zwei Handgriffen ausstecken, mit geringem Platzaufwand und Gewicht (nur knapp 1/10 der Box) transportieren und andernorts wieder einsetzen. Er eignet sich daher ideal zum Betrieb an verschiedenen TVs innerhalb eines Haushalts sowie auf Reisen. Auch ein Einsatz des FireTV Sticks in Hotels (bei Internetzugang über Benutzernamen und Passwort) soll möglich sein, was ich aber bisher noch nicht in der Praxis testen konnte. Keine Probleme gibt es schließlich bei der Installation von Apps, die nicht aus dem AppStore von amazon stammen (z.B. Kodi/XBMC). Dies ist auch auf dem Stick per Sideloading möglich. ✔ FireTV und Amazon Prime – die perfekte Ergänzung Für Prime-Kunden stehen aktuell über 13.000 Filme und TV-Serien zur Verfügung. In den letzten Monaten kamen fast täglich Neuzugänge hinzu. Ich nutze dieses riesige Angebot – letztlich aus Zeitgründen – nicht allzu intensiv. Dennoch haben wir uns in unserer Familie dadurch schon manche Ausgabe für eine DVD oder Serien-Staffel sparen können, die wir ansonsten gekauft hätten. Außerhalb des kostenfreien Prime-Angebotes besteht natürlich auch der Zugriff auf das reguläre amazon Instant Video-Angebot, über das man neuere Filme und Serien-Staffeln kostenpflichtig leihen bzw. kaufen kann. Die Qualität der Streams ist – eine gute W-Lan-Verbindung vorausgesetzt – wie gesagt auch auf dem technisch etwas schwächeren FireTV-Stick durchweg sehr gut, keine Aussetzer, nichts ruckelt. Man nimmt überhaupt nicht wahr, dass die Daten nicht auf dem „herkömmlichen“ Weg in den Fernseher kommen. Ob sich eine Prime-Mitgliedschaft lohnt, muss jeder individuell für sich entscheiden. Auch wenn es nach Vorzugs- oder VIP-Behandlung klingt, ist es letztlich doch nichts anderes als ein verbindlicher Vertrag mit fester Laufzeit und klaren Regeln, welcher zu einem jährlichen Pauschalpreis eine Versandkostenbefreiung, eine Leihbücherei für e-books sowie eben besagte Streaming-Flatrate für ausgewählte Filme und Serien beinhaltet. Kann man dann auch noch prime-spezifische Rabatt- bzw. Vorbestelleraktionen (wie aktuell für den FireTV Stick) nutzen, bleibt an effektiven Kosten nicht mehr viel übrig. ✔ Überblick über aktuelle Prime-Neuerscheinungen (gratis Filme und Serien) Passt das Angebot von „Amazon Prime“ überhaupt zu meinen Interessen? Der Vollständigkeit halber möchte ich hier auf zwei Möglichkeiten hinweisen, wie man sich – neben der offiziellen amazon-Website – über die aktuellen Neuzugänge auf Prime informieren kann. Facebook-Nutzer liken einfach die Seite „Amazon Instant Video DE“ und aktivieren zusätzlich „Benachrichtigungen erhalten“. Eine andere gute Alternative ist die deutschsprachige Website newsslash.com. Dort erhält man eine übersichtliche Darstellung der aktuellen Neuzugänge, indem man ganz oben rechts auf der Seite auf den entsprechenden Link klickt. ✔ Kann ich den FireTV Stick auch ohne Prime-Mitgliedschaft nutzen? Ja, das geht natürlich auch, macht aber in der Praxis nur eingeschränkt Sinn. Man muss sich dann entweder auf die kostenfreien Inhalte (Mediatheken, YouTube, Spiele etc.) beschränken, Filme und Serien im Einzelabruf bezahlen oder alternativ ein Abo bei einem anderen Anbieter (z.B. Netflix) abschließen. Die kostenpflichtigen Pauschalangebote der Anbieter beinhalten übrigens in der Regel Zeiträume, in denen man deren Angebot unverbindlich testen und ggf. auch wieder kündigen kann. ✔ Lässt sich Amazon Prime auch ohne FireTV-Hardware nutzen? Ja. Als es noch keine FireTV-Boxen und –Sticks gab, konnte man das Angebot von Amazon Prime (früher „Lovefilm“) beispielsweise über PC/Notebook, Smart-TVs, Tablets oder über Spielekonsolen nutzen. Dies klappt natürlich auch heute noch. Wem diese Abspielmöglichkeiten hinsichtlich Größe, Qualität und Komfort ausreichen, muss individuell hinterfragen, ob der Mehrwert und Komfort von FireTV für ihn die Anschaffung des Sticks rechtfertigen. Im Vergleich zur teureren Box ist die Hemmschwelle, es einmal auszuprobieren, jetzt durch das attraktive Preis-Leistungs-Verhältnis des FireTV Sticks für viele sicherlich noch mal ein ganzes Stück niedriger geworden. ✔ Funktionieren auch 2 Sticks bzw. 1 Stick & 1 Box parallel? Ja. Beides ist möglich. In der Regel sind die Geräte dann auch mit dem gleichen amazon-Account gekauft und verknüpft. Dies ist aber unproblematisch, ebenso wie die gemeinsame Nutzung eines Prime-Accounts im gleichen Haushalt. Amazon lässt in seinen Nutzungsbedingungen das gleichzeitige, parallele Streamen zweier unterschiedlicher Titel ausdrücklich zu. Bei uns sind aktuell 1 Box und 1 Stick im Einsatz und so können an 2 TVs gleichzeitig unterschiedliche Filme angesehen werden. Die jährlichen Kosten für Prime fallen dabei nach wie vor nur einmal an. ✔ Probleme und Lösungsvorschläge: Nicht wenige Nutzer berichten von Problemen mit ihrem FireTV-Stick, vor allem mit der Konnektivität und der Bildqualität. Oft schaffen kleine Änderungen Abhilfe oder zumindest eine deutliche Besserung, daher hier eine kurze Übersicht über mögliche Maßnahmen: ➀ „Keine Verbindung zum amazon-Server möglich“ ➜ Einstellungen am heimischen Router überprüfen! Es muss gewährleistet sein, dass der Stick Kontakt mit den amazon-Servern aufnehmen darf. Einschränkende Filtereinstellungen oder aktivierte Kindersicherungen können dies unter Umständen verhindern. ➁ „Veraltete Software-Version“ ➜ Generell ist zu empfehlen, stets die aktuelle Version der Systemsoftware zu verwenden. Ob eine neuere Version zur Verfügung steht, lässt sich unter „Einstellungen / System / Info“ überprüfen. Insbesondere Geschwindigkeitsprobleme lassen sich häufig durch ein Software-Update beheben. ➂ „Unzureichende Bildqualität (Auflösung / Ruckler)“ ➜ Die Auflösung unter „Einstellungen / Bildschirm“ von „automatisch“ auf „720p/50Hz“ umzustellen, wirkt manchmal Wunder. Eine Rolle spielt auch, an welchem TV man den Stick betreibt. An einem Sony KDL5500W verwende ich z.B. feste 720p/50Hz (sonst ruckelt es bei Kameraschwenks auch bei mir), an einem Toshiba XV733 dagegen kann ich die Einstellung dauerhaft auf „automatisch“ belassen. Ausprobieren! ➃ „W-LAN-Verbindung schlecht oder bricht ab“ ➜ Für eine, für den Betrieb des Sticks zwingend notwendige, schnelle und stabile W-Lan-Verbindung zwischen Stick und Router (bzw. Access-Point) sollte die Distanz zwischen beiden möglichst gering sein. Bei mir ist z.B. ein ganzes Stockwerk dazwischen, dafür habe ich aber keine anderen möglichen Störquellen in der Nähe des TV (BD-Player, Receiver o.ä.). Eine Verbesserung kann u.U. durch den Einsatz eines Repeaters oder von Powerline-Adaptern sowie durch eine Reduzierung der Zahl der Endgeräte (Smartphones, Notebooks …), die auf das gleiche W-Lan zugreifen, erreicht werden. Manchmal hilft auch, die W-Lan-Verschlüsselung im Router ausschließlich auf „WPA2“-Standard einzustellen (und nicht zusätzlich noch WPA oder WEP). ✔ Der Preis Der Stick kostet normalerweise 39 EUR. Prime-Mitglieder konnten ihn bei Markteinführung wenige Tage lang für 19 EUR vorbestellen. Diesen Preis habe auch ich bezahlt. Vielleicht sind es einfach nur glückliche Umstände, dass FireTV (Stick und Box) bei mir zu Hause reibungslos funktioniert, daher meine positive Meinung zu diesem Produkt. Wie oben schon erwähnt, nicht wenige Kunden haben auch Probleme mit dem Stick, lesen Sie bitte auch deren kritische Rezensionen. Wenn es mir ähnlich ergangen wäre, hätte ich den Stick schon längst zurückgeschickt, denn dann wären auch 19 EUR noch zuviel. ✔ Mein bisheriges persönliches Fazit: Für den Einstieg in die Video-on-Demand-Welt ist der FireTV-Stick aktuell wohl der günstigste und einfachste Weg. Wer dagegen eher die leistungsstärkere, stationäre Lösung mit Sprachsuche und mehr Anschlussmöglichkeiten bevorzugt, sollte einen näheren Blick auf die FireTV-Box werfen. FireTV hat meine TV-Gewohnheiten nachhaltig verändert. „Normales“ Fernsehen zu festen Sendezeiten findet immer seltener statt. Ich habe an Souveränität über meine Zeit gewonnen und schaue mittlerweile gezielter und bewusster TV. Dem steht mit amazon Prime andererseits ein riesiges Angebot an Filmen und Serien gegenüber, was natürlich auch ein gewisses Maß an Disziplin im Nutzungsverhalten erfordert. Für mich persönlich ist ein „Zurück“ in eine Ära vor FireTV jedenfalls nicht mehr denkbar, dies wäre ein echter Rückschritt. Aus diesem Grund haben wir uns zusätzlich zur Box noch den FireTV Stick zugelegt, vor allem für den Einsatz an unserem Zweit-TV, einem schon etwas in die Jahre gekommenen und – ohne den Stick – nicht internetfähigen Flachbild-TV von Toshiba. Verglichen mit dem deutlichen Mehrwert, den wir durch die zusätzlichen Streaming-Möglichkeiten bekommen, halten sich die Kosten für die einmalige Anschaffung der Hardware sowie unsere laufenden Prime-Gebühren (die ja trotz der Kombination aus Stick und Box nur 1x anfallen) wie ich finde in einem wirklich fairen und überschaubaren Rahmen. Letztlich muss dies aber natürlich jeder individuell für sich entscheiden. Ich hoffe, meine Ausführungen können bzw. konnten hierbei als Orientierung und Hilfestellung dienen. Falls noch Fragen sind, nutzt bitte einfach die Kommentarfunktion. Vielen Dank fürs Lesen!

  9. Geschenk sagt:

    Leider muss ich zu diesem -anfänglich sehr tollen- TV Stick eine schlechte Rezession schreiben. Langsam ereilt mich wirklich das Gefühl,dass Amazon diesen Stick ganz bewusst „kaputt“-Updatet,damit man gezwungen ist, das teurere Gerät zu kaufen. Anfänglich lief die Software einwandfrei und ohne große ruckler, doch von Update zu Update ist das Gerät immer langsamer geworden und ist mit der Software sichtlich überfordert. Alles dauert mittlerweile eine halbe Ewigkeit und es hat sich nach und nach eingeschlichen,dass es kaum noch nutzbar ist, ohne die Nerven halb verloren zu haben,bis man beim gewünschten Film angekommen ist. Ich habe zwei dieser Sticks. Einen im Schlafzimmer und Wohnzimmer, bei beiden genau das selbe Problem. Es erinnert mich sehr stark an die Apple-Politik, bei dem ältere Geräte mit neuer Software so gedrosselt werden,dass man auf ein neueres Gerät umsteigt und da es nur ein Stick-Model gibt, ist es in diesem Fall die sehr teure Amazon Box. Ebenfalls ist die Menüführung häufig verbugt und „kaputtgebessert“ worden. Prime ist kaum noch vom kostenpflichtigen zu unterscheiden und häufig macht sich dann Ettäuschung breit. Ebenfalls ist auffällig, dass die Konkurrenz App Netflix auf dem Stick kaum zu gebrauchen ist und extreme VerbindungsProbleme hat. Was ein Zufall,denn an der Xbox oder dem Smart TV funktioniert Netflix plötzlich wunderbar. Völlig egal,wie weit entfernt vom WLAN Router. Es uffz schon wirklich sehr auffällig. FAZIT: der Stick war damals super,aber heute rausgeschmissenes Geld und man fühlt sich fast schon genötigt,die teure Box zu kaufen. Das boykottiere ich aus Prinzip und schaue nur noch über die Xbox im Schlafzimmer oder über die Smart App vom Beamer im Wohnzimmer. Wer keine solche Möglichkeiten hat,dennoch amazon Filme schauen möchte und es auch über den PC/Tablet nicht geht,würde ich dann eher zu der teureren Box raten,da der Stick nicht mehr vernünftig nutzbar ist.

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